DE29610952U1 - Tisch, insbesondere Preßtisch - Google Patents
Tisch, insbesondere PreßtischInfo
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Description
E 10135 Gbm
OTW-Oberflächentechnik Wild GmbH, Meissenerstr. 2, 32457
Porta-Westfalica
Tisch, insbesondere Preßtisch
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Tisch, insbesondere Preßtisch oder Preßplatte mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Schutzanspruchs 1.
Herkömmlicher Weise kommen Preßtische bzw. Tische bei Pressen zum Einsatz die aufgrund der auftretenden hohen Drücke aus
Ganzmetall bestehen, zumindest jedoch ein hohes Eigengewicht aufweisen.
Durch derartige, ein hohes Eigengewicht aufweisende Tische verteuert sich sowohl die Produktion der Tische selbst als
auch der, die Tische bewegenden Pressen, insbesondere da es sich bei diesen Tischen sowohl um feststehende als Hubtische
handeln kann, d.h. auch die Hydraulikmittel der Pressen müssen entsprechend ausgelegt sein um die, ein hohes
Eigengewicht aufweisenden z.B. Hubtische bewegen zu können.
Darüber hinaus ist eine Beheizung derartige Tische nicht möglich oder aber nur mit einem enorm hohen konstruktiven
Aufwand und den damit einhergehenden hohen Kosten.
Als letztes ist es aufgrund der Ausgestaltung der Preßtische nicht möglich diese bei Bedarf mehrstückig auszugestalten, da
auch dies, insbesondere aufgrund des hohen Eigengewichtes zu
einem uneffizient hohen konstruktiven Aufwand führt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Tisch, insbesondere Preßtisch bereit zu stellen, der sich durch eine
hohe Festigkeit, d.h. Druckfestigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht auszeichnet und über dies auf einfachste Art
und Weise beheizbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Tisch, inbesondere Preßtisch der eingangsgenannten Gattung mit den Merkmalen des
kennzeichnenden Teiles des Schutzanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Dadurch, daß gemäß der Erfindung der Tisch, insbesondere Preßtisch aus wenigstens einer Tischplatte besteht und das
die Tischplatte wenigstens teilweise hohl ausgestaltet ist wird gewährleistet, daß sich die Tischplatte und damit der
Tisch durch ein geringes Gewicht auszeichnet, d.h. es ist möglich, Pressen mit relativ geringem Eigengewicht zu
fertigen. Dies bringt sowohl bei der Herstellung als auch beim Transport, bei der Aufstellung und letztendlich auch bei
der Ausgestaltung der Pressen unter Verwendung des erfindungsgemäßen Pressentisches erhebliche konstruktive und
wirtschaftliche Vorteile mit sich.
Weist die Tischplatte eine deren Temperatur regelbare Einrichtung auf und ist die Einrichtung eine Heizeinrichtung,
so wird zum einen gewährleistet, daß der Tisch in den, für den z.B. Preßvorgang optimalen Temperaturbereichen gefahren
werden kann, d.h. sowohl gekühlt als auch beheizt werden kann und die Verweilzeiten des zu bearbeitenden Materials in der
Presse vermindert werden können, und dies bei gleichzeitig geringstem konstruktiven Aufwand.
Gleiches gilt für den Fall, daß die Einrichtung eine elektrische Heizeinrichtung ist.
Ist der Hohlraum wenigstens teilweise mit einem erwärmbaren Heizmedium gefüllt, so ermöglicht dies eine Beheizung der
Tischplatte, ohne daß jeweils ein entsprechendes Heizmedium herangeführt werden muß, d.h. es wird ein Tisch und/oder eine
Tischplatte und/oder ein Preßtisch bereitgestellt, der sich durch eine einfache Handhabung, d.h. Benutzung auszeichnet,
da zur Beheizung nicht jeweils ein gesondertes Heizmedium herangeführt werden muß.
Ist der Hohlraum mit Thermoöl gefüllt, so wird hier ein Heizmedium gewählt, das sich in besonderer Weise zur
Beheizung der Tischplatte eignet.
Sind das Thermoöl erwärmende Heizstäbe vorgesehen, so ermöglicht auch dies auf einfachste aber um so praktikablere
Weise eine Erwärmung des Heizmediums hier des Thermoöls, ohne daß es dazu eines großen konstruktiven Aufwandes bedarf,
vielmehr reichen einfache Elektrozuführungen, um eine Beheizung der Tischplatte bzw. des Preßtisches oder der
Preßplatte zu gewährleisten.
