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DE29620239U1 - Eckbankgruppe - Google Patents

Eckbankgruppe

Info

Publication number
DE29620239U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corner
bench
feet
benches
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29620239U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM HOFMANN KG
Original Assignee
WILHELM HOFMANN KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM HOFMANN KG filed Critical WILHELM HOFMANN KG
Priority to DE29620239U priority Critical patent/DE29620239U1/de
Publication of DE29620239U1 publication Critical patent/DE29620239U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C11/00Benches not otherwise provided for
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C13/00Convertible chairs, stools or benches
    • A47C13/005Modular seating

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)
  • Packaging Of Machine Parts And Wound Products (AREA)

Description

Eckbankqruppe
Die Erfindung betrifft eine Eckbankgruppe, bestehend aus zwei an ihren Enden mit vorderen und hinteren Füßen versehenen, im rechten Winkel zueinander aufstellbaren und in dieser Winkelstellung eine über die Ecke hinweg durchgängige Sitzfläche bildenden Bänken, deren jeweils eine Endkante sich unter einem Winkel von 45° schräg zu ihrer Längsrichtung erstreckt.
Derartige Eckbankgruppen finden insbesondere in Verbindung mit einem Eßtisch für Eßecken Verwendung. Dabei-ist normalerweise die Sitzfläche, wenn auch ggf. mit Fugen, über die Ecke hinweg durchgängig, aber man geht in der Regel davon aus, daß die beiden Bänke nur in der einen Winkelstellung, in der sie rechtwinklig aneinander stoßen, aufgestellt werden. Die Gestaltung der Füße in Verbindung mit der Sitzfläche ist in diesem Fall unwichtig, weil die Füße und ein eventueller Überstand der Sitzplatte über die Füße in der Ecke optisch nicht in Erscheinung treten. Es bietet sich daher als einfache Lösung an, die Bänke in gleicher Weise wie gerade Bänke mit quer zur Längsrichtung ausgerichteten Füßen an oder nahe den Enden zu versehen. Der Übergang der Sitzfläche in der Ecke wird normalerweise mittels eines zusätzlichen, besonders geformten Eck- bzw. Mittelteils zwischen den beiden Bänken hergestellt oder in bekannter Weise dadurch erreicht, daß die Sitzplatte jeder Bank im Eckbereich mit einem etwa dreieckigen Überstand derart über die Füße hinaus in die Ecke vorsteht, daß der Überstand zu einer sich unter 45° zur Längsrichtung der Bank erstreckenden Endkante führt, an die die entsprechende schräge Endkante der spiegelbildlich ausgebildeten anderen Bank angrenzt. Eine solche Ausführung der Eckbankgruppe hat jedoch den
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Nachteil, daß der im Eckbereich über die Füße überstehende Teil der Sitzplatte bei im übrigen unbelasteter Bank nicht hoch belastbar ist, falls nicht zusätzliche Maßnahmen getroffen sind, und daß die beiden Bänke der Gruppe für eine andere Aufstellung als in der genannten Winkelstellung ungeeignet sind, weil dann regelmäßig der einseitige, ungleichmäßige Überstand der Sitzplatte über die Füße stört und eventuell sogar ein Verletzungsrisiko darstellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eckbankgruppe der eingangs genannten Art zu schaffen, die ohne zusätzliche Maßnahmen im Eckbereich hoch belastbar ist und sich auch zur Aufstellung in anderen Konstellationen außerhalb einer Ecke eignet.
Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vorderen und hinteren Füße an den schrägen Endkanten jeweils im wesentlichen unmittelbar neben diesen angeordnet sind.
Die Erfindung bietet zunächst den Vorteil, daß jegliche Belastung der Sitzfläche zwischen den Füßen einer Bank stattfindet, so daß deren Standfestigkeit auch bei hoher Belastung gewährleistet ist. Eine einzelne Bank der neuen Eckbankgruppe macht wegen der schräg zueinander stehenden Füße zwar einen ungewohnten Eindruck, aber wenn die beiden Bänke der Gruppe bestimmungsgemäß paarweise in unterschiedlichen Aufstellungen benutzt werden, befinden sich die Füße an der schrägen Endkante entweder unauffällig unter einer Stoßstelle, an der ein anderes Möbelstück angrenzt, oder außen sichtbar in symmetrischer Anordnung mit den Füßen an der schrägen Endkante der anderen Bank, so daß beide Bänke zusammen als eine in sich symmetrische und harmonische Einheit wirken.
In der bevorzugten praktischen Ausführungsform sind die vorderen und hinteren Längskanten der Sitzfläche im Eckbereich, d. h. vor den schrägen Endkanten bogenförmig gekrümmt, weil dies für eine an oder in der Ecke sitzende Person angenehmer ist. Die Krümmungen sind vorzugsweise vordere und hintere Kreisbogen um einen gemeinsamen Mittelpunkt und mit tangentialem Übergang in die geraden Längskanten der Bänke. Für den Benutzer ist damit die1 Annehmlichkeit einer gleichmäßigen Sitztiefe um die Ecke herum verbunden, und für die Herstellung ergibt sich der weitere Vorteil, daß die normalerweise aus einem vorderen und einem hinteren Fuß sowie vorzugsweise einer diese beiden Füße verbindenden Traverse bestehende Fußgruppe an der schrägen Endkante jeder Bank identisch mit der Fußgruppe an deren anderen Ende sein kann. Man braucht also lediglich die Sitzplatten der beiden Bänke unterschiedlich, nämlich spiegelsymmetrisch zuzuschneiden.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist die Eckbank wenigstens eine weitere Bank auf, deren Endkanten sich rechtwinklig zu ihren geraden Längskanten erstrekken. Eine solche zusätzliche, gerade Bank kann jeden Schenkel der in Winkelstellung aufgestellten Eckbankgruppe verlängern. Dies ist z. B. zur Anpassung an einen länglichen, rechteckigen Tisch zweckmäßig. Eine weitere, gerade Bank kann aber auch zwischen die schrägen Endkanten der beiden anderen Bänke gesetzt werden, so daß ingesamt eine Bankgruppe in Form eines verhältnismäßig großen Bogens oder Polygonzugs entsteht, die beispielsweise in einem Erker oder frei in einem größeren Raum aufgestellt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-4-
