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DE29621401U1 - Befestigungselement - Google Patents

Befestigungselement

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DE29621401U1
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fastening
tubular connecting
roof
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DE29621401U
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TECHCONSULT TECH BERATUNGEN
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TECHCONSULT TECH BERATUNGEN
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D11/00Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings
    • E04D11/002Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings consisting of two or more layers, at least one of the layers permitting turfing of the roof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/24Structural elements or technologies for improving thermal insulation
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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    • Y02B80/32Roof garden systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

TechConsult, Technische Beratungen, Hölderlinstr. 10, 71287 Weissach
Befestigungselement Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement zur Befestigung von Dach- und Wandaufbauten auf Tragwerken mit Isolationsschichten zur Aufnahme von Kräften.
Seit längerem ist es bekannt, nicht nur Flachdächer, sondern auch geneigte Dächer zu begrünen. Dabei wird auf dem Tragwerk des Dachs ein Aufbau angeordnet, der im wesentlichen aus parallel zum First verlaufenden Schubschwellen sowie senkrecht zum First und zur Dachtraufe geneigt verlaufenden Schubträgern besteht. Die Schubträger und die Schubschwellen bilden dabei Gefache,"in die eine Vegetationsschicht, eine Dachgartenerde oder ein anderes Schüttgut eingebracht wird, um eine für das Wurzelwerk nötige Schichtdicke zu erzeugen.
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Die Größe der Gefache hängt dabei von der Neigung der Dachflächen und von dem in sie einzubringenden Substrat ab. Die Gefache sind so groß gewählt, daß das Substrat nicht abrutschen kann.
Eine aus dem Stand der Technik bekannte Befestigung eines Dachaufbaus ist in Fig. 15 dargestellt. Bei diesem Dachaufbau sind Schubschwellen 210 oder auch Schubträger auf Tragwerksteilen beispielsweise Sparren durch Schraubverbindungen 23 0 befestigt, welche die Schubschwelle ganz und den Sparren zumindest teilweise durchragen. In den meisten Fällen wird eine gewöhnliche Holzschraube verwendet. Eine derartige Befestigung der Schubschwellen auf den Sparren hat den Nachteil, daß sie zum einen nicht sehr stark belastbar ist, da bei einem hohen Schub, den der Dachaufbau - beispielsweise bei Regen oder Schnee auf die Schubschwellen ausübt, zu einem Ausreißen der Schrauben und in Folge davon der Schubschwellen und dadurch zu einem Abrutschen des gesamten Dachaufbaus und/oder zu Leckagen führen kann.
Darüber hinaus ist die Isolation des Dachs bei einer derartigen Befestigung der Schubschwellen auf dem Tragwerk des Dachs problematisch, weil prinzipiell sämtliche Schubschwellen mit einer Isolationsschicht versehen werden müssen, um zu verhindern, daß durch die Befestigungsschrauben und Schubschwellen Kältebrücken in das Innere der Dachkonstruktion entstehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungselement der gattungsgemäßen Art zu vermitteln, das bei schneller Montage und sicherer Abdichtung und Isolierung von Dachkonstruktionen und Wänden
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eine sehr stark belastbare Befestigung von Aufbauten auf einem Tragwerk eines Daches oder einer Wand ermöglicht und darüber hinaus auch die schnelle Montage vorgefertigter Dach- und Wandmodule ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Befestigungselement der eingangs beschriebenen Art gelöst durch ein an einem Tragwerksteil von diesem wegstehend angeordnetes rohrf örmiges Verbindungsglied und wenigstens ein mit dem rohrförmigen Verbindungsglied verbundenes Halteglied, welches mit dem Tragwerksteil lösbar verbindbar ist.
Ein derartiges Befestigungselement hat den großen Vorteil, daß es zum einen eine sichere Abdichtung und Isolierung des Dachs oder der Wand ermöglicht, da das Halteglied unterhalb der Isolationsschicht angeordnet ist. Zum anderen ermöglicht das von dem Tragwerksteil wegstehend angeordnete rohrförmige Verbindungsglied die Befestigung unterschiedlichster Dach- oder Wandaufbauten bei gleichzeitig einfacher Isolierung des Verbindungsglieds . Aufgrund der rohrförmigen Ausgestaltung können beispielsweise an sich bekannte Dichtmanschetten eingesetzt werden. Darüber hinaus kann das rohrförmige Verbindungsglied zur Verhinderung von Kältebrücken selbst mit einem Isolationsmaterial gefüllt werden.
