DE29616143U1 - Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor - Google Patents
Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-AntriebsmotorInfo
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Description
der Firma
Gesthuysen "&"von Kotir
96.551.2.bo Essen, den 18. September 1996
Suttner GmbH & Co. KG Dunlopstraße 21
33689 Bielefeld
betreffend ein
"Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor"
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Gesthuysen & von Rohr
Die Erfindung betrifft ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
Hochdruckreinigungsgeräte sind insbesondere als Wasser-Hochdruckreiniger sehr
verbreitet. Meist werden Hochdruckreinigungsgeräte mit Elektromotoren angetrieben.
Für den professionellen Einsatz und für den Einsatz dort, wo elektrische Energie
nicht zur Verfügung steht, sind Hochdruckreinigungsgeräte mit Verbrennungs-Antriebsmotoren
bekannt (Elektra Beckum "Hochdruckreiniger", Typ HD 161 BS; US A - 5,494,414). Bekannt sind aus dem Stand der Technik zwei verschiedene Anordnungen
bei Hochdruckreinigungsgeräten mit Verbrennungs-Antriebsmotor. Zunächst bekannt ist eine horizontale Anordnung mit der Hochdruckpumpe neben dem Verbrennungs-Antriebsmotor
auf einem Fahrgestell. Bekannt ist aber auch eine vertikale Anordnung, bei der der Verbrennungs-Antriebsmotor auf einem Fahrgestell angeordnet
ist und sich die Hochdruckpumpe vertikal darunter befindet. Letztere Anordnung erlaubt es, als Verbrennungs-Antriebsmotor Modelle zu nehmen, die in Millionen
Stückzahlen für Rasenmäher eingesetzt werden, was entsprechend kostengünstig ist
(offenkundige Vorbenutzung der Anmelderin aus dem Jahre 1987; US -A-5,494,414). Die Lehre der Erfindung läßt sich bei allen Arten von Hochdruckreinigungsgeräten
mit Verbrennungs-Antriebsmotor realisieren.
Da die US - A - 5,494,414 den Bereich des Anschlußflansches zwischen Hochdruckpumpe
und Stirnplatte des Verbrennungs-Antriebsmotors besonders hervorgehoben
offenbart, ist dieses der Stand der Technik, von dem bei der Formulierung der Lehre
der Erfindung hier ausgegangen wird. Dort ist dargestellt, daß der Anschlußflansch
der Hochdruckpumpe eine Lager- und Dichtungsanordnung für das angetriebene Pumpenelement aufweist. Im Stand der Technik handelt es sich bei der Hochdruckpumpe
um eine Axialkolbenpumpe, die von einem Taumelscheibenantrieb angetrieben wird. Das angetriebene Pumpenelement ist dementsprechend eine Taumelscheibe,
die in der Lager- und Dichtungsanordnung axial und radial gelagert ist. Die Taumelscheibe
läuft im Ölbad, das durch die Lager- und Dichtungsanordnung im Bereich des Anschlußflansches zum Verbrennungs-Antriebsmotor hin mittels Ölabstreifringes und
Dichtringes abgedichtet ist.
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Gesthuysen & von Rohr - 2 -
Bei dem zuvor erläuterten Stand der Technik sind radial außerhalb des Bereiches, der
die Lager- und Dichtungsanordnung umfaßt und an das Ölbad anschließt im Anschlußflansch
großflächige Öffnungen vorgesehen, die von Luft durchströmt werden können. Die durchströmende Luft soll den Anschlußflansch abkühlen bzw. eine
übermäßige Erwärmung des Anschlußflansches durch die vom Verbrennungs-Antriebsmotor
abgestrahlte Wärme verhindern.