Ist der der Abführung des Heizmediums dienende Auslaß über wenigstens eine Leitung mit dem Einlaß verbunden und ist
wenigstens eine Leitung mit einer die Zirkulation des Heizmediums veranlassenden Einrichtung gekoppelt, so wird
dadurch sichergestellt, daß die gesamte zu beheizende Platte bzw. der zu beheizende Tisch gleichmäßig erwärmt wird, ohne
daß es dazu einer Anordnung von Heizstäben über die gesamte Fläche des Tisches bedarf.
Ist die die Zirkulation veranlassende Einrichtung eine Druck-Saugpumpe,
so gewährleistet dies eine störungsfreie Zirkulation bei gleichzeitig einfachstem kunstruktiven
Aufbau.
Sind der Hohlraum der Tischplatte mit Ein- und Auslaß sowie die mit Ein- und Auslaß verbundene eine Druck-Saugpumpe
aufweisende Leitung ein geschlossenes System bildend ausgestaltet, so gewährleistet dies eine Beheizbarkeit des
Tisches, ohne daß es einer ständigen Heranführung eines Heizmediums bedarf.
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Weist die Heizeinrichtung eine die Temperatur des Heizmediums erfassende Thermosteuerung auf und weist die Thermosteuerung
einen Temperaturfühler auf, so wird dadurch die Möglichkeit einer präzisen Temperaturansteuerung des erfindungsgemäßen
Tisches insbesondere des erfindungsgemäßen Preßtisches oder Preßplatte geschaffen und dies bei einfachem konstruktiven
aber um so wirkungsvolleren Aufbau.
Sind im Tischplatteninneren Verstärkungsrippen vorgesehen und sind die Verstärkungsrippen wabenförmig ausgestaltet, so
werden dadurch Tische bzw. Preßtische bereit gestellt, die sich durch einen Höchstmaß an Stabilität bei gleichzeitig
geringem Gewicht auszeichnen.
Sind die Verstärkungsrippen wenigstens teilweise mit der Tischplattenoberseite und/oder Unterseite verschweißt, so
wird hier auf eine konstruktive Ausgestaltung zurückgegriffen, die erfindungsgemäße Tische unter Verwendung
von Verstärkungsrippen bereitstellt, ohne daß es bei der Fertigung eines hohen konstruktiven Aufwandes bedarf.
Sind die wabenförmigen Verstärkungsrippen an ihren sich
einander beruhenden Stegen wenigstens teilweise miteinander verschweißt ausgebildet, so wird dadurch eine Verstärkung der
einzelnen Tischplatten bei geringstem Arbeitsaufwand erreicht.
Weisen die Verstärkungsrippen der Durchführung eines Heizmedium dienende Öffnungen auf, so wird dadurch
sichergestellt, daß eine gleichmäßige Beheizung des Tisches gewährleistet ist, ohne daß es weiterer Hilfsmittel wie z.B.
Rohrleitungen oder ähnliches bedarf, d.h. es wird eine
einfache aber um so wirkungsvollere konstruktive Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Tisches gewählt.
Sind die Öffnungen die einzelnen Waben wenigstens teilweise
verbindend den Durchtritt des Heizmediums in wenigstens eine Richtung ermöglichend angeordnet und ausgestaltet so wird
dadurch erreicht, daß trotz der wabenförmigen Anordnung der Verstärkungsrippen und den damit einhergehenden Vorteilen
eine optimale Heizbarkeit des Tisches, d.h. des Preßtisches cfewährleistet ist.
Sind die Öffnungen wenigstens teilweise mit einer die Flußrichtung des Mediums regelnden Einrichtung versehen, so
wird dadurch erreicht, daß entsprechend der Anordnung der Öffnungen bzw. Einrichtungen die Heizbarkeit des Tisches bzw.
des Preßtisches gesteuert werden kann.
Ist die Tischplatte mit wenigstens einem die Zuführung eines Heizmediums ermöglichenden Einlaß und wenigstens einem die
Abführung des Heizmediums ermöglichenden Auslaß versehen, so wird dadurch mittels einer einfachen konstruktiven
Ausgestaltung die Zu- und Abführung des Heizmediums gewährleistet.
