DE29612894U1 - Warmwasserspeicher, insbesondere für Brauchwasser - Google Patents
Warmwasserspeicher, insbesondere für BrauchwasserInfo
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Description
Warmwasserspeicher
r
insbesondere für Brauchwasser
Die Erfindung betrifft einen Warmwasserspeicher, insbesondere für Brauchwasser, der von mindestens zwei Wärmequellen
unterschiedlicher und/oder schwankender Wärmeleistung beheizbar ist, mit einem wärmeisolierten geschlossenen
Speicherbehälter, der in seinem unteren Teil einen Kaltwasserzulauf und in seinem oberen Teil einen
Warmwasserablauf aufweist, mit Mitteln zur Wärmeübertragung von den Wärmequellen an das zu erwärmende Wasser
und mit einem im Speicherbehälter stehend angeordneten Leitrohr, in dessen unteres Ende Wasser aus dem unteren
Teil des Speicherbehälters von außerhalb des Leitrohres einleitbar ist und das über seine Höhe verteilt mehrere
Auslaßöffnungen für erwärmtes Wasser aufweist.
Aus DE 39 05 874 C2 ist ein Warmwasserspeicher bekannt mit einem von Brauchwasser durchströmten Heizkreis mit
außenliegendem Heizelement und einer Ladewechselvorrichtung mit einem im Speicher senkrecht angeordneten Warmwasserzuführrohr
im Vorlauf des Heizkreises, das mit in Abständen übereinander angeordneten Auslässen versehen
ist, in/an denen Klappenventile angeordnet sind, die in den Speicherraum öffnen, wobei das Warmwasserzuführrohr
mit einem untenliegenden Einlaß versehen ist und am oberen Ende frei in den Speicherraum mündet. Mit dieser
Ladewechselvorrichtung wird das erwärmte Wasser aus dem Vorlauf des Heizkreises in den Warmwasserspeicher eingeführt
und hier seiner Temperatur entsprechend in Relation zum vorhandenen Temperaturprofil des Speichers abgelegt.
Das Heizelement, in welchem das Brauchwasser er-
wärmt wird, erhält seine Wärme beispielsweise von einer Solarkollektoranlage oder Wärmepumpe. Alternativ oder
zusätzlich kann hier auch ein durch Abfallenergie, beispielsweise durch wärme Abwässer, beheizter Wärmetauscher
vorgesehen sein. Um sicherzustellen, daß jederzeit Brauchwasser in ausreichender Menge und mit ausreichender
Temperatur zur Verfügung steht, ist weiterhin im oberen Teil des Warmwasserspeichers ein Nachwärmetauscher
für die Nachheizung des Brauchwassers durch konventionelle Heizsysteme vorgesehen.
Ein weiterer Warmwasserspeicher ist aus DE 43 01 723 C2 bekannt. Hierbei handelt es sich um einen Warmwasserspeicher
insbesondere für Brauchwasser, mit einem wärmeisolierten, geschlossenen Speicherbehälter mit einem
Kaltwasserzulauf in seinem unteren Bereich und einem Warmwasserablauf in seinem oberen Bereich, mit einem im
Behälter aufrecht angeordneten Leitrohr, das unten wenigstens eine Einströmöffnung und in seinem Mantel in unterschiedlichen
Höhenlagen eine Anzahl von Ausströmöffnungen aufweist, wobei eine untere Rohrwendel für ein erstes
Heizmedium beabstandet im unteren Teil des Mittelrohres angeordnet ist und die beiden Enden dieser Rohrwendel
dichtend aus dem Behälter herausgeführt sind und einen Heizmediumvorlauf und einen Heizmediumrücklauf bilden.
Diese untere Rohrwendel ist insbesondere zur Beheizung durch eine Solarkollektoranlage oder eine Wärmepumpe
gedacht. Auch bei diesem Warmwasserspeicher ist ein zweiter Wärmetauscher erforderlich, um stets ausreichende
Brauchwassermengen mit der gewünschten Temperatur zur Verfügung zu stellen. Hierzu ist bei diesem
bekannten Warmwasserspeicher bevorzugt vorgesehen, daß eine obere Rohrwendel mit einem Heizmediumvorlauf und
einem Heizmediumrücklauf für ein zweites Heizmedium beabstandet um den oberen Teil des Leitrohres herum angeordnet
ist.