Es hat sich gezeigt, daß die Kühlwirkung der Luftdurchtrittsöffnungen im Anschlußflansch
bei dem zuvor erläuterten Stand der Technik für eine hinreichende Kühlung insbesondere des Öls im Ölbad nicht ausreicht. Das Öl im Ölbad der Hochdruckpumpe
wird nach wie vor relativ heiß und ist einem dementsprechend beschleunigten Alterungsprozeß
unterworfen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das zuvor erläuterte, bekannte Hochdruckreinigungsgerät
so auszugestalten und weiterzubilden, daß eine verbesserte Kühlwirkung am Anschlußflansch realisiert wird.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist bei einem Hochdruckreinigungsgerät mit einem
Verbrennungs-Antriebsmotor mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst. Die Ausbildung
des Anschlußflansches als Flüssigkeits-Wärmetauscher macht den Anschlußflansch zu einer Wärmesenke für die vom Verbrennungs-Antriebsmotor abgestrahlte
und auch über die Antriebswelle auf das angetriebene Pumpenelement durch Wärmeleitung
übertragenen Wärme. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß mit der Reinigungsflüssigkeit ein flüssiges Medium zur Verfügung steht, das selbst mit
relativ geringer Temperatur in die Hochdruckpumpe einströmt (von einem Hauswasseranschluß
aus) und ohne weiteres genutzt werden kann, um beim Durchströmen des Anschlußflansches diesen abzukühlen bzw. entsprechend Wärme aus dem Anschlußflansch
abzuführen. Es ist lediglich vorzusehen, daß die Reinigungsflüssigkeit nicht direkt in den Einlaßanschluß der Hochdruckpumpe strömt, sondern über den
Wärmetauscher-Strömungskanal im Anschlußflansch eingeleitet wird.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre sind Gegenstand der
Unteransprüche.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine Hochdruckpumpe mit Anschlußflansch
für ein Hochdruckreinigungsgerät mit Verbrennungs-Antriebsmotor,
Fig. 2 das Hochdruckreinigungsgerät aus Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise
Aufgeschnitten.
Das in der Zeichnung dargestellte Hochdruckreinigungsgerät ist ein solches, das insbesondere
für Wasser als Reinigungsflüssigkeit bestimmt und geeignet ist. Solche Geräte sind als Wasser-Hochdruckreiniger sehr verbreitet, und zwar sowohl für den professionellen
Einsatz als auch für Hobbyzwecke.
Fig. 1 und Fig. 2 sollen nachfolgend im Zusammenhang erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt also ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor
1, bei dem es sich um einen Benzinmotor, Zweitakter oder Viertakter, oder um einen Dieselmotor handeln kann. Fig. 2 zeigt den Verbrennungs-Antriebsmotor 1
rechts angedeutet mit einer Antriebswelle 2 und einer Antriebswellen-Stirnplatte 3,
von der aus die Antriebswelle 2 abragt. Die Zeichnung zeigt ferner eine Hochdruckpumpe
4 für die Reinigungsflüssigkeit, insbesondere also das Wasser, mit einem Einlaßanschluß
5 für die Reinigungsflüssigkeit und einem Druck-Auslaßanschluß 6, von dem aus die unter hohem Druck stehende Reinigungsflüssigkeit dann einem Reinigungswerkzeug,
insbesondere der Ventilpistole einer Reinigungslanze, über einen Hochdruckschlauch zugeleitet wird. Hier sind üblicherweise Drücke von 80 bis 200
bar oder auch darüber hinaus vorgesehen.
Die Zeichnung zeigt zunächst weiter, daß die Hochdruckpumpe 4 mittels eines Anschlußflansches
7 mit der Stirnplatte 3 des Verbrennungsmotors 1 verbunden und im Anschlußflansch 7 die Antriebswelle 2 des Verbrennungsmotors 1 mit dem angetriebenen
Pumpenelement 8 der Hochdruckpumpe 4 gekuppelt ist.
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Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Hochdruckpumpe 4 um
eine Axialkolbenpumpe, von denen Kolben 9 zu sehen sind, die mittels Kolbenfedern
10 an eine Taumelscheibe angedrückt werden, die das angetriebene Pumpenelement 8 der Hochdruckpumpe 4 bildet. Im Anschlußflansch 7 befindet sich ein Aufnahmeraum
11, der die Taumelscheibe (Pumpenelement 8) aufnimmt. Das Pumpenelement
8 mit den Kolben 9 läuft im Ölbad im Aufnahmeraum 11. Das angetriebene Pumpenelement
8 ist im Anschlußflansch 6 mittels einer Lager- und Dichtungsanordnung 12 axial und radial gelagert und gleichzeitig ist dadurch das Ölbad im Aufnahmeraum 11
zur Stirnplatte 3 des Antriebsmotors 1 hin abgedichtet. Wie man das im einzelnen machen
kann, ergibt sich aus dem eingangs erläuterten Stand der Technik. In der Lagerund
Dichtungsanordnung 12 ist das Pumpenelement 8 mit der Antriebswelle 2 gekuppelt,
wobei die Art dieser Kupplung, für die es verschiedene Möglichkeiten gibt, nicht dargestellt ist. Auch hier darf auf den Stand der Technik verwiesen werden.
