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DE29600581U1 - Versorgungseinrichtung für Pflanzenbehälter - Google Patents

Versorgungseinrichtung für Pflanzenbehälter

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DE29600581U1
DE29600581U1 DE29600581U DE29600581U DE29600581U1 DE 29600581 U1 DE29600581 U1 DE 29600581U1 DE 29600581 U DE29600581 U DE 29600581U DE 29600581 U DE29600581 U DE 29600581U DE 29600581 U1 DE29600581 U1 DE 29600581U1
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DE
Germany
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water
plant
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rainwater
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DE29600581U
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Fischer Pitt De
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
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    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Pitt Fischer
Bismarck Str. 14
D 76530 Baden-Baden
Datum: 25.02.1995
BESCHREIBUNG Regenwassersammei- u. Wasserversorgungseinrichtung für Pflanzenbehälter
Die Erfindung betrifft eine Regenwassersammei- u. Wasserversorgungseinrichtung fur die Wasser- und Düngemittelversorgung von Pflanzenbehältern, insbesondere Blumenkästen. Gemäß Auslegungsschriften, z.B. DE 7433582, DE 8515678, DE 4201118 Al, G 8403266.9 usw. sind diverse Systeme der Wasser- und Düngemittelzuführung und -Bevorratung bekannt.
Sämtliche bekannten Einrichtungen aus Offenlegungen haben die Nachteile, daß diese erst manuell gefüllt werden müssen und/oder an einen Wasservorratsbehälter, bzw. an die Trinkwasserleitung angeschlossen sein müssen. Bekannte Regenwassersammel-anlagen werden in erster Linie für ebenerdig angebrachte Pflanzenbehälter zum Einsatz kommen, keinesfalls aber für die sich in der Mehrzahl befindlichen Pflanzenbehälter in Etagenwohnungen und Büroetagen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Systeme ist die Verwendung von Trinkwasser. Des weiteren muß dieses Trinkwasser aufwendig zu den Verbrauchsorten, beispielsweise Balkone, Terrassen transportiert werden. Die Bevorratungsmengen in den bekannten Wasserversorgungssystemen sind relativ gering und üblicherweise, insbesondere bei sonnigen Zeiten, in denen überwiegend Blumen und Pflanzen wachsen und einen starken Verbrauch haben, erfahrungsgemäß nach einer Woche verbraucht. Bei mehrwöchiger Abwesenheit ist keine ausreichende Bewässerung gewährleistet, mit der Folge, daß diese Pflanzen absterben.
Die Bevorratungsfässer der bekannten Arten nehmen auf den engen Baikonen etc. sehr viel Platz ein und werdem daher ungern Verwendung finden. Die weiteren Nachteile sind die erheblichen Kosten und Umweltbelastungen durch die Verwendung von Trinkwasser zur Pflanzenversorgung.
Nicht nur, daß dieses Trinkwasser kostenaufwendig aufbereitet wird, für dieses Trinkwasser muß auch, obwohl es nicht der Kanalisation zugeführt wird, Kanalgebühr gezahlt werden. Wasser- u. Kanalgebühren sind in der Vergangenheit sehr stark gestiegen und -L-
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werden auch in Zukunft überproportional steigen, sodaß sich die Trinkwasserversorgung für Pflanzen in Zukunft nicht mehr anbietet. Es ist daher heute nicht mehr zeitgemäß, rares und teuer aufbereitetes Trinkwasser zur Pflanzenbewässerung einzusetzen.
