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DE29602618U1 - Dunstrohr zur Dachdurchführung - Google Patents

Dunstrohr zur Dachdurchführung

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DE29602618U1
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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/14Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
    • E04D13/147Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs
    • E04D13/1473Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof
    • E04D13/1476Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof wherein the parts extending above the roof have a generally circular cross-section
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

Dipl.-Ing. Max Gerhaher, Landau 96-1893 Z
Dr. Franz Gerhaher, Straubing 14.02.1996
Dunstrohr zur Dachdurchführung
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Dunstrohr zur Dachdurchführung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der Praxis sind keramische Dunstrohre zur Dachdurchführung bekannt, welche mit einen» kurzen Rohrstutzen durch die Öffnung des kuppelförmigen Domes einer Dacheindeckungsplatte greifen und mittels einer außen umlaufenden ringförmig abfallenden Krempe den offenen Teil des Domes auf der Dacheindeckungsplatte regensicher abdecken. Zur Angleichung an zwei verschiedene Dachneigungen ist die ringförmig abfallende Krempe leicht asymmetrisch schräg angebracht. Die Nachteile dieser bekannten Ausführungsart liegen darin, daß die Länge des durch die Öffnung im Dom der Dacheindeckungsplatte greifenden Rohrstutzens aus technologischen Gründen und Kostengründen sehr kurz ist. Aus diesem Grund kann das lose auf dem Dom der Dacheindeckungsplatte aufgesetzte Dunstrohr an der Dachkonstruktion nicht ausreichend exakt und sicher befestigt werden. Auch ein fixer und dadurch die Lage des Dunstrohres stabilisierender Anschluß an das starre Kunststoffrohrsystem der Sanitärleitungen ist praktisch nicht möglich, da im Dom der Dacheindeckungsplatte zu wenig Montagefreiraum zur Verfügung steht. Das Dunstrohr kann deshalb nur mittels flexibler Schläuche an die Sanitärleitungen angeschlossen werden. Dadurch ist zwar das Dunstrohr gegen Herabfallen vom Dach gesichert, nicht jedoch gegen Verlagerung aus der ursprünglichen Lage z.B. durch Schneedruck. Bei einer nachträglichen Verlagerung aus der ursprünglichen Lage wird auch die unter der abfallenden Krempe angeordnete Schaumstoffdichtung unwirksam, da sich zwischen dieser und der Dacheindeckungsplatte ein Spalt öffnet. Dadurch tropft das am Dunstrohr ablaufende Dachwasser und Kondensat nicht, wie vorgesehen, am Kragen ab, sondern wird durch Adhäsion bis zum durchgesteckten Rohrstutzen und damit ins Innere der Dachkonstruktion eingeleitet. Da außerdem die bekannten keramischen Dunstrohre nur für zwei verschiedene Dachneigungen
benutzbar sind und bei anderen Dachneigtmgen und vertikalem Einbau sich der erwähnte Spalt an der Dichtung öffnet, ergibt sich bei allen anderen Dachneigungen die Notwendigkeit, vom vertikalen Einbau abzuweichen, was optisch äußerst störend ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein keramisches Dunstrohr zur Dachdurchführung zu beschreiben, welches die Nachteile des geschilderten Standes der Technik vermeidet, insbesondere aber eine einfache und exakte Montage bei jeder Dachneigung innerhalb eines bestimmten Neigungsbereiches ermöglicht, ohne daß dadurch Einbußen bei der Regensicherheit und Sicherheit der Wasserableitung in Kauf genommen werden müssen.