In Fig. 1 erkennt man an der Hochdruckpumpe 4 eine Einstelleinrichtung 13 für einen
Unloader sowie einen Ansaugstutzen 14 für einen Chemikalieninjektor. Am Anschlußflansch
7 erkennt man außen angeordnete Kühlrippen 15 und Befestigungsschrauben 16. Die Befestigungsschrauben 16 halten die beiden Teile des Anschlußflansches
7 zusammen. Am Anschlußflansch 7 findet man ferner Befestigungselemente 17, über die dann der Anschlußflansch 7 selbst an dem Antriebsmotor 1 angebracht
werden kann. Die Befestigungselemente 17 sind in Fig. 1 zu erkennen, ohne daß dort der Antriebsmotor 1 eingezeichnet ist.
Für die Erfindung wesentlich ist nun zunächst, daß der Anschlußflansch 7 als Flüssigkeits-Wärmetauscher
ausgebildet ist und dazu einen Wärmetauscher-Einlaßanschluß 18, einen Wärmetauscher-Auslaßanschluß 19 und mindestens einen sich zwischen
dem Wärmetauscher-Einlaßanschluß 18 und dem Wärmetauscher-Auslaßanschluß
19 erstreckenden Wärmetauscher-Strömungskanal 20 aufweist, daß der Wärmetauscher-Auslaßanschluß
19 mit dem Einlaßanschluß 5 der Hochdruckpumpe 4 verbunden ist und daß der Wärmetauscher-Einlaßanschluß 18 für den Anschluß eines
Zulaufschlauches od. dgl. für Reinigungsflüssigkeit vorbereitet ist. Mit dieser Konstruktion
wird also die Reinigungsflüssigkeit ansaugseitig, wo sie also mit niedriger Temperatur zuströmt, durch den Anschlußflansch 7 geleitet, der auf diese Weise als
Flüssigkeits-Wärmetauscher dient. Dadurch wird die vom Antriebsmotor 1 abge-
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strahlte und über die Anlageflächen auch durch Wärmeleitung übermittelte Wärme
des Antriebsmotors 1 großteilig mittels der Reinigungsflüssigkeit abgeführt. Positiver
Nebeneffekt ist eine geringfügige Erwärmung der Reinigungsflüssigkeit, was der Reinigungswirkung zugute kommt.
Das im Aufnahmeraum 11 befindliche Ölbad bleibt kühler als im Stand der Technik,
das Öl altert weniger schnell, behält also seine Schmierfähigkeit über einen längeren
Zeitraum.
Die Ausgestaltung des Anschlußflansches 7 als Flüssigkeits-Wärmetauscher kann
verschiedener Art sein. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, daß der Wärmetauscher-Auslaßanschluß
19 dem Wärmetauscher-Einlaßanschluß 18 etwa gegenüber liegt und, vorzugsweise, zwei Wärmetauscher-Strömungskanäle 20 sich entgegengesetzt
jeweils im wesentlichen um den halben Umfang des Anschlußflansches 7 erstrecken.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt jedoch eine Alternative zu dieser mit zwei Strömungskanälen 20 arbeitenden Version, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß der Wärmetauscher-Auslaßanschluß 19 dem Wärmetauscher-Einlaßanschluß 18
ungefähr benachbart ist und der Wärmetauscher-Strömungskanal 20 sich um im wesentlichen
den gesamten Umfang des Anschlußflansches 7 erstreckt. Fig. 2 zeigt dabei, daß der Wärmetauscher-Einlaßanschluß 18 und der Wärmetauscher-Auslaßanschluß
19 etwa in einer Ebene liegen und durch eine Sehne des hier vom Anschlußflansch 7 gebildeten Kreisquerschnittes geometrisch verbunden sind. Der Wärmetauscher-Strömungskanal
20 erstreckt sich damit also über etwa 3/4 des Umfangs. Der restliche Teil des Umfangs zwischen den beiden Anschlüssen 18, 19 wird durch Verwirbelung
in sackartigen Kanalabschnitten im Anschlußflansch 7 ebenfalls von Reinigungsflüssigkeit
durchströmt.
