DE29613507U1 - Feuerhemmende Tür - Google Patents
Feuerhemmende TürInfo
- Publication number
- DE29613507U1 DE29613507U1 DE29613507U DE29613507U DE29613507U1 DE 29613507 U1 DE29613507 U1 DE 29613507U1 DE 29613507 U DE29613507 U DE 29613507U DE 29613507 U DE29613507 U DE 29613507U DE 29613507 U1 DE29613507 U1 DE 29613507U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fire
- door
- retardant
- sheet metal
- surface area
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000003063 flame retardant Substances 0.000 title claims description 38
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 30
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 29
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 28
- 239000011490 mineral wool Substances 0.000 claims description 14
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 17
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 3
- 239000012790 adhesive layer Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000012774 insulation material Substances 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B5/00—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
- E06B5/10—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
- E06B5/16—Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
- E06B3/7015—Door leaves characterised by the filling between two external panels
- E06B2003/7032—Door leaves characterised by the filling between two external panels of non-vegetal fibrous material, e.g. glass or rock wool
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Special Wing (AREA)
- Fireproofing Substances (AREA)
Description
»-&tgr;&eegr;&tgr;« · ·—*-» * ♦-·♦«
[Fiie:ANM\GH0725B1.doc] Beschrtjburfc, 05.88.%6l &Idigr;&Idigr; I' .. ·
Feuerhemmende Tur
Grünzweig + Hartmann AG, Ludwigshafen
Feuerhemmende Tür
Die Erfindung betrifft eine feuerhemmende Tür mit einer
durch Blechschalen abgedeckten Dammstoffeinlage auf Mineralwollebas
is .
Derartige feuerhemmende Türen sind weitverbreitet und ermöglichen es, hohe Feuerwiderstandsklassen zu erzielen.
Hierbei verhindern die zumeist aus Stahlblech ausgebildeten Blechschalen der feuerhemmenden Türen einen Übertritt des
Feuers auf die andere Seite, während die Dämmstoffeinlage dazu dient, den Temperaturanstieg auf der anderen Seite der
feuerhemmenden Tür zu begrenzen. Die Feuerwiderstandsfähigkeit
wird dabei nach der Zeitdauer bestimmt, bei der bei einem bestimmten Temperaturanstieg auf der einen Seite der
feuerhemmenden Tür die andere Seite der feuerhemmenden Tür unter einer bestimmten Grenztemperatur bleibt. Die Standzeit
der feuerhemmenden Tür bis zum Erreichen dieser Grenztemperatur auf der kalten Seite in Minuten ergibt die Feuerwiderstandsklasse.
Dabei bedeutet gemäß DIN 4102, Teil 5 z.B. die Einstufung in die Feuerwiderstandsklasse T 30 eine
30-minütige Standzeit, T 90 eine 90-minütige Standzeit.
Als Dämmstoffeinlagen zwischen den Blechschalen werden
in der Regel Mineralwolleplatten verwendet. Da selbst bei Verwendung gestauchter Platten die Hauptausrichtung der
Fasern in derartigen Mineralwolleplatten jedenfalls im Bereich der Oberflächen im wesentlichen parallel zu den
großen Hauptflächen verläuft, weisen derartige Dämmstoffeinlagen in Richtung ihrer Dicke geringe Zug- und Druckfestigkeiten
auf. Eine Lagesicherung der Blechschalen an den Mineralwolleplatten, um eine Stabilisierung dieser relativ
großen, flachen Blechelemente zu erreichen, ist daher kaum möglich. Daher neigen die Blechschalen insbesondere beim
Öffnen und Schließen der feuerhemmenden Tür zum Flattern. Ferner erscheinen die großen Oberflächen der feuerhemmenden
IFi!e:ANM\GH0725B1 doc] Beschreibung, &Ogr;5.&dgr;&bgr;.%6· &idigr;&idigr; &idigr;* **&iacgr;&idigr; ·
Feuerhemmende Tür
Grünzweig + Hartmann AG, Ludwigshafen
Tür für den Betrachter dadurch jeweils als etwas unebene Flächen, was den optischen Eindruck stört.
Ein weiterer Nachteil herkömmlicher feuerhemmender Türen
liegt darin, daß sich die Dämmstoffeinlage im Laufe der Zeit nach unten hin absetzt. Im Extremfalle kann sich dann
im Bereich des Türsturzes keine wärmedämmende Wirkung mehr entfalten.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine feuerhemmende Tür zu schaffen, bei der eine wirksame Lagesicherung
der Blechschalen an der Dämmstoffeinlage und gleichzeitig eine Einstufung der feuerhemmenden Tür in eine
hohe Feuerwiderstandsklasse aufgrund eines hohen Wärmedurchlaßwiderstands der Dämmstoffeinlage möglich ist.
