DE29603465U1 - Vorrichtung zur Erhöhung der Leistungsausbeute einer Photovoltaikanlage - Google Patents
Vorrichtung zur Erhöhung der Leistungsausbeute einer PhotovoltaikanlageInfo
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Description
ZEITtER &
PATENTANWÄLTE · EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
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D-80059 MÜNCHEN TELEFAX: 089/22 26 27 D-80539 MÜNCHEN
5840 III/SU
Paul Heinrich Marzahn
Gabriel-von-Seidl-Str. 14b
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82031 Grünwald
Vorrichtung zur Erhöhung der Leistunasausbeute einer
Photovolbaikanlage
Photovolbaikanlage
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung der Leistungsausbeute einer Photovoltaikanlage.
Angesichts des begrenzten Vorrates an fossilen Brennstoffen und auch im Hinblick auf eine mögliche Gefährdung durch die
Handhabung nuklearer Brennstoffe erlangt die Nutzung alternativer Energien eine stetig wachsende Bedeutung.
So nutzt man nahezu unbegrenzt verfügbare Lichtenergie zur Stromgewinnung aus, indem man die Lichtstrahlen der Oberfläche
eines Solarmoduls zuführt. Allerdings läßt die Ausbeute eines solchen Solarmoduls zu wünschen übrig. Eine
Vorrichtung zur Erhöhung der elektrischen Leistung einer Solaranlage ist Gegenstand des DE-GM 295 20 064.2 (P. H.
Marzahn).
Während mit dem DE-GM 295 20 064.2 das Prinzip geschützt wurde, wird im vorliegenden Fall dieses Prinzip in einem
Gerät zur Nutzanwendung gebracht. In diesem Photovoltaikgerät wirkt Kunstlicht wie Sonnenlicht.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, Kunstlicht in Gleichstrom und Wechselstrom umzuwandeln.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angegebenen Merkmale, wobei
• · ■
• ■ · ·
hinsichtlich bevorzugter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Photovoltaikanlage auf die Merkmale der Unteransprüche verwiesen wird.
Gemäß der Erfindung sind mindestens fünf in einem Fünfeck angeordnete Solarmodule vorgesehen, die von mindestens einer,
von einer äußeren Energiequelle gespeisten Lichtquelle angestrahlt sind. In dieser photovoltaischen Anlage wirkt
Kunstlicht wie Sonnenlicht. Die von der Lichtquelle ausgehende Strahlung, die auf die Solarmodule auftrifft, erzeugt
dort eine Spannung, die nach außen abgeführt wird. Durch die Anordnung im Fünfeck liegen jeweils einem Solarmodul
zwei Solarmodule gegenüber.
Obwohl grundsätzlich eine mittige Lichtquelle vorgesehen sein kann, ist es zweckmäßig, jedem Solarmodul mindestens
eine eigene Lichtquelle zuzuordnen. Eine besondere Leistungssteigerung ergibt sich, wenn jedem Solarmodul mehrere
Lichtquellen zugeordnet werden.
Bei der äußeren Energiequelle handelt es sich gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung um zwei in Reihe geschaltete
12 Volt-Batterien, wie sie etwa im Kraftfahrzeug eingesetzt werden. Es ergibt sich damit eine Gesamtspannung
von etwa 24 V.
Die Solarmodule sind gemäß einer Ausführungsform der Erfindung parallelgeschaltet, wobei die gemeinsamen Ausgänge zur
Netzeinspeisung an einen Wechselrichter angeschlossen sind.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und erfindungswesentliche
Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform der erfindüngsgemäßen Vorrichtung unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Dabei zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der räumlichen Anordnung der Solarmodule und der Lichtquellen,
Fig. 2 ein schematisches Schaltbild der Anlage und 5
Fig. 3 ein Beispiel einer internen Verschaltung der Solarmodule.