Fig. 2 macht deutlich, wie man die gewünschte Konstruktion eines Wärmetausch-Strömungskanals
20 in einen Anschlußflansch 7 dieser Bauart integriert, wenn hier eine Axialkolbenpumpe mit Lager- und Dichtungsanordnung 12 vorgesehen ist. Fig.
2 macht dabei deutlich, daß der Wärmetauscher-Strömungskanal 20 zwischen der Lager- und Dichtungsanordnung 12 und der Außenwand 21 des Anschlußflansches
7 liegt. Aus Versteifungsgründen befinden sich in diesem Bereich zwischen der Lager-
und Dichtungsanordnung 12 und der Außenwand 21 des Anschlußflansches 7
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radial verlaufende Rippen 22. Durch diese Rippen 22 ist der Umfang im Anschlußflansch
7 in mehrere als Kreisring angeordnete Kammern unterteilt. Man erkannt hier, daß der Wärmetauscher-Strömungskanal 20 durch eine in axialer Richtung offene,
auf dem Umfang gegebenenfalls in mehrere Sektoren unterteilte Ringnut gebildet ist,
die auf der offenen Seite durch einen Dichtungseinsatz 23 bzw. mehrere Dichtungseinsätze
23 geschlossen ist. Man erkennt im dargestellten Ausführungsbeispiel einen als Kreisring aufgeführten durchgehenden Dichtungseinsatz 23 mit äußeren und inneren
Dichtringen 24. Es könnten auch abschnittsweise unterteilte Dichtungseinsätze 23 in größerer Anzahl vorgesehen sein. Erkennbar sind in den Rippen 22
Durchgänge 25, die das Durchströmen von Reinigungsflüssigkeit von einem Sektor in den nächsten Sektor des Wärmetauscher-Strömungskanals 20 erlauben.
Je nach der Temperatur der Reinigungsflüssigkeit, der vom Verbrennungsmotor abgegebenen
Wärme, der Laufzeit des Hochdruckreinigungsgerätes insgesamt etc. liegen
für den Betrieb des erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes unterschiedliche
Randbedingungen vor. Deshalb ist es zweckmäßig, wenn die Kühlwirkung der Reinigungsflüssigkeit im als Wärmetauscher ausgeführten Anschlußflansch
7 gesteuert oder geregelt werden kann. Dazu ist es nach besonders bevorzugter Lehre vorgesehen, daß dem mindestens einen Wärmetauscher-Strömungskanal 20 ein
außerhalb des Anschlußflansches 7 verlaufender Bypasskanal parallel geschaltet ist,
daß in der Hochdruckpumpe 4 an passender Stelle ein Temperatursensor angeordnet ist und daß am Wärmetauscher-Einlaßanschluß 18 eine Bypass-Stelleinrichtung angeordnet
ist, die nach Maßgabe des Signals des Temperatursensors die Strömung der Reinigungsflüssigkeit auf den Wärmetauscher-Strömungskanal 20 und den Bypasskanal
aufteilt.
Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, die Kühlwirkung der Reinigungsflüssigkeit
an den richtigen Stellen am Anschlußflansch 7 wirksam werden zu lassen. Gekühlt werden soll das Ölbad im Aufnahmeraum 11. Weniger stark gekühlt werden
sollte die Lager- und Dichtungsanordnung 12. Das hat damit zu tun, daß die Antriebswelle
2, die vom Verbrennungs-Antriebsmotor 1 kommt, regelmäßig eine relativ hohe Temperatur aufweist, dementsprechend auch der entsprechende Abschnitt des
hier gelagerten Pumpenelementes 8 eine vergleichsweise hohe Temperatur aufweist,
und somit die inneren Lagerschalen der Lager- und Dichtungsanordnung 12 relativ
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warm sind. Um zu erreichen, daß der Bereich des Anschlußflansches 7, der die äußeren
Lagerschalen der Lager- und Dichtungsanordnung 12 trägt, weniger stark gekühlt wird als die Bereiche des Anschlußflansches 7, die mit dem Ölbad im Aufnahmeraum
11 unmittelbar in Kontakt stehen, ist nach einer weiteren Lehre der Erfindung
vorgesehen, daß die Innenwand des Wärmetauscher-Strömungskanals 20 in bestimmten
Schutzbereichen mit einem schlecht wärmeleitenden Material bedeckt ist.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem schlecht wärmeleitenden
Material um ein Kunststoffmaterial. Dieses könnte in Form einer Beschichtung aufgebracht worden sein. Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeichnet sich aber
dadurch aus, daß das schlecht wärmeleitende Material in den bestimmten Schutzbereichen
in Form von Einsatzkörpern 26 aus Kunststoffmaterial aufgebracht worden ist. In Fig. 2 erkennt man, daß die Schutzbereiche die radial innen liegenden Wandungen
der einzelnen Sektoren sind, dort ist der Kunststoff-Einsatzkörper 26 gut zu erkennen.
