DE29605497U1 - Rauchfilter - Google Patents
RauchfilterInfo
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- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
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- A24D3/04—Tobacco smoke filters characterised by their shape or structure
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- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
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Description
Hans Elstner 95-0718 Z/sch
Fläschacker 29 25.03.1996
Rauchfilter
Die Neuerung betrifft einen Rauchfilter für Tabakpfeifen, Zigarren-
oder Zigarettenspitzen, bestehend aus einer Papierhülse, einem davon umschlossenen granulären Filtermaterial und die Papierhülse
endseitig verschließenden Endkappen, von denen wenigstens eine, vorzugsweise beide, mehrere Durchgangslöcher aufweist.
Ein derartiger Rauchfilter ist aus der DE-PS 43 13 847 bekannt.
Aus der DE-GM 93 07 569 ist ein Rauchfilter bekannt, bei dem der Zugwiderstand dadurch vermindert wird, daß die Perforation in
wenigstens einer der Endkappen von Schlitzen gebildet ist, die im Radialschnitt der Endkappen längliche Gestalt aufweisen.
Aufgabe der Neuerung ist es, bei einem Rauchfilter der eingangs angegebenen Art die Filterwirkung zu verbessern.
Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Durchgangslöcher einen äußeren Abschnitt und einen inneren Abschnitt
aufweisen, die durch eine Stufe voneinander getrennt sind, wobei die Querschnittsfläche des äußeren Abschnitts größer
ist als die Querschnittsfläche des inneren Abschnitts. Vorzugsweise
sind sämtliche Durchgangslöcher derart ausgestaltet. Es ist aber auch möglich, nur einen Teil der Durchgangslöcher wie
beschrieben auszuführen. Durch die Stufe tritt eine Vorkondensation des Rauchgases ein. Die Strömung wird im Bereich der Stufen
bzw. Absätze verwirbelt. Hierdurch wird das Rauchgas von der verhältnismäßig hohen begleitenden Feuchtigkeit entlastet, die weitgehend
der saugfähigen Papierhülse zugeführt wird. Das granuläre
Filtermaterial, das insbesondere aus Aktivkohle bestehen kann, wird um die abgeleitete Feuchtigkeit und die daran gebundenen
Stoffe entlastet und bleibt in besserer Weise der Gasphase vorbehalten. Durch die konstruktiv erweiterte Oberfläche in Verbindung
mit den eingebrachten Stufen wird gegenüber herkömmlichen Ausführungen eine verbesserte Filterwirkung erreicht.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Vorzugsweise erstreckt sich der äußere Abschnitt der Durchgangslöcher
bis zur Mantelfläche der Endkappe. Zumindest ein Teil des äußeren Abschnitts bildet auf diese Weise einen Kanal zur Mantelfläche
der Endkappe. Hierdurch bildet sich am Außenrand der Endkappe eine Öffnung, die sich gegen die Papierhülse richtet. Die
Papierhülse besteht vorzugsweise aus einem saugfähigen Material, welches die Feuchtigkeit aufnimmt, so daß die Filterwirkung weiter
verbessert wird und das granuläre Material zusätzlich von Feuchtigkeit entlastet wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die äußeren Abschnitte mehrerer Durchgangslöcher von einer zusammenhängenden Vertiefung gebildet werden. Die Vertiefung
ist vorzugsweise als Sicke ausgebildet. Besonders vorteilhaft ist es, die Vertiefung als ringförmige Sicke auszugestalten.
Hierdurch wird die Oberfläche zusätzlich erweitert. Der beschriebene Kondensationseffekt wird noch zusätzlich verstärkt.
Vorteilhaft ist es, die unteren Abschnitte als Löcher mit rundem Querschnitt auszubilden. Löcher mit rundem Querschnitt sind besonders
einfach herstellbar.
Ausführungsbeispiele der Neuerung werden nachstehend anhand der
beigefügten Zeichnung im einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Rauchfilter in einer perspektivischen Ansicht ,
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Endkappe einer ersten Ausführungsform
in einer Ansicht von oben (außen),
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform einer Endkappe in
einer Ansicht von oben (außen),
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie A1-A' in Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie A'-B' in Fig. 5,
Fig. 8 die in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellte Endkappe
in einer Ansicht von unten (innen),
Fig. 9 eine dritte Ausführungsform einer Endkappe in einer Ansicht von oben (außen),
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie A''-A1' in Fig. 9
und
Flg. 11 die in den Fig. 9 und 10 gezeigte Endkappe in einer Seitenansicht.
Der in Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht gezeigte Rauch-
4· ·
filter besteht aus einer Endkappe 9, einer Papierhülse 10 und einer weiteren (in der Zeichnung von der Papierhülse 10 verdeckten)
Endkappe am anderen Ende des Rauchfilters.
Die in den Fig. 3 und 4 im Querschnitt und in der Fig. 2 in einer Ansicht von oben (außen) gezeigte Endkappe 9 besteht aus
Keramik. Sie weist einen äußeren (in der Zeichnung oben dargestellten), zylindrischen Teil auf sowie einen inneren, sich
konisch verjüngenden Teil, der dem granulären Filtermaterial zugewandt ist. Der äußere, zylindrische Teil der Endkappe wird
von der Papierhülse umschlossen, die bündig mit der äußeren Endfläche der Endkappe abschließt. Das granuläre Filtermaterial,
vorzugsweise Aktivkohle, wird von der Endkappe 9, der Papierhülse 10 und der weiteren Endkappe am anderen Ende der Papierhülse
10 umschlossen.
Die Endkappe weist in ihrer Mitte ein zentrales Durchgangsloch
auf, welches aus zwei Abschnitten mit jeweils kreisförmigem Querschnitt besteht. Der äußere (in der Zeichnung oben dargestellte)
Abschnitt 1 ist von dem inneren Abschnitt 2 durch eine Stufe 3 getrennt. Die Abschnitte 1, 2 verlaufen koaxial. Der äußere Abschnitt
1 weist einen größeren Durchmesser und damit eine größere Querschnittsfläche als der innere Abschnitt 2 auf.
Über den Umfang der Endkappe sind insgesamt acht weitere Durchgangslöcher
verteilt. Die inneren Abschnitte 4 bestehen jeweils aus kreisrunden, parallel zur Mittenachse verlaufenden Löchern.
Die Durchmesser können genauso groß sein wie im inneren Abschnitt 2, können jedoch zueinander auch unterschiedliche Maße
aufweisen. Die äußeren Abschnitte, die sich an die inneren Abschnitte 4 anschließen, bestehen aus Öffnungen 5, die sich in
radialer Richtung bis zur Mantelfläche der Endkappe erstrecken. Jede Öffnung liegt im zylindrischen Teil der Endkappe. Der Über-
gang vom zylindrischen zum konischen Teil der Endkappe kann
innerhalb (in der Fig. 1 unterhalb) der Öffnung 5 liegen, aber auch axial versetzt sein. Dies ist in Fig. 1 unten sichtbar. Die
Öffnungen 5 bilden mit den inneren Abschnitten 4 Stufen 7.
Die äußeren Abschnitte bestehen ferner aus einer inneren Vertiefung,
die als ringförmige, umlaufende Sicke 6 ausgebildet ist. Die Sicke 6 bildet im Übergangsbereich zu den inneren Abschnitten
4 Stufen 8.
Durch die Neuerung werden die bestehenden und vielseits eingesetzten
Endkappen von Rauchfiltern, insbesondere Pfeifenfiltern mit Löchern kreisförmigen Querschnitts in ihrer Wirkung dadurch
verbessert, daß über eingebrachte Stufen 3, 7, 8 bzw. Absätze sowie durch die Öffnung 5 der Außenkontur durch Durchbrüche
gegen die saugfähige Hülse eine Vorkondensation des Rauchgases durch die physikalischen Gegebenheiten eintritt, wodurch das
Rauchgas von der hohen begleitenden Feuchtigkeit entlastet wird und die Aktivkohlebefüllung für die Gasphase besser vorgehalten
bleibt. Die Stufen können axial mittig eingebracht werden, wie beispielsweise die Stufe 3 bei dem zentralen Durchgangsloch 1,
2. Sie können aber auch versetzt eingebracht werden wie die Stufen
7, 8 bei den unteren Abschnitten 4. Bei diesen versetzt
eingebrachten Löchern 4 kreisförmigen Querschnitts bilden sich am Außenrand der keramischen Endkappe Öffnungen 5, die sich gegen
die saugfähige Papierhülse richten. Im Innenbereich der keramischen Endkappe sind ein zentrales und mehrere dieses umgebende
Durchgangslöcher kreisförmigen Querschnitts angebracht, deren Zahl von dem gewählten Querschnitt der Saugöffnungen abhängig
ist.
Bei der in den Fig. 5, 6, 7, 8 gezeigten, zweiten Ausführungsform
ist der Absatz 3' zwischen dem äußeren Abschnitt 1' und dem
inneren Abschnitt 2' als Übergangsbereich ausgestaltet, der eine
S- förraige Kontur 11 aufweist. Die Stufe wird von dem Übergang des unteren Bogens des "S" und dem oberen Ende des inneren Abschnitts
2' gebildet.
Ferner ist bei dieser Ausführungsform der äußere Abschnitt lf
des zentralen Durchgangslochs mit der ringförmigen, umlaufenden Sicke 6' verbunden. Die ringförmige, umlaufende Sicke 6' befindet
sich im Bereich der radial inneren Enden der inneren Abschnitte 4' der Durchgangslöcher und bildet mit dem äußeren Abschnitt
1' des zentralen Durchgangsloches einen einzigen zusammenhängenden
Bereich. Von der ringförmigen, umlaufenden Sicke 6' erstrecken sich die Öffnungen 5' radial und sternförmig nach
außen, wobei jede Öffnung 5' einen inneren Abschnitt 4' überdeckt .
Bei der in den Fig. 9, 10 und 11 dargestellte, dritten Ausführungsform
ist ebenfalls zwischen dem äußeren Abschnitt 1'' des
zentralen Durchgangsloches und dessen inneren Abschnitt 2'' ein Übergangsbereich vorhanden, der eine geradlinige, in einem Winkel
von etwa 80° verlaufende Kontur 12 aufweist, an dessen unterem Ende sich ein horizontaler, ringförmiger Bereich anschließt,
der mit dem oberen Ende des inneren Abschnitts 2'' eine Stufe
3'1 bildet. In Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform
ist ferner der äußere Abschnitt 1'' mit der ringförmigen, umlaufenden
Sicke 61' verbunden; er bildet mit dieser einen einzigen
zusammenhängenden Bereich.
Die ringförmige, umlaufende Sicke 6"' überdeckt wie im ersten
Ausführungsbeispiel die inneren Abschnitte 4'' der weiteren Durchgangslöcher. Die Sicke 61' besitzt ferner einen sich nach
unten verjüngenden, ringförmigen Bereich 13 mit einer geradlinigen Außenkontur 14 und einer geradlinigen Innenkontur 15, die
jeweils zur Vertikalen einen Winkel von etwa 10° einschließen und an deren untere Enden sich ein ringförmiger, horizontaler
Bereich anschließt, der zusammen mit den oberen Enden der inneren Abschnitte 4tf die Stufen 8'' bildet.
Die nach außen weisenden Öffnungen 5'' besitzen an ihren äußeren
Enden einen in der Breite größeren Bereich 16, der darüber hinaus eine Verlängerung 17 nach innen (in der Darstellung der Fig.
10 und 11 nach unten) aufweist. Hierdurch wird die Kontaktfläche mit der saugfähigen Hülse vergrößert. Dadurch, daß die Verlängerung
17 innerhalb des sich konisch verjüngenden Teils der Endkappe endet, werden weitere Strömungswege in das Innere des Rauchfilters
hinein geschaffen.
Claims (5)
1. Rauchfilter für Tabakpfeifen, Zigarren oder Zigarettenspitzen, bestehend aus einer Papierhülse, einem davon umschlossenen
granulären Filtermaterial und die Papierhülse endseitig
verschließenden Endkappen, von denen wenigstens eine mehrere Durchgangslöcher aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchgangslöcher einen äußeren Abschnitt (1, 5, 6)
und einen inneren Abschnitt (2, 4) aufweisen, die durch eine Stufe (3, 7, 8) voneinander getrennt sind, wobei die
Querschnittsfläche des äußeren Abschnitts größer ist als die Querschnittsfläche des inneren Abschnitts.
2. Rauchfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der äußere Abschnitt der Durchgangslöcher bis zur Mantelfläche
des Stöpsels erstreckt.
3. Rauchfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Abschnitte mehrerer Durchgangslöcher von
einer zusammenhängenden Vertiefung (6) gebildet werden.
4. Rauchfilter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung als Sicke, vorzugsweise als ringförmige
Sicke (6) ausgebildet ist.
5. Rauchfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Abschnitte als Löcher
(4) mit rundem Querschnitt ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| WO2024170117A1 (de) | 2023-02-15 | 2024-08-22 | PURIZE Filters GmbH & Co. KG | Wickel für die herstellung einer gestopften rauchware, verwendung des wickels zur herstellung einer gestopften zigarre oder eines gestopften zigarillos und verfahren zur herstellung des wickels |
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