DE29600051U1 - Mehreckige Flasche zur Aufnahme von Flüssigkeiten o.dgl. fließfähigen Materialien - Google Patents
Mehreckige Flasche zur Aufnahme von Flüssigkeiten o.dgl. fließfähigen MaterialienInfo
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- B65D21/023—Closed containers provided with local cooperating elements in the top and bottom surfaces, e.g. projection and recess
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Description
j;
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine mehreckige Flasche zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder dergleichen fließfähigen Materialien,
mit einem Boden, mit Seitenwänden, und mit einem verschließbaren Hals.
Flaschen der eingangs beschriebenen Ausführungsform sind in vielfältiger Weise aus der Praxis bekannt. Sie werden
aus Glas, Kunststoff oder sogar Steingut gefertigt und weisen eine an das entsprechende Einsatzgebiet angepaßte
Größe auf. Sie dienen dabei nicht nur zur Aufnahme von Flüssigkeiten, sondern es können in ihnen auch fließfähige
Materialien bevorratet werden. Hierzu gehört beispielsweise Sand oder Kunststoffgranulat. Bei Flaschen der eingangs
beschriebenen Ausfuhrungsform besteht ein ständiges
Problem darin, daß diese nur in speziell angepaßten Flaschenkästen transportiert und gelagert werden können.
Hierdurch wird sehr viel Transport- und Lagervolumen "verschenkt". - Hier setzt die Erfindung ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flasche der eingangs beschriebenen Ausführungsform so weiterzubilden,
daß sie sich raumsparend und optisch ansprechend stapeln läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Flasche vor, daß der Boden eine flascheneinwärts
gerichtete Einstecköffnung zur bodenseitigen Auf-0 nähme des Halses und/oder Verschlusses einer weiteren
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Flasche im Wege des Stapeins der Flaschen in Strangform aufweist. - Durch diese Maßnahmen der Erfindung wird zunächst
einmal erreicht, daß die bodenseitigen Einstecköffnungen quasi als "Andockstationen" zur Aufnahme des
Halses und/oder Verschlusses einer weiteren Flasche dienen. Die solchermaßen ineinandergesteckten Flaschen
bilden folglich einen Flaschenstrang. Die Einstecköffnung kann dabei so bemessen sein, daß entweder nur der Hals,
der Hals und der Verschluß oder der Verschluß alleine einer weiteren Flasche eingesteckt werden können. Eine
Aufnahme des Flaschenhalses kommt für den Fall infrage, daß die Flaschen beispielsweise mit einem Kork- oder
Gummistopfen bündig verschlossen sind. Die Aufnahme des Verschlusses empfiehlt sich für den Fall, daß der Ver-Schluß
beispielsweise quader- oder würfelförmig ausgeführt ist. Eine Anpassung der Einstecköffnung an den Hals und
Verschluß einer weiteren Flasche ist dann erforderlich, wenn der Verschluß beispielsweise als Schraubverschluß mit
Dichtung ausgebildet ist. Jedenfalls wird im Zuge des strangförmigen übereinanderstapelns der Flaschen bereits
ein beachtlicher Raumspareffekt und eine optisch ansprechende Stapelung erreicht. Der Raumspareffekt kann
noch dadurch erhöht werden, daß die Flaschen z. B. achteckig ausgebildet sind und nicht nur strangförmig übereinander
gestapelt werden, sondern auch Seitenwand an Seitenwand, so daß eine insgesamt wabenartige Struktur entsteht.
Raumsparend und zugleich optisch ansprechend lassen sich die mehreckigen Flaschen dann stapeln, wenn nach einem
Vorschlag der Erfindung mit selbständiger Bedeutung jede Flasche drei Seitenwände mit jeweils gleichen Kantenlängen
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aufweist, wobei die Seitenwände in Flaschenquerschnittsebene ein gleichseitiges Dreieck bilden. Denn nun können
die Flaschen nicht nur in Strangform zusammengefügt werden, sondern auch unter Bildung einer Pyramide
Seitenfläche an Seitenfläche - übereinander gestapelt werden.
Seitenfläche an Seitenfläche - übereinander gestapelt werden.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So ist vorgesehen, daß der Boden eine die Ein-Stecköffnung
umschließende Anschlagfläche für eine den Hals umgebende Halskrause der weiteren Flasche aufweist.
Auf diese Weise wird erreicht, daß die Halskrause beim Einstecken einer Flasche in die Einstecköffnung an die
Anschlagfläche im Boden anschlägt. Anschlagfläche und hieran angepaßte Halskrause können beispielsweise jeweils
konisch ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, daß die Anschlagfläche und die Halskrause koplanar zueinander
angeordnet sind. Weiter ist vorgesehen, daß die Einstecköffnung eine an die Halslänge angepaßte Einstecktiefe und
eine an die Halsbreite angepaßte Einsteckweite zur form- und kraftschlüssigen Aufnahme des eingesteckten Halses
und/oder Verschlusses aufweist. Hierdurch wird erreicht, daß der aus den übereinandergestapelten Flaschen gebildete
Flaschenstrang eine ausreichende Stabilität aufweist. So kann ein derartiger Flaschenstrang beispielsweise alleine
transportiert werden, ohne daß ein Verrutschen der Flaschen gegeneinander befürchtet werden muß.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein 0 Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu-
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tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Flasche in perspektivischer
Ansicht,
5
5
Fig. 2 einen aus zwei Flaschen gebildeten Flaschenstrang in Längsschnitt und
Fig. 3 einen aus insgesamt neun Flaschen aufgebauten Pyramidenstapel.