Diese Augabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Hauptausrichtung der Fasern der Dämmstoffeinlage in wenigstens
einem begrenzten Flächenbereich in Richtung der Türdicke liegt, und daß die abdeckenden Blechschalen in
diesem Flächenbereich mit der Dämmstoffeinlage verklebt
sind.
Es ist zwar an sich bekannt, daß Dämmstoffmatten und
-platten aus Faserstoffen in Faserrichtung höhere Festigkeiten aufweisen als quer zur Faserrichtung. Im Falle einer
Verwendung für eine feuerhemmende Tür wurde ein derartiger Aufbau aber bisher nicht in Betracht gezogen, da gerade die
herkömmliche Faserausrichtung den gewünschten hohen Wärmedurchlaßwiderstand der Dämmstoffeinlage ermöglicht. Darüber
hinaus erwies sich die Herstellung bzw. Montage von derartigen Lame 1lenplatten als sehr aufwendig.
Die Erfindung sieht dagegen vor, lediglich einen oder mehrere begrenzte Flächenbereiche der Dämmstoffeinlage mit
derartigen Lamellenplatten mit einer Hauptfaserrichtung in Richtung der Türdicke auszubilden. Dadurch wird vorteilhaf-
[File:ANM\GH0725B1 doc] BeschrefjunJ, O5.$8.S6j j; ♦ · »»J J I
Feuerhemmende Tür
Grünzweig + Hartmann AG, Ludwigshafen
terweise erreicht, daß relativ große Kräfte in Richtung der Türdicke aufgenommen werden können und daher in diesem Flächenbereich
eine wirksame Lagesicherung z.B. durch Verklebung mit einer wesentlichen Stabilisierung der Blechschalen
möglich ist. Das Flattern der Blechschalen des Türblatts beim Öffnen oder Schließen wird daher wirksam beschränkt.
Dabei wird ein ausreichender Flächenanteil für eine zuverlässige Verklebung mit den Blechschalen bereitgestellt.
Auf diese Weise läßt sich eine hohe Abreißfestigkeit zwischen der Dämmstoffeinlage und der Blechschalen erreichen,
die auch bei hohen Temperaturen von z.B. 2000C dauerhaft
erhalten bleibt.
Da nur ein begrenzter Flächenbereich mit derartigen Lamellenplatten
ausgebildet wird und ein wesentlicher Teil der Fasern der Dämmstoffeinlage eine Hauptausrichtung parallel
zu den großen Oberflächen der Blechschalen beibehält, kann ein insgesamt hoher Wärmedurchlaßwiderstand der feuerhemmenden
Tür erreicht werden. Daher kann die erfindungsgemäße
feuerhemmende Tür z.B. die Brandschutzanforderungen der Klassen T 30, T 60, T 90 und T 120 erfüllen.
Von weiterem Vorteil ist es, daß die bekannten Dämmstoffeinlagen in etwas abgewandelter Form weiter verwendet
werden können, wobei lediglich Lamellenstreifen oder
-platten mit einer Hauptausrichtung der Fasern in Richtung der Türdicke in dem wenigstens einen Flächenbereich vorgesehen
sind. Die Herstellung dieser Dämmstoffeinlage mit unterschiedlicher
Faser-Hauptausrichtung ist daher relativ einfach und kostengünstig.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
35
35
So ist es von weiterem Vorteil, wenn der Flächenbereich mit der Faserhauptrichtung in Richtung der Türdicke im Mit-
[File:ANM\GH0725B 1 doc] Beschreibung, O5.$8$6» JI !" **·· !
Feuertiemmende Tür
telbereich der feuerhemmenden Tür angeordnet ist. Damit liegen die Lamellenplatten in einem relativ unkritischen
Bereich vor, wodurch sich der etwas geringere Wärmedurchlaßwiderstand aufgrund der vorliegenden Faserausrichtung
kaum negativ auswirkt. In den kritischeren Bereichen der feuerhemmenden Tür, die aufgrund der dort vorliegenden hohen
Metal J konzentration und der damit verbundenen hohen Wärmeleitfähigkeit im Bereich der Zarge, d.h. an den Randabschnitten
der Tür vorliegen, ist die Hauptausrichtung der Fasern nach wie vor parallel zu den großen Hauptflächen der
Blechschalen. Somit kann sowohl eine wirksame Verklebung als auch ein guter Wärmedurchlaßwiderstand erreicht werden.