Erfindugnsgemäß wird die Aufgabe nach dem Kennzeichen des Anspruches 1 (Pig 1} gelöst. Die Vorteile dieser Ausführungsform bestehen darin, daß das von unten in das keramische Dunstrohr eingesteckte Verlängerungsrohr mit seinem unteren Ende bis zwischen die Dachsparren reicht und mit einer Schelle an diesen fixiert werden kann, sodaß das Dunstrohr, welches weiter oben durch die Anpassung seiner abfallenden Krempe an den Dom der Dacheindeckungsplatte fixiert ist, unverrückbar und exakt senkrecht montiert werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Höhe des vorzugsweise keramischen Oberteils relativ klein gehalten werden kann, was aus technologischen Gründen und Kostengründen wünschenswert ist. Die Länge des von unten her eingesteckten vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Rohres kann dagegen fast ohne Mehrkosten beliebig gewählt werden; falls es sich bei der Montage als zu lang erweisen sollte, kann es in einfacher Weise gekürzt werden. Da der Anschluß an das Sanitärrohrsystem oder an das Raumentlüftungssystem in Höhe der Dachsparren erfolgt, steht zum Hantieren während der Montage genügend Raum zur Verfügung. Aus diesem Grund eignet sich das erfindungsgemäße Dunstrohr sowohl zum flexiblen Anschluß mittels eines Schlauches als auch zum Anschluß mittels Muffen an starren Rohren und Rohrbögen. Im Gegensatz dazu reicht das bisher bekannte keramische Dunstrohr nur mit einem ganz kurzen keramischen Stutzen durch die Öffnung des Domes in den Dom hinein und kann dort nur flexibel angeschlossen werden. In der Regel muß dazu der flexible Schlauch sogar durch die Öffnung im Dom nach oben gezogen, dort an den Stutzen des noch nicht aufgesetzten Dunstrohres angeschlossen werden, welches erst danach durch die Öffnung im Dom durchgesteckt und mit seiner Krempe auf dem Dom aufge-
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setzt wird. Entsprechend ungenau und schlecht fixiert ist dann die Lage des Dunstrohres nach dem bekannten Stand der Technik. Da das untere Kunststoffrohr des erfindungsgemäßen Dunstrohres an den Dachsparren befestigt ist und durch die Öffnung im Dom der Dacheindeckungsplatte ausreichend justiert istr kann das keramische Oberteil im Falle einer eventuellen Beschädigung sogar abgenommen und ersetzt werden, ohne daß ein Eingriff von der Dachunterseite her erforderlich ist. Dies ist besonders vorteilhaft bei einem ausgebauten Dachgeschoß, da dadurch kostspielige Reparaturarbeiten von der Innenseite des Daches her vermeidbar sind.
In einer besonderen Ausführungsform nach Anspruch 2 (Pig 2) ist der Außendurchmesser des von unten eingesteckten Rohres und der Innendurchmesser des unteren Teiles des Oberteils paßgenau oder mit Spiel aufeinander abgestimmt. Dies erfordert zwar eine besonders maßhaltige Fertigung, hat aber den Vorteil, daß keine oder nur eine dünne Verklebung erforderlich ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform nach Anspruch 3 (Fig I) ist der Außendurchmesser des von unten eingeschobenen Rohres wesentlich kleiner als der Innendurchmesser des unteren Teiles des keramischen Oberteiles. Der Ringspalt ist durch Kleber, Gußmasse oder Kunstschaum ausgefüllt. Der Vorteil liegt darin, daß an die Maßgenauigkeit sowohl des keramischen Oberteiles als auch an die des eingesteckten Rohres nur geringe Anforderungen gestellt werden müssen und die Vormontage schnell und einfach möglich ist. Die Verwendung eines starren Bauklebers (auf Zementbasis) hat den Vorteil der geringeren Materialkosten, die Verwendung einer elastischen Vergußmasse oder die Ausschäumung hat dagegen den Vorteil, daß nur geringe Spannungen durch Temperaturdehnung, Quellen und Schwinden oder durch Relativbewegungen entstehen können und somit sowohl das keramische Oberteil als auch das eingeschobene Kunststoffrohr von Überbeanspruchung geschützt werden.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform nach Anspruch 4 {Fig I) ist der untere Teil des keramischen Oberteils mit ein oder mehreren am Umfang verteilten Öffnungen zum Ausschäumen des Ringspaltes versehen. Der Vorteil liegt darin, daß die beiden ineinandergesteckten Teile zum Ausschäumen des Ringspaltes nicht auf den Kopf gestellt werden müssen und daß
auch das nachträgliche Ausschäumen im fertig auf dem Dach montierten Zustand zu Reparaturzwecken möglich ist.
Eine andere günstige Ausführungsvariante nach Anspruch 5 (Fig I) besteht darin, daß in dem Ringspalt zwischen dem Oberteil und dem eingesteckten Rohr ein oder mehrere elastische Streifen angeordnet sind. Dies hat bei der Vormontage den Vorteil der schnellen und sauberen Arbeit und im montierten Zustand den Vorteil, daß hohe Materialspannungen und Schaden besonders am keramischen Oberteil vermieden werden. Sind der oder die Streifen ringförmig angebracht, so bilden sie eine gute Abdichtung zwischen dem Oberteil und dem eingesteckten Rohr, Sind die Streifen schräg, spiralförmig oder vertikal am Umfang verteilt angeordnet, so kann Kondensat, welches an den Innenflächen des Oberteils abläuft, über die abfallende Krempe auf die Außenfläche des Domes der Dacheindeckungsplatte abgeleitet werden.
