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DE29613556U1 - Hülseneinlegevorrichtung für Wickelmaschinen - Google Patents

Hülseneinlegevorrichtung für Wickelmaschinen

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Publication number
DE29613556U1
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DE
Germany
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sleeve
winding
insertion device
carrier
tube
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Application number
DE29613556U
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English (en)
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Beloit Technologies Inc
Original Assignee
Beloit Technologies Inc
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Publication date
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Priority to AU32586/97A priority patent/AU3258697A/en
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Priority to US09/180,303 priority patent/US6155515A/en
Priority to JP10501223A priority patent/JP2000511861A/ja
Priority to EP97928201A priority patent/EP0912436A1/de
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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hülseneinlegevorrichtung für Wickelmaschinen mit mindestens einer Trag- oder Stützwalze zum Wickeln von bahnenförmigem Wickelgut, insbesondere aus Papier oder dergleichen, mit einem Zuführmittel für Hülsen in eine sich etwa parallel zu der mindestens einen Trag- oder Stützwalze erstreckenden Übernahmeposition, mit einem Verlagerungsmittel zum lösbaren Festhalten und Verlagern der mindestens einen Hülse aus der Übernahmeposition in eine an der Oberfläche der mindestens einen Trag- oder Stützwalze gelegenen Anwickelposition.
Eine derartige Hülseneinlegevorrichtung für Wickelmaschinen ist aus der DE-Bl-29 30 474 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung befindet sich die Übernahmeposition auf der von dem zwischen zwei Tragwalzen gebildeten Wikkelbett gegenüberliegenden Seite der in Bahnlaufrichtung ersten Tragwalze. Dort ist eine Aufnahmemulde für die Wickelhülsen für den nächsten Wickelvorgang vorgesehen. Die Wickelhülsen werden in der Aufnahmemulde durch eine
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schwenkbare Leiste klemmend gehalten. Beim Einlegen der Wickelhülsen in die Aufnahmemulde werden diese an einem Spender für doppelseitiges Klebeband vorbeigeführt, der dieses Band an der Stelle der Wickelhülsen aufbringt, die nach unten in das Wickelbett zwischen den beiden Tragwalzen weist, wenn die Wickelhülsen aufgelegt worden sind. Das Überführen der Wickelhülsen von der Übernahmeposition in die Anwickelposition erfolgt mittels beidseitig der ersten Tragwalze angeordneten Lenkern, welche die ganze Aufnahmemulde nebst Wickelhülsen und Klemmleiste über den oberen Scheitelpunkt der ersten Tragwalze hinwegschwenken, bis sich die Aufnahmemulde mit den neuen Wickelhülsen kopfüber über dem Wickelbett befindet. Dann werden die Klemmleiste von den Wickelhülsen abgehoben und die Wickelhülsen freigegeben, so daß diese auf die Tragwalzen fallen. Dieses Herunterfallen ist von Nachteil, weil dadurch Lageveränderungen des Klebebandes eintreten können, so daß dieses nicht in der gewünschten Anwickelposition mit dem ankommenden Bahnende für den nächsten Wickelvorgang in Kontakt kommt. Unter Umständen kann der Klebestreifen an der in Bahnlaufrichtung zweiten Tragwalze festhaften, so daß dieser Schaden vor dem Anwickeln erst beseitigt werden muß. Andererseits ist es auch nicht möglich, die neuen Wickelhülsen in dem Wickelbett so abzulegen, daß sie aus ihrer Klemmposition in der Aufnahmemulde erst dann befreit werden, wenn sie Kontakt zu den Tragwalzen haben. Hierzu ist einerseits der Platzbedarf der Aufnahmemulde zu groß und außerdem besteht das Risiko des Auftretens von Zwangskräften, nämlich dann wenn, zum Beispiel aufgrund unterschiedlicher Wickelhülsendurchmesser die Übergabeposition im Wickelbett nicht hinreichend exakt angefahren wird.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Hülseneinlegevorrichtung zu schaffen, mit der die Wickelhülsen an den Tragwalzen im Wickelbett zwangsgeführt zur Anlage gebracht werden können, bevor sie von dem Verlagerungsmittel losgelöst werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 eine gattungsgemäße Hülseneinlegevorrichtung vorgeschlagen, bei
der das Verlagerungsmittel zum einen einen länglichen Hülsenträger mit einem oberhalb seines GewichtsZentrums angeordneten Schwenkgelenk und Hülsenhaltemitteln in seinem unteren Bereich aufweist sowie zum anderen ein zwisehen der Übernahmeposition und der Anwickelposition verfahrbares Element zur freipendelnden Aufnahme des länglichen Hülsenträgers an dessen Schwenkgelenk und zum Verlagern des Hülsenträgers samt mindestens einer Hülse hängender von der Übernahmeposition in die Anwickelposition aufweist.
