DE29621507U1 - Vorrichtung zum Teilentbeinen von Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlichen gebauten Tieren - Google Patents
Vorrichtung zum Teilentbeinen von Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlichen gebauten TierenInfo
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Description
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GmbH & Co. KG Daimlerstraße 8 48231 Warendorf
Vorrichtung zum Teilentbeinen von Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlich gebauten Tieren
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Teilentbeinen von Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlich gebauten Tieren, insbesondere
von Ober- oder Mittelflügein von Hühnern.
Der Begriff "Teilentbeinung" betrifft eine Verarbeitungsart von Gliedmaßen von Tieren, bei der beispielsweise ein Endgelenk
eines Hühnerflügels abgetrennt wird und das am Knochen sitzende Fleisch zurückgedrückt wird, ohne dieses vollständig vom Knochen
zu lösen. Diese Art der Bearbeitung ist ein vorbereitender Arbeitsschritt einer Speisenzubereitung, die im Falle von
Hühnerflügeln zur Zubereitung sogenannter "Tulip-Flügel" führt.
Das aus dem Fleisch vorragende Knochenstück dient hierbei als Griffstück, das beim Verzehr mit den Fingern erfaßt wird.
Die zuvor beschriebene Vorbereitung der Teilentbeinung wird üblicherweise manuell durchgeführt, was eine nicht unbedeutende
Geschicklichkeit voraussetzt und überdies relativ zeitaufwendig ist.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Teilentbeinen von Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlich
gebauten Tieren zu schaffen, die auf schnelle und zuverlässige Art und Weise die bisher manuell durchzuführenden Bearbeitungsschritte
maschinell durchführt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs
1.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Haltevorrichtung
auf, in der die zu entbeinenden Gliedmaßen eingespannt bzw. eingesteckt werden. Im eingespannten Zustand hält die Haltevorrichtung
die Gliedmaße benachbart zu dem abzutrennenden Gelenkbereich, also beispielsweise benachbart zum Endgelenk eines
Hühnerflügels. Der abzutrennende Teil steht somit über die Haltevorrichtung auf einer Seite vor, während der verbleibende
Gliedmaße-Teil auf der anderen Seite der Haltevorrichtung ange-
- 31
ordnet ist.
Eine Transportvorrichtung, an der die Haltevorrichtung angebracht ist, dient zum kontinuierlichen Fördern der zu bearbeitenden
Tiergliedmaßen, die an der Haltevorrichtung angebracht worden sind.
Die Transportvorrichtung befördert somit die in der Haltevorrichtung
gehaltene Gliedmaße zu einer Schneidvorrichtung, die den jeweiligen Teil der Tiergliedmaße abtrennt. Im Falle eines
Hühnerflügels (Ober- und/oder Mittelflügel) wird das Endgelenk
in der Schneidvorrichtung abgetrennt. Die Schneidvorrichtung kann grundsätzlich jegliche Art von geeigneter Abtrennvorrichtung
sein. Üblicherweise wird eine Bandsäge verwendet, die kontinuierlich umläuft und an der der abzutrennende Teil mit
Hilfe der Transportvorrichtung vorbeibewegt wird.
Nach Durchlauf durch die Schneidvorrichtung werden die zu bearbeitenden
Tiergliedmaßen zu einer Ausdrückvorrichtung gefördert. Die Ausdrückvorrichtung hat einen begrenzten, vorbestimmbaren
Bewegungsweg, damit sie den Knochen lediglich um ein vorbestimmbares Maß aus dem Fleisch herausdrückt, nicht jedoch
vollständig vom Fleisch trennt. Hierzu drückt die Ausdrückvorrichtung auf den noch nicht bearbeiteten Teil der Gliedmaße,
also beispielsweise im Falle des Hühnerflügels auf den Flügelbereich,
der dem zuvor abgetrennten Endgelenk gegenüberliegt. Dadurch wird der Flügelknochen um ein vorbestimmtes Maß aus dem
Fleisch herausgedrückt, wobei er in ein Führungsteil eingeführt wird, das den Ausdrückvorgang unterstützt und den teilausgedrückten
Bereich des Knochens aufnimmt. Dies stabilisiert den
Ausdrückvorgang und ermöglicht eine gleichbleibende Qualität des Produktes.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
zum Inhalt.
