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DE29610638U1 - Fixateur - Google Patents

Fixateur

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Publication number
DE29610638U1
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DE
Germany
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fixation
clamping jaws
fixator
clamping
fixation pin
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DE29610638U
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Karl Leibinger Medizintechnik GmbH and Co KG
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Karl Leibinger Medizintechnik GmbH and Co KG
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Publication date
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Priority to PCT/EP1997/002636 priority patent/WO1997048347A1/de
Priority to EP97925935A priority patent/EP0848599A1/de
Priority to US09/011,924 priority patent/US6030387A/en
Publication of DE29610638U1 publication Critical patent/DE29610638U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61B17/56Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
    • A61B17/58Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
    • A61B17/60Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements for external osteosynthesis, e.g. distractors, contractors
    • A61B17/62Ring frames, i.e. devices extending around the bones to be positioned
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    • A61B17/88Osteosynthesis instruments; Methods or means for implanting or extracting internal or external fixation devices
    • A61B17/8872Instruments for putting said fixation devices against or away from the bone
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    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/16Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
    • A61B17/1697Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans specially adapted for wire insertion

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Description

17. Juni 1996 96-1166 La-mf
Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG 78570 Mühlheim/Donau
Fixateur
Die Erfindung besteht aus einem Fixateur nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein gattungsgemäßer Fixateur ist bereits aus der DE 41 13 083 Al bekannt. Dieser Fixateur weist als Klemmbacken drei oder vier Ringe auf, die entweder als geschlossene Ringe oder als Sektorringe ausgebildet sind. Die Ringe sind über Stangen miteinander verbunden. Zur gegenseitigen Positionierung der Ringe sind die Stangen gegenüber den Ringen axial verschiebbar und verschwenkbar und können in ihrer jeweiligen Stellung an den Ringen festgeklemmt werden. An den Ringen sind Halter für Knochendrähte oder Knochen-Fixations- und Haltestifte vorgesehen.
Der bekannte Fixateur ermöglicht eine freie gegenseitige räumliche Bewegung der Ringe, so daß die Knochenfragmente sehr genau positioniert und reponiert werden können. Durch das Festklemmen der Stäbe an den Ringen wird der Fixateur in der präzise eingestellten Position stabil festgelegt.
Aus der DE 94 02 291 U ist ein Fixateur bekannt, der zur provisorischen Schnellversorgung der Patienten nur zwei Klemmbacken auf-
weist, wobei jeder Sektorring jeweils zwei Halter für die Spannstifte aufweist und wobei jeder Halter wenigstens zwei senkrecht zur Ebene des Sektrorrings gegeneinander versetzte Aufnahmen für die Spannstifte, d.h. die Fixations- und Haltestifte, aufweist. Die Spannstifte sind als zylindrische Stifte ausgeführt, die an ihrem vorderen Ende eine kleine Spitze aufweisen, die oberflächlich in den Knochen eindrückbar ist. In ihrem hinteren Bereich sind diese Spannstifte mit einem Außengewinde versehen. Nach Positionieren der Klemmbacken werden die Spannstifte dann mit der entsprechend ausgebildeten Aufnahme, die mit dem Außengewinde der Spannstifte zusammenwirkt, so weit vorgeschoben, bis sie auf der Knochenoberfläche aufsitzen und den notwendigen Halt geben. Diese Fixierung der Spannstifte ist umständlich und zeitaufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen gattungsgemäßen Fixateur derart weiterzubilden, daß die Positionierung und Fixierung des Fixateurs am Knochen wesentlich vereinfacht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe ausgehend von einem gattungsgemäßen Fixateur durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Demnach sind die Klemmbacken mit einem Fixationsstiftapplikator lösbar verbindbar, über den jeweils ein Fixationsstift in die entsprechend gewünschte Position in der Knochenoberfläche bringbar ist.
