DE29613027U1 - Schnellverriegelungsplatte für eine Kamera - Google Patents
Schnellverriegelungsplatte für eine KameraInfo
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Description
Alfred Chrosziel, 81541 München
Schnellspannverriegelungsplatte für eine Kamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schnellspannungsverriegelungsplatte
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Derartige Schnellspannverriegelungsplatten werden auf ein Kamerastativ
aufgesetzt und dienen dazu, eine Kamera, insbesondere eine Video- oder Filmkamera schnell einspannen, verriegeln und lösen
zu können.
Eine bekannte Schnellspannverriegelungsplatte weist hierzu eine Schwalbenschwanzführung im vorderen Bereich auf, deren gerade
Führungskanten sich in Richtung auf das vordere Ende der Platte
konisch aneinander annähern. In diese Schwalbenschwanzführung
wird ein komplementär geformtes Einsatzteil eingeführt, welches seinerseits mit der Kamera verbunden ist. Dieses Einsatzteil
kann dann mit einer Verriegelungseinrichtung in der Schwalbenschwanzführung arretiert werden. Die Verriegelungseinrichtung
weist einen Verriegelungsbolzen auf, der durch die Kraft einer Schenkelfeder in eine quer zur Mittellängsachse des Einsatzteiles
leicht schräg verlaufende Nut von der Seite aus eingedrückt wird, so daß das Einsatzteil in der Schwalbenschwanzführung
nach vorne gedrückt und dort gehalten wird. Über einen schwenkbaren Handhebel, der über ein Gestänge mit einem Entriegelungsbolzen
verbunden ist, kann das Einsatzteil aus der Schwalbenschwanzführung
herausgedrückt werden.
Es hat sich nun herausgestellt, daß die Schwalbenschwanzführung
und das Einsatzteil so genau gar nicht gefertigt werden können, daß unter allen Bedingungen ein spielfreier Sitz des Einsatzteiles
und damit der Kamera in der Schwalbenschwanzführung ge-
währleistet ist. Vielmehr kommt es vor, z.B. durch Eindringen
von Staub- oder Sandteilchen, daß der Sitz nicht mehr spielfrei ist und daher das Einsatzteil und damit auch die Kamera in der
Schwalbenschwanzführung „wackelt".
Des weiteren werden zum Arretieren des Einsatzteiles und damit der Kamera in der Schwalbenschwanzführung relativ hohe Kräfte
aufgewendet, die bei dieser oder ähnlichen Verriegelungsplatten durchaus zur Materialverformung führen, so daß sowohl die
Schnellspannverriegelungsplatte als auch das Einsatzteil nur eine begrenzte Lebensdauer haben.
Auf derartigen Schnellspannverriegelungsplatten wird im allgemeinen
die Kamera auch noch am hinteren Ende verriegelt: Hierzu ist auf der Platte ein fest sitzender Verriegelungsbolzen vorgesehen,
unter den eine entsprechende Halteplatte an der Kamera beim Einsetzen des Einsatzteiles in die Schwalbenschwanzführung
gleitet. Auch dieser hintere Sitz ist in der Regel kein Paßsitz, sondern arbeitet mit geringfügigem Spiel, so daß auch
dort eine feste Arretierung der Kamera nicht gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneilspannverriegelungsplat
te der in Rede stehenden Art dahingehend zu verbessern, daß die Kamera auch unter ungünstigen Bedingungen
spielfrei in der Schwalbenschwanzführung gehalten wird und daß
ferner keine Materialverformung auftritt, so daß die Einsatzdauer von Schnellspannverriegelungsplatte und Einsatzteil verlängert
wird.
Diese Aufgaben sind gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Demgemäß wird ein Anlagebereich der Schwalbenschwanzführung auf
Seiten einer Führungskante als Wippe ausgebildet, die um eine zum Boden der Schwalbenschwanzführung senkrechte Achse schwenkbar
ist. Die Führungskante dieser Wippe ragt hierbei geringfügig über die restliche Führungskante auf dieser Seite der
Schwalbenschwanzführung in deren Innenbereich hinein. Der Über-
I · · · ■ i
stand kann z.B. 2/10-tel Millimeter betragen. Die Kantenlänge
dieser Führungskante muß nicht sehr groß sein; in der praktischen Ausführung beträgt sie ca. 14 Millimeter.