Die Haltevorrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist
zumindest eine Halteplatte auf, in der eine oder üblicherweise zwei Halteöffnungen angeordnet sind. Die Halteplatte ist zan-
genartig aufgebaut, so daß ein Öffnen und Schließen der sich
ergebenden Plattenteile möglich gemacht wird. Eine besonders bevorzugte Ausführungsform einer Halteplatte weist einen
Plattenmittelteil auf, an dem rechts und links jeweils gelenkig angeordnete Plattenteile vorhanden sind, die im geschlossenen
Zustand die Halteöffnungen begrenzen. Die gelenkig angebrachten Plattenteile können beispielsweise mittels einer Feder in die
geschlossene Stellung vorbelastet sein und können mit einem Öffnungsmechanismus auseinandergedrückt werden, wenn die bearbeiteten
Gliedmaßen der Halteplatte entnommen werden sollen.
Üblicherweise weist die Haltevorrichtung natürlich eine Mehrzahl von an der Transporteinrichtung befestigten Halteplatten
auf, so daß es möglich wird, eine Vielzahl von Gliedmaßen zu bearbeiten.
Üblicherweise kann die Transportvorrichtung als eine umlaufende Transportvorrichtung ausgebildet sein, die einen endlosen Umlauf
der Haltevorrichtung möglich macht.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die
Halteöffnungen zusätzlich mit seitlichen Zentrierschlitzen versehen werden, die eine Lagesicherung der eingelegten bzw. eingespannten
Gliedmaßen möglich macht.
Ferner kann die Haltevorrichtung mit einer zusätzlichen Auflageplatte
versehen sein, die ebenfalls auf der Transporteinrichtung montiert ist und somit mit der Halteplatte umläuft.
Die Auflageplatte kann wiederum mit einem oder auch mehreren Führungsstegen versehen sein, um die Stabilität der Lage der
eingelegten Gliedmaßen zu verbessern.
Der Führungsteil der Ausdrückeinrichtung kann als ein Block, beispielsweise aus Kunststoffmaterial, ausgebildet sein, der
gegenüber dem Ausdrückstößel angeordnet ist. Der Block weist üblicherweise Führungsausnehmungen auf, in die mit Hilfe des
Ausdrückstößels der teilweise auszudrückende Teil des Knochens eingeführt werden kann.
Ferner ist es bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform
möglich, nach der Bearbeitung in der Ausdrückeinrichtung eine Ableiteinrichtung vorzusehen, die die bearbeiteten Produkte der
Haltevorrichtung entnimmt. Beispielsweise kann hier ein Doppel-Förderband
vorgesehen sein, dessen überliegende Förderbereiche den ausgedrückten Teil des Knochens erfassen und somit zur weiteren
Bearbeitung an entsprechende Einrichtungen weiterleiten können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematisch stark vereinfachte Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung;
Fig. 2 eine schematisch stark vereinfachte Darstellung einer mit einem Hühnerbein bestückten Halteplatte im Bereich
der Schneidvorrichtung,-
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung der Ausdrückeinrichtung;
Fig. 4 eine schematisch stark vereinfachte Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
und
Fig. 5 eine schematisch stark vereinfachte Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 4.
In Fig. 1 ist in schematisch stark vereinfachter Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Teilentbeinen von
Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlich gebauten Tieren dargestellt. Insbesondere ist die Vorrichtung 1 zum Teilentbeinen
von Ober- oder Mittelflügein von Hühnern vorgesehen, da mit
dieser Vorrichtung 1 auf besonders einfache und wirtschaftliche
Art und Weise sogenannte "Tulip-Flügel" hergestellt werden
können.