Durch die Erfindung wird es möglich, lediglich die Wickelhülsen selbst, nicht aber ihre Aufnahmemulde von der Übernahmeposition in die Anwickelpostion auf einer vorbestimmten Bahn und in einer unveränderlichen Winkelstellung bezüglich der Hülsenachse bis tief in das Wickelbett hineinzufahren und dort erst dann loszulösen, wenn die Wickelhülse bereits an den Tragwalzen zur Anlage gekommen ist.
Eine erfindungsgemäße Hulseneinlegevorrichtung ist für die verschiedensten Wickelmaschinen geeignet, insbesondere aber für solche Wickelmaschinen vorgesehen, bei denen die Wickelhülsen zunächst an den Bahnanfang der neu zu wickelnden Rolle angelegt werden, also an die von der zu wickelnden Bahn umschlungenen Tragwalze, wobei eine zweite Tragwalze erst nachfolgend an die erste Tragwalze herangefahren wird.
Der Hülsenträger kann konstruktiv gemäß Anspruch 2 als sich parallel zu der Achse der Trag- oder Stützwalze erstreckender Profilträger ausgebildet sein, an welchem in der einfacheren Ausführungsform, wenn also alle Wickelhülsen eines über die Breite des Wickelguts reichenden Wikkelhülsensets den gleichen Durchmesser haben, die Hülsenhaltemittel in festem Abstand angeordnet sein können.
Auf die Größe des Durchmessers kommt es hierbei nicht an. Bei größeren Durchmessern wird eben die Höhe des Hülsenträgers in der Anfangsphase entsprechend angepaßt. Voraussetzung ist aber, daß die Wickelhülsen eines Sets
gleiche Durchmesser besitzen.
In letzter Zeit wird aber verlangt, daß innerhalb eines Wickelhülsensets auch Wickelhülsen unterschiedlichen Durchmessers verarbeitet werden können.
Zwar können auch die herkömmlichen Hülsenhaltemittel gewisse Durchmesserunterschiede von einigen wenigen Millimetern bewältigen. Dies reicht aber für die neueren Anforderungen nicht aus. Es besteht ein Bedürfnis nach Anordnungen, in denen innerhalb eines Wickelsets gleichzeitig Wickelhüsen mit z.B. 100 mm oder 120 mm Durchmesser und 180 mm Durchmesser verarbeitet werden können.
Das Arbeiten mit derart unterschiedlichen Durchmessern bei den einzelnen Wickelhülsen eines Sets war bei den bisherigen Hülseneinlegevorrichtungen und den entsprechenden Hülsenhaltemitteln nicht möglich.
Die wichtige Ausgestaltung nach Anspruch 4 löst die weitergehende Aufgabe, Wickelhülsensets in der angegebenen Größenordnung unterschiedlichen Durchmessern der einzelnen Wickelhülsen in der Übernahmeposition erfassen und in eine Anwickelposition überführen zu können.
Bei unterschiedlichen Wickelhülsendurchmessern werden die Hülsenhaltemittel in entsprechend unterschiedliche Höhenlagen gebracht, um die Wickelhülsen stets optimal erfassen zu können.
In der bevorzugten Ausführungsform kann der veränderliche Abstand durch Anbringung der Hülsenhaltemittel an einer vertikalen Geradführung eingestellt werden (Anspruch 5), wobei eine Bewegung der Hülsenhaltemittel nach unten bis zum Aufsitzen auf den Wickelhülsen gemäß Anspruch 6 durch eine Kolben/Zylindereinheit herbeigeführt werden kann.
