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DE29600297U1 - Elektrisch isolierende Walze - Google Patents

Elektrisch isolierende Walze

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Publication number
DE29600297U1
DE29600297U1 DE29600297U DE29600297U DE29600297U1 DE 29600297 U1 DE29600297 U1 DE 29600297U1 DE 29600297 U DE29600297 U DE 29600297U DE 29600297 U DE29600297 U DE 29600297U DE 29600297 U1 DE29600297 U1 DE 29600297U1
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DE
Germany
Prior art keywords
layer
electrically insulating
insulating roller
aluminum oxide
approximately
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29600297U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cascadura Industrial De GmbH
Original Assignee
CASCADURA IND GmbH
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Publication date
Application filed by CASCADURA IND GmbH filed Critical CASCADURA IND GmbH
Priority to DE29600297U priority Critical patent/DE29600297U1/de
Publication of DE29600297U1 publication Critical patent/DE29600297U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/02Skids or tracks for heavy objects
    • F27D3/026Skids or tracks for heavy objects transport or conveyor rolls for furnaces; roller rails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/008Rollers for roller conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

Elektrisch isolierende Walze
Die Erfindung betrifft eine elektrisch isolierende Walze, mit einer Isolierbeschichtung, insbesondere zum Umlenken von erhitzten Blechbahnen, welche einen zylinder förmigen Grundkörper mit wenigstens annährend planen Stirnseiten aufweist, wobei an den Stirnseiten jeweils ein Lagerzapfen angeordnet ist.
Bei der Herstellung von Blechbahnen, die z.B. zur Herstellung von Konservendosen dienen können, wird eine Produktionsstraße verwendet, die eine elektrolytische Verzinnungslinie enthält. An deren Ende befindet sich eine Vorrichtung zum Einschmelzen des Zinnes, das sich im Konservendosenmaterial befindet. Durch das Durch-
leiten von elektrischem Strom mit Hilfe zweier Stromleitwalzen und den elektrischen Widerstand des Bleches wird das ganze Blech so stark aufgeheizt, daß es die Schmelztemperatur von Zinn erreicht. Danach muß es schnell wieder abgekühlt werden. Die Walzen befinden sich an zwei Stellen, an denen das Zinnmaterial bereits flüssig ist, aber das Band unterstützt werden muß.
Die Walzen, die üblicherweise benützt werden um die erhitzte Blechbahn umzulenken, weisen eine Silikon-Gummi -Beschichtung auf. Diese SiIikon-Gummi-Beschichtung muß das geschmolzene Zinn, das sich im Konservendosenmaterial befindet, aushalten. Die bisher bekannten Umlenkwalzen mit der SiIikon-Gummi-Beschichtung, die in Anlagen, die zum Einschmelzen von elektrolytisch aufgetragenem Zinn, wie es bei der Produktion von Dosen verwendet wird, benutzt werden, haben jedoch wegen der relativ hohen Temperatur eine sehr geringe Standzeit. Die Betriebsdauer dieser Walzen liegt im allgemeinen zwischen zwei Wochen bis zu maximal zwei Monaten. Da ein Aufschmelzen des Zinnes unbedingt erforderlich ist, damit die Dosen ihren Glanz erhalten und die Poren in der Oberfläche beseitigt werden, mußten die Umlenkwalzen in kurzen, regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Das hat zur Folge, daß jedesmal die
gesamte Produktion stillstehen muß. Die durch das Stillstehen der Produktion bedingten hohen Kosten und die relativ hohen Eigenkosten der Walze führen zu sehr hohen Betriebskosten.
Die bisher bekannten Umlenkwalzen weisen häufig kleine Fehler in der Oberfläche auf. Diese kleinen Fehler reproduzieren sich dann im Zinn. Im Laufe der relativ kurzen Betriebszeit werden die Fehler in der Oberfläche immer größer und dadurch die Qualität der Blechbahn immer schlechter.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine elektrisch isolierende Walze der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die eine hohe Standzeit und sehr gute elektrisch isolierende Eigenschaften aufweist .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Isolierbeschichtung als Keramikschicht ausgebildet ist, welche eine Aluminiumoxidschicht als an den Baustahl des Grundkörpers angrenzende Schicht, eine an die Aluminiumoxidschicht grenzende Zirkonoxidschicht sowie eine nach außen gerichtete Imprägnierschicht aufweist.
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Der Vorteil dieser dreilagigen Keramikschicht besteht darin, daß sie sehr gute elektrisch isolierende Eigenschaften aufweist. Insbesondere die Aluminiumoxidschicht verfügt über hervorragend gute Isoliereigenschaften. Gegenüber einer herkömmlichen Standzeit von zwei Wochen bis zu maximal zwei Monaten erreicht man mit dieser Keramikschicht eine Standzeit von bis zu drei Jahren. Das bedeutet, daß die Walze zwei bis drei Jahre lang nicht ausgewechselt werden muß. Dadurch entstehen erheblich niedrigere Betriebskosten als bei den bisher bekannten Walzen. Das liegt daran, daß nicht wie bisher die gesamte Produktion in regelmäßigen kurzen Abständen stillstehen muß. Durch die hohe Standzeit von bis zu drei Jahren entfallen außerdem die relativ hohen Kosten, die bisher alle zwei bis acht Wochen angefallen sind.
Darüber hinaus entsteht durch die dreilagige Keramikschicht eine Oberfläche, die sehr dicht und damit sehr gut schleifbar ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Oberfläche der Walze keine Fehler aufweist, und somit das Weißblech und das geschmolzene Zinn nicht in irgendeiner Form markiert werden. Dadurch werden keine Fehler von der Oberfläche auf die Blechbahn bzw. auf das erhitzte Zinn reproduziert.
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Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die Imprägnierschicht als Chromoxid enthaltende Schicht ausgebildet ist.
Eine Ausbildung der Imprägnierschicht als Chromoxid enthaltende Schicht hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt um die anderen Schichten zu imprägnieren.
Von Vorteil ist es, wenn die Aluminiumoxidschicht eine Dicke von annähernd 2,5 mm, die Zirkonschicht eine Dicke von annähernd 2 mm und die Chromoxid enthaltende Schicht eine Dicke von annähernd 0,5 mm aufweist.
Diese Größenverhältnisse haben sich als besonders vorteilhaft und optimal aufeinander abgestimmt herausgestellt.
In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, daß die Aluminiumoxidschicht, die Zirkonschicht und die Chromoxid enthaltende Schicht eine eingebrannte Keramikschicht darstellen.
Eine Ausgestaltung der dreilagigen Keramikschicht als eine eingebrannte Keramikschicht hat sich bezüglich
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einer hohen Standzeit und einer optimalen Einsatzfähigkeit als besonders vorteilhaft herausgestellt.
Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die Lagerzapfen als sich vom Grundkörper verjüngende Stumpfkegel ausgebildet sind.
Derartige Lagerzapfen als Aufhänge- bzw. Lagereinrichtung, die aus einem sich vom Grundkörper verjüngenden Stumpfkegel ausgebildet sind, eignen sich besonders gut zur Befestigung und Fixierung der elektrisch isolierenden Walze.
Nachfolgend ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung prinzipmäßig dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine elektrisch isolierende Walze mit dreilagiger Keramikschicht;
Fig. 2 ausschnittsweise einen stark vergrößerten Schnitt durch die dreilagige Keramikschicht.
Fig. 1 zeigt eine elektrisch isolierende Walze mit einer Isolierbeschichtung 1 und zwei seitlichen Lager-
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zapfen 2 als Aufhänge- bzw. Lagereinrichtung. Die Lagerzapfen 2 sind an einem Grundkörper 3 der elektrisch isolierenden Walze befestigt oder mit diesem einstückig. Die beiden Lagerzapfen 2 sind in Form sich vom Grundkörper 3 verjüngenden Stumpfkegel ausgebildet. Mit Hilfe dieser Aufhänge- bzw. Lagereinrichtung kann die elektrisch isolierende Walze in die Produktionsstraße integriert werden.
Auf den Grundkörper 3 sind die verschiedenen Schichten aufgebracht. Wie Fig. 2 zeigt, befindet sich auf dem Baustahl des Grundkörpers 3 eine Aluminiumoxidschicht 4. Auf diese Aluminiumoxidschicht 4 ist eine Zirkonschicht 5 aufgebracht. Eine aus Chromoxid enthaltende Imprägnierschicht 6 bildet die nach außen gerichtete Schicht. Die Aluminiumoxidschicht 4, die Zirkonschicht 5 und die Chromoxid enthaltende Schicht 6 stellen im fertigen Zustand eine eingebrannte Keramikschicht dar.
Die Aluminiumoxidschicht 4 besitzt eine Dicke von annähernd 2,5 mm, die Zirkonschicht 5 besitzt eine Dicke von annähernd 2 mm und die Chromoxid enthaltende Schicht eine Dicke von annähernd 0,5 mm. Diese Schichten umschließen die gesamte Oberfläche des zylinderförmigen Grundkörpers 3 der elektrisch isolierenden Walze.

Claims (5)

  1. Schutzansprüche
    Elektrisch isolierende Walze mit einer Isolierbeschichtung, insbesondere zum Umlenken von erhitzten Blechbahnen, welche einen zylinderförmigen Grundkörper mit wenigstens annähernd planen Stirnseiten aufweist, wobei an den Stirnseiten jeweils ein Lagerzapfen angeordnet ist.
    dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierbeschichtung (1) als Keramikschicht ausgebildet ist, welche eine Aluminiumoxidschicht (4) als an den Baustahl des Grundkörpers (3) angrenzende Schicht, eine an die Aluminiumoxidschicht (4) grenzende Zirkonschicht (5) sowie eine nach außen gerichtete Imprägnierschicht (6)
    aufweist.
  2. 2. Elektrisch isolierende Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierschicht (6) als Chromoxid enthaltende Schicht ausgebildet ist.
  3. 3. Elektrisch isolierende Walze nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Alumiuniumoxidschicht (4) eine Dicke von annähernd 2,5 mm, die Zirkonschicht (5) eine Dicke von annähernd 2 mm und die Chromoxid enthaltende Schicht (6) eine Dicke von annähernd 0,5 mm aufweist.
  4. 4. Elektrisch isolierende Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumoxidschicht (4) , die Zirkonschicht (5) und die Chromoxid enthaltende Schicht (6) eine eingebrannte Keramikschicht darstellen.
  5. 5. Elektrisch isolierende Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Lagerzapfen (2) als sich vom Grundkörper (3) verjüngende Stumpfkegel ausgebildet sind.
DE29600297U 1996-01-10 1996-01-10 Elektrisch isolierende Walze Expired - Lifetime DE29600297U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2783727A1 (fr) * 1998-09-30 2000-03-31 Celes Rouleau destine a une installation pour le chauffage au defile de rives de produits metallurgiques, par des dispositifs de chauffage par induction de forte puissance

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2783727A1 (fr) * 1998-09-30 2000-03-31 Celes Rouleau destine a une installation pour le chauffage au defile de rives de produits metallurgiques, par des dispositifs de chauffage par induction de forte puissance
EP0990470A1 (de) * 1998-09-30 2000-04-05 Celes Rolle für einen Aufheizofen zur allgemeinen oder örtlichen Durchlauferwärmung metallischer Produkte mittels Hochleistungsinduktions-Heizeinrichtung

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