DE29618812U1 - Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem Behälterunterteil schwenkbar gelagerten Deckels - Google Patents
Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem Behälterunterteil schwenkbar gelagerten DeckelsInfo
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D-70174 STUTTGART HOSPITALSTRASSE 8 Telefon (0711)228110 Telefax (0711)2281122
Anmelder: 28.10.1996
G 11736
Rieber GmbH & Co. PW/li
Hoffmannstr. 44
72770 Reutlingen
Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem
Behälterunterteil schwenkbar gelagerten Deckels
Die Erfindung betrifft eine Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem Behälterunterteil eines unter Überdruck setzbaren
Behälters, insbesondere eines Kochbehälters, schwenkbar gelagerten Deckels mit einem am Behälterunterteil oder am
Deckel zwischen einer den Deckel freigebenden Freigabeposition und einer den Deckel druckdicht an dem Behälterunterteil
sichernden Schließposition beweglich gelagerten Verriegelungselement .
Es ist im Bereich von Großküchen oder Feldküchen bekannt, Speisen in Kochbehältern zu garen, wobei - wie auch bei
Schnellkochtöpfen im Haushalt - im Verlauf der Garzeit innerhalb des Kochbehälters ein hoher Druck aufgebaut wird. Ein
solcher Kochbehälter für Groß- oder Feldküchen weist ein Behälterunterteil auf, an dem ein Deckel schwenkbar gelagert
ist. Der Deckel ist mittels einer Dichtung und einer Verriegelungsvorrichtung druckdicht auf dem Rand des Behälterunterteiles
festlegbar. Die Verriegelungsvorrichtung weist ein am Behälterunterteil festgelegtes Verriegelungselement einerseits
und ein am Deckel schwenkbeweglich gelagertes, hakenförmiges Verriegelungselement andererseits auf, wobei das hakenförmige
Verriegelungselement in seiner Schließposition, in der es den Deckel druckdicht auf dem Behälterunterteil fest-
legt, eine entsprechende Gegennase am Verriegelungselement des Behälterunterteiles hintergreift. Unter ungünstigen Bedingungen
ist es bei der bekannten Verriegelungsvorrichtung möglich, daß der Hakenabschnitt des am Deckel gelagerten Verriegelungselementes
die Gegennase des am Behälterunterteil festgelegten Verriegelungselementes nicht vollständig hintergreift,
sondern in einer Zwischenstellung festgelegt wird, in der der Deckel zwar druckdicht auf dem Behälterunterteil aufsitzt,
in der jedoch der Hakenabschnitt bei unbeabsichtigten Belastungen auf die Verriegelungsvorrichtung oder bei Bewegungen
des Kochbehälters nach außen von der Gegennase abgleiten kann, wodurch der Deckel freigegeben wird. Falls sich innerhalb
des Kochbehälters bereits ein hoher Druck aufgebaut hat, so kann der Deckel durch den Überdruck im Behälterinneren
schlagartig nach oben gepreßt werden und gleichzeitig heißer Wasserdampf einschließlich kochender Flüssigkeit aus
dem Behälterinneren schwallartig austreten. Dies kann zu Verletzungsgefahren für das Küchenpersonal führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verschlußvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine erhöhte Sicherheit
im Hinblick auf ein Austreten des Behälterinhalts aufweist .
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß dem Behälter ein Sicherheitsventil
zugeordnet ist, das mittels einer mechanischen Zwangskopplung derart mit dem Verriegelungselement für
den Deckel verbunden ist, daß das Sicherheitsventil in der Schließposition des Verriegelungselementes geschlossen und im
Übergangsbereich des Verriegelungselementes zwischen der Freigabe- und der Schließposition zumindest teilweise geöffnet
ist. Durch die erfindungsgemäße Lösung wird zuverlässig vermieden, daß sich bei nicht vollständig geschlossenem Verriegelungselement
im Behälterinneren ein hoher Druck aufbaut, der zu den genannten Verletzungsgefahren führen könnte. Ein
Druckaufbau im Behälterinneren ist ausschließlich in der vollkommen geschlossenen Position, d.h. in der Schließposi-
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tion des Verriegelungselementes möglich, in der die ineinandergreifenden
Verriegelungselemente einen sicheren Sitz des Deckels auf dem Behälterunterteil gewährleisten. Die mechanische
Zwangskopplung gewährleistet eine einfache, robuste und funktionssichere Lösung. Selbstverständlich ist das Sicherheitsventil
so ausgelegt, daß der bei nicht vollkommen geschlossenem Verriegelungselement am Sicherheitsventil verbleibende
freie Ausströmquerschnitt so bemessen ist, daß im Behälterinneren allenfalls ein geringer Überdruck aufgebaut
werden kann, der jedoch kein Anheben des Deckels bewirkt.
