DE29617190U1 - Einrichtung zur elektrischen Verbindung von mindestens zwei mehradrigen, vorzugsweise zweiradrigen Leitern - Google Patents
Einrichtung zur elektrischen Verbindung von mindestens zwei mehradrigen, vorzugsweise zweiradrigen LeiternInfo
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Description
Datum: 01.10.1996
Anwaltsakte : X 1353
Firma
Richard Hirschmann
Oberer Paspelsweg 6- 8
Oberer Paspelsweg 6- 8
A-6830 Rankweil
Bezeichnung:
Einrichtung zur elektrischen Verbindung von mindestens zwei mehradrigen,
vorzugsweise zweiadrigen Leitern.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Einrichtung zur elektrischen Verbindung von mindestens
zwei mehradrigen, vorzugsweise zweiadrigen Leitern, die jeweils parallel zueinander verlaufende
Adern aufweisen mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruchs 1.
Eine Einrichtung dieser Art ist aus der US-PS 5 007 855 bekannt. Bei dieser Einrichtung
sind Anlageteil und Kontaktteil miteinander zu verschrauben. Die Zwillingsleiter werden bei
ihrer Kontaktierung nicht aufgetrennt und voneinander distanziert. Der Kontaktiervorgang
kann daher aufgrund der Elastizität der Isolation und der damit verbundenen mangelnden
Möglichkeit der genauen Festlegung der Lage der Leiter nicht hinreichend genau und reproduzierbar
durchgeführt werden.
Aufgabe der Neuerung ist es, diese bekannte Einrichtung zu verbessern, wobei die Leiter
rasch und zuverlässig kontaktierbar sein sollen.
Neuerungsgemäß gelingt dies bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art dadurch,
daß in den parallelen Schenkeln der U-förmigen Bügel Einschnitte vorgesehen sind, die
schneidenartig ausgebildete Ränder aufweisen, und daß der Kontaktteil für jeden Leiter zum
Trennen der Adern des Leiters zumindest einen Trennsteg aufweist, dessen freie Stirnseite
schneidenartig ausgebildet ist, wobei die Trennstege in der verriegelten Stellung des Kontaktteiles
und des Anlageteiles jeweils über die gedachten Ebenen, in welchen die Adern der
miteinander zu verbindenden Leiter vorgesehen sind, hinausragen.
Günstig ist es dabei, wenn der Kontaktteil und der Anlageteil über einen Schnappverschluß,
der zwischen Kontaktteil und Anlageteil ausgebildet ist, miteinander verriegelbar sind.
Aus der EP-A2-650 220 ist es bereits prinzipiell bekannt, mehrere isolierte, in einem Gehäuse
liegende Kabel durch Schneidklemmen zu verbinden, die in im Gehäuse vorgesehene,
quer zu den Adern der Kabel verlaufende Schlitze eingepreßt werden müssen. Die Flanken
dieser Schneidklemmen schneiden dabei die Isolierung an und kommen so in Kontakt mit
den metallischen Adern der Kabel. Solche Schneidklemmen sind in Verbindung mit unterschiedlich
gestalteten Gehäusen bekannt (US-PS 3 258 733, US-PS 3 511 921, DE 43 20
539 Al). Diese Einrichtungen bestehen aus zahlreichen Teilen, was die Montage erschwert.
Bekannt ist ferner ein Kabel steckverbinder für Flachbandkabel (DE 42 25 544 Cl) mit in einem
Gehäuseteil angeordneten Kanälen zur Aufnahme der Kabeladern. Zwischen den Kanä-
len liegen Stege mit Trennkanten zum Auftrennen des angedrückten Flachbandkabels, um es
in seine isolierenden Einzeladern aufzuteilen. Die so aufgetrennten Einzeladern müssen dann
in einem gesonderten Arbeitsgang mit Stegkontaktelementen bestückt werden.