Eine weitere Verbesserung des erfindugnsgemäßen Dunstrohres ist nach Anspruch 6 (Pig 1) ein elastischer Dichtungsring, der am Lochrand des Domes der Dacheindeckungsplatte aufgeklebt ist und mit seiner inneren Kante an dem durch den Dom gesteckten Rohr abdichtend anliegt. Der Vorteil liegt darin, daß etwa durchtretendes Kondensat auf die Außenfläche des Domes abgeleitet wird.
Eine andere Ausführungsform besteht nach Anspruch 7 (Fig 3) darin, daß an der Innenseite des übergreifenden Rohres oder an der Außenseite des eingesteckten Rohres ein oder mehrere Rippen angebracht sind, deren Höhe der Weite des Ringspaltes angepaßt ist. Der Vorteil liegt darin, daß die Rohre unter einer gewissen Vorspannung spielfrei ineinander gesteckt werden können, daß sie sich aber zwischen den Berührungslinien etwas elastisch verformen können.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform nach Anspruch 8 (Fig I) sind die Entlüftungsöffnungen nicht, wie nach der Stand der Technik bekannt, seitlich angeordnet, sondern in der Deckelfläche des Oberteiles. Der Vorteil besteht darin, daß die wegen der möglichen Schneelage nach DIN vorgeschriebene Mindesthöhe zwischen der Dachoberfläche und der Oberkante der Entlüftungsöffungen mit der geringstmöglichen Höhe des Dunstrohres erreicht wird. Das Eindringen von Regen in die Dunstrohre und in die Sanitärleitungen ist dabei
Eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 9 (Fig 3) besteht darin, daß die Deckelfläche des Oberteiles nach innen geneigt ist. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß das sich besonders an der Innenseite der Deckelfläche des Oberteiles niederschlagende Kondenswasser zur Mitte hin abläuft und dort abtropft. Die Menge des an den Wänden des Oberteils bis zur Verklebung ablaufende Kondenswasser wird dadurch reduziert, wodurch diese geringer beansprucht wird.
Bei einer anderen, wesentlich verbesserten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dunstrohres nach Anspruch 10 (Pig 4a) umgreift ein ringförmiger Ansatz auf der Innenseite des Oberteiles die Oberkante des von unten eingeschobenen Rohres. Daraus ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß das an der Innenseite des Oberteiles ablaufende Kondenswasser in das von unten eingeschobene Rohr abgeleitet wird und die Verklebung bzw. Abdichtung zwischen dem Oberteil und dem Rohr trocken bleibt.
Durch eine kinematische Umkehrung ergibt sich eine weitere verbesserte Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Dunstrohres nach Anspruch 11 {Pig 4b). Dabei wird das vorzugsweise aus Keramik bestehende Oberteil von dem unteren, vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Rohr umgriffen. Dies hat den Vorteil, daß die Herstellung mittesl Gießformen einfacher ist, als die der Ausführungsform nach Anspruch 10.
Eine andere vorteilhafte Ausftihrungsform des erfindungsgemäßen Dunstrohres besteht nach den Ansprüchen 12, 13, 14 (Pig 5) darin, daß das keramische Oberteil zweiteilig ausgeführt ist. Das untere Teilstück ist dabei über das obere Ende des Kunststoffrohres geschoben und ist mit einer auf dem Dom der Dachdurchgangsplatte aufsetzbaren ringförmigen Krempe versehen. Das obere Teilstück ist mit seinem äußeren Durchmesser auf den inneren Durchmesser des unteren Teiles abgestimmt und vorzugsweise mit diesem verklebt und außerdem so lang ausgebildet, daß er mit seinem unteren Rand in das obere Ende des Kunststoffrohres hineinragt. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß beide Teile in sehr einfacher Weise ohne Hinterschneidungsformen als Hohlguß hergestellt werden können und daß durch einen ausgeprägten Tropfrand eine sichere Ableitung des Kondenswassers in das Kunststoffrohr gewährleistet ist. ohne daß die Verklebung zwischen dem unteren Keramikteil und dem Kunststoffrohr durch Feuchtigkeit beaufschlagt wird. .. .. ,.
Bei einer schlagregensicheren Ausführungsform nach Anspruch 15 (Pig 6a) sind an der Unterseite des Deckels Rippen so angeordnet, daß das sich ansammelnde Kondenswasser zu den Lüftungsöffnungen hin abgeleitet wird. Da schlagregensichere Dunstrohre besonders in Verbindung mit Raumentlüftungen verwendet werden, hat das den Vorteil, daß die Armaturen der Raumentlüftung von Kondeswasser frei gehalten werden.
