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DE29616595U1 - Unterstand - Google Patents

Unterstand

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Publication number
DE29616595U1
DE29616595U1 DE29616595U DE29616595U DE29616595U1 DE 29616595 U1 DE29616595 U1 DE 29616595U1 DE 29616595 U DE29616595 U DE 29616595U DE 29616595 U DE29616595 U DE 29616595U DE 29616595 U1 DE29616595 U1 DE 29616595U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
supports
roof
support
shelter according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29616595U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berliner Verkehrsbetriebe (bvg) Anstalt Des Oe De
Original Assignee
BERLINER VERKEHRS BETRIEBE BVG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERLINER VERKEHRS BETRIEBE BVG filed Critical BERLINER VERKEHRS BETRIEBE BVG
Priority to DE29616595U priority Critical patent/DE29616595U1/de
Publication of DE29616595U1 publication Critical patent/DE29616595U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/12Small buildings or other erections for limited occupation, erected in the open air or arranged in buildings, e.g. kiosks, waiting shelters for bus stops or for filling stations, roofs for railway platforms, watchmen's huts or dressing cubicles
    • E04H1/1205Small buildings erected in the open air
    • E04H1/1211Waiting shelters for bus stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

Änwaltsakte 0448-BVG
Anmelder:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AoR
Uferstraße 8
D-13357 Berlin
Unterstand
Die Erfindung betrifft einen Unterstand für Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, Baustellen, Messe- und
Informationsstände, Kioske u. dgl. mit wenigstens einem in einer Bodenverankerung befestigten, aus vorderen Eckstützen, hinteren Eckstützen, mindestens einer mittleren Sütze und einem auf diesen Stützen ruhenden Dach zusammengesetzten, eine konstante Kantenlänge aufweisenden Einzelmodul, das aneinandergereihbar eine variable Länge des Unterstandes ergibt der durch die mittlere Stütze in gleichmäßige Abschnitte unterteilt ist, wobei die Dachhaut an ihrer Oberseite in Längsrichtung konvex und teilzylindrisch gebogen und von mehreren, zueinander und zur Schmalseite parallel gebogenen, an Längsträgern fixierten Dachträgern gehalten ist und zwischen den Stützen wahlweise Werbevitrinen und/oder Fenster als Wände angeordnet sind.
Wartehallen bzw. Fahrgastwartehäuschen dieser gattungsgemäßen Art sind allgemein bekannt. Das Traggerüst derartiger Unterstände hat senkrechte Stützen, auf dem ein Dach aufgelagert ist. Das Traggerüst besteht aus Betonfertigteilen oder aus Stahlhohlprofilen.
So ist aus der DE 34 41 735 A 1 eine offene Überdachungsanordnung mit einem getragenen Dach, insbesondere Fahrgastwartehalle, bekannt, bei dem die Seitenpfosten und die Winkelträger des Traggerüstes aus Stahlhohlprofilen zusammengesetzt sind, wobei die
Winkelträger jeweils an ihren Enden einen ebenfalls aus Hohlprofil bestehenden Verbinder aufweisen. Diese Verbinder sind in das Hohlprofil der Winkelträger eingeschoben und mittels Schloßschrauben und Muttern befestigt.
Die Stahlhohlprofile dieser freitragenden Überdachungsanordnung müssen entsprechend dimensioniert sein, damit eine hinreichende statische Sicherheit gewährleistet werden kann. Dies macht diese bekannte Konstruktion schwer und unhandlich für die Montage, die daher meistens am Aufstellungsort erfolgen muß.
Außerdem hat diese freitragende Überdachungsanordnung den Nachteil, daß die Fahrgäste durch die fehlenden Seitenwände gegen Wetterunbilden ungeschützt sind.