Als weiteren Vorteil bewirkt diese Anordnungsweise des Flächenbereiches in der Mitte der Tür zudem eine gleichmäßigere
Temperaturverteilung auf der Türblattoberfläche. Dadurch verbessert sich das Verformungsverhalten der Blechschalen
im Falle eines Brandes wesentlich.
Dadurch, daß eine Mehrzahl von diskreten Flächenbereichen vorgesehen ist, verbessert sich die Zuverlässigkeit
der Verklebung zwischen der Dämmstoffeinlage und der Blechschalen weiter. Auf diese Weise ist z.B. eine Verklebung an
mehreren, beabstandeten Punkten möglich, ohne daß der Flächenbereich
mit Hauptausrichtung der Fasern in Richtung der Türdicke ein zu großes Ausmaß annimmt.
Wenn der Flächenanteil 30 bis 40% der Gesamtfläche der
feuerhemmenden Tür einnimmt, lassen sich hohe Abreißfestigkeiten von z.B. >100 kN/m2 erreichen. Damit wird eine dauerhafte
Verklebung sichergestellt und das Flattern der Blechschalen beim Öffnen und Schließen der feuerhemmenden
Tür wird noch besser unterbunden.
Dadurch, daß der Dämmstoff in den Flächenbereichen aus Lamellenstreifen aufgebaut ist, wird eine einfache Ausbildung
der Dämmstoffeinlage ermöglicht. Hierbei ist es z.B.
[FIIe:ANM\GH0725Bl doc] BeschnSburfc, &Ogr;5.&iacgr;)8*96&iacgr; ·· · **· · ·
Feuerhemmende Tür
Grünzweig + Hartmann AG, Ludwigshafen
möglich, die Lamellenstreifen einzeln oder als Lamellenplatten
einfach in entsprechende Durchbrüche einer Mineralwolleplatte einzufügen. Die so ausgebildete Dämmstoffeinlage
kann dann zwischen den Blechschalen der feuerhemmenden Tür angeordnet werden. Ferner sind Lamellenstreifen bzw. platten
leicht verfügbar.
Die Ausbildung der Flächenbereiche aus Lamellenstreifen ermöglicht zudem eine Anpassung der Dämmstoffeinlagen-Konfiguration
z.B. an die jeweils gewünschte Feuerwiderstandsklasse. So läßt sich der Flächenanteil der Fasern mit einer
Hauptausrichtung in Richtung der Türdicke je nach Anwendungsfall festlegen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer feuerhemmenden
Tür; und
20
20
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1, wobei
die Türzarge nicht dargestellt ist.
Gemäß der Darstellung in den Figuren weist eine feuerhemmende Tür 1 eine Zarge 2 und ein bewegbares Türblatt 3 t
auf. Die großen Hauptflächen des Türblattes 3 werden von zwei Blechschalen 4 gebildet.
Zwischen den beiden Blechschalen 4 ist eine Dämmstoffeinlage 10 angeordnet, die auf Mineralwollebasis aufgebaut
ist. Die Dämmstoffeinlage 10 gemäß dieser Ausführungsform
weist eine Mineralwolleplatte 11 auf, die an vier Stellen Durchbrüche enthält. Diese Durchbrüche stellen Flächenbereiche
dar, in die Lamellenplatten 12 bis 15 eingefügt sind.
[File:ANM\GH0725B1 doc] Beschreibung, O5.g8S6J JJ * *
Feuerhemmende Tür ···** ·· *·
Feuerhemmende Tür ···** ·· *·
Grünzweig + Hartmann AG, Ludwigshafen
Während die Hauptausrichtung der Fasern der Mineralwolleplatte Il parallel zur Richtung der Hauptflächen des Türblattes
3 vorliegt, weisen die Lamellenplatten 12 bis 15 eine Hauptfaserrichtung auf, die senkrecht zu den Hauptflächen
des Türblattes 3 vorliegt.
Die Mineralwolleplatte 11 wird in den Rahmen des Türblattes 3 eingelegt, während die Lamellenplatten 12 bis 15
zusätzlich auf beiden Seiten mittels Klebstoffschichten 16
mit der jeweiligen Blechschale 4 verklebt sind. Hierbei wird ein nicht brennbarer Kleber verwendet, um eine günstige
Feuerwiderstandsklasse erreichen zu können.