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Bank, die zusammen mit einer spiegelbildlich gestalteten zweiten Bank eine Eckbankgruppe bilden kann,-
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine aus zwei spiegelbildlichen Bänken gebildete Eckbankgruppe mit einem im wesentlichen quadratischen Tisch und zwei Stühlen;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die beiden Bänke nach Fig. 2 in einer Aufstellung, in der ihre geraden Endkanten aneinander anliegen, in Kombination mit einem im wesentlichen rechteckigen, länglichen Tisch und drei Stühlen;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die beiden Bänke
nach Fig. 2 in gleicher Relativstellung und in Verbindung mit einer dritten, in Draufsicht rechteckigen Bank, einem rechteckigen Tisch und drei Stühlen;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die beiden Bänke
nach Fig. 2 in einer Konstellation mit einer zwischen ihren schrägen Endkanten angeordneten, in Draufsicht rechteckigen weiteren Bank,-einem dem Polygonzug der Bänke angepaßten Tisch und vier Stühlen.
Die in Fig. 1 insgesamt mit 10 bezeichnete Bank hat eine Rückenlehne 12, eine Sitzplatte 14 sowie Füße an beiden Enden. Die mit Bezug auf Fig. 1 linke Endkante der Sitzplatte
" it :
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14 erstreckt sich rechtwinklig zu ihren über den größten Teil der Länge geraden Längskanten. Die mit 16 bezeichnete rechte Endkante erstreckt sich dagegen mit Bezug auf den geraden Teil der Längskanten der Sitzplatte 14 unter einem Winkel von 45°. Vor dem rechten Ende der Sitzplatte 14 gehen die hintere und die vordere Längskante in zu dem Betrachter hin gekrümmte Kreisbogen mit demselben Mittelpunkt über, der sich in Verlängerung der schrägen Endkante 16 vor der Bank befindet. Wegen des übereinstimmenden Mittelpunkts der kreisbogenförmigen Krümmungen der rechten Endbereiche der Längskanten der Sitzplatte 14 ist die schräge Endkante 16 ebenso lang wie die linke Endkante der Bank 10. Die Rükkenlehne 12 folgt dem Verlauf der hinteren Längskante der Sitzplatte 14, ist also vor dem rechten Ende ebenfalls gekrümmt .
Wie Fig. 1 anschaulich zeigt, besteht die rechte Fußgruppe der Bank 10 aus einem vorderen Fuß 18, einem hinteren Fuß 20 und einer die beiden Füße miteinander verbindenden Traverse 22. Die mit Bezug auf Fig. 1 linke Fußgruppe stimmt in Größe und Form mit der rechten überein. Jede der beiden Fußgruppen 18, 20, 2 2 ist neben einer der beiden Endkanten der Sitzplatte 14 angebracht, und zwar als Gruppe in zur jeweils zugeordneten Endkante paralleler Ausrichtung. Demnach sind die beiden Fußgruppen in ungewöhnlicher Weise nicht parallel zueinander ausgerichtet, sondern stehen ebenfalls in einem Winkel von 45° zueinander.
Zu der in Fig. 2 in Draufsicht gezeigten Eckbankgruppe gehört außer der Bank 10 nach Fig. 1 eine zweite, ebensolche Bank 24, die sich von der Bank 10 nur dadurch unterscheidet, daß sie spiegelbildlich zu dieser gestaltet ist, d. h. in der Ansicht nach Fig. 2 befindet sich die schräge Endkante der Bank 24 am linken statt am rechten Ende. Die bei-
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den Schrägkanten 16 der Bänke 10 und 24 liegen aneinander an. Diese Winkelstellung, in der die geraden Teile der Längskanten der Bänke 10 und 24 rechte Winkel bilden, wird z. B. gewählt, wenn ein Tisch 26 vor der Ecke eines Raumes steht. Die Bänke 10 und 24 stehen in diesem Fall an den die Ecke bildenden Wänden, und gegenüber den Bänken können noch Stühle 28 an den Tisch gestellt werden.
In der Anordnung nach Fig. 3 stoßen die Bänke 10 und 24 mit ihren geraden Enden gegeneinander, während die Längskanten fluchten und die schrägen Endkanten 16 die äußeren Seitenkanten der nun im wesentlichen geraden Doppelbank bilden. Da die Füße an den schrägen Endkanten 16 auf beiden Seiten spiegelsymmetrisch angeordnet sind, entsteht insgesamt ein harmonischer Eindruck. Es gibt an den schrägen Endkanten 16 keinen spitz vorstehenden Überhang der Sitzplatte 14. Die in Fig. 3 dargestellte Längsanordnung der Bänke 10, 24 kommt zur Anwendung bei einem länglichen, rechteckigen Tisch 30, an dessen den Bänken gegenüberliegenden Seite Stühle 2 8 oder ebenfalls Bänke 10, 24 in Längsanordnung aufgestellt sein können.
Fig. 4 zeigt eine Ecklösung mit einem im Gegensatz zu dem in der Situation nach Fig. 2 vorhandenen quadratischen Tisch 26 länglichen, rechteckigen Tisch 32. Dessen kürzere Seitenkante ist etwa so lang wie die Bank 24. Da der Tisch 3 2 länger ist als die Bank 10, kommt eine dritte Bank 34 zum Einsatz, die an beiden Enden gerade Endkanten hat, also in Draufsicht rechteckig ist. In der Gestaltung der Rückenlehne, der Sitzplatte und der Füße entspricht die zusätzliche Bank 34 den Eckbänken 10, 24. Unmittelbar an das gerade Ende der Bank 10 angrenzend, stellt die zusätzliche Bank 34 eine Verlängerung des einen Schenkels der Eckbankgruppe dar, so daß die Gesamtlänge der Bänke 10 und 34 der Länge
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des Tische 32 entspricht. Auf den den Bänken gegenüberliegenden Seiten des Tisches stehen im Beispielsfall Stühle 28.
Die Eckbankgruppe nach Fig. 5 unterscheidet sich dadurch von der nach Fig. 4, daß die gerade Bank 34 zwischen den schrägen Endkanten 16 der beiden Bänke 10, 24, unmittelbar an diese angrenzend, steht. Die dadurch insgesamt gebildete Sitzbank hat in Draufsicht angenähert die Form eines großen Bogens oder Polygonzugs. Der in Fig. 5 mit 3 6 bezeichnete Tisch folgt mit der einen Seitenkante seiner Tischplatte diesem Bogen bzw. Polygonzug. Auf den den Bänken gegenüberliegenden Tischseiten kommen im Beispielsfall Stühle 28 zum Einsatz.
Es versteht sich, daß die Erfindung unabhängig ist von der technischen und ästhetischen Gestaltung der Rückenlehne, Sitzplatte und der Füße der Bänke. So können z. B. die vorderen und hinteren Füße jeweils zu einem von vorn nach hinten durchgehenden Fuß vereinigt sein. Wichtig ist, daß an der schrägen Endkante 16 die Fußgruppe im wesentlichen ebenso schräg angeordnet ist wie die Endkante der Sitzplatte 14.

Claims (6)

Ansprüche
1. Eckbankgruppe, bestehend aus zwei an ihren Enden mit vorderen und hinteren Füßen (18, 20) versehenen, im rechten Winkel zueinander aufstellbaren und in dieser Winkelstellung eine über die Ecke hinweg durchgängige Sitzfläche (14) bildenden Bänken (10, 24), deren jeweils eine Endkante (16) sich unter einem Winkel von 45° schräg zu ihrer Längsrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren Füße (18, 20) an den schrägen Endkanten (16) jeweils im wesentlichen unmittelbar neben diesen angeordnet sind.
2. Eckbankgruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren Längskanten der Sitzfläche (14) im Sckbereich bogenförmig gekrümmt sind.
3. Eckbankgruppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorderen und hinteren Längskanten im Eckbereich einen vorderen und hinteren Kreisbogen um einen gemeinsamen Mittelpunkt bilden.
4. Eckbankgruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren Füße (18, 20) an der schrägen Endkante (16) durch eine sich parallel zu dieser erstreckende Traverse (22) verbunden sind.
5. Eckbankgruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (18, 20) an beiden Enden jeder Bank (10, 24) in Form und Größe übereinstimmen.
-2-
6. Eckbankgruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine dritte Bank (34) aufweist, deren Endkanten sich rechtwinklig zu ihren geraden Längskanten erstrecken.
DE29620239U 1996-11-21 1996-11-21 Eckbankgruppe Expired - Lifetime DE29620239U1 (de)

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