Die Vorrichtung 1 weist eine Haltevorrichtung 3 auf, die die Gliedmaße 2 im Bereich benachbart zum jeweiligen Endgelenk 4
(siehe Fig. 2) hält.; In Fig. 1 sind insgesamt drei Haltevorrichtungen eingezeichnet, wobei jedoch hervorzuheben ist, daß
üblicherweise eine größere Anzahl derartiger Haltevorrichtungen entsprechend der Länge einer Transportvorrichtung 5 bzw. entsprechend
der Größe der Vorrichtung 1 insgesamt vorgesehen sind.
Die Transportvorrichtung 5 kann beispielsweise eine umlaufende (Band- oder Rollen-)Transportvorrichtung sein, an der die
Haltevorrichtungen 3 angebracht sind. Somit kann die Transportvorrichtung 5 die in den Haltevorrichtungen 3 angeordneten
Gliedmaßen 2 entlang der mit dem Pfeil F eingezeichneten Transportrichtung bewegen.
Die Vorrichtung 1 weist ferner eine Schneidvorrichtung 6 auf. Die Schneidvorrichtung 6 ist mit einem Schneidelement 7 versehen,
das beispielsweise eine umlaufende Bandsäge sein kann.
Ferner weist die Vorrichtung 1 eine Ausdrückeinrichtung 8 auf. Die Ausdrückeinrichtung 8 ist in Fig. 1 und Fig. 3 schematisch
vereinfacht dargestellt.
In Richtung der Transportrichtung F gesehen hinter der Ausdrückeinrichtung
8 ist ferner eine Ableitvorrichtung 22 schematisch stark vereinfacht dargestellt. Beim Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 besteht die Ableitvorrichtung 22 aus zwei parallel zueinander angeordneten Förderbändern 25, 26, zwischen denen
die Endbereiche der ausgedrückten Knochen der Gliedmaßen 2 eingeklemmt und abtransportiert werden können.
Nachfolgend wird der Aufbau der Haltevorrichtung 3 anhand des auf der linken Seite dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Die Haltevorrichtung 3 umfaßt im Beispielsfalle eine
zangenartige Halteplatte 12, die drei Plattenteile 15, 16 und 17 aufweist. Das mittlere Plattenteil 17 ist an der Transport-
einrichtung 5 fixiert und die äußeren Plattenteile 15 und 16
sind am mittleren Plattenteil 17 gelenkig angebracht. Sie werden vorzugsweise mittels Federkraft in die in Fig. 1 dargestellte
geschlossene Stellung belastet und können gegen diese Federkraft aufgeklappt werden, beispielsweise zum Entnehmen des
bearbeiteten Produktes.
Die Halteplattenteile 15, 16 und 17 begrenzen zwei Halteöffnungen 20, 21, in die über Einführschlitze das zu bearbeitende
Teil, wie beispielsweise ein Hühnerflügel, eingeführt werden kann. Bei der in Fig. 1 dargestellten, besonders bevorzugten
Ausführungsform sind ferner Zentrierschlitze 18 und 19 in den
nach außen weisenden Seitenbereichen der Halteöffnungen 2 0 und 21 angeordnet, welche die Lagefixierung des einzulegenden Teils
weiter verbessern.
Die Haltevorrichtung 3 kann neben der Halteplatte 12 ferner eine auf der Transportvorrichtung 5 angebrachte Auflageplatte
23 mit einem Führungssteg 24 (siehe Fig. 3) umfassen, was die Lagesicherung der zu bearbeitenden Gliedmaße verbessert.
Üblicherweise ist die Auflageplatte 23 im wesentlichen im rechten Winkel zur Halteplattte 12 angeordnet, was sich aus der
Darstellung der Fig. 3 ergibt.
Fig. 2 zeigt eine Haltevorrichtung 3 mit einem eingelegten Hühnerflügel 2, der einen Knochen 9 und ein Endgelenk 4 aufweist.