Als nachteilig wird bei beiden bekannten Warmwasserspeichern angesehen, daß sie zwei separate Wärmetauscher
benötigen, die zusammen mit ihrer jeweils zugehörigen Wärmequelle zwei getrennte Heizkreise bilden. Die Notwendigkeit
zweier Wärmetauscher führt zu erhöhten Herstellungskosten und einem vergrößerten Montageaufwand
bei der Fertigung des Warmwasserspeichers. Auch der Installationsaufwand beim Einbau eines Warmwasserspeichers
in ein Gebäude ist aufgrund der zwei getrennten Heizkreise aufwendig. Zudem besteht hier eine erhöhte Gefahr von
Fehlern bei der Zuordnung der einzelnen Anschlüsse und Leitungen.
Es stellt sich deshalb die Aufgabe, einen Warmwasserspeicher der eingangs genannten Art zu schaffen, der die
aufgeführten Nachteile vermeidet und der insbesondere weniger Aufwand und weniger Kosten bei der Herstellung
seiner Einzelteile sowie bei deren Montage und bei der Installation erfordert, wobei aber dennoch ein sehr
guter Wirkungsgrad gewährleistet werden soll.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch
einen Warmwasserspeicher der eingangs genannten Art, der dadurch gekennzeichnet ist,
- daß die Mittel zur Wärmeübertragung durch einen einzigen Wärmetauscher gebildet sind,
- daß der Wärmetauscher und die Wärmequellen einen einzigen, einheitlichen Wärmeträger führen und
- daß die Menge des in das Leitrohr eingeleiteten Wassers in Abhängigkeit von der dem Wärmetauscher momentan
von den Wärmequellen zugeführten Wärmemenge veränderbar ist, derart, daß bei größerer Wärmemenge die
Wassermenge vergrößert und bei kleinerer Wärmemenge die Wassermenge verkleinert wird.
Vorteilhaft benötigt der erfindungsgemäße Warmwasserspeicher nur einen einzigen Wärmetauscher, über welchen
die Wärme von mindestens zwei Wärmequellen an das Brauchwasser übertragbar ist. Demnach wird auch nur ein einziger
Wärmeträger benötigt, was den Warmwasserspeicher und dessen Verbindung mit den Wärmequellen vereinfacht. Zur
Sicherstellung des gewünschten hohen Wirkungsgrades des Warmwasserspeichers wird die Menge des in das Leitrohr
eingeleiteten Wassers in Abhängigkeit von der dem Wärmetauscher momentan von den Wärmequellen zugeführten Wärmemenge
verändert. Technische Mittel zur Veränderung von Durchflußmengen in Abhängigkeit von zugeführten Wärmemengen
sind dem Fachmann geläufig und müssen hier nicht im einzelnen festgelegt werden.
Eine erste Ausgestaltung des Warmwasserspeichers gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher
im unteren Teil des Leitrohres angeordnet ist und daß zur Einleitung des Wassers in das Leitrohr dieses
an seinem unteren Ende mit mindestens einer in ihrem Strömungsquerschnxtt veränderbaren Einlaßöffnung versehen
ist. Bei dieser Ausgestaltung erfolgt also die Veränderung der Menge des in das Leitrohr eingeleiteten
Wassers durch eine in ihrem Strömungsquerschnxtt veränderbare Einlaßöffnung vor dem Wärmetauscher.
Bevorzugte technische Mittel zur Veränderung des Strömungsquerschnittes
der oben erwähnten Einlaßöffnung sind in den Ansprüchen 3 bis 5 angegeben.
Zur Festlegung eines definierten Mindest-Strömungsquerschnittes
wird vorgeschlagen, daß zusätzlich zu der Einlaßöffnung mit veränderbarem Strömungsquerschnxtt am unteren
Ende des Leitrohres mindestens eine Grund-Einlaßöffnung mit festem, der minimal einzuleitenden Wassermenge
entsprechendem Strömungsquerschnxtt vorgesehen ist.
