DE29616016U1 - Beschlag zum Aufhaengen eines Taschentelefons - Google Patents
Beschlag zum Aufhaengen eines TaschentelefonsInfo
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- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
• · · · ill
Lise-Lotte Laugesen,
DK-4200 Slagelse (Dänemark)
DK-4200 Slagelse (Dänemark)
BESCHLAG ZUM AUFHÄNGEN EINES TASCHENTELEFONS
Stand der Technik
Die Neuerung betrifft einen Aufhängebeschlag zum Aufhängen eines Taschentelefons. Der Beschlag umfasst ein
Vorderstück, ein hinteres Teil, ein oberes Teil sowie ein Bodenteil, zwischen denen ein durchgehender Kanal für
einen Gürtel o. dgl. ausgebildet ist. Das Vorderstück weist einen Kanal zur Aufnahme eines Knopfs auf, der an
der Rückseite des Taschentelefons so befestigbar ist, dass der Knopf in den Aufnahmekanal einführbar ist und
dort mit Hilfe einer nachgiebigen Sperre gehaltert wird.
Solche Beschläge dienen zum Befestigen eines Taschentelefons am Körper, beispielsweise dadurch, dass
der Beschlag an einem Schulterriemen oder Gürtel angeordnet wird.
Dadurch kann man bequem das Telefon mitnehmen, das nach Bedarf vom Beschlag abgenommen und an diesem befestigt
werden kann.
Ein bekannter Beschlag dieser Art umfasst einen geschlossen Ring mit einem Aufnahmeteil für einen Knopf,
sowie mit einer in der gesamten Erstreckung des Beschlags verlaufenden nachgiebigen Zunge.
Die Befestigung dieses Beschlags an einem Gürtel ist jedoch beschwerlich, da dies nur dadurch möglich ist,
dass der Gürtel von der Seite durch den durchgehenden Kanal des Beschlags eingeführt wird. Der Gürtel muss zur
Befestigung des Beschlags daher stets gelockert und geöffnet werden, damit der Beschlag befestigt werden
kann, wonach der Gürtel wieder festgeschnallt werden muss, und der gleiche Vorgang ist bei Abnahme des
Beschlags erforderlich.
Die Auslösung der Sperre erfolgt bei diesem Beschlag dadurch, dass das freie Zungenende durch
Druckbeaufschlagung zurückgeführt wird. Diese Einrichtung beansprucht so viel Platz, dass der Knopf die Einrichtung
nicht passieren kann, weshalb diese am Boden des Aufnahmekanals am Beschlag angeordnet werden muss.
Dies ist ein Nachteil, da zur sicheren Halterung des Knopfs im Beschlag das Aufnahmeteil verlängert werden
muss. Desweiteren sind die Betätigungsmittel ganz unten am Boden des Beschlags angeordnet, sodass grosses Risiko
einer unzeitgemässen Beaufschlagung zur Auslösung der
Sperre besteht, da das untere Beschlagteil, beispielsweise bei Körperbeugungen leicht mit anderen
Bekleidungsteilen im Kontakt gerät, sodass die Gefahr besteht, dass die Sperre ausgelöst wird.
Dadurch, dass neuerungsgemäss das Vorderstück aus zwei
Teilen (15, 15a) zur Bildung eines Spalts (15b) besteht, durch den beim Anbringen des Beschlags (1) am Gürtel (20)
dieser in den Kanal (19) einführbar ist, kann der Beschlag leicht und mühelos an einem Traggürtel dadurch
angeordnet werden, dass dieser vorderseitig durch den Spalt eingeführt wird, der sich wegen der Elastizität
seines einen Teils leicht erweitern lässt und sich nach der Anbringung um den Gürtel schliesst. In entsprechender
Weise kann der Beschlag leicht abgenommen und an einem anderen Gürtel befestigt werden.
Dadurch, dass gemäss Anspruch 2 der eine Teil des Vorderstücks dessen anderen Teil überlappt wird eine
sichere Anlage für das elastische obere Teil erzielt, wodurch eine wesentliche Verschlusssicherheit
gewährleistet wird.
Dadurch, dass sich gemäss Anspruch 3 die Überlappung und
damit der Spalt unter dem Aufnahmekanal befinden, ist dieser am grössten und somit steifsten Teil des
Vorderstücks plaziert.
Dadurch, dass gemäss Anspruch 4 die Sperre als eine im Vorderstück integrierte Zunge ausgebildet ist, und dass
die Zunge zurückführende Mittel in der Form eines Druckkopfes vorgesehen sind, der sich im Bereich der
Knopfposition mittig im Aufnahmekanal erstreckt, wird
erreicht, dass die Auslösung der Sperre dicht am Sperrteil erfolgt, sodass zum Auslösen der Sperre nur
eine geringe Rückführbewegung der Zunge erforderlich ist.
Durch die Anordnung der Druckköpfe vor der Beschlagmitte gemäss Anspruch 5 wird eine leichte und bequeme
Betätigung der Druckteile erzielt.