Die Wippe hat bevorzugt die Form eines Radsegmentes mit entsprechend
der Schwalbenschwanzführung abgeschrägter Führungswand, wobei dieses Radsegment in einer entsprechenden Ausnehmung
in der Wand der Schwalbenschwanzführung gelagert ist und sich dort beim Einspannen des Einsatzteiles in die Schwalbenschwanz
führung abstützt. Das Radsegment ist aufgrund dieser Formung um einige Winkelgrade verschwenkbar, so daß sich ein
paßgenauer Sitz des Einsatzteils und damit der Kamera in der Schwalbenschwanzführung ergibt, der dem einer Dreipunkthalterung
ähnelt: Das Einsatzteil ist durch die der Wippe gegenüberliegende Führungskante, d.h. dort zumindest an zwei Punkten und
direkt an der Wippe entsprechend einem dritten Punkt gehalten. Geringfügige Achsabweichungen zwischen der Mittellängsachse des
Einsatzteiles und derjenigen der Schwalbenschwanzführung, die
z.B. durch eine Verschmutzung etwa durch ein Sandkorn der Schwalbenschwanzführung zustande kommen können, bleiben daher
ohne Auswirkung auf die sichere spielfreie Halterung des Einsat &zgr;teiles und damit der Kamera in der Schwalbenschwanzführung.
Das Einsatzteil wird gemäß der Erfindung durch ein Druckstück über ein Gestänge und den Handhebel in die Schwalbenschwanzführung
gepreßt, das in Richtung der Mittellängsachse der Schwalbenschwanzführung
auf das hintere Ende des Einsatzteiles wirkt. Auf diese Weise können Materialverformungen sowohl der Schwalbenschwanz
führung als auch des Einsatzteiles vermieden werden.
Das Lösen des Einsatzteiles und damit der Kamera aus der Schwalbenschwanzführung kann noch durch ein weiteres Druckstück
unterstützt werden, das auf die Vorderkante des Einsatzteiles wirkt und bei Ausschwenken des Handhebels das Einsatzteil nach
hinten aus der Schwalbenschwanzführung drückt. Die beiden Druckstücke sind hierbei vorzugsweise durch eine starre Stange
miteinander verbunden.
Des weiteren wird vorzugsweise auch der Verriegelungsbolzen zum
Verriegeln des hinteren Endes der Kamera als echter Riegelbolzen ausgebildet, der über ein Gestänge mit dem Handhebel verbunden
ist und beim Schwenken des Handhebels senkrecht zur Platte verschoben werden kann. Ist der Handhebel in der Freigabestellung,
greift die mit der Kamera verbundene Halteplatte unter den Verriegelungsbolzen und wird beim Schwenken des Handhebels
in die Verriegelungsstellung fest auf die Schnellspannverriegelungsplatte gedrückt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor. Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schnellspannverriegelungsplatte gemäß der Erfindung mit eine darauf aufgesetzten Kamera;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf die Schnellspannverriegelungsplatte gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Detailansicht einer Schwalbenschwanzführung bei der Schnellspannverriegelungsplatte gemäß der Erfindung;
Fig. 4 einen Schnitt längs IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische perspektivische Teilansicht einer Wippe innerhalb der Schwalbenschwanzführung;
Fig. 6 eine Untersicht auf ein Einsatzteil zum Verbinden mit der Kamera und zum Einspannen in die Schwalbenschwanzführung;
Fig. 7 einen Schnitt längs VII-VII in Fig. 6;
Fig. 8 einen Querschnitt durch eine Oberplatte der Schnellspannverriegelungsplatte gemäß der Erfindung;
Fig. 9 eine Untersicht auf die Schnellspannverriegelungsplatte gemäß der Erfindung mit einer entfernten Unterplatte in der die
Kamera freigebenden Stellung;
Fig. 10 eine Untersicht auf die Schnellspannverriegelungsplatte gemäß der Erfindung mit einer entfernten Unterplatte in der die
Kamera verriegelnden Stellung.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Schnellspannverriegelungsplatte dargestellt,
auf die eine Videokamera 2 aufgesetzt ist. Die
Schnellspannverriegelungsplatte 1 besteht aus einem plattenförmigen Oberteil 3 und einem ebensolchen plattenförmigen Unterteil
4. Das Oberteil der Platte 1 weist im vorderen Bereich eine Schwalbenschwanzführung 5 auf, deren beiden gegenüberliegenden Führungskanten 6 mit ihren bis auf den Boden der Schwalbenschwanzführung gezogenen geneigten Führungswänden 7 sich symmetrisch zur Mittellängsachse 8 der Schnellspannverriegelungsplatte
konisch aneinander annähern; vgl. die Fig. 2, 3 und 4.
