DE29620975U1 - Vorrichtung zum Vor-Egalisieren eines Tabakstromes - Google Patents
Vorrichtung zum Vor-Egalisieren eines TabakstromesInfo
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Description
Vorrichtung zum Vor-Egalisieren eines Tabakstromes
10
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges
für die Zigarettenherstellung. Die Vorrichtung weist einen Saugstrangförderer auf, der mittels eines luftdurchlässigen
Bandes Tabakfasern entlang eines Tabakkanals fördert, sowie eine Vor-Egalisiereinrichtung, die die Höhe
des geförderten Tabakstranges vergleichmäßigt, indem sie einen Teil des Tabakstranges abnimmt, eine Einrichtung zum Verdichten
des Tabakstranges in periodischen Abständen und eine Egalisiereinrichtung, die die Höhe des Tabakstranges gleichmäßig
auf eine vorgegebene Höhe einstellt, indem weiterer Tabak von dem Tabakstrang abgenommen wird.
Die Vorrichtung ist Teil einer Zigarettenstrangmaschine. In Zigarettenstrangmaschinen werden Tabakfasern lose in Form
eines Tabakschauers durch Unterdruck von unten an das umlaufende, luftdurchlässige Band eines Saugstrangförderers
angesaugt. Der gebildete Tabakstrang wird auf einem Füllmaterialstreifen
abgelegt und in diesen eingehüllt. Der so gebildete endlose Zigarettenstrang wird dann in einzelne
Zigaretten geschnitten. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Tabakdichte innerhalb der Zigaretten ist es notwendig, auf
München - Bogenhausen
Poschingerstraße 6
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dem Saugstrangförderer einen Zigarettenstrang von möglichst gleichmäßiger Höhe zu bilden. Zigaretten haben am vorderen
Ende eine etwas höhere Tabakdichte, um ein Herausrieseln der Tabakfasern zu vermeiden. In periodischen Abständen wird der
auf dem Strangförderer gebildete Tabakstrang daher z.B. durch einen rotierenden Nocken verdichtet. Vor dem Verdichten findet
eine Vor-Egalisierung der Höhe des Tabakstranges statt und nach dem Verdichten findet die endgültige Egalisierung des
Tabakstranges statt.
Zur Vor-Egalisierung sind Paddelräder bekannt, die schräg zur Richtung des Tabakstranges angestellt sind und überstehende
Tabakmengen von der Strangoberfläche zur Seite hin entfernen (EP-A-O 645 098), sowie eine zylindrische, rotierende Scheibe,
deren Rotationsebene senkrecht zur Richtung der Höhenunregelmäßigkeiten des Tabakstranges liegt (EP-A-O 465 414). Durch
die zuletztgenannte Vor-Egalisiereinrichtung gelingt es den überschüssigen Tabak relativ schonend von dem Tabakstrang zu
entfernen, so daß er dem Produktionsprozeß ohne Qualitätseinbüße wieder zugeführt werden kann.
Schwierigkeiten ergeben sich bei der Verwendung von Tabakmischungen
mit einem hohen Anteil von Orienttabak, da sich in solchen Tabakmischungen wesentlich mehr Rippen als z.B. in
American-Blend-Tabakmischungen befinden, sowie bei der Verwendung
von Tabakmischungen mit sehr hohen Faserlängen, wie es aufgrund der verbesserten Tabakaufbereitung immer häufiger
vorkommt, und bei Verwendung von Tabakfasern mit größerer Schnittbreite, z.B. bis 3,5 mm wie sie für Rauchprodukte verwendet
werden, statt der herkömmlichen Schnittbreite von z.B. 0,85 mm. Bei solchen Tabakmischungen besteht die Gefahr, daß
mit dem überschüssigen Tabak zusätzliche Tabakfasern aus dem Tabakstrang herausgezogen werden, so daß an der Stelle, an der
sich vorher überschüssiger Tabak befand, nach dem Vor-Egalisieren ein Loch oder eine Verdünnungsstelle des Tabakstranges
entsteht.
Für das endgültige Egalisieren sind Einrichtungen bekannt, die zwei sich überlappende Kreismesser aufweisen {EP-A-0 137 604).
