DE29614905U1 - Werkzeugkassette für längliche Werkzeuge - Google Patents
Werkzeugkassette für längliche WerkzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
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- B25H3/003—Holders for drill bits or the like
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
PATENTANWALT Fasanenstr. 7
DIPL-ING. WERNER LORENZ D-89522 Heidenheim
29.08.1996 lr/ul
Akte: DB 3636
Anmelder:
Anmelder:
Georg Knoblauch
Haehnlestraße 24
Haehnlestraße 24
D-8 9537 Giengen
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugkassette für längliche Werkzeuge, insbesondere für Bohrer, mit zwei
Kassettenteilen, die an einer Längsseite gelenkartig miteinander verbunden und buchartig auf- oder zuklappbar
sind.
Bisher sind im wesentlichen zwei Arten von Bohrerkassetten bekannt. Nämlich einmal für den Hobbybereich
und einmal für den Handwerkerbereich. Die für den Hobbybereich üblichen Werkzeugkassetten weisen meist einzelne
Schächte oder Kanäle auf, in die die Bohrer eingesteckt werden können.
Die Kassetten sind mit einem Klarsichtdeckel versehen, der meistens als Schiebedeckel ausgestaltet ist. Zum
Aufbewahren sind diese Werkzeugkassetten mit dem typischen SB-Langloch zum Aufhängen versehen.
Bisher bekannte Werkzeugkassetten für den Fachhandelbzw. Handwerkerbereich - wobei hier im besonderen der
US-Markt gemeint ist - können aus zwei gleich großen Kassettenteilen bestehen, die an einer Längsseite gelenkartig
miteinander verbunden sind und buchartig auf- oder zugeklappt werden können. Die Bohrer werden
mit Hilfe einer Klemmvorrichtung jeweils einzeln in den beiden Kassettenteilen befestigt. Jeder Bohrer muß
also extra in das Kassettenteil eingeklinkt werden. Meistens sind sogar für die Befestigung eines Bohrers
zwei Klemmen notwendig. Diese Befestigungsvorrichtung erweist sich in der Praxis als umständlich, insbesondere
auch weil dafür aufgrund der eng aneinanderliegenden Klemmen eine gewisse Fingerfertigkeit notwendig
ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die einzelnen Klemmen einen hohen Platzbedarf aufweisen. Die
Klemmen lassen sich außerdem nur mit einer gewissen Toleranz herstellen. Aufgrund dieser Toleranz kann es
vorkommen, daß die Klemmung beispielsweise zu schwach ist und die Bohrer leicht herausfallen können. Umgekehrt
kann es vorkommen, daß ein sehr starker Druck notwendig ist, damit die Bohrer in der entsprechenden
Klemme fixiert werden können.
Trotz dieser Nachteile ist diese Bohrerkassette mit zwei Kassettenteilen im Fachhandel einiger Länder, vor
allem im US-Markt, sehr häufig anzutreffen. Entscheidend war hierbei, daß mit Hilfe der beiden Kassetten-
teile eine optimale Präsentation und Übersicht über die in der Bohrerkassette vorhandenen Bohrer möglich
ist. Außerdem läßt sich die Werkzeugkassette leichter öffnen. Es läßt sich eine hohe Zahl von Bohrer in der
Werkzeugkassette im Vergleich mit einer mit einem Klarsichtdeckel versehene Kassette unterbringen.
Die im Fachhandel des US-Marktes eingesetzten Bohrerkassetten besitzen ein separates, an die Kassette angesetztes
Maßteil mit Maßbohrungen. Mit Hilfe dieser Maßbohrungen soll eine optimale Zuordnung bzw. Wiedereinordnung
der entsprechenden Bohrer nach Gebrauch in die vorgesehenen Klemmen erfolgen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugkassette der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, in der auf möglichst geringem Raum eine hohe Anzahl von Bohrern übersichtlich und leicht
zugänglich untergebracht werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des kennzeichenden Teiles des Hauptanspruches gelöst.
Durch die Aufnahmeschächte, die sich in jedem der beiden Kassettenteile befinden, können die Bohrer problemlos
in die Werkzeugkassette eingebracht werden. Durch die sich quer über die Aufnahmeschächte erstrekkende
Lasche, die sich in jedem der beiden Kassettenteile befindet, werden die eingelegten Bohrer gegen
ein Herausfallen fixiert. Die Lasche deckt jedoch nur einen Teil der offenen Vorderseite des entsprechenden
Kassettenteiles und damit nur einen Teil der Aufnahmeschächte
ab. Dadurch ist es möglich, daß kleinere Bohrer in die Werkzeugkassette eingeschoben werden können,
ohne daß die Lasche geöffnet werden muß. Damit auch größere Bohrer leicht fixiert bzw. eingebracht
werden können, muß die Lasche ggf. etwas aufgebogen werden. Die Lasche kann, wenn es notwendig ist, auch
ganz geöffnet werden, da sie in ihrem unteren Bereich schwenkbar mit dem Kassettenteil verbunden ist. Der
obere Bereich der Lasche wird mit Hilfe einer Klemmoder Rastverbindung mit den Stegen und/oder den Seitenwänden
des Kassettenteiles verbunden. Durch diese Verbindung der Lasche mit den Stegen und/oder den Seitenwänden
werden die eingebrachten Bohrer in den Aufnahmeschächten der Werkzeugkassette fixiert. Durch den
Entfall der Klemmen, die bisher einen hohen Platzbedarf beansprucht hatten, entsteht zusätzlicher Raum,
um weitere Bohrer in der Werkzeugkassette aufzubewahren. Selbstverständlich kann auch die Anzahl der Bohrer
gleichgelassen und dafür die Abmessung der Werkzeugkassette reduziert werden. Die durch die Stege
gebildeten Aufnahmeschächte der Bohrer können mit einer gewissen Toleranz hergestellt werden, so daß sie
für mm- und inch-Maße kompatibel sind.
Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die
Lasche mit Schlitzen versehen ist, die in den Stegen einrasten. Vorteilhaft ist hierbei, wenn die Lasche
auf ihrer Oberseite kammartige Einschnitte aufweist, die in aus den Stegen vorragenden Vorsprüngen einklemmbar
sind.
Falls die Lasche in ihrem unteren Bereich lösbar mit dem Kassettenteil verbunden ist, kann sie auch vollständig
entfernt werden.
Durch die kammartigen Einschnitte auf der Oberseite der Lasche wird eine einfache Handhabung, komfortable
Befüllung und schnelle Entleerung der Werkzeugkassette gewährleistet. Beim Zuklappen der beiden Bohrerkassettenhälften
erfolgt durch den entstehenden Druck automatisch eine Klemmung bzw. ein Einrasten der vorragenden
Vorsprünge in die kammartigen Einschnitte.
In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, daß die Lasche mit Maßbohrungen
unterschiedlichen Durchmessers versehen ist, wobei es hierbei vorteilhaft ist, wenn für jeden Aufnahmeschacht
eine an den darin einzulegenden Werkzeugdurchmesser angepaßte Maßbohrung vorgesehen ist.
Dadurch, daß sich an jedem Aufnahmeschacht eine an den einzulegenden Werkzeugdurchmesser angepaßte Maßbohrung
befindet, ist in einfacher Weise eine direkte Zuordnung möglich. Es ist also nicht notwendig, daß man auf
dem entsprechenden Bohrer bzw. bei dem entsprechenden Aufnahmeschacht nach einer Größenangabe sucht. Mit
Hilfe der Maßbohrung ist eine 100% exakte Zuordnung garantiert. Ein separates seitlich angebrachtes
Maßteil, wie es bisher notwendig war, entfällt somit.
Falls die Lasche in ihrem unteren Bereich lösbar mit dem Kassettenteil verbunden ist, kann sie auch voll-
Falls die Lasche in ihrem unteren Bereich lösbar mit dem Kassettenteil verbunden ist, kann sie auch voll-
ständig von der Werkzeugkassette entfernt werden. Dadurch kann man die Lasche mit ihren Maßbohrungen als
separates Meßteil einsetzen.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen beschrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1: eine Draufsicht auf die geöffnete Werkzeugkassette;
Fig. 2: eine vergrößerte Darstellung der Klemmverbindung
gemäß II der Fig. 1;
gemäß II der Fig. 1;
Fig. 3: einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig.
1;
1;
Fig. 4: einen vergrößerten Schnitt der Klemmverbindung nach IV der Fig. 3;
Fig. 5: eine Draufsicht auf die Werkzeugkassette von
oben in geschlossenem Zustand.
oben in geschlossenem Zustand.
Fig. 1 zeigt eine Werkzeugkassette für längliche Werkzeuge, insbesondere für Bohrer mit zwei Kassettenteilen
1, die an einer Längsseite gelenkartig miteinander
1, die an einer Längsseite gelenkartig miteinander
verbunden und buchartig auf- oder zuklappbar sind. Jedes Kassettenteil 1 besitzt eine Rückwand 2, vier
Seitenwände 3 und eine offene Vorderseite 4. An der Rückwand 2 befinden sich nach vorne ragende und parallel
zueinander laufende Stege 5. Durch diese Stege 5 werden Aufnahineschächte 6 für das aufzunehmende Werkzeug
gebildet. Wie in Fig. 1 erkennbar, befinden sich die Stege 5 und somit auch die Aufnahmeschächte 6 in
jedem der Kassettenteile 1. Über die Aufnahmeschächte 6 erstreckt sich eine Lasche 7, die einen Teil der
offenen Vorderseite 4 und einen Teil der Stege 5 abdeckt. In der Lasche 7 befinden sich im unteren Bereich
Maßbohrungen 10 mit unterschiedlichen Durchmessern.
Fig. 2 zeigt die Klemmverbindung, mit der die Stege 5 und die Lasche 7 miteinander verbunden werden. Die
Lasche 7 weist auf ihrer Oberseite kammartige Einschnitte 8 auf, die in die aus den Stegen 5 hervorragenden
Vorsprünge 9 einklemmbar sind.