Schnellspannverriegelungsplatte 1 besteht aus einem plattenförmigen Oberteil 3 und einem ebensolchen plattenförmigen Unterteil
4. Das Oberteil der Platte 1 weist im vorderen Bereich eine Schwalbenschwanzführung 5 auf, deren beiden gegenüberliegenden Führungskanten 6 mit ihren bis auf den Boden der Schwalbenschwanzführung gezogenen geneigten Führungswänden 7 sich symmetrisch zur Mittellängsachse 8 der Schnellspannverriegelungsplatte
konisch aneinander annähern; vgl. die Fig. 2, 3 und 4.
In dem Bereich einer Führungskante, in diesem Falle der von
oben gesehen linken Führungskante 6 der Schwalbenschwanzführung ist der Anlagebereich als schwenkbare Wippe ausgebildet. Diese
Wippe hat, vgl. die Fig. 3, 4 und 5, die Form eines Radsegmentes
mit einem äußeren Teilzylinder 10 und einer inneren Teilnabe 11. Mit der teilzylindrischen Außenwand des Teilzylinders 10 stützt sich die Wippe an einer ebenso teilzylindrisch geformten Ausnehmung 12 in der Schwalbenschwanzführung ab und kann in
dieser um den Drehpunkt 13 verschwenkt werden, wie durch den
Doppelpfeil in Fig. 3 angedeutet. In der Schwalbenschwanzführung
ist die Wippe 9 durch einen kleinen Splind 14 gehalten,
der in einer Ausnehmung 15 an der Unterseite der Wippe 15 in
diese eintaucht. Splind 14 und Ausnehmung 15 sind in ihren Dimensionen
so aufeinander abgestimmt, daß die Wippe um einen
schmalen Winkelbereich von einigen Grad, in der Regel um +. 2
Grad verschwenkt werden kann. Der zur Schwalbenschwanzführung
weisende Teil der Teilnabe weist eine Führungskante 6' auf, die der Schwalbenschwanzführung zugewandte Seitenwand ist ebenso
oben gesehen linken Führungskante 6 der Schwalbenschwanzführung ist der Anlagebereich als schwenkbare Wippe ausgebildet. Diese
Wippe hat, vgl. die Fig. 3, 4 und 5, die Form eines Radsegmentes
mit einem äußeren Teilzylinder 10 und einer inneren Teilnabe 11. Mit der teilzylindrischen Außenwand des Teilzylinders 10 stützt sich die Wippe an einer ebenso teilzylindrisch geformten Ausnehmung 12 in der Schwalbenschwanzführung ab und kann in
dieser um den Drehpunkt 13 verschwenkt werden, wie durch den
Doppelpfeil in Fig. 3 angedeutet. In der Schwalbenschwanzführung
ist die Wippe 9 durch einen kleinen Splind 14 gehalten,
der in einer Ausnehmung 15 an der Unterseite der Wippe 15 in
diese eintaucht. Splind 14 und Ausnehmung 15 sind in ihren Dimensionen
so aufeinander abgestimmt, daß die Wippe um einen
schmalen Winkelbereich von einigen Grad, in der Regel um +. 2
Grad verschwenkt werden kann. Der zur Schwalbenschwanzführung
weisende Teil der Teilnabe weist eine Führungskante 6' auf, die der Schwalbenschwanzführung zugewandte Seitenwand ist ebenso
wie die Führungswände der sonstigen Schwalbenschwanzrichtung geneigt und mit 7' bezeichnet.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ragt die Führungskante 6' dieser Wippe, wenn sie parallel zu der restlichen Führungskante 6 der
Schwalbenschwanzführung auf dieser Seite eingestellt ist, um
einen kleinen Betrag d zwischen 1/10-tel und 3/10-tel Millimetern
über die restliche Führungskante 6 der Schwalbenschwanzführung
auf dieser Seite in das Innere der Schwalbenschwanzführung auf gleicher Höhe wie die Führungskante 6 hinein.
