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DE29617370U1 - Fachkoffer - Google Patents

Fachkoffer

Info

Publication number
DE29617370U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compartment
inserts
base body
case according
side walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29617370U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHARNOW HANS JOACHIM
Original Assignee
SCHARNOW HANS JOACHIM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHARNOW HANS JOACHIM filed Critical SCHARNOW HANS JOACHIM
Priority to DE29617370U priority Critical patent/DE29617370U1/de
Publication of DE29617370U1 publication Critical patent/DE29617370U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0018Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C7/005Rigid or semi-rigid luggage with interchangeable elements forming the storage space, e.g. modular
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/02Interior fittings; Means, e.g. inserts, for holding and packing articles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B61/00Wardrobes
    • A47B61/06Travelling or trunk wardrobes also made of cardboard or the like, e.g. provided with garment-holders, ironing board, washing outfit, for picnics
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/04Trunks; Travelling baskets

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

Anwaltsakte: CG/0460-SCH
Anmelder:
Hans-Joachim Scharnow Aronsstrasse 57 D-12057 Berlin
Fachkoffer Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Fachkoffer bestehend aus einem Grundkörper mit mehreren Facheinsätzen für die Aufnahme von verschiedenen Gegenständen, insbesondere Bekleidungsstücke, wie Mantel, Jacken oder Hosen und Socken, Schuhe, Toilettenartikel usw.
Übliche Reisekoffer bestehen aus einem wannenförmigen Grundkörper mit einem Deckel. In diesen Koffern sind zur besseren Verpackung, insbesondere bei Bekleidungsgegenstände manchmal Packhilfen, wie Packplatten oder Spanngurte angebracht.
Auch aus der deutschen Patentanmeldung DE 38 41 362 ist ein Reisekoffer bekannt/ der aus einem Grundkörper und aus einer Mehrzahl von Fächern besteht. An den Grundkörper sind an einer oder an mehreren Seiten Deckel zum Verschließen angebracht, die sich herunterklappen lassen, damit die Fächer schnell und mühelos bepackt werden können.
Als besonders Nachteilig hat es sich erwiesen, daß der Reisekoffer immer als Ganzes transportiert werden muß, obwohl in besonderen Situationen, wie z.B. einer Durchreise nur ein Teil aus dem Koffer benötigt wird. In solchen Fällen muß der ganze Koffer immer transportiert werden oder es müssen zuvor die Gegenstände dem entsprechenden Fach entnommen werden.
Nach der Entnahme sind sie entweder in ein extra Behältnis zu packen oder einzeln zu dem Bestimmungsort zu transportieren. Dieses ist für den Benutzer des Reisekoffers unangenehm, denn er muß immer den schweren Koffer in seiner Gesamtheit transportieren.
Im Falle das er einzelne Gegenständen entnimmt, können diese aus versehen leicht beschmutzen oder es kann auf dem Weg vom Koffer zum Bestimmungsort leicht ein Gegenstand verloren gehen.
Weiterhin ist von Nachteil, daß in dem beschriebenen Koffer die Einteilung der Fächer bereits bei der Herstellung festgelegt wurde und somit keine Veränderung der Größe innerhalb des Koffers mehr erfolgen kann.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, einen Fachkoffer zu schaffen, der neben einer guten Bepackung auch ein einzelnen Transport der Fächer mit den darin enthaltenen Gegenständen ermöglicht.
Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung die Fächer im Koffer in der Größe entsprechend dem gewünschten Einsatzzweck zu verändern, um möglichst einen den für die Bepackung erforderlichen großen Raum zu erhalten, falls es erforderlich ist.
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Die Aufgabe der Erfindung wird erfindungsgemäß durch Herstellung eines Fachkoffers gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches und deren weiteren Ausgestaltung gemäß den weiteren Ansprüchen mit seinen kennzeichnenden Merkmalen gelöst.
Zur Erreichung der vorhergehend beschriebenen und anderer Ziele und in Übereinstimmung mit dem Zweck der Erfindung wird bei dem Fachkoffer dieses erfingungsgemäß dadurch gelöst, daß in einem Grundkörper mit einem Griff und einem beweglichen Deckel einzelne herausnehmbare Fächer beliebig angeordnet sind. Diese Fächer besitzen dabei eine solche Form und Größe, daß immer mehrere Fächer zusammengestellt den gesamten Raum innerhalb des Grundkörpers ausfüllen. Hierbei können die Größe der Fächer unterschiedlich sein, wichtig ist nur, daß sie in ihrer Gesamtheit den Raum des Grundkörpers ganz ausfüllen.
Es hat sich gezeigt, daß bei einer völligen Ausfüllung des Raumes innerhalb des Grundkörpers durch die Seitenwände der Facheinsätze ein besonders stabiler Fachkoffer erhalten wird.
In einer bevorzugten Form, erfolgt die Aufteilung der Facheinsätze so, daß in einer Lage drei Facheinsätze
3D nebeneinander die Fläche des Grundkörpers ausfüllen, aber in der Höhe nur so hoch sind, daß ein Vierter, der in seiner Grundfläche der Fläche des Grundkörpers entspricht darauf Platz findet, damit auch größere Bekleidungsgegenstände wie Mantel, Kleider, Jacken oder Hosen schonend transportiert werden können.
Die Höhe der ersten Lage der Facheinsätze sollte mit der Höhe der daraufliegenden Facheinsatzes bevorzugt die Höhe des Grundkörpers ergeben. Das Verhältnis der Höhen untereinander kann dabei variieren von 1 zu 1 bis 1 zu 4. In der Praxis hat sich gezeigt, daß ein Verhältnis von 1 zu 2 bis 1 zu 3 zu bevorzugen ist.