Die Klemmverbindung der Stege 5 mit den Laschen 7 ist ebenfalls in Fig. 3 und Fig. 4 erkennbar.
Die Lasche 7 ist, wie in Fig. 4 erkennbar, in ihrem unteren Bereich schwenkbar mit dem Kassettenteil 1
verbunden. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist eine der Rückwände 2 der Kassettenteile 1 konvex und die andere
konkav gewölbt. Diese Wölbung dient einem bequemen Transport der Werkzeugkassette. Aufgrund der konvexen
Form einer der Rückwände läßt sich die Werkzeugkasset-
te leicht in Hosentaschen bzw. in Hemdtaschen transportieren, da sie sich aufgrund der Wölbung der Körperform
besser anpaßt.
Wie in Fig. 1 erkennbar, können die Aufnahmeschächte in den beiden Kassettenteilen 1 kontinuierlich mit
ansteigenden Breiten ausgebildet sein. Aus diesem Grund ist es möglich, daß die Bohrer mit ansteigender
Größe komplett in einer Reihe durchgehend über beide Kassettenteile 1 nebeneinander liegen. Der Vorteil
davon ist, daß beim Zusammenklappen die kleinsten Bohrer über den größten liegen, wodurch die Kassette in
geschlossenem Zustand gewichtsmäßig besser austariert ist.
Claims (7)
1. Werkzeugkassette für längliche Werkzeuge, insbesondere für Bohrer, mit zwei Kassettenteilen, die
an einer Längsseite gelenkartig miteinander verbunden und buchartig auf- oder zuklappbar sind,
wobei
1.1. jedes Kassettenteil (1) eine Rückwand (2), vier Seitenwände (3) und eine offene Vorderseite
(4) aufweist,
1.2. Aufnahmeschächte (6) für das aufzunehmende
Werkzeug in jedem Kassettenteil (1) vorgesehen sind, die durch aus der Rückwand (2) des
Kassettenteiles (1) nach vorne ragende und
parallel zueinander laufende Stege (5) gebildet sind,
1.3- eine sich quer über die Aufnahmeschächte (6)
erstreckende Lasche (7) in jedem Kassettenteil (1) einen Teil der offenen Vorderseite
(4) und einen Teil der Stege (5) abdeckt,
1.4. die Lasche (7) in ihrem unteren Bereich schwenkbar mit dem Kassettenteil (1) fest
oder lösbar angeordnet ist und
1.5. die Lasche (7) in ihrem oberen Bereich durch
eine Klemm- oder Rastverbindung mit den Stegen (5) und/oder den Seitenwänden (3) des
Kassettenteiles (1) verbunden ist.
2. Werkzeugkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (7) mit Einschnitte{8) versehen ist,
die in den Stegen (5) einrasten.
3. Werkzeugkassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (7) auf ihrer Oberseite kammartige
Einschnitte (8) aufweist, die in aus den Stegen (5) vorragenden Vorsprüngen (9) einklemmbar sind.
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:: &Ggr; PT C::
4. Werkzeugkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lasche (7) mit Maßbohrungen (10) unterschiedlichen Durchmessers versehen ist.
5. Werkzeugkassette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
für jeden Aufnahmeschacht (6) eine an den darin
einzulegenden Werkzeugdurchmesser angepaßte Maßbohrung (10) vorgesehen ist.
6. Werkzeugkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Rückwand (2) der Kassettenteile (1) konvex gewölbt ist.
7. Werkzeugkassette nach einem der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschächte (6) in beiden Kassettenteilen
(1) kontinuierlich mit ansteigenden Breiten
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ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614905U DE29614905U1 (de) | 1996-08-29 | 1996-08-29 | Werkzeugkassette für längliche Werkzeuge |
| US08/890,241 US5839580A (en) | 1996-08-29 | 1997-07-10 | Tool holder for elongate tools |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614905U DE29614905U1 (de) | 1996-08-29 | 1996-08-29 | Werkzeugkassette für längliche Werkzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29614905U1 true DE29614905U1 (de) | 1996-10-02 |
Family
ID=8028424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29614905U Expired - Lifetime DE29614905U1 (de) | 1996-08-29 | 1996-08-29 | Werkzeugkassette für längliche Werkzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29614905U1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| USD431359S (en) | 1999-07-13 | 2000-10-03 | The Mibro Group, L.C. | Drill bit box |
| CA2732175A1 (en) * | 2010-03-03 | 2011-09-03 | Sperian Protective Apparel, Ltd. | A pocket for a v-blade safety and rescue knife |
Family Cites Families (3)
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| US3154192A (en) * | 1962-10-15 | 1964-10-27 | Vermont American Corp | Plastic case for drills and the like |
| DE7712499U1 (de) * | 1977-04-21 | 1978-10-12 | Knoblauch Werkzeug | Verpackung |
| US5248030A (en) * | 1991-11-01 | 1993-09-28 | Binney & Smith Inc. | Folding instrument container |
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1996
- 1996-08-29 DE DE29614905U patent/DE29614905U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1997
- 1997-07-10 US US08/890,241 patent/US5839580A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961114 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20000601 |