Eine zu den Ansprüchen 2 bis 6 alternative Ausgestaltung
des Warmwasserspeichers sieht vor, daß der Wärmetauscher im unteren Teil des Leitrohres angeordnet ist, daß zur
Einleitung des Wassers in das Leitrohr dieses an seinem unteren Ende mit mindestens einer Einlaßöffnung mit
festem, der maximal einzuleitenden Wassermenge entsprechenden Strömungsquerschnitt versehen ist und daß das
Leitrohr selbst in seinem Strömungsquerschnitt veränderbar ist. Bei dieser Ausführung des Warmwasserspeichers
wird der Strömungsquerschnitt in Strömungsrichtung des Brauchwassers gesehen hinter dem Wärmetauscher verändert.
Auch auf diese Weise läßt sich ohne weiteres der gewünschte Effekt der Anpassung der durch den Wärmetauscher
strömenden Wassermenge an die im Wärmetauscher jeweils momentan zur Verfügung stehende Wärmemenge erreichen.
Bevorzugte technische Mittel zur Veränderung des Strömungsquerschnittes
des Leitrohres sind in den Ansprüchen 8 bis 10 genannt.
Um auch bei der zuletzt beschriebenen Ausgestaltung des Warmwasserspeichers gemäß den Ansprüchen 7 bis 10 einen
definierten Mindest-Strömungsquerschnitt zu gewährleisten, wird hier vorgeschlagen, daß das Leitrohr einen
Grund-Strömungsweg mit festem, der minimal einzuleitenden Wassermenge entsprechenden Strömungsquerschnitt
aufweist.
Eine dritte Ausgestaltung des Warmwasserspeichers gemäß dem Anspruch 1 sieht noch vor, daß der Wärmetauscher
außerhalb des Speicherbehälters angeordnet ist und daß zur Einleitung des Wassers in den unteren Teil des Leitrohres
eine Wasserleitung aus dem Speicherbehälter von außerhalb des Leitrohres über den Wärmetauscher in den
Speicherbehälter in das Innere des Leitrohres ge-
führt ist. Der erfindungsgemäße Warmwasserspeicher kann
also auch mit einem externen Wärmetauscher ausgeführt sein, wodurch das Anwendungsspektrum noch vergrößert
wird. Im einfachsten Fall wird die Strömung des Wassers durch den Wärmetauscher allein durch den thermischen Auftrieb
erzeugt, was einen einfachen und damit kostengünstigen Aufbau ermöglicht. Zusätzlich können auch bei dieser
Ausführung des Warmwasserspeichers Maßnahmen zur Veränderung des Strömungsquerschnittes der das zu erwärmende
bzw. erwärmte Wasser führenden Leitungen ergriffen werden, wobei diese Maßnahmen beispielsweise in der Anordnung
eines oder mehrerer Ventile der in den Ansprüchen 3 bis 5 sowie 8 bis 10 beschriebenen Art bestehen
können.
Alternativ besteht die Möglichkeit, daß in die Wasserleitung eine Pumpe mit veränderbarer Förderleistung eingeschaltet
ist. Bei dieser Ausgestaltung des Warmwasserspeichers erfolgt die Anpassung der in das Leitrohr eingeleiteten
Wassermenge durch Veränderung der Förderleistung der Pumpe. Geeignete Steuereinrichtungen, die die
Förderleistung der Pumpe in Abhängigkeit von der dem Wärmetauscher durch die Wärmequellen jeweils momentan
zugeführten Wärmemenge regeln, sind an sich bekannt und können hier verwendet werden.