Mit der Kamera 2 ist eine Befestigungsplatte 21 über mehrere
Befestigungslöcher 22 mit Hilfe von hier nicht dargestellten Schrauben verbunden. Diese Befestigungsplatte weist auf ihrer
Unterseite ein zur Schwalbenschwanzführung 5 komplementäres Einsatzteil 23 mit geneigten Seitenwänden auf. Zur Befestigung
der Kamera 2 auf der Schnellspannverriegelungsplatte 1 wird das Einsatzteil 23 in die Schwalbenschwanzführung 5 geschoben und
mit Hilfe eines Spannbolzens 24 in der Schwalbenschwanzführung
arretiert. Dieser Spannbolzen 24 wird längs der Mittellängsachse 8 der Platte verschoben, indem ein Handhebel 25 verschwenkt
wird, der über ein Gestänge 26 mit dem Spannbolzen 24 verbunden ist; vgl. hierzu die Fig. 8, 9 und 10. Der Handhebel 2 5 weist
eine Betätigungsplatte 27 auf, die parallel zu dem plattenförmigen Ober- und Unterteil 3 bzw. 4 der Schnellspannverriegelungsplatte
1 gelegen ist und mit einem Bolzen 28 senkrecht zur Plattenebene in der Mittellängsachse 8 der Schnellspannverriegelungsplatte
befestigt ist. Auf radial gegenüberliegenden Seiten des Bolzens 28 weist die Betätigungsplatte zwei Mitnehmerbolzen
29 bzw. 30 auf, die in senkrecht zur Mittellängsachse 8 verlaufende Schlitze 31 bzw. 32 einer vorderen bzw. hinteren
Druckplatte 33 bzw. 34 eingreifen. Die Druckplatten 33 bzw. 34 weisen jeweils einen nach vorne bzw. hinten gerichteten Arm 3 5
bzw. 3 6 auf, die jeweils in einer entlang der Mittellängsachse 8 verlaufenden Führungsnut 37 bzw. 38 geführt sind.
Das vordere Ende des Armes 35 der vorderen Druckplatte 33 ist über eine Druckfeder 39 mit einer in der Führungsnut 37 geführ-
ten Schieberstange 40 verbunden, die den erwähnten Spannbolzen 24 trägt, der durch eine Durchbrechung 41 in der Führungsnut
in die Schwalbenschwanzführung 5 hineinragt.
Die Schieberstange 40 trägt an ihrem vorderen Ende einen Auswerferbolzen
42, der ebenfalls durch eine Durchbrechung 43 in der Führungsnut hindurchragt und am vorderen Ende der Schwalbenschwanzführung
5 gelegen ist.
An das hintere Ende des Armes 36 der hinteren Druckplatte 34
schließt sich wiederum eine Druckfeder 44 an, die auf das Ende einer kurzen, in der Führungsnut 38 gleitenden Schieberstange
45 wirkt, deren gegenüberliegendes Ende auf das Ende eines Armes eines zweiarmigen Winkels 46 wirkt, der an seiner Knickstelle
in der Schnellspannverriegelungsplatte 1 senkrecht zur Mittellängsachse 8 und parallel zur Plattenebene mit Hilfe eines
Achsbolzens 47 um diesen schwenkbar gelagert und mit dem Ende seines anderen Armes ebenfalls mit einem Achsbolzen 48
schwenkbar an einem senkrecht durch die Schnellspannverriegelungsplatte
1 nach oben hindurch greifenden Anzugbolzen 49 gelagert ist. Der Anzugbolzen weist oberhalb der Oberfläche der
Schnellspannverriegelungsplatte einen Kragen 50 auf, unter den
ein mit der Kamera verbundener Haltestreifen 51 greift, wodurch die Kamera auch am hinteren Ende auf der Schnellspannverriegelungsplatte
verriegelt ist.