Bei einer verbesserten Ausführungsform nach Anspruch 16 (Fig 6b) sind die Rippen so angeordnet, daß sie am äußeren Rand jeweils bei einer der Entlüftungsöffnungen enden. Der Vorteil besteht darin, daß das entlang den Rippen ablaufende Kondenswasser durch die öffnung zur Außenseite abgeleitet wird und nicht an der Innenseite des Dunstrohres abläuft.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen beispielhaft beschrieben. Es zeigen:
Fig 1 einen Vertikalschnitt durch das Dunstrohr mit der Dacheindeckungsplatte und der Dachkonstruktion.
Fig 2 einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr Fig 3a einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr
Fig 3b einen Horizontalschnitt durch ein Dunstrohr in der Höhe, in welcher der obere keramische Teil über das untere Kunststoffrohr geschoben ist.
Fig 4a einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr, dessen oberer keramischer Teil über das untere Kunststoffrohr geschoben ist.
Fig 4b einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr, dessen oberer keramischer Teil in das untere Kunststoffrohr eingeschoben ist.
Fig 5 einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr, dessen oberer Teil aus zwei Teilstücken besteht
Fig 6a einen Vertikalschnitt durch den Kopf eines schlagregensicheren Dunstrohres .. .. . ..
Pig 6b eine Draufsicht auf die Deckelfläche des schlagregensicheren Dunstrohres nach Fig 6a
Die in Pig 1 dargestellte Ausführungsform zeigt ein Dunstrohr bestehend aus einem keramischen Oberteil 1 und einem Kunststoffrohr 2, welches durch die Öffnung 3 in den Dom 4 der Dacheindeckungspiatte 5 ragt. Dabei ist der Außendurchmesser 6 des Kunststoffrohres 2 mit Spiel 7 an den Innendurchmesser 8 des keramischen Oberteils 1 angepaßt. Am unteren Ende des keramischen Oberteils 1 ist eine abfallende Krempe 9 angeordnet, deren Unterkante 10 schräg zur Horizontalen verläuft, die Öffnung 3 übergreift und auf dem Dom 4 aufsitzt. Dadurch kann in einem bestimmten Dachneigungsbereich das Dunstrohr immer in genau vertikaler Richtung montiert werden. Die Verbindung von dem Kunststoffrohr 2 und dem keramischen Oberteil 1 erfolgt durch Vergießen des ringförmigen Spaltes 11 mittels starrem oder elastischem Kleber 12 oder mittels Kunstschaum. Die Abdichtung gegen Eindringen von Kondesnwasser erfolgt durch eine dauerelastische Abdichtung 13. Der Kleber oder Kunstschaum 12 kann von unten her oder durch ein oder mehrere Löcher 14 eingebracht werden. In der in der rechten Hälfte der Pig I dargestellten Ausführungsform sind im Ringspalt ein oder mehrere elastische Streifen 15 angeordnet. Die ringförmige Öffnung 3 zwischen dem Kunstsotffrohr 2 und dem Dom 4 wird durch einen elastischen Dichtungsring 16 zusätzlich abgedichtet. Das Kunststoffrohr 2 ist in seinem unteren Bereich mittels einer Schelle 17 an einem der Sparren 18 befestigt und ist in seiner seitlichen Lage zusätzlich in der öffnung 3 fixiert. Außerdem ist dargestellt, daß die Entlüftungsöffnungen 19 in der Deckelfläche 20 des Oberteils 1 angeordnet sind.
Bei der in Fig 2 dargestellten Ausführungsform ist der Außendurchmesser des Kunststoffrohres 21 paßgenau oder mit Spiel an den Innendurchmesser des keramischen Oberteils 22 abgestimmt.
Bei der in Fig 3a und 3b dargestellten Ausführungsform sind an der Außenfläche des Kunststoffrohres 23 spiralförmige verlaufende Rippen 24 angebracht, deren Höhe der lichten Weite des Ringspaltes 25 entspricht und welche an der Innenfläche 26 des keramischen Oberteils 27 unter elastischer Vorspannung anliegen. Die Deckelfläche 28 ist nach innen geneigt, so daß das niedergeschlagene Kondenswasser in der Mitte abtropft.
In Fig 4a ist an der Innenseite 29 des Oberteils 30 ein ringförmiger Ansatz 31 angeordnet, welcher die Oberkante 32 des Kunststoffrohres 33 von ober her umgreift, so daß das von oben her an der Innenseite 29 ablaufende Kondenswasser in das Kunststoffrohr 33 abgeleitet wird, ohne daß die Verklebung 34 durchfeuchtet werden kann.