Erst durch die Neuerung gelingt es, mehradrige Leiter in einem einfachen Montagevorgang
miteinander parallel zu schalten, wobei das Auftrennen von Zwillingsleitern, das Distanzieren
und Positionieren der aufgetrennten Leiter und die Verriegelung der Einrichtung in einem
einzelnen Arbeitsschritt erreichbar sind. Nach dem Einlegen der Leiter in den Anlageteil
laufen diese Vorgänge dank der neuerangsgemäßen Gestaltung der Einrichtung beim
Zusammenfügen von Kontaktteil und Anlageteil sozusagen selbsttätig ab.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Neuerung werden im folgenden anhand der beiliegenden
Zeichnung erläutert. In dieser zeigt:
Fig. 1 den Anlageteil in Draufsicht;
Fig. 2 die Seitenansicht;
Fig. 1 den Anlageteil in Draufsicht;
Fig. 2 die Seitenansicht;
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie D-D in Fig. 2; Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie C-C in Fig. 1;
Fig. 5 den Kontaktteil in Draufsicht;
Fig. 5 den Kontaktteil in Draufsicht;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Kontaktteil nach der Linie B-B in Fig. 5;
Fig. 7 die für die Montage vorbereiteten Teile im Querschnitt - geschnitten nach
der Linie E-E in Fig. 9;
Fig. 8 die zusammengefügten Teile entsprechend einem Querschnitt wie bei Fig. 7;
Fig. 9 die zusammengefügten Teile im Längsschnitt nach der Linie A-A in Fig. 8; die Fig. 10 bis 13 einzelne Schritte beim Zusammenfügen der Teile - geschnitten nach
der Linie C-C in Fig. 7 (bzw. Fig. 1);
Fig. Meinen Längsschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels mit zusammengefügtem
Fig. Meinen Längsschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels mit zusammengefügtem
Anlageteil und Kontaktteil - Schnittlinie F-F in Fig. 15;
Fig. 15 einen Querschnitt in der Schnittebene G-G in Fig. 14, wobei die Teile teilweise
zusammengefügt sind.
Der hier quaderförmig ausgebildete Anlageteil 1 weist zwei schlitzförmige Kanäle 2, 3 auf,
die einen schmalen, U-förmigen Querschnitt besitzen, wobei die offenen Längsseiten dieser
Kanäle 2, 3 in einander diametral gegenüberliegenden Seiten 4, 5 des Anlageteiles 1 vorgesehen
sind. Endseitig an diesen quaderförmigen, länglichen Anlageteil 1 sind beidseitig auskragende
Schultern 6, 7 und im Bereich dieser Schultern und unterhalb derselben und auch unterhalb der schlitzartigen Kanäle 2, 3 sind hakenartige Ansätze 8, 9 vorgesehen, die je einen
keilartigen Einschnitt 10 begrenzen. Zwischen den beiden schlitzartigen Kanälen 2, 3
liegt ein im Längsschnitt I-förmiger Steg 11, dessen endseitige Querstege eine etwas größere
Breite aufweisen als der Mittelbereich dieses Steges (Fig. 3). Die im Querschnitt U-förmigen,
zu den Seiten hin offenen Kanäle 2, 3 weisen in der Nähe ihrer vorderen und hinteren
Stirnenden an ihren oberen Flanken quer verlaufende Ausnehmungen 12 auf (Fig. 2). Aus
der Fig. 4 ist auch ersichtlich, daß die beiden schlitzartigen Kanäle 2, 3 in derselben Längsschnittebene
des Anlageteiles 1 liegen.
Der Anlageteil 1 ist femer von zur Längsrichtung der schlitzartigen Kanäle 2, 3 quer angeordneten
Aufnahmebohrungen 13 durchsetzt, die einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Dabei ist jedem Kanal 2 eine in Längsrichtung ausgerichtete solche Aufnahmebohrung 13
zugeordnet, wobei die gedachte Mittelebene der jeweiligen Aufnahmebohrung 13 die Kanäle
2 und 3 quer durchsetzt (Fig. 4).
In zwei in Längsrichtung des Anlageteiles 1 voneinander distanzierten Querschnittsebenen
sind darüberhinaus Einsteckbohrungen 14 und 15 vorgesehen, wobei für jede Aufnahmebohrung
13 jeweils zwei Einsteckbohrungen 14, 15 vorgesehen sind, die mit der Aufnahmebohrung
13 verbunden sind und quer zu dieser angeordnet sind. Dabei liegen die Einsteckbohrungen
14 auf der einen Seite der Aufnahmebohrung 13 und die Einsteckbohrungen 15 auf
der anderen Seite.