Ein Unterstand mit einem auf senkrechten Stützen ruhenden Dach ist aus der DE 39 22 074 Al bekannt, dessen Dachhaut an der Oberseite konvex und teilzylindrisch so gebogen ist, daß die Zylinder-Erzeugende waagerecht und längs der Schmalseite des Unterstandes liegt. Die Dachhaut ist auf mehreren, zueinander und zur Schmalseite parallelen, gebogenen Trägern befestigt, die 35
einen Obergurt, einen darunter im Abstand angeordneten, gebogenen Untergurt und senkrechte Platten aufweisen, die Ober- und Untergurt miteinander verbinden.
Diese bekannte Lösung besitzt eine verhältnismäßig komplizierte Stützen- und Dachkonstruktion und ist mit dem Nachteil einer aufwendigen Montage behaftet, die ebenfalls am Aufstellungsort vorgenommen werden muß.
Hohlprofile leichter Bauart mit schwalbenschwanzartigen Führungsschienen sind aus dem Fenster- und Türenbau als
Blendrahmen oder Türpfosten hinlänglich bekannt. Sie haben den Vorteil eines geringen Gewichtes und der Formschönheit, wurden aber bisher wegen ihrer fehlenden statischen Eignung nicht als tragende Stützen für Wartehallen bzw. Unterstände eingesetzt. 20
Bei diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Unterstand der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei geringem Gewicht vollständig vorfertigbar, formschön und einfach im Aufbau ist.
Dies wird mit dem Unterstand der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Kombination der Merkmale 30
a) eines als vordere Eckstütze im Eckbereich abgerundet ausgebildeten, in die Ebene der Schmalseite hineinreichenden, mit zu dieser hin gerichteten schwalbenschwanzartige Halteschienen versehenen Hohlprofils, das zwei in sich geschlossene Kammern 35
-A-
aufweist, von denen die eine Kammer in die Ebene der Zugangsseite bogenförmig hineinreicht und die andere Kammer die letztere in der Ebene der Zugangsseite bogenförmig abrundet,
b) eines als hintere Eckstützen ausgebildeten, aus drei Kammern bestehenden, an sich bekannten Hohlprofils, dessen Kammerwände
in der Ebene der Hinterseite und in der Ebene der Schmalseite in Längsrichtung der hinteren Eckstütze verlaufende schwalbenschwanzartige Halteschienen aufweisen, deren Führungen zueinander senkrecht angeordnet sind,
15
c) mindestens eines als mittlere Stütze ausgebildeten, an sich bekannten Hohlprofils mit beidseitig an den Kammerwänden in der Ebene der Hinterseite angeordneten, in Längsrichtung der mittleren Stütze verlaufenden schwalbenschwanzartigen Halteschienen, deren Führungen zueinander parallel angeordnet, aber zueinander entgegengesetzt ausgerichtet sind,
d) als Hohlprofil ausgebildeten Längsträger, der zwei in sich geschlossene Kammern aufweist, von denen die eine Kammer eine Dreieckskammer mit abgerundeten Kanten und die andere Kammer eine Winkelkammer ist, deren einer Schenkel an der hinteren Kammerwand der Dreieckskammer sich so anschließt, daß zwischen dieser und dem anderen Schenkel ein dachrinnenförmiger Freiraum entsteht, wobei die Neigung der vorderen Kammerwand der Dreieckskammer und der Kammerwand des Schenkels der Dachneigung entspricht und in letzterer eine Haltenut vorgesehen ist, die sich zur Kammerwand der Dreieckskammer in etwas geringerer Höhe parallel verschoben zur Dachneigung befindet;
e) von in die Kammern der Eckstützen und der Dachträger einschiebbaren Verbindern zur Befestigung der Längsträger mit den Stützen und der Dachträger mit den Längsträgern,
f) einer Halterung der Werbevitrinen und/oder Fenster an den Halteschienen mittels Klemmleisten und Verstiftung an der Halteschienen aufweisenden Kammerwand,
g) einem in einer der hinteren Eckstützen integrierten Anschlußkasten für die elektrische Stromversorgung der Werbevitrinen, deren Zuleitungen in einer Kammer der vorderen Eckstützen verlegt sind und
h) einem vom Freiraum des Längsträgers ausgehenden, in eine Kammer der vorderen Eckstützen hineinreichenden Einlaufstutzen und einem Ablaufstutzen für die Dachentwässerung
erreicht.
