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DE29600346U1 - Vorrichtung zum Tragen mindestens eines Zahnmodells - Google Patents

Vorrichtung zum Tragen mindestens eines Zahnmodells

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Publication number
DE29600346U1
DE29600346U1 DE29600346U DE29600346U DE29600346U1 DE 29600346 U1 DE29600346 U1 DE 29600346U1 DE 29600346 U DE29600346 U DE 29600346U DE 29600346 U DE29600346 U DE 29600346U DE 29600346 U1 DE29600346 U1 DE 29600346U1
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DE
Germany
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model carrier
strip element
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Expired - Lifetime
Application number
DE29600346U
Other languages
English (en)
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GC Europe NV
Original Assignee
Kerr Corp
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Publication date
Application filed by Kerr Corp filed Critical Kerr Corp
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Publication of DE29600346U1 publication Critical patent/DE29600346U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/002Means or methods for correctly replacing a dental model, e.g. dowel pins; Dowel pin positioning means or methods

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

Kerr Corporation , 28200 Wick Road, Box 455, Romulus, Michigan 48174, U.S.A.
Vorrichtung zum Tragen mindestens eines Zahnmodells {Modellträger}
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen mindestens eines Zahnmodells (Modellträger) mit einem im wesentlichen starren Grundkörper, der eine Unterseite und eine Oberseite aufweist, an der ein Zahnmodell befestigbar ist.
Modellträger verschiedener Ausführungen werden im Bereich der Zahntechnik eingesetzt, um aus Modelliergips gegossene Modelle von einzelnen Zähnen oder mehreren Zähnen in einem Zahnkranz aufzunehmen, die nachfolgend als Zahnmodelle bezeichnet werden.
Zur Herstellung von Zahnmodellen wird aus Gipspulver und Wasser angemischter Modelliergips in einen in einer Abdruckmasse ausgebildeten Gebiß-Abdruck eines Patienten eingefüllt. Nach dem Einfüllen des Modelliergipses in den Abdruck härtet der Modelüergips mit der Zeit aus und wird nach dem Aushärten als fertiges Zahnmodell von der Abdruckmasse getrennt.
Um eine Zugänglichkeit zu Aproximalflächen einzelner Zähne des Zahnmodells zu ermöglichen oder zu verbessern, werden häufig einzelne Zähne oder Gruppen von präparierten Zähnen des Zahnmodells separiert. Hierzu wird ein Schnitt durch das Zahnmodell geführt.
Bevor die zu separierenden Zähne oder Zahngruppen durch den Schnitt getrennt und ggf. dem Zahnmodell entnommen werden, muß eine Maßnahme getroffen werden, um die Zähne nach dem Entnehmen aus dem Zahnmodell beim anschließenden Wiedereinsetzen in das Modell wieder an genau die Position in dem gesamten Zahnmodell bringen zu können, in der sich die separierten Zähne vor dem Separieren und ggf. Entnehmen befand.
Eine bekannte Maßnahme besteht darin, mindestens zwei Löcher in die Unterseite des Zahnmodells unterhalb des zu separierenden Zahns zu bohren und zusätzlich mindestens zwei Löcher in gleichem Abstand in den Modellträger zu bohren, an dem das Zahnmodell befestigt ist. Die Bohrungen verlaufen von der Unterseite des Modellträgers aus durch den Modellträger hindurch in die Unterseite des Zahnmodells hinein. Nach dem Durchbohren können Fixierstifte durch die Bohrungen gesteckt werden, die sich durch die Bohrungen in den Modellträger als auch durch die Bohrungen in dem Zahnmodeil erstrecken. Auf diese Weise ist die Position des zu separierenden Zahns innerhalb des gesamten Zahnmodells festgelegt. Nach dem Herausnehmen eines separierten Zahnes aus dem Zahnmodeil kann die ursprüngliche Stellung des Zahnes innerhalb des Zahnmodells recht exakt wiederhergestellt werden, indem die Fixierstifte nach dem Wiedereinsetzen des entnommenen Zahns in das Zahnmodell durch die Bohrungen gesteckt werden.
