DE29604378U1 - Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte - Google Patents
Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer QuerflöteInfo
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- DE29604378U1 DE29604378U1 DE29604378U DE29604378U DE29604378U1 DE 29604378 U1 DE29604378 U1 DE 29604378U1 DE 29604378 U DE29604378 U DE 29604378U DE 29604378 U DE29604378 U DE 29604378U DE 29604378 U1 DE29604378 U1 DE 29604378U1
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- 210000004935 right thumb Anatomy 0.000 claims description 10
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
- G10D7/02—General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
- G10D7/026—General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge with air currents blown into an opening arranged on the cylindrical surface of the tube, e.g. transverse flutes, piccolos or fifes
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
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Description
-1-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbalancieren eines vom Spieler frei gehaltenen Musikinstrumentes,
insbesondere einer Querflöte. Eine Querflöte besteht aus einem Schwingungserreger (Mundloch) und einer resonanzfähigen
Schallröhre mit Tonlöchern, die durch ein Tonlochdeckungssystem - sog. Klappen - abgedeckt bzw. frei
gegeben werden können.
Über den Stand der Technik informiert Richter, Werner in "Die Griffweise der Flöte" (Bärenreiter, Kassel 1967) und
FLÖTE AKTUELL Heft 3/91, S. 18 (offizielle Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Flöte e.V., Frankfurt/M).
Die meist verbreitete herkömmliche Querflöte (BÖHM-Flöte)
hat den Mangel, daß alle Finger des Spielers am Halten des Instruments beteiligt sind, obwohl mit Ausnahme des
rechten Daumens die übrigen auch zum Öffnen bzw. Schließen der Tonlöcher herangezogen werden.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Arbeit zum Halten des Instruments allein
dem rechten Daumen zu übertragen und die übrigen Finger davon zu entlasten. Es wird durch die im Anspruch 1
aufgeführten Merkmale gelöst, in der Weise, daß die Flöte mittels einer Trimmvorrichtung ausbalanciert wird.
Der Trimmer ist ein Gewicht, welches am Ende des Fuß-Stücks befestigt wird, um den Schwerpunkt der Flöte
in Richtung des Fußstücks zu verlagern. Er besteht aus einem röhrenförmigen Masseteil, welches ca. 160 g wiegt,
in Wachs gebettete Bleikugeln enthält und von zwei spindelförmigen Armen in ca. 6 cm Abstand vom Rohrende gehalten
wird. Dieser Abstand ist erforderlich, damit die Entwicklung der tiefen Töne, besonders von el, nicht gestört
-2-
wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Schwerpunkt der Flöte genau über dem rechten Daumen, also im
Bereich des Fis-Lochdeckels (sog. F-Klappe des rechten
Zeigefingers) liegt. Durch Kombination des Trimmers mit einer planen Auflagefläche für den rechten Daumen, welche
an der Unterseite des Flötenrohrs befestigt wird, kann die Flöte so ausbalanciert werden, daß eine stabile
(!) Lagerung allein auf dem rechten Daumen möglich ist.
Die Kopflastigkeit der Flöte wird beseitigt, was den
Druck auf das Grundglied des linken Zeigefingers vermindert und den Ansatz verbessert, und infolge der nicht
mehr runden Auflagefläche des rechten Daumens wird auch
die bekannte Einwärtsdrehung des Flötenrohrs aufgehoben. Da allein der rechte Daumen am Griffsystem nicht
beteiligt ist, erscheint es aus ergonomischer Sicht sinnvoll, ihm die Arbeit zum Halten der Flöte vollständig
zu übertragen und die übrigen Finger davon zu entlasten.
Gegenüber anderen Vorschlägen zum Ausbalancieren der Flöte (z.B. Flute-Balance-Spoiler, s. Flöte aktuell
3/91, S. 18) ist besonders hervorzuheben, das der Trimmer auch vom ästhetischen Gesichtspunkt her akzeptabel ist,
da er als Verlängerung der Fußstücks kaum auffällt.
Auch das Mehrgewicht der Flöte von 160 g macht sich kaum nachteilig bemerkbar, da die Hauptlast, welche
der Flötist stützen muß, nicht das Instrument ist, sondern seine Arme. Im übrigen wird durch die plane Auflagefläche
der Druck der Flöte auf den rechten Daumen gleichmäßiger verteilt. Bei Verwendung des Trimmers ist auf
festen Sitz des Fußstücks am Mittelstück zu achten.
Im folgenden soll ein Weg zur Ausführung der Erfindung näher beschrieben und anhand von Zeichnungen erläutert
werden. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Trimmers mit Masseteil 1 und den Haltearmen 2. In der
-3-
einfachsten Ausführung werden die Haltearme 2 an der Außenwand des Fußstücks 3 angelötet, sodaß eine feste
Verbindung zwischen Fußstück und Trimmer entsteht. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Fußstück nach der Linie
I I in Höhe der Lötstellen. Um den Trimmer abnehmbar zu
machen, empfiehlt es sich jedoch, an den freien Enden der Haltearme 2 einen ca. 2 cm breiten Ring anzubringen,
welcher auf das Flötenrohr geschoben und mittels einer Klemm- oder Schraubverbindung befestigt wird.
Fig. 3 zeigt einen vereinfachten Querschnitt durch das
Flötenrohr 4 in Höhe des Fis-Lochdeckels mit der planen Auflagefläche 5 für den rechten Daumen.
Die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Lösung der zugrunde liegenden Problematik.
Hierzu ein Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Ansprüche1 , Vorrichtung zum Ausbalancieren eines frei gehaltenen Musikinstrumentes, insbesondere einer Querflöte, dadjfu'ch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung gemäß dem Prinzip einer Schwerpunktsverlagerung in Längsrichtung des Instruments konstruiert ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich um ein Gewicht handelt, welches am Fußstück der Flöte befestigt wird. - 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Gewicht so bemessen ist, daß der Schwerpunkt der Flöte genau in den Bereich des Fis-Lochdeckels verschoben wird.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine plane Auflagefläche für den rechten Daumen vorhanden ist, welche an der Unterseite des Flötenrohrs in Höhe des Fis-Lochdeckels befestigt wird.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Gewicht durch Einfüllung unterschiedlicher Bleimengen variabel ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29604378U DE29604378U1 (de) | 1996-03-09 | 1996-03-09 | Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29604378U DE29604378U1 (de) | 1996-03-09 | 1996-03-09 | Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29604378U1 true DE29604378U1 (de) | 1996-06-27 |
Family
ID=8020794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29604378U Expired - Lifetime DE29604378U1 (de) | 1996-03-09 | 1996-03-09 | Vorrichtung zum Ausbalancieren insbesondere einer Querflöte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29604378U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9204801B2 (en) | 2011-11-21 | 2015-12-08 | Kci Licensing, Inc. | Systems, devices, and methods for identifying portions of a wound filler left at a tissue site |
-
1996
- 1996-03-09 DE DE29604378U patent/DE29604378U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9204801B2 (en) | 2011-11-21 | 2015-12-08 | Kci Licensing, Inc. | Systems, devices, and methods for identifying portions of a wound filler left at a tissue site |
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