DE29617683U1 - Leichtflüssigkeitsabscheider - Google Patents
LeichtflüssigkeitsabscheiderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D17/00—Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
- B01D17/02—Separation of non-miscible liquids
- B01D17/0208—Separation of non-miscible liquids by sedimentation
-
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- B01D17/04—Breaking emulsions
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Description
• ·
G 2087 TE-P F/Pf
Leichtflüssigkeitsabscheider
Die Neuerung betrifft einen Leichtflüssigkeitsabscheider nach dem Oberbegriff
des Schutzanspruches 1.
Solche Leichtflüssigkeitsabscheider werden zum Trennen von Flüssigkeiten
mit unterschiedlicher Dichte, die untereinander nicht mischbar sind, eingesetzt.
Eine ausreichende Abscheidung durch Schwerkraft ist nicht zu erzielen, weil die Leichtflüssigkeit meistens in sehr feinen Tropfen im Wasser
enthalten ist. Man verwendet daher Koaleszenzhüfen, um größere Leichtflüssigkeitstropfen
auszubilden und somit den Abscheidegrad zu erhöhen. In der Regel werden diese quer zur Strömungsrichtung im Abscheider als
Barriere eingebaut und weisen eine sehr feine Struktur auf, um selbst kleinste Leichtflüssigkeitströpfchen zu erfassen. Mehrere Lagen aus feinmaschigen
Matten des Koaleszenzmaterials werden dicht aneinandergereiht. Dadurch reduzieren sich die freien Querschnitte und das Einfangen
feinster Leichtflüssigkeitströpfchen wird möglich. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise im DE-GM 85 35 037 enthalten.
09.10.1996/G2087
Im Laufe der Betriebszeit gelangen Schwebstoffe und Feinschlammpartikel
in den Abscheider. Daher neigen hochwirksame Koaleszenzhilfen aufgrund
ihrer feinen Struktur leicht zum Verstopfen. Für die Erhaltung der Abscheider-Funktion
sind deshalb regelmäßige Reinigungen des Koaleszenzmaterials erforderlich. Dazu muß meistens die Koaleszenzhilfe ausgebaut
oder sogar die Abscheidekammer entleert werden.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Leichtflüssigkeitsabscheider mit einer
im befüllten Abscheider leicht zu reinigenden Koaliszereinheit zu schaffen.
Neuerungsgemäß wurde dies mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Der Leichtflüssigkeitsabscheider besitzt eine quer zur horizontalen Strömungsrichtung
angeordnete Koaliszereinheit aus mehreren flächig aneinanderliegenden Koaliszermatten. Diese sind nicht zu einer starren Einheit
zusammengefaßt, sondern in einer Vorrichtung gehalten, durch welche sie zum Zwecke der Reinigung auf Abstand zueinander zu bringen sind.
Die dünnen Matten liegen dann frei im Abwasser, so daß Schmutzpartikel abfallen können und ein Durchspülen möglich ist. Anschließend werden
die Matten wieder flächig aneinander gefügt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung sind die Matten um ihre oberen
Längskanten drehbar gelagert und zum Zwecke der Reinigung am unteren Ende fächerförmig auseinander zu schwenken. Dazu ist am unteren Ende
einer äußeren Koaliszermatte ein Zugseil vorgesehen. Der Schwenkwinkel zwischen benachbarten Koaliszermatten ist durch verbindende Bänder an
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den unteren Enden der Koaliszermatten begrenzt und die vertikale Ausrichtung
der Koaliszermatten während des Betriebszustandes wird durch eine ergänzende Belastung mit einem Gewicht am unteren Ende der
äußeren Koaliszermatte unterstützt. Vorzugsweise ist die Koaliszereinheit vor einer Durchströmöffnung an einer Barriere oder Trennwand angebracht.
Durch die neuerungsgemäße Anordnung läßt sich die Koaliszereinheit im
befüllten Abscheider leicht reinigen. Durch die Vorrichtung lassen sich die einzelnen Mattenlagen voneinander trennen. Dabei werden Schlammpartikel
freigesetzt und sinken auf den Boden der Abscheidekammer. Eventuell noch anhaftende Partikel lassen sich durch mehrmaliges Hin- und
Herbewegen der Koaliszermatten aus deren Feinstruktur herausspülen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dar.