Vorteilhaft kann das Wasser im Warmwasserspeicher gleichzeitig z. B. von einer Solarkollektoranlage und einem
konventionellen Heizkessel erwärmt werden, ohne daß hierfür zwei getrennte Wärmetauscher benötigt werden. Da beide
Heizkreise mit einem einheitlichen Wärmeträger betrieben werden müssen und da die Verwendung eines Wärmeträgers
mit einem Frostschutzmittel, wie es in unseren Breiten bei Solarkollektoranlagen erforderlich ist, für Heizkessel
nicht geeignet ist, ist der Wärmeträger bevorzugt einfaches Wasser. Um ein Einfrieren der Solarkollektoranlage
bei niedrigen Temperaturen zu verhindern wird
zweckmäßig die Solarkollektoranlage bei Frostgefahr entleert, wie dies an sich bereits bekannt ist. Dabei sind
auch bereits automatische Vorrichtungen für die bedarfsweise Entleerung und Wiederbefüllung der Solarkollektoren
aus der Praxis bekannt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 einen Warmwasserspeicher im Vertikalschnitt in schematischer Darstellung in einer ersten Ausführung,
zusammen mit zwei Wärmequellen und den zugehörigen Leitungen,
Fig. 2 den Warmwasserspeicher in einer zweiten Ausführung in gleicher Darstellungsweise wie Fig. 1 und
Fig. 3 den Warmwasserspeicher in einer dritten Ausführung, ebenfalls im Vertikalschnitt in einer schematischen
Darstellung.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Warmwasserspeicher 1 in Form eines aufrecht stehenden, im wesentlichen zylindrischen
Speicherbehälters 10 mit einem geschlossenen Boden 11 und Deckel 12. Außenseitig ist der Speicherbehälter
10 mit einer Wärmeisolierung 13 umgeben, wie dies zur Vermeidung einer Wärmeabstrahlung an die Umgebung bekannt
ist.
In den unteren Teil des Speicherbehälters 10 mündet von rechts her ein Kaltwasserzulauf 14, durch den z. B. zu
erwärmendes Brauchwasser in das Innere des Speicherbehälters 10 einleitbar ist. Das im Inneren des Speicherbehälters
10 liegende Ende des Kaltwasserzulaufs 14 ist in Umfangsrichtung des Speicherbehälters 10 sowie schräg
nach unten gebogen, um eine Zirkularströmung mit mög-
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liehst geringen Turbulenzen im Inneren des Speicherbehälters
10 zu gewährleisten, wenn kaltes Wasser zugeführt wird.
Am rechten oberen Ende des Speicherbehälters 10 ist aus dessen Innerem ein Warmwasserablauf 15 nach außen geführt,
durch den z. B. erhitztes Brauchwasser Verbrauchsstellen innerhalb eines Gebäudes zugeführt werden kann.
Weiterhin ist im Inneren des Speicherbehälters 10 konzentrisch zu diesem ein Leitrohr 2 angeordnet, dessen
unteres Ende 20 auf dem Boden 11 des Speicherbehälters 10 aufsteht und mit diesem verbunden ist. Das Leitrohr
besitzt einen unteren Teil 21 mit einem größeren Durchmesser und einen oberen Teil 23 mit einem geringeren
Durchmesser, wobei zwischen dem unteren Teil 21 und dem oberen Teil 23 ein Übergangsteil 22 mit konischer Form
angeordnet ist. Die Höhe des Leitrohres 2 ist insgesamt etwas kleiner als die freie Innenhöhe des Speicherbehälters
10.
Im Inneren des unteren Teils 21 des Leitrohres 2 ist ein Wärmetauscher 3, hier in Form einer Rohrwendel, angeordnet.
Das Vorlaufrohr 31 und das Rücklaufrohr 32 des
Wärmetauschers 3 sind durch den Boden 11 des Speicherbehälters 10 nach außen geführt. Der Wärmetauscher 3 ist
der einzige Wärmetauscher, den der Warmwasserspeicher 1 aufweist; weitere Wärmetauscher sind nicht vorhanden.
