DE29601029U1 - Hüllrohr für Baustellen-Spannglieder - Google Patents
Hüllrohr für Baustellen-SpanngliederInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
22. Januar 1996 96-1102 G-st
Drossbach GmbH & Co. KG, D-86641 Rain am Lech
Die Erfindung betrifft ein Hüllrohr für Baustellen-Spannglieder.
Derartige Hüllrohre werden auf der Baustelle vor dem Betonieren mit dem Spannglied gefüllt oder die Hüllrohre werden ohne innere
Aussteifung verlegt und die Spannstähle werden erst nach dem Erhärten des Betons eingeschoben oder eingezogen. Nach DIN 18553
bestehen übliche Hüllrohre aus kaltgewalztem Bandstahl nach DIN 1624 mit Regelabweichungen nach DIN 1554 ohne Oberflächenbehandlung.
Wegen der Anforderungen an das Biegeverhalten, die Verformungswilligkeit, die Querbelastbarkeit, die Zugbelastbarkeit und
die Dichtheit sowie der Anforderungen an die aus Muffen bestehenden Verbindungsteile der bekannten Hüllrohre wird auf DIN 18553
verwiesen.
Die bekannten aus mit Sicken versehenem Bandstahl bestehenden Hüllrohre sind verhältnismäßig teuer.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, kostengünstigere Hüllrohre zu schaffen, die sämtlichen an diese zu stellenden Anforderungen
gerecht werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Hüllrohr
aus Rohrabschnitten aus Kunststoff besteht, deren einen Enden jeweils mit einer ringförmigen Dichtfläche und einem Außen-
gewinde und deren anderen Enden jeweils mit einem Innengewinde und einer Muffe zu Übergreifen der Dichtfläche versehen sind,
und daß Dichtungen, beispielsweise Dichtringe, vorgesehen sind, die die Spalte zwischen den Dichtflächen und den Muffen im verschraubten
Zustand der Rohrabschnitte abdichten. Die erfindungsgemäß das Hüllrohr bildenden Rohrabschnitte lassen sich nach üblichen
Verfahren zur Herstellung von Wellrohren aus thermoplastischem Kunststoff kostengünstig herstellen.
Das aus den erfindungsgemäßen Rohrabschnitten bestehende Hüllrohr wird den üblichen an Hüllrohre zu stellenden Anforderungen
im vollen Umfang gerecht. Die erfindungsgemäß vorgesehenen Schraubmuffen schaffen dichte und zugfeste Verbindungen der Rohrabschnitte.
Das erfindungsgemäße Hüllrohr gewährt eine sichere Dichtheit bei Über- und Unterdrücken bis 0,5 bar, so daß der erforderliche
Korrisionsschutz für die Baustellen-Spannglieder gesichert ist. Die Schraubmuffen vermögen axiale Kräfte bis
3 000 N aufzunehmen, so daß die erforderliche Zugbelastbarkeit gewährleistet ist.
Zweckmäßigerweise bestehen die Innen- und Außengewinde der Rohrabschnitte
aus wendelförmig über den Rohrmantel verlaufende Sikken. Diese Sicken lassen sich nach für Wellrohre üblichen Verfahren
einfach herstellen und gewährleisten die gewünschte hohe Zugbelastbarkeit der miteinander verschraubten Rohrabschnitte.
Zweckmäßigerweise sind zwischen den Gewinden und der endseitigen Dichtfläche und der endseitigen Muffe jedes Rohrabschnitts die
Verschraubung begrenzende Anschläge vorgesehen. Um eine gute und sichere Verschraubung zu gewährleisten, erfolgt die Verschraubung
der Rohrabschnitte in der Weise, daß diese bis zu den Anschlägen erfolgt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Muffe in ihrer Innenwand mit einer Ringnut versehen ist, in die
ein Dichtring eingelegt ist. Die Anordnung der Ringnut in der Innenwand der Muffe gewährleistet, daß der in diese eingelegte
Dichtring beim Transport nicht verlorengeht, weil er an geschützter Stelle angebracht und daher nicht unabsichtlich abgestriffen
werden kann.
Um das gewünschte Biegeverhalten zu erhalten, sind die Rohrabschnitte
zwischen ihren Gewinden mit umlaufenden Sicken versehen. Zusätzlich können umlaufende Wülste vorgesehen sein. Die
Rohrabschnitte können aus jedem geeigneten Kunststoff bestehen. Vorzugsweise werden sie jedoch aus Polypropylen oder Polyäthylen
hergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Rohrabschnitts des Hüllrohrs, zur Hälfte im Schnitt,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des mit der Muffe versehenen Endbereichs des Rohrabschnitts nach
Fig. 1 und
Fig. 3 zwei miteinander verschraubte Rohrabschnitte.