Die weiteren Nachteile sind bei den bisher bekannten Systemen derart, daß das Regenwasser nicht von den Balkonpflanzenbehältern aufgenommen wird (oder nur relativ wenig), da von den Pflanzenblättern das Wasser überwiegend zur Seite weitergeleitet wird und außerhalb der Pflanzenbehälter (ohne wesentliche Bewässerung der Erde) abläuft. Weitere Nachteile sind bekanntermaßen bei Gießwasserversorgung von oben, daß je nach Wärme bis 7O % des Wassers verdunstet. Bei den Blumengefäßen, die im unteren Bereich ein Wasserreservoir aufweisen, tritt oft eine Überbewässerung ein, mit dem Nachteil, daß der Erd- und Wurzelbereich im Wasser steht, was zur Fäulnis führen kann.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben und eine Wasserversorgungseinrichtung zu schaffen, welche weniger kostenaufwendig, umweltschonender, preiswert herzustellen und wartungsarm ist und insbesondere die Wasserversorgung über einen längerem Zeitaum sicherstellt. Die Erfindung ist weiterhin anwendbar für fast alle bisher bekannten Pflanzenbehälter.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß der ausstellbare, ausfahrbare oder ausklappbare, an dem Pflanzenversorgungsgefaß angebrachte Regenwasserauffängschirm, das aufgefangene Regenwasser in das Pflanzungsversorgungsgefaß leitet.
Über das bekannte Docht-Kapilarsystem holt sich die Pflanze über die Wurzeln ihren Wasserbedarf aus dem Pflanzenversorgungsgefaß. Das dem Pflanzenversorgungsgefaß zugefuhrte und bei Überschreiten der Kapazitätsgrenze überschüssige Regenwasser wird über ein Überlaufrohr zu einem erfindungsgemäß flachen, im Bereich der Brüstung . platzsparend unterzubringendenWasserreservbir geleitet. Sollte in dem Pflanzenversorgungsgefaß das Wasserniyeau auf Null absinken, schaltet, gemäß Erfindung, ein Niveauschalter eine aus dem Campingbereich bekannte Niedervolt-Kleinpumpe im Wasserreservoir ein und füllt das Pflanzenversorgungsgefaß wieder auf. Der Wasserniveauschalter schaltet diesen Vorgang wieder ab, sobald das Wasser im Pflanzenversorgungsgefaß das vorgegebene Niveau erreicht hat. Über das Wasserreservoir kann auch die Langzeit-Düngemit'telzufuhr erfolgen.
— 3 —
Ferner besteht eine günstige Ausbildung darin, daß alle Teile aus Kunststoff bestehen, wobei es auch möglich ist, die gesamte Ausführung z.B. aus Holz, Blech, Aluminium oder Steinzeug zu bilden. Insbesondere kann der Regenwasserauffangschirm im freistehenden Teil auch aus durchsichtigem Material bestehen, um möglichst wenig auffällig zu sein.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines rechteckigen Pflanzenbehälters als Ausführungsbeispiels-, unter Bezugnahme auf die nachstehend aufgeführten Zeichnungen dargestellt:
Fig. 1: eine Seitenansicht der kompletten Regenwasser- u. Wasserversorgungseinrichtung für Pflanzenbehälter,
Fig. 2: eine Seitenansicht des Pflanzenversorungsgefäßes mit Regenwasserauffangschirm,
Fig. 3: eine Draufsicht der kompletten Regenwasser- u. Wasserversorgungseinrichtung für Pflanzenbehälter, ■ '■■■'
Fig, 4: eine Rückansicht des speziell flach ausgebildeten Wasserreservoirs gem. Fig. 1 Fig. 5: eine vergrößerte Seitenansicht des Wasserreservoirs gem. Fig. 1,
Fig. 6: eine Seitenansicht des Wasserniveauschalters bei gefülltem Zustand des Pflanzenversorgungsgefäßes, gem. Fig. 1,
Fig. 7: eine Seitenansicht des Wasserniveauschalters bei fast leerem Pflanzenversorgungsgefaß,
Fig. 8: Schnitt des Kugelschalters im Wasserniveauschalter.