Die Separierung von Zähnen mit Hilfe derartiger Modellträger und unter Anwendung der beschriebenen Maßnahme zum Positionieren der separierten Zähne beim Wiedereinsetzen in das Modell ist jedoch recht zeit- und kostenaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Modellträger bereitzustellen, der auf einfache und schnelle Weise eine Separierung von Zähnen eines Zahnmodells und eine exakte Wiedereinpassung von separierten Zähnen in das Kiefermodell ermöglicht.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß entlang der Unterseite ein biegbares Streifenelement unlösbar an dem Grundkörper befestigt ist und der Grundkörper aus einem im wesentlichen spröden Material wie Gips o. dgl. besteht, das unter Bildung von gering strukturierten Bruchflächen im wesentlichen splitterfrei brechbar ist.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Modellträgers können einzelne Zähne des an dem Modellträger angebrachten Zahnmodells auf einfache Weise separiert werden, so
daß Aproximalflächen besser zugänglich sind, und auf ebenso einfache Weise wieder an ihre ursprüngliche Position innerhalb des gesamten Zahnmodells gebracht werden. Hierzu sind neben dem erfindungsgemäßen Modellträger keine weiteren Teile wie Fixierstifte oder dergleichen erforderlich, und es müssen keine Vorarbeiten zum exakten Positionieren ausgeführt werden, wie etwa das Durchbohren von Modellträger und Zahnmodell.
Zum Separieren eines Zahnes wird ein Schnitt durch das an der Oberseite des erfindungsgemäßen Modellträgers befestigten Zahnmodell zwischen zwei Zähnen und partiell durch den Grundkörper des Modellträgers vorgenommen. Durch die partielle Durchtrennung des Grundkörpers und der verbleibenden Verbindung über den nicht durchtrennten Bereich entsteht eine Sollbruchstelle in dem Grundkörper. Der Grundkörper wird dann manuell durchgebrochen. Während des Durchbrechens bilden sich dadurch, daß der Grundkörper erfindungsgemäß aus einem im wesentlichen spröden Material besteht, strukturierte Bruchflächen im Bereich der Sollbruchstelle. Durch das Durchbrechen wird der Grundkörper vollständig in zwei Teilkörper getrennt, die jedoch mittels des erfindungsgemäßen, entlang der Unterseite an dem Grundkörper befestigten biegbaren Streifenelements zusammengehalten werden. Das Streifenelement übernimmt die Funktion eines Scharniers, und die beiden Teilkörper können um eine durch das Streifenelement verlaufende Achse verschwenkt werden. Durch das Verschwenken werden die Aproximalflächen der Zähne, zwischen denen der Schnitt geführt wurde, zugänglich.
Auf die beschriebene Weise können durch mehrere Schnitte mehrere Zähne des Modells separiert werden.
Nach dem Verschwenken oder Auseinanderklappen der Teilkörper des durchbrochenen Grundkörpers und Durchführen von Arbeiten an den separierten Zähnen werden die Körperteile wieder zurückverschwenkt in eine Position, in der die beim Durchbrechen des Grundkörpers entstandenen strukturierten Bruchflächen in Berührung kommen. Sie passen sich nahezu nahtlos wieder aneinander an, da das spröde, weitgehend splitterfrei brechbare Grundkörpermaterial, beispielsweise Gips, während des Durchbrechens nicht ausbröselt. Dadurch nehmen die separierten Zähne nach dem Zurückverschwenken oder Zurückklappen der Körperteile wieder sehr genau die Position innerhalb des Zahnmodells ein, die sie vor dem Durchbrechen des Grundkörpers innerhalb des Zahnmodells eingenommen hatten.
Der erfindungsgemäße Modellträger läßt sich besonders vorteilhaft in dem Fall einsetzen, daß Kronen vor dem Einsetzen beim Patienten nachbearbeitet,
insbesondere nachgeschliffen werden müssen, um genau in eine präparierte Kavität eines Zahnes zu passen. Eine solche Nachbearbeitung ist häufig bei Verwendung von Keramikkronen erforderlich, da diese bei der Herstellung während des Aushärtens schrumpfen.