Insbesondere wird auch der Dach- oder Wandaufbau durch das erfindungsgemäße Befestigungsteil wesentlich vereinfacht. Es können nämlich zunächst Befestigungselemente auf einem Tragwerksteil, beispielsweise auf einem Sparren, Stahlträger oder Betonfertigteil eines Dachs oder einer Wand befestigt werden. Erst daraufhin wird die Isolationsschicht aufgebracht. Hierdurch wird sicherge-
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stellt, daß auch das Befestigungselement auf optimale Weise in die Isolationsschicht eingefügt wird, wobei die Befestigungselemente gleichzeitig eine Montagehilfe darstellen, da an ihnen eine Befestigung von Seilen, Leitern oder Gerüsten möglich ist. Die Befestigungselemente erfüllen auf diese Weise deshalb auch den Zweck beispielsweise einer Absturzsicherung.
Hinsichtlich der Ausbildung des Halteglieds sind rein prinzipiell die unterschiedlichsten Ausführungsformen denkbar. Eine vorteilhafte Aus führungs form sieht vor, daß das wenigstens eine Haltglied ein mit dem rohrförmigen Verbindungsglied verbundener Befestigungsflansch ist.
Dieser Befestigungsflansch, der rein prinzipiell eine beliebige Größe aufweisen kann, kann auf besonders vorteilhafte Weise auf einem Tragwerksteil, beispielsweise einem Sparren befestigt werden, wobei die Befestigung aufgrund der Auflagefläche des Befestigungsflansches auf dem Dachsparren eine hohe Stabilität aufweist.
Dabei kann vorgesehen sein, daß der Befestigungsflansch das rohrförmige Verbindungsglied an dessen einer Stirnseite abschließt.
Eine andere, sehr vorteilhafte Aus führungs form sieht vor, daß das rohrförmige Verbindungsglied den Befestigungsflansch zur Ausbildung einer durchgängigen Öffnung in dem Tragwerksteil durchragt.
Eine derartige Ausbildung hat insbesondere den Vorteil, daß bei optimaler Befestigung und Isolierung des Dachs,
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Rohre oder Kabel, beispielsweise Antennenleitungen o.dgl., durch das Dach geführt werden können.
Hinsichtlich der Befestigung des Befestigungsflansches auf dem Tragwerksteil wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine vorteilhafte Ausführungsform vor, daß der Befestigungsflansch mittels wenigstens zweier Schraubverbindungen mit dem Tragwerksteil verbindbar ist. Eine solche Verbindung ist besonders schnell herzustellen. Sie weist insbesondere dann, wenn mehr als zwei Schraubverbindungen am Befestigungsflansch vorgesehen sind, eine sehr hohe Stabilität auf, welche auch verhältnismäßig hohen Kräften, die auf das rohrförmige Verbindungsglied wirken können, widersteht.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der Befestigungsflansch mittels einer das Tragwerksteil wenistens teilweise umschließenden Befestigungsklaue an dem Tragwerksteil befestigbar ist. Diese Befestigungsweise hat insbesondere den Vorteil, daß in dem Tragwerksteil keinerlei Bohrungen oder Öffnungen vorgesehen sein müssen, die die Stabilität des gesamten Dachs beeinträchtigen können. Eine derartige Befestigung eignet sich insbesondere auch bei Dächern, welche Stahlaufbauten oder Betonfertigteile aufweisen und bei denen die Tragwerksteile beispielsweise aus I-Trägern bestehen. Sie kommt darüber hinaus auch bei sogenannten Trapezblech-Warmdächern zur Sog- und Schubsicherung zum Einsatz.
Hinsichtlich der Befestigung des Dach- oder Wandaufbaus an dem rohrförmigen Verbindungsglied des Befestigungselementes wurden ebenfalls bislang keine näheren Angaben gemacht.
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Es ist beispielsweise vorgesehen, daß an den wegstehenden, freien Enden des rohrförmigen Befestigungsteils auf den Dach- oder Wandaufbau angepaßte Abschlußteile abgedichtet befestigbar sind. Dabei ist es besonders vorteilhaft, daß lediglich die Abschlußteile auf die auf dem Dach oder der Wand zu befestigenden Dach- oder Wandaufbauten angepaßt werden müssen, nicht das gesamte Befestigungselement. Darüber hinaus erlaubt eine derartige Befestigung von Abschlußteilen auch die Befestigung beispielsweise von Sicherheitselementen, wie beispielsweise Absturzsicherungen u.dgl. auf besonders einfache Weise.