In Ausgestaltung der Erfindung weist das Sicherheitsventil einen Ventilschieber auf, der mittels eines Hebelgestänges
mit dem Verriegelungselement gekoppelt ist. Eine Bewegung des Verriegelungselementes bewirkt zwangsläufig auch eine Verschiebebewegung
des Ventilschiebers, so daß eine exakte Abstimmung zwischen dem Verriegelungselement und dem Ventilschieber
derart möglich ist, daß der Ventilschieber ausschließlich in der Schließposition des Verriegelungselementes
sich in seiner vollkommen geschlossenen Funktion befindet, in der im Behälterinneren der notwendige Überdruck aufgebaut
werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung unterscheidet sich der maximale Schiebeweg des Ventilschiebers in einem definierten
Verhältnis von dem maximalen Weg des Verriegelungselementes, und in dem Hebelgestänge ist eine an dieses Verhältnis
angepaßte Über- oder Untersetzung integriert. Dadurch ist es möglich, auch bei lediglich geringen Schwenk- oder Linearwegen
des Verriegelungselementes zwischen einer Zwischenposition und der Schließposition noch einen ausreichenden
Schiebeweg des Ventilschiebers zu ermöglichen, der einen genügend großen Querschnitt für einen entsprechenden Druckabbau
des Behälterinneren zur Verfügung stellt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen dem Ventilschieber
und dem Ventilsitz des Sicherheitsventiles eine
Ringdichtung vorgesehen, die von der dem Ventilsitz abgewandten Seite in den Ventilschieber eingesetzt und in einer zum
Ventilsitz hin offenen Ringnut des Ventilschiebers gehalten ist, deren Durchtrittsbreite zum Ventilsitz geringer ist als
die Breite des Querschnitts der Ringdichtung. Dadurch wird zuverlässig vermieden, daß die Ringdichtung durch die Verschiebebewegung
des Ventilschiebers unbeabsichtigt aus ihrem Dichtungssitz herausgedrückt wird. Denn da die Durchtrittsbreite
der Ringnut im Ventilschieber zum Ventilsitz hin geringer ist als die Breite des Querschnitts der Dichtung, kann
die Ringdichtung zur Seite des Ventilsitzes nicht aus ihrem Dichtungssitz herausgedrückt werden. Die Ringdichtung wird
von der gegenüberliegenden Seite in den Ventilschieber und in die Ringnut eingesetzt und anschließend durch ein entsprechendes
Einsat&zgr;teil, das als Gegenhalter wirkt, in dieser
eingesetzten Position gesichert.
Nachfolgend ist ein bevorzugtes Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung
beschrieben und anhand der Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung für einen Deckel eines Kochbehälters, wobei die Verriegelungsvorrichtung
über eine Zwangs kopplung an ein Sicherheitsventil angeschlossen ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Ventilschiebers des Sicherheitsventils
nach den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung des Ventilschiebers nach Fig. 3 entlang der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3, und
Fig. 5 in vergrößerter Darstellung den Ausschnitt V des Ventilschiebers
nach Fig. 4.
Ein Kochbehälter 1, 2 für eine Großküche oder eine Feldküche weist ein aus Edelstahl hergestelltes Behälterunterteil 1
auf, das durch einen ebenfalls aus Edelstahl hergestellten Deckel 2 verschließbar ist. Der Deckel 2 ist an einer Seite
des Behälterrandes in nicht dargestellter Weise mittels einer Scharnieranordnung schwenkbeweglich an dem Behälterunterteil
1 gelagert. In den Deckel 2 ist eine umlaufende Dichtung 11 integriert, die im geschlossenen Zustand des Deckels 2 gemäß
Fig. 1 einen dichten Abschluß des Behälterinneren 3 gewährleistet. Im Deckel 2 ist eine Gewindebohrung 4 integriert,
die nach außen sowie zum Behälterinneren 3 hin offen ist. In diese Gewindebohrung 4 ist von außen her eine Überdruckanzeige
5 mittels eines Schraubstutzens 25 dicht eingeschraubt. Die Überdruckanzeige 5 ist hohlzylindrisch gestaltet und
weist einen Anzeigekolben auf, der ähnlich einer Druckanzeige eines aus dem Haushalt bekannten Schnellkochtopfes bei Überdruck
im Behälterinneren 3 um einen bestimmten Betrag aus dem hohlzylindrischen Abschnitt nach oben herausgedrückt wird.