Für die Nachbearbeitung einer Keramikkrone wird zunächst ein Modell der Umgebung des zu überkronenden Zahnes mit Hilfe eines Abdruckes hergestellt. Das an dem Modellträger befestigte Modell der Umgebung des zu überkronenden Zahnes wird dann durch zwei Trennschnitte und anschließendes Durchbrechen des Grundkörpers separiert. Die durchtrennten Teilkörper des Grundkörpers des Modellträgers werden mit Hilfe des biegbaren Streifenelements um die durch das Streifenelement verlaufende Achse verschwenkt oder abgeklappt. Die nachzubearbeitende Krone kann in die Kavität des separierten Zahnes des Modells eingepaßt werden. Die abgeklappten Teilkörper können in ihre ursprüngliche Position zurückverschwenkt oder -geklappt werden. Es kann dann festgestellt werden, ob die Krone optimal in die Kavität des separierten Zahnes und die Umgebung des separierten Zahnes hineinpaßt und ob die Krone beispielsweise an Kontaktflächen, die mit Nachbarzähnen in Berührung stehen, nachgeschliffen werden müssen, um exakt an die Umgebung angepaßt zu werden.
Die Nachbearbeitung der Krone ist mit Hilfe des erfindungsgemäßen Modellträgers besonders einfach und schnell möglich, da einzelne Zähne des Modells schnell separiert und wieder in die Umgebung des Zahnes in dem Modell gebracht werden können. Die in den Zahn des Patienten einzusetzende Krone kann mit Hilfe des erfindungsgemäßen Modeilträgers außerhalb des Mundes des Patienten an dem Modell fertiggestellt werden und anschließend ohne weitere Nachbearbeitung in den Zahn des Patienten eingesetzt werden, wodurch die Belastung für den Patienten minimal ist.
Besonders vorteilhaft ist auch die Verwendung des erfindungsgemäßen Modellträgers in dem folgenden Anwendungsfall: Es kommt häufig vor, daß beim Versuch des Einpassens von einem zahntechnischen Labor vorgefertigten Zahnersatz festgestellt wird, daß der Zahnersatz zwar auf das Zahnmodell aus Gips, anhand dessen der Zahnersatz im Labor vorgefertigt worden ist, paßt, aber nicht auf die präparierten Zahnstümpfe des Patienten paßt. Bei dem Zahnersatz kann es sich um Brücken, Kronen oder Teilprothesen handeln.
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Es muß in diesem Fall herausgefunden werden, welcher bzw. welche Zahnstümpfe im Patientenmund ursächlich dafür sind, daß der Zahnersatz nicht paßt, beispielsweise klemmt. Hierzu wird ein neues Modell aus Gips mit Hilfe eines Abdruckes auf dem erfindungsgemäßen Modellträger hergestellt. Dann wird der Reihe nach jeder Zahn oder Zahnstumpf des Modells in der zuvor beschriebenen Weise mit Hilfe des Modellträgers separiert und abgeklappt. Anschließend wird der Zahnersatz an dem Teil des Modells, der nicht abgeklappt ist, angebracht. Wird festgestellt, daß der Zahnersatz bei nicht abgeklapptem Zahnstumpf nicht paßt, bei abgeklapptem Zahnstumpf aber paßt, so steht fest, daß der abgeklappte Stumpf verantwortlich für das Nicht-Passen ist, und der Zahnersatz kann nachbearbeitet, beispielsweise beschliffen werden.