Ist die Tischplatte mittels des Heizmediums Dampf beheizbar ausgestaltet, so ermöglicht dies eine einfache aber um so
wirkungsvollere Beheizbarkeit des Tisches.
Ist die Tischplatte mittels des Heizmediums Wasser beheizbar 0 ausgestaltet, so wird dadurch auf ein Medium zurückgegriffen,
das eine Beheizung des Tisches ermöglicht, ohne daß dazu weitere konstruktiv aufwendige Bereitstellungseinrichtungen
vorgesehen werden müssen.
Ist die Tischplatte ein unter einem Druck von maximal 30 bar stehendes Heizmedium aufnehmbar ausgestaltet, so wird dadurch
erreicht, daß der Tisch in idealer Art und Weise beheizbar ist.
Ist wenigstens die Ober- oder Unterseite der Tischplatte aus einzelnen Segmenten bestehend ausgestaltet, so vereinfacht
dies, die Erstellung der Tischplatte wesentlich, da die einzelnen Segmente unter Verschweißung mit z.B. den
wabenartig angeordneten Verstärkungsrippen verbunden werden können.
Sind im Hohlraum angeordnete Ober- und Unterseite der Tischplatte miteinander verbindene Zugstangen vorgesehen, so
wird dadurch eine äußerste Haltbarkeit, d.h. Festigkeit des Tisches erreicht, ohne daß dies zu einer nennenswerten
Gewichtserhöhung führt.
Gleiches gilt für den Fall, daß jedem Segment wenigstens eine Zugstange zugeordnet ist.
Ist die Zugstange ein Haltebolzen und ist der jeweilige Haltebolzen an der Innenseite einer der beiden
Tischplattenseiten festgelegt und mit der gegenüberliegenden Seite verbindbar ausgestaltet, so wird dadurch eine Zugstange
gewählt, die dem Tisch ein Höchstmaß an Stabilität, d.h.
Festigkeit verleiht.
Ist der Haltebolzen mit der Ober- und Unterseite der Tischplatte verschweißbar ausgestaltet, so ermöglicht dies
eine einfache und damit preiswerte aber um so wirkungsvollere 0 Festlegung des Haltebolzens.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Tisches, insbesondere Preßtisches
schematisch dargestellt, und zwar zeigt 35
Fig.l eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
Tisches, hier Preßtisches in Draufsicht mit nur
teilweise dargestellter oberer Abdeckung,
Fig.2 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
Tisches, hier Preßtisches aus Fig.l in Seitenansicht mit nur teilweise dargestellter seitlicher Zarge,
Fig.3 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
Tisches aus Fig.l in Vorderansicht aus Blickrichtung
"A" mit nur teilweise dargestellter vorderer Zarge, 10
Fig.4 eine Einzelheit "B" aus Fig.l und
Fig.5 eine schematische Teinansicht in Draufsicht des
erfindungsgemäßen Tisches mit Saugdruckpumpe.
Fig.l zeigt einen Tisch 1, d.h. im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel einen Preßtisch 1 bzw. Tischplatte 1 zur
Verwendung in Pressen, insbesondere in, zum Verpressen von plattenförmigen Werkstücken geeigneten Pressen.
Bei dem in Fig.l gezeigten Tisch 1 handelt es sich um einen erfindungsgemäß heizbar ausgestalteten Tisch 1.
Dieser Tisch 1, besteht aus einer oberen Abdeckung, d.h. oberen Fläche 2 die sowohl als Pressenabschluß als auch als
Preßfläche fungieren kann.
Darüber hinaus weist der Tisch 1 eine, der oberen Fläche 2 diametral gegenüberliegend angeordnete untere Abdeckung, d.h.
untere Fläche 3 auf, dargestellt in den Figuren 2,3 und 4, die ebenfalls sowohl als Pressabschluß als auch als
Preßfläche fungieren kann.
Die obere und untere Fläche 2,3 besteht im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Stahl und ist jeweils segmentartig
aufgebaut, d.h. die obere und untere Fläche 2,3 ist aus
jeweils neun einzelnen Segmenten 2a,3a„ d.h. aus einzelnen
Platten 2a/3a durch Verschweißen erstellt.