Fig. 9: Draufsicht des Halterungsorganes zur Befestigung des Wasserreservoirs, Fig. 10: Draufsicht des Befestigungsorgans 37, gem. Fig. 1
Das gemäß Fig. 1, 2 u. 3 dargestellte Pflanzenvefsorgungsgefäß 1 besitzt mehrere mit dem Boden 3 verbundene oder stehende, an der Oberkante 4 des Pflanzenversorgungsgefäßes endende Säulen oder Stege 2. Auf diesen Säulen oder Stegen 2 ruht der Pflanzenbehälter 5. Das Pflanzenversorgungsgefäß ist insbesondere breiter und länger als die üblicherweise gefertigten Planzenbehälter. Durch die Steganordung kann jede der überlicherweise eingesetzten Pianzenbehälter, egal welche Ausmaße, auf den Stegen abgestellt werden. Der nicht durch den Planzenbehälter abgedeckte offene Bereich zwischen Grundfläche Pflanzenbehälter 5 und Oberfläche des Pflanzenversorgungsgefäßes l,wird erfindungsgemäß durch den perforierten unteren Teil 9 des Regenwassersammlers 8 abgedeckt. Diese perforierte Abdeckunmg 9 ist mittels Schere oder Säge der gewünschten Größe anpaßbar. _ 4 _
Der Pfanzenbehälter 5 besitzt im Boden Bohrungen 10. Soweit nicht vorhanden, werden diese nachträglich vorgenommen. In die Bohrungen 10 werden Dochte eingeführt. Die Pflanzenbehälter, die bereits bepflanzt sind, brauchen nicht entpflanzt werden. Die speziell entwickelten Dochte 38 sind mit einer sich in der Feuchtigkeit auflösenden Zucker- oder Maismehlstärke prepariert, daher fest und können nach dem Aufbohren entsprechend weit in den Erdboden bis zu den Wurzeln eingeführt werden. Durch die Bodenfeuchtigkeit lösen sich die Mittel. Der Docht 38 reicht üblicherweise bis auf den Boden 3 des Pflanzenversorgungsgefäßes 1.
Um eine günstige Vecsorgung mit Regenwasser und Auffüllen des Pflanzenversorgungsgefäßes 1 und des Wasserreservoirs 20 zu erreichen, wird auf die Vorderfront 7 des Pflanzenversorgungsgefäßes 1 der Regenwasserauffangschirm 8 aufgesteckt und/oder mittels Schrauben oder durch Einrastelemente befestigt. Der Regenwasserauffangschirm 8 ist du/chgefuhrt 9 mind, bis zum Steg 2. Eine weitere Befestigung kann am Steg 2 ebenfalls mittels Schrauben, Einrasten oder Stecken Vorgenommenwerden. Des weiteren hält das Gewicht des Pflanzenbehälters 5 diesen unteren Teil 9 des Auffangschirmes 8 fest. Der Auffangschirm 8 ist im Bereich zwischen Pflanzenbehälter und Vorderfront 7 und im Seitenbereich mit Bohrungen, Schlitzen 14 etc. perforiert. Durch die erfindungsgemäß entgegen dem Sonneneinfallwinkel schräg verlaufenden Öffnungen 14 kann das vom Regenwasserauffangschirm 8 aufgefangene Regenwasser in das Pflanzenversorgungsgefäß fließen. Gemäß den speziell nicht senkrecht, sondern schräg angebrachten Bohrungen oder Schlitzen kann der Licht- und Sonneneinfall auf die Wasserfläche stark vermindert und somit einer Algenbildung im'Wassers vorgebeugt werden. Desweiteren übernimmt diese siebartige Ausführung das Auffangen von Blättern und Blüten der Pflanzen des Pflanzenbehälters 5, die ansonsten in das Pflanzenversorgungsgefäß 1 fallen und zur Verschmutzung, sowie zur Beeinträchtigung der Funktion des Schwimmerschalters 45, bzw. auch zu Verstopfungen führen würden. Ferner wird im Vorderfrontbereich, oberhalb und parallel zu dem perforierten Unterteil 9, zusätzlich ein herausnehmbares Sieb 11, welches ebenfalls durch Zuschnitt der Größe angepaßt werden
kann, vorgesehen, sodaß eine schnellere Reinigung von Blättern und Blüten möglich ist. Fig. 2 zeigt ein Beispiel für den Einsatz eines relativ schmalen Planzenbehälters, der aber in der Breite mit dem Planzenversorgungsgefäß identisch ist. Hier ist ein breiteres Sieb 11 zu erkennen. Im Gegensatz hierzu Fig. 3 , hier ist der Planzenbehälter tiefer u. kürzer, sodaß das Sieb 11 somit schmaler ausfällt. Im Seitenbereich 14, der durch den kürzeren Planzenbehälter 5 nicht abgedeckt wird, ist die perforierte Abdeckung 9 ersichtlich.