Es zeigt:
Fig. 1: Einen Leichtflüssigkeitsabscheider im senkrechten Schnitt.
Fig. 2: Einen senkrechten Schnitt durch eine Koaliszereinheit im Betriebszustand.
Fig. 3: Einen senkrechten Schnitt durch eine Koaliszereinheit bei der
Reinigung.
Der Leichtflüssigkeitsabscheider 1 besteht aus einer Abscheidekammer 2
mit Zulauf 3 und Ablauf 4. Vor der Öffnung 5 in der Trennwand 6 sind
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mehrere Koaliszermatten 7 als Einheit angeordnet. In der Öffnung 5 befindet
sich ein Gitter 8, das den Koaliszermatten 7 als Anlage und Fixierung gegen die Strömung dient. Diese ragen ringsum über die Öffnung 5 und
liegen dort an der Trennwand 6 an, so daß Umgehungsströmungen vermieden werden. An den oberen Längskanten sind die Koaliszermatten 7 zusammengefaßt,
in einem Halter 9 drehbar gelagert und an der Trennwand 6 befestigt. Zur Reinigung der Koaliszereinheit im befüllten Zustand der
Abscheidekammer 2 werden die Koaliszermatten 7 mit einem Zugseil 10 an der Unterseite der äußeren Matte auseinandergezogen. Eine fächerartige
Aufweitung entsteht durch Bänder 11 an den unteren Enden, die den Schwenkwinkel der Koaliszermatten 7 begrenzen. Das Gewicht 12 sorgt für
die vertikale Ausrichtung und bringt die gesamte Einheit wieder in die Ausgangslage
an die Trennwand zurück. Mit einer Stange 13 an der Unterseite von jeder Koaliszermatte 7 bzw. einem über die gesamte Koaliszereinheit
reichenden Gitter können die einzelnen Lagen gegebenenfalls versteift sein.
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Claims (6)
1. Leichtflüssigkeitsabscheider mit einer quer zur horizontalen Strömungsrichtung
angeordneten Koaliszereinheit aus mehreren flächig aneinanderliegenden Koaliszermatten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Koaliszermatten (7) zum Zwecke der
Reinigung durch eine geeignete Vorrichtung auf Abstand zueinander zu bringen sind.
2. Leichtflüssigkeitsabscheider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Koaliszermatten (7) um ihre oberen
Längskanten drehbar gelagert und zum Zwecke der Reinigung am unteren Ende fächerförmig auseinander zu schwenken sind.
3. Leichtflüssigkeitsabscheider nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschwenken durch ein am unteren
Ende einer äußeren Koaliszermatte (7) befestigtes Zugseil (10) erfolgt.
4. Leichtflüssigkeitsabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkel zwischen benachbarten
Koaliszermatten (7) durch Bänder (11) an den unteren Enden der Koaliszermatten (7) begrenzt ist.
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5. Leichtflüssigkeitsabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Ausrichtung der Koaliszermatten
(7) während des Betriebszustandes durch eine ergänzende Belastung mit einem Gewicht (12) am unteren Ende der äußeren
Koaliszermatte (7) unterstützt wird.
6. Leichtflüssigkeitsabscheider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Koaliszereinheit vor einer Durchströmöffnung
(5) an einer Trennwand (6) angebracht ist.
09.10.1996/G 2087
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29617683U DE29617683U1 (de) | 1996-10-11 | 1996-10-11 | Leichtflüssigkeitsabscheider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29617683U DE29617683U1 (de) | 1996-10-11 | 1996-10-11 | Leichtflüssigkeitsabscheider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29617683U1 true DE29617683U1 (de) | 1997-01-02 |
Family
ID=8030436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29617683U Expired - Lifetime DE29617683U1 (de) | 1996-10-11 | 1996-10-11 | Leichtflüssigkeitsabscheider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29617683U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20011525U1 (de) * | 2000-07-01 | 2001-11-15 | Dyckerhoff & Widmann AG, 81829 München | Leichtflüssigkeitsabscheider |
-
1996
- 1996-10-11 DE DE29617683U patent/DE29617683U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20011525U1 (de) * | 2000-07-01 | 2001-11-15 | Dyckerhoff & Widmann AG, 81829 München | Leichtflüssigkeitsabscheider |
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