Als besonders vorteilhaft hat sich eine Kantenlänge des Einzelmoduls von etwa 1,00 m erwiesen. Dies stellt sicher, daß die Abschnitte, in die der Unterstand geteilt ist, genau der Werbevitrinen- und/oder Fensterbreite entsprechen.
In einem bevorzugten weiteren Merkmal der Erfindung ist die Bodenverankerung eine Betonplatte, in die die Verbinder einbetoniert sind, in welche die Stützen einschieb- und fixierbar angeordnet sind.
Alternativ kann die Bodenverankerung an jeder Eckstütze gesondert angeordnet sein und vorzugsweise aus einer Stahlplatte bestehen.
Mit Vorteil weist die Bodenverankerung steck- und/oder schraubbare Anschlagmittel auf, mit denen die Einzelmodule oder der gesamte Unterstand komplett mit einem Hebezeug angehoben und auf ein Fahrzeug verladen werden kann, mit dem der Unterstand am Aufstellungsort auf ein dafür vorbereitetes Fundament aufsetzbar ist.
Nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung sind die Stützen mit horizontalen Halteträgern für die Werbevitrinen und/oder Fenster versehen.
Die Werbevitrinen und/oder Fenster werden in die Öffnung, die die Halteträger zwischen den hinteren Eckstützen und der mittleren Stütze bilden, eingesetzt. Mit Klemmleisten, die in den schwalbenschwanzähnlichen Halteschienen eingesetzt und verklemmt sind, erfolgt die seitliche Fixierung der Fenster, so daß diese sicher in der Öffnung gehalten sind. Die Fixierung der Werbevitrinen wird dagegen mittels eines Verbinders vorgenommen, der in die Halteschienen eingeschoben und an der entsprechenden Kammerwand mit einer Verschraubung gehalten wird. Die Verbinder und die Klemmleisten können zusätzlich mit der entsprechenden Kammerwand verklebt sein kann, Die Werbevitrinen und/oder Fenster sind in den Öffnungen austauschbar einsetzbar.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind Längsträger und Dachträger mittels eines Verbinders untereinander verbunden. Der Verbinder ist ein U-Profil, dessen Schenkel entsprechend der Dachneigung abgebogen sind. Zur Verbindung von
Längsträger und den Dachträgern wird das U-Profil in den gebogenen Dachträger eingeschoben und der Mittelsteg des U-Profils am äußeren Schenkel der Winkelkammer des Längsträgers mit Schrauben befestigt. Die Schenkel des U-Profils sind zusätzlich mit der Wandung des Dachträgers verstiftet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Verbinder für den Längsträger und vorderer Eckstütze eine Kastenform auf, die der Kammerabmessung entspricht. Der Verbinder wird an die in der Wandung der Dreieckskammer angeordneten Einnietmuttern mittels Imbusschrauben befestigt. Anschließend wird die entsprechende Kammer der vorderen Eckstütze auf den Verbinder geschoben und mit Schrauben seitlich gehalten.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist diejenige Kammer der vorderen Eckstützen, in die der Einlaufstutzen für die Dachentwässerung hinreicht, an ihrem unteren Ende bis in Höhe des Ablaufstutzen mittels eines KunststoffStückes verschlossen. Die Enden des Freiraumes sind zum Zwecke der Wassersammlung mit einer Abdeckplatte verschlossen.
In einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung ist zumindest eine Schmalseite anstelle der Werbevitrine mit einem Fenster versehen. Dies hat den Vorteil, daß für die Fahrgäste der Verkehr durch die Fensterscheibe beobachtbar bleibt.