Eine andere sehr vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß das Halteglied wenigstens einen mit dem rohrförmigen Verbindungsglied verbindbaren, auf der dem rohrförmigen Verbindungsglied zugewandten Seite des Tragwerksteils zur Anlage kommenden und ein auf der dem rohrförmigen Verbindungsglied abgewandten Seite des Tragwerksteils zur Anlage kommendes Spannelement umfaßt, wobei das wenigstens eine Anpreßelement und das Spannelement durch eine das rohrförmige Verbindungsglied durchragende, mit dem wenigstens einen Anpreßelement und dem Spannelement verschraubbaren Bolzen an dem Tragwerksteil befestigt werden.
Ein derartiges Befestigungselement ist insbesondere leicht auf dem Tragwerksteil zu montieren. Es ermöglicht durch die Anpreßelemente auf besonders wirkungsvolle Weise eine Verteilung der auf das rohrförmige Verbindungsglied wirkenden Kräfte. Dabei wird der Bolzen lediglich auf Zug beansprucht. Es kann hierbei vorgesehen sein, daß das rohrförmige Verbindungsglied das Tragwerks-
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teil durchragt. Es kann aber auch zwischen einzelnen Tragwerksteilen angeordnet werden. In diesem Falle wird die auf das rohrförmige Verbindungsglied wirkende Kraft, beispielsweise eine Schub- oder Windsogkraft, die auf einen Dachaufbau wirkt, über die Anpreßelemente auf die Tragwerksteile geleitet.
Darüber hinaus können derartige Befestigungselemente aber auch zur Unterstützung bei geklebten Dachaufbauten oder bei Dachsanierungen verwendet werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß auf den rohrförmigen Verbindungsgliedern Schubaufnahmeelemente befestigbar sind, welche von den rohrförmigen Verbindungsgliedern radial wegstehende Schubträger und schwellen aufweisen. Durch derartige Schubaufnahmeelemente können auf besonders vorteilhafte Weise gleichzeitig mehrere Schubträger und -schwellen auf den rohrförmigen Verbindungsgliedern befestigt werden, so daß nachträglich einzeln zu befestigende Schubträger und -schwellen entfallen können. Darüber hinaus ist einer derartige Befestigung von Schubträgern und -schwellen besonders stabil.
Vorzugsweise sind die Schubträger und/oder Schubschwellen dabei über Verbindungsstücke miteinander verbindbar. Hierdurch wird nicht nur die Stabilität erhöht, sondern es werden in vorteilhafter Weise durch die Anordnung der Verbindungsstücke gleichzeitig auch Gefache ausgebildet, in die Substrat eingefüllt werden kann.
Darüber hinaus ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen, daß auf den rohrförmigen Verbindungs-
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gliedern vorgefertigte Pflanzelemente beliebiger Gestalt befestigbar sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines auf einem Tragwerk eines Daches befestigten erfindungsgemäßen Befestigungselements;
Fig. 2 das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements;
Fig. 3 das in Fig. 2 dargestellte erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements versehen mit einem als Fangsicherung ausgebildeten Abschlußteil;
Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements;
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements;
Fig. "6" ein wiederum anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements, angeordnet auf einem Tragwerksteil eines Daches;
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements;
Fig. 8 ein wiederum anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements;
Fig. 9 schematisch einen Dachaufbau unter Verwendung des in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Befestigungselements;
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Fig. 10 schematisch Schubaufnahmeelemente, die auf erfindungsgemäßen Befestigungselementen befestigt und über Verbindungsstücke miteinander verbunden sind;
Fig. 11 eine Schnittdarstellung entlang der Linie XI-XI der Fig. 10;
Fig. 12 schematisch eine teilweise geschnittene Vorder- und Seitenansicht eines seitlich an einem Tragwerksteil befestigten erfindungsgemäßen Befestigungselement;
Fig. 13 schematisch mittels erfindungsgemäßer Befestigungselemente befetigte Pflanztröge und
Fig. 14 schematisch eine Draufsicht auf die in Fig. 13 mittels erfindungsgemäßer Befestigungselemente befestigte Pflanztröge;
Fig. 15 schematisch eine aus dem Stand der Technik bekannte Befestigung einer Schubschwelle auf einem Tragwerksteil eines Daches.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung ausschließlich im Zusammenhang mit Dachaufbauten erläutert. Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf Befestigungselemente zur Befestigung von Dachaufbäüten beschränkt ist, sondern vielmehr auch bei Wandaufbauten eingesetzt werden kann. Hierbei können die im folgenden näher beschriebenen Befestigungselemente entsprechend eingesetzt werden.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, umfaßt ein Dach ein Tragwerksteil, beispielsweise in Form eines geneigten Sparrens 10, über dem Bretter 12 und eine Dampfsperre 14 angeordnet sind. Das Dach ist auf seiner Unterseite durch einen
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Traufbalken 16 abgeschlossen. Über der Dampfsperre 14 ist eine Wärmedämmung 18 angeordnet.