Wie aus Fig.2 und 3 zu ersehen, ist die obere und untere
Fläche 2,3 an ihren Enden umlaufend durch eine aus vier Segmenten 4,5; 6,7 bestehende Zarge 8 miteinander verbunden,
wobei die Zarge 8 endständig zwischen der oberen und unteren Fläche 2,3 im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel durch
Verschweißen festgelegt ist und so im Zusammenspiel mit der oberen und unteren Fläche 2,3 einen inneren Hohlraum 9 des
Tisches 1 bildet.
In dem so gebildeten Hohlraum 9 sind wabenförmig ausgestaltete, im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel aus
Stahl gefertigte und wabenförmige Kammern 11 bildende Verstärkungen 10 bzw. Abstützungen angeordnet.
Die wabenartigen Verstärkungen 10 bestehen aus einzelnen Wabenreihen 12, die zweistückig ausgestaltet sind,
d.h. aus jeweils zwei sich ergänzenden Wabenteilen 13,14 bestehen.
Die Wabenteile 13,14 sind im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel an der oberen und/oder unteren Fläche
2,3, d.h. an der oberen und/oder unteren Abdeckung 2,3, wie aus Fig.l zu ersehen, verschweißt.
Darüber hinaus ist die untere Abdeckung 3, wie aus Einzelheit "B" Fig.4 zu ersehen, mit sogenannten Haltebolzen
versehen, die an der unteren Abdeckung 3 durch, im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel verschweisen festgelegt
sind.
Die Haltebolzen 15 weisen im hier vorliegenden 5 Ausführungsbeispiel ein Sackloch 16 auf.
Die Haltebolzen 15 sind desweiteren, im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel über die gesamte Fläche des Tisches 1
bwz. der unteren Abdeckung 3, verteilt und jeweils mittig in einerentsprechenden Wabe 11 angeordnet.
5
Den einzelnen, die obere wie auch untere Fläche 2,3 bildenden
Segmenten 2a,3a sind im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel jeweils zwei Haltebolzen 15 zugeordnet.
Bei der Montage werden die einzelnen Segmente 2a der oberen Fläche 2, d.h. der oberen Abdeckung 2 mit den Haltebolzen 15,
dargestellt in Fig.4 verschweißt, so daß eine feste Verbindung zwischen der oberen Abdeckung 2 und der unteren
Abdeckung 3 mittels der Zarge 8 und der Haltebolzen 15 entsteht und darüber hinaus sichergestellt ist, daß ein
Dichteschluß zwischen den wabenförmigen Abstützungen 10 und der jeweiligen Innenseite 17,18 der oberen und unteren
Abdeckung 2,3 besteht.
Durch die Anordnung des Sackloches 16 im Haltebolzen 15 werden Rißbildungen in der Schweißnaht vermieden.
Nach Verschweißen der oberen Abdeckung 2 wird das Sackloch 16 mit einem hier nicht dargestellten Spund verschlossen, der
ebenfalls verschweißt wird.
Die obere Abdeckung 2 weist dabei im Bereich des Haltebolzens 15 einen Durchbruch 19 auf, der weitgehend dem
Außendurchmesser des Haltebolzens 15 entspricht, so daß dieser, bei entsprechender Anordnung der Abdeckplatte 2a in
den Durchbruch 19 hineinragt und mit seiner, in Blickrichtung 4 oberen Fläche 20 plan mit der Außenseite 21 der oberen
Abdeckung 2 abschließt und sodann, wie zuvor dargelegt mit der oberen Abdeckung 2 verschweißt werden kann.
Es ist jedoch ebenso denkbar, das Sackloch 16 mit einem entsprechenden Gewinde zu versehen, um dann einen, das
Sackloch 16 verschließenden hier nicht dargestellten Bolzen in dem Sackloch 16 plazieren zu können..
Der erfindungsgemäße Tisch 1 kann in der hier vorliegenden
Form wie auch in jeder anderen äußeren Gestalt ausgebildet sein, d.h. quadratisch, oval oder auch z.B. rund.