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Natürlich gehört es zu der Erfindung, wenn in die Dachhaut eine Beleuchtung integriert ist.
Durch alle diese Merkmale wird erreicht, daß bei einfacher und formschöner Gestaltung des Unterstandes eine komplette Vorfertigung möglich wird und das geringe Gewicht des Unterstandes eine Komplettaufstellung vor Ort ermöglicht.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und erfindungswesentliche Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen:
Es zeigen:
20
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des
erfindungsgemäßen Unterstandes;
Fig. 2 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen
Unterstandes;
Fig. 3 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen
Unterstandes;
Fig. 4 einen Schnitt durch die vordere und hintere
Eckstütze mit Befestigung einer Werbevitrine;
Fig. 5 einen Schnitt durch die vordere und hintere
Eckstütze mit Befestigung eines Fensters; 35
Fig. 6 eine Darstellung der Befestigung der
Dachträger an den Längsträern;
Fig. 7 eine Darstellung der Befestigung der
Längsträger an den vordere Eckstützen; 10
Fig. 8 eine Darstellung der Befestigung der
Längsträger an den hinteren Eckstützen und
Fig. 9 eine Ansicht des in die hintere Stütze
integrierten Anschlußkastens.
Der erfindungsgemäße Unterstand besteht gemäß Fig. 1 aus senkrechten vorderen Eckstützen 1 und 2, die die offene Zugangsseite 33 begrenzen. Die hinteren Eckstützen 3 und 4 bilden die Hinterseite 17 des Unterstandes. Die Schmalseite 13 wird von der vorderen Eckstütze 1 bzw. 2 und der hinteren Eckstütze 3 bzw. 4 gebildet.
Die Stützen 1, 2, 3 und 4 sind in einer aus einer Betonplatte bestehenden Bodenverankerung 11 einbetoniert. Diese Bodenverankerung 11 besitzt Anschlagmittel 43, mit denen das gesamte Ensemble angehoben und verladen werden kann. Zwischen den vorderen Eckstützen 1 und 2 sowie den hinteren Eckstützen 3 und 4 ist jeweils ein Längsträger 12 lösbar befestigt. An den Längsträgern 12 sind teilzylindrisch gebogene Dachträger 9 fixiert, mit denen die ebenfalls gebogene Dachhaut des Daches 6 gehalten ist. Die Dachhaut 8 besteht aus kratzmindernden, druchsichtigem und bruchsicheren Kunststoffplatten aus Lexan Margard.
- 10 -
Zwischen den hinteren Eckstützen 3 und 4 befindet sich eine mittlere Stütze 5, die die Kantenlänge des Einzelmoduls 7 in Abschnitte 47 unterteilt, welche der Montagebreite der Werbevitrinen 10 und/oder Fenster 32 genau entsprechen.
Die hinteren Eckstützen 3 und 4 sind mit der mittleren Stütze durch jeweils horizontale obere und untere Halteträger 27 verbunden, die eine Montageöffnung 49 für die Werbevitrinen und/oder Fenster 32 ergeben (Fig. 2 bis 3).
Die hintere Eckstütze 4, die Mittelstützen 5 und die oberen und unteren Halteträger 27 sind handelsübliche kastenförmige Hohlprofile, so daß deren nähere Beschreibung entfallen kann. Die Befestigung der oberen und unteren Halteträger 27 erfolgt mittels nicht dargestellter Verbinders an Halteschienen 14 der Kammerwände 29 der hinteren Eckstützen 3 bzw. 4 und an den jeweiligen Halteschienen der mittleren Stützen 5.
