DE29602618U1 - Dunstrohr zur Dachdurchführung - Google Patents
Dunstrohr zur DachdurchführungInfo
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Description
Dipl.-Ing. Max Gerhaher, Landau 96-1893 Z
Dr. Franz Gerhaher, Straubing 14.02.1996
Dunstrohr zur Dachdurchführung
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Dunstrohr zur Dachdurchführung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der Praxis sind keramische Dunstrohre zur Dachdurchführung bekannt,
welche mit einen» kurzen Rohrstutzen durch die Öffnung des kuppelförmigen
Domes einer Dacheindeckungsplatte greifen und mittels einer außen umlaufenden
ringförmig abfallenden Krempe den offenen Teil des Domes auf der Dacheindeckungsplatte
regensicher abdecken. Zur Angleichung an zwei verschiedene Dachneigungen ist die ringförmig abfallende Krempe leicht asymmetrisch
schräg angebracht. Die Nachteile dieser bekannten Ausführungsart liegen darin, daß die Länge des durch die Öffnung im Dom der Dacheindeckungsplatte
greifenden Rohrstutzens aus technologischen Gründen und Kostengründen sehr kurz ist. Aus diesem Grund kann das lose auf dem Dom der Dacheindeckungsplatte
aufgesetzte Dunstrohr an der Dachkonstruktion nicht ausreichend exakt und sicher befestigt werden. Auch ein fixer und dadurch die
Lage des Dunstrohres stabilisierender Anschluß an das starre Kunststoffrohrsystem
der Sanitärleitungen ist praktisch nicht möglich, da im Dom der Dacheindeckungsplatte zu wenig Montagefreiraum zur Verfügung steht. Das
Dunstrohr kann deshalb nur mittels flexibler Schläuche an die Sanitärleitungen angeschlossen werden. Dadurch ist zwar das Dunstrohr gegen Herabfallen
vom Dach gesichert, nicht jedoch gegen Verlagerung aus der ursprünglichen Lage z.B. durch Schneedruck. Bei einer nachträglichen Verlagerung
aus der ursprünglichen Lage wird auch die unter der abfallenden Krempe angeordnete Schaumstoffdichtung unwirksam, da sich zwischen dieser und
der Dacheindeckungsplatte ein Spalt öffnet. Dadurch tropft das am Dunstrohr ablaufende Dachwasser und Kondensat nicht, wie vorgesehen, am Kragen
ab, sondern wird durch Adhäsion bis zum durchgesteckten Rohrstutzen und damit ins Innere der Dachkonstruktion eingeleitet. Da außerdem die
bekannten keramischen Dunstrohre nur für zwei verschiedene Dachneigungen
benutzbar sind und bei anderen Dachneigtmgen und vertikalem Einbau sich
der erwähnte Spalt an der Dichtung öffnet, ergibt sich bei allen anderen Dachneigungen die Notwendigkeit, vom vertikalen Einbau abzuweichen, was
optisch äußerst störend ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein keramisches Dunstrohr
zur Dachdurchführung zu beschreiben, welches die Nachteile des geschilderten Standes der Technik vermeidet, insbesondere aber eine einfache
und exakte Montage bei jeder Dachneigung innerhalb eines bestimmten Neigungsbereiches
ermöglicht, ohne daß dadurch Einbußen bei der Regensicherheit und Sicherheit der Wasserableitung in Kauf genommen werden müssen.