Um zu erwärmendes Wasser in das Innere des Leitrohres 2 und damit in den Bereich des Wärmetauschers 3 einzuleiten,
ist am unteren Ende 20 des Leitrohres 2 an der in der Zeichnung linken Seite zunächst eine Grund-Einlaßöffnung
25 mit einem festen, unveränderbaren Strömungsquerschnitt vorgesehen. Weiterhin ist am unteren Ende 20
des Leitrohres 2 an der in der Zeichnung rechten Seite eine zweite Einlaßöffnung 26 vorgesehen, die einen größe-
ren Querschnitt aufweist, jedoch in der Zeichnung durch ein Ventil 27 verschlossen ist. Durch Verstellung dieses
Ventils 27 kann der insgesamt zur Verfügung gestellte Stromungsquerschnitt von außerhalb des Leitrohres 2 in
dessen Inneres gezielt verändert werden. Die Verstellung des Ventils 27 erfolgt dabei wahlweise durch den im Inneren
des Leitrohres 2 herrschenden Auftrieb und/oder durch die Temperatur des Wassers und/oder durch eine
Fernbetätigung in Abhängigkeit von der dem Wärmetauscher 3 jeweils momentan zur Verfügung gestellten Wärmemenge,
die von zwei Wärmequellen 4, 5 geliefert wird, die weiter unten noch erläutert werden.
Aufgrund des Thermosiphonprizips steigt im Inneren des
Leitrohres 2 in dessen unterem Teil 21 durch den Wärmetauscher 3 erwärmtes Wasser nach oben. Je nach seiner
Temperatur und nach der im oberen Teil des Speicherbehälters 10 bereits vorhandenen Wassertemperatur tritt
das erwärmte Wasser durch eine Gruppe von mehreren Gruppen von Auslaßöffnungen 28 im oberen Teil 23 des Leitrohres
2 aus diesem aus. Hierdurch wird das durch den Wärmetauscher 3 erwärmte Wasser entsprechend seiner Temperatur
in einer optimalen Höhe in den Warmwasserspeicher "eingestapelt", wodurch Wärmeverluste durch Vermischung
von Wasser unterschiedlicher Temperaturen vermieden werden. Die Auslaßöffnungen 28 sind, wie dies an
sich aus dem Stand der Technik bekannt ist, mit Ventilen 29 versehen, die als Rückschlagventile dienen und ein
Einströmen von kälterem Wasser von außerhalb des Leitrohres 2 in dessen oberen Teil 23 verhindern. Das obere
Ende 24 des Leitrohres 2 ist offen ausgeführt und dient zum Austritt von besonders stark erwärmtem Wasser, das
bis unmittelbar in den höchsten Bereich des Speicherbehälters 10 gelangt.
Bei den zuvor erwähnten Wärmequellen handelt es sich einerseits um einen konventionellen Heizkessel 4 und
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andererseits um eine Solarkollektoranlage 5.
Die Wärmetauscher-Rücklaufleitung 32 ist einerseits mit
einem Vorlauf 51 der Solarkollektoranlage 5 verbunden und führt dieser den im Wärmetauscher 3 abgekühlten Wärmeträger,
vorzugsweise einfaches Wasser, zu. In der Solarkollektoranlage 5 wird der Wärmeträger erwärmt und
dann durch einen Rücklauf 52 und einen Rücklaufbehälter 54 mittels einer Pumpe 50 zur Wärmetauscher-Vorlaufleitung
31 geführt. Zwischen der Pumpe 50 und der Wärmetauscher-Vorlaufleitung 31 ist noch ein Rückschlagventil
53 vorgesehen, das eine Strömung nur in einer Strömungsrichtung von der Pumpe 50 zum Wärmetauscher 3 ermöglicht.
Eine Vorlaufleitung 41 ist ebenfalls mit der Wärmetauscher-Rücklaufleitung
32 verbunden und führt über eine Pumpe 40 in einen im Heizkessel 4 vorgesehenen Wärmetauscher.
Von dort führt eine Rücklaufleitung 42 über ein zweites Rückschlagventil 43 zur Wärmetauscher-Vorlaufleitung
31.
Beide Wärmeguellen, d. h. die Solarkollektoranlage 5 und
der Heizkessel 4, sowie der Wärmetauscher 3 werden von einem einzigen, einheitlichen Wärmeträger durchströmt.
