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DE29616618U1 - Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper - Google Patents

Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper

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Publication number
DE29616618U1
DE29616618U1 DE29616618U DE29616618U DE29616618U1 DE 29616618 U1 DE29616618 U1 DE 29616618U1 DE 29616618 U DE29616618 U DE 29616618U DE 29616618 U DE29616618 U DE 29616618U DE 29616618 U1 DE29616618 U1 DE 29616618U1
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DE
Germany
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migration
plastic
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transponder
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DE29616618U
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/0002Remote monitoring of patients using telemetry, e.g. transmission of vital signals via a communication network
    • A61B5/0031Implanted circuitry
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K11/00Marking of animals
    • A01K11/006Automatic identification systems for animals, e.g. electronic devices, transponders for animals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D7/00Devices or methods for introducing solid, liquid, or gaseous remedies or other materials into or onto the bodies of animals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2250/00Special features of prostheses classified in groups A61F2/00 - A61F2/26 or A61F2/82 or A61F9/00 or A61F11/00 or subgroups thereof
    • A61F2250/0001Means for transferring electromagnetic energy to implants
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Description

Martin Ulrich, Virchowstr. 6, 90409 Nürnberg
Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper
Die Erfindung betrifft eine in tierischem Gewebe die unerwünschte Lageänderung stark dämpfende Gehäusemodifikation von Transpondern.
Transponder sind in der Tierhaltung für die Tieridentifikation bekannt. Sie weisen eine Energieversorgung, eine Sende-ZEmpfangseinheit und eine zentrale Logik-Steuereinheit, die zusammen in einem meist zylindrischen Glas- oder Plastikgehäuse hermetisch dicht verpackt sind, auf. Durch ein auf einige Zentimeter Distanz mit Radiofrequenz induktiv arbeitendes Lesegerät kann die auf der Logik-Steuereinheit gespeicherte Information berührungslos ausgelesen werden.
Mittels einer Injektionsnadel wird der Transponder etwa lern tief in den Tierkörper injiziert. Der Transponder wird dabei solange im Kopf der Injektionsnadel gehalten, bis die Injektionsnadel den vom Tierarzt gewünschten tiefsten Punkt im Tierkörper erreicht hat. Danach wird der Schneidmantel der Injektionsnadel aus dem Körper herausgezogen, während der in einem Glas-oder Plastikkörper eingebrachte Transponder von einem im Schneidmantel beweglich geführten Stift an der Zielposition festgehalten wird. Nach Herausziehen dieses Stiftes beginnt der Heilprozeß der Wunde.
Der Transponder bleibt für etwa eine Woche lang in der noch unverheilten Wunde leicht beweglich. Um dem entgegenzuwirken, wird üblicherweise eine Antimigrations-Plastikhülse auf den Kopf des Transponders gestülpt, der die Abwanderung des Glasgehäuses ins Tierinnere unterbindet. Die Antimigrations-Plastikhülse wird, lose auf dem vorderen Ende des Transponders aufgesetzt, zusammen mit dem Transponder injiziert. Versuche mit erhöhter Rauhigkeit des Glaskörpers oder durch Wahl anderer Transponder-Gehäusematerialien haben keinen nennenswerten Schutz vor Migration zur Folge, sodaß die Antimigrations-Plastikhülse nach derzeitigem Stand der Technik die bevorzugte Fixierhilfe darstellt.
'Bei der bekannten Antimigrations-Plastikhülse ergibt sich in manchen Fällen das Problem, daß sie sich vor der Injektion vom Transponder löst und aus der Nadelspitze herausfallt. Nach Einbringen des Transponders in den Tierkörper ist aufgrund der fehlenden Fixierhilfe mit dem Abwandern des Transponders in das Tierinnere zu rechnen. Zudem ist der Hohlraum zwischen dem Glaskörper und der Plastikhülse ein potentiell zur Vermehrung von Bakterien geeigneter Ort, weil er für das Immunsystem des Tieres schwer zu erreichen ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration dahingehend zu verbessern, daß sie sich vor oder während der Injektion nicht ablösen kann und keinen Unterschlupf für Bakterien bilden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Demnach sind auf den Glaskörper ein oder melirere fest haftende zylindrische Kunststoffringe aufgebracht.
Zur Unterdrückung der Migration des Glasgehäuses haben sich in empirischen Versuchen mit 12mm langen zylindrischen Transpondern Schichtdicken der ebenfalls zylindrischen Kunststoffringe von 150&mgr;&idiagr;&eegr; bei Zylinderhöhen von 2mm als ausreichend erwiesen. Die Aufbringung der Zylinder geschieht beispielsweise durch Auftragen einer konstanten Menge des geschmolzenen Kunststoffes aus einer Injektionsnadel auf den sich radial mit gleichmäßiger Winkelgeschwindigkeit drehenden Glaskörper. Die Verbindung mit dem Glaskörper wird dadurch fest und Hohlräume können sich nicht ausbilden.
Alternativ können ähnlich gute Antimigrationseigenschaften durch das Aufbringen von einem oder zwei Kunststofftropfen auf die Stirnseiten des zylindrischen Glasgehäuses erzielt werden. In der Herstellung können sich bei dieser Ausführung Kostenvorteile in der Fertigung des Transponders mit Fixierhilfe für den Fall ergeben, daß der verwendete Kunststoff auch ohne radiale Spannkräfte auf dem Transpondergehäuse haftet.
Die Injektion eines erfindungsgemäß ausgeführten Transponders kann beispielsweise mit der eingangs beschriebenen Injektionsnadel für Transponder mit bekannter Antimigrationshülse erfolgen.
Zusammenfassend ist die erfindungsgemäße Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper dadurch gekennzeichnet, daß auf das Transpondergehäuse ein oder mehrere fest haftende zylindrische Kunststoffringe aufgebracht sind oder daß ein oder zwei Kunststofftropfen an einer oder beiden Stirnseiten des Transpondergehäuses aufgebracht sind. Der Transponder wird hierdurch im Fleisch des markierten Tieres ausreichend lange fixiert, bis die durch die Injektion hervorgerufene Wunde verheilt und der Transponder danach fest im Fleisch verankert ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung entnehmbar, in der zwei Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
'Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen ringartigen Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen tropfenartigen Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper.
Wie aus Fig. 1 deutlich wird, weist der als Ganzes mit 1 bezeichnete Transponder einen zylindrischen Grundkörper 2 aus biokompatiblem Glas oder Kunststoff und eine oder mehrere radial aufgebrachte Fixierhilfen 3 auf. Eine erfindungsgemäße radial aufgebrachte Fixierhilfe 3 ist vorzugsweise in der Form eines fest haftenden zylindrischen Kunstoffringes ausgeführt. Die Materialhaftung wird durch die Wahl eines geeigneten Kunststoffes, durch die Mikrorauhigkeit des Grundkörpers 2 und durch die Materialspannung innerhalb der Fixierhilfe 3 maßgeblich bestimmt. Bereits geringe Materialdicken der Ringe haben sich bei empirischen Untersuchungen als ausreichend erwiesen. Dadurch wird der Gesamtdurchmesser des Transponders nur unwesentlich vergrößert. Da Hohlräume durch eine schlüssige Verbindung des Kunststoffes mit dem Grundkörper fehlen, können keine Bakterien eindringen und es ist nicht möglich, daß sich die Fixierhilfe 3 bei vorteilhafter Ausführung vor dem Injizieren in den Tierkörper löst.
In Fig.2 ist alternativ der als Ganzes mit 4 bezeichnete Transponder in einem zylindrischen Grundkörper 2 aus biokompatiblem Glas oder Kunststoff zusammen mit einer oder mehreren tropfenförmig aufgebrachten Fixierhilfen 5 dargestellt. Diese Ausführung einer Fixierhilfe 5 zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper ist vorzugsweise in der Form eines fest am Grundkörper 2 haftenden Kunststofftropfens ausgeführt. Die Materialhaftung wird durch die Wahl eines geeigneten Kunststoffes, durch die Mikrorauhigkeit des Grundkörpers 2 und durch die Materialspannung innerhalb der Fixierhilfe 3 maßgeblich bestimmt. Der Gesamtdurchmesser eines Transponders in einem zylindrischen Grundkörper 4 wird durch eine vorteilhafte Ausfuhrung nur unwesentlich vergrößert. Auch bei dieser Ausführung ist aufgrund der schlüssigen Verbindung des Kunststoffes mit dem Grundkörper ein Eindringen von Bakterien nicht möglich. Ebenso ist es nicht möglich, daß sich die Fixierhilfe 3 bei vorteilhafter Ausführung vor dem Injizieren in den Tierkörper löst.