Ein als Ganzes mit 20 bezeichnetes Befestigungselement umfaßt ein rohrförmiges Verbindungsglied 22, welches mit einem Halteglied in Form eines Befestigungsflansches 23 verbunden ist. Der Befestigungsflansch 23 ist beispielsweise über Schraubverbindungen 25 mit dem Sparren 10 verbunden. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist der Befestigungsflansch 23 direkt auf dem Sparren über der Dampfsperre 14 und den Brettern 12 angeordnet. Das Befestigungsrohr selbst ist mit einem Isolationsmaterial 18 gefüllt, so daß das gesamte Befestigungselement praktisch unterhalb der Isolationsschicht 18 befestigt ist und hierdurch eine sehr gute Isolierung gewährleistet ist. Das rohrförmige Verbindungsglied 22 ist darüber hinaus noch mit einer Dichtmanschette 27 umgeben. Durch dieses Befestigungselement 2 0 wird zum einen sehr wirkungsvoll Wassereintritt in das Innere des Dachs vermieden, zum anderen wird eine sehr gute Isolierung des gesamten Dachs sichergestellt.
Auf—dem- rohrförmigen ■ Verbindungsglied "22 kann ein Abschlußteil beispielsweise in Form einer Haube 3 0 vorgesehen sein, die gegen Schlagregen schützt.
An dem rohrförmigen Verbindungsteil 22 kann beispielsweise eine Schubschwelle einer Dachbegrünung befestigt werden.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, können neben der in Fig. 1 dargestellten Haube 3 0 beliebige Abschlußteile auf dem rohrförmigen Verbindungsglied 22 des Befestigungselements
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20 angeordnet werden. Diese können beispielsweise mit Gewinde versehene Teile A, B oder ein geschlossener Deckel C sein.
Die Befestigung der Abschlußteile in dem rohrförmigen Verbindungsglied 22 kann durch Klebung, Hartlötung oder Quetschung ausgebildet werden.
Das Abschlußteil A, welches mit einem Sacklochgewinde versehen ist, eignet sich beispielsweise zum Befestigen von Sonnenkollektoren, Blitzschutzanlagen, Satellitenantennen &ogr;.dgl.
Das Befestigungselement B, das mit einem Durchgangsgewinde versehen ist, kann für zu befestigende Teile vorgesehen werden, welche die Durchführung eines Kabels o.dgl. erforderlich machen.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, kann auf dem rohrförmigen Verbindungsglied 22 auch beispielsweise eine Absturzsicherung in Form einer Ringmutter 32 vorgesehen sein, die über einen Deckel mit Bolzengewinde 33 in dem rohrförmigen Befestigungsglied 22 befestigbar ist. Die Ringmutter 32 und der Deckel mit dem Bolzengewinde 33 umfassen ferner eine Dichtmanschette 34 sowie eine Dichtscheibe 35. Das rohrförmige Verbindungsglied 22 kann von einer Wärmedämmungshülse 3 7 umgeben sein.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, kann das rohrförmige Verbindungsglied 22 den Befestigungsflansch 23 zur Ausbildung einer durchgängigen Öffnung durch das Tragwerksteil 10 durchragen. Eine derartige Ausführungsform ermöglicht auf besonders einfache Weise die Durchführung
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von Antennenkabeln, Stromdurchführungen oder auch die Durchführung von Bewässerungssystemen beispielsweise für Dachbegrünungen oder die Zu- oder Ableitung von Flüssigkeitsleitungen für Sonnenkollektoren.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel eines Befestigungselements, dargestellt in Fig. 5, kann der Flansch 23, der mit dem rohrförmigen Verbindungsglied 22 verbunden ist, durch eine Klauenverbindung 40, 41 mit einem Teil beispielsweise eines I-Trägers verbunden werden. Die Klauenverbindung 40, 41 umschließt dabei einen Teil des I-Trägers, die Befestigung wird hierbei durch Schrauben 42 realisiert, die einen Teil der Klauenverbindung 40 und einen auf dem Befestigungsflansch 23 angeordneten Vorsprung 23a durchragen, so daß die Klauen 40, 41 an dem I-Träger festgespannt werden.