Nach Fig. 4 besitzen die vorderen Eckstützen 1 und 2 eine im Eckbereich von Schmalseite 13 und Zugangsseite 33 bogenartige verlaufende Kammer 15, die in die Ebene der Zugangsseite 33 abgebogen ist, und eine Kammer 16, die die Kammer 15 in der Ebene der Zugangsseite 33 bogenförmig abrundet. Die zur Schmalseite gerichtete äußere Kammerwand 39 der Kammer 15 hat zwei schwalbenschwanzartige Halteschienen 14, in deren Führungen
die Verbinder 57 oder die Klemmleisten 38 für die Befestigung der Werbevitrinen 10 bzw. Fenster 32 verklemmbar sind. Bei der Fensterfixierung ist die äußere der beiden Klemmleisten 38 mittels einer Verstiftung an den Kammerwänden 39 des vorderen 35
- 11 -
Eckstützen 1 und 2 bzw. an den vorderen Kammerwänden 50 der hinteren Eckstützen 3 und 4 fixiert. Die Verstiftung ist zusätzlich mit einer Verklebung gesichert. Im Falle der Befestigung der Werbevitrinen 10 werden insgesamt vier Verbinder 57, und zwar an jeder Seite der Werbevitrinen 10 zwei, in die Führungen 30 der Halteschienen 14 eingeschoben und an den Kammerwänden 39 und 50 bzw. 29 und der Kammerwand der mittleren Stütze 5 mit Schrauben 58 befestigt, die durch zuvor in die Kammerwände 39 bzw. 50 bzw. 29 und den Rahmen der Werbevitrinen 10 eingebrachte Bohrungen geführt sind. Der dadurch zwischen den Werbevitrinen 10 und den Eckstützen 1 bzw. 2 und 3 bzw. 4 entstehende Raum ist durch eine Abdeckleiste 28 verdeckt.
Der Längsträger 12 ist ein Hohlprofil mit zwei Kammern 18 und 19, von denen die Kammer 18 als eine Dreieckskammer mit abgerundeten Kanten und die Kammer 19 als eine Winkelkammer ausgebildet ist. Beide Kammern 18 und 19 grenzen so aneinander, daß sie einen dachrinnenartigen Freiraum 23 bilden, mit dem das Regenwasser ableitbar ist. Der Freiraum 23 wird von dem Schenkel 20 und dem Schenkel 22 der Winkelkammer und der hinteren Kammerwand 21 der Dreieckskammer gebildet.
Die obere, in Dachneigung &agr; abgewinkelte Kammerwand 25 des Schenkels 22 der Winkelkammer besitzt eine Aufnahmenut 34 für eine Dichtung 51, die gegen die Dachhaut 8 abdichtet.
Die Dreieckskammer hat eine Kammerwand 24, die der Dachneigung &agr; entspricht.
35
- 12
Die gebogenen Dachträger 9 bestehen aus einem quadratischen Hohlprofil. An beiden Enden des Dachträgers 9 werden nach Fig. U-Profile als Verbinder 37 in den Hohlraum des Profils eingeschoben. Dazu haben die Schenkel 52 des U-Profils eine der Dachbiegung &agr; entsprechende Abbiegung von etwa 28 bis 30°. Im Mittelsteg des U-Profils ist eine Bohrung 53 vorgesehen, durch die mittels Schrauben das U-Profil am Schenkel 22 der Winkelkammer des Längsträgers 12 befestigt ist.
In der unteren Kammerwand 54 der Kammer 18 sind Einnietmuttern eingebracht, an denen ein kastenförmiger Verbinder 36 mittels Imbusschrauben 45 verschraubbar ist. Der Verbinder 36 hat die äußeren Abmessungen der Kammer 15 der vorderen Eckstütze 1 und bzw. der äußeren quadratischen Kammer 56 der hinteren Eckstütze und 4, so daß die Verbinder in die Kammern 15 bzw. 56 einschiebbar sind. Zur Befestigung der Verbinder 36 in vertikaler Richtung sind die Seitenwände der Verbinder 36 mittels einer Verschraubung an der jeweiligen Kammerwand fixiert (Fig. 7).