Die Darstellung der Fig. 2 verdeutlicht schematisch, daß der Hühnerflügel 2 benachbart zu seinem Endgelenk 4 in die
Halteplatte 12 der Haltevorrichtung 3 eingelegt ist, so daß das Endgelenk 4 frei zugänglich auf einer Seite der Halteplatte 12
angeordnet ist, während der übrige Teil des Hühnerflügels 2 auf der gegenüberliegenden Seite der Halteplatte 12 angeordnet ist.
In Fig. 2 ist ferner schematisch vereinfacht das Schneidelement 7 der Schneidvorrichtung 6 dargestellt, welches das Endgelenk 4
vom Knochen 9 trennt und dabei eventuell noch vorhandene Sehnen und Hautteile durchtrennt.
Nach dem Schneidvorgang wird die Haltevorrichtung 3 mittels der Transportvorrichtung 5 der Ausdrückeinrichtung 8 zugeführt.
Dieser Zustand ist in Fig. 3 dargestellt. Die Ausdrückeinrichtung 8 weist einen Ausdrückstößel 10 auf, der beispielsweise
pneumatisch, hydraulisch oder elektromechanisch betätigbar ist. Der Ausdrückstößel 10 kann in Richtung des Doppelpfeiles D hin
und her bewegt werden, wobei die Ausdrückrichtung durch den zweiten Pfeil A symbolisiert ist. Die Ausdrückeinrichtung 8
weist ferner ein Führungsteil 11 auf, das die Führungsausnehmungen
13, 14 {siehe Fig. 1) umfaßt, in die im Zuge des Ausdrückens
der Knochen 9 um ein vorbestimmtes Maß eingeleitet wird.
Mit der zuvor beschriebenen Vorrichtung 1 können folgende Bearbeitungsschritte
durchgeführt werden:
- Einspannen der Gliedmaße 2;
- Transportieren der Gliedmaße 2 und Abtrennen der Endgelenke der Gliedmaße;
- Weiterleiten der so bearbeiteten Gliedmaße und teilweises Ausdrücken des Knochens um ein vorbestimmtes Maß;
- Weiterleiten der so bearbeiteten Gliedmaße zu einer Entnahmestelle;
und
- Entnehmen und Weitergeben der Gliedmaße zu einer Sammelstelle oder weiteren Bearbeitungsschritten.
In den Fig. 4 und 5 ist eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung
1 zum Teilentbeinen von Gliedmaßen 2 dargestellt. Alle Teile, die den Teilen der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis
3 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugsziffern versehen.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte zweite Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zeichnet sich zunächst durch den Umstand aus, daß dort die Transportvorrichtung und die Haltevorrichtung
zu einer Transportvorrichtung 5' in Form eines Doppelförderbandes (siehe Fig. 5) kombiniert sind. Die Transportvorrichtung
bzw. das Doppelförderband 5' weist zwei Einzelförderbänder 27 und 28 auf, die beispielsweise parallel zueinander
angeordnet sind und die gleiche Laufrichtung bzw. Transportrichtung F haben. Die Einzelförderbänder 27 und 28 begrenzen
einen Förderspalt 32.
Das gemäß der Darstellung in Fig. 5 untere Förderband 28 weist einen Auflagebereich 2 9 auf, mit dem das untere Förderband 28
das obere Förderband 27 überragt. Somit ist in diesem Bereich 2 9 das untere Förderband 28 frei zugänglich und es kann ein zu
bearbeitendes Teil, wie beispielsweise der gemäß Fig. 1 bis 3 beschriebene Hühnerflügel 2, aufgelegt werden. Dies ist in Fig.
5 durch das entsprechende Teil 2 angedeutet.
In Förderrichtung F nach dem Auflagebereich 29 gesehen ist eine
Schneidvorrichtung angeordnet, die gemäß der Darstellung in Fig. 4 und 5 durch das Schneidelement 7 (beispielsweise eine
Bandsäge) symbolisiert ist.