Die Facheinsätze bestehen aus einem Boden, an denen vier Seitenwände so angeordnet sind, daß der Facheinsatz eine Art Wanne oder Kiste ergibt. Als bevorzugtes Material wird ein Kunststoff verwendet, da er leicht verarbeitbar ist und eine hohe Stabilität aufweist. Die Facheinsätze können aber auch aus einem Rahmen bestehen, der mit einem Gewebe, einer Folie oder Leder bespannt ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind in den Facheinsätzen innen liegend jeweils an den gegenüberliegenden Seitenflächen Griffe angebracht. Die Griffe können in Form von Griffstangen, Schlaufen, Griffmulden oder ähnliches sein. Sie haben in erster Linie nur die Aufgabe, den Transport der Facheinsätze zu erleichtern.
In einer besonderen Ausführungsform, sind sie als Griffstangen von einer Seitenwand zur anderen Seitenwand durchgehend ausgebildet. In diesem Fall besitzen sie noch eine weitere Funktion. Durch ihre Anordnung erzeugen sie eine stabilisierende Wirkung des Faches.
In einer bevorzugten Variante wird in mindestens einem Facheinsatz mindestens eine zusätzliche Trennwand angeordnet. Die Lage der Trennwand kann entsprechend den Erfordernissen gesetzt werden. Dieses ist abhängig von der Größe der Gegenstände, die in das Fach gepackt werden sollen.
In einer weiteren Ausführungsform sind die Fächer durch zusätzliche Einbauten, wie Stege unterteilt, um auch kleinere
Gegenstände, wie Fotozubehör, Filme, Nähzeug, Verbandsmaterial, Seife oder ähnliches geordnet unterzubringen.
In einer besonderen Ausführungsform des Facheinsatzes befindet sich in diesem mindestens ein Halterungsband zur Befestigung von größeren Gegenständen.
In der bevorzugten Variante werden zwei Halterungsbänder annähernd parallel am Boden des Facheinsatzes in einer üblichen Art befestigt. Der Abstand von der Seitenwand sollte dabei nach Möglichkeit ein Viertel der Länge der längeren Seite des Facheinsatzes betragen. Die Lage der Halterungsbänder sollte hier nur beispielhaft sein und die Erfindung nicht eingrenzen, denn auch andere Anordnungen sind möglich.
Durch die Halterungsbänder wird erreicht, daß beim Bepacken des Faches z. B. mit Kleidern, Mantel oder Hosen diese Bänder geschlossen werden können, damit die Bekleidungsgegenstände einen festen Halt in dem Fach erhalten.
Erfindungsgemäß können die Facheinsätze auch mit zueinander passenden lösbaren Verbindungselementen ausgestattet sein. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn an den oberen Kante der langen Fachseiten immer zwei Verbindungselemente angebracht sind. Dadurch ist eine feste und stabile Verbindung von mehreren Facheinsätzen möglich. Somit ist es auch möglich zwei oder drei Facheinsätze gleichzeitig aus dem Grundkörper herauszunehmen und zu transportieren. Die Verbindungselemente sollten bevorzugt Klickverschlüsse sein, aber auch andere wie Profilschienen oder Reißverschlüsse sind möglich.
35
In einer weiteren Ausführungsform lassen sich die Facheinsätze auch mit einem Deckel verschließen. Dieser Deckel sollte bevorzugt in die Öffnung Facheinsätze passen und diesen gänzlich verschließen, damit ein Schutz der Gegenstände bei dem Einzeltransport gewährleistet ist. Der Deckel kann lose sein, bevorzugt ist er an der Innenseite des Facheinsatzes klappbar angebracht.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und erfindungswesentliche Merkmale ergeben sich unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 Fachkoffer in der Gesamtansicht mit innenliegenden Facheinsätzen
Fig. 2 Facheinsatz (Grundform)
Fig. 3 Facheinsatz mit Trennwand
Fig. 4 Facheinsatz mit Halteband
Nach der Figur 1 besteht der Fachkoffer aus einem Grundkörper (1) mit einem abklappbaren Deckel (2) und einem Tragegriff (3). In diesem Fachkoffer sind innenliegend zwei größere und ein kleinerer Facheinsatz (4) ganzflächig angeordnet. Die Facheinsätze (4) sind dabei in der Höhe der Seitenwände (9) so, daß darüber noch ein weiterer großer Facheinsatz paßt.
Nach der Figur 2 ist zu erkennen, daß der Facheinsatz aus einem Fachboden (5) und im annähernd rechten Winkel darauf stehend die Seitenwände (6,7,8,9) angeordnet sind, so daß sich eine Art Kiste oder Wanne ergibt. Zum besseren Tragen
des Facheinsatzes sind Tragestangen (10,11) angebracht. Die Tragestangen (10,11) gehen dabei über die gesamte Länge der kurzen Fachseitenwände (6,7) und sind jeweils an der Fachseitenwand (8,9) befestigt. Der Abstand der Tragestange
(10) zur Fachseitenwand (7) und der Abstand der Tragestange
(11) zur Fachseitenwand (6) ist gering und beträgt nur 7 cm. An der oberen Kante der Fachseitenwand (8) sind die
K) Verbindungselemente (13,14) angebracht und an der Fachseitenwand (9) die Verbindungselemente (15,16). Der Abstand des Verbindungselementes (15) zur Seitenwand (7) beträgt dabei ein Viertel der Gesamtlänge zwischen der Seitenwand (6) und der Seitenwand (7).
Nach der Figur 3 ist zu erkennen, daß der Facheinsatz aus einem Fachboden (5) und im annähernd rechten Winkel darauf stehend die Seitenwände (6,7,8,9) angeordnet sind, so daß sich eine Art Kiste oder Wanne ergibt. Es ist ersichtlich, daß in dem Facheinsatz zwischen den Fachboden (5) und den Seitenwänden (6 und 7) eine Trennwand (12) zur besseren Aufteilung des Facheinsatzes und zur besseren Lagerung von kleineren Gegenständen, wie Filme, Nahzeug o.a. eingezogen wurde. Die Haltestangen (10,11) sind ebenso angeordnet wie in der Figur 2, aber mit der Änderung, daß sie an der Fachseitenwand (9) und der Trennwand (12) befestigt ist.
Nach der Figur 4 ist zu erkennen, daß der Facheinsatz aus einem Fachboden (5) und im annähernd rechten Winkel darauf stehend die Seitenwände (6,7,8,9) angeordnet sind, so daß sich eine Art Kiste oder Wanne ergibt. An dem Fachboden (5) sind im Abstand von einem Viertel der Gesamtlänge der Seitenwand (8 oder 9) Halterungsbänder angebracht.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Grundkörper
2 Deckel
3 Griff am Grundkörper
4 Fach/Facheinsatz
5 Fachboden
6,7 kurze Fachseitenwand
8,9 lange Fachseitenwand
10,11 Griff
12 Trennwand 13,14,15,16 Verbindungselement
17, 18 Halterungsband