Mit dem Fixateur ist eine minimalinvasive Alternative zur operativen Versorgung von Tibea-Frakturen an die Hand gegeben. Bei diesem Fixateur werden die einzelnen Fragmente jeweils im Bereich der Kortikalis fixiert, ohne daß die Markhöhle eröffnet wird (sogenanntes Pinless-Nail-Verfahren). Der Fixateur ist aufgrund des erfindungsgemäß vorgesehenen Fixationsstiftapplikators schnell und einfach zu applizieren und erlaubt eine intra- und
• · · · · jfc
postoperative Reposition in allen Ebenen. Durch diese Technik wird eine Kontamination des Markraums vermieden. Ein unmittelbarer Verfahrenswechsel zur Marknagelung ist gefahrlos, d.h. ohne erhöhte Infektionsgefahr möglich. Zusätzlich kann bei Verwendung des erfindungsgemäßen Fixateurs diese auch während einer Marknagelung in situ verbleiben, wodurch sich die Marknagelung erheblich vereinfacht und auch beschleunigt durchführen läßt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den sich an den Hauptanspruch anschließenden Unteransprüchen. Demnach kann der Fixationsstiftapplikator pistolenförmig ausgebildet sein und neben einem feststehenden Handgriff einen beweglichen Griffteil aufweisen, über das ein auf den Fixationsstift wirkender Stößel verschiebbar ist.
Über den beweglichen Griffteil kann im Haltestiftapplikator eine Transportplatte zur Bewegung des Stößels gegen die Kraft einer Feder bewegbar sein. Über diese Transportplatte wird damit der Stößel und durch diesen der Haltestift in Richtung auf die gewünschte Position bewegt.
In besonders einfacher Weise läßt sich der Fixationsstiftapplikator durch einen Rastmechanismus an der Klemmbacke fixieren. Zum Lösen aus dem Rastmechanismus weist der Fixationsstiftapplikator einen extern betätigbaren Auslöser auf, der über ein Gestänge mit dem Rastmechanismus verbunden ist.
Der Fixateur kann aus zwei Klemmbacken bestehen, die über entsprechende Stangen in die gewünschte Position zueinander bringbar sind. Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung können aber mit den Klemmbacken noch zusätzliche Verbindungselemente verbunden sein, die entsprechende Klemmvorrichtungen zur Aufnahme weiterer Stangen und damit zur Verbindung weiterer Klemm-
backen aufweisen. Damit ist der Fixateur beliebig erweiterbar.
Die Fixations- und Haltestifte können unterschiedliche Formen aufweisen. So können sie als Monostifte gerade oder gekröpft sein. Sie können auch als sogenannte Duostifte als gabelförmig verzweigte parallel zueinander angeordnete Stifte ausgebildet sein. Fixationsstifte können auch an ihren Enden löffelartig ausgebildet und mit mehreren parallel zueinander angeordneten Spitzen versehen sein, wobei auch hier wiederum eine Ausgestaltung als Monostift oder Duostift möglich ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbexspiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: eine axiale Draufsicht auf den Fixateur mit eingesetztem Fixationsstiftapplikator und
Fig. 2: eine Darstellung gemäß Fig. 1, wobei der Fixationsstiftapplikator in einer anderen Arbeitsposition dargestellt ist.
Der Fixateur weist mehrere Klemmbacken auf, von denen in der Fig. 1 und 2 jeweils nur eine Klemmbacke 10 dargestellt ist. Die Klemmbacken 10 sind hier aus zueinander abgewinkelten geraden Stücken gebildet, können aber auch aus Sektorringen gebildet sein. Die Klemmbacken 10 sind durch hier nicht näher dargestellte axiale Stangen miteinander verbunden. Die axialen Stangen sind in den Klemmbacken axial verschiebbar und gegenüber der Ebene der Klemmbacken 10 verschwenkbar. Dadurch ist eine freie dreidimensionale gegenseitige Verstellung der Klemmbacken 10 möglich. In der jeweils gewünschten Stellung können die Stangen in den Klemmbacken 10 sowohl axial als auch in ihrer Schwenkstel-
• ·
lung festgeklemmt werden. Dadurch sind die Klemmbacken 10 in ihrer gegenseitigen räumlichen Anordnung stabil miteinander verbunden.
Die Klemmbacken 10 weisen zwei Klemmaufnahmen 12 zur Aufnahme der hier nicht näher dargestellten Stangen auf. Die Klemmaufnahmen 12 sind mit Klemmkugeln ausgestattet, wie dies beispielsweise in der DE 94 02 291 U und in der DE 41 13 083 A näher beschrieben ist.