Der Deckel 2 wird mittels einer Verriegelungsvorrichtung 6, 7 druckdicht auf den Rand des Behälterunterteils 1 gepreßt. Die
Verriegelungsvorrichtung setzt sich aus einem als behälterunterteilfestern
Verriegelungselement dienenden, stegartigen Halteflansch S zusammen, der mit einem nach außen und nach
unten abragenden Nasenprofil 12 versehen ist. Der Halteflansch 6 ist auf einem horizontal nach außen ragenden
Randabschnitt des Behälterunterteiles 1 aufgeschweißt. Das Nasenprofil 12 des Halteflansches 6 wird in der Schließposition
der Verriegelungsvorrichtung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, von einem als deckelseitiges Verriegelungselement
dienenden, kappenartigen Verriegelungshaken 7 übergriffen, der wie auch der Halteflansch 6 aus Edelstahl hergestellt
ist. Der Verriegelungshaken 7 ist. um eine deckelfeste Schwenkachse 8, die horizontal längs des Deckels verläuft, in
bestimmten Grenzen schwenkbeweglich gelagert. Die Lagerstellen befinden sich an gegenüberliegenden Haltestegen eines
Griffes 9 des Deckels 2, der vom Deckel 2 seitlich nach außen
und nach oben ragt. Der Verriegelungshaken 7 weist an seinem unteren freien Ende eine nach innen und nach oben ragende Hakennase
13 auf, die in der Schließposition der Verriegelungsvorrichtung das Nasenprofil 12 des Halteflansches 6 hintergreift.
Auf seiner der Hakennase 13 zur Schwenkachse 8 gegenüberliegenden Seite weist der Verriegelungshaken 7 einen
Griffarm 10 auf, mittels der der Verriegelungshaken 7 zwischen seiner Freigabe- und seiner Schließposition durch eine
Bedienperson verschwenkbar ist.
Der Schwenkgriff 10, der einstückiger Teil des Verriegelungshakens
7 ist, ist mittels eines nachfolgend näher beschriebenen Hebelgestänges 14, 16, 19, 22 mit einem Sicherheitsventil
24, 2 6 zwangsgekoppelt, das an der Druckanzeige 5 angeordnet ist. Das Sicherheitsventil 24, 26 weist eine im hohlzylindrischen
Abschnitt der Druckanzeige 5 angeordnete, ovale Austrittsöffnung 26 auf, die das Behälterinnere 3 über die Gewindebohrung
und die hohlzylindrische Gestaltung der Druckanzeige
5 mit der Außenseite verbindet. Die Austrittsöffnung 26 ist unterhalb des Anzeigekolbens der Druckanzeige 5 angeordnet.
Der Ventilsitz der Austrittsöffnung 26 ist durch einen horizontal verschiebbaren Ventilschieber 24 verschließbar,
der mit einer Drosselöffnung 27 versehen ist. Der Schieber 24 ist in der Schwenkebene des Verriegelungshakens 7 linear verschiebbar
in einem Führungsbock 28 (Fig. 1 und 2) zwischen einer die Austrittsöffnung 2 6 vollkommen verschließenden und
einer die Austrittsöffnung 26 freigebenden Position gelagert, wobei in dieser Freigabeposition die Drosselbohrung 27 die
Austrittsöffnung 26 überlagert. Der Führungsbock 28 umfaßt den Ventilschieber 24 schienenartig an seiner Oberseite und
an seiner Unterseite. Der Führungsbock 28 ist als einstückiger Teil außen an die Druckanzeige 5 angesetzt. In den Ventilschieber
24, der ebenfalls aus Edelstahl hergestellt ist, ist eine Ringdichtung 2 9 {Fig. 3 bis 5) integriert, die in
der Schließposition des Ventilschiebers 24 umlaufend gegen den Rand der Austrittsöffnung 26 gepreßt ist und so einen
dichten Abschluß der Austrittsöffnung 26 bildet. Um zu ver-
hindern, daß diese Ringdichtung 29 durch Verschiebebewegungen des Ventilschiebers 24 im Führungsblock 28 aus ihrem Sitz im
Ventilschieber 24 herausgedrückt wird, ist die Ringdichtung 2 9 in nachfolgend näher beschriebener Weise in dem Ventilschieber
24 integriert. Dazu ist der Ventilschieber 24 im Bereich der Drosselbohrung 27 und im Bereich des Sitzes der
Dichtung 29 zweiteilig gestaltet, indem ein plattenförmigen Einsatzteil 30 auf die der Austrittsöffnung 26 abgewandte