Nach dem Nachbearbeiten wird der abeklappte Stumpf des Modells zurückgeklappt. Paßt der Zahnersatz nun auf das gesamte Zahnmodell, kann er in den Mund des Patienten eingesetzt werden. Paßt er noch nicht, kann der Zahnersatz weiter beschliffen werden. Die Zahnstümpfe des Modells können der Reihe nach einzeln separiert und abgeklappt werden und der Zahnersatz kann durch Nachbearbeitung passend gemacht werden. Auf diese Weise kann schnell und preiswert am Stuhl eines Zahnarztes und außerhalb des Mundes des Patienten der Zahnersatz passend gemacht werden. Die Belastung von Patient, Zahnarzt sowie Helferin wird durch die beschriebene Vorgehensweise erheblich reduziert.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des Modellträgers zeichnet sich dadurch aus, daß das Streifenelement dünn ist im Verhältnis zur der durch den durchschnittlichen Abstand zwischen Unterseite und Oberseite bestimmten Dicke des Grundkörpers. Daraus ergibt sich eine besonders gute Biegbarkeit und somit Verschwenkbarkeit und Abklappbarkeit der durchtrennten Teilkörper des Grundkörpers, so daß einzelne Zähne besonders einfach separiert werden können.
Vorteilhafterweise weist das Streifenelement eine gewebte Struktur auf. Diese Struktur gewährleistet eine gute Biegbarkeit bei gleichzeitiger geringer Elastizität des Streifenelementes bezüglich auf das Streifenelement aufgebrachte Zugspannungen. Daraus resultiert, daß die getrennten Körperteile des Grundkörpers sehr genau um die in dem Streifenelement liegende Verschwenkachse gedreht werden können. Die separierten Zähne oder Zahnstümpfe des Modells nehmen somit nach dem Separieren und Zurückklappen in die ursprüngliche Position sehr genau genau die Stellung ein, die sie vor dem Durchtrennen und Separieren hatten.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Unterseite des Grundkörpers im wesentlichen eben und wird von dem Streifenelement vollständig bedeckt, wodurch sich das Streifenelement recht einfach an den Grundkörper anbringen läßt.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der das Streifenelement durch Formschlußverbindung mit dem Grundkörper verbunden ist, weil eine solche Verbindung besonders sicher ist. Eine solche besonders sichere Formschlußverbindung kann vorteilhafterweise dadurch verwirklicht werden, daß das Streifenelement mehrere gekrümmte, abstehende hakenförmige Klammereiemente aufweist, die mit dem Grundkörper verklammert sind. Ein derartig ausgebildetes Streifenelement ist bereits auf dem Markt verfügbar als Kiettverschlußstreifen, die zum Verbinden von Textilteilen im großen Umfang zum Einsatz kommen, so daß das Streifenelement nicht speziell für den erfindungsgemäßen Modellträger angefertigt werden muß, sondern relativ preiswert verfügbar ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform istderGrundkörper quaderförmig. Diese Form ist einerseits vorteilhaft für eine Befestigung der Zahnmodelle an dem Grundkörper, da der Quader eine ebene Oberfläche aufweist, andererseits ergibt sich auch ein herstellungstechnischer Vorteil der darin liegt, daß insbesondere dann, wenn der Grundkörper aus Gips besteht, der Grundkörper in einer großen Form gegossen werden kann, in der auf den Boden das Streifenelement ausgelegt ist und auf das Streifenelement der Gips gegossen wird. Nach dem Gießen und Aushärten des Gipses können mehrere quaderförmige Modellträger aus der gesammten Form herausgeschnitten werden. Diese Herstellungsweise ist besonders kostengünstig. Darüber hinaus ist ein quaderförmiger Modellträger besonders gut zu handhaben beim Separieren einzelner Zähne oder Zahnstümpfe aus dem an dem Modellträger befestigten Zahnmodell.
Zweckmäßig für eine Herstellung von gekrümmt verlaufenden Zahnkränzen, beispielsweise Modellen von mehreren Frontzähnen, ist eine gekrümmte Quaderform des Grundkörpers.
Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Oberseite des Grundkörpers mit mehreren Vertiefungen versehen. Mit Hilfe der Vertiefungen auf der Oberseite des Grundkörpers läßt sich eine besonders gute Verbindung zwischen dem aus Gips hergestellten Zahnmodell und dem Modeilträger herstellen. Während der Herstellung des Zahnmodells fließt Gips in die Ver-
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tiefungen, so daß zwischen Zahnmodell und Modellträger eine Formschlußverbindung entsteht. Zweckmäßigerweise sind die Vertiefungen entweder ungefähr halbkugelförmig oder ungefähr zylinderförmig und weisen einen Durchmesser von etwa 1 bis 4 mm auf, denn es hat sich gezeigt, daß bei dieser Ausgestaltung der Vertiefungen der fließfähige Gips besonders gut in die Vertiefungen fließen kann. Ferner ist es vorteilhaft, wenn die mehreren Vertiefungen reihenweise angeordnet sind.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Modellträgers wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Modellträger, an dem ein Zahnmo
del! befestigt ist, in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht;
Figur 2 den erfindungsgemäßen Modellträger aus Figur 1 ohne das
Zahnmodell in einer Ansicht von oben;
Figur 3 den Modeilträger aus den Figuren 1 und 2 mit einem
durchtrennten Zahnmodell und teilweise durchtrenntem Grundkörper in Seitenansicht; und
Figur 4 einen Teilkörper des Modellträgers mit Zahnmodell als
Ansicht einer Stirnseite.
Das in Figur 1 dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Modellträgers 1 besteht aus einem quaderförmigen, länglichen Grundkörper 2 und einem fest mit dem Grundkörper 2 verbundenen Streifenelement 4. Ein üblicherweise aus einem Gebiß-Abdruck gewonnenes Zahnmodell 6 ist an einer Oberseite 10 des Grundkörpers 2 befestigt und wird von dem Modellträger 1 getragen. An der der Oberseite 10 gegenüberliegenden Unterseite 8 des Grundkörpers 2 ist das Streifenelement 4 unlösbar an dem Grundkörper 2 befestigt.
Der Grundkörper 2 besteht aus einem starren, spröden Material wie beispielsweise Gips, das unter Bildung von strukturierten Bruchflächen im wesentlichen splitter- und bröselfrei brechbar ist, so daß sich die während des Brechens bildenden strukturierten Bruchfiächen nach dem Brechen aufgrund der Struktur gut zusammensetzen lassen.
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Das Streifenelement 4 ist dünn im Verhältnis zu der durch den Abstand zwischen Unterseite 8 und Oberseite 10 bestimmten Dicke des Grundkörpers 2. Es bedeckt die ebene Unterseite 8 des Grundkörpers 2 vollständig. Das eine gewebte Struktur aufweisende Streifenelement 4 weist, wie aus dem geschnittenen rechten Teil in Figur 1 ersichtlich ist, an seiner dem Grundkörper 2 zugewandten Oberfläche abstehende, längliche, gekrümmte Klammerelemente 12 auf. Die Klammerelemente 12 sind fest durch Formschlußverbindung mit dem Grundkörper 2 verbunden, in welchen sie hineinragen. Die Klammerelemente 12 verlaufen im wesentlichen senkrecht zu der durch das Streifenelement 4 gebildeten Ebene und sind an ihrem dem Streifenelement 4 abgewandten Ende mehr oder weniger stark gekrümmt. Sie haben etwa die Form von Widerhaken. Im Ausführungsbeispiel ragen sie etwa 1,5 bis 3 mm tief in den Grundkörper hinein. Die Verbindung mit dem Grundkörper durch die Klammerelemente 12 ist aufgrund der gekrümmten Form der Klammerelemente 12 formschlüssig und zusätzlich reibschlüssig. Das Streifenelement 4 ist nach Art eines gewebten Klettverschlußstreifens ausgebildet, die häufig an Bekleidungsstücken verwendet werden. Das Streifenelement 4 kann so aufgebaut sein, daß der im wesentlichen in einer Ebene unter der Unterseite 8 liegende Teil des Streifenelements 4 aus einer ersten textilen Faser gebildet ist und die mit dem Grundkörper 2 verklammerten Klammerelemente 12 aus einer anderen textilen Faser bestehen und mit dem ersten Teil verwoben sind.