An einem Ende des Klemmbacken 10 ist senkrecht zu dem Klemmbacken 10 ein Haltestift 14 einsetzbar. Dieser Haltestift 14 kann, wie in der hier dargestellten Ausführungsform gezeigt, als sogenannter Doppel-Löffel-Stift ausgebildet sein. Hierzu ist der Haltestift 14 an seinem freien Ende im Schnitt löffeiförmig gebogen und weist mehrere Spitzen 16 auf, die zur Fixation beispielsweise in der Kortikalis eines Tibea 18 dienen.
An dem gegenüberliegenden freien Ende der Klemmbacke 10 ist ein Fixationsstift 20 in Doppelpfeilrichtung a axial verschiebbar geführt. Zur axialen Verschiebbarkeit des Fixationsstiftes 20, d.h. zur Positionierung desselben in der Kortikalis des Tibea ist ein Fixationsstiftapplikator 22 über einen Rastmechanismus 24 fest, aber lösbar, mit dem Klemmbacken 10 verbunden.
Über den Fixationsstiftapplikator 22 ist der Fixationsstift 20 schnell und einfach an der gewünschten Stelle positionierbar. Nach Positionierung des Fixationsstifts 20, d.h. dem Eingreifen der beispielsweise V-förmig geformten Spitze 26 des Fixationsstifts 20 in der Kortikalis, wird der Fixationsstift 20 mit der Klemmbacke in nicht näher dargestellter Art und Weise fixiert. Nach Fixierung des Fixationsstifts 20 mit dem Klemmbacken wird der Fixationsstiftapplikator 22 vom Klemmbacken 10 gelöst.
Der Fixationsstiftapplikator 22 ist pistolenförmig ausgebildet und weist einen feststehenden Handgriff 28 und ein pistolenlaufförmiges Gehäuse 30 auf. Im Gehäuse 30 ist in Doppelpfeilrichtung b axial verschieblich ein Stößel 32 gelagert, der auf den in den Fixationsstiftapplikator 22 eingesetzten Fixationsstift 20 einwirkt. Der Stößel 32 ist über eine Transportplatte 34 verschiebbar. Diese Transportplatte wird über einen beweglichen Griffteil 36 beaufschlagt, wenn der bewegliche Griffteil in Doppelpfeilrichtung c verschwenkt wird. Diese Kinematik ist aus dem Vergleich der Fig. 1, wo das Griffteil 36 in seiner Ausgangslage dargestellt ist, mit der Fig. 2, in welcher das Griffteil in seiner verschwenkten Lage dargestellt ist, zu erkennen.
An dem Fixationsstiftapplikator 22 ist zusätzlich ein Auslöserhebel 38 angeordnet, der über ein Gestänge 40 mit dem Rastmechanismus 24 in Verbindung steht. Durch Betätigung des Auslöserhebels 38 kann der Fixationsstiftapplikator einfach vom Klemmbacken 10 gelöst werden.
Der erfindungsgemäße Fixateur kann wie folgt verwendet werden: Zunächst werden die Klemmbacken 10 mit dem ausgewählten Haltestift 14 versehen. Dann wird der Fixationsstiftapplikator mit der Klemmbacke verbunden, wobei hier ein ausgewählter Fixationsstift 20 eingesetzt ist. Diese mit den Stiften 14 und 20 versehene Klemmbacke 10 wird über die zur Implantation vorgesehene Partie der Tibea 18 gelegt und die daraus ersichtlichen Perforationsstellen der Haut werden markiert. Mittels eines Skalpells erfolgt eine Längsinzision der Haut von ca. 8-10 mm Länge, mittels Raspatorium werden die Weichteile abgeschoben und bis auf das Periost dargestellt. Anschließend werden die ausgewählten Fixations- und Haltestifte 20 und 14 zusammen mit dem Fixationsstiftapplikator 22 und der Klemmbacke IQ in die Weichteile einge-
führt, idealerweise zwischen Knochen und Raspatorium, bis der jeweilige Haltestift 14 im Bereich der Tibeahinterkante ausreichend Halt findet. Anschließend wird der Fixationsstift 20 mittels Fixationsstiftapplikator 22 durch die vorbereitete Hautinzision im Bereich der Tibeavorderkante eingeführt, bis sich ein regelrechter Knochenkontakt ergibt. Die endgültige Fixation der Implantate erfolgt durch Mehrfachbetätigung des Handgriffes 36. Ein ausreichender Halt der Klemmbacke 10 ist gegeben, wenn sich die Verletzerextremität an der Klemmbacke von der Unterlage abheben läßt, ohne daß die Stifte ausreißen. In gleicher Weise wird das jeweils der Fraktur gegenüberliegende Fragment mit einer bzw. zwei Klemmbacken 10 gefaßt.
Im Falle der Verwendung von Duo-Stiften genügt es nun, die jeweils proximal bzw. distal der Fraktur gelegene Klemmbacke mittels ausreichend langer Stangen zu verbinden. Beispielsweise unter Röntgenbildwandler-Kontrolle wird die Fraktur reponiert. Sobald eine achsengerechte Stellung der Fragmente erzielt ist, erfolgt die endgültige Fixation der Stangen.

Claims (8)

17. Juni 1996 96-1166 La-mf Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG 78570 Mühlheim/Donau Fixateur Ansprüche
1. Fixateur mit Klemmbacken, mit die Klemmbacken verbindenden Stangen, die zur Positionierung gegenüber den Klemmbacken axial und in Anstellwinkel verstellbar und in der Positionierungsstellung klemmbar sind, und mit in den Klemmbacken klemmbar aufnehmbaren Fixations- und Haltestiften,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Klemmbacken ein Fixationsstiftapplikator lösbar verbindbar ist, über den jeweils ein Fixationsstift in eine gewünschte Position bringbar ist.
2. Fixateur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fixationsstiftapplikator pistolenförmig ausgebildet ist und neben einem feststehenden Handgriff ein bewegliches Griffteil aufweist, über das ein auf den Fixationsstift wirkender Stößel verschiebbar ist.
3. Fixateur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über das bewegliche Griffteil eine Transportplatte zur Bewegung des Stößels gegen die Kraft einer Feder bewegbar ist.
4. Fixateur nach einem der Ansprüche 1-3, gekennzeichnet durch einen Rastmechanismus zum Fixieren des Fixationsstiftapplikators an der Klemmbacke.
5. Fixateur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fixationsstiftapplikator einen Auslöser aufweist, der über ein Gestänge mit dem Rastmechnismus verbunden ist.
6. Fixateur nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durch Verbindungselemente zur Aufnahme von zusätzlichen die Klemmbacken verbindenden Stangen, die mit den Klemmbacken verbindbar sind und Klemmechanismen für die Stangen aufweisen.
7. Fixateur nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fixations- und/oder Haltestift mit einer Spitze gerade oder gekröpft ausgebildet ist.
8. Fixateur nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fixations- und/oder Haltestift gabelförmig verzweigt mit zwei Spitzen ausgebildet ist.
DE29610638U 1996-06-17 1996-06-17 Fixateur Expired - Lifetime DE29610638U1 (de)

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DE29610638U1 true DE29610638U1 (de) 1997-11-13

Family

ID=8025317

Family Applications (1)

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DE29610638U Expired - Lifetime DE29610638U1 (de) 1996-06-17 1996-06-17 Fixateur

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