Der Rücklaufbehälter 54 in der Solarkollektoranlage 5 dient zum einen als Ausgleichsbehälter und zum anderen
zur automatischen Entleerung der Solarkollektoranlage bei Frostgefahr. Eine entsprechende Steuerung, die auch
die Leistung der Pumpe 50 in Abhängigkeit von der einfallenden Solarenergie regelt, ist an sich bekannt und
in der Zeichnung nicht eigens dargestellt.
Der Heizkessel 4 und die zugehörige Pumpe 40 werden, wie dies üblich und ebenfalls bekannt ist, bevorzugt in Abhängigkeit
von der Wassertemperatur im höchsten Teil des
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Warmwasserspeichers 1 geregelt, wobei der Heizkessel lediglich zwischen den Zuständen "ein" und "aus" wechselt.
Die in Fig. 2 gezeigte Ausgestaltung des Warmwasserspeiches 1 unterscheidet sich in zwei Punkten von dem Warmwasserspeicher
1 gemäß Fig. 1. Der erste Unterschied besteht darin, daß am unteren Ende 20 des Leitrohres 2 bei
dem Warmwasserspeicher 1 gemäß Fig. 2 nur Einlaßöffnungen 25 mit einem konstanten, unveränderbaren Strömungsquerschnitt
vorgesehen sind. Der zweite Unterschied liegt darin, daß im Übergangsbereich 22 des Leitrohres 2
oberhalb des auch hier im unteren Teil 21 des Leitrohres 2 angeordneten Wärmetauschers 3 ein Ventil 27' vorgesehen
ist, mittels welchem der Strömungsquerschnitt des Leitrohres 2 insgesamt veränderbar ist. Bei dieser Ausführung
des Warmwasserspeichers erfolgt also die Veränderung der durch das Leitrohr 2 strömenden Wassermenge
in Strömungsrichtung des Wassers gesehen hinter dem Wärmetauscher 3. Die Betätigung des Ventils 27' erfolgt
auch hier in Abhängigkeit von dem Auftrieb des Wassers im Leitrohr 2 und/oder von der Temperatur des Wassers im
Leitrohr 2 und/oder fernbetätigt nach Maßgabe der von den Wärmequellen 4, 5 zur Verfügung gestellten Wärmemenge.
In seinen übrigen Teilen entspricht der Warmwasserspeicher 1 gemäß Fig. 2 demjenigen gemäß Fig. 1; zur Bedeutung
der Bezugsziffern in Fig. 2 wird deshalb auf die Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.
Bei der in Fig. 3 gezeigten dritten Ausführung des Warmwasserspeichers
1 besteht der wesentliche Unterschied zu den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen gemäß
Fig. 1 und 2 darin, daß der Wärmetauscher 3 nun außerhalb des Speicherbehälters 10 angeordnet ist. Außerdem
ist hier das Leitrohr 2 mit einem über seine gesamte
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Höhe konstanten Querschnitt ausgebildet.
Der Wärmetauscher 3 wird einerseits von dem Wärmeträger durchströmt, der in erwärmtem Zustand über den Rücklauf
42 vom Heizkessel 4 und/oder den Rücklauf 52 von der Solarkollektoranlage 5 über die Vorlaufleitung 31 in den
Wärmetauscher 3 gelangt. Nach Abkühlung im Wärmetauscher 3 verläßt der Wärmeträger über die Rücklaufleitung 32
den Wärmetauscher 3 und gelangt wieder in die Vorlaufleitung 41 des Heizkessels 4 und/oder die Vorlaufleitung
51 der Solarkollektoranlage 5.