Darüber hinaus sind verschiedene Höhen des Tisches 1 möglich, insbesondere ist es denkbar, den Tisch 1 in einer
Stärke auszugestalten, die es ermöglicht, bei Bedarf, durch Kopplung zweier erfindungsgemäßer Tische I1 d.h. in dem Falle
Platten 1 einen z.B. zweiteiligen Gesamttisch la zu schaffen, wobei die einzelnen Tischteile l dann durch z.B. die
Tischteile 1 durchdringende hier nicht dargestellte Durchbrüche zu koppeln sind, d.h. in den einzelnen
erfindungsgemäßen Tischplatten 1 werden Durchbrüche vorgesehen, die über Steckverbindungen eine sitzgenaue
Anordnung der Tischplatten 1 zueinander gewährleisten und, auftretende Querkräfte aufnehmen und so die Möglichkeit
bieten, einen hier nicht dargestellten Tisch la, aus mehreren Einzeltischen 1, d.h. Tischplatten 1 zu bilden.
Darüber hinaus ist'es denkbar, den Tisch 1 mit seitlichen
Ausklinkungen zu versehen, wobei dann der entsprechende Teil der Zarge 8 entsprechend ausgebildet seiin muß, d.h. den
Innenraum 9 des hier nicht dargestellten Ausklinkungen aufweisenden Tisches 1 auch im Bereich der Ausklinkung nach
außen abzuschließen, d.h. die Zarge 8 verläuft im Bereich der Ausklinkung der Ausklinkung folgend.
Die einzelnen, in Fig.l dargestellten Waben 11 sind, im hier
vorliegenden Ausführungsbeispiel über als Bohrungen ausgestaltete Durchbrüche 22 miteinander verbunden, so daß es
möglich ist, den Tisch 1 durch entsprechende Heizmedien zu beheizen.
Entsprechend eines Ausführungsbeispieles werden in den Hohlraum 9 der Tischplatte 1 bzw. des Tisches 1
Elektroheizstabe, angedeutet in Fig.5, wobei die Ausgestaltung und Anordnung der Heizstäbe 3 0 auch jede andere
Form und Anordnung aufweisen kann, angeordnet und der Hohlraum 9 bzw. die dort angeordneten Waben 11 im übrigen mit
einem Thermoöl gefüllt.
Die Elektroheizstabe 3 0 sind über einen hier ebenfalls in
Fig.5 lediglich andgedeuten Elektroanschluß 31 beheizbar und erwärmen so das sie umspülende im Hohlraum 9 befindliche
Thermoöl auf die gewünschte Themperatur.
Wie aus Fig.5 zu ersehen, weist der Tisch 1 darüber hinaus im
Bereich der Zarge 7 einen Anschluß 23 sowie einen Auslaß 24 auf, die über eine Leitung 28 miteinander gekoppelt sind.
In der Leitung 28 ist im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Saugdruckpumpe 29 angeordnet mit
deren Hilfe das im Hohlraum 9 des Tisches 1 bzw. der Tischplatte 1 befindliche Thermoöl in Zirkulation versetzt
werden kann, d.h. die einzelnen Waben 11 über die Durchbrüche 22 durchströmt, so daß das, mit Hilfe der Elektroheizstabe 30
erwärmte Thermoöl zirkuliert, d.h. die gesamte Tischplatte 1 bzw. den gesamten Tisch 1 durchströmt und gleichmäßig
erwärmt.
Es ist jedoch ebenso möglich, den Tisch 1 im Bereich der Zarge 8 mit einem Anschluß 2 3 zu versehen, der z.B. mit
einer, heißen Dampf in den Innenraum 9 des Tisches 1 leitenden hier nicht dargestellten Zuleitung gekoppelt werden
kann.
Die einzelnen Waben 11 stehen über entsprechende Durchbrüche 5 22 miteinander in Verbindung, so daß der Dampf entweder einen
definierten Weg gehend in den gesamten Hohlraum 9 des Tisches 1, d.h. in die einzelnen Waben 11 eindringend sich verteilen
kann, um über einen Auslaß 24 den erfindungsgemäßen Tisch
wieder verlassen zu können.
Es ist zum einen denkbar die einzelnen Durchbrüche 22 mit nur eine Flußrichtung zulassenden Einrichtungen zu versehen oder
aber auf derartige Steuermittel in Gänze zu verzichten.