Die Funktion der beschriebenen Schnellspannverriegelungsplatte 1 ist folgende:
Ausgehend von der Stellung in Fig. 9 mit herausgeschwenktem Handhebel 25 wird die Befestigungsplatte 21 der Kamera mit dem
Einsatzteil 23 in die Schwalbenschwanzführung 5 eingeführt, wobei gleichzeitig der Haltestreifen 51 unter den Kragen 50 des
nach oben ausgefahrenen Anzugsbolzens 49 greift. Wird jetzt der Handhebel 2 5 an die Schnellspannverriegelungsplatte angeschwenkt
und erreicht schließlich die Stellung in Fig. 10, werden die Schieberstangen 40 und 45 nach vorne bzw. hinten geschoben,
wodurch einerseits das Einsatzteil 23 fest in die
Schwalbenschwanzführung 5 eingepreßt und andererseits der Winkel
46 so verschwenkt wird, daß der Anzugbolzen 49 angezogen wird und den Haltestreifen 51 einklemmt. Die Verriegelungskraft
wird durch die beiden Federn 39 bzw. 44 bestimmt.
In dieser Stellung wird das Einsatzteil 23 in einer spielfreien Dreipunkthalterung in der Schwalbenschwanzführung verriegelt;
auch der Anschlag 51 wird spielfrei an die Schnellspannverriegelungsplatte angepreßt. In dieser Stellung des Hebels 25 haben
ferner die beiden Mitnehmerbolzen 2 9 und 30 ihre größtmögliche Bewegung parallel zur Achse 8 nach vorn bzw. nach hinten ausgeführt
und sich aufgrund der Radialbewegung der Betätigungsplatte 27 ein kleines Stück von wenigen zehntel Millimter wieder in
axialer Richtung auf den Drehpunkt des Bolzens 28 zurückbewegt.
Dieses Überschreiten der größtmöglichen axialen Bewegungsfreiheit hat eine Selbsthemmung des Handhebels 25 durch die Federkräfte
der Druckfedern 39 und 44 zur Folge. Auf diese Weise wird ein zufälliges Lösen der Verriegelung verhindert.
Wie aus Fig. 10 hervorgeht, ragt der Handhebel 2 5 in der Riegelstellung
im wesentlichen nicht über die seitliche Begrenzung der Schnellspannverriegelungsplatte hinaus. Um die Kamera
schnell wieder aus der Schnellspannverriegelungsplatte zu lösen, ist ein Exzenter 52 vorgesehen, der auf die Innenseite des
Handhebels 25 drückt und seinerseits mit einem Hilfshebel 53 verbunden ist. Zum Lösen wird daher der Hilfshebel 53 kurz verschwenkt,
so daß der Handhebel 25 wieder aus der Schnellspannverriegelungsplatte heraustaucht und dann endgültig in die
Stellung entsprechend Fig. 9 verschwenkt werden kann. Während dieses Verschwenkens wird die Schieberstange 40 nach hinten gezogen,
so daß der Auswerferbolzen auf die Vorderkante des Einsatzteiles 23 drückt und dieses mitsamt der Befestigungsplatte
und der daran befestigten Kamera aus der Schwalbenschwanzführung 5 herausdrückt.
Während dieser Schwenkbewegung wird auch die Schieberstange 45 zurückgezogen, so daß der Anzugbolzen 49 nach oben geschoben
und der Haltestreifen 51 freigegeben wird.