Der Aufbau der in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 10 versehenen Anlage soll zunächst anhand der Fig. 1 näher erläutert
werden. Auf einem fünfeckigen Boden 11 sind entlang dessen Kanten im wesentlichen vertikal ausgerichtete Solarmodule
12, 13 und 14 gehalten. Die dem Betrachter zugewandten
Solarmodule sind weggelassen, um einen Blick in das Innere zu ermöglichen. Insgesamt sind also fünf Solarmodule
vorgesehen, die ein Fünfeck bilden.
Im Inneren, d.h. im Zentrum der Anlage 10 befindet sich ein
vertikaler Mittelstab 15, an welchem fünf Lampenträger 16 gehalten sind. Die Lampenträger 16 befinden sich jeweils
vor einem Solarmodul 12, 13 und 14, sowie den beiden nicht
dargestellten Solarmodulen.
An den Lampenträgern 16 sind Gleichstromsparlampen 17 gehalten, die den Solarmodulen zugewandt sind. Obwohl jeweils
nur zwei Lampen 17 dargestellt sind, können zur Erhöhung der Leistungsausbeute mehr Lampen 17, d.h. bis zu
beispielsweise etwa 60 Lampen 17 vorgesehen sein. Der elektrische Anschluß der Lampen 17 ist im einzelnen nicht dargestellt,
führt aber zu einer nicht wiedergegebenen Energiequelle, die aus zwei in Reihe geschalteten KFZ-Batterien
besteht.
Die Fig. 2 erläutert das Prinzip des elektrischen Anschlusses. Es soll hierzu ausdrücklich angegeben werden, daß die
Darstellung lediglich schematisch ist. Die Solarmodule 12, 13, 14, 18 und 19 sind lediglich symbolisch dargestellt.
• ·
Tatsächlich sind sie vertikal ausgerichtet, wie dies die Fig. 1 zeigt. Die Solarmodule sind mit ihren positiven und
negativen Ausgängen an einen Strangkoppler 20 angeschlossen, dessen gemeinsame Ausgänge entsprechend dem Pfeil 21
einem (nicht dargestellten) Wechselrichter zugeführt werden, bevor die Einspeisung in das Netz erfolgt.
Im Inneren der Anlage befindet sich die Lichtquelle 17, die
wiederum lediglich symbolisch dargestellt ist, wobei, wie weiter oben aufgeführt wurde, etwa bis zu 60 Gleichstromenergiesparlampen
vorgesehen sein können. Der Anschluß der Lichtquelle 17 erfolgt über Zuleitungen 22, die zu den Polen
einer Batterie 23 führen.
Der Pfeil 24 deutet die zugeführte Energie an, während der Pfeil 21 die Abführung der verstärkten Ausbeute wiedergibt.
Die Fig. 3 gibt eine mögliche interne Modulverschaltung wieder.
Es soll an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich angegeben werden, daß es sich bei der vorangehenden Beschreibung
lediglich um eine solche beispielhaften Charakters handelt und daß verschiedene Abänderungen und Modifikationen, was
insbesondere die Anzahl der Energiesparlampen betrifft, möglich sind, ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Zur Bestätigung der verstärkenden Leistung wurde eine Versuchsreihe
durchgeführt, deren Ablauf sich aus der nachfolgenden Tabelle ergibt.
• ·· · i
• · I
Die Lampenseite
Die Batterieseite
IH24V
| Atizahl | 13Wx | Strom | 3.00h | 12V 12V 24V |
| ölüolampen | Stückzahl | in | 4.00h | Ladezustand |
| 24V* 13 W | lampen | Ampere | 5.30h | BattJ Batt.2 zus, |
| 0 1 |
13W | 0.54A | 12.4V 12,4V 24.8V | |
| 2 | 26W | 1.08A | 12.2V 12.3V 24.5V | |
| 3 | 39W | 1.62A | 12.1V 12.2V 24.3V | |
| 4 | 52W | 2.17A | ||
| 5 | 65W | 2.70A | ||
| 6 | 78W | 3.25A | ||
| 7 | 91W | 3.79A | SpannunusverLust: 0.5V | |
| 8 | 104W | 4.33A | ||
| 9 | 117W | 4.87A | ||
| 10 | 130W | 5,42A | ||
| 11 | 143W | 5.96A | ||
| 12 | 156 W | 6.50A | ||
156 w
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Erhöhung der Leistungsausbeute einer
Photovoltaikanlage
gekennzeichnet durch mindestens fünf in einem Fünfeck angeordnete Solarmodule
(12, 13, 14, 18, 19), die von mindestens einer von einer äußeren Energiequelle (23) gespeisten Lichtquelle (17) angestrahlt
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Solarmodul 12, 13, 14, 18, 19 eigene Lichtquellen
(17) zugeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Solarmodul (12, 13, 14, 17, 18) mehrere Lichtquellen
zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (17) Gleichstromenergiesparlampen
sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Energiequelle aus
zwei in Reihe geschalteten 12 Volt-Batterien (23) besteht.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Solarmodule (12, 13, 14,
18, 19) parallelgeschaltet sind und die gemeinsamen Ausgänge (21) zur Netzeinspeisung an einen Wechselrichter angeschlossen
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29603465U DE29603465U1 (de) | 1996-02-26 | 1996-02-26 | Vorrichtung zur Erhöhung der Leistungsausbeute einer Photovoltaikanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29603465U DE29603465U1 (de) | 1996-02-26 | 1996-02-26 | Vorrichtung zur Erhöhung der Leistungsausbeute einer Photovoltaikanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29603465U1 true DE29603465U1 (de) | 1996-04-18 |
Family
ID=8020110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29603465U Expired - Lifetime DE29603465U1 (de) | 1996-02-26 | 1996-02-26 | Vorrichtung zur Erhöhung der Leistungsausbeute einer Photovoltaikanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29603465U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997040535A3 (de) * | 1996-04-23 | 1997-11-27 | Ralf Stobbe | Anlage zur rückgewinnung von durch elektrodenlosen lichtquellen abgestrahlter energie |
| WO2002087064A1 (en) * | 2001-04-24 | 2002-10-31 | St. Francis Of Assisi Foundation | A feeding device with solar cells, working with artificial light sources, for electronic equipments |
| DE202010004064U1 (de) | 2010-03-23 | 2010-06-24 | Schweizer, Herbert | Vorrichtung zur Leistungssteigerung einer Photovoltaikanlage |
| DE102009055684A1 (de) * | 2009-11-24 | 2011-05-26 | Raffaele Rocco Bulzomi | System zur Erhöhung des Ertrages von Photovoltaikanlagen mit Zuführung künstlichen Lichts, zur Einspeisung von Energie in ein Wechselspannungsnetz, zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung |
| WO2011128331A3 (de) * | 2010-04-16 | 2012-04-19 | Ludwig Rabold | Solaranlage mit kuenstlicher lichtquelle |
-
1996
- 1996-02-26 DE DE29603465U patent/DE29603465U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO1997040535A3 (de) * | 1996-04-23 | 1997-11-27 | Ralf Stobbe | Anlage zur rückgewinnung von durch elektrodenlosen lichtquellen abgestrahlter energie |
| WO2002087064A1 (en) * | 2001-04-24 | 2002-10-31 | St. Francis Of Assisi Foundation | A feeding device with solar cells, working with artificial light sources, for electronic equipments |
| DE102009055684A1 (de) * | 2009-11-24 | 2011-05-26 | Raffaele Rocco Bulzomi | System zur Erhöhung des Ertrages von Photovoltaikanlagen mit Zuführung künstlichen Lichts, zur Einspeisung von Energie in ein Wechselspannungsnetz, zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung |
| DE202010004064U1 (de) | 2010-03-23 | 2010-06-24 | Schweizer, Herbert | Vorrichtung zur Leistungssteigerung einer Photovoltaikanlage |
| WO2011128331A3 (de) * | 2010-04-16 | 2012-04-19 | Ludwig Rabold | Solaranlage mit kuenstlicher lichtquelle |
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| R207 | Utility model specification |
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|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990607 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020918 |
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Effective date: 20040901 |