Auf der gegenüberliegenden, radial außen liegenden Seite ist ebenfalls der Kunststoff-Einsatzkörper 26 geschnitten zu sehen, dieser Bereich ist aber dafür die
Schutzwirkung von geringerer Bedeutung. Lediglich die Konstruktion der Einsatzkörper
26 und die Montierbarkeit in den Sektoren des Strömungskanals 20 bietet eine solche Anordnung an.
In Fig. 2 nicht zu erkennen ist, daß der Einsatzkörper 26 auch die beiden Stirnseiten
der Sektoren, also die Rippen 22 abdeckt, natürlich mit Ausnahme der Durchgänge 25. Jeder Einsatzkörper 26 ist also gewissermaßen topfartig mit an den richtigen
Stellen befindlichen Ausnehmungen ausgeführt. Der wesentlichste Kontaktbereich der als Wärmetauschermedium dienenden Reinigungsflüssigkeit liegt also an dem sich
radial erstreckenden Stützflansch 27, der besonders dünn ist und auf der vom Strömungskanal
20 abgewandten Seite unmittelbar mit dem Ölbad im Aufnahmeraum 11 in Kontakt steht. Die Kühlwirkung der Reinigungsflüssigkeit im Wärmetauscher-Strömungskanal
20 wird also gewissermaßen zielgerichtet auf den Aufnahmeraum 11 mit dem Ölbad hin konzentriert. Es ist natürlich auch möglich, einzelne Sektoren mit
Einsatzkörpern 26 oder anderweit mit schlecht wärmeleitendem Material auszurüsten,
andere Sektoren aber damit nicht auszurüsten, um so eine wiederum modifizierte Wärmetauscherwirkung des Anschlußflansches 7 zu erhalten.
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Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es möglich, die Temperatur des Öls im
Ölbad gegenüber bisherigen Hochdruckreinigern mit Verbrennungs-Antriebsmotoren um 20 bis 50 K abzusenken. Das stellt eine erhebliche Verbesserung im Sinne einer
erheblichen Erhöhung der Standzeit des Öls im Ölbad dar.
Fig. 1 läßt im übrigen erkennen, daß im dargestellten Ausführungsbeispiel die Verbindung
zwischen dem Wärmetauscher-Auslaßanschluß 19 und dem Einlaßanschluß 5
der Hochdruckpumpe 4 außerhalb des Pumpengehäuses und des Anschlußflansches 7 durch ein außen angesetztes Verbindungsrohr 28 hergestellt worden ist. Dadurch
kann die Konstruktion der Hochdruckpumpe 4 selbst unverändert bleiben, lediglich
im Bereich des Anschlußflansches 7 sind Änderungen erforderlich. Diese beschränken
sich aber auch auf den motorseitigen Teil 29 des Anschlußflansches 7, der den Aufnahmeraum 11 im wesentlichen enthaltende Teil kann gleichfalls unverändert
bleiben.
Claims (11)
1. Hochdruckreinigungsgerät,
mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor (1) mit einer Antriebswelle (2) und einer Antriebswellen-Stirnplatte
(3),
mit einer Hochdruckpumpe (4) für die Reinigungsflüssigkeit, insbesondere für Wasser,
mit einem Einlaßanschluß (5) und einem Druck-Auslaßanschluß (6),
wobei die Hochdruckpumpe (4) mittels eines Anschlußflansches (7) mit der Stirnplatte
(3) des Verbrennungsmotors (1) verbunden ist und wobei im Anschlußflansch (7) die Antriebswelle (2) mit dem angetriebenen Pumpenelement (8) der Hochdruckpumpe
(4) gekuppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlußflansch (7) als Flüssigkeits-Wärmetauscher ausgebildet ist und dazu
einen Wärmetauscher-Einlaßanschluß (18), einen Wärmetauscher-Auslaßanschluß (19)
und mindestens einen sich zwischen dem Wärmetauscher-Einlaßanschluß (18) und dem Wärmetauscher-Auslaßanschluß (19) erstreckenden Wärmetauscher-Strömungskanal
(20) aufweist,
daß der Wärmetauscher-Auslaßanschluß (19) mit dem Einlaßanschluß (5) der Hochdruckpumpe
(4) verbunden ist und
daß der Wärmetauscher-Einlaßanschluß (18) für den Anschluß eines Zulaufschlauches
od. dgl. für Reinigungsflüssigkeit vorbereitet ist.
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmetauscher-Auslaßanschluß (19) dem Wärmetauscher-Einlaßanschluß
(18) etwa gegenüber liegt und, vorzugsweise, zwei Wärmetauscher-Strömungskanäle (20) sich entgegengesetzt jeweils im wesentlichen um den halben Umfang des Anschlußflansches
(7) erstrecken.
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3. Hochdruckreinigungsgerät nach Ansprach 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärme tauscher-Auslaßanschluß (19) dem Wärmetauscher-Einlaßanschluß
(18) ungefähr benachbart ist und der Wärmetauscher-Strömungskanal (20) sich um im
wesentlichen den gesamten Umfang des Anschlußflansches (7) erstreckt.
4. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei der Anschlußflansch (7) eine Lager- und Dichtungsanordnung (12) für das angetriebene
Pumpenelement (8), insbesondere die Taumelscheibe einer Axialkolbenpumpe aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmetauscher-Strömungskanal (20) zwischen der Lager- und Dichtungsanordnung
(12) und der Außenwand (21) des Anschlußflansches (7) liegt.
5. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmetauscher-Strömungskanal (20) durch eine in axialer Richtung offene,
auf dem Umfang gegebenenfalls in mehrere Sektoren unterteilte Ringnut gebildet ist,
die auf der offenen Seite durch einen Dichtungseinsatz (23) bzw. mehrere Dichtungseinsätze
(23) geschlossen ist.
6. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem mindestens einen Wärmetauscher-Strömungskanal (20) ein außerhalb des
Anschlußflansches (7) verlaufender Bypasskanal parallel geschaltet ist,
daß in der Hochdruckpumpe (4) an passender Stelle ein Temperatursensor angeordnet
ist und
daß am Wärmetauscher-Einlaßanschluß (18) eine Bypass-Stelleinrichtung angeordnet
ist, die nach Maßgabe des Signals des Temperatursensors die Strömung der Reini-
Gesthuysen & von Rohr
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gungsflüssigkeit auf den Wärmetauscher-Strömungskanal (20) und den Bypasskanal
aufteilt.
7. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwand des Wärmetauscher-Strömungskanals (20) in bestimmten Schutzbereichen
mit einem schlecht wärmeleitenden Material bedeckt ist.
8. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schutzbereich die den Lagern zugewandte Innenwandseite des Wärmetauscher-Strömungskanals
(20) ist.
9. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das schlecht wärmeleitende Material ein Kunststoff ist.
10. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das schlecht wärmeleitende Material in Form einer Beschichtung aufgebracht ist.
11. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das schlecht wärmeleitende Material in Form vom Einsatzkörpern (26) aufgebracht
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29616143U DE29616143U1 (de) | 1996-09-18 | 1996-09-18 | Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29616143U DE29616143U1 (de) | 1996-09-18 | 1996-09-18 | Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29616143U1 true DE29616143U1 (de) | 1998-01-22 |
Family
ID=8029309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29616143U Expired - Lifetime DE29616143U1 (de) | 1996-09-18 | 1996-09-18 | Hochdruckreinigungsgerät mit einem Verbrennungs-Antriebsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29616143U1 (de) |
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