Claims (6)
1. Schnellspannverriegelungsplatte, die auf ein Kamerastativ aufsetzbar ist, zum schnellen Einspannen, Verriegeln und
Lösen einer Kamera, insbesondere Video- oder Filmkamera, mit
einer Schwalbenschwanzführung im vorderen Bereich der Platte,
deren gerade Führungskanten sich in Richtung auf das vordere Ende der Platte konisch aneinander annähern,
einer Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln eines an der Kamera befestigten Einsatzteiles in der Schwalbenschwanzführung
und zu dessen Freigabe aus der Schwalbenschwanzführung,
wobei die Verriegelungseinrichtung einen schwenbaren Handhebel, ein auf das Einsatzteil wirkendes Druckstück und
ein Handhebel und Druckstück miteinander verbindendes Gestänge aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich einer Führungskante (6) der Schwalbenschwanz
führung (5) ein Anlagebereich der Schwalbenschwanzführung
als Wippe (9) ausgebildet ist, die um eine zum Boden der Schwalbenschwanzführung senkrechte Achse (13)
schwenkbar ist und eine Führungskante (6') aufweist, die geringfügig über die restliche Führungskante (6) auf dieser
Seite der Schwalbenschwanzführung in deren Innenbereich
hineinragt, und
daß das durch das Gestänge (26) verschiebbare Druckstück
(24) der Verriegelungseinrichtung (24 bis 50) hinter der Schwalbenschwanzführung (5) gelegen und entlang der Mittellängsachse
(8) der Schwalbenschwanzführung geführt ist.
2. Schnellspannverriegelungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe {9) die Form eines Radsegmentes
mit einem äußeren Teilzylinder {10) und einer inneren Teilnabe (11) aufweist, wobei die Außenwand des Teilzylinders
(10) an einer entsprechenden teilzylindrischen Ausnehmung (12) der Schwalbenschwanzführung (5) anliegt, wobei
der Teilzylinder in einer entsprechenden Ausnehmung der Schwalbenschwanzführung (5) aufgenommen ist und die Kante
der Teilnabe (11) die Führungskante {6') der Wippe ist.
3. Schnellspannverriegelungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wippe (9) etwa in der Mitte einer Führungskante (6) der Schwalbenschwanzführung (5) angeordnet
ist.
4. Schnellspannverriegelungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskante
(6') der Wippe etwa 1/8-tel bis 1/3-tel der Länge der
gesamten Führungskante (6) der Schwalbenschwanzführung (5)
auf dieser Seite aufweist.
5. Schnellspannverriegelungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare
Handhebel (25) über ein Gestänge (34, 36, 45, 46) mit einem senkrecht zur Ebene der Schnellspannverriegelungsplatte (1)
beim Verschwenken des Handhebels (25) verschiebbaren Anzugbolzen (49) im hinteren Bereich der Schnellspannverriegelungsplatte
(1) verbunden ist.
6. Schnellspannverriegelungsplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (34, 36, 45, 46) zwischen
Handhebel (25) und Anzugbolzen (49) einen zweiarmigen Winkel (46) aufweist, der an seiner Knickstelle in der
Schnellspannverriegelungsplatte parallel zu deren Ebene und senkrecht zu deren Mittellängsachse (8) schwenkbar gelagert
ist, wobei der eine Arm des Winkels (46) schwenkbar mit dem Anzugbolzen (49) verbunden ist und auf den anderen Arm eine
in Richtung der Mittellängsachse (8) der Schnellspannverriegelungsplatte
verschiebbare Schieberstange (45) wirkt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29613027U DE29613027U1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Schnellverriegelungsplatte für eine Kamera |
| US08/900,116 US5870641A (en) | 1996-07-26 | 1997-07-25 | Quick-clamping locking plate for a camera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29613027U DE29613027U1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Schnellverriegelungsplatte für eine Kamera |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29613027U1 true DE29613027U1 (de) | 1996-09-26 |
Family
ID=8027062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29613027U Expired - Lifetime DE29613027U1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Schnellverriegelungsplatte für eine Kamera |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5870641A (de) |
| DE (1) | DE29613027U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961107 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991215 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20021128 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20041020 |
|
| R071 | Expiry of right |