Es ist desweiteren denkbar mehrere Ein- und Auslässe 23,24 vorzusehen, so daß eine Beheizung des Tisches 1 sektionsweise
erfolgen kann oder aber auch durch verschiedene Ein- und Auslässe 23,24 sichergestellt ist, daß der herangeführte
Dampf oder das Thermoöl lediglich bestimmte Sektionen zu beheizen hat, d.h. dadurch gewährleistet ist, daß eine
gleichmäßige Erwärmung des gesamten Tisches 1 sichergestellt wird bzw. verschiedene Sektionen verschieden heiß zu beheizen
sind.
Desweiteren ist jede weitere Variante wie z.B. eine spiralisch verlaufende Beheizung des Tisches 1 durch
entsprechende Anordnung der Durchbrüche 22 zwischen den einzelnen Waben 11 wie auch jede andere Verteilung des
Dampfes bzw. Lenkung des Dampfes denkbar.
Die hier dargestellte Variante ermöglicht eine Druckbeaufschlagung des Innenraums des erfindungsgemäßen
Tisches 1 bis maximal 30 bar vorzugsweise 16 bar.
Neben einer Beheizung mit Dampf wäre jedoch ebenso eine Beheizung mittels Wasser oder auch eine ausschließlich
elektrische wie auch jedwede andere Beheizung des Tisches denkbar.
Desweiteren sind, im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel endständig, d.h. an der Vorder- und Rückseite 25,26 des
Tisches 1 der Handhabung bzw. dem Transport des Tisches dienende Elemente 27 vorgesehen, die an der vorder- und
rückseitigen Zarge 6,7 festgelegt sind.
Entsprechend der zuvor beschriebenen Heizbarkeit der einzelnen Tischplatten 1 bzw. Tische 1 ist sichergestellt,
das der einzelne Preßtisch bzw. die einzelne Preßplatte 1 eine eigene Wärmeversorgung aufweist, d.h. für jede einzelne
Preßplatte eine eigene Wärmeversorgung möglich ist.
Das gewährleistet die Möglichkeit, daß jeder Tisch bzw. die einzelnen Heizplatten mit einer anderen Temperatur arbeiten
kann bzw. eine andere Temperatur aufweisend gesteuert werden kann.
Bei der Fertigung werden entsprechend des hier vorliegenden Ausführungsbeispieles die Elektroheizstäbe 3 0 vor einer
endgültigen Montage der oberen Abdeckung eingebracht und so dann nach Fertigstellung der Tischplatte 1 bzw. des Tisches
die Drucksaugpumpe 29 nebst der entsprechenden Leitungen 28 und der Anschlüsse 23 und 24 angebracht, wobei über
entsprechende Anschlüsse das Thermoöl in den Hohlraum 9 verbracht werden kann.
Die gesamte Platte 1 bzw. der Tisch 1 ist mit Thermoöl befüllt und nach entsprechender, zuvor beschriebener
Installation zu beheizen, wobei die Steuerung der Heizeinrichtung z.B. über eine Thermometersteuerung wie z.B.
eine Fühlthermometersteuerung erfolgen kann, d.h. die Temperatur ist genau anzusteuern, so daß mittels der hier
beschriebenen Elektroheizstäbe 3 0 wie auch der Druck-Saugpumpe 29 eine gewünschte Temperatur angefahren werden
0 kann, ohne daß es dazu weiterer manueller Tätigkeiten bedarf.
Claims (34)
1. Tisch, insbesondere Preßtisch oder Preßplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (1) aus
wenigstens einer Tischplatte (1) besteht und daß die Tischplatte (1) wenigstens teilweise hohl
ausgestaltet ist.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (1) aus einer Tischplatte (1) besteht.
3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) hohl ausgestaltet ist.
4. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischpleitte (1) eine deren
Temperatur regelbare Einrichtung (22,23,24) aufweist.
5. Tisch nach Anspruch 4, dadurch cpekennzeichnet, daß
die Einrichtung (22,2 3,24) eine Heizeinrichtung ist.
6. Tisch nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (22,23,24) eine elektrische
Heizeinrichtung (30) ist.
7. Tisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (22,23,24) eine Heizspiralen aufweisende elektrische Heizeinrichtung ist.
8. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (9) wenigstens
teilweise mit einem erwärmbaren Heizmedium gefüllt ist.
9. Tisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (9) in Gänze mit einem erwärmbaren
Heizmedium gefüllt ist.
10. Tisch nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (9) mit Thermoöl gefüllt ist.
11. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoöl erwärmende
Elektroheizstäbe (30) vorgesehen sind.