Schliesslich ist es zweckmässig, gemäss Anspruch 6 den
Beschlag und den Knopf aus einem starken, elastischen Kunststoffmaterial herzustellen.
Im nachstehenden Teil werden unter Hinweis auf die Zeichnung Aufführungsbeispiele der Neuerung näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 Den Beschlag von aussen gesehen,
Fig. 2 Den Beschlag in Sicht auf die Rückseite,
Fig. 3 Den Beschlag in Seitenansicht,
Fig. 2 Den Beschlag in Sicht auf die Rückseite,
Fig. 3 Den Beschlag in Seitenansicht,
Fig. 4 Einen Knopf zur Befestigung am Telefon,
Fig. 5 Das Festkleben des Knopfs,
Fig. 6 Das Aufsetzen durch Eindrücken des Knopfs,
Fig. 7 Den an einem Gürtel befestigten Beschlag mit
abgenommenem Telefon.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Fig 1-3 zeigen ein Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform des neuerungsgemassen Aufhängebeschlags
1, der aus einer Hülle mit einem Vorderstück 15, einem
hinteren Teil 14, einem oberen Teil 16 sowie einem Bodenteil 17 besteht.
Die Hülle umschliesst einen Kanal 19, vgl. Fig. 3, in dem
man einen Gürtel oder Tragegurt anbringen kann, was nachstehend erläutert wird.
Das Vorderstück 15 ist wie aus Fig. 3 ersichtlich zweiteilig ausgebildet, von denen der eine Teil 15 sich
einstückig einem mit dem oberen Teil 14 fast bis zum Bodenteil 17 nach unten erstreckt. Der andere Teil 15a
des Vorderstücks ist mit dem Bodenteil 17 einstückig ausgebildet und erstreckt sich ein Stück aufwärts.
Dadurch wird zwischen den beiden Teilen 15, 15a ein Spalt 15b gebildet, der sich einwärts bis zum durchgehenden
0 Kanal 19 des Beschlags erstreckt.
Am Vorderstück 15 sind desweiteren Mittel zur Aufnahme des in Fig. 4 dargestellten Knopfs ausgebildet.
Diese Mittel umfassen wie aus Fig. 1 ersichtlich einen Aufnahmekanal 5, der oben zwischen zwei einen Winkel
bildenden Führungen 9 zur Erleichterung der Einführung des Knopfs 21 in den Kanal verläuft.
Die Führungen 9 gehen in den Aufnahmekanal selbst über, der einen U-förmigen Boden 5 aufweist, in welchem der
Knopf 21 aufhängbar ist, indem sich der Kopf 21 des Knopfs, siehe Fig. 4, hinter die Kante 6 des Kanals
7 .·
• ••II
• ·*
erstrecken kann, wobei der Hals 22 des Knopfs 21 an der Kante 6 anliegt.
Im Boden des Aufnahmekanals 5 erstreckt sich eine einen
Teil des Bodens 13 darbildende Zunge 7, deren Ende sich um das Zentrum für den Knopf erstreckt.
Vor dem Beginn des Aufnahmekanals ist an der Zunge 7 eine Sperrkante 8 ausgebildet, die einen vorstehenden Teil
darstellt, der vom Knopf 21 nach unten gedrückt werden muss, damit der Knopf passieren kann. Anschliessend
springt die Sperrkante 8 vor und hindert den Knopf 21 daran, den Kanal 5 zu verlassen.
Damit die Zunge 7 und die Sperre 8 zurückgeführt werden können und dadurch den Knopf 21 mit dem Telefon
freilassen sind beidseitig des Beschlags Druckeinrichtungen zur Rückführung der Sperre 8 montiert.
Jede Einrichtung umfasst einen Druckkopf 10 mit einer keilförmigen Spitze, die an der Aussenseite der Zunge
anliegt, wie in Fig. 1 dargestellt.
Ein sich in einer Gleitführung 12 am Vorderstück 13 erstreckendes Gleitstück 18 verbindet den Kopf 10 mit
einem vom Beschlag 1 seitlich vorstehenden Druckknopf 11.
Durch Eindrücken des Druckknopfs 11 drückt der keilförmige Kopf 10 die Zunge 7 und damit die Sperre 8
nach hinten, wodurch die Sperre ausgerückt wird und der Knopf 21 aufwärts aus dem Kanal 5 herausgeführt werden
kann.
Fig. 4 zeigt wie vorstehend erwähnt ein Beispiel eines Knopfbeschlags 2 mit einer Befestigungsplatte 23, einem
Hals 22 und dem Knopfkopf 21.
Dieser Beschlag 2 ist rückseitig an einem in Fig. 5 und 6 dargestellten Taschentelefon 3 befestigbar.
Statt an einem Taschentelefon lässt sich der
Knopfbeschlag 2 selbstverständig auch an anderen
tragbaren Vorrichtungen befestigen, beispielsweise an
einem Personensucher, einem Diktafon, einer Rechenmaschine etc.