Eines der Kreismesser kann auch einen gezackten Rand aufweisen {US-A-3 413 979 und GB-C-I 024 941). Die Egalisiereinrichtung
kann zwei sich auf dem Umfang berührende Haltescheiben aufweisen, die zwischen sich die überstehenden Tabakfasern einklemmen,
worauf die Tabakfasern durch einen Schaber, ein Kreismesser, ein Rohrmesser (DE-A-42 02 198) oder ein Paddelrad
(DE-A-34 07 893) abgetrennt werden. Das gemäß DE-A-42 02 198 verwendete Rohrmesser ist ein mit dreieckigen oder
rechteckförmigen Zähnen ausgebildeter Öffnungsrand eines rotierenden, rohrförmigen Körpers. Die Achse des rohrförmigen
Körpers zeigt in Richtung des Tabakstrangs und ist nach unten geneigt. Die jeweils wirksame Schneidkante des Rohrmessers ist
is quer zum Tabakstrang gerichtet. Diese Egalisiereinrichtungen
sind sehr aufwendig und erfordern die präzise Ausrichtung der einzelnen Komponenten. Sie beanspruchen relativ viel Platz.
Als Vor-Egalisiereinrichtungen sind sie daher bisher nicht eingesetzt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges für die Zigarettenherstellung
zu schaffen, mittels der auch aus Tabakmischungen, die besonders lange Tabakfasern, Tabakfasern mit größerer Schnittbreite
oder einen hohen Anteil von Orienttabak enthalten, Zigaretten gleichmäßiger Packungsdichte mit erhöhter Packungsdichte
am vorderen Ende der Zigarette hergestellt werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Vor-Egalisiereinrichtung ein umlaufendes Messer aufweist, das unmittelbar unterhalb des Tabakkanals angeordnet ist.
Vorzugsweise ist das umlaufende Messer ein rotierendes Kreismesser,
das so angeordnet ist, daß sich sein Randbereich mit dem Tabakkanal überlappt. Der entgegen der Förderrichtung
zeigende Rand des Überlappungsbereichs des Kreismessers bewegt
sich dabei in Bewegungsrichtung des Strangs und unter einem Winkel von 3 0 bis 50° schräg zum Tabakstrang. Durch die Anordnung
des schneidenden Bereichs des Kreismessers schräg zum Tabakstrang werden insbesondere auch bei einem Kreismesser mit
glatt geschliffener Schneidkante die überstehenden Tabakfasern sauber abgetrennt.
Das umlaufende Messer kann auch als Rohrmesser ausgebildet sein, wobei die Achse des Rohrmessers in Bewegungsrichtung
&iacgr;&ogr; des Tabakstranges etwas nach unten geneigt ist, damit nur
die Schneidkante an den Tabakfasern angreift, und von oben betrachtet einen Winkel von 60 bis 40° mit der Längsrichtung
des Tabakstranges bildet.
Durch die Anordnung der Schneidkante schräg zum Tabakstrang wird verhindert, daß durch das Messer die Tabakfasern stellenweise
im Tabakkanal aufgestaut werden. Wenn die Schneidkante des Kreismessers oder des Rohrmessers wellenförmig geschliffen
ist, so kann die Schneidkante auch quer, d.h. unter 90° zur Längsrichtung des Tabakstranges angeordnet sein.
Vorzugsweise hat die Schneidkante des umlaufenden Messers eine Geschwindigkeit von etwa 5 m/s relativ zum Tabakstrang. Dies
entspricht einer Geschwindigkeit, die etwa 3 0% höher als die übliche Geschwindigkeit des Tabakstranges von z.B. 560 m/min
ist.
Das Kreismesser hat einen Durchmesser von z.B. 90 mm und kann bei einer Geschwindigkeit des Tabakstranges von 560 m/min in
dem mit dem Tabakkanal überlappenden Bereich eine Geschwindigkeit von etwa 85 0 m/min aufweisen. Es zertrennt Rippen und
längere Fasern, so daß nicht die Gefahr besteht, daß mit den langen Fasern oder Tabakrippen weitere daranhängende Tabakfasern
aus tieferen Schichten des Tabakstranges herausgerissen werden.