In Förderrichtung F nach der Schneidvorrichtung gesehen ist im Förderspalt 32 eine Ausdrückeinrichtung 8' angeordnet, die im
Falle der Ausführungsform gemäß den Fig. 4 und 5 als stationäre
Platte ausgebildet ist. Die stationäre Platte bzw. Ausdrückeinrichtung 8' kann beispielsweise über einen Halter 31 an einem
Gestellteil 30 der Vorrichtung 1 befestigt sein, was in Fig. 4 schematisch vereinfacht angedeutet ist. Zu Fig. 4 ist in diesem
Zusammenhang zu sagen, daß zur Vereinfachung der Darstellung
das obere Förderband 27 weggelassen wurde. Die Zusammenschau der Fig. 4 und 5 verdeutlicht, daß die über den Halter 31 gehaltene
stationäre Ausdrückeinrichtung 8' in den Förderspalt 32
ragt. Die Ausdrückeinrichtung bzw. Ausdrückplatte 8' weist eine Ausdrückfläche 34 auf, die mit der Längsmittellinie bzw.
Förderrichtung F des Einzelförderbandes 28 einen spitzen Winkel &agr; einschließt. Wie Fig. 4 verdeutlicht, verläuft die Ausdrückfläche
34 mithin auf den gemäß Fig. 4 unteren Längsrand 33 des Einzelförderbandes 28 zu, nähert sich also diesem Längsrand 33
an.
Als Alternative zur Ausdrückeinrichtung 8 ' ist strichliert in
Fig. 4 der Ausdrückstößel 10 mit seiner Bewegungsrichtung D angedeutet. Dieser Ausdrückstößel 10 kann als Alternative zur
Ausdrückplatte 8' vorgesehen sein, entspricht jedoch diesbezüglich der Funktion, die im Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben
wurde, so daß auf die entsprechenden Beschreibungspassagen ver-
wiesen werden kann.
Die Funktionsweise der Ausführungsform gemäß Fig. 4 und 5 wird
nachfolgend erläutert:
Zum Teilentbeinen von Tiergliedmaßen, wie beispielsweise' eines
Hühnerflügels zur Herstellung sogenannter "Tulip-Flügel", wird
ein Hühnerflügel 2' auf den Auflagebereich 2 9 des unteren Förderbandes
28 aufgelegt. Durch Bewegen des Hühnerflügels 2 in den Förderspalt 32 wird dieser zwischen den Einzelförderbändern
27 und 28 eingeklemmt, wobei das Endgelenk 4 (siehe Fig. 4) über den Längsrand 33 der Einzelförderbänder 27 und 28 vorsteht.
Die von den Einzelförderbändern 27 und 28 gebildete Transport- und Haltevorrichtung bewegt somit den Hühnerflügel 2
zum Schneidelement 7 der Schneidvorrichtung, an dem das Endgelenk 4 abgetrennt wird. Dies ist in Fig. 4 durch das mit der
Bezugsziffer 4' versehene Endgelenk symbolisiert. Nach diesem Schneidvorgang wird der Hühnerflügel 2 weiter in Förderrichtung
F vorbewegt, so daß er auf die Ausdrückfläche 34 aufläuft. Wie Fig. 4 verdeutlicht, wird im Zuge des Weiterförderns der
Hühnerflügel 2 durch die auf den Längsrand 33 zulaufende konische Ausdrückfläche 34 gestaucht, so daß der Knochen 9 sich mit
dem dem Längsrand 33 zugewandten Bereich allmählich aus dem Fleisch des Hühnerflügels herausdrückt. Dies ist in Fig. 4
durch die allmählich größer werdende, über den Längsrand 33 hinausragende Knochenlänge dargestellt. Hierbei wird der
Hühnerflügel 2 durch die Klemmwirkung der Einzelförderbänder 27 und 28 am Herausrutschen aus dem Förderspalt 32 gehindert. Nach
dem Durchlaufen der Ausdrückvorrichtung 8' hat der Hühnerflügel
seine gewünschte "Tulip-Form" angenommen, bei der ein Teil des
Knochens 9 aus dem Fleisch herausragt, jedoch eine vollständige Trennung von Fleisch und Knochen nicht vorgenommen wurde. Somit
kann der bearbeitete Hühnerflügel von dem Doppelförderband
weiteren Verarbeitungsschritten zugeführt werden oder aus dem Doppelförderband 27, 28 entnommen werden.