Wenn gemäß Anspruch 7 alle Kolben/Zylindereinheiten eine gemeinsame Zuleitung für das fluide Druckmittel aufweisen, ergibt sich bei gleicher Ausbildung der Kolben/-Zylindereinheiten überall ungeachtet der Höhenlage der Hülsenhaltemittel die gleiche Kraft, mit der diese nach unten verlagert werden.
Die Hülsenhaltemittel können gemäß Anspruch 9 federnd
in ihre obere, das heißt ihre Ausgangsstellung gedrückt sein, wobei die konstruktive Ausführung in der in den Ansprüchen 9 und 10 wiedergegebenen Weise getroffen sein kann.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfassen die Hülsenhaltemittel die Wickelhülsen pneumatisch, das heißt mittels Unterdruck.
Zur Realisierung dieses Gedankens ist die Hülseneinlegevorrichtung in der bevorzugten Ausführungsform gemäß Anspruch 11 ausgebildet, wobei die Vakuumverbindung zwischen dem Innern der Vakuumsauger und dem Innern des Hülsenträgers in der in Anspruch 12 wiedergegebenen Weise verwirklicht sein kann.
Damit die Hülsenhaltemittel, also z.B. die Vakuumsauger die bei der Übernahme der Wickelhülsen erreichte Höhenlage beim Verlagern in die Anwickelposition beibehalten und sich keine Probleme mit dem Aufsetzen der Wickelhülsen auf die Trag- oder Stützwalze ergeben, empfiehlt es sich die erreichte Stellung gemäß Anspruch 13 mittels einer Arretierungseinrichtung festzuhalten oder zu fixieren.
Eine mit relativ geringem konstruktiven Aufwand einhergehende Lösung für eine solche Arretierungseinrichtung besteht in einer Klemmstange nach Anspruch 14, die sich längs des Hülsenhalters erstreckt und an allen Kolbenstangen gleichzeitig angreift, so daß es nur der Herbeiführung des einen Hubs an der Klemmstange bedarf, um alle Hülsenhaltemittel zu fixieren.
Die Fixierung kann im einzelnen in der in Anspruch 15 wiedergegebenen Weise verwirklicht werden.
Das zwischen einer Übernahmeposition und einer Anwickelposition verlagerbare Element zur Aufnahme des Hülsenträgers ist zweckmäßig durch ein Paar von an dessen Ende angreifenden Schwenkarmen gebildet (Anspruch 16), die durch einen Kurbeltrieb gemäß Anspruch 17 bewegbar sind.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 18 gewährleistet eine besonders behutsame Bewegung bei der Übernahme der Wickel-
hülsen und bei deren Abgabe in die Anwickelposition.
Die vorgenannten, sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen, erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen hinsichtlich ihrer Größe, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft - zwei bevorzugte Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Hülseneinlegevorrichtung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Hülseneinlegevorrichtung in Warteposition in Stirnseitenansicht bezüglich der Wickelhülsen;
Fig. 2 dieselbe Hülseneinlegevorrichtung in Übernahmeposition sowie
Fig. 3 dieselbe Hülseneinlegevorrichtung in Anwickelposition;
Fig. 4 eine schematisierte Vorderansicht des Hülsenträgers ;
Fig. 5 eine Seitenansicht mit den zusätzlich wiedergegebenen Schwenkarmen;
Fig. 6 einen Teillängsschnitt durch den Hülsenträger einer zweiten Ausführungsform der Hülseneinlegevorrichtung;
Fig. 7 eine Ansicht des unteren Teils von Fig. 6 mit mehreren Vakuumsaugern;
Fig. 8 eine Schnittansicht entsprechend der Linie VIII-VIII in Fig. 7;
Fig. 9 eine Ansicht des Antriebs der Klemmstange;
Fig. 10 eine Wiedergabe eines Lagerbocks der Klemmstange.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, befinden sich die Wickelhülsen 10 in ihrer Übernahmeposition, in welche sie wäh-
rend eines noch laufenden Wickelvorgangs in an sich bekannter Weise eingelegt, eingeschoben oder sonstwie transportiert werden, in einer geeigneten Aufnahme, zum Beispiel einer Aufnahmemulde 11, welche sich etwa parallel zu der mindestens einen Trag- oder Stützwalze einer Wickelmaschine erstreckt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, bezieht sich das in den Figuren dargestellte und insoweit bevorzugte Ausführungsbeispiel auf eine Wickelmaschine mit einer von der mindestens einen zu wickelnden Bahn 1 aus Papier oder dergleichen umschlungenen ersten Tragwalze 21, welche mit einer in Bahnlaufrichtung gesehen zweiten Tragwalze 22 im oberen Wickelbereich ein Wickelbett 23 in an sich bekannter Weise bildet.