Vorzugsweise ist das Kreismesser um einen Winkel &agr; von bis zu
30° zur Bewegungsrichtung des Tabakstranges nach unten gekippt, so daß der vordere Bereich des Kreismessers einen
größeren Abstand von der Unterseite des Tabakstranges hat. Durch eine solche gekippte Anordnung des Kreismessers bekommt
der überschüssige, mittels der Vor-Egalisiereinrichtung von dem Tabakstrang entfernte Tabak eine zusätzliche Bewegungskomponente
nach unten, wodurch der Abtransport des Tabaks aus dem Saugbereich des Saugstrangförderers verbessert wird.
Vorzugsweise sitzt das Kreismesser auf einem rotationssymmetrischen
oder zylindrischen Körper mit etwas kleinerem Durchmesser als das Kreismesser. Durch einen solchen rotationssymmetrischen
oder zylindrischen Körper erhalten die Tabakfasern, die das Kreismesser von dem Tabakstrang abtrennt,
einen Bewegungsimpuls, der sie aus dem Saugbereich des Saugstrangförderers
bringt. Dieser Bewegungsimpuls kann noch dadurch verbessert werden, daß sich am Umfang des rotationssymmetrischen
Körpers axial verlaufende Rillen befinden, wobei sich die Umfangsfläche des Körpers noch nach unten konisch
verjüngen kann. Der halbe Konuswinkel, das ist der Winkel jS zwischen Konusfläche und Axialrichtung, ist dabei größer als
der Winkel a, um den das Kreismesser gekippt ist. Die Hinterkante
des Rotationskörpers zeigt damit immer leicht in Bewegungsrichtung des Tabakstranges, wodurch die abgetrennten
Tabakfasern eine nach vorne zeigende Impulskomponente erhalten.
Die Vor-Egalisiereinrichtung kann auch zwei sich überlappende Kreismesser aufweisen, die die überstehenden Tabakfasern abscheren.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges
für die Zigarettenherstellung kann es sich auch um eine Doppelstrangmaschine handeln. Für jeden Tabakstrang ist
dann mindestens ein umlaufendes Messer vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht einen Saugstrangförderer einschließlich der Einrichtungen zur Steuerung der Höhe
des Tabakstranges;
Fig. 2 die Vor-Egalisiereinrichtung mit Blickrichtung längs
des Tabakstranges;
Fig. 3 die Vor-Egalisiereinrichtung von oben;
Fig. 4 und 5 von der Seite bzw. von oben eine weitere Ausführungsformen
der Vor-Egalisiereinrichtung; 15
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform der Vor-Egalisiereinrichtung;
Fig. 7 die Vor-Egalisiereinrichtung von der Seite,-
Fig. 8 eine Vor-Egalisiereinrichtung mit zwei Kreismessern,·
Fig. 9 eine Vor-Egalisiereinrichtung mit einem Kreismesser und einem Schaber von der Seite und
Fig. 10 die Vor-Egalisiereinrichtung von Fig. 9 im Schnitt mit Blickrichtung längs des Tabakstranges.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges 24 für die Zigarettenherstellung von der Seite. Die Vorrichtung
weist einen Saugstrangförderer 10 mit einem endlosen porösen Band 12 auf, z.B. einem perforierten Band oder einem
luftdurchlässigen Gewebeband, das endlos ist und um zwei Umlenkrollen
14 herumgeführt ist. Das Band 12 läuft, in Fig. 1 gesehen, im Uhrzeigersinn um. Das untere Trumm 16 des Bands
bildet mit Seitenwangen 18 (Fig. 2) einen nach unten offenen Tabakkanal 20.
Der Anfang des Tabakkanals 20 befindet sich über einem Tabakschacht
22 durch den mittels Vakuum, das über dem unteren Trumm 16 des Bands 12 anliegt, Tabakfasern gegen die Unterseite
des unteren Trutnms 16 angesaugt werden. Die angesaugten Fasern bilden in dem Tabakkanal 20 einen Tabakstrang 24, der
zunächst eine sehr unregelmäßige Oberfläche und eine ungleichmäßige Verteilung des Tabaks hat.