In Fig 4b ist das Oberteil 35 mit seinem unteren Ende 36 in das Kunststoffrohr 37 eingeschoben. Der Ringspalt 38 ist mit Kleber oder Kunstschaum gefüllt.
In Fig 5 ist das keramische Oberteil 39 zweiteilig ausgeführt. Das untere Teilstück 40 ist dabei über das obere Ende 41 des Kunststoffrohres 42 geschoben und mittels Kleber oder Kunstschaum 43 mit diesem verbunden. Das obere Teilstück 44 ist mit dem äußeren Durchmesser 45 seines unteren Endes 47 auf den inneren Durchmesser des oberen Endes 46 des unteren Teilstücks 40 mit oder ohne Spiel abgestimmt und in dieses vorzugsweise eingeklebt. Das obere Teilstück 44 ragt mit seinem unteren Ende 47 in das obere Ende des Kunststoffrohres 42 hinein, so daß Kondenswasser sicher abgeleitet wird, ohne daß der Kleber oder Kunstschaum 43 durchfeuchtet werden kann.
In Fig 6a und 6b sind an der Deckelunterseite 48 Rippen 49 angeordnet welche jeweils am äußeren Rand bei den Entlüftungsöffungen 50 enden.

Claims (16)

sprüche
1. Dunstrohr zur Dachdurchführung durch eine Dacheindeckungsplatte (5) mit einem kuppeiförmigen Dom (4) und einer Durchgangsöffnung (3), bestehend aus einem auf der Dachaußenseite angeordneten vorzugsweise keramischen Oberteil (1)
dadurch gekennzeichnet
daß das Oberteil (1) mit einem in dieses von unten her eingesteckten, vorzugsweise aus nichtkeramischem Material bestehenden Rohr {2) verbunden ist.
2. Dunstrohr nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des von unten eingesteckten Rohres (21) und der Innendurchmesser des übergreifenden Oberteiles (22) paßgenau oder mit Spiel aufeinander abgestimmt sind.
3. Dunstrohr nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das von unter her eingesteckte Rohr (2) mit dem übergreifenden Oberteil (1) durch Kleber oder Schaum (12) verbunden ist.
4. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß das übergreifende Oberteil (1) mit Öffnungen (14) versehen ist.
5. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ringspalt (7, 11) zwischen dem Oberteil (1) und dem Rohr (2) ein
oder mehrere vorzugsweise elastische Streifen in horizontaler Richtung als Ring, in schräger spiralfönniger Richtung oder in vertikaler Richtung angeordnet sind.
6. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringspalt zwischen der Öffnung (3) im Dom (4) der Dacheindekkungsplatte (5) und dem in der Öffnung (3) angeordneten Rohr (2) durch eine ringförmige Dichtung (16) abgedichtet ist.
7. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis &dgr; dadurch gekennzeichnet,
daß an der Innenfläche (26) des übergreifenden Oberteils (27) oder an der Außenfläche des von unten eingesteckten Rohres (23) ein oder mehrere vertikale, schräge oder spiralförmige Rippen (24) angeordnet sind, deren Höhe der Spaltweite (25) mit oder ohne Spiel angepaßt ist.
8. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlüftungsöffnungen in der Deckelfläche (28) des Oberteils (27) angeordnet sind.
9. Dunstrohr nach einem Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß
die Deckelfläche (28) des Oberteiles (27) nach innen geneigt ist und/oder am Rand von der Oberkante nach unten abgesenkt ist.
10. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmiger Ansatz (31) an der Innenseite (29) des Oberteiles (30) die Oberkante (32) des von unten eingeschobenen Rohres (33) übergreift.
11. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (35) in das untere Rohr (37) eingeschoben ist und von diesem umgriffen wird.
12. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet,
daß das vorzugsweise keramische Oberteil (39) zweiteilig ausgebildet ist.
13. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des oberen Teilstücks (44) mit Spiel an den Innendurchmesser des unteren Teilstücks (40) angepaßt und in dieses einsteckbar und vorzugsweise einklebbar ausgebildet ist.
14. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (47) des oberen Teilstücks (44) im zusammengebauten Zustand in das obere Ende des Kunststoffrohres (42) hineinragt.
15. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7 sowie 10 bis 14 dadurch gekennzeichnet, daß an der Deckelunterseite (48) Rippen (49) angeordnet sind.
16. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 10 bis 15 dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (49) am äußeren Rand jeweils über einer von mehreren Entlüftungsöffnungen (50) enden.
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