Claims (8)

Schutzansprüche
1. Fachkoffer bestehend aus einem Grundkörper 1 aus einem Rahmen mit vier Seitenwänden und einem Boden und in dem Grundkörper enthaltene Fächer 4 und einem an der einen Seitenwand angebrachten Griff 3 und einem nach außen
H) klappbaren Deckel 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer 4 aus herausnehmbaren Facheinsätzen bestehen, die aus einem Fachboden 5 und Fachseitenwände 6,7,8,9 mit der maximalen Höhe der Seitenwände des Grundkörpers 1 bestehen und die dem Fachboden gegenüberliegende Seite offen oder mit einem Deckel geschlossen ist und die Facheinsätze 4 lose in dem Grundkörper 1 angeordnet und/oder miteinander fest durch lösbare Verbindungselemente 13,14,15,16 verbindbar sind und einzeln und/oder als Ganzes aus dem Grundkörper herausnehmbar sind und die Facheinsätze 4 Innen an den sich gegenüberliegenden Fachseitenwände 6 und 7 oder 8 und Griffe 10,11 angebracht sind.
2. Fachkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Facheinsatz 4 mindestens eine Trennwand und/oder mindestens ein Halterungsband 17,18 angebracht ist. 30
3. Fachkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Facheinsätze 4 zusammengefügt in den Grundkörper 1 passen.
4. Fachkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Facheinsatz 4 aus Kunststoff besteht.
5. Fachkoffer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der Facheinsatz aus einem Rahmen besteht, der mit einem Gewebe und/oder Folie und/oder Leder bespannt ist.
6. Fachkoffer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Höhen der Seitenwände 6,7,8,9 von mindestens zwei Facheinsätzen 4 die Höhe der Seitenwand des Grundkörpers ergeben.
7. Fachkoffer nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Höhe der Facheinsätze 4 1 zu 1 bis 1 zu 4 ist, bevorzugt 1 zu 3.
8. Fachkoffer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Facheinsätze 4 untereinander durch Klickverschlüsse und/oder Profilschienen und/oder Reißverschlüsse verbunden sind.
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