Im aufgezeigten Beispiel sind die Lamellenplatten 12 bis 15 im Mittelbereich des Türblattes 3 symmetrisch zum
Zentrum des Türblattes 3 angeordnet. Die Verklebung der Lamellenplatten
12 bis 15 mit den Blechschalen 4 durch die Klebstoffschichten 16 erfolgt damit an gleichmäßig verteilten
Stellen.
Die Herstellung der Dämmstoffeinlage 10 kann derart erfolgen,
daß die Mineralwolleplatte 11 in der bekannten Weise vorgefertigt wird und anschließend die gewünschten
Flächenbereiche für die Lamellenplatten herausgetrennt werden.
Dies kann z.B. durch Stanzen oder Schneiden erfolgen. Die Lamellenplatten 12 bis 15 werden dann in die Durchbrüche
eingefügt und eventuell mit der Mineralwollplatte 11 verklebt. Die so ausgebildete Dämmstoffeinlage 10 wird in
das Türblatt 3 zwischen die Blechschalen 4 eingelegt und das Türblatt 3 wird anschließend in bekannter Weise fertig
ausgebildet, wobei die Flächenbereiche mit den Lamellenplatten 12 bis 15 beidseitig mit der Klebstoff schicht 16
versehen und dadurch mit der jeweiligen Blechschale 4 verklebt werden.
Die Erfindung läßt neben dem hier aufgezeigten Ausführungsbeispiel
weitere Gestaltungsansätze zu.
[File;ANM\GH0725B1 doc] Beschrfburfe, 05&iacgr;>8?9£
Feuerhemmende Tür
Grünzweig + Hartmann AG, Ludwigshafen
Il I * **&idigr; ·
IJSI
Die Anzahl der in die Mineralwolleplatte 11 eingefügten Lamellenplatten hängt im wesentlichen von der zu erreichenden
Feuerwiderstandklasse ab und kann daher variieren. Dies
gilt gleichermaßen für das Ausmaß des Flächenbereiches, der durch diese Lamellenplatten eingenommen wird. Bei geringen
Anforderungen an den Feuerwiderstand können z.B. auch mehr Lamellenplatten als die hier aufgezeigten vier zu einem
insgesamt größeren Flächenbereich angeordnet werden. Umgekehrt kann bei hohen Anforderungen auch nur eine einzige
Lamellenplatte vorgesehen sein, die nur einen relativ geringen
Flächenbereich einnimmt. Ferner sind weitere beliebige Variationen in Abhängigkeit vom jeweiligen Anwendungsfall
möglich.
Die Anordnungsweise der Lamellenplatten ist vorzugsweise symmetrisch zum Zentrum der Hauptflächen des Türblattes
3, kann aber auch beliebig variiert werden.
Die Erfindung schafft somit eine feuerhemmende Tür 1
mit einer durch Blechschalen 4 abgedeckten Dämmstoffeinlage 10 auf Mineralwollebasis, bei der die Hauptausrichtung der
Fasern der Dämmstoffeinlage 10 in einem oder mehreren Flächenbereichen
in Richtung der Türdicke liegt. In diesen Flächenbereichen werden die abdeckenden Blechschalen 4 mit
der Dammsto ffeinlage 10 derart verklebt, daß eine Stabilisierung
der flächigen Blechschalen 4 erreicht wird. Damit wird ein Flattern der Blechschalen 4 beim Öffnen und
Schließen des Türblattes 3 im wesentlichen unterbunden.
Ferner kann dadurch verhindert werden, daß die Dämmstoffeinlage 10 im Laufe der Zeit aufgrund der Schwerkraft nach
unten sinkt und der obere Bereich der feuerhemmenden Tür 1
einen nahezu ungedämmten Wärmeübertritt auf die Kaltseite
bei einem Brandfalle zulassen würde.
Claims (5)
1. Feuerhemmende Tür (1) mit einer durch Blechschalen (4)
abgedeckten Dämmstoffeinlage (10) auf Mineralwollebasis,
daß die Hauptausrichtung der Fasern der Dämmstoffeinlage
(10) i-n wenigstens einem begrenzten Flächenbereich in
Richtung der Türdicke liegt, und
daß die abdeckenden Blechschalen (4) in diesem Flächenbereich mit der Dämmstoffeinlage (10) verklebt sind.
15
15
2. Feuerhemmende Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flächenbereich im Mittelbereich der feuerhemmenden Tür (1) angeordnet ist.
3. Feuerhemmende Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mehrzahl von diskreten Flächenbereichen vorgesehen ist.