Der Kontaktteil 16 (Fig. 5, 6) weist Trennstege 17 auf, wobei diese Trennstege 17, was ihre
Anordnung und ihi'en Querschnitt betrifft, zu den Aufnahmebohrungen 13 des Anlageteiles
1 korrespondierend ausgebildet sind. Die freien Stirnseiten dieser Trennstege 17 besitzen eine
Schneidkante 18, die in Längsrichtung des jeweiligen Trennsteges 17 verläuft. In diesem
Kontaktteil 16 sind hier zwei U-förmige, aus elektrisch leitendem Material gefertigte Bügel
19, 20 angeordnet. In den parallelen Schenkeln 21 bzw. 22 dieser Bügel sind Einschnitte 32
vorgesehen, die schneidenartig ausgebildete Ränder aufweisen (Fig. 7, 10). Diese Einschnitte
32 besitzen einen von außen nach innen sich verjüngenden Bereich und daran anschließend
einen Bereich, in dem ihre Weite von außen nach innen konstant bleibt. Die Anzahl
der U-förmigen Bügel 19, 20 entspricht der Anzahl der paarweise zu verbindenden Adern der parallel zu schaltenden Leiter. Die Schenkel 21 bzw. 22 dieser Bügel 19, 20 sind
kürzer als die Trennstege 17 (Fig. 7, 12), aber so lang bzw. so hoch, daß sie in die schlitzartigen
Kanäle 2, 3 des Anlageteiles 1 ragen, wenn Kontaktteil 16 und Anlageteil 1 miteinander
funktionsgerecht verbunden sind. Die beiden Bügel 19, 20 sind, in Längsrichtung des
Kontaktteiles 16 gesehen, voneinander distanziert und, bezogen auf die Längsachse des
Kontaktteiles 16, gegeneinander versetzt, so daß die freien Schenkel 21 des einen U-förmigen
Bügels 20 auf der einen Seite des jeweiligen Trennsteges 17 liegen und die freien
Schenkel 22 des anderen U-förmigen Bügels 19 auf der anderen Seite dieses Trennsteges 17
liegen.
Der Kontaktteil 16 ist trog- oder wannenartig ausgebildet und besitzt offene Stirnseiten 31
(Fig. 5). Die nahe den Stirnseiten 31 des Kontaktteiles 16 liegenden Abschnitte 23 der Seitenwangen
24 sind durch jeweils parallel zueinander geführte Einschnitte 25 federnd ausgebildet
und besitzen eine obere, hakenartige Ausformung 26 (Fig. 7). Die federnden Abschnitte
23 in den Seitenwagen 24 des trogartigen Kontaktteiles 1 liegen, in dessen Achsrichtung
gesehen, vor- bzw. nach den Trennstegen 17.
Bezogen auf die Höhe H des Anlageteiles 1 sind stirnseitig je paarweise zwei übereinander
liegende Riegelglieder vorgesehen, nämlich ein unterer, keilartiger Einschnitt 10 und eine
darüber liegende obere Schulter 6 bzw. 7. Sind Anlageteil 1 und Kontaktteil 16 teilweise zusammengefügt
(Fig. 7), wobei die hakenartigen Ausformungen 26 in die keilartigen Einschnitte des Anlageteiles 1 formschlüssig eingreifen, so befinden sich die zur Seite hin offenen
Kanäle 2, 3 oberhalb des Randes 27 des trogartigen Kontaktteiles 16. Sind Anlageteil 1
und Kontaktteil 16 zur Gänze zusammengefügt (Fig. 8), so übergreifen die hakenartigen
Ausformungen 26 die endseitig am Anlageteil 1 angeformten Schultern 6, 7 formschlüssig.
Die hakenartigen Ansätze 85 9 sind dabei von Aussparungen 28 aufgenommen, die stirnseitig
in den die federnden Abschnitte 23 aufweisenden Querschnittsebenen des Kontaktteiles
16 liegen.