Die Zuführung der Wickelhülsen 10 in die Übernahmeposition in der Aufnahmemulde 11, kann grundsätzlich auch ein Vonhandeinlegen der Wickelhülsen 10 beinhalten. Im allgemeinen jedoch erfolgt die Zuführung automatisch, z.B. mittels einer Vorrichtung, mittels der das gesamte Wickelhülsenset der Länge nach in die Aufnahmemulde 11 eingeschoben wird. Die hierzu nötigen Mittel sind in Fig. 1 bis 3 nicht dargestellt, da hinlänglich bekannt. Während des Hülsenzuführens befindet sich ein Hülsenverlagerungsmittel 2 in einer Warteposition, die einen ungehinderten Zugang zur Aufnahmemulde 11 gestattet.
Das Hülsenverlagerungsmittel 2 weist einen länglichen Hülsenträger 3 auf. Dieser ist in dem dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel als geschlossener Hohlträger ausgebildet, der an eine nicht dargestellte Vakuumpumpe angeschlossen ist und an seiner Unterseite mit Hülsenhaltemitteln in Gestalt einer Vielzahl von längs des Hülsenträgers 3 aufgereihter Vakuumssauger 30 ausgestattet ist. Letztere sind mit dem als Vakuumspeicher dienenden geschlossenen und einen inneren Hohlraum H aufweisenden Hülsenträger 3 fluidisch verbunden und an der saugseitigen Mündungsöffnung mit Dichtlippen 5 versehen, die sich dichtend an die Oberfläche der Wickelhülsen 10 anlegen können (siehe Fig. 2 und 3).
Oberhalb des GravitationsZentrums des länglichen Hülsenträgers 3 ist dieser, zum Beispiel an seinen beiden Stirnenden, mit Schwenkgelenken 6 versehen und mit einem Paar von Schwenkarmen 7 frei pendelnd verbunden. Die Schwenkarme 7 sind um Schwenklager 8 mittels eines Schwenkantriebes 9 derart um einen bestimmten Winkel von zum Beispiel 120° verschwenkbar, daß in der einen Extremposition die Wickelhülsen 10 übernommen werden und in der anderen Extremposition die Wickelhülsen 10 in die Anwikkelposition übergeben werden können. Dabei ist dafür Sorge getragen, daß die Hülsenträger 3 samt den Wickelhülsen 10 stets frei pendeln und mithin nach unten hängen können. Deshalb ist es auch möglich, über den theoretischen Anlagepunkt an der ersten Tragwalze 21 und der darauf festgehaltenen Bahn 1 ein Stück hinauszufahren, so daß der Hülsenträger 3 eine von seiner vertikalen Hängeposition abweichende leichte Schräglage einnimmt. Dann ist die in Bahnlaufrichtung zweite Tragwalze 22 noch nicht in ihrer Anwickelposition eingeschwenkt. Erst nachdem die zweite Tragwalze 22 von unten her in ihre Anwickelposition (siehe Fig. 3) eingeschwenkt und das Vakuum abgeschaltet ist, liegen die Wickelhülsen 10 in ihrem Wickelbett. Der Hülsenträger 3 bewegt sich danach in die in Fig. 1 dargestellte Warteposition zurück. - Die Wickelhülsen 10 liegen also in ihrer im wesentlichen der Anwickelposition entsprechenden Abgabeposition an das Wickelbett 23 immer mit Sicherheit auf der neu zu wickelnden Bahn 1 auf.
Als besonders vorteilhaft hat sich der in dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wiedergegebene besondere Schwenkantrieb 9 erwiesen. Hierbei handelt es sich um einen Kurbelantrieb bestehend aus einer drehangetriebenen Kurbel 12, deren radial außenliegendes Lager 13 über eine Druck- und Zugstange 14 mit dem jeweils zugehörigen Schwenkarm 7 gelenkig verbunden ist. Der Anlenkpunkt 15 der Druck- und Zugstange 14 an dem Schwenkarm 7 sowie die Länge der Druck- und Zugstange 14 zwischen dem Anlenkpunkt 15 und dem Lager 13 der Kurbel 12 sind vor-
zugsweise so gewählt, daß die Kurbel 12 ihren oberen Totpunkt dann einnimmt, wenn sich der Hülsenträger 3 in der in Fig. 2 dargestellten Übernahmeposition befindet. Der untere Totpunkt der Kurbel 12 wird, wie in Fig. 3 dargestellt, vorzugsweise dann erreicht, wenn sich die Wickelhülsen 10 mit dem Hülsenträger 3 in der Anwickelposition befinden. Hierdurch wird zum einen erreicht, daß das Hinein- bzw. Herausfahren des Hülsenträgers 3 in die bzw. aus der Übernahmeposition und Anwickelposition besonders sanft erfolgt. Zum anderen wird dadurch erreicht, daß der Drehsinn der Kurbel 12 nicht umgekehrt werden muß, sondern auch ein einziger Drehsinn beibehalten werden kann. Außerdem werden auf diese Weise die beiden Endpunkte der Bewegung des Hülsenträgers 3 auch dann geometrisch hinreichend genau eingehalten, wenn die Kurbel 12 um einige Grade außerhalb der jeweiligen Totpunktlage zum Stillstand gelangt.
Es versteht sich, daß der Kurbelantrieb auch durch andere geeignete Bewegungsmittel ersetzt werden kann, zum Beispiel ist es auch denkbar, den Hülsenträger 3 gradlinig zwischen der Übernahmeposition und der Abgabeposition zu bewegen.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Hülseneinlegevorrichtung im Zusammenhang mit einer absenkbaren zweiten Tragwalze 22 besteht darin, daß diese in die Anwickelposition geregelt hoch gefahren werden kann, bis sie an der bereits an die erste Tragwalze 21 angelegte Wickelhülse 10 zur Anlage kommt, so daß es unschädlich ist, wenn die Wickelhülse 10 über den ersten Anlagepunkt an der ersten Tragwalze 21 etwas hinaus in eine tiefergelegene Position bewegt worden sein sollte.
Um die Hülseneinlegevorrichtung an verschieden große Hü1sendurehmesser anzupassen, können das Schwenklager 8 des Schwenkarmes 7 und die Kurbelwelle 16 der Kurbel 7 gemeinsam miteinander vertikal verstellt werden. Dadurch bleibt die vorbeschriebene Bewegungsgeometrie voll erhalten, obwohl die Wickelhülsendurchmesser beliebig groß sein
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können, wobei allerdings die Wickelhülsen 10 eines Wickelhülsensets untereinander gleichen Durchmesser aufweisen. Natürlich ist grundsätzlich auch eine Höhenverstellung der Aufnahmemulde 11 denkbar.
Mit der erfindungsgemäßen Hülseneinlegevorrichtung können besonders kurze Rollenwechselzeiten gefördert werden, zum Beispiel in der Größenordnung von 40 Sekunden. Es können relativ breite Leimspuren an den Wickelhülsen 10, von zum Beispiel 10 mm Breite in vorgegebener Position angebracht werden, die an der richtigen Stelle im Wickelbett 23 zur Wirkung kommen, zum Beispiel zunächst genau in den Zwickel des Wickelbettes 23 hineinweisen, also weder die neu zu wickelnde Bahn noch die zweite Tragwalze 22 berühren.
In den Fig. 4 bis 10 ist eine weiterentwickelte Hülseneinlegevorrichtung dargestellt, bei der die Wickelhülsen 10',10'' eines Wickelhülsensets untereinander auch kräftig unterschiedliche Außendurchmesser aufweisen können, z.B. im Bereich von 100 mm bis 200 mm.
Wenn Wickelhülsen 10',10'' mit derart unterschiedlichen Durchmessern von den Hülsenhaltemitteln übernommen und anschließend im Wickelbett 23 abgelegt werden sollen, funktioniert dies nur, wenn die Hülsenhaltemittel schon bei der Übernahme aus der Aufnahmemulde 11 unterschiedliehe, an die Durchmesserunterschiede der Wickelhülsen 10',10'' angepaßte Höhenlagen unter dem Hülsenträger 3 einnehmen können, wie es in Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Mit einer gleichbleibenden Höhe der Hülsenhaltemittel unter dem Hülsenträger ließen sich die Wickelhülsen 10' mit dem kleineren Durchmesser nicht erfassen. Eine Ausführungsform mit veränderlicher Höhenlage der Hülsenhaltemittel ist in den Fig. 6 bis 10 für als Vakuumsauger 30 ausgebildete Hülsenhaltemittel dargestellt.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu ersehen ist, hat der Hülsenträger 3 einen etwa sechseckigen Querschnitt. In Fig. 6 sind die obere Wandung 3' und die untere Wandung 3'' des Hülsenträgers 3 erkennbar. Der Vakuumsauger 30 ist
mittels einer Schraube 24 am unteren Ende einer Kolbenstange 25 befestigt, an deren oberem Ende ein Kolben 26 mit einer Schraube 27 angebracht ist, der in einem Zylinder 28 beweglich ist, der sich von oben durch die obere Wandung 3' des Hülsenträgers 3 in dessen inneren Hohlraum H hinein erstreckt. Dem Inneren des Zylinders 28 kann durch einen Einlaß 29 in dem Zylinderdeckel 31 ein fluides Druckmittel zugeführt werden, mittels dessen der Kolben 26, die Kolbenstange 25 und damit der Vakuumsauger 3 nach unten verlagerbar sind. Die Verlagerung erfolgt gegen die Kraft einer den in Fig. 6 unteren Teil der Kolbenstange 25 umgebenden Schraubenfeder 32, die sich mit ihrem unteren Ende gegen einen das untere Ende der Kolbenstange 25 in einer Führungsbohrung 33 gleitend aufnehmenden Führungsring 34 an einer Lochung 46 in der unteren Wandung 3'' des Hülsenträgers 3, am oberen Ende gegen ein mit der Kolbenstange 25 verbundenes Widerlager 45 abstützt.
Da das Innere des Hülsenträgers 3 evakuiert ist, liegt der Führungsring 46 gegen die untere Wandung 3'' des Hülsenträgers 3 über eine Dichtung 47 an und ist außerdem an dem Führungsring 34 eine gegen die Kolbenstange 25 anliegende Lippendichtung 35 vorgesehen. Aus dem gleichen Grund ist der Zylinder 28 über eine Dichtung 48 an der oberen Wandung 3f abgedichtet.
Die Schraube 24 weist eine der Länge nach durchgehende Bohrung 36 auf, die in eine Längsbohrung 37 der Kolbenstange 25 mündet, die durch eine im mittleren Bereich der Länge der Kolbenstange 25 ausmündende Querbohrung 38 mit dem Innern des Hülsenträgers 3 in Verbindung steht.
Der Vakuumsauger 30 hat einen länglichen Grundriß. Damit er sich nicht verdrehen kann, ist an dem Zylinder 28 eine Querschraube 39 vorgesehen, die in eine Längsnut 40 der Kolbenstange 25 eingreift.
Die Einlasse 2 9 aller untereinander gleich ausgebildeter Zylinder 28 liegen an der gleichen Zuleitung. Bei Druckgabe über ein fluides Druckmittel werden also alle Vakuumsauger 30 mit der gleichen Kraft nach unten bewegt,
• ···· I
: K
bis sie auf den zugeordneten Wickelhülsen 10',10'' aufliegen. Die Wickelhülsen 10',10'' können an ihrem Umfang von den in ihrer Längenerstreckung liegenden Vakuumsaugern 30 erfaßt und angehoben werden. Nach dem ersten Aufsetzen auf die Wickelhülsen 10',10'' haben die Vakuumsauger 30 unterschiedliche Höhenlagen, wie sich aus Fig. 4 und 5 ergibt. In den Fig. 7 bis 10 ist wiedergegeben, wie diese Höhenlagen fixiert werden können, bis der Hülsenträger 3 die Wickelhülsen 10',10'' im Wickelbett 23 abgelegt hat. Es ist eine längs des Hülsenträgers 3 verlaufende Klemmstange 50 vorgesehen, die an den Stellen der Kolbenstangen 25 der einzelnen Vakuumsauger 30 Langlochungen 42 aufweist. Die Klemmstange 50 ist zwischen dem jeweiligen Führungsring 34 und den Vakuumsaugern 30 angeordnet und in über die Länge der Klemmstange 50 verteilte, an der unteren Wandungen 3'' des Hülsenträgers 3 befestigten Lagerböcken 45 geführt, in denen die Klemmstange 50 in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegbar ist.