Der äußere Teil des Regenauffangschirmes 8 kann aus Transport- und Lagerung-
- &tgr;-
gründen auch mit einem oder zwei Gelenken 15 versehen werden oder ausziehbar sein, wobei die jeweiligen Teile einrastbar sein können. Darüberhinaus kann er, um weniger auffallend zu wirken, erfindungsgemäß zwischen Pkt. 7 und 16 in transparenter Ausführung hergestellt werden. Zur besseren Regenwasserfuhrung ist der linke und rechte Rand des Regenwasserauffangschirmes 8 mit einer Aufkantung 26 versehen.
Um in stark windgefährdeten Bereichen starke Schwingungen zu verhindern, wird von der Spitze 16 des Auffangschirmes 8 eine feste Verbindung zum Pkt. 17 am Pflanzenversorgungsgefäß 1 geschaffen, die eine weitere Aussteifung bildet.
Das vom RegenwasseraufFangschirm 8 aufgefangene Regenwasser wird in das Pflanzenversorgungsgefäß 1 geleitet. Solke die aufgefangene Menge Wasser die Kapazität überschreiten, so läuft das Wasser Fig. 1 u. 4 mittels einer Schlauch- oder Rohrverbindung 18 zu dem tiefer liegenden Wasserreservoir 20. Es können beliebig viele Wasservorratsreservoire 20 durch ein Rohr-Schlauch-Verbindungssystem 22 neben- und hintereinander angeschlossen werden. Die erfindungsgemäß extrem flachen und in der genormten Brüstungshöhe gehaltenen Wasserreservoire 20 benötigen sehr wenig von der nutzbaren Balkon- oder Terrassenfläche.
Gleichzeitig haben die Wasserreservoire 20 durch diverse Farbe oder Anstriche die Funktion einer Sichtblende und ersetzen die Anbringung von Schutzverkleidungen. Üblicherweise wird hierzu Holz, Kunststoff oder Metall, in Form von Plattenoder Stäben eingesetzt. Die flachen Wasserreservoire 20 haben innenliegende Verbindungsstege 21, damit der Wasserdruck die Form nicht verändern kann. Das Wasserreservoir 20 verfügt über einen Überlauf 23. Zur Reinigung der Bodenflächen der Balkone oder Terrassen ist es erforderlich, daß das Wasserreservoir 20 in einem gewissen Abstand vom Boden aufgestellt oder aufgehangen wird. Die Füße 24 ruhen erfindungsgemäß in einer Aussparung 28 des Wasserreservoirs 20. Die Füße 24 können aus Fertigungsgründen auch bei der Herstellung des Kunststoff-Wasserreservoirs 20 mitgeformt werden.
Das Wasserreservoirs 20, das vor die Brüstung montiert wird Fig. 1, steht auf den Füßen 24 und ist an den senkrechten Balkonstreben 31 mittels Befestigung 37, Fig. 10 gesichert. Eine weitere Befestigungsart des Wasserreservoirs erfolgt derart, daß das Wasserreservoir mit der Aussparung 28 auf den Unterlauf der Brüstung gestellt oder gehangen werden kann Fig. 4 und 5. Da die Brüstungshöhen genormt sind, wird das Wasserreservoir 20 die genormten Maße der Höhe berücksichtigen. Zur Aussteifung weisen die Aluminium-, Stahl- oder Holzkonstruktionen in statisch erforderlichen Abständen senkrechte Streben 31 auf.
- G -:
Die Oberkante des Wasserreservoirs 20 weist ebenfalls eine Aussparung 27 in Längsrichtung, wie im unteren Bereich auf. In dieser Aussparung befindet sich ein eingegossener, befestigter oder auch loser Halterungsträger 34, an dem sich mindestens an einem Ende Fig. 9 eine Gewindehülse 35 befindet. In dieser befindet sich ein drehbarer Einsatz 36, der den Träger in der Länge durch Ein- oder Ausschrauben veränderbar macht. Hierdurch können gewisse Differenzen in den Abständen der senkrechten Brüstungsstreben 31 fur die Halterung des Wasserreservoirs ausgeglichen werden.
An dem jeweiligen Ende des Halterungsträgers 34 befinden sich je nach Profil der senkrechten Verstebpngen 31 z.B. in eckiger oder runder Form Halterungsorgane 37. Diese weisen jeweils eine Öffnung auf. Der Halterungsträger 34 wird auf die entsprechende Abstandsbreite der senkrechten Verstrebungen 31 gebracht und die Halterungsorgane 37 an den senkrechten Verstrebungen 31 derart daran befestigt, daß mittels der Gegenstücke 38, die mit den halboffenen Halterungsorganen 37 nunmehr verschraubt werden, der Halterungsträger 34 mit den Streben 31 rechts und links verbunden ist. Das Wasserreservoir 20 ist mit der Aussparung im Bodenbereich auf dem Unterlauf fixiert und zwischen den den Streben 31 nunmehr fest arretiert. Jetzt ist ein Verändern der Position nur mittels Werkzeug möglich. Zur Sicherung der Verschieb-barkeit in der Senkrechten, was durchaus bei leerem Behälter verstellbar ist, werden in die Halterungsorgane 37 mittels Schrauben 47 an der senkrechten Strebe 31 arretiert. Ein zusätzlicher Sicherungsring oder zusätzliches Sicherungsverbindungsstück zwischen Unterlaufund Halterungsstange 34 kann angebracht werden.
Das Wasserreservoir 20, Fig. 3 erhält eine verschließbare Öffnung 46 zur Zufuhr von Regenwasser aus einem Regenfallrohr odersonstige Wasser- oder Düngemittelzufuhr. Vorteilhaft wird die gesamte Regenwasser- u. Wasserversorgungseinrichtung für Pflanzbehälter im Baukastensystem und daher jederzeit veränderbar oder erweiterungsfähig ausgeführt.
Beim Ausbleiben von Regenwasser und Absinken des Niveaus in dem Pflanzenverversorgungsgefäß 1 senkt sich, Fig. 7, der bewegliche Teil 38 des Schwimmerschalters 45, der im Wasser in etwa auf der Mitte zwischen Boden 3 und Überlauf 18 an der senkrechten Seitenwand des Pflanzenversorgungsgefäßes gelenkig angebracht ist, in die vertikale Position nach unten. Dies wird erfmdungsgemäß dadurch erreicht, daß in dem
— 7 —
wasserdicht gekapselten länglichen Gehäuse eine frei bewegliche Metaiikugel 40 untergebracht ist. Wenn sich der Wasserspiegel senkt, wird der bewegliche Schwimmerteil 38, der an der Spitze eine luftgefüllte Kammer 41 enthält, zunächst durch das Gewicht der Kugel in Richtung Vertikale gebracht, währenddessen das Luftpolster den Schwimmer (bewegliches Schwimmerteil 38) auf der Höhe des Wasserniveaus 6 hält. Nach weiterem Absinken des Wasserniveaus senkt sich der Schwimmerteii 38 in etwa die Senkrechte. Jetzt rollt die Metallkugel in den unteren Teil und schließt den Stromkreislauf.. Um ein häufiges Ein- und Ausschalten bei Erschütterungen oder Bewegungen der Wasseroberfläche zu vermeiden sind eine oder zwei der Kugelform angepaßte nach beiden Seiten halbrund ausgebildete Schwellen 43/44 vorgesehen Fig. 8. Diese Schwellen 43/44 verhindern das ungewollte Rollen der Kugel und damit ungewollte Schaitvorgäng.
Entgegengesetzt wird ebenso der Ausschaltzeitpunkt durch diese Schwelle gehemmt. Mit Auffüllen des Wassers, Fig.6 , wird das bewegliche Schwimmerteil 38 durch das Luftpolster 41 allmählich in die Horