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DE29604378U1 - Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte - Google Patents

Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte

Info

Publication number
DE29604378U1
DE29604378U1 DE29604378U DE29604378U DE29604378U1 DE 29604378 U1 DE29604378 U1 DE 29604378U1 DE 29604378 U DE29604378 U DE 29604378U DE 29604378 U DE29604378 U DE 29604378U DE 29604378 U1 DE29604378 U1 DE 29604378U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flute
weight
balancing
right thumb
center
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29604378U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VOS CHRISTOPH DR
Original Assignee
VOS CHRISTOPH DR
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Publication date
Application filed by VOS CHRISTOPH DR filed Critical VOS CHRISTOPH DR
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Publication of DE29604378U1 publication Critical patent/DE29604378U1/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/02General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
    • G10D7/026General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge with air currents blown into an opening arranged on the cylindrical surface of the tube, e.g. transverse flutes, piccolos or fifes
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
  • Impact Printers (AREA)

Description

-1-
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbalancieren eines vom Spieler frei gehaltenen Musikinstrumentes, insbesondere einer Querflöte. Eine Querflöte besteht aus einem Schwingungserreger (Mundloch) und einer resonanzfähigen Schallröhre mit Tonlöchern, die durch ein Tonlochdeckungssystem - sog. Klappen - abgedeckt bzw. frei gegeben werden können.
Über den Stand der Technik informiert Richter, Werner in "Die Griffweise der Flöte" (Bärenreiter, Kassel 1967) und FLÖTE AKTUELL Heft 3/91, S. 18 (offizielle Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Flöte e.V., Frankfurt/M).
Die meist verbreitete herkömmliche Querflöte (BÖHM-Flöte) hat den Mangel, daß alle Finger des Spielers am Halten des Instruments beteiligt sind, obwohl mit Ausnahme des rechten Daumens die übrigen auch zum Öffnen bzw. Schließen der Tonlöcher herangezogen werden.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Arbeit zum Halten des Instruments allein dem rechten Daumen zu übertragen und die übrigen Finger davon zu entlasten. Es wird durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst, in der Weise, daß die Flöte mittels einer Trimmvorrichtung ausbalanciert wird.
Der Trimmer ist ein Gewicht, welches am Ende des Fuß-Stücks befestigt wird, um den Schwerpunkt der Flöte in Richtung des Fußstücks zu verlagern. Er besteht aus einem röhrenförmigen Masseteil, welches ca. 160 g wiegt, in Wachs gebettete Bleikugeln enthält und von zwei spindelförmigen Armen in ca. 6 cm Abstand vom Rohrende gehalten wird. Dieser Abstand ist erforderlich, damit die Entwicklung der tiefen Töne, besonders von el, nicht gestört
-2-
wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Schwerpunkt der Flöte genau über dem rechten Daumen, also im Bereich des Fis-Lochdeckels (sog. F-Klappe des rechten Zeigefingers) liegt. Durch Kombination des Trimmers mit einer planen Auflagefläche für den rechten Daumen, welche an der Unterseite des Flötenrohrs befestigt wird, kann die Flöte so ausbalanciert werden, daß eine stabile (!) Lagerung allein auf dem rechten Daumen möglich ist.
Die Kopflastigkeit der Flöte wird beseitigt, was den Druck auf das Grundglied des linken Zeigefingers vermindert und den Ansatz verbessert, und infolge der nicht mehr runden Auflagefläche des rechten Daumens wird auch die bekannte Einwärtsdrehung des Flötenrohrs aufgehoben. Da allein der rechte Daumen am Griffsystem nicht beteiligt ist, erscheint es aus ergonomischer Sicht sinnvoll, ihm die Arbeit zum Halten der Flöte vollständig zu übertragen und die übrigen Finger davon zu entlasten.
Gegenüber anderen Vorschlägen zum Ausbalancieren der Flöte (z.B. Flute-Balance-Spoiler, s. Flöte aktuell 3/91, S. 18) ist besonders hervorzuheben, das der Trimmer auch vom ästhetischen Gesichtspunkt her akzeptabel ist, da er als Verlängerung der Fußstücks kaum auffällt.
Auch das Mehrgewicht der Flöte von 160 g macht sich kaum nachteilig bemerkbar, da die Hauptlast, welche der Flötist stützen muß, nicht das Instrument ist, sondern seine Arme. Im übrigen wird durch die plane Auflagefläche der Druck der Flöte auf den rechten Daumen gleichmäßiger verteilt. Bei Verwendung des Trimmers ist auf festen Sitz des Fußstücks am Mittelstück zu achten.
Im folgenden soll ein Weg zur Ausführung der Erfindung näher beschrieben und anhand von Zeichnungen erläutert werden. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Trimmers mit Masseteil 1 und den Haltearmen 2. In der
-3-
einfachsten Ausführung werden die Haltearme 2 an der Außenwand des Fußstücks 3 angelötet, sodaß eine feste Verbindung zwischen Fußstück und Trimmer entsteht. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Fußstück nach der Linie
I I in Höhe der Lötstellen. Um den Trimmer abnehmbar zu
machen, empfiehlt es sich jedoch, an den freien Enden der Haltearme 2 einen ca. 2 cm breiten Ring anzubringen, welcher auf das Flötenrohr geschoben und mittels einer Klemm- oder Schraubverbindung befestigt wird.
Fig. 3 zeigt einen vereinfachten Querschnitt durch das Flötenrohr 4 in Höhe des Fis-Lochdeckels mit der planen Auflagefläche 5 für den rechten Daumen.
Die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Lösung der zugrunde liegenden Problematik.
Hierzu ein Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Ansprüche
    1 , Vorrichtung zum Ausbalancieren eines frei gehaltenen Musikinstrumentes, insbesondere einer Querflöte, dadjfu'ch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung gemäß dem Prinzip einer Schwerpunktsverlagerung in Längsrichtung des Instruments konstruiert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß es sich um ein Gewicht handelt, welches am Fußstück der Flöte befestigt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Gewicht so bemessen ist, daß der Schwerpunkt der Flöte genau in den Bereich des Fis-Lochdeckels verschoben wird.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine plane Auflagefläche für den rechten Daumen vorhanden ist, welche an der Unterseite des Flötenrohrs in Höhe des Fis-Lochdeckels befestigt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Gewicht durch Einfüllung unterschiedlicher Bleimengen variabel ist.
DE29604378U 1996-03-09 1996-03-09 Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte Expired - Lifetime DE29604378U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29604378U DE29604378U1 (de) 1996-03-09 1996-03-09 Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29604378U1 true DE29604378U1 (de) 1996-06-27

Family

ID=8020794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29604378U Expired - Lifetime DE29604378U1 (de) 1996-03-09 1996-03-09 Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte

Country Status (1)

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DE (1) DE29604378U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9204801B2 (en) 2011-11-21 2015-12-08 Kci Licensing, Inc. Systems, devices, and methods for identifying portions of a wound filler left at a tissue site

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9204801B2 (en) 2011-11-21 2015-12-08 Kci Licensing, Inc. Systems, devices, and methods for identifying portions of a wound filler left at a tissue site

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