Claims (5)

Ansprüche
1. Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern in einem zylindrischen Grundkörper bei der Implantation in Tierkörper (3), dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere fest auf dem zylindrischen Grundkörper (2) haftende zylindrische Kunststoffringe (3) radial aufgebracht sind.
2. Fixierhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere fest auf dem zylindrischen Grundkörper (2) haftende zylindrische Ringe (3) aus biokompatiblen Glas radial aufgebracht sind.
3. Fixierhilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder zwei Kunststofftropfen, zusammen mit oder ohne fest auf dem zylindrischen Grundkörper (2) haftenden zylindrischen Ringen (3), fest an den Enden des zylindrischen Grundkörpers (2) aufgebracht sind.
4. Fixierhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß ein oder mehrere fest auf dem zylindrischen Grundkörper (2) haftende zylindrische Ringe (3) oder ein oder zwei fest an den Enden des zylindrischen Grundkörpers (2) aufgebrache Kunststofftropfen (5) mit Schleif-oder Fräsmaschinen in ihrer Form nachbearbeitet sind.
5. Fixierhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder zwei fest an den Enden des zylindrischen Grundkörpers (2) aufgebrachte Kunststofftropfen (5) aus biokompatiblen Glas hergestellt sind.
DE29616618U 1996-09-24 1996-09-24 Fixierhilfe zur Unterdrückung der Migration von Transpondern bei der Implantation in Tierkörper Expired - Lifetime DE29616618U1 (de)

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DE29616618U1 true DE29616618U1 (de) 1996-11-28

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001064030A1 (en) * 2000-03-02 2001-09-07 Csir Implantation
WO2002052929A3 (en) * 2001-01-04 2002-11-14 Ustherapeutics L L C Implant system for tracking and monitoring animals

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