Mittels einer Vor-Egalisiereinrichtung 26 wird die Höhe des
&iacgr;&ogr; Tabakstranges 24 vergleichmäßigt. Die Vor-Egalisiereinrichtung
2 6 ist in Bewegungsrichtung des Tabakstranges 24 nach dem Tabakschacht 22 angeordnet und weist einen Zylinderkörper 28 mit
einem aufliegenden und etwas über den Rand des Zylinderkörpers 28 überstehenden Kreismesser 30 auf. Der Zylinderkörper 28 und
das Kreismesser 3 0 werden um ihre Mittelachse mittels eines Antriebsmotors 32 gedreht. Das Kreismesser 30 ist in geringem
Abstand unterhalb der Seitenwangen 18 des Tabakkanals 20 und seitlich versetzt angeordnet, und zwar so, daß ein Randbereich
des Kreismessers 30 den Tabakkanal 20 von unten abdeckt. Ebenso überlappt der Zylinderkörper 28 die gesamte Breite des Tabakkanals
20, wie in Fig. 2 gezeigt. Durch die seitlich versetzte Anordnung des Kreismessers 3 0 hat der den Tabakkanal 2
überlappende Randbereich des Kreismessers 3 0 eine entgegen der Förderrichtung des Tabakstranges 24 gerichtete Schneidkante
5 35, die schräg zur Längsrichtung des Tabakstranges 24 verläuft.
Bei dem Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel zwischen Schneidkante 35 und Längsrichtung des Tabakstranges 24 etwas
weniger als 45°. Nach unten unter die Seitenwangen 18 vorstehender Tabak 25 wird daher zunächst durch das Kreismesser 3 0
von dem sich vollständig innerhalb des Tabakkanals 20 befindenden Teil des Tabakstranges 24 abgetrennt und dann durch die
Seitenwand des Zylinderkörpers 28 zur Seite geschleudert, so daß er nicht mehr dem innerhalb des Tabakkanals 2 0 wirkenden
Unterdruck unterliegt und nicht wiederangesaugt wird. Das untere Trumm 16 des Bandes 12 hat dabei eine Geschwindigkeit
von beispielsweise 560 m/min, und mit dieser Geschwindigkeit wird der Tabakstrang 24 weiterbewegt. Das Kreismesser 3 0 und
der Zylinderkörper 28 haben an der Stelle der Überlappung mit dem Tabakkanal 2 0 eine etwa 3 0% höhere Geschwindigkeit, nämlich
850 m/min. Wie in Fig. 3 angedeutet, bewegen sich der Zylinderkörper 28 und das Kreismesser 30 dabei in dem Überlappungsbereich
mit dem Tabakkanal 2 0 in der gleichen Richtung wie das untere Trumm 16. Durch die Berührung mit dem Kreismesser
3 0 und gegebenenfalls der Außenseite des Zylinderkörpers 28 werden die abgetrennten Tabakfasern 25 daher seitlich nach
vorne geschleudert.
Wie in Fig. 1 weiter erkennbar, ist nach der Vor-Egalisier~
einrichtung 26 eine Verdichtungseinrichtung in Form eines Nockenfingers 34 vorgesehen, der um eine waagrechte quer zum
Trumm 16 gerichtete Achse rotiert und bei jeder Umdrehung einmal in den Tabakkanal 2 0 eintaucht und dort in periodischen
Abständen den Tabak verdichtet. Diese verdichteten Stellen bilden später die Zigarettenspitzen und durch die Verdichtung
soll verhindert werden, daß sich die Tabakfasern an der Zigarettenspitze lösen. Die Verdichtungseinrichtung kann auch
entsprechend US-A-5 501 233 ausgebildet sein und ein Sternrad sein, wobei an bestimmten der radialen Elemente sich in Umfangsrichtung
erstreckende kurze Stützflächen ausgebildet sind, die den Tabakstrang 24 stellenweise verdichten.
Unmittelbar nach dem Nockenfinger 34 ist eine Egalisiereinrichtung
3 6 vorgesehen, die den Tabakstrang 24 einschließlich der verdichteten Stellen auf eine vorgegebene Höhe einstellt.