Die feste Verbindung zwischen Grundkörper 2 und Streifenelement 4 wird während der Herstellung des Grundkörpers 2 gebildet. Hierzu wird der frisch hergestellte, noch nicht ausgehärtete, fließfähige Gips, aus dem der Grundkörper 2 gebildet ist, in eine Form gegeben, auf deren Boden vorher das Streifenelement 4 gelegt worden ist. Während des Befüllens der Form mit dem Gips werden die abstehenden Klammerelemente 12 von dem Gips umgeben. Während des Aushärtens des Gipses entsteht die feste Verbindung zwischen dem Streifenelement 4 und dem Grundkörper 2.
Wie aus dem geschnittenen Teil der Figur 1 und der in Figur 2 dargestellten Ansicht der Oberseite 10 des Grundkörpers 2 ersichtlich ist, sind mehrere Vertiefungen 14 in der Oberseite 10 des Grundkörpers 2 ausgebildet. Die Vertiefungen 14 haben etwa die Form von Halbkugeln, die im Ausführungsbeispiel etwa einen Durchmesser von 3 mm aufweisen. Alternativ können die Vertiefungen 14 auch etwa zylinderförmig sein. Die Durchmesser der Halbkugeln bzw. Zylindern können variieren im Bereich von ungefähr 1 bis 4 mm.
Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, sind die Vertiefungen 14 in mehreren Reihen und versetzt zueinander an der Oberseite 10 des Grundkörpers 2 angeordnet. Die Vertiefungen 14 können hergestellt werden, indem Verdrängungskörper, die die Form der Vertiefungen aufweisen, in den nicht ausgehärteten, noch fließfähigen Gips, aus dem der Grundkörper 2 hergestellt wird, in den den Grundkörper 2 bildenden Gips hineingedrückt werden. Hat der Gips seine Fließfähigkeit weitgehend während des Aushärtens verloren oder ist vollständig ausgehärtet, werden die Verdrängungskörper aus dem Grundkörper 2 entfernt. Die Vertiefungen 14 dienen dazu, eine feste Verbindung zwischen dem Zahnmodell 6 und dem Grundkörper 2 herzustellen. Die Verbindung entsteht dadurch, daß während des Anbringens des Zahnmodells auf dem Modellträger ein fließfähiger Gips, aus dem das Zahnmodell gegossen wird, in die Vertiefungen 14 in dem Grundkörper 2 fließt und die Vertiefungen 14 dabei vollständig mit Gips gefüllt werden.
In Figur 3 ist der erfindungsgemäße Modellträger dargestellt in einem Zustand, in dem das Zahnmodell 6 und der Grundkörper 2 unter Bildung eines linken Teilkörpers 16 und eines rechten Teilkörpers 18 des Grundkörpers 2 vollständig durchtrennt sind, während das Streifenelement 4 den linken Teilkörper 16 und den rechten Teilkörper 18 zusammenhält.
Der linke Teilkörper 16 und der rechte Teilkörper 18 sind in dem in Figur 3 dargestellten Zustand um eine (Verschwenk-)Achse D verschwenkbar, die in dem Streifenelement 4 Hegt. Das Streifenelement 4 ist biegbar, so daß die Verschwenkbarkeit der Teilkörper 16 und 18 einfach möglich ist. Die Elastizität des Streifenelements 4 ist gering, so daß die Körperteile 16 und 18 nur in einem sehr geringen Ausmaß zueinander verschoben werden können, sei es bei einem kleinen Verschwenkwinkel a, wie in Figur 3 dargestellt, oder bei einem größeren Verschwenkwinkel a, der maximal etwa 180° werden kann. Die besondere Ausgestaltung des Streifenelements, insbesondere die oben erwähnte geringe Dicke, die gewebte Struktur und die im wesentlichen aus dieser resultierende Biegbarkeit bei gleichzeitiger geringer Elastizität in bezug auf auf das Streifenelement aufgebrache Zugspannungen gewährleisten eine exakte Verschwenkbarkeit der Teilkörper 16 und 18 um die Verschwenkachse D.