Seite im Bereich eines abgestuften .Abschnittes des Ventil-Schiebers
24 aufgesetzt ist. Das Einsatzteil 30 fluchtet mit der Oberfläche des Ventilschiebers 24. Im Bereich des Sitzes
der Dichtung 29 auf Höhe des Einsat&zgr;teiles 3 0 ist im Ventilschieber
24 (Fig. 4 und 5) eine an die Form der Austrittsöffnung 2 6 angepaßte ovale Ringnut 31 in dem Ventilschieber 24
integriert, die zu der der Austrittsöffnung 26 hin gewandten Seite des Ventilschiebers 24 offen gestaltet ist, wobei sich
der Querschnitt der Ringnut jedoch zu dieser Seite hin verjüngt. Die Verjüngung des Querschnittes der Ringnut 31 ist
derart gestaltet, daß die Ringdichtung 2 9 mit einem Teil ihres Umfangs über die der Austrittsöffnung 26 zugewandte Seite
des Ventilschiebers 24 hinausragt, gleichzeitig jedoch durch die Kanten der Ringnut 31 gegen ein Herausgleiten zu dieser
Seite hin gehalten ist. Das Einsatzteil 30 dient dazu, die Montage und Demontage der Ringdichtung 2 9 in der Ringnut 31
zu ermöglichen, da die Ringdichtung 29 von der Seite des Einsat zteiles 3 0 her in die Ringnut 31 eingesetzt wird. Durch
das anschließende Aufsetzen des Einsatzteiles 3 0 wird die Ringdichtung 29 in der Ringnut 31 fixiert. Das Einsatzteil 3 0
ist im montierten Zustand fest mit dem Ventilschieber 24 verbunden .
Die Betätigung des Ventilschiebers 24 erfolgt durch das Hebelgestänge
14, 16, 19, 22, das den Ventilschieber 24 mit dem Schwenkgriff 10 zwangskoppelt. Das Hebelgestänge weist einen
Haltearm 14 auf, der in Verlängerung des Schwenkgriffes 10 nach oben abragt und an dem Schwenkgriff 10 festgeschweißt
ist. Über einen Gelenkpunkt 15 schließt an den Haltearm 14
ein Übertragungshebel 16 an, der etwa horizontal ausgerichtet ist. Der Übertragungshebel 16 ist an seinem gegenüberliegenden
Ende mittels eines Gelenkpunktes 17 mit einem Übersetzungshebel 19 verbunden, der um eine Schwenkachse 18 an einem
Lagerbock 20 gelagert ist. Der Lagerbock 20 ist einstückig mit dem hohlzylindrischen Abschnitt der Druckanzeige 5 verbunden
und ragt horizontal zur Verschlußvorrichtung 6, 1 hin von der Druckanzeige 5 nach außen ab. Das dem Gelenkpunkt 17
gegenüberliegende Ende des Übersetzungshebels 19 ist mittels eines Gelenkpunktes 21 an einen Schubhebel 22 angeschlossen,
der mit seinem gegenüberliegenden Stirnende im Bereich des Angriffspunktes 23 schwenkbeweglich mit dem Ventilschieber 24
verbunden ist. Der Übersetzungshebel 19 ist exzentrisch um die Schwenkachse 18 an dem Lagerbock 2 0 gelagert, wobei sich
zum Gelenkpunkt 17 hin ein kurzer Hebelarm und zum Gelenkpunkt 21 hin nach unten ein langer Hebelarm ergibt. Dadurch
wird ein Übersetzungsverhältnis definiert, das auf das Verhältnis des maximalen Schwenkweges des Verriegelungshakens 7
zwischen seiner Freigabe- und seiner Schließposition und des maximalen Verschiebeweges des Ventilschiebers 24 zwischen
seiner Freigabe- und seiner Schließposition abgestimmt ist. Das Übersetzungsverhältnis ist so bemessen, daß sich der Ventilschieber
24 ausschließlich in der in Fig. 1 dargestellten Schließposition des Verriegelungshakens 7 und damit der gesamten
Verriegelungsvorrichtung in seiner die Austrittsöffnung 26 verschließenden Schließposition befindet. Sobald der
Verriegelungshaken 7 lediglich teilweise geschlossen ist, insbesondere wenn die Ränder des Nasenprofiles 12 und der Hakennase
13 im Bereich ihrer Scheitelpunkte aufeinandersitzen, ist der Ventilschieber 24 bereits so weit geöffnet, daß die
Drosselbohrung' 27 die Austrittsöffnung 26 zur Bildung eines
freien Querschnitts überlagert, der einen ausreichenden Druckablaß aus dem Behälterinneren 3 gewährleistet, so daß
der Deckel 2 nicht durch einen Überdruck im Behälterinneren 3 nach oben gedrückt werden kann.
