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DE29601144U1 - Einrichtung zur diebstahlgeschützten Unterbringung von Gegenständen - Google Patents

Einrichtung zur diebstahlgeschützten Unterbringung von Gegenständen

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Publication number
DE29601144U1
DE29601144U1 DE29601144U DE29601144U DE29601144U1 DE 29601144 U1 DE29601144 U1 DE 29601144U1 DE 29601144 U DE29601144 U DE 29601144U DE 29601144 U DE29601144 U DE 29601144U DE 29601144 U1 DE29601144 U1 DE 29601144U1
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DE
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Expired - Lifetime
Application number
DE29601144U
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English (en)
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Scheidt and Bachmann GmbH
Original Assignee
Scheidt and Bachmann GmbH
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Publication date
Application filed by Scheidt and Bachmann GmbH filed Critical Scheidt and Bachmann GmbH
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Publication of DE29601144U1 publication Critical patent/DE29601144U1/de
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q20/00Payment architectures, schemes or protocols
    • G06Q20/08Payment architectures
    • G06Q20/12Payment architectures specially adapted for electronic shopping systems
    • G06Q20/127Shopping or accessing services according to a time-limitation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
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Description

Einrichtung zur diebstahioeschützten Unterbringung von Gegenständen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur zeitlich begrenzten, diebstahlgeschützten Unterbringung von einer Mehrzahl beweglicher Gegenstände, insbesondere von Zweiradfahrzeugen.
Die zahlenmäßige Zunahme und der durch hochwertige Ausstattung und Ausführung steigende Wert von Zweiradfahrzeugen, insbesondere Fahrrädern hat zu einer erheblich gestiegenen Anzahl von Diebstählen geführt. Um derartigen Diebstählen vorzubeugen, sind zwar zunehmend aufwendigere und auch höheren Sicherheitsanforderungen genügende mechanische Schlösser für Zweiradfahrzeuge entwickelt worden, die in den meisten Fällen ein Wegfahren des Zweiradfahrzeuges verhindern, nicht jedoch deren Abtransport. So ist es beispielsweise möglich, durch Blockieren eines oder beider Räder abgeschlossene Zweiradfahrzeuge gegen Wegfahren zu sichern. Derart abgeschlossene Fahrräder können jedoch von einer Person auch im abgeschlossenen Zustand weggetragen werden. Bei abgeschlossenen Motorrädern ist es möglich, diese unter Einsatz von Transportfahrzeugen zu stehlen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur zeitlich begrenzten, diebstahlgeschützten Unterbringung von einer Mehrzahl beweglicher Gegenstände, insbesondere von Zweiradfahrzeugen zu schaffen, die einem Diebstahl wirksam vorbeugt und gegen Zahlung einer angemessenen Gebühr benutzt werden kann. Außer Zweiradfahrzeugen sollen auch andere bewegliche Gegenstände, wie beispielsweise Kinderwagen untergebracht werden können.
Die zur Lösung der voranstehenden Aufgabenstellung dienende Erfindung ist gekennzeichnet durch eine mindestens der Anzahl der unterzubringenden Gegenstände entsprechende Zahl von fernsteuerbaren Verriegelungen, die nach jeder Unterbringung eines Gegenstandes vom jeweiligen Benutzer unter Ausgabe eines mindestens mit dem Unterbringungsort, dem Datum und der Uhrzeit beschriebenen Datenträgers verriegelbar und nach Bezahlung eines der Benutzungszeit entsprechenden Betrages computergesteuert zur Entriegelung freigebbar sowie mitteis des nach der Bezahlung umgeschriebenen Datenträgers entriegeibar sind.
In der erfindungsgemäßen Einrichtung können bewegliche Gegenstände diebstahlgeschützt untergebracht werden, da jeder Gegenstand mindestens durch eine fernsteuerbare Verriegelung gegen unbefugtes Entfernen geschützt wird. Bei der Unterbringung eines Gegenstandes erhält der Benutzer einen mindestens mit dem Unterbringungsort, dem Datum und der Uhrzeit beschriebenen Datenträger, der nach Bezahlung eines der Benutzungszeit entsprechenden Betrages umgeschrieben wird und computergesteuert die jeweilige Verriegelung freigibt, so daß der Gegenstand der Einrichtung entnommen werden kann. Bei dieser Einrichtung kann es sich um einen durch eine Tür oder Klappe verriegelbaren Raum oder um eine Vorrichtung handeln, an der der jeweilige Gegenstand mit Hilfe einer Stange, eines Bolzens, eines Bügels, einer Kralle, eines Hakens oder dergleichen festlegbar ist, wobei die erfindungsgemäße Verriegelung nach der Unterbringung des Gegenstandes nur mit Hilfe des richtigen Datenträgers und nach ordnungsgemäßer Bezahlung der Benutzungsdauer entriegelt werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt jede Verriegelung mindestens ein elektromagnetisch betätigbares Schloß. Während ein derartiges Schloß ausreicht; wenn die Unterbringung in einem durch eine Tür oder Klappe verschlossenen Raum erfolgt, können mehrere Schlösser verwendet werden, wenn beispielsweise Fahrräder in Fahrradständern sowohl im Bereich des Vorderrades als auch im Bereich des hinteren Rahmens und des Hinterrades durch Stangen, Bolzen, Bügel oder dergleichen festgelegt werden.
Der Datenträger wird in an sich bekannter Weise vorzugsweise als Magnetkarte mit mindestens einem Magnetstreifen oder als karten- oder münz-
förmiges Element mit einem berührungslos beschreibbaren und lesbaren Transponder oder als Chipkarte ausgebildet.
Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine aus zwei unterschiedlichen Verriegelungen bestehende Einrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine der nebenstehend dargestellten Einrichtungen und
Fig. 3 ein Diagramm einer ersten Ausführungsform zur Steuerung der Einrichtung und
Fig. 4 ein Diagramm einer zweiten Ausführungsform.
Die in Fig. 1 anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellte Einrichtung zur diebstahlgeschützten Unterbringung von einer Mehrzahl beweglicher Gegenstände zeigt im oberen Teil fünf Aufbewahrungsräume A1 bis A5, die jeweils durch eine Tür T1 bis T5 verschließbar sind. Jede Tür wirkt mit einer Verriegelung V zusammen, die beispielsweise als elektromagnetisch betätigbares Schloß ausgeführt ist.
Im unteren Teil zeigt die Fig. 1 drei Einrichtungen zur diebstahlgeschützten Unterbringung jeweils eines Fahrrades, wobei jede Einrichtung aus einem vorderen Bügel B1 und einem hinteren Bügel B2 besteht. Während der vordere Bügel B1 mit einer Verriegelung V1 für das Vorderrad des Fahrrades versehen ist, umfaßt der hintere Bügel B2 eine Verriegelung V2, mit der das Hinterrad und ggf. auch der Rahmen des Fahrrades festgelegt wird. Diese Situation ist auch in der Draufsicht gemäß Fig. 2 deutlich zu erkennen.
Die Fig. 1 zeigt weiterhin, daß die Verriegelungen V sowie V1 und V2 über Datenleitungen D mit einer in einem Kassenautomat K untergebrachten Datenverarbeitung DV verbunden sind. In den Fig. 3 und 4 sind schematisch der
Aufbau derartiger Datenverarbeitungen DV dargestellt. Die Fig. 3 zeigt ein zentrales System, Fig. 4 ein dezentrales.
Bei dem zentralen System nach Fig. 3 sind der Kassenautomat K und die Aufbewahrungsräume A1 bis A5 miteinander elektrisch verbunden.
Der Kunde bezahlt eine Gebühr am Kassenautomaten K und erhält eine Chipkarte oder Transponder- oder Magnetkarte.
Hierauf kann im Klartext die Nummer des Aufbewahrungsraumes A, Datum und Uhrzeit aufgedruckt sein. Auf jeden Fall aber sind die Daten auf dem Datenträger in elektronisch lesbarer Form gespeichert.
Automatisch öffnet sich mit einer Zeitverzögerung ein freier Aufbewahrungsraum A, so daß der Kunde dort sein Fahrrad einstellen kann. In diesem Fall muß an jedem Aufbewahrungsraum A mindestens eine Verriegelung V vorhanden sein.
Voraussetzung ist, daß in Grundstellung der Aufbewahrungsraum A verschlossen ist, d.h. bei Einstellen bzw. Entnehmen des Fahrrades die Tür T selbständig nach einer gewissen Zeit schließt.
Bei der Entnahme geht der Kunde zuerst zum Kassenautomaten K, in dem geprüft wird, ob eine ausreichende Bezahlung vorliegt oder nachgezahlt werden muß. Anschließend öffnet sich wiederum mit einer Zeitverzögerung die Tür T, so daß der Kunde sein Fahrrad entnehmen kann.
Bei einem dezentralen System gemäß Fig. 4 sind der Kassenautomat K und die Aufbewahrungsräume A nicht elektrisch miteinander verbunden. Die Bedienung durch den Kunden entspricht dem Voranstehenden mit folgenden Unterschieden:
Der Kunde nimmt seine Chipkarte, sucht sich einen freien Aufbewahrungsraum A und schiebt die Chipkarte in eine jeweils zugehörige Datenträgerverarbeitung DV; mit Hilfe einer Auswertelogik L wird die Verriegelung V betätigt. Das bedeutet, daß an jedem
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Aufbewahrungsraum A eine Datenträgerverarbeitung DV, Auswertelogik L und Verriegelung V vorhanden sein muß.
Die Auswertelogik L überprüft Zeitüberschreitungen und sagt dem Kunden, z.B. über eine Anzeige, daß er am Kassenautomat K nachzahlen muß.
Es ist auch denkbar, daß die Chipkarte in der Datenverarbeitung DV bleibt und der Kunde einen Schlüsse! abziehen kann.
Bezuqszeichenliste
A Aufbewahrungsraum
B Bügel
D Datenleitung
DV Datenverarbeitung
K Kassenautomat
L Auswertelogik
T Tür
V Verriegelung