Die in Figur 4 abgebildete Ansicht des rechten Teilkörpers 18 aus Figur 3 zeigt eine Trennfläche 22 des Zahnmodells 6, eine Trennfläche 24 des Grundkörpers 2 sowie eine strukturierte Bruchfläche 26 des Grundkörpers 2. Der Übergang von der Trennfläche 24 zu der strukturierten Bruchfläche 26 verläuft entlang einer Kreisbahn
•-&Iacgr;&ogr;-
und resultiert daraus, daß die Trennung des Zahnmodells 6 und des Grundkörpers 2 zwei Teilkörper 16 und 18 mit einer kreisförmigen, rotierenden Trennscheibe vorgenommen worden ist. Der mit der Trennscheibe vorgenommene Trennschnitt durch das Zahnmodell 6 und teilweise den Grundkörper 2 führt durch eine der Ausnehmungen 14, die mit Gips des Zahnmodells 6 gefüllt ist. Die Achse D verläuft in der Darstellung aus Figur 4 horizontal und durch das Streifenelement 4, das während des Verschwenkens wie ein Scharnier wirkt, mit dessen Hilfe die Körperteile 16 und 18 verschwenkbar sind.
In nicht dargestellter Weise kann der Grundkörper 2 des Modeilträgers 1 eine - in Draufsicht - gekrümmte Form aufweisen, um an ggf. gekrümmte Zahnreihen angepaßt zu sein.
Nachfolgend wird die Verwendung des erfindungsgemäßen Modellträgers 1 beim Herstellen eines Zahnmodells und beim Vornehmen von Arbeiten an einem Zahnmodell, beispielsweise beim Herstellen von Zahn-Kronen, unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 beschrieben.
Zur Herstellung eines Zahnmodells wird in üblicher Weise unter Verwendung eines Abdrucklöffels ein Abdruck eines Teils eines Gebisses genommen. Der in einer speziellen Abdruckmasse ausgebildete Abdruck des Gebisses wird anschließend mit Modelliergips so weit gefüllt, daß über dem Abdruck ein kleiner Gipsberg hervorsteht. In diesen Gipsberg wird der erfindungsgemäße Modellträger 1 mit seiner die mehreren Vertiefungen 14 aufweisenden Oberseite 10 hineingedrückt, so daß Modelliergips in die Vertiefungen 14 fließt und nach dem Aushärten des Modelliergipses eine feste Verbindung zwischen dem Zahnmodell und dem Modellträger besteht. Nach dem Aushärten des Gipses kann der Abdrucklöffel von dem Zahnmodell getrennt werden, und es liegt ein an dem Modellträger 1 befestigtes Zahnmodell 6 vor, wie in Figur 1 gezeigt ist. Das Zahnmodell steht nun zur weiteren Nutzung bereit.
Soll das an dem Modellträger 1 befestigte Zahnmodell 6 beispielsweise dazu genutzt werden, beim Patienten einzusetzende Kronen vor dem Einsetzen mit Hilfe des Zahnmodeils bearbeiten zu können und in das Zahnmodell einpassen zu können, ist es wünschenswert, einzelne Zähne des Zahnmodells zu separieren, so daß Aproximalflächen besser zugänglich werden. Hierzu wird ein Schnitt durch das Zahnmodell 6 zwischen zwei Zähnen und partiell durch den Grundkörper 2 des Modellträgers 1 vorgenommen beispielsweise mit Hilfe einer rotierenden, dünnen
Trennscheibe.