Claims (12)
1. Vorrichtung , (1) zum Teilentbeinen von Gliedmaßen (2) von
Geflügel oder ähnlich gebauten Tieren, insbesondere von Ober- und/oder Mittelflügeln von Hühnern
- mit einer Haltevorrichtung (3) zum Halten der Gliedmaße
(2), vorzugsweise in einem Bereich benachbart zum Endgelenk (4);
- mit einer Transportvorrichtung (5;5T) zum Bewegen der
Haltevorrichtung (3) in einer vorgegebenen Transportrichtung (F) ;
- mit einer Schneidvorrichtung (6) zum Abtrennen der Endgelenke (4) der zugeförderten Gliedmaße (2); und
- mit einer Ausdrückeinrichtung (8;8') zum teilweisen Ausdrücken des Knochens (9) der mittels der Transportvorrichtung
(5) zugeführten Gliedmaße (2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrückeinrichtung (8) einen Ausdrückstößel (10) aufweist,
dessen Bewegungsweg entsprechend der gewünschten Ausdrücklänge begrenzt ist, und wobei die Ausdrückeinrichtung
{8) eine Führungseinrichtung (11) aufweist, in die der ausgedrückte Teil des Knochens (9) einführbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (3) zumindest eine zangenartig
aufgebaute Halteplatte (12) mit zumindest einer Halteöffnung (20, 21) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (12) zwei gelenkig gelagerte offen- und
schließbare Plattenteile {15, 16) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteöffnungen (20, 21) mit
seitlichen Zentrierschlitzen (18, 19) versehen sind.
&zgr;. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung (11) als Block ausgebildet ist, der zumindest eine Führungsausnehmung (13,
14) für die ausgedrückten Knochenteile aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in Förderrichtung der Transportvorrichtung (5) gesehen hinter der Ausdrückeinrichtung (8)
eine Ableitvorrichtung (22) für die bearbeiteten Gliedmaßen (2) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (3) eine an der Transportvorrichtung (5) fixierte Auflageplatte (23) aufweist
.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (23) Führungsstege (24) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrückeinrichtung (8') als stationäre Ausdrückplatte
ausgebildet ist, die eine im spitzen Winkel (a) zur Transportrichtung
(F) verlaufende Ausdrückfläche (29) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (5') mit der Haltevorrichtung
kombiniert ist und hierfür als Doppelförderband (27, 28) mit zwei einen Förderspalt (32) begrenzenden Einzelförderbändern
(27, 28) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrückplatte (8') im Förderspalt (32) angeordnet
ist, und daß, in Draufsicht auf das Doppelförderband (27, 28) gesehen, die Ausdrückfläche (29) zum Seitenrand
(33) des Doppelförderbandes (27, 28) hin verläuft.
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|---|---|---|---|
| DE29621507U DE29621507U1 (de) | 1996-12-11 | 1996-12-11 | Vorrichtung zum Teilentbeinen von Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlichen gebauten Tieren |
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| DE29621507U1 true DE29621507U1 (de) | 1997-02-20 |
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| DE29621507U Expired - Lifetime DE29621507U1 (de) | 1996-12-11 | 1996-12-11 | Vorrichtung zum Teilentbeinen von Gliedmaßen von Geflügel oder ähnlichen gebauten Tieren |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29621507U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1015025A3 (nl) * | 2002-07-09 | 2004-08-03 | Belki Nv | Inrichting voor het behandelen van middenvleugels van gevogelte, meer speciaal van kippen. |
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| EP0465258A1 (de) * | 1990-07-05 | 1992-01-08 | Sterling Manufacturing Company Inc. | Vorrichtung zur Abtrennung des Fleisches von Knochen |
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1996
- 1996-12-11 DE DE29621507U patent/DE29621507U1/de not_active Expired - Lifetime
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