Die gebogene Kammer 35 der hinteren Eckstütze 3 ist in ihrem unterem Bereich mit einer Öffnung 55 versehen, in die ein Anschlußkasten 26 für die Stromversorgung der Werbevitrinen 10 eingesetzt ist. Die Stromzuleitung 40 führt durch die Kammer und Kammer 18 zu den Werbevitrinen 10 bzw. der in der Dachhaut 8 integrierten Beleuchtung 48. Der Anschlußkasten 26 ist durch einen nicht gezeigten Deckel abschließbar.
Der dachrinnenartige Freirauia 23 besitzt an seinen Enden einen Einlaufstutzen 41, der in die vordere Kammer 31 des hinteren Eckprofiles 3 und 4 bzw. in die Kammer 15 der vorderen Eckprofile 1 und 2 hineinreicht.
Die Kammern 31 und 15 werden so zugleich als Regenfallrinne genutzt. -Der untere Bereich der Kammern 31 und 15 sind mit Kunststoffstücken 46 flüssigkeitsdicht verschlossen, so daß das Regenwasser durch einen Ablaufstutzen 42, der sich in der Kammerwand 50 der vorderen Kammer 31 bzw. der Kammerwand 39 der - Kammer 15 der vorderen Eckstützen 1 bzw. 2 befindet, ablaufen kann (Fig. 6 und 7).
Die aus Stützen 1 bis 5, dem Dach 6, den Werbevitrinen 10 bzw. Fenstern 32 und der Bodenverankerung 11 zusammengesetzten Einzelmo'dule 7 lassen sich zu Unterständen mit Gesamtbreiten von 8,82 m bzw. 13,23 m montieren, wenn nur die Anzahl der mittleren Stützen 5 erhöht wird.
Alle Stützen 1, 2, 3, 4, 5, 9, 12, 27 bestehen aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, so daß der gesamte Unterstand ein geringes Gewicht aufweist und sich leicht transportieren läßt.
Durch die abgerundeten Kanten der Eckprofile 1 und 2 sowie der Längsträger 12 wird eine formschöne Gestaltung des erfindungsgemäßen Unterstandes erreicht.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1/2 vordere Eckstützen
3, 4 hintere Eckstützen
5 mittlere Stützen
6 Dach
7 Einzelmodul 8 Dachhaut
9 Dachträger
10 Werbevitrinen
11 Bodenverankerung
12 Längsträger 13 Schmalseite
14 Halteschienen
15 bogenartige Kammer der Eckstützen 1,
16 Kammer der Eckstützen 1,
17 Hinterseite
18 (Dreiecks)Kammer des Längsträger
19 (Winkel)Kammer des Längsträgers
20 Schenkel der Winkelkammer
21 hintere Kammerwand der Kammer
22 Schenkel der Winkelkammer 23 Freiraum
24 vordere Kammerwand der Dreieckskammer
25 Kammerwand des Schenkels
26 Anschlußkasten
27 Halteträger 28 Abdeckleiste
29, 50 Kammerwände des hinteren Eckprofils 3,
30 Führungen
31 vordere Kammer der Eckstützen 3,
32 Fenster
33 Zugangsseite
34 Haltenut
35 gebogene Kammer der hinteren Eckstützen 3,
36 Verbinder Längsträger 12 mit Stützen 1,2 und 3,
37 Verbinder Dachträger 9 mit Längsträger
38 Klemmleiste
39 Kammerwand der Kammer 15 der vorderen Eckstützen 1,2 40 Zuleitung
41 Einlaufstutzen
42 Ablaufstutzen
43 Anschlagmittel AA Einnietmuttern
45 Imbusschrauben
46 Kunststoffstück
47 Abschnitte
48 Beleuchtung
49 Montageöffnung 51 Dichtung
52 Schenkel des U-Profils
53 Bohrung im Mittelsteg des Ü-Profils
54 untere Kammerwand der Kammer
55 Öffnung in der Kammer
56 äußere Kammer der hinteren Eckstützen
57 Verbinder zwischen Halteschiene und Werbevitrine
58 Schrauben
c( Dachneigung

Claims (16)

t ft * ft·· ··· Ansprüche