Dabei kann das rohrförmige Verbindungsglied 22 - wie in Fig. 5 dargestellt - mit dem I-Träger fluchtend ausgebildet sein.
Es versteht sich, daß das rohrförmige Verbindungsglied 22 auch außermittig zur Trägerachse angeordnet sein kann, so daß sich eine Öffnung zum Inneren des Dachraums ergibt.
Bei einem wiederum anderen, in Fig. 6 - Fig. 9 dargestellten Befestigungselement umfaßt das Halteglied ein Anpreßelement 50 der auf der der Außenseite des Dachs zugewandten Seite des Tragwerksteils 10 zur Anlage kommt und ein Spannelement beispielsweise in Form einer Scheibe 60, die auf der der Außenseite des Dachs abgewandten Seite des Tragwerksteils 10 zur Anlage kommt. Der Anpreßelement 50 und die Scheibe 60 sind durch einen das
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rohrförmige Verbindungsglied 22 durchragenden Bolzen 70 verbunden, der mit dem Anpreßelement 50 und der Scheibe 60 verschraubt ist. Das Anpreßelement 50 kann dabei eine Schubschwelle 100, die beispielsweise L-förmig ausgebildet ist (Fig. 6) , auf die Oberseite des Tragwerks teils 10 drücken, wobei - wie oben bereits erwähnt - Wärmedämmungs- und Isolationsschichten 18 vorgesehen sein können. Darüber hinaus können eine Dichtkappe und eine Dichtmanschette vorgesehen sein, welche das rohrförmige Verbindungsglied konzentrisch umgeben.
In Fig. 8 und Fig. 9 ist eine andere Ausführungsform eines Befestigungselements dargestellt, bei dem das Anpreßelement 50 als Niederhalter 51 ausgebildet ist. Das rohrförmige Verbindungsglied 22 ist dabei beispielsweise im Zentrum eines Gefachs 100, welches aus Schubschwellen 110 und Schubträgern 120 ausgebildet ist, angeordnet. Durch den Niederhalter 51 wird eine Übertragung des auf die Schubträger und Schubschwellen wirkenden Dachschubs auf das Befestigungselement und von diesem auf die Tragwerksteile des Dachs realisiert. Hierdurch wird eine besonders gleichmäßige Verteilung der Andruckkräfte erzielt.
Wie aus Fig. 10 und Fig. 11 hervorgeht, können auf den rohrförmigen Verbindungsgliedern 22 auch Schubaufnahmeelemente 13 0 befestigt werden, welche von den rohrförmigen Verbindungsgliedern 22 radial wegstehende Schubträger 140 und Schubschwellen 141 aufweisen. Die Schubträger 140 und Schubschwellen 141 sind über Verbindungsstücke 145 miteinander durch Schraubverbindungen 147 verbunden, die in Langlöchern 143, welche in den Schubschwellen 141 vorgesehen sind, angeordnet sind. Durch derartige
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Schubaufnahmeelemente 13 0 können insbesondere zusätzlich einzeln zu befestigende Schubträger und Schubschwellen entfallen. Durch die Verbindung der Schubträger und Schubschwellen mittels der Verbindungsstücke 145 können zudem auf einfache Weise beispielsweise auf einem Dach Gefache hergestellt werden, in die beispielsweise ein Substrat zur Begrünung eingebracht werden kann. Dabei können die Schubaufnahmeelemente 13 0 und die Verbindungsstücke 145 derart ausgebildet und auf dem Dach befestigt sein, daß sich beispielsweise zwischen den Verbindungsstücken 145 und dem Dach Öffnungen freibleiben, die beispielsweise als Drainage oder zum Ableiten von Flüssigkeiten in den einzelnen Gefachen dienen können.