Die Fig. 10 bis 13 veranschaulichen nun die bestimmungsgemäße Anwendung der neuerungsgemäßen
Einrichtung. Fig. 10 zeigt die Ausgangslage von Anlageteil 1 und Kontaktteil
16, in der die Einrichtung die Fertigungsstelle verläßt (vgl. auch Fig. 7). Die beiden parallel
zu schaltenden, zweiadrigen Zwillingsleiter 29, 30, die je einen gemeinsamen Isoliermantel
aufweisen, werden in die Kanäle 2 bzw. 3 eingelegt, so daß sie randseitig am Quersteg des
Mittelsteges 11 anliegen. Dies veranschaulicht mit strichlierten Linien die Fig. 3. Nun werden
Anlageteil 1 und Kontaktteil 16 zusammengedrückt, wobei vorerst die Trennstege 17 in
die ihnen zugeordneten Aufnahmebohrungen 13 einfahren (Fig. 11) und dabei auf den Mittelbereich
der Zwillingsleiter stoßen, deren beide vorerst von einem gemeinsamen Isoliermantel
umschlossenen Adern nun getrennt werden (Fig. 12). Dabei wird der Querschnitt der
schlitzartigen Kanäle 2, 3 im jeweiligen Bereich der Trennstege 17 durch diese Trennstege
und durch die Seitenwangen des Kontaktteiles 16 in je zwei umfangsgeschlossene Aufnahmeräume
für die beiden Adern unterteilt, in-welchen diese Adern eindeutig lagepositioniert
sind.
Werden Anlageteil 1 und Kontaktteil 16 weiter zusammengedrückt (Fig. 13 und 8), bis der
Anlageteil zur Gänze vom Kontaktteil 16 aufgenommen ist, so schneiden die Ränder der in
den Schenkeln 21 bzw. 22 der U-förmigen Bügel vorgesehenen Einschnitte 32 in die Adern
der Zwillingsleiter ein, die dadurch elektrisch leitend verbunden sind. Dadurch, daß die
Adern der Leiter in den Einschnitten klemmend festgelegt sind, kann ein gleichmäßig geringer
Übergangswiderstand erreicht werden. Anlageteil 1 und Kontaktteil 16 sind in der Stellung
nach den Fig. 3 und 8 formschlüssig vereint, die Ausformungen 26 der federnden Abschnitte
23 hintergreifen die Schultern 6 und 7. Aus dem Längsschnitt nach Fig. 9 ist auch
ersichtlich, daß die Zwillingsleiter im Stirnbereich der Einrichtung zur Zugentlastung etwas
ausgelenkt sind, und zwar mittels der Ausnehmung 12 im Anlageteil 1 und in diesem Bereich
des Kontaktteiles 16 quer verlaufenden Wülsten 33.
Die Darstellungen in den Zeichnungen zeigen Anlageteil 1 und Kontaktteil 16 in einem gegenüber
ihrer tatsächlichen Ausführungsform vergrößerten Maßstab. In der praktischen Ausführungsform
weist die Einrichtung etwa folgende Abmessungen auf: 30 &khgr; 16 &khgr; 10 mm.
Vorstehend wurden Zwillingsleiter 29, 30 gezeigt und beschrieben, deren beide Adern von
einem gemeinsamen Isoliennantel umhüllt sind. Es ist möglich, auch mehrere Einzelleiter in
die Kanäle 2, 3 einzulegen. Die Querschnitte der Kanäle sind auf die äußeren Abmessungen
der Leiter abgestellt.
Im vorstehend erörterten Ausführungsbeispiel stehen die Ebenen der Bügel 19, 20 rechtwinkelig
zu den Ebenen, in welchen die Leiter liegen. Es ist denkbar und liegt im Rahmen der
Neuerung, die Einrichtung so auszulegen, daß die Ebenen der Bügel parallel zu den Achsen
der beiden Adern liegen, die über die Bügel elektrisch leitend zu verbinden sind. In diesem
Falle sind die zu verbindenden Leiter so angeordnet, daß ihre Adern in einer Flucht liegen,
wobei die Leiterenden zweckmäßig stumpf aneinanderstoßen. Ein solches Ausführungsbeispiel
ist in den Fig. 14 und 15 gezeigt. Aus Fig. 14 ist deutlich erkennbar, daß die Achsen
der beiden Adern der Zwillingsleiter 29 bzw. 30 in den Ebenen der Bügel 19 bzw. 20 liegen,
durch die sie jeweils verbunden werden. Im übrigen sind funktionsgleiche Teile bei diesem
zweiten Ausführungsbeispiel mit denselben Hinweisziffern ausgestattet wie das erstbesprochene
Ausführungsbeispiel. Die zu verbindenden Zwillingsleiter 29, 30 liegen hier im wesentlichen
in einer Flucht. Die Kanäle 2, 3 sind hier umfangsgeschlossen. Durch die Trennstege
17 werden auch hier die beiden Adern der Zwillingslieter 29, 30 in den Kammern exakt positioniert und auf die Schenkel der Bügel 19 bzw. 20 ausgerichtet.