Wie am besten in Figur 4 ersichtlich ist, wird das Zahnmodell 6 unter Bildung einer Trennfiäche 22 vollständig und der Grundkörper 2 unter Bildung einer Trennfläche 24 partiell bis zu einer in Figur 4 eingezeichneten, kreisförmigen Linie 30 durchtrennt. Durch die partielle Durchtrennung des Grundkörpers 2 und der verbleibenden Verbindung über den nicht durchtrennten Bereich entsteht in diesem Bereich eine Sollbruchstelle in dem Grundkörper 2 des Modellträgers. Nun wird der Grundkörper 2 durch manuelles Aufbringen eines Biegemoments durchgebrochen unter Bildung von strukturierten Bruchflächen 26, 27 im Bereich der Sollbruchstelle, so daß, wie in Figur 3 ersichtlich, ein linker Teilkörper 6 und ein rechter Teilkörper 18 entstehen, von denen letzterer auch in Figur 4 dargestellt ist. Nach dem Brechen des Grundkörpers 2 sind die Teilkörper 16 und 18 nur noch über das Streifenelement 4 miteinander verbunden. Sie können um die Achse D verschwenkt werden. Der in Figur 3 eingetragene Winkel &sgr; kann Werte zwischen O und 180° annehmen. Das Streifenelement 4 übernimmt die Funktion eines Scharniers. Im verschwenkten Zustand sind die durchtrennten Zahnmodelle, insbesondere auch deren Aproximalflächen gut zugänglich.
Aufgrund der Materialeigenschaften des Grundkörpers 2 neigt dieser zum Sprödbruch und die beim Durchbrechen entstehenden Bruchflächen bröseln nicht aus und weisen eine mehr oder weniger zufällig entstehende Struktur auf. Nimmt der Winkel &sgr; nach dem Durchbrechen und ggf. Bearbeiten der Zahnmodelle den Wert 0 an, so passen die strukturierten Bruchfiächen 26 und 27 nahezu nahtlos aneinander an.
Auf die zuvor geschilderte Weise können mehrere Zähne des Zahnmodells separiert werden.

Claims (17)

•-•12·- Ansprüche
1. Vorrichtung {1) zum Tragen mindestens eines Zahnmodells (6) (Modellträger) mit einem im wesentlichen starren Grundkörper (2), der eine Unterseite (8) und eine Oberseite (10) aufweist, an der ein Zahnmodell (6) befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Unterseite (8) ein biegbares Streifenelement (4) unlösbar an dem Grundkörper (2) befestigt ist und der Grundkörper aus einem im wesentlichen spröden Material wie Gips o. dgl. besteht, das unter Bildung von strukturierten Bruchflächen im wesentlichen splitterfrei brechbar ist.
2. Modellträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenelement (4) dünn ist im Verhältnis zur der durch den durchschnittlichen Abstand zwischen Unterseite (8) und Oberseite (10) bestimmten Dicke des Grundkörpers (2).
3. Modellträger nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (8) des Grundkörpers (2) im wesentlichen eben ist und von dem Streifenelement (4) vollständig bedeckt ist.
4. Modellträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenelement (4) durch Formschlussverbindung mit dem Grundkörper (2) verbunden ist.
5. Modellträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenelement (4) eine gewebte Struktur aufweist.
6. Modellträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenelement (4) mehrere gekrümmte, abstehende Klammerelemente (12) aufweist, die mit dem Grundkörper (2) verklammert sind.
7. Modellträger nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammerelemente (12) hakenförmig sind.
* Z
via·:
8. Modellträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenelement (4) nach Art eines Klettverschlussstreifens ausgebildet ist.
9. Modeilträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) quaderförmig ist.
10. Modellträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) die Form eines gekrümmten Quaders hat.
11. Modellträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) aus Gips besteht.
12. Modellträger nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite {10) des Grundkörpers (2) mit mehreren Vertiefungen (14) versehen ist.
13. Modellträger nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (14) ungefähr halbkugelförmig sind.
14. Modeilträger nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (14) ungefähr zylinderförmig sind.
15. Modellträger nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (14) einen Durchmesser von etwa einem bis 4 mm aufweisen.
16. Modellträger nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (14) reihenweise angeordnet sind.
17. Modellträger nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenelement (4) mit dem Grundkörper (2) verklebt ist.
DE29600346U 1996-01-11 1996-01-11 Vorrichtung zum Tragen mindestens eines Zahnmodells Expired - Lifetime DE29600346U1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7412852U (de) * 1974-07-11 Heraeus W Gmbh Aufnahmeplatte für einen dentalen Zahnkranz
US4854875A (en) * 1986-11-18 1989-08-08 Minnesota Mining And Manufacturing Company Extra-oral dental restoration

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