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DE29613629U1 - Kanüle, insbesondere Absaugkanüle, für die Anwendung in der Heilkunde - Google Patents

Kanüle, insbesondere Absaugkanüle, für die Anwendung in der Heilkunde

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DE29613629U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/0067Catheters; Hollow probes characterised by the distal end, e.g. tips
    • A61M25/0068Static characteristics of the catheter tip, e.g. shape, atraumatic tip, curved tip or tip structure
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61C17/06Saliva removers; Accessories therefor
    • A61C17/08Aspiration nozzles
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Description

296 02 148.2 .......
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
Kanüle, insbesondere Absaugkanüle, für die Anwendung in der Heilkunde
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kanüle, insbesondere Absaugkanüle, für die Anwendung in der Heilkunde, insbesondere in der Chirurgie, bestehend aus einem Saugrohr, an dessen eines (vorderes) Ende eine Ansaugvorrichtung und dessen anderes (hinteres) Ende an eine Absaugeinrichtung anschließbar sind.
Derartige Vorrichtungen, bezeichnet als chirurgische Absaugkanülen, sind bspw- aus der Zahn-, Mund- und Kieferheilkünde bekannt, wo sie bei chirurgischen Maßnahmen zum Absaugen von Blut, Eiter und Sekreten verwendet werden- Die bekannten chirurgischen Absaugkanülen bestehen aus Metall oder Kunststoff und sind rohrförmig ausgebildete Vorrichtungen, deren eines (vorderes) Ende, das sogenannte Arbeitsende, z.B. in Form eines Bogens ausgebildet und deren anderes (hinteres) Ende an vorhandene Absaugsysteme anschließbar ist. Die bekannten chirurgischen Absaugkanülen bestehen aus Metall, so daß unerwünscht hohe Anschaffungskosten bestehen. Besonders nachteilig ist aber die schwierige Reinigung der metallenen Vorrichtungen z.B. mittels Flaschenbürsten. Es gibt auch chirurgische Absaugkanülen aus Kunststoff, welche als Einwegartikel mit dem Nachteil eingesetzt werden, daß angemessene Entsorgungskonzepte nicht bestehen. Denn gebrauchte chirurgische Absaugkanülen aus Kunststoff können aufgrund Verschitiutzens mit infektiösem Material einem Recycling-
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verfahren nicht zugeführt werden und belasten deshalb das Deponievolumen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kanüle der eingangs genannten Art zu schaffen, welche preisgünstig herstellbar, funktionsgerecht einsetzbar und umweltschonender entsorgbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Kanüle der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Saugrohr aus einem aus chlorfreiem Frischzellstoff gewonnenen Papier und mit Hilfe physiologisch unbedenklichen, nicht toxischen Klebers, feuchte- sowie biegestabil ausgebildet ist. Derartige Kanülen sind nicht nur im chirurgischen Bereich für Absaugzwecke einsetzbar, sondern können ganz allgemein in der Heilkunde angewendet werden, wo Körperflüssigkeiten bzw. Sekrete abgesaugt werden. Es ist aber auch denkbar, erfindungsgemäß aufgebaute Kanülen als Katheter oder dergleichen Anwendungen einzusetzen, also nicht nur dort, wo Flüssigkeiten abgesaugt werden sollen.
Während das Saugrohr aus Papier gebildet ist, kann die Ansaugvorrichtung als verhältnismäßig kleines Teil aus sterilisierbarem Kunststoff bestehen.
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Das Saugrohr ist vorzugsweise gerade ausgebildet, während die Ansaugvorrichtung einen abgekrümmten oder abgewinkelten Ansaugansatz aufweisen kann.
Eine ergohomisch günstige Ausgestaltung erhält man dann, wenn das Saugrohr eine Länge von etwa 120 mm bis 170 mm aufweist.
Der Durchlaßquerschnitt des Saugrohres ist vorzugsweise über seine gesamte Länge gleich und liegt im Bereich von etwa 4 mm bis 6 mm, während der Außendurchmesser des Saugrohres zwischen
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etwa 6 mm und 8 mm liegen kann. Die Wandstärke kann also bei etwa 2 mm liegen. Auf diese Weise werden bei guter Zugänglichkeit des beispielsweise chirurgischen Eingriffs ausreichende Saugleistungen erzielt.
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Das Saugrohr sollte zum Zwecke der Dampfsterilisation im Autoglaven gegen Temperaturen bis 145 0C und gespanntem Wasserdampf beständig sein. Das gleiche gilt für die Ansaugvorrichtung.
Die Ansaugvorrichtung ist bspw. ebenfalls rohrförmig ausgebildet, mit zu ihrem Ansaugende hin konischer Verjüngung, wobei sich auch ihr Durchlaßquerschnitt zum Ansaugende hin verringern kann, wodurch ein sicheres, punktförmiges Absaugen gewährleistet ist.
Dabei hat die Ansaugöffnung der Ansaugvorrichtung vorzugsweise einen Durchmesser von etwa 2 mm bis 3 mm.
Die Ansaugvorrichtung kann dabei an ihrem Ansaugende löffel- oder trichterförmig ausgebildet sein, je nach Anwendungsgegebenheiten .
Vorzugsweise ist die als Ansaugansatz ausgebildete Ansaugvorrichtung in bzw. auf das Saugrohr steckbar und gegebenenfalls gegenüber dem Saugrohr verdrehbar, um die günstigsten Bedingungen für die Anwendung der Absaugkanüle zu schaffen.
Mit der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, in bzw. auf das hintere Ende des Saugrohres einen sterilisierbaren Adapter, vorzugsweise Doppeladapter, z.B. aus Kunststoff für den Anschluß an Saugsysteme unterschiedlichen Querschnitts zu stecken.
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Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausübungsbeispielen anhand der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der Erfindung auch unabhängig von der Zusammenfassung von Merkmalen in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbez iehung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine die Erfindung aufweisende chirurgische Ansaugkanüle bestehend aus Saugrohr und aufgesteckter trichterförmiger Ansaugvorrichtung im Schnitt, und
Fig. 2 eine Schrägansicht einer löffeiförmigen Ansaugvorrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Absaugkanüle 1 ist bspw. für chirurgische Zwecke in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bestimmt. Sie weist eine gerades Saugrohr 2 auf, welches aus einem aus chlorfreiem Frischzellstoff gewonnenen Papier, z. B. auf einer Hülsenwickelmaschine in Verbindung mit physiologisch undbedenklichem, nicht toxischem Kleber hohe Feuchtestabilität und Wxederstandsfähxgkeit bei Biegebelastungen aufweist.
■-.
In das vordere Ende 3 des Saugrohres 2 ist mit Hilfe eines verjüngten Steckabschnitts 8 eine als Ansaugansatz ausgebildete Ansaugvorrichtung 4 aufgesteckt, so daß eine durchgehende Rohroberfläche entsteht. Der Ansaugansatz 4 ist abgewinkelt und verjüngt sich konisch zu seinem Ansaugende 6
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hin, wo sich die Ansaugöffnung 7 geringeren Durchlaßquerschnitts befindet. Wie dargestellt, verringert sich auch der Durchlaßquerschnitt des Ansaugansatzes 4 zu der Ansaugöffnung 7 hin.
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An das hintere Ende 5 des Saugrohres 2 sind Absaugeinrichtungen anschließbar, z. B. mittels eines {nicht dargestellten) Doppeladapters.
Fig. 2 veranschaulicht in Schrägansicht einen rohrförmigen Ansaugansatz 4 zum Aufstecken auf das vordere Ende 3 eines Saugrohres 2, dessen Ansaugende 6 nicht konisch sondern löffeiförmig ausgebildet ist.
Während das Saugrohr 2 zum Zwecke der UmweltSchonung aus Papier gebildet ist, können die verhältnismäßig kleinen Teile Saugansatz 4 und Adpater aus sterilisationsfähigem Kunststoff bestehen.
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Bezugszeichenliste:
1 Absaugkanüle
2 Saugrohr
3 vorderes Ende
4 Ansaugvorrichtung {Ansaugansatz)
5 hinteres Ende
6 Ansaugende
7 Ansaugöffnung 8 Steckabschnitt
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Claims (14)

296 02 148.2 - &igr; - Keil&Schaafhausen PATENTANWÄLTE Schutzansprüche
1. Kanüle, insbesondere Absaugkanüle, für die Anwendung in der Heilkunde, insbesondere der Chirurgie, bestehend aus einem Saugrohr (2), an dessen eines (vorderes) Ende (3) eine Ansaugvorrichtung (4) und dessen anderes (hinteres) Ende (5) an eine Absaugeinrichtung anschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (2) aus einem aus chlorfreiem Frischzellstoff gewonnenen Papier und mit Hilfe physiologisch unbedenklichen, nicht toxischen Klebers feuchte- sowie biegestabil ausgebildet ist.
2. Kanüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugvorrichtung (4) aus Kunststoff besteht.
3. Kanüle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (2) gerade ist.
0 4. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugvorrichtung (4) einen abgekrümmten oder abgewinkelten Ansaugansatz aufweist.
5. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Saugrohr (2) eine Länge von etwa 120 mm bis 170 mm aufweist.
6. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (2) mit einem über die gesamte Länge gleichen Durchlaßquer schnitt von etwa 4 mm bis 6 mm ausgebildet ist.
7. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (2) einen Außendurchmesser von etwa 6 mm bis 8 mm hat.
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8. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (2) gegen gespannten Wasserdampf und Temperaturen bis 145 0C beständig ist.
9. Kanüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugvorrichtung (4) gegen Temperaturen bis 145° C beständig ist.
10. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ansaugvorrichtung (4) zu ihrem Ansaugende (6) hin konisch verjüngt und sich ihr Durchlaßquerschnitt zum Ansaugende (6) hin verringert.
11. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnung (7) der Ansaugvorrichtung (4) einen Durchmesser von etwa 2 bis 3 mm hat.
12. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugvorrichtung (4) an ihrem Ansaugende (6) löffel- oder trichterförmig ausgebildet ist.
13. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die als Ansaugansatz ausgebildete Ansaugvorrichtung (4) in bzw. auf das vordere Ende (3) des Saugrohres (2) steckbar und gegebenenfalls gegenüber dem Saugrohr (2) verdrehbar ist.
14. Kanüle nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in bzw. auf das hintere Ende (5) des Saugrohres (2) ein sterilisierbarer Adapter, vorzugsweise Doppeladapter, z. B. aus Kunststoff, für den Anschluß an Saugsysteme unterschiedlichen Querschnitts steckbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004049509A1 (de) * 2004-10-11 2006-04-13 Hirte, Liane, Dr. Speichelsauger
EP1795217A1 (de) * 2005-12-10 2007-06-13 Ahmmed Ziah Taufig Absaugkanüle

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DE102004049509A1 (de) * 2004-10-11 2006-04-13 Hirte, Liane, Dr. Speichelsauger
DE102004049509B4 (de) * 2004-10-11 2009-05-14 Hirte, Liane, Dr. Speichelsauger
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