Weiterhin ist eine Wasserleitung 16 vom Speicherbehälter 10 von außerhalb des Leitrohres 2 durch den Boden 11 zum
Wärmetauscher 3 geführt. In diese Wasserleitung 16 ist zwischen Speicherbehälter 10 und Wärmetauscher 3 eine
Pumpe 17 veränderbarer Förderleistung eingeschaltet. Nach Durchströmung des Wärmetauschers 3 und Erwärmung
darin durch den Wärmeträger verläßt das Wasser, durch die Pumpe 17 angetrieben, durch einen weiteren Wasserleitungsabschnitt
16 den Wärmetauscher 3 und wird von diesem in das Innere des Leitrohres 2 an dessen unterem
Ende 20 eingeleitet. Von hier aus strömt das erwärmte Wasser nach oben und tritt wieder, wie zuvor schon beschrieben,
durch eine der Äuslaßöffnungsgruppen 28 aus dem Leitrohr 2 nach außen in den Speicherbehälter 10
über.
Die Förderleistung der Pumpe 17 wird nach Maßgabe der dem Wärmetauscher 3 von den Wärmequellen 4, 5 zur Verfügung
gestellten Wärmemenge geregelt, wofür an sich bekannte, hier nicht näher dargestellte Steuerungseinrichtungen
verwendbar sind. Dabei wird die Förderpumpe 17 mit geringer Leistung betrieben, wenn eine geringe
Wärmemenge zur Verfügung gestellt wird, z. B. wenn nur die Solarkollektoranlage 5 arbeitet und im Moment kein
Brauchwasser aus dem Warmwasserspeicher 1 gezapft wird.
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Eine hohe Förderleistung der Pumpe 17 wird immer dann gewählt, wenn eine große Wärmemenge dem Wärmetauscher
von den Wärmequellen, insbesondere vom Heizkessel 4, zur Verfügung gestellt wird, was immer dann der Fall ist,
wenn größere Mengen Brauchwasser durch den Warmwasserablauf 15 aus dem Warmwasserspeicher 1 entnommen werden.
Die erwähnte Pumpe 17 kann bei dieser Ausführung des Warmwasserspeichers mit außenliegendem Wärmetauscher 3
auch entfallen, wobei dann die Strömung des Wassers allein durch den thermischen Auftrieb des erwärmten Wassers
bewirkt wird.
In den übrigen Teilen entspricht der Warmwasserspeicher 1 gemäß Fig. 3 den zuvor beschriebenen Ausführungen und
bezüglich der Bedeutung der weiteren Bezugsziffern wird auf die Beschreibung der Fig. 1 und 2 verwiesen.
Claims (13)
- Schutzansprüche:Warmwasserspeicher, insbesondere für Brauchwasser, der von mindestens zwei Wärmequellen (4, 5) unterschiedlicher und/oder schwankender Wärmeleistung beheizbar ist, mit einem wärmeisolierten geschlossenen Speicherbehälter (10), der in seinem unteren Teil einen Kaltwasserzulauf (17) und in seinem oberen Teil einen Warmwasserablauf (15) aufweist, mit Mitteln zur Wärmeübertragung von den Wärmequellen (4, 5) an das zu erwärmende Wasser und mit einem im Speicherbehälter (10) stehend angeordneten Leitrohr (2), in dessen unteres Ende (20) Wasser aus dem unteren Teil des Speicherbehälters (10) von außerhalb des Leitrohres (2) einleitbar ist und das über seine Höhe verteilt mehrere Auslaßöffnungen (28) für erwärmtes Wasser aufweist,
dadurch gekennzeichnet,- daß die Mittel zur Wärmeübertragung durch einen einzigen Wärmetauscher (3) gebildet sind,- daß der Wärmetauscher (3) und die Wärmequellen (4, 5) einen einzigen, einheitlichen Wärmeträger führen und- daß die Menge des in das Leitrohr (2) eingeleiteten Wassers in Abhängigkeit von der dem Wärmetauscher (3) momentan von den Wärmequellen (4, 5) zugeführten Wärmemenge veränderbar ist, derart, daß bei größerer Wärmemenge die Wassermenge vergrößert und bei kleinerer Wärmemenge die Wassermenge verkleinert wird.• ·• · - 2. Warmwasserspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (3) im unteren Teil (21) des Leitrohres (2) angeordnet ist und daß zur Einleitung des Wassers in das Leitrohr (2) dieses an seinem unteren Ende (20) mit mindestens einer in ihrem Strömungsquerschnitt veränderbaren Einlaßöffnung (26) versehen ist.
