DE29609887U1 - Steckverbindung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckverbindung zwischen von einem Thermoelement
ausgehendem Koaxialkabel mit Innen- und Außenleiter und einem in einer Armatur angeordneten
Magneten, dessen einer elektrischer Anschluß mit dem Außenleiter über die Armatur
sowie mit einem mit dieser verbundenen Elemente wie Überwurfmutter oder Druckschraube
und dessen zweiter elektrischer Anschluß durch das Element hindurch mit dem Innenleiter
verbindbar sind.
Thermoelektrische Zündsicherungen für Gasbrennstellen wie Gasherde arbeiten derart, daß
eine Verschließeinrichtung durch einen Elektromagneten gegen eine Schließkraft offengehalten
wird, wobei der erforderliche Strom, der im Bereich zwischen 0,5 und 1,0 A liegt, durch
die von einem Thermoelement abgegriffene Spannung erzeugt wird, die einer Brennstelle im
Brenner ausgesetzt ist. Da in einem Thermoelement nur Spannungen in der Größenordnung
von 20 - 30 mV anstehen, darf der Gesamtwiderstand des das Thermoelement und den
Elektromagneten einschließenden Stromkreises nur im Bereich zwischen 25 und 50 mOhm
liegen. Da die Eigenwiderstände von Thermoelement und elektrischen Leitern wie Koaxialkabel
und Magnetspule bereits in dieser Größenordnung liegen, muß darauf geachtet werden,
daß Übergangswiderstände so gering wie möglich gehalten werden.
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DipL-Phys- Dr. H.-H. Stoffregen
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Um ein Thermoelement an einen Elektromagneten anzuschließen, sind Steckverbindungen
bekannt, bei denen jeder Leiter mit einem gesonderten Stecker verbunden ist. Sodann ist
einer der Stecker unmittelbar an den Elektromagneten und der andere an die Armatur
angeschlossen. Eine entsprechende Verbindungsart ist aufwendig und zudem nicht automatengerecht.
Auch sind Steckverbindungen bekannt, bei denen die Armatur eine Überwurfmutter oder
Druckschraube aufweist, durch die eine Hülse geschoben wird, die ihrerseits die elektrischen
Anschlüsse für den Elektromagneten aufweist. Eine entsprechende Verbindungsart fordert
hohe Maßgenauigkeiten der einzelnen Elemente zueinander, um sicherzustellen, daß unerwünschte
Übergangswiderstände nicht auftreten. Auch sind entsprechende Steckverbindungen sowohl von der Konstruktion als auch von der Montageseite her recht aufwendig.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Steckverbindung der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, daß mit konstruktiv einfachen Maßnahmen eine kostengünstige
Verbindung hergestellt werden kann, wobei gleichzeitig gewährleistet sein soll, daß
selbst bei größeren Toleranzen die erforderliche sichere Verbindung zwischen den einzelnen
elektrischen Kontakten gegeben ist. Dabei soll ggfs. auch eine Mehrfachfunktion der die
Steckverbindung sicherstellenden Elemente möglich sein.
Das Problem wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Steckverbindung
ein auf das Element aufschiebbares Klammerelement umfaßt, das von dem Koaxialkabel
durchsetzt ist oder in dem das Koaxialkabel befestigt ist, und daß das Klammerelement auf
einem Abschnitt von diesem mittelbar oder unmittelbar derart einwirkt, daß bei auf dem
Element aufgeschobene Klammerelement dieses das Koaxialkabel in Richtung des Magneten
kraftbeaufschlagt. Das Klammerelement ist vorzugsweise auf das als Ringnut ausgebildete
Element schiebbar, die koaxial eine in dem Element vorhandene Durchbrechung für das
Koaxialkabel umgibt.
Insbesondere stützt sich das Klammerelement an einem vorzugsweise umlaufenden Bund oder
Absatz des Koaxialkabels oder einer dieses umgebenden Hülse ab, um auf diese Weise die
erforderliche Druckbeaufschlagung des Koaxialkabels, und zwar des Innenleiters in Richtung-
des Magneten sicherzustellen.