Jeder aus Kunststoff, beispielsweise Polypropylen, bestehende Rohrabschnitt 1 weist an seinem einen Ende eine aus einem Bund
bestehende Dichtfläche auf, die eine glatte, zylinderringförmige Außenseite besitzt. Über einen sich zum Ende hin konisch verjüngenden
Abschnitt 3 geht der Bund 2 in einen Abschnitt 4 über, der mit einem zum Ende hin frei auslaufenden Gewinde versehen
ist. Die Gewindegänge 5 besitzen ein etwa halbkreisförmiges Profil.
Das andere Ende des Rohrabschnitts 1 ist mit einem Abschnitt 6 versehen, das ein Innengewinde aufweist. Die Gänge 7 des Innengewindes
sind komplementär zu dem Außengewinde 4, 5 und bestehen aus einer gewendelten Nut mit etwa halbkreisförmigem Querschnitt.
Der Abschnitt 6 mit dem Innengewinde geht über einen sich konisch erweiternden Abschnitt 8 in die Muffe 9 über, die
in ihrer Innenwandung mit einer Ringnut 10 versehen ist. In diese Ringnut ist ein Dichtring 11 aus einem üblichen elastisch verformbarem
Material eingelegt. Das freie Ende der Muffe 9 ist mit einer trichterartigen Erweiterung 12 versehen.
Zwischen dem Abschnitt 6 mit dem Innengewinde und dem Bund 2 ist der Rohrabschnitt in Abständen mit umlaufenden ringförmigen Sikken
13 versehen. Zwischen den ringförmigen Sicken 13 sind umlaufende Wülste 14 vorgesehen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, bewirkt der Dichtring 11 im verschraubten
Zustand zweier Rohrabschnitte eine gute Abdichtung des Spalts zwischen der Innenwandung der Muffe 9 und der zylinderringförmigen
Außenwandung des Bunds 2. Im verschraubten Zustand stößt die sich konisch erweiternde Ringfläche 8 gegen die
konische Fläche 3, so daß durch die Verschraubung bis zu diesen Anschlägen eine gute und feste Verbindung der Rohrabschnitte gewährleistet
ist.
Claims (8)
1. Hüllrohr für Baustellen-Spannglieder, dadurch gekennzeichnet,
daß es aus Rohrabschnitten (1) besteht, deren einen Enden
jeweils mit einer ringförmigen Dichtfläche (2) und einem Außengewinde (4, 5) und deren anderen Enden jeweils mit
einem komplementären Innengewinde (6, 7) und einer Muffe (9) zum Übergreifen der Dichtfläche (2) versehen sind, und daß
Dichtungen, beispielsweise Dichtringe (11), vorgesehen sind, die die Spalte zwischen den Dichtflächen (2) und den Muffen
(10) im verschraubten Zustand der Rohrabschnitte (1) abdichten.
2. Hüllrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen- und Außengewinde aus wendelförmig über den Rohrmantel
verlaufenden Sicken (5, 7) bestehen.
3. Hüllrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gewinden und der endseitigen Dichtfläche (2)
und der endseitigen Muffe (9) jedes Rohrabschnitts die Ver-
schaubung begrenzende Anschläge (3, 8) vorgesehen sind.
4. Hüllrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muffe (9) in ihrer Innenwand mit einer Ringnut (10) versehen ist, in die ein Dichtring (11) eingelegt
ist.
5. Hüllrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrabschnitte (1) zwischen ihren Gewinden mit umlaufenden ringförmigen Sicken (13) versehen sind.
6. Hüllrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrabschnitte zwischen den ringförmigen Sicken mit umlaufenden Wülsten (14) versehen sind.
7. Hüllrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrabschnitte aus Polypropylen bestehen.
8. Hüllrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrabschnitte aus Polyäthylen bestehen.
Priority Applications (1)
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| DE29601029U1 true DE29601029U1 (de) | 1996-05-23 |
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| Country | Link |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999043910A1 (fr) * | 1998-02-27 | 1999-09-02 | Freyssinet International (Stup) | Procede de fabrication d'elements de construction prefabriques, et ouvrage precontraint realise avec de tels elements |
| DE19906374A1 (de) * | 1999-02-16 | 2000-09-14 | Polyethylen Specialisten Sr Gm | Korrosionsschutzrohr und Verfahren zu seiner Herstellung |
| EP1030001A3 (de) * | 1999-02-16 | 2001-05-09 | Polyethylen specialisten SR GmbH | Hüllrohrsystem für Vorspannstähle in Spannbeton und Herstellungsverfahren hierfür |
-
1996
- 1996-01-22 DE DE29601029U patent/DE29601029U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
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| US6389764B1 (en) | 1998-02-27 | 2002-05-21 | Freyssinet International (Stup) | Method for making prefabricated structural elements, and prestressed structure produced with the structural |
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960704 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990201 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020109 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040302 |
|
| R071 | Expiry of right |