- 3. Warmwasserspeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung ihres Strömungsquerschnittes die Einlaßöffnung (26) mit einem durch den jeweiligen Wasserauftrieb im Leitrohr (2) gesteuert verstellbaren Ventil (27) ausgestattet ist.
- 4. Warmwasserspeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung ihres Strömungsquerschnittes die Einlaßöffnung (25) mit einem durch die jeweilige Wassertemperatur des erwärmten Wassers im Leitrohr (2) verstellbaren Ventil (27) ausgestattet ist.
- 5. Warmwasserspeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung ihres Strömungsquerschnittes die Einlaßöffnung (25) mit einem nach Maßgabe der jeweiligen, von einer oder beiden Wärmequellen erzeugten Wärmemenge fernbetätigt verstellbaren Ventil (27) ausgestattet ist.
- 6. Warmwasserspeicher nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der Einlaßöffnung (26) mit veränderbarem Strömungsquerschnitt am unteren Ende (20) des Leitrohres (2) mindestens eine Grund-Einlaßöffnung (25) mit festem, der minimal einzuleitenden Wassermenge entsprechendem Strömungsquerschnitt vorgesehen ist.| *y mii
- 7. Warmwasserspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (3) im unteren Teil (21) des Leitrohres (2) angeordnet ist, daß zur Einleitung des Wassers in das Leitrohr (2) dieses an seinem unteren Ende (20) mit mindestens einer Einlaßöffnung (20) mit festem, der maximal einzuleitenden Wassermenge entsprechenden Strömungsquerschnitt versehen ist und daß das Leitrohr (2) selbst in seinem Strömungsquerschnitt veränderbar ist.
- 8. Warmeasserspeicher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung seines Strömungsquerschnittes das Leitrohr (2) mit einem durch den jeweiligen Wasserauftrieb darin gesteuert verstellbaren Ventil (27') ausgestattet ist.
- 9. Warmwasserspeicher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung seines Strömungsquerschnittes das Leitrohr (2) mit einem durch die jeweilige Wassertemperatur des erwärmten Wassers darin verstellbaren Ventil (27') ausgestattet ist.
- 10. Warmwasserspeicher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung seines Strömungsquerschnittes das Leitrohr (2) mit einem nach Maßgabe der jeweiligen, von einer oder beiden Wärmequellen (4, 5) erzeugten Wärmemenge fernbetätigt verstellbaren Ventil (27') ausgestattet ist.
- 11. Warmwasserspeicher nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitrohr (2) einen Grund-Strömungsweg mit festem, der minimal einzuleitenden Wassermenge entsprechenden Strömungsquerschnitt aufweist.
- 12. Warmwasserspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (3) außerhalb des Speicherbehälters (10) angeordnet ist und daß zur Einleitung des Wassers in den unteren Teil (21) des Leitrohres (2) eine Wasserleitung (16) aus dem Spei cherbehälter (10) von außerhalb des Leitrohres (2) über den Wärmetauscher (3) in den Speicherbehälter (10) in das Innere des Leitrohres (2) geführt ist.
- 13. Warmwasserspeicher nach Anspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, daß in die Wasserleitung (16) eine Pumpe (17) mit veränderbarer Förderleistung eingeschaltet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29612894U DE29612894U1 (de) | 1995-09-15 | 1996-07-25 | Warmwasserspeicher, insbesondere für Brauchwasser |
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|---|---|---|---|
| DE19534268 | 1995-09-15 | ||
| DE29612894U DE29612894U1 (de) | 1995-09-15 | 1996-07-25 | Warmwasserspeicher, insbesondere für Brauchwasser |
Publications (1)
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|---|---|
| DE29612894U1 true DE29612894U1 (de) | 1996-09-19 |
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ID=7772278
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|---|---|---|---|
| DE29612894U Expired - Lifetime DE29612894U1 (de) | 1995-09-15 | 1996-07-25 | Warmwasserspeicher, insbesondere für Brauchwasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29612894U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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