Erfindugnsgemäß wird die Aufgabe nach dem Kennzeichen des Anspruches 1
(Pig 1} gelöst. Die Vorteile dieser Ausführungsform bestehen darin, daß das von unten in das keramische Dunstrohr eingesteckte Verlängerungsrohr mit
seinem unteren Ende bis zwischen die Dachsparren reicht und mit einer Schelle an diesen fixiert werden kann, sodaß das Dunstrohr, welches weiter
oben durch die Anpassung seiner abfallenden Krempe an den Dom der Dacheindeckungsplatte
fixiert ist, unverrückbar und exakt senkrecht montiert werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Höhe des vorzugsweise
keramischen Oberteils relativ klein gehalten werden kann, was aus technologischen Gründen und Kostengründen wünschenswert ist. Die Länge
des von unten her eingesteckten vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Rohres kann dagegen fast ohne Mehrkosten beliebig gewählt werden; falls es
sich bei der Montage als zu lang erweisen sollte, kann es in einfacher Weise gekürzt werden. Da der Anschluß an das Sanitärrohrsystem oder an das
Raumentlüftungssystem in Höhe der Dachsparren erfolgt, steht zum Hantieren während der Montage genügend Raum zur Verfügung. Aus diesem Grund
eignet sich das erfindungsgemäße Dunstrohr sowohl zum flexiblen Anschluß mittels eines Schlauches als auch zum Anschluß mittels Muffen an starren
Rohren und Rohrbögen. Im Gegensatz dazu reicht das bisher bekannte keramische
Dunstrohr nur mit einem ganz kurzen keramischen Stutzen durch die Öffnung des Domes in den Dom hinein und kann dort nur flexibel angeschlossen
werden. In der Regel muß dazu der flexible Schlauch sogar durch die Öffnung im Dom nach oben gezogen, dort an den Stutzen des noch nicht
aufgesetzten Dunstrohres angeschlossen werden, welches erst danach durch die Öffnung im Dom durchgesteckt und mit seiner Krempe auf dem Dom aufge-
■- 3 —
setzt wird. Entsprechend ungenau und schlecht fixiert ist dann die Lage des
Dunstrohres nach dem bekannten Stand der Technik. Da das untere Kunststoffrohr des erfindungsgemäßen Dunstrohres an den Dachsparren befestigt
ist und durch die Öffnung im Dom der Dacheindeckungsplatte ausreichend
justiert istr kann das keramische Oberteil im Falle einer eventuellen Beschädigung
sogar abgenommen und ersetzt werden, ohne daß ein Eingriff von der Dachunterseite her erforderlich ist. Dies ist besonders vorteilhaft bei
einem ausgebauten Dachgeschoß, da dadurch kostspielige Reparaturarbeiten von der Innenseite des Daches her vermeidbar sind.
In einer besonderen Ausführungsform nach Anspruch 2 (Pig 2) ist der Außendurchmesser
des von unten eingesteckten Rohres und der Innendurchmesser des unteren Teiles des Oberteils paßgenau oder mit Spiel aufeinander
abgestimmt. Dies erfordert zwar eine besonders maßhaltige Fertigung, hat
aber den Vorteil, daß keine oder nur eine dünne Verklebung erforderlich ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform nach Anspruch 3 (Fig I)
ist der Außendurchmesser des von unten eingeschobenen Rohres wesentlich kleiner als der Innendurchmesser des unteren Teiles des keramischen Oberteiles.
Der Ringspalt ist durch Kleber, Gußmasse oder Kunstschaum ausgefüllt. Der Vorteil liegt darin, daß an die Maßgenauigkeit sowohl des keramischen
Oberteiles als auch an die des eingesteckten Rohres nur geringe Anforderungen gestellt werden müssen und die Vormontage schnell und einfach
möglich ist. Die Verwendung eines starren Bauklebers (auf Zementbasis) hat den Vorteil der geringeren Materialkosten, die Verwendung einer elastischen
Vergußmasse oder die Ausschäumung hat dagegen den Vorteil, daß nur geringe Spannungen durch Temperaturdehnung, Quellen und Schwinden oder
durch Relativbewegungen entstehen können und somit sowohl das keramische Oberteil als auch das eingeschobene Kunststoffrohr von Überbeanspruchung
geschützt werden.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform nach Anspruch 4 {Fig I)
ist der untere Teil des keramischen Oberteils mit ein oder mehreren am Umfang verteilten Öffnungen zum Ausschäumen des Ringspaltes versehen. Der
Vorteil liegt darin, daß die beiden ineinandergesteckten Teile zum Ausschäumen des Ringspaltes nicht auf den Kopf gestellt werden müssen und daß
auch das nachträgliche Ausschäumen im fertig auf dem Dach montierten Zustand
zu Reparaturzwecken möglich ist.