Claims (5)

Ansprüche:
1. Einrichtung zur zeitlich begrenzten, diebstahlgeschützten Unterbringung von einer Mehrzahl beweglicher Gegenstände, insbesondere von Zweiradfahrzeugen,
gekennzeichnet durch
eine mindestens der Anzahl der unterzubringenden Gegenstände entsprechende Zahl von fernsteuerbaren Verriegelungen (V,V1,V2), die nach jeder Unterbringung eines Gegenstandes vom jeweiligen Benutzer unter Ausgabe eines mindestens mit dem Unterbringungsort, dem Datum und der Uhrzeit beschriebenen Datenträgers verriegelbar und nach Bezahlung eines der Benutzungszeit entsprechenden Betrages mittels des nach der Bezahlung umgeschriebenen Datenträgers computergesteuert zur Entriegelung freigebbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verriegelung (V) mindestens ein elektromagnetisch betätigbares Schloß umfaßt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenträger als Magnetkarte mit mindestens einem Magnetstreifen ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenträger als karten- oder münzförmiges Element mit einem berührungslos beschreibbaren und lesbaren Transponder ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenträger als Chipkarte ausgebildet ist.
DE29601144U 1996-01-24 1996-01-24 Einrichtung zur diebstahlgeschützten Unterbringung von Gegenständen Expired - Lifetime DE29601144U1 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19960418

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19990427

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20020123

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20040513

R071 Expiry of right