• I . *
• *
Legende
zu den Hinweisziffem:
zu den Hinweisziffem:
| 1 | Anlageteil |
| 2 | Kanal |
| 3 | Kanal |
| 4 | Seite |
| 5 | Seite |
| 6 | Schulter |
| 7 | Schulter |
| 8 | hakenartiger Ansatz |
| 9 | hakenartiger Ansatz |
| 10 | keilartiger Einschnitt |
| 11 | Steg |
| 12 | Ausnehmung |
| 13 | Aufnahmebohrung |
| 14 | Einsteckbohrung |
| 15 | Einsteckbohrung |
| 16 | Kontaktteil |
17 Trennsteg
18 Schneidkante
19 Bügel
20 Bügel
21 Schenkel
22 Schenkel
23 Abschnitt
24 S ei ten wange
25 Einschnitt
26 hakenartige Ausforaiung
27 oberer Rand
28 Aussparung
29 Zwillingsleiter
30 Zwillingsleiter
31 Stirnseite
32 Einschnitt
33 Wulst
Claims (19)
1. Einrichtung zur elektrischen Verbindung von mindestens zwei mehradrigen, vorzugsweise
zweiadrigen Leitern (29, 30), die jeweils parallel zueinander verlaufende Adern aufweisen, mit einem die Leiter mit nebeneinander liegenden Adern aufnehmenden
ersten Anlageteil (1) und einem rechtwinkelig zu der gedachten, die Adern der Leiter
beinhaltenden Ebene bzw. zu den Ebenen dieser Adem anstellbaren Kontaktteil (16),
wobei der Kontaktteil mehrere U-förmige, aus elektrisch leitendem Material gefertigte
Bügel (19, 20) zur Kontaktierang der Adem der Leiter (29, 30) aufweist, die Anzahl der
Bügel (19, 20) der Anzahl der paarweise zu verbindenden Adem entspricht und
Anlageteil (1) und Kontaktteil (16) miteinander verriegelbar sind, wobei in der
verriegelten Stellung dieser Teile (1, 16) die freien Enden der U-förmigen Bügel (19,
20) zumindest in den gedachten Ebenen liegen, in welchen die Adem der miteinander
zu verbindenden Leiter (29, 30) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den
parallelen Schenkeln (21, 22) der U-förmigen Bügel (19, 20) Einschnitte (32) vorgesehen
sind, die schneidenartig ausgebildete Ränder aufweisen, und daß der Kontaktteil
(16) für jeden Leiter (29, 30) zum Trennen der Adem des Leiters (29, 30) zumindest einen
Trennsteg (17) aufweist, dessen freie Stirnseite schneidenartig ausgebildet ist, wobei
die Trennstege (17) in der verriegelten Stellung des Kontaktteils (16) und des Anlageteils
(1) jeweils über die gedachten Ebenen, in welchen die Adem der miteinander zu verbindenden Leiter (29, 30) vorgesehen sind, hinausragen.
2. Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Schenkel (21) des
einen U-förmigen Bügels (20) auf der einen Seite des jeweiligen Trennstegs (17) liegen
und die freien Schenkel (22) des anderen U-förmigen Bügels (19) auf der anderen Seite
dieses Trennstegs (17) liegen.
3. Einrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktteil (16)
und der Anlageteil (1) über einen Schnapp Verschluß, der zwischen Kontaktteil (16) und
Anlageteil (1) ausgebildet ist, miteinander verriegelbar sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen
der U-förmigen Bügel (19, 20) rechtwinkelig stehen zu den durch die Bügel zu verbindenden
Adem der Leiter (29, 30).
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der klotz-
•. * ♦ · t *
artige Anlageteil (1) zur Aufnahme der Leiter (29, 30) schlitzartige Kanäle (2, 3) aufweist,
daß diese Kanäle (2, 3) einen U-förmigen Querschnitt besitzen und die offenen Längsseiten dieser im Querschnitt U-förmigen Kanäle an einander diametral gegenüberliegenden
Seiten (4, 5) des Anlageteils (1) vorgesehen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden schlitzartigen
Kanäle (2, 3) in derselben Längsschnittebene des Anlageteils (1) vorgesehen sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den
beiden schlitzartigen Kanälen (2, 3) liegende Steg (11) im Längsschnitt eine I-Form
aufweist, wobei die Breite der endseitigen Querstege nur um ein geringes Maß größer
ist als die Breite des Mittelsteges.
8. Einrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu
verbindenden Adern der Leiter (29, 30) in der Ebene des sie jeweils verbindenden Bügels
(19, 20) liegen.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der klotzartige Anlageteil (1) zur Aufnahme der Leiter (29, 30) umfangsgeschlossene
Kanäle (2, 3) aufweist, deren Mündungsöffhungen an einander diametral
gegenüberliegenden Seiten (4, 5) des Anlageteils (1) vorgesehen sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden umfangsgeschlossenen
Kanäle (2, 3) fluchtend zueinander angeordnet sind.
11. Einrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Anlageteil
(1) zur Aufnahme der freien Enden der Trennstege (17) des Kontaktteils (16) in
der verriegelten Stellung von Anlageteil (1) und Kontaktteil (16) zur Längsrichtung der
Kanäle (2, 3) quer verlaufende Aufnahmebohrungen (13) vorgesehen sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der freien
Enden der U-förmigen Bügel (19, 20) des Kontaktteils (16) in der verriegelten Stellung
von Anlageteil (1) und Kontaktteil (16) in mindestens zwei in Längsrichtung des Anlageteils
(1) gegeneinander distanzierten Querschnittsebenen paarweise Einsteckbohrungen (14, 15) vorgesehen sind, wobei diese Einsteckbohrungen (14, 15) jeweils seitlich
der Aufnahmebohrungen (13) liegen.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktteil
(16) trog- oder wannenartig mit offenen Stirnseiten (31) ausgebildet ist.
14. Einrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei in den
Kontaktteil (16) eingefügtem bzw. eingesetztem Anlageteil (1) der Querschnitt der
schlitzartigen Kanäle (2, 3) im Bereich der Trennstege (17) durch die Trennstege (17)
und durch die Seiten wangen (24) des trogartigen Kontaktteils (16) in zwei in Querschnittsebenen
umfangsgeschlossene Aufnahmeräume, vorzugsweise von gleicher Größe unterteilt sind.
15. Einrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die nahe
den Stirnseiten (31) des trogartigen Kontaktteils (16) liegenden Abschnitte (23) der
Seitenwangen (24) durch jeweils parallel zueinander geführte Einschnitte (25) federnd
ausgebildet sind mit einer oberen, hakenartigen Ausformung (26), die ein am Anlageteil
(1) dazu korrespondierendes Riegelglied formschlüssig übergreift.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Abschnitte
(23) in den Seitenwangen (24) des trogartigen Kontaktteils (16) in dessen Achsrichtung
gesehen vor bzw. nach den Trennstegen (17) liegen.
17. Einrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn
Anlageteil (1) und Kontaktteil (16) teilweise zusammengefügt sind, wobei die hakenartige
Ausformung (26) formschlüssig in den als keilartigen Einschnitt (10) ausgebildeten
Riegelteil eingreift, die zur Seite hin offenen schlitzartigen Kanäle (2, 3) oberhalb des
oberen Randes (27) des Kontaktteils (16) liegen (Fig. 7).
18. Einrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn
Anlageteil (1) und Kontaktteil (16) zur Gänze zusammengefügt sind, die hakenartigen
Ausformungen (26) endseitig am Anlageteil (1) angeformte Schultern (6, 7) formschlüssig
übergreifen.
19. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß bezogen auf die Höhe (H)
des Anlageteils (1) im Stimbereich je paarweise zwei übereinander liegende Riegelglieder
vorgesehen sind, nämlich ein unterer keilartiger Einschnitt (10) und eine oben liegende
Schulter (6, 7).
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE29617190U DE29617190U1 (de) | 1996-10-02 | 1996-10-02 | Einrichtung zur elektrischen Verbindung von mindestens zwei mehradrigen, vorzugsweise zweiradrigen Leitern |
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|---|---|---|---|
| DE29617190U DE29617190U1 (de) | 1996-10-02 | 1996-10-02 | Einrichtung zur elektrischen Verbindung von mindestens zwei mehradrigen, vorzugsweise zweiradrigen Leitern |
Publications (1)
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|---|---|
| DE29617190U1 true DE29617190U1 (de) | 1997-02-06 |
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| US7503797B2 (en) | 2006-09-26 | 2009-03-17 | Erni Electronics Gmbh | Plug-in connector with strain relief |
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|---|---|---|---|---|
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