Die Verdichtungseinrichtung mit dem Nockenfinger 24 und die Egalisiereinrichtung 3 6 können von jeder herkömmlichen Bauart
sein und werden daher hier nicht näher beschrieben. Vorzugsweise ist die Egalisiereinrichtung entsprechend EP-A-0
137 604, Fig. 2, mit zwei sich überlappenden Kreismessern ausgebildet, die die Tabakfasern abscheren. Bei der in Fig.
dargestellten Ausführungsform weist die Egalisiereinrichtung
3 6 zwei sich überlappende Kreismesser auf, die überstehende Tabakfasern abtrennen. Von unten liegt ein Schaber 3 3 gegen
die Kreismesser an. Der Schaber 33 sammelt die abgetrennten
Tabakfasern und lenkt sie nach unten, so daß sie von dem Saugstrangförderer 12 nicht wiederangesaugt werden können. Der
Schaber 33 ist dazu vorzugsweise aus Federblech hergestellt und drückt nur mit minimaler Kraft gegen die Kreismesser der
Egalisiereinrichtung 36.
Der von der Vor-Egalisiereinrichtung 26 und der Egalisiereinrichtung
3 6 von dem Tabakstrang 24 abgenommene Tabak 25 wird auf Förderbändern 38, 40 aufgefangen und dem Tabakvorrat
wieder zugeführt. Der Tabakstrang 24 wird dann in bekannter Weise mit einem Zigarettenpapier eingehüllt und zu Zigaretten
verarbeitet.
Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, kann die Außenseite des Zylinderkörpers 2 8 Rippen 42 aufweisen. Durch die Rippen 42
werden die abgetrennten Tabakfasern 25 noch wirkungsvoller nach vorne und zur Seite geschleudert.
Wie in Fig. 6 gezeigt, kann sich die Seitenwand des Zylinderkörpers
28 nach unten verjüngen, so daß die abgetrennten Tabakfasern zugleich eine Bewegungskomponente nach unten
erhalten.
Fig. 7 zeigt eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung,
in der die Rotationsachse des Zylinderkörpers 28 und des Kreismessers 3 0 um einen Winkel &agr; nach vorne geneigt ist.
Das Kreismesser 3 0 kommt dadurch nur mit dem rückwärtigen Teil seines Schneidrandes mit dem Tabakstrang 24 in Berührung und
löst sich bei seiner weiteren Bewegung von dem Tabakstrang 24, so daß nicht die Gefahr besteht, daß Tabakfasern nur durch
ihre Haftung an der Fläche des Kreismessers 3 0 zur Seite geschleudert oder innerhalb des Tabakkanals 20 zur Seite gedrückt
werden. Zugleich erhalten die abgetrennten Tabakfasern dadurch eine leicht nach unten gerichtete Bewegungskomponente.
Der Winkel o; liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 0 und 30°,
kann im Einzelfall jedoch auch größer sein. Der Neigungswinkel &agr; ist dabei kleiner als der Flankenwinkel ß, so daß die rück-
wärtige Kante etwas nach vorne gerichtet ist. Dadurch wird verhindert, daß einige der abgetrennten Tabakfasern 2 5 nach
hinten in den Saugbereich des Tabakschachts 22 gelangen.
Fig. 8 zeigt in Draufsicht eine Vor-Egalisiereinrichtung mit
zwei Kreismessern 30, 31, deren Randbereich jeweils nur einen Teil des Tabakkanals 20 überlappt. Die Kreismesser 30, 31
überlappen selbst innerhalb des Tabakkanals 20, so daß sie die überstehenden Tabakfasern 25 abscheren. Bei dieser Ausführungsform
können Zylinderkörper 28 unter dem einen oder unter beiden Kreismessern 30, 31 vorgesehen werden. Eine gute Funktion
ist jedoch auch ohne Zylinderkörper erzielbar.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 und 10 weist die Vor-Egalisiereinrichtung
26 ein Kreismesser 30 auf. Unter dem Kreismesser 3 0 befindet sich ein Schaber 37, der die abgetrennten
Tabakfasern auffängt und nach unten aus dem Saugbereich des Saugstrangförderers 10 und auf das Förderband 3 8
leitet. Der Schaber 37 ersetzt dabei den Zylinderkörper 28. Er kann grundsätzlich anstelle des Zylinderkörpers 28 eingesetzt
werden. Der Schaber 3 7 besteht vorzugsweise aus Federblech und drückt mit möglichst geringer Kraft von unten gegen das Kreismesser
30.