12. Tisch nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroheizstäbe (3 0) in der Tischplatte (1)
angeordnet sind.
13. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bi 12, dadurch
gekennzeichnet, daß im Tischplatteninnenraum (9)
Verstärkungsrippen (10) vorgesehen sind.
14. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsrippen (10)
0 wabenförmig ausgestaltet sind.
15. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsrippen (10)
wenigstens teilweise mit der Tischplattenoberseite und/oder Unterseite (3) verschweißt sind.
16. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die wabenförmigen Verstärkungsrippen (10) an ihren sich einander
berührenden Stegen (13,14) wenigstens teilweise miteinander verschweißt ausgebildet sind.
5
17. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstärkungsrippen (10) der Durchführung des Heizmediums dienende Öffnungen
(22) aufweisen.
18. Tisch nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (22) die einzelnen Waben (11)
wenigstens teilweise verbindend den Durchtritt des Heizmediums in wenigstens eine Richtung ermöglichend
angeordnet und ausgestaltet sind.
19. Tisch nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (22) wenigstens
teilweise mit einer die Fließrichtung des Mediums regelnden Einrichtung versehen sind.
20. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) mit
wenigstens einem die Zuführung eines Heizmediums ermöglichenden Einlaß (23) und wenigstens einem die
Abführung des Heizmediums ermöglichenden Auslaß (24) versehen ist.
21. Tisch nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der der Abführung des Heizmediums dienende Auslauß
(24) über wenigstens eine Leitung (28) mit dem Einlaß (23) verbunden ist und das wenigstens eine
Leitung (28) mit einer die Zirkulation des Heizmediums veranlassenden Einrichtung (29)
gekoppelt ist.
22. Tisch nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die die Zirkulation veranlassende Einrichtung eine Druck-Saugpumpe (29) ist.
23. Tisch nach Anspruch 21 oder 22, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hohlraum der Tischplatte (1)
mit Ein- und Auslaß sowie die mit Ein- und Auslaß (23,24) verbundene eine Druck-Saugpumpe (29)
aufweisende Leitung (28) ein geschlossenes System bildend ausgestaltet sind.
10
10
24. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung
(22,23,24,28,29,30,31) eine, die Temperatur des Heizmediums erfassende Thermometersteuerung aufweist.
25. Tisch nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Thermometersteuerung einen Temperaturfühler
aufweist.
26. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tischplatte (l) mittels des Heizmediums Dampf beheizbar ausgestaltet ist.
27. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tischplatte (l) mittels des
Heizmediums Wasser beheizbar ausgestaltet ist.
28. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) ein unter
einem Druck von max. 30 bar stehendes Heizmedium
aufnehmbar ausgestaltet ist.
29. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Ober- oder
Unterseite (2,3) der Tischplatte (1) aus einzelnen
Segmenten (2a;3a) bestehend ausgestaltet ist.
30. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlraum (9) der Tischplatte
(1) angeordnete die Ober- und Unterseite (2,3) der Tischplatte (1) miteinander verbindende Zugstangen
(15) vorgesehen sind.
31. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Segmente (2a;3a)
wenigstens eine Zugstange (15) zugeordnet ist.
32. Tisch nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange ein Haltebolzen
(15) ist.
33. Tisch nach einem der Ansprüche 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Haltebolzen (15)
an der Innenseite (18,19) einer der beiden Tischplattenseiten (2,3) festgelegt ist und mit der
gegenüberliegenden Seite der Tischplatte (1) verbindbar ausgestaltet ist.
34. Tisch nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebolzen (15) mit der Ober- und
Unterseite(2,3) der Tischplatte (1) verschweißbar ausgestaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29610952U DE29610952U1 (de) | 1996-06-25 | 1996-06-25 | Tisch, insbesondere Preßtisch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29610952U DE29610952U1 (de) | 1996-06-25 | 1996-06-25 | Tisch, insbesondere Preßtisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29610952U1 true DE29610952U1 (de) | 1996-09-05 |
Family
ID=8025544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29610952U Expired - Lifetime DE29610952U1 (de) | 1996-06-25 | 1996-06-25 | Tisch, insbesondere Preßtisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29610952U1 (de) |
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-
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- 1996-06-25 DE DE29610952U patent/DE29610952U1/de not_active Expired - Lifetime
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