Eine andere günstige Ausführungsvariante nach Anspruch 5 (Fig I) besteht
darin, daß in dem Ringspalt zwischen dem Oberteil und dem eingesteckten Rohr ein oder mehrere elastische Streifen angeordnet sind. Dies hat bei der
Vormontage den Vorteil der schnellen und sauberen Arbeit und im montierten Zustand den Vorteil, daß hohe Materialspannungen und Schaden besonders
am keramischen Oberteil vermieden werden. Sind der oder die Streifen ringförmig angebracht, so bilden sie eine gute Abdichtung zwischen dem Oberteil
und dem eingesteckten Rohr, Sind die Streifen schräg, spiralförmig oder vertikal am Umfang verteilt angeordnet, so kann Kondensat, welches an den
Innenflächen des Oberteils abläuft, über die abfallende Krempe auf die Außenfläche
des Domes der Dacheindeckungsplatte abgeleitet werden.
Eine weitere Verbesserung des erfindugnsgemäßen Dunstrohres ist nach
Anspruch 6 (Pig 1) ein elastischer Dichtungsring, der am Lochrand des Domes der Dacheindeckungsplatte aufgeklebt ist und mit seiner inneren Kante
an dem durch den Dom gesteckten Rohr abdichtend anliegt. Der Vorteil liegt darin, daß etwa durchtretendes Kondensat auf die Außenfläche des
Domes abgeleitet wird.
Eine andere Ausführungsform besteht nach Anspruch 7 (Fig 3) darin, daß
an der Innenseite des übergreifenden Rohres oder an der Außenseite des eingesteckten Rohres ein oder mehrere Rippen angebracht sind, deren Höhe
der Weite des Ringspaltes angepaßt ist. Der Vorteil liegt darin, daß die Rohre unter einer gewissen Vorspannung spielfrei ineinander gesteckt werden
können, daß sie sich aber zwischen den Berührungslinien etwas elastisch
verformen können.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform nach Anspruch 8 (Fig I)
sind die Entlüftungsöffnungen nicht, wie nach der Stand der Technik bekannt, seitlich angeordnet, sondern in der Deckelfläche des Oberteiles. Der
Vorteil besteht darin, daß die wegen der möglichen Schneelage nach DIN vorgeschriebene Mindesthöhe zwischen der Dachoberfläche und der Oberkante
der Entlüftungsöffungen mit der geringstmöglichen Höhe des Dunstrohres
erreicht wird. Das Eindringen von Regen in die Dunstrohre und in die Sanitärleitungen
ist dabei
Eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 9 (Fig 3) besteht darin, daß
die Deckelfläche des Oberteiles nach innen geneigt ist. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß das sich besonders an der Innenseite der Deckelfläche des
Oberteiles niederschlagende Kondenswasser zur Mitte hin abläuft und dort abtropft. Die Menge des an den Wänden des Oberteils bis zur Verklebung
ablaufende Kondenswasser wird dadurch reduziert, wodurch diese geringer
beansprucht wird.
Bei einer anderen, wesentlich verbesserten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Dunstrohres nach Anspruch 10 (Pig 4a) umgreift ein ringförmiger Ansatz auf der Innenseite des Oberteiles die Oberkante des von unten eingeschobenen
Rohres. Daraus ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß das an der Innenseite des Oberteiles ablaufende Kondenswasser in das von unten
eingeschobene Rohr abgeleitet wird und die Verklebung bzw. Abdichtung zwischen dem Oberteil und dem Rohr trocken bleibt.
Durch eine kinematische Umkehrung ergibt sich eine weitere verbesserte
Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Dunstrohres nach Anspruch 11
{Pig 4b). Dabei wird das vorzugsweise aus Keramik bestehende Oberteil von dem unteren, vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Rohr umgriffen. Dies
hat den Vorteil, daß die Herstellung mittesl Gießformen einfacher ist, als die der Ausführungsform nach Anspruch 10.