Das Kreismesser 3 0 und gegebenenfalls das zusätzliche Kreismesser
31 können einfache 0,25 mm starke Stahlblechmesser sein und ein- oder beidseitig glatt geschliffen sein. Die Messer
30, 31 können auch aus 0,3 bis 0,35 mm starkem Hartmetall bestehen und wiederum ein- oder beidseitig angeschliffen sein.
Wenn nur ein einziges Kreismesser 3 0 zum Einsatz kommt, so kann es auch wellenförmig geschliffen sein.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges (24) für die
Zigarettenherstellung, mit einem Saugstrangförderer (10),
der ein umlaufendes, endloses, poröses Band (12) aufweist, das von oben mit Vakuum beaufschlagt wird und auf
dessen Unterseite Tabakfasern entlang eines Tabakkanals (20) befördert werden, mit einer Vor-Egalisiereinrichtung
&iacgr;&ogr; (26) zum Vergleichmäßigen der Höhe des geförderten Tabakstranges
(24), indem ein Teil (25) des Tabakstranges (24) abgenommen wird, mit einer Einrichtung (34) zum Verdichten
des Tabakstranges (24) in periodischen Abständen und mit einer Egalisiereinrichtung (36), die zur Vergleichmäßigung
der Höhe des in periodischen Abständen verdichteten Tabakstranges weiteren Tabak von dem Tabakstrang
(24) abnimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vor-Egalisiereinrichtung {26) ein umlaufendes Messer (30) aufweist, das unmittelbar unterhalb
0 des Tabakkanals (20) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Messer ein Kreismesser (30) ist und daß es so angeordnet ist, daß von oben betrachtet sein Randbereich den
Tabakkanal (2 0) überlappt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreismesser (3 0) mit einer solchen Drehzahl
angetrieben wird, daß sich sein mit dem Tabakkanal (20) überlappender Randbereich schneller als das Band (12)
jedoch in der gleichen Richtung wie das Band (12) bewegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der den Tabakkanal (20) überlappende Randbereich um
mindestens 3 0% oder 5 m/s schneller als das Band (12) bewegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Kreismessers (3 0) ein rotationssymmetrischer
Körper (28) angeordnet ist, der mit dem Kreismesser (30) rotiert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Außenumfang des rotationssymmetrischen Körpers
(28) axial verlaufende Rippen (42) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die ringförmige Außenfläche des rotationssymmetrischen Körpers (28) nach unten kegelstumpfförmig
verjüngt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß unterhalb des Kreismessers ein Schaber (3 7) angeordnet ist, durch den die abgetrennten
Tabakfasern (25) aus dem Saugbereich des Saugstrangförderers (10) heraus und nach unten geleitet werden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Kreismessers (30)
um einen Winkel &agr; von bis zu 3 0° nach vorne geneigt ist,
so daß nur der rückwärtige Bereich (35) der Schneidkante des Kreismessers (30) den Tabakstrang (24) berührt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel &agr; der Neigung der Drehachse des Kreismessers
(3 0) kleiner ist als der Flankenwinkel &bgr; der kegelstumpfförmigen
Verjüngung des rotationssymmetrischen Körpers (28) .
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor-Egalisiereinrichtung (26)
zwei sich innerhalb des Tabakkanals (20) überlappende Kreismesser (30, 31) aufweist, die die überstehenden
Tabakfasern (2 5) abscheren.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Messer ein Rohrmesser ist, wobei von oben
betrachtet die Drehachse des Rohrmessers einen Winkel mit der Längsachse des Tabakkanals {20) einschließt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der innerhalb des Tabakkanals (20) liegende rückwärtige Bereich (35) der Schneidkante des
Kreismessers (30) einen Winkel von etwa 30 bis 50° mit der Längsrichtung des Tabakkanals (2 0) einschließt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (3 0) eine
wellenförmig geschliffene Schneidkante aufweist.
wellenförmig geschliffene Schneidkante aufweist.
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| DE29620975U1 true DE29620975U1 (de) | 1997-02-13 |
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ID=26059696
Family Applications (1)
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