Der Knopfbeschlag 2 kann wie in Fig. 5 dargestellt
festgeklebt oder in eine Kulisse eingepresst werden wie in Fig. 6 angedeutet.
Schliesslich zeigt Fig. 7, wie der Beschlag 1 an einem Gürtel 4 angebracht werden kann.
Der Beschlag 1 kann entweder dadurch auf den Gürtel 20 aufgesetzt werden, dass dieser durch den Spalt 15b im
Vorderstück des Beschlags dadurch eingeführt wird, dass der eine elastische Teil 15 des Vorderstücks vom anderen
festen Teil 15a des Beschlags weggezwungen wird, sodass der Gürtel passieren kann, oder dadurch, dass der Gürtel
von einer der Seiten aus durch den Beschlag geführt wird.
Danach ist ein Taschentelefon 3 mit einem rückseitigen Knopf an einem Gürtel leicht anbringbar, indem der Knopf
in den Aufnahmekanal eingedrückt wird.
Nach dem Passieren des Knopfs springt die Sperre hoch und verhindert die Rückführung des Knopfs.
Bei beabsichtiger Benutzung des Telefons drücken zwei Finger auf jeweils einer Seite des Beschlags die beiden
Druckteile einwärts, wodurch die Sperre so ausgelöst wird, dass der Knopf und damit das Telefon vom Beschlag
gelöst sind.
Das Telefon ist nun abnehmbar und kann nach Gebrauch durch ein leichtes Eindrücken des Knopfs in den
Aufnahmekanal erneut in diesem angeordnet werden.
Claims (6)
1. Aufhängebeschlag zum Aufhängen eines Taschentelefons,
der ein Vorderstück, ein hinteres Teil, ein oberes und unteres Teil aufweist, die mit einanderen einen
durchgehenden Kanal für einen Gürtel oder ähnliches abgrenzen, sowie mit einem am Vorderstück vorgesehenen
Aufnahmekanal für einen Knopf, der rückseitig am Taschentelefon so befestigt werden kann, dass der Knopf
in den Aufnahmekanal einführbar ist und dort mittels einer nachgiebigen Sperre festgehalten wird, dadurch
gekennzeichnet, dass das Vorderstück aus zwei Teilen (15, 15a) zur Bildung eines Spalts (15b) besteht, durch den
hindurch der Gürtel (20) beim Anbringen des Beschlags(1) am Gürtel (20) in den Kanal (19) einführbar ist.
2. Aufhängebeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil (15) des Vorderstücks
den anderen Teil (15a) überlappt.
3. Aufhängebeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Überlappung und damit der
Spalt (15b) unter dem Aufnahmekanal (5) befinden.
4. Aufhängebeschlag nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennnzeichnet, dass die Sperre aus einer im Vorderstück
integrierten Zunge (7) besteht, die sich mittig im Aufnahmekanal (5) bis ungefähr vor die Position des Knopf
(21) erstreckt und eine Sperrkante (8) aufweist, welche die Bewegung des Knopfs (21) nach unten im Aufnahmekanal
(5) gestattet, wobei der Knopf dort gehaltert wird, und dass die Zunge (7) zurückführende Mittel in der Form
eines Druckknopfs (10) vorgesehen sind, mit dem die Sperrkante (8) der Zunge von aussen zur Freigabe des
Knopfs (21) beaufschlagbar ist.
5. Aufhängebeschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Druckköpfe (10) mit
Gleitstück (18) und Druckteil (11) in der Mitte zwischen
dem oberen Teil (16) und dem Boden (17) des Beschlags (1) montiert sind.
6. Aufhängebeschlag nach jedem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
alle Teile aus Kunststoff, beispielsweise Polyazetat hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK9500355U DK9500355U3 (da) | 1995-09-15 | 1995-09-15 | Beslag til ophængning af en lommetelefon |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29616016U1 true DE29616016U1 (de) | 1996-11-14 |
Family
ID=8155316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29616016U Expired - Lifetime DE29616016U1 (de) | 1995-09-15 | 1996-09-16 | Beschlag zum Aufhaengen eines Taschentelefons |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29616016U1 (de) |
| DK (1) | DK9500355U3 (de) |
| SE (1) | SE9603331L (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001015566A1 (en) * | 1999-08-30 | 2001-03-08 | Jyrki Mannio | Belt/pocket polder for portable apparatus |
-
1995
- 1995-09-15 DK DK9500355U patent/DK9500355U3/da not_active IP Right Cessation
-
1996
- 1996-09-13 SE SE9603331A patent/SE9603331L/xx not_active Application Discontinuation
- 1996-09-16 DE DE29616016U patent/DE29616016U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001015566A1 (en) * | 1999-08-30 | 2001-03-08 | Jyrki Mannio | Belt/pocket polder for portable apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK9500355U3 (da) | 1997-01-10 |
| SE9603331L (sv) | 1997-03-16 |
| SE9603331D0 (sv) | 1996-09-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970102 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000211 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20021220 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20041110 |
|
| R071 | Expiry of right |