In den Figuren ist eine mehreckige Flasche 1 zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder dergleichen fließfähigen Materialien,
mit einem Boden 2, mit Seitenwänden 3, und mit einem verschließbaren Hals 4 gezeigt. Die Flasche 1 besteht im
Ausführungsbeispiel aus durchsichtigem Glas. Es ist aber auch möglich, daß die Flasche 1 aus Kunststoff oder dergleichem
besteht. Die Flasche 1 weist einen Verschluß 5 auf, welcher im Ausführungsbeispiel als Schraubverschluß
ausgebildet ist. Die Flasche 1 ist vorliegend mit einem alkoholischen Getränk gefüllt. Der Boden 2 weist eine
flascheneinwärts gerichtete Einstecköffnung 6 zur bodenseitigen Aufnahme des Halses 4 und des Verschlusses 5
einer weiteren Flasche 1 auf. Dies geschieht im Wege des Stapeins der Flaschen 1 in Strangform, wie dies insbesondere
in Fig. 2 angedeutet ist. Die Flasche 1 besitzt drei Seitenwände 3 mit jeweils gleichen Kantenlängen, wobei die
Seitenwände 3 in Flaschenquerschnittsebene ein gleichseitiges Dreieck bilden. Dies macht Fig. 3 unmittelbar deutlieh.
Der Boden 2 weist eine die Einstecköffnung 6 um-
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schließende Anschlagfläche 7 für eine den Hals 4 umgebende Halskrause 8 auf. Im Ausführungsbeispiel sind die Anschlagfläche
7 und die Halskrause 8 koplanar zueinander angeordnet. Dies macht insbesondere Fig. 2 deutlich. Die
Einstecköffnung 6 besitzt eine an die Halslänge L angepaßte Einstecktiefe T und eine an die Halsbreite B angepaßte
Einsteckweite W zur form- und kraftschlüssigen Aufnahme des eingesteckten Halses 4 und Verschlusses 5 der
weiteren Flasche 1. Unter der Halslänge L ist im Rahmen der Erfindung die Gesamtlänge aus Hals 4 und ggf. Verschluß
5 zu verstehen. Ebenso entspricht die Halsbreite B im Ausführungsbeispiel der Breite des Verschlusses 5, da
dieser über den Hals 4 hinauskragt. Die Flaschen 1 lassen sich nach Fig. 3 zu einer Pyramide beliebiger Größe
übereinanderstapeln, und zwar Seitenfläche an Seitenfläche. Auf diese Weise läßt sich ein optisch ansprechender
Stapel aus den Flaschen 1 verwirklichen. Es sei darauf hingewiesen, daß im Rahmen der Erfindung die "Pyramide" in
Strenge ein Prisma darstellt.
Claims (5)
- Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwäite in EssenSchutzansprüche1- Mehreckige Flasche (1) zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder dergleichen fließfähigen Materialien, mit einem Boden (2), mit Seitenwänden (3) und mit einem verschließbaren Hals (4), dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (2) eine flascheneinwärts gerichtete Einstecköffnung (6) zur bodenseitigen Aufnahme des Halses (4) und/oder Verschlusses (5) einer weiteren Flasche (1) im Wege des Stapeins der Flaschen (1) in Strangform aufweist.
- 2. Mehreckige Flasche (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (1) drei Seitenwände {3) mit jeweils gleichen Kantenlängen aufweist, wobei die Seitenwände (3) in Flaschenquerschnittsebene ein gleichseitiges Dreieck bilden.
- 3. Mehreckige Flasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (2) eine die Einstecköffnung 0 (6) umschließende Anschlagfläche (7) für eine den Hals (4) umgebende Halskrause (8) aufweist.
- 4. Mehreckige Flasche (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (7) und die HaIskrause (8) koplanar zueinander angeordnet sind.
- 5. Mehreckige Flasche (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecköffnung (6) eine an die Halslänge (L) angepaßte Einstecktiefe (T) und eine an die Halsbreite (B) angepaßte Einsteckweite (W) zur form- und kraftschlüssigen Aufnahme des eingesteckten Halses (4) und/oder Verschlusses (5) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29600051U DE29600051U1 (de) | 1996-01-03 | 1996-01-03 | Mehreckige Flasche zur Aufnahme von Flüssigkeiten o.dgl. fließfähigen Materialien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29600051U DE29600051U1 (de) | 1996-01-03 | 1996-01-03 | Mehreckige Flasche zur Aufnahme von Flüssigkeiten o.dgl. fließfähigen Materialien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29600051U1 true DE29600051U1 (de) | 1996-02-29 |
Family
ID=8017647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29600051U Expired - Lifetime DE29600051U1 (de) | 1996-01-03 | 1996-01-03 | Mehreckige Flasche zur Aufnahme von Flüssigkeiten o.dgl. fließfähigen Materialien |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960411 |
|
| R021 | Search request validly filed |
Effective date: 19960904 |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19961122 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990317 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020123 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20040803 |