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Um ein Lösen bzw. Sichern des Koaxialkabels in einer Armatur ohne die Gefahr vornehmen
zu können, daß das Klammerelement verloren geht, ist des weiteren vorgesehen, daß dieses
unverlierbar von dem Koaxialkabel durchsetzbar ist.
Eine besondere einfache Konstruktion des Klammerelementes ergibt sich dann, wenn dieses
im Schnitt eine U-Form mit federvorgespannten Schenkeln aufweist, wobei zumindest von
einem Stirnrand eines Schenkels ein Schlitz ausgeht, dessen lichter Abstand auf die nutartige
Aufnahme wie Ringnut angepaßt ist.
Dadurch, daß das Klammerelement im wesentlichen aus einem U-förmigen Element mit
aufeinanderzu federvorgespannten Schenkeln besteht, ist eine einfache, jedoch sichere
Befestigung des Koaxialkabels in der Armatur gewährleistet, wobei das Koaxialkabel
fortwährend eine Kraftbeaufschlagung in Richtung des Magneten erfährt.
Damit das Klammerelement unverlierbar mit dem Koaxialkabel verbunden ist, kann dieses
eine Aussparung des Schenkels durchsetzen, der nicht mit der Ringnut wechselwirkt, wobei
nach dem Einfügen des Koaxialkabels ein Abschnitt einer Hülse umgebördelt werden kann,
bis die Erstreckung größer als die der Aussparung des Schenkels ist. Alternativ besteht
selbstverständlich auch die Möglichkeit, daß das Koaxialkabel in einem in den anderen
Schenkel verlaufenden Längsschlitz eingebracht wird, der sich zum freien Rand hin verengt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Klammerelement ein auf die Aufnahme
aufschiebbarer Schuh mit einem von dem Koaxialkabel durchsetzten oberen Abschnitt sowie
einem über gebogene eine Federvorspannung hervorrufende Seitenschenkel übergehenden
unteren Abschnitt, von dessen einer Stirnseite ein Schlitz ausgeht, dessen Längsränder in die
nutartige Aufnahme einbringbar sind. Durch diese Maßnahme ist ebenfalls gewährleistet, daß
das Koaxialkabel im erforderlichen Umfang in Richtung des Magneten kraftbeaufschlagt ist.
In besonders hervorzuhebender Ausgestaltung der Erfindung weist das Klammerelement einen
U-förmig gebogenen Basiskörper mit erstem und zweitem Längsschenkel auf, wobei das
Klammerelement mit seinem ersten Längsschenkel in die nutartige Aufnahme einbringbar ist
und der zweite Längsschenkel entweder sich mittelbar oder unmittelbar auf einem Abschnitt
des Koaxialkabels abstützt oder Führungsfläche für das Koaxialkabel ist, und wobei der erste
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und der zweite Längsschenkel mittels eines Hebelelementes gegeneinander verspannbar sind.
Dabei weisen die Längsschenkel des Klammerelementes Längsschlitze auf, wobei der von der
nutartigen Aufnahme durchsetzbare Längsschlitz des unteren Längsschenkels in eine Erweiterung
übergeht, die von der nutartigen Aufnahme frei durchsetzbar ist.
Bevorzugterweise gehen die Längsschenkel über einen gebogenen Querschenkel ineinander
über, wobei einer der Längsschenkel gegenüberliegend zum Querschenkel in einen U-förmigen
Abschnitt mit in Richtung des entsprechenden Längsschenkels abgewinkelten Endabschnitt übergeht, der zu dem anderen Längsschenkel zumindest im nicht vorgespannten
Zustand des Klammerelementes überlappend verläuft.
Um die Längsschenkei und damit das Klammerelement vorzuspannen, ist des weiteren
vorgesehen, daß das Hebelelement zwischen Abschnitten des U-förmigen Abschnitts des
einen Längsschenkels und innenseitig entlang von diesem sich erstreckenden Ende des
anderen Längsschenkels drehbar gelagert ist, um im gewünschten Umfang die einander
zugeordneten Abschnitte des U-förmigen Abschnitts des ersten Längsschenkels und des
Endabschnitts des anderen Längsschenkels mehr oder weniger zu beabstanden, um auf diese
Weise die gewünschte Vorspannung zu erzielen. Dabei weist das Hebelelement vorzugsweise
eine T-Form mit einem Querschenkel auf, der zwischen den entsprechenden Abschnitten
verläuft.
Sofern das Koaxialkabel entlang eines der Längsschenkel des U-förmigen Basiskörpers des
Klammerelementes verläuft, ist vorgesehen, daß der Innenleiter des Koaxialkabels über einen
gegenüber dem Klammerelement isolierten Abschnitt mit einem vorzugsweise L-förmigen
elektrischen Kontakt verbunden ist, der mit dem zweiten elektrischen Anschluß des Magneten
kontaktierbar ist. Dabei verläuft ein Schenkel des L-förmigen elektrischen Kontaktes entlang
dem Längsschenkel des Klammerelementes, der mit der nutartigen Aufnahme zusammenwirkt,
wobei der Längsschenkel in diesem Bereich eine Durchbrechung aufweist, damit der
entsprechende Schenkel des L-förmigen elektrischen Kontakts mit dem zweiten elektrischen
Anschluß des Magneten in Berührung gelangen kann.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den
Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination -,
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sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Klammerelementes zum Kontaktieren eines
Koaxialkabels mit einem Elektromagneten am Beispiel an einer Druckschraube,
Fig. 2 das Klammerelement nach Fig. 1, jedoch fixierbar an einer Überwurfmutter,
Fig. 3 das Klammerlelement der Figs. 1 und 2 in Draufsicht,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform eines Klammerelementes am Beispiel einer
Druckschraube und Seitenansicht,
Fig. 5 das Klammerelement nach Fig. 4 in Draufsicht,
Fig. 6 das Klammerelement nach Fig. 1 in Vorderansicht,
Figs. 7-10 verschiedene Stellung einer besonders hervorzuhebenden Ausführungsform
eines Klammerlementes,
Fig. 11 das Klammerelement der Fig. 7 - 10 in Draufsicht,
Figs. 12-15 eine weitere besonders hervorzuhebende Ausführungsform eines Klammerelementes
mit parallel zu einer Kontaktfläche eines Magneten verlaufendem Koaxialkabel.
In den Figuren sind Verbindungen zwischen einem Koaxialkabel 10 und einem Elektromagneten
12 dargestellt, der in einer Armatur angeordnet ist und über den die Gaszufuhr zu
einer Gasbrennstelle wie Gasherd geöffnet oder unterbrochen wird, und zwar in Abhängigkeit
von dem über das Koaxialkabel 10 fließenden Strom.
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Um das Koaxialkabel 10 mit dem Elektromagneten 12 zu verbinden, durchsetzt das Koaxialkabel
10 entweder eine Druckschraube 16 oder eine Überwurfmutter 18, die mit der Armatur
14 verschraubbar ist. Dabei ist der Mantel 20 des Koaxialkabels 10 als ein erster Pol mit der
Armatur 14 und der Innenleiter 22 als zweiter Pol unmittelbar mit einem Anschluß des
Elektromagneten verbunden.
Das Koaxialkabel 10 führt zu einem nicht dargestellten Thermoelement, dessen Schenkel mit
dem Innen- bzw. Außenleiter 20, 22 verbunden sind, damit aufgrund der von dem Thermoelement
erzeugten Spannung der Elektromagnet 12 gegen eine Schließkraft dann offengehalten
werden kann, wenn das Thermoelement im erforderlichen Umfang von Hitze beaufschlagt
wird, also zum Beispiel bei einer Gasbrennstelle die Flamme brennt.
Um eine Kontaktierung ohne hohen Übergangswiderstand zwischen dem Innenleiter 22 und
dem Anschluß 24 des Elektromagneten 12 sicherzustellen, sind verschiedene Verbindungsarten
vorgesehen, die auf dem Grundgedanken basieren, daß das Koaxialkabel 10 federkraftbeaufschlagt
in Richtung des Elektromagneten 12 gedrückt wird. Hierzu weist das mit der Armatur verschraubbare Element in Form der Druckschraube 16 oder der Überwurfmutter
18 oder eines anderen entsprechenden Elementes einen über die Stirnfläche 26 erstreckenden
zylindrischen Ansatz 28 auf, wobei zwischen dem Ansatz 28 und der Stirnfläche 26 eine
Ringnut 30 ausgebildet ist. Diese Ringnut 30 dient als Aufnahme und Gegenlager für
verschiedene Arten von Klammerelementen, mittels derer in nachstehend beschriebener Art
und Weise das Koaxialkabel 10 in Richtung des Magneten 12 kraftbeaufschlagt wird.
So ist den Fig. 1 bis 3 eine erste Ausführungsform eines Klammerelementes 32 zu entnehmen,
das eine im Schnitt U-förmige Klammerform mit Längsschenkeln 32 und 34 sowie einem diese verbindenden einem Kreisabschnitt folgenden Querschenkel 36 aufweist. Dabei
sind die Schenkel 32, 34 und der Querschenkel 36 derart gebogen, daß die Längsschenkel 32,
33 aufeinanderzu federvorgespannt sind, also das Bestreben zeigen, sich anzunähern.
Von den jeweiligen Stirnseiten 38, 39 der Längsschenkel 32, 33 gehen Längsschlitze 40, 42
aus, wobei die Breite des Längsschlitzes 40 des unteren Schenkels 32 an den Durchmesser
der Ringnut 30 angepaßt ist.
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Der obere Längsschenkel 33 liegt seinerseits an einer das Koaxialkabel 10 umgebenden Hülse
44 an, so daß dann, wenn der untere Längsschenkel 32 in die Ringnut 30 eingebracht ist, der
obere Längsschenkel 33 die Hülse 44 und damit das Koaxialkabel 10 in Richtung des
Magneten 12 drückt.
Die Hülse 24 selbst steht in elektrisch leitendem Kontakt mit der Druckschraube 14 bzw. der
Überwurfmutter 18 und weist einen gegenüber dem Innenleiter 22 isolierten Endabschnitt auf,
um die erforderliche elektrische Verbindung ohne Gefahr des Entstehens eines Kurzschlusses
herzustellen.
Um das Klammerelement 32 unverlierbar mit dem Koaxialkabel 10 zu verbinden, kann der
Längsschlitz 42 in seinem Öffnungsbereich eine nicht dargestellte Einschnürung derart aufweisen,
daß das Klammerelement 32 nicht von dem Koaxialkabel 10 weggezogen werden kann.
In den Fig. 4 bis 6 ist eine zweite Ausführungsform eines Klammerelementes 46 dargestellt,
das aus einem in die Ringnut einbringbaren Bodenabschnitt 48 mit Längsschlitz 49 und von
diesem ausgehenden gebogenen Seitenschenkeln 50, 52 besteht, dessen Längsränder sich auf
der Hülse 44 oder einem entsprechenden Abschnitt des Koaxialkabels 40 abstützen. Eine
Unverlierbarkeit des Klammerelementes 46 kann durch entsprechende Ausbildung der
Schlitze beziehungsweise der Randbereiche der Seitenschenkel 50, 52, die auf der Hülse 44
abgestützt erfolgen. Insoweit wird jedoch auf übliche Konstruktionen zur Unverlierbarkeit
von Elementen verwiesen.
Losgelöst hiervon sind die Seitenschenkel 50, 52 in Richtung des Basiselements 48 ebenfalls
derart federvorgespannt, daß dann, wenn das Basiselement, d.h. die Längsränder des Schlitzes
49 in die Ringnut 30 eingebracht sind, die auf der Hülse 44 abgestützten Seitenschenkel 50,
52 eine Kraftbeaufschlagung in Richtung des Magneten 12 hervorrufen.
In Fig. 7 - 11 ist eine dritte besonders hervorzuhebende Ausführungsform eines Klammerelementes
54 dargestellt, das sich dahingehend von den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 6 unterscheidet, als daß zusätzlich ein Hebelelement 56 vorgesehen ist, über die eine Kraftbeaufschlagung
von Längsschenkeln 58 und 60 des Klammerelementes 54 aufeinanderzu
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erfolgt, wobei der Längsschenkel 58 in der Ringnut 30 gelagert ist und der Längsschenkel 60
an einem Bund oder entsprechenden Absatz 62 des Koaxialkabels 10 bzw. einer dessen Endabschnitt
aufnehmenden Hülse 64 abgestützt ist. Dabei verdeutlichen die Fig. 7 bis 10 in entsprechender Reihenfolge das Verschließen, d.h. Spannen des Klammerlementes 54 derart,
daß das Koaxialkabel, das im Ausführungsbeispiel eine Druckschraube 16 durchsetzt, gegen
den Elektromagneten 12 zur Kontaktierung gedrückt wird. Ferner ist die Fig. 7 eine vergrößerte
Darstellung der Fig. 8.
Das Klammerelement 54, welches ein gebogenes Stanzteil sein kann, umfaßt einen in einer
Ebene verlaufenden ersten Längsschenkel 58, der über einen gebogenen Querschenkel 66 mit
dem zweiten einen in Richtung des ersten Längsschenkels 58 durchgebogenen Abschnitt aufweisenden
Längsschenkel 60 verbunden ist. Dabei weisen die Längsschenkel 58, 60 Längsschlitze
oder Durchbrechungen 68, 70 einer Länge auf, daß das Klammerelement entweder auf den Ansatz 28 aufgeschoben und damit in die Ringnut 30 eingebracht oder von diesem
entfernt werden kann, um das Klammerelement 54 beim Abziehen des Koaxialkabels 10 von
der Druckschraube 16 mit entfernen zu können. Hierzu ist es erforderlich, daß der Längsschlitz
68 eine Erweiterung 69 (Fig. 11) aufweist, deren lichte Weite und größer als die des
Ansatzes 28 ist. Demgegenüber ist es nicht erforderlich, daß der Schlitz 70 des oberen
Längsschenkel 60 eine Erweiterung aufweist, da das Klammerelement 54 bevorzugterweise
zwischen dem Bund 62 und einem umgebördelten Endabschnitt 72 der Hülse 64 verbleiben
soll. Das Umbördeln des Randes 62 kann nach Einbringen des Koaxialkabels 14 in das
Klammerelement 54 erfolgen.
Von dem magnetseitigen in einer Ebene verlaufenden Längsschenkel 58 geht gegenüberliegend
zum gebogenen Querschenkel 66 ein U-förmig gebildeter Endabschnitt 74 mit einem
in Richtung des Längsschenkels 58 abgewickelten Endabschnitt 76 aus, der bei nicht vorgespanntem
Klammerlement 54 seitlich entlang des zweiten Längsschenkels 60 verläuft. Ferner
erstreckt sich der zweite Längsschenkel 60 mit seinem Ende 78 entlang des Querschenkels
80 des U-förmigen Abschnitts 74, wobei zwischen den einander ausgerichteten Abschnitten
78 und 80 ein Querschenkel 82 des im Schnitt T-förmigen Hebelelementes 56 verläuft,
welches über seinen Längsschenkel 84 verschwenkbar ist. Wird im Ausführungsbeispiel
entsprechend der Reihenfolge der Fig. 7 bis 10 das Hebelelement 56 in Richtung des
Koaxialkabels 10 verschwenkt, so wird aufgrund der Längenerstreckung des Querschenkels
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82 der Abstand zwischen den Abschnitten 78 und 80 des U-förmigen Abschnitts 74 des
ersten Längsschenkels bzw. des zweiten Längsschenkels 60 vergrößert, wodurch die gewünschte
Vorspannung derart erfolgt, daß der Längsschenkel 60, der an dem umlaufenden Bund 62 anliegt, die Hülse 64 und damit das Koaxialkabel 10 in Richtung des Magneten 12
drückt. Die Hülse 64, die elektrisch leitend mit dem Außenmantel 20 des Koaxialkabel 10
und der Druckschraube 16 verbunden ist, ist endseitig gegenüber dem Innenleiter 22 isoliert,
wie durch die schraffierte Schicht 86 angedeutet wird.
Das Klammerelement 54 ist in Fig. 11 in Draufsicht und im gespannten Zustand dargestellt.
Man erkennt den Längsschlitz 70 des oberen Längsschenkels 60, den Längsschlitz 68 des in
die Ringnut 30 einbringbaren unteren Längsschenkels 58 sowie den Querschenkel 80 des U-förmigen
Endabschnitts 64 des unteren Längsschenkels 58 und den zwischen den U-förmigen Abschnitten 74 und den Enden des Längsschenkels 60 verlaufenden Querschenkel 82 des
Hebelelementes 56, dessen Längsschenkel 84 gabelförmig ausgebildet ist, um zu beiden
Seiten des Koaxialkabels 10 bei gespanntem Klemmelement 54 zu verlaufen.
Verläuft bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 11 das Koaxialkabel 10 in Achsrichtung
des Magneten 12, so ist in den Fig. 12 bis 15 eine Ausführungsform dargestellt, bei
dem sich das Koaxialkabel 10 im montierten Zustand etwa im rechten Winkel zur Längsachse
des Magneten erstreckt, so daß infolgedessen der Innenleiter 22 nicht auf dem elektrischen
Anschluß 24 des Elektromagneten unmittelbar aufsteht, sondern über ein winkelförmig
gebogenes Kontaktelement 86, welches gegenüber einem Klammerelement 88 über ein ebenfalls winkelförmig verlaufendes Isolierelement 89 elektrisch isoliert ist.
Unabhängig von dieser Verbindungsart wird das Koaxialkabel 10 mittels des Klammerelementes
88 derart mit dem elektrischen Anschluß 24 des Elektromagneten 12 kontaktiert, das Übergangswiderstände weitestgehend reduziert werden, wobei das Klammerelement 88
vom Aufbau und der Funktion mit dem Klammerelement 54 übereinstimmt. So weist das
Klammerelement 88 einen in einer Ebene verlaufenden Längsschenkel 90 auf, der über einen
gebogenen Querschenkel 92 mit einem weiteren ebenfalls in einer Ebene verlaufenden
Längsschenkel 94 verbunden ist, der seinerseits in einen U-förmigen Abschnitt 96 übergeht,
der mit seinem Querschenkel 98 außenseitig entlang des ersten Längsschenkel 90, und zwar
in dessen Endbereich 100 verläuft. Auch ist der U-förmige Abschnitt 96 mit seinem freien
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Dipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen &iacgr; :: :*: Il I* "Il I Seite 10
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Längsschenkel 102 in Richtung des Längsschenkels 94 abgewinkelt, so daß sich - entsprechend
der Fig. 7 bis 11 - eine umfangsseitig begrenzte Aufnahme für einen Querschenkel 104
eines T-förmigen Hebels 106 ergibt. Wird der Hebel 106 mittels eines Längsschenkels 108
in Richtung des Magneten gedreht, so wird in Abhängigkeit von der Breite des Querschenkels
104 der Abstand zwischen dem Querschenkel 98 des U-förmigen Abschnitts 96 und dem
Längsschenkel 90 und damit der Abstand zu dem weiteren Längsschenkel 94 verringert,
wodurch das Klammerelement 88 mit der Folge vorgespannt wird, daß der L-förmige elektrische
Kontakt 86, der mit dem Innenleiter 22 elektrisch leitend verbunden ist, gegen den
elektrischen Anschluß 24 des Magneten 12 gedrückt wird. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich,
daß der Längsschenkel 90 in der Ringnut 30 des Ansatzes 28 der Druckschraube 16 eingebracht ist.
Das Koaxialkabel 10 ist von einer Hülse 110 aufgenommen, die ihrerseits innenseitig entlang
dem Schenkel 94 verläuft und mit diesem verbunden ist. Somit bilden das Klammerelement
88 und das Koaxialkabel 10 eine unverlierbare Einheit, die im gewünschten Umfang auf eine
einen Elektromagneten aufweisenden Armatur steckbar bzw. von dieser entfernbar ist.
Aus dem den Fig. 12 bis 15 zu entnehmenden Bewegungsablauf des Spannens des Klammerelements
88 wird erkennbar, daß der elektrische Kontakt 86 in Richtung des elektrischen Anschlusses 24 des Elektromagneten 12 gezogen wird, um die gewünschte Kontaktierung
sicherzustellen.
Der mit dem Innenleiter verbundene Abschnitt, der unmittelbar auf dem elektrischen Anschluß
des Elektromagneten anliegt, sollte ein punktuelles Liegen durch beinartige Abschnitte
ermöglichen, um Unebenheiten ausgleichen zu können. Durch diese Maßnahmen wird zusätzlich der Übergangswiderstand reduziert.
Ferner ist die Möglichkeit gegeben, die Klammerelemente multifunktional auszubilden, d.h.,
z.B. zur Sicherung weiterer mit einer Armatur zu verbindende Elemente zu verwenden.
7. Juni 1996-36305&Bgr;/&Pgr;&THgr;
Claims (1)
- Dipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen \J tj * IJ IJ * '·# J^i Seite 1Patentanwait-European Patent AttorneyFritz von Paris KG
Technische Metallerzeugnisse
Geinhäuser Straße 2563628 Bad Soden SalmünsterSchutzansprücheSteckverbindung1. Steckverbindung zwischen von einem Thermoelement ausgehendem Koaxialkabel mit Innen und Außenleiter (22, 20) und einem in einer Armatur (14) angeordneten Magneten (12), dessen einer elektrischer Anschluß mit dem Außenleiter über die Armatur sowie einem mit dieser verbundenen Element wie Überwurfmutter (18) oder Druckschraube (16) und dessen zweiter elektrischer Anschluß (24) durch das Element hindurch mit dem Innenleiter verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,daß die Steckverbindung ein auf das Element (16, 18) aufschiebbares Klammerelement (32, 46, 54, 88) umfaßt, das von dem Koaxialkabel durchsetzt ist oder in dem das Koaxialkabel befestigt ist, und daß das Klammerelement mittelbar oder unmittelbar auf einen Abschnitt des Koaxialkabels derart einwirkt, daß bei auf dem Element aufgeschobenem Klammerelement dieses das Koaxialkabel in Richtung des Magneten (12) kraftbeaufschlagt.5. Juni 1996-36305a/neDipl.-Phys. Dr. &EEgr;.-&EEgr;. Stoffregen &iacgr; H l'i Il I* '*:: &iacgr; Seite 2Patentanwait-European Patent Attorney2. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß das als Gegenlager für das Klammerelement (32, 54, 58) dienende und von der Armatur (14) ausgehende Element (16, 18) eine nutartige Aufnahme (30) wie Ringnut für das Klammerelement aufweist, die koaxial eine in dem Element vorhandene Durchbrechung für das Koaxialkabel (10) bzw. ein von diesem ausgehendes Kontaktelement (86) umgibt.3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,daß das Klammerelement (32, 46, 54, 58) an einem vorzugsweise umlaufenden Bund (62) oder Absatz des Koaxialkabels (10) oder einer dieser umgebende Hülse (44, 64) abstützbar ist.4. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß das elektrisch leitend mit dem Außenleiter (20) des Koaxialkabels (10) kontaktierbare Klammerelement (32, 46, 54) unverlierbar von dem Koaxialkabel durchsetzbar ist.5. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß das Klammerelement (32) im Schnitt U-förmig mit aufeinanderzu federvorgespannten Schenkeln (33, 34) ausgebildet ist, wobei zumindest vom Stirnrand des magnetseitig verlaufenden Schenkels (33) ein Schlitz (40) ausgeht, dessen lichter Abstand an die nutartige Aufnahme (30) des Elements (28) wie Ringnut angepaßt ist.6. Steckverbindung nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß das Klammerelement (46) ein auf die Aufnahme (28) aufschiebbarer Schuh (46) mit einem aufnahmeseitigen Basisabschnitt (48) mit von diesem ausgehenden gebogenen eine Federvorspannung hervorrufenden Seitenschenkeln (50, 52), die sich mittelbar oder unmittelbar an einem Abschnitt des Koaxialkabels (10), vorzugsweise an5, Juni 1996-36305a/neDipl.-Phys. Dr. H.-H. StoffregenPatentanwalt-European Patent Attorney• · I·einem Bund oder umlaufenden Rand einer das Koaxialkabel (10) endseitig umgebenden Hülse (44) abstützbar sind, wobei von einer Stirnseite des Basisabschnitts ein Längsschlitz (49) ausgeht, dessen lichte Breite der Erstreckung der nutartigen Aufnahme wie Ringnut (30) angepaßt ist.7. -Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß das Klammerelement (54, 58) ein U-förmig gebogenes Basiselement mit ersten und zweiten Längsschenkeln (58, 60, 90, 94) aufweist, daß das Klammerelement mit seinem ersten Längsschenkel in die nutartige Aufnahme einbringbar ist und daß der zweite Längsschenkel entweder sich mittelbar oder unmittelbar an einem Abschnitt (62) des Koaxialkabels abstützt oder Führungsfläche für das Koaxialkabel ist, wobei der erste und der zweite Längsschenkel mittels eines Hebelelementes (56, 104) gegeneinander verspannbar sind.8. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß das Klammerelement (56) zwei mittels eines unverlierbaren Hebelelements (56) gegeneinander verspannbare Längsschenkel (58, 60) umfaßt, von denen einer in der nutartigen Aufnahme (28, 30) festlegbar und der andere Längsschenkel mittelbar oder unmittelbar an einem Abschnitt des Koaxialkabels wie Bund oder Absatz (62) abstützbar ist.9. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß das Kiammerelement (54) in seinen Längsschenkeln (58, 60) Längsschlitze (68, 70) aufweist, wobei der von der nutartigen Aufnahme (28, 30) durchsetzbare untere magnetseitig verlaufende Längsschenkel (58) in eine Erweiterung übergeht, die von der nutartigen Aufnahme frei durchsetzbar ist.10. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,5. Juni 1996-36305a/neDipL-Phys. Dr. &EEgr;.-&EEgr;. Stoffregen Patentanwalt-European Patent Attorneydaß die Längsschenkel (58, 60, 90, 94) über einen gebogenen Querschenkel (66, 92) ineinander übergehen, daß einer der Längsschenkel in seinem dem Querschenkel gegenüberliegenden Bereich in einen U-förmigen Abschnitt (74, 96) übergeht, der einen in Richtung seines Ausgangslängsschenkels abgewinkelten Endabschnitt (76, 102) aufweist, der seitliche Begrenzung einer Aufnahme für einen Abschnitt (82, 104) des Hebelelementes (56, 106) ist, wobei verbleibende Bereiche der Begrenzung von Abschnitten des Quer- und des in diesen übergehenden Längsschenkels (80, 98), des U-förmigen Abschnitts sowie Endabschnitt (78, 100) des weiteren Längsschenkels (60, 90) des Basiskörpers des Klammerelementes (54, 88) gebildet sind.11. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß sich der Endabschnitt (78, 100) des weiteren Längsschenkels (60, 90) innenseitig entlang des Querschenkels (80, 98) des U-förmigen Abschnitts (74, 96) des ersten Längsschenkels (58, 94) erstreckt, wobei beim Verschwenken des Hebelelementes (56, 106) der Endabschnitt (78, 100) des zweiten Längsschenkels (60, 90) zu dem Querschenkel (80, 98) des U-förmigen Abschnitts (74, 96) des ersten Längsschenkels (58, 94) abstandsveränderbar ist.12. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß das Hebelelement (56, 106) eine T-Form aufweist, dessen Querschenkel (82, 104) innerhalb der von Abschnitten des ersten und zweiten Längsschenkels (58, 60, 90, 94) gebildeten Begrenzung angeordnet ist.13. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß das Koaxialkabel (10) innenseitig entlang des zum Magnet (12) fernliegenden Längsschenkels (94) verläuft und mit diesem verbunden ist, daß der Innenleiter (22) gegenüber dem Klammerelement (88) isoliert ist und mit einem vorzugsweise L-förmig ausgebildeten elektrischen Kontakt (86) verbunden ist, der mit dem zweiten elektrischen Anschluß (24) des Magneten (12) verbindbar ist.5. Juni 1996-36305a/neDipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen *.,* ".,* ',.· ·..· .,· ·.,* SeitePatentanwalt-European Patent Attorney14. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kiammerelement Fixierung für weitere Elemente der Armatur ist.15. Steckverbindung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klammerelement (32, 46, 54) unverlierbar das Koaxialkabel (10) umgibt.5. Juni 1996-36305a/ne
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2182584A1 (de) | 2008-11-04 | 2010-05-05 | Orkli, S. Coop. | Verbinder für ein Koaxialthermoelement |
-
1996
- 1996-06-07 DE DE29609887U patent/DE29609887U1/de not_active Expired - Lifetime
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