1. Unterstand für Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel/ Baustellen, Messe- und Informationsstände, Kioske u. dgl. mit wenigstens einem in einer Bodenverankerung (11) befestigten, aus vorderen Eckstützen (1;2), hinteren Eckstützen (3;4), mindestens einer mittleren Stütze (5) und einem auf diesen Stützen ruhendem Dach (6) zusammengesetzten, eine konstante Kantenlänge aufweisenden Einzelmodul (7), das aneinanderreihbar eine variable Länge des Unterstandes ergibt, der durch die mittlere Stütze (5) zwischen den hinteren Eckstützen in gleichmäßige Abschnitte (47) unterteilt ist, wobei die Dachhaut (8) an ihrer Oberseite in Längsrichtung konvex und teilzylindrisch gebogen und von mehreren, zueinander und zur Schmalseite parallel gebogenen, an Längsträgern (12) fixierten Dachträgern (9) gehalten ist und zwischen den Stützen (1;2;3;4;5) wahlweise Werbevitrinen (10) und/oder Fenster (32) als Wände angeordnet sind, gekennzeichnet durch, die Kombination der Merkmale
a) eines als vordere Eckstütze (1;2) im Eckbereich abgerundet ausgebildeten, in die Ebene der Schmalseite (13) hineinreichenden, mit zu dieser hin gerichteten schwalbenschwanzartigen Halteschienen (14) versehenen Hohlprofils, das zwei in sich geschlossene Kammern (15;16) aufweist, von denen die eine Kammer (15) in die Ebene der Zugangsseite (33) bogenförmig ist und die andere Kammer (16) die letztere in der Ebene der Zugangsseite bogenförmig abrundet;
b) eines als hintere Eckstütze (3;4) ausgebildeten, aus drei Kammern bestehenden an sich bekannten Hohlprofils, dessen Kammerwände (29;50) in der Ebene der Hinterseite (17) und in der Ebene der Schmalseite (13) in Längsrichtung der hinteren Eckstütze verlaufende schwalbenschwanzartige Halteschienen (14) aufweisen, deren Führungen (30) zueinander senkrecht angeordnet sind;
c) mindestens eines als mittlere Stütze (5) ausgebildeten, an sich bekannten Hohlprofils mit beidseitig an dessen Kammerwänden in der Ebene der Hinterseite (17) angeordneten, in Längsrichtung der Eckstütze (5) verlaufenden schwalbenschwanzartigen Halteschienen (14), deren Führungen (30) zueinander parallel angeordnet, aber zueinander entgegengesetzt ausgerichtet sind;
d) als Hohlprofil ausgebildete Längsträger (12), das
zwei in sich geschlossene Kammern (18;19) aufweist, von denen die Kammer (18) eine Dreieckskammer mit abgerundeten Kanten und die Kammer (19) eine Winkelkammer ist, deren einer Schenkel (20) an der hinteren Kammerwand (21) der Kammer (18) sich so anschließt, daß zwischen der Kammerwand (21) und dem anderen Schenkel (22) ein dachrinnenförmiger Freiraum (23) entsteht, wobei die Neigung der Kammerwand (24) und der Kammerwand (25) des Schenkels (22) der Dachneigung (&agr;) entspricht und in letzerer eine Haltenut (34) vorgesehen ist, die sich zur Kammerwand (21) der Dreieckskammer in etwas geringerer Höhe parallel verschoben zur Dachneigung (&agr;) befindet;
> * tfft fft*t · · t
e) von in die Kammern (15;56) der Stützen <1;2;3;4,9) einschiebbaren Verbindern (36;37) zur Befestigung der Längsträger (12) mit den Stützen (1;2) bzw. (3;4) und der Längsträger (12) mit den Dachträgern (9);
f) einer Halterung der Werbevitrinen (10) und/oder Fenster (32) an den Halteschienen (14) mittels Verbinder (57) bzw. Klemmleisten (38) und Verstiftung an den Kammerwänden (39;50;29) ;
g) einem in der Eckstütze (3) integrierten Anschlußkasten (26) für die elektrische Stromversorgung der Werbevitrinen (10), deren Zuleitungen (40) in der Kammer (35) verlegt sind;
h) einem vom Freiraum (23) des Längsträger (12) ausgehenden, in
die Kammern (15;31) der Eckstützen (1;2;3;4) hineinreichenden Einlaufstutzen (41) und einem Ablaufstutzen (42) für die Dachentwässerung.
2. Unterstand nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenverankerung (11) eine Betonplatte ist, in die Verbinder einbetoniert sind, in welche die Stützen (1 ;2;3;4;5) einschieb- und fixierbar angeordnet sind.
3. Unterstand nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Betonplatte steck- und/oder schraubbare Anschlagmittel (43) vorgesehen sind. 10
4. Unterstand nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Eckstütze (1;2;3;4) und jeder Mittelstütze (5) eine gesonderte Bodenverankerung (11), vorzugsweise eine Stahlplatte, angeordnet sind.
5. Unterstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (1;2;3;4;5) mit horizontalen Halteträgern (27) für die Werbevitrinen (10) und oder Fenster (32) versehen sind. 25
6. Unterstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen und Träger (1 ;2 ;3 ;4 ;5;9;12;27;) aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen bestehen.
7. Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dachhaut (8) aus kratzmindernden, durchsichtigem und bruchsicheren Kunststoff, vorzugsweise Polykarbonat, besteht.
8. Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (57) zwischen Werbevitrine (10) und Halteschiene (14) zusätzlich verklebt ist.
9. Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (37) zwischen Längsträger (12) und Dachträger (9) ein U-Profil ist, deren Schenkel entsprechend der Dachneigung (&agr;), vorzugsweise 28 bis 30°, abgebogen sind.
10. Unterstand nach Anspruch 1 und 9 dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (37) an der Kammerwand (25) des Schenkels (22) des Längsträgers (12) mit Schrauben befestigt ist.
11 Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (37) zwischen Längsträger (12) und vorderer Eckstütze (1;2) bzw. hinterer Eckstütze (3;4) Kastenform aufweist, welches am Längsträger (12) mittels Einnietmuttern (44) und Imbusschrauben (45) fixierbar und in die Kammern (15;56) einschiebbar angeordnet sind.
12 Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (15) der vorderen Eckstütze (1;2) und die Kammer (56) der hinteren Eckstützen (3;4) bis in die Höhe des Ablaufstutzens (42) mittels eines Kunststoffstückes (46) verschlossen ist.
13 Unterstand nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Schmalseite (13) anstelle der Werbevitrine (10) mit einem Fenster (32) versehen ist.
30
14 Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte
(47) der Werbevitrinenbreite und/oder Fensterbreite entsprechen. 35
15. Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Dachhaut (8) eine Beleuchtung (48) integriert ist.
16. Unterstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Freiraum (23) an seinen Enden verschlossen ist.
DE29616595U 1996-09-16 1996-09-16 Unterstand Expired - Lifetime DE29616595U1 (de)

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DE29616595U DE29616595U1 (de) 1996-09-16 1996-09-16 Unterstand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10202364A1 (de) * 2001-11-20 2003-06-05 Mvs Miete Vertrieb Service Ag Multifunktionales, tranportables Segmentstadtmöbel mit Schutzfunktion
EP1344878A1 (de) * 2002-03-13 2003-09-17 Jan Christoph Herbert Pavillon mit befüllbaren Seitenwänden
EP1493884A3 (de) * 2003-07-02 2005-01-19 BTW GmbH Brandschutztüren und Brandschutzwände Profilträger und Dachträger

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