Am einen Ende der Klemmstange 50 wirkt gegen diese, wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, ein Tellerfederpaket 43. Die Klemmstange 50 wird also entsprechend den Fig. 7 bis 9 ständig nach oben gedrückt.
Die unteren, also dem Tellerfederpaket 43 zugewandten Bereiche der Langlochungen 42 sind von Klemmeinlagen 41 ausgefüllt, die unter der Wirkung des Tellerfederpakets 43 gemäß Fig. 7 in Pfeilrichtung am Außenumfang der jeweiligen Kolbenstange 25 zur Anlage kommen und dieser gegenüber einen hohen Reibungswert aufweisen. Unter der Wirkung der Kraft des Tellerfederpakets 43 werden also alle Kolbenstangen 25 und damit Vakuumsauger 30 in der eingenommenen Höhenstellung festgehalten.
Von dem anderen Ende der Klemmstange 50 ist gegen diese ein in ihrer Längsrichtung wirkender Freistellzylinder 44 zur Wirkung bringbar, der die Klemmstange 50 entgegen der Kraft der Tellerfedern 43 zurückdrückt und dadurch alle Kolbenstangen 25 freisetzt. In diesem Zustand erfolgt das Aufsetzen der Vakuumsauger 30 auf die diversen
Wickelhülsen &Igr;&Ogr;',&Igr;&Ogr;''. Wenn das Aufsetzen erfolgt ist und die Vakuumsauger 30 ihre unterschiedlichen Höhenlagen eingenommen haben, wird der Freistellzylinder 44 eingefahren, so daß die Klemmstange 50 wieder unter die Wirkung des Tellerfederpakets 43 kommt und die Kolbenstangen 25 in den verschiedenen Positionen fixiert. Die Anordnung ist also selbsthaltend.
Der Grundgedanke, die Hülsenhaltemittel in ihrer Höhenlage unter dem Hülsenträger 3 an unterschiedliche Durchmesser der Wickelhülsen anpassen zu können, läßt sich auch mit anderen Vorschubmitteln als der Kolben/Zylindereinheit 26,28 durchführen, zum Beispiel mittels einer rein mechanischen Federanordnung oder auf elektrischem Wege. Auch ist der Grundgedanke nicht daran gebunden, daß die Hülsenhaltemittel Vakuumsauger sind. Die Hülsenhaltemittel können auch die Hülsen mechanisch ergreifen.

Claims (18)

Schutzansprüche:
1. Hulseneinlegevorrichtung für Wickelmaschinen mit mindestens einer Trag- oder Stützwalze zum Wickeln von bahnenförmigem Wickelgut (1), insbesondere aus Papier oder dergleichen,
mit einem Zuführmittel für Wickelhülsen (10,10',10'') in eine sich etwa parallel zu der mindestens eine Tragoder Stützwalze erstreckenden Übernahmeposition und
mit einem Verlagerungsmittel zum lösbaren Festhalten
und Verlagern mindestens einer Wickelhülse (10,10',10'') aus der Übernahmeposition in eine an der Oberfläche der mindestens einen Trag- oder Stützwalze gelegene Anwickel-
position,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verlagerungsmittel (2) einen länglichen, sich parallel zu der Achse der Trag- oder Stützwalze (21) erstreckenden Hülsenträger (3) mit einem oberhalb seines GewichtsZentrums angeordneten Schwenkgelenk (6) mit parallel zur Achse der Trag- oder Stützwalze (21) sich erstreckender Schwenkachse und einem Hülsenhaltemittel in seinem unteren Bereich sowie ein zwischen der Übernahmepo-
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sition und der Anwickelposibibh·· verfahrbares· Element zur freipendelnden Aufnahme des länglichen Hülsenträgers (3) an dessen Schwenkgelenk (6) und zum Verlagern des Hülsenträgers (3) samt mindestens einer Wickelhülse (10,10',10'') von der Übernahmeposition in die Anwickelposition aufweist.
2. Hulseneinlegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenträger (3) ein sich über die Breite des bahnenförmigen Wickelguts (1) erstreckender Profilträger ist.
3. Hulseneinlegevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenhaltemittel an der Unterseite des Hülsenträgers (3) in festem Abstand von diesem angeordnet sind.
4 . Hulseneinlegevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenhaltemittel an der Unterseite des Hülsenträgers (3) in veränderlichem Abstand von diesem angeordnet sind.
5. Hulseneinlegevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenhaltemittel· jeweiis an einer an dem Hülsenträger (3) ausgebildeten vertikalen Geradführung angeordnet sind.
6. Hulseneinlegevorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenhaltemittel durch je eine durch ein fluides Druckmittel betätigbare Kolben/ Zylindereinheit (26,28) gegenüber dem Hülsenträger (3) vertikal nach unten ausfahrbar sind.
7. Hulseneinlegevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Kolben/Zylindereinheiten (26,28) an eine gemeinsame Zuleitung für das fluide Druckmittel angeschlossen sind.
8. Hülseneiniegevorrichtung nach einem der Ansprü-
ehe 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenhaltemittel federnd in ihre obere Stellung gedrückt sind.
9. Hülseneinlegevorrichtung nach einem der Ansprüehe 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung durch die Kolbenstange (25) der Kolben/Zylindereinheit (26,28) gebildet ist, an deren unterem Ende das Hülsenhaltemittel angebracht ist.
10. Hülseneinlegevorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (25) von einer Schraubenfeder (32) umgeben ist, die sich einerseits an dem Hülsenhalter (3), andererseits an einem Widerlager (45) an der Kolbenstange (25) abstützt.
11. Hülseneinlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenträger (3) ein einen geschlossenen, an ein Vakuum angeschlossenen Hohlraum (H) umfassender Hohlprofilträger ist.
12. Hülseneinlegevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (25) hohlgebohrt ist und mit ihrer Bohrung (37) mit dem Hohlraum (H) in Verbindung ist.
13. Hülseneinlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Arretierungseinrichtung vorgesehen ist, mittels derer die einzelnen Hülsenhaltemittel in der nach dem Aufsetzen auf die Wickelhülsen (10',1C)'') erreichten Stellung festhaltbar sind.
14. Hülseneinlegevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungseinrichtung eine sich längs des Hülsenhalters (3) erstreckende, in einer Längsrichtung federbelastete, in der anderen Längsrichtung durch eine Kolben/Zylindereinheit (44) beaufschlagbare
Klemmstange (50) zum gleichzeitigen Angriff an allen Kolbens tangen (25) umfaßt.
15. Hülseneinlegevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstange (50) an der Stelle jeder Kolbenstange (25) ein Langloch aufweist und in jedem Langloch (42) an dem der Richtung der Federbelastung entgegengesetzten Ende eine an der jeweiligen Kolbenstange (25) zur Anlage kommende Klemmeinlage (41) angeordnet ist.
16. Hülseneinlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß als zwischen einer Übernahmeposition und einer Anwickelposition verfahrbares Element ein Paar von Schwenkarmen (7) dient.
17. Hülseneinlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch einen Kurbeltrieb (12 bis 16) zum Bewegen des Verlagerungsmittels von der Übernahmeposition in die Anwickelposition.
18. Hülseneinlegevorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Anordnung des Kurbelantriebs (12 bis 16) derart, daß die Übernahme der Wickelhülse (10) aus der Übernahmeposition und die Abgabe der Wickelhülse in die Abgabe- bzw. Anwickelposition jeweils etwa in einem Totpunkt des Kurbelantriebs (12 bis 16) erfolgen.
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