Die Zwangskopplung gewährleistet somit, daß eine ordnungsgemäße Funktion und damit auch ein ausreichender Druckaufbau im
Behälterinneren 3 nur bei vollkommen geschlossener Verriegelungsvorrichtung möglich ist, wodurch zuverlässig Unfälle
vermieden werden können.
Claims (4)
1. Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem Behälterunterteil
eines unter Überdruck setzbaren Behälters, insbesondere eines Kochbehälters, schwenkbar gelagerten Deckels
mit einem am Behälterunterteil oder am Deckel zwischen einer den Deckel freigebenden Freigabeposition und einer den Deckel
druckdicht an dem Behälterunterteil sichernden Schließposition beweglich gelagerten Verriegelungselement,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Behälter {1, 2) ein Sicherheitsventil {24, 26) zugeordnet
ist, das mittels einer mechanischen Zwangskopplung (14, 16, 19, 22) derart mit dem Verriegelungselement (7) für
den Deckel (2) verbunden ist, daß das Sicherheitsventil {24, 26) in der Schließposition des Verriegelungselementes (7) geschlossen
und im Übergangsbereich zwischen der Freigabe- und der Schließposition des Verriegelungselementes {7) zumindest
teilweise geöffnet ist.
2. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsventil einen Ventilschieber (24)
aufweist, der mittels eines Hebelgestänges {14, 16, 19, 22) mit dem Verriegelungselement (7) gekoppelt ist.
3. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der maximale Schiebeweg des Ventilschiebers (24) sich in einem definierten Verhältnis von dem maximalen
Weg des Verriegelungselementes (7) unterscheidet, und daß in dem Hebelgestänge (14, 16, 19, 22) eine an dieses Verhältnis
angepaßte Über- oder Untersetzung integriert ist.
4. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Ventilschieber (24) und dem Ventilsitz (26) des Sicherheitsventils eine Ringdichtung (29)
vorgesehen ist, die von der dem Ventilsitz (26) abgewandten
Seite in den Ventilschieber (24) eingesetzt und in einer zum Ventilsitz (26) hin offenen Ringnut (31) des Ventilschiebers
(24) gehalten ist, deren Durchtrittsbreite geringer ist als die Breite des Querschnittes der Ringdichtung (29).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29618812U DE29618812U1 (de) | 1996-10-29 | 1996-10-29 | Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem Behälterunterteil schwenkbar gelagerten Deckels |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29618812U DE29618812U1 (de) | 1996-10-29 | 1996-10-29 | Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem Behälterunterteil schwenkbar gelagerten Deckels |
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|---|---|
| DE29618812U1 true DE29618812U1 (de) | 1997-02-13 |
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ID=8031234
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| DE29618812U Expired - Lifetime DE29618812U1 (de) | 1996-10-29 | 1996-10-29 | Verschlußvorrichtung zum Sichern eines an einem Behälterunterteil schwenkbar gelagerten Deckels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29618812U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111248738A (zh) * | 2018-12-03 | 2020-06-09 | 广东美的生活电器制造有限公司 | 液体加热容器 |
-
1996
- 1996-10-29 DE DE29618812U patent/DE29618812U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111248738A (zh) * | 2018-12-03 | 2020-06-09 | 广东美的生活电器制造有限公司 | 液体加热容器 |
| CN111248738B (zh) * | 2018-12-03 | 2022-04-26 | 广东美的生活电器制造有限公司 | 液体加热容器 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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Effective date: 20050121 |
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