Wie aus Fig. 12 hervorgeht, kann der Befetigungsflansch 23 eines Befestigungselements auch seitlich an einem Tragwerksteil 10 beispielsweise über Schraubverbindungen 25 befestigt werden. Dies hat insbesondere den Vorteil, daß in auf das Dach aufzubringende Isolationsschichten in Form von Bahnen aus Isolationsmaterial lediglich noch Öffnungen eingebracht werden müssen, die im wesentlichen dem Durchmesser des rohrförmigen Verbindungsglieds 22 entsprechen, weTchesT" dann ""seinerseits durch an sich bekannte Dichtmanschetten abgedichtet wird.
Wie aus Fig. 13 und 14 hervorgeht, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, Pflanztröge 160 mittels des Befestigungselements beispielsweise auf einem Dach zu befestigen. Die Pflanztröge 160 können dabei im wesentlichen jede beliebige Gestalt, z.B. eine sechseckige Gestalt {vergl. Fig. 14) aufweisen. Die Pflanztröge 160 sind zwischen den rohrförmigen Verbindungsgliedern 22 angeordnet und über Befestigungskappen 162, die beispielsweise
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mittels Schraubverbindungen 164 mit den rohrförmigen Verbindungsgliedern 22 verbunden. Rein prinzipiell können Pflanztröge unterschiedlichster Gestalt befestigt werden, da eine punktförmige Befestigung, wie sie durch die rohrförmigen Verbindungsglieder 22 ermöglicht wird, jegliche Variation der Wände derartiger Pflanztröge 160 zwischen den einzelnen Befestigungselementen zuläßt.

Claims (11)

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1. Befestigungselement zur Befestigung von Dach- und Wandaufbauten auf Tragwerken, gekennzeichnet durch ein auf einem Tragwerksteil (10) von diesem wegstehend angeordnetes rohrförmiges Verbindungsglied (22) und wenigstens ein mit dem rohrförmigen Verbindungsglied (22) verbundenes Halteglied, welches mit dem Tragwerksteil (10) lösbar verbindbar ist.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Halteglied ein mit dem rohrförmigen Verbindungsglied verbundener Befestigungsflansch (23) ist.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (23) das rohrförmige Verbindungsglied an dessen einer Stirnseite abschließt.
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4. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Verbindungsglied
(22) den Befestigungsflansch (23) zur Ausbildung einer durchgängigen Öffnung in dem Dach durchragt.
5. Befestigungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (23) mittels wenigstens zweier Schraubverbindungen mit dem Tragwerksteil (10) verbindbar ist.
6. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (23) mittels einer das Tragwerksteil wenigstens teilweise umschließenden Befestigungsklaue an dem Tragwerksteil (10) befestigbar ist.
7. Befestigungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem wegstehenden, freien Ende des rohrförmigen Verbindungsglieds (22) auf den Dachaufbau angepaßte Abschlußteile (30) abdichtbar befestigbar sind.
8. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied wenigstens ein mit dem rohrförmigen Verbindungsglied (22) verbindbaren, auf der der Außenseite des Dachs zugewandten Seite des Tragwerksteils (10) zur Anlage kommendes Anpreßelement (50, 51) und ein auf der der Außenseite des Dachs abgewandten Seite des Tragwerksteils (10) zur Anlage kommendes Spannelement (60) umfaßt, wobei das wenigstens eine Anpreßelement (50, 51) und das Spannelement (60) durch einen das rohrförmige Ver-
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bindungsglied (22) durchragenden, mit dem wenigstens einen Anpreßelement (50, 51) und dem Spannelement
(60) verschraubbaren Bolzen an dem Tragwerksteil
(10) befestigbar sind.
9. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den rohrförmigen Verbindungsgliedern (22) Schubaufnahmeelemente (130) befestigbar sind, welche von den rohrförmigen Verbindungsgliedern (22) radial wegstehende Schubträger und schwellen (140, 141) aufweisen.
10. Befestigungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubträger und/oder -schwellen (140, 141) über Verbindungsstücke (145) miteinander verbindbar sind.
11. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den rohrförmigen Verbindungsgliedern (22) vorgefertigte Pflanzelemente (160) beliebiger Gestalt befestigbar sind.
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