4. Feuerhemmende Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flächenanteil des oder der
Flächenbereiche 30 bis 40 % der Gesamtfläche eines Türblattes (3) der feuerhemmenden Tür (1) einnimmt.
5. Feuerhemmende Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämmstoff in dem oder in
den Flächenbereichen aus Lamellenstreifen (12-15) aufgebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29613507U DE29613507U1 (de) | 1996-08-05 | 1996-08-05 | Feuerhemmende Tür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29613507U DE29613507U1 (de) | 1996-08-05 | 1996-08-05 | Feuerhemmende Tür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29613507U1 true DE29613507U1 (de) | 1996-09-19 |
Family
ID=8027410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29613507U Expired - Lifetime DE29613507U1 (de) | 1996-08-05 | 1996-08-05 | Feuerhemmende Tür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29613507U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1533462A3 (de) * | 2003-11-20 | 2006-09-13 | HÖRMANN KG Freisen | Feuerabschlusselement und Verfahren zur Herstellung |
| EP1538297A3 (de) * | 2003-12-05 | 2006-09-13 | Saint-Gobain Isover G+H Ag | Geteilte Feuerschutztüreinlage |
| EP3680096A1 (de) | 2019-01-11 | 2020-07-15 | Ecoatech GmbH | Feuerhemmendes flächenelement |
-
1996
- 1996-08-05 DE DE29613507U patent/DE29613507U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1533462A3 (de) * | 2003-11-20 | 2006-09-13 | HÖRMANN KG Freisen | Feuerabschlusselement und Verfahren zur Herstellung |
| DE10354221C5 (de) * | 2003-11-20 | 2011-05-12 | Hörmann KG Freisen | Feuerabschlusselement und Verfahren zur Herstellung |
| EP1538297A3 (de) * | 2003-12-05 | 2006-09-13 | Saint-Gobain Isover G+H Ag | Geteilte Feuerschutztüreinlage |
| RU2354798C2 (ru) * | 2003-12-05 | 2009-05-10 | Сэн-Гобэн Изовер Г+Х Аг | Составной наполнитель огнезащитной двери |
| EP3680096A1 (de) | 2019-01-11 | 2020-07-15 | Ecoatech GmbH | Feuerhemmendes flächenelement |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19933410B4 (de) | Brandschutztür oder -fenster | |
| EP2561169B1 (de) | Abstandhalter | |
| DE2439034B2 (de) | Gegen hitzeeinwirkung widerstandsfaehige verglasung | |
| LU86757A1 (de) | Tuerblatt,tuerfuellung od.dgl.sowie verfahren zur herstellung derselben | |
| EP1566514B1 (de) | Mehrteilige Brandschutzverglasung mit integrierter Tür -oder Fensterzarge | |
| DE10356889A1 (de) | Geteilte Feuerschutztüreinlage | |
| DE4011587C2 (de) | Brandschutzelement, insbesondere Brandschutztür | |
| DE1278292B (de) | Alarmglasscheibe | |
| DE10110795B4 (de) | Einfassprofil für einen Feuer- und/oder Rauchschutzabschluss | |
| DE2527134C3 (de) | Fenster mit erhöhter Feuerwiderstandsfähigkeit | |
| EP1192042B1 (de) | Verbundscheibenanordnung | |
| DE29613507U1 (de) | Feuerhemmende Tür | |
| DE4404565C1 (de) | Wärmedämmendes Verbundprofil | |
| EP1533462B2 (de) | Feuerabschlusselement und Verfahren zur Herstellung | |
| EP1435424B1 (de) | Glaswand | |
| DE3723924A1 (de) | Tuer mit bewehrter fuellung | |
| DE4207108C2 (de) | Fenster | |
| DE20000211U1 (de) | Schalungsteil mit thermischer Trennung | |
| DE8801733U1 (de) | Rolladenschiene | |
| DE2443368A1 (de) | Feuerschutz-stahltuere | |
| DE3811064C2 (de) | ||
| DE10022446A1 (de) | Scheibe mit Bewehrungselement | |
| EP0113737A1 (de) | Raumtrennelement, insbesondere überfalztes türblatt in selbsttragender hohlkastenausführung. | |
| DE1798939U (de) | Kunststoffplatte, insbesondere kunststoffbauplatte. | |
| AT512652A4 (de) | Wärmedämmplatte |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961031 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000405 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG, DE Free format text: FORMER OWNER: GRUENZWEIG + HARTMANN AG, 67059 LUDWIGSHAFEN, DE Effective date: 20001127 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20030301 |