Eine andere vorteilhafte Ausftihrungsform des erfindungsgemäßen Dunstrohres
besteht nach den Ansprüchen 12, 13, 14 (Pig 5) darin, daß das keramische
Oberteil zweiteilig ausgeführt ist. Das untere Teilstück ist dabei über das obere Ende des Kunststoffrohres geschoben und ist mit einer auf dem
Dom der Dachdurchgangsplatte aufsetzbaren ringförmigen Krempe versehen. Das obere Teilstück ist mit seinem äußeren Durchmesser auf den inneren
Durchmesser des unteren Teiles abgestimmt und vorzugsweise mit diesem verklebt und außerdem so lang ausgebildet, daß er mit seinem unteren Rand
in das obere Ende des Kunststoffrohres hineinragt. Der Vorteil dieser Ausführungsform
besteht darin, daß beide Teile in sehr einfacher Weise ohne Hinterschneidungsformen als Hohlguß hergestellt werden können und daß
durch einen ausgeprägten Tropfrand eine sichere Ableitung des Kondenswassers in das Kunststoffrohr gewährleistet ist. ohne daß die Verklebung zwischen
dem unteren Keramikteil und dem Kunststoffrohr durch Feuchtigkeit beaufschlagt wird. .. .. ,.
Bei einer schlagregensicheren Ausführungsform nach Anspruch 15 (Pig 6a)
sind an der Unterseite des Deckels Rippen so angeordnet, daß das sich ansammelnde Kondenswasser zu den Lüftungsöffnungen hin abgeleitet wird.
Da schlagregensichere Dunstrohre besonders in Verbindung mit Raumentlüftungen
verwendet werden, hat das den Vorteil, daß die Armaturen der Raumentlüftung
von Kondeswasser frei gehalten werden.
Bei einer verbesserten Ausführungsform nach Anspruch 16 (Fig 6b) sind die
Rippen so angeordnet, daß sie am äußeren Rand jeweils bei einer der Entlüftungsöffnungen
enden. Der Vorteil besteht darin, daß das entlang den Rippen ablaufende Kondenswasser durch die öffnung zur Außenseite abgeleitet
wird und nicht an der Innenseite des Dunstrohres abläuft.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen
in verschiedenen Ausführungsformen beispielhaft beschrieben. Es zeigen:
Fig 1 einen Vertikalschnitt durch das Dunstrohr mit der Dacheindeckungsplatte
und der Dachkonstruktion.
Fig 2 einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr
Fig 3a einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr
Fig 3b einen Horizontalschnitt durch ein Dunstrohr in der Höhe, in welcher
der obere keramische Teil über das untere Kunststoffrohr geschoben ist.
Fig 4a einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr, dessen oberer keramischer
Teil über das untere Kunststoffrohr geschoben ist.
Fig 4b einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr, dessen oberer keramischer
Teil in das untere Kunststoffrohr eingeschoben ist.
Fig 5 einen Vertikalschnitt durch ein Dunstrohr, dessen oberer Teil aus
zwei Teilstücken besteht
Fig 6a einen Vertikalschnitt durch den Kopf eines schlagregensicheren
Dunstrohres .. .. . ..
Pig 6b eine Draufsicht auf die Deckelfläche des schlagregensicheren Dunstrohres
nach Fig 6a
Die in Pig 1 dargestellte Ausführungsform zeigt ein Dunstrohr bestehend aus
einem keramischen Oberteil 1 und einem Kunststoffrohr 2, welches durch die
Öffnung 3 in den Dom 4 der Dacheindeckungspiatte 5 ragt. Dabei ist der
Außendurchmesser 6 des Kunststoffrohres 2 mit Spiel 7 an den Innendurchmesser 8 des keramischen Oberteils 1 angepaßt. Am unteren Ende des keramischen
Oberteils 1 ist eine abfallende Krempe 9 angeordnet, deren Unterkante 10 schräg zur Horizontalen verläuft, die Öffnung 3 übergreift und auf dem
Dom 4 aufsitzt. Dadurch kann in einem bestimmten Dachneigungsbereich das Dunstrohr immer in genau vertikaler Richtung montiert werden. Die Verbindung
von dem Kunststoffrohr 2 und dem keramischen Oberteil 1 erfolgt durch Vergießen des ringförmigen Spaltes 11 mittels starrem oder elastischem
Kleber 12 oder mittels Kunstschaum. Die Abdichtung gegen Eindringen von Kondesnwasser erfolgt durch eine dauerelastische Abdichtung 13. Der Kleber
oder Kunstschaum 12 kann von unten her oder durch ein oder mehrere Löcher 14 eingebracht werden. In der in der rechten Hälfte der Pig I dargestellten
Ausführungsform sind im Ringspalt ein oder mehrere elastische Streifen 15 angeordnet. Die ringförmige Öffnung 3 zwischen dem Kunstsotffrohr 2
und dem Dom 4 wird durch einen elastischen Dichtungsring 16 zusätzlich abgedichtet. Das Kunststoffrohr 2 ist in seinem unteren Bereich mittels
einer Schelle 17 an einem der Sparren 18 befestigt und ist in seiner seitlichen Lage zusätzlich in der öffnung 3 fixiert. Außerdem ist dargestellt, daß
die Entlüftungsöffnungen 19 in der Deckelfläche 20 des Oberteils 1 angeordnet sind.
Bei der in Fig 2 dargestellten Ausführungsform ist der Außendurchmesser
des Kunststoffrohres 21 paßgenau oder mit Spiel an den Innendurchmesser
des keramischen Oberteils 22 abgestimmt.
Bei der in Fig 3a und 3b dargestellten Ausführungsform sind an der Außenfläche
des Kunststoffrohres 23 spiralförmige verlaufende Rippen 24 angebracht, deren Höhe der lichten Weite des Ringspaltes 25 entspricht und
welche an der Innenfläche 26 des keramischen Oberteils 27 unter elastischer Vorspannung anliegen. Die Deckelfläche 28 ist nach innen geneigt, so daß
das niedergeschlagene Kondenswasser in der Mitte abtropft.
In Fig 4a ist an der Innenseite 29 des Oberteils 30 ein ringförmiger Ansatz
31 angeordnet, welcher die Oberkante 32 des Kunststoffrohres 33 von ober
her umgreift, so daß das von oben her an der Innenseite 29 ablaufende Kondenswasser in das Kunststoffrohr 33 abgeleitet wird, ohne daß die Verklebung
34 durchfeuchtet werden kann.
In Fig 4b ist das Oberteil 35 mit seinem unteren Ende 36 in das Kunststoffrohr
37 eingeschoben. Der Ringspalt 38 ist mit Kleber oder Kunstschaum gefüllt.
In Fig 5 ist das keramische Oberteil 39 zweiteilig ausgeführt. Das untere
Teilstück 40 ist dabei über das obere Ende 41 des Kunststoffrohres 42 geschoben und mittels Kleber oder Kunstschaum 43 mit diesem verbunden. Das
obere Teilstück 44 ist mit dem äußeren Durchmesser 45 seines unteren Endes 47 auf den inneren Durchmesser des oberen Endes 46 des unteren Teilstücks
40 mit oder ohne Spiel abgestimmt und in dieses vorzugsweise eingeklebt. Das obere Teilstück 44 ragt mit seinem unteren Ende 47 in das obere Ende
des Kunststoffrohres 42 hinein, so daß Kondenswasser sicher abgeleitet
wird, ohne daß der Kleber oder Kunstschaum 43 durchfeuchtet werden kann.
In Fig 6a und 6b sind an der Deckelunterseite 48 Rippen 49 angeordnet
welche jeweils am äußeren Rand bei den Entlüftungsöffungen 50 enden.
Claims (16)
1. Dunstrohr zur Dachdurchführung durch eine Dacheindeckungsplatte (5)
mit einem kuppeiförmigen Dom (4) und einer Durchgangsöffnung (3), bestehend aus einem auf der Dachaußenseite angeordneten vorzugsweise
keramischen Oberteil (1)
dadurch gekennzeichnet
daß das Oberteil (1) mit einem in dieses von unten her eingesteckten,
vorzugsweise aus nichtkeramischem Material bestehenden Rohr {2) verbunden
ist.
2. Dunstrohr nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser
des von unten eingesteckten Rohres (21) und der Innendurchmesser des übergreifenden Oberteiles (22) paßgenau oder mit Spiel aufeinander
abgestimmt sind.
3. Dunstrohr nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das von
unter her eingesteckte Rohr (2) mit dem übergreifenden Oberteil (1)
durch Kleber oder Schaum (12) verbunden ist.
4. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß
das übergreifende Oberteil (1) mit Öffnungen (14) versehen ist.
5. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Ringspalt (7, 11) zwischen dem Oberteil (1) und dem Rohr (2) ein
oder mehrere vorzugsweise elastische Streifen in horizontaler Richtung
als Ring, in schräger spiralfönniger Richtung oder in vertikaler Richtung angeordnet sind.
6. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringspalt zwischen der Öffnung (3) im Dom (4) der Dacheindekkungsplatte
(5) und dem in der Öffnung (3) angeordneten Rohr (2)
durch eine ringförmige Dichtung (16) abgedichtet ist.
7. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis &dgr; dadurch gekennzeichnet,
daß an der Innenfläche (26) des übergreifenden Oberteils (27) oder an
der Außenfläche des von unten eingesteckten Rohres (23) ein oder mehrere vertikale, schräge oder spiralförmige Rippen (24) angeordnet sind,
deren Höhe der Spaltweite (25) mit oder ohne Spiel angepaßt ist.
8. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlüftungsöffnungen in der Deckelfläche (28) des Oberteils (27)
angeordnet sind.
9. Dunstrohr nach einem Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß
die Deckelfläche (28) des Oberteiles (27) nach innen geneigt ist und/oder
am Rand von der Oberkante nach unten abgesenkt ist.
10. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet,
daß der ringförmiger Ansatz (31) an der Innenseite (29) des Oberteiles
(30) die Oberkante (32) des von unten eingeschobenen Rohres (33) übergreift.
11. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet,
daß das Oberteil (35) in das untere Rohr (37) eingeschoben ist und von
diesem umgriffen wird.
12. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet,
daß das vorzugsweise keramische Oberteil (39) zweiteilig ausgebildet ist.
13. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet,
daß der Außendurchmesser des oberen Teilstücks (44) mit Spiel an den
Innendurchmesser des unteren Teilstücks (40) angepaßt und in dieses einsteckbar und vorzugsweise einklebbar ausgebildet ist.
14. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Ende (47) des oberen Teilstücks (44) im zusammengebauten
Zustand in das obere Ende des Kunststoffrohres (42) hineinragt.
15. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7 sowie 10 bis 14 dadurch
gekennzeichnet, daß an der Deckelunterseite (48) Rippen (49) angeordnet
sind.
16. Dunstrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 10 bis 15 dadurch
gekennzeichnet, daß die Rippen (49) am äußeren Rand jeweils über einer von mehreren Entlüftungsöffnungen (50) enden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29602618U DE29602618U1 (de) | 1996-02-14 | 1996-02-14 | Dunstrohr zur Dachdurchführung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29602618U DE29602618U1 (de) | 1996-02-14 | 1996-02-14 | Dunstrohr zur Dachdurchführung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29602618U1 true DE29602618U1 (de) | 1996-03-28 |
Family
ID=8019495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29602618U Expired - Lifetime DE29602618U1 (de) | 1996-02-14 | 1996-02-14 | Dunstrohr zur Dachdurchführung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29602618U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2948137A1 (fr) * | 2009-07-17 | 2011-01-21 | Poujoulat | Dispositif d'evacuation de fumee au travers d'une toiture |
| EP2818802A1 (de) | 2013-06-25 | 2014-12-31 | Monier Roofing Components GmbH | Dachentlüftungsvorrichtung aus einem mineralischen Werkstoff, insbesondere Ton |
-
1996
- 1996-02-14 DE DE29602618U patent/DE29602618U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2948137A1 (fr) * | 2009-07-17 | 2011-01-21 | Poujoulat | Dispositif d'evacuation de fumee au travers d'une toiture |
| EP2292866A1 (de) * | 2009-07-17 | 2011-03-09 | Poujoulat | Rauchabzugsvorrichtung durch ein Dach |
| EP2818802A1 (de) | 2013-06-25 | 2014-12-31 | Monier Roofing Components GmbH | Dachentlüftungsvorrichtung aus einem mineralischen Werkstoff, insbesondere Ton |
| DE102013106605A1 (de) * | 2013-06-25 | 2015-01-08 | Monier Roofing Components Gmbh | Dachentlüftungsvorrichtung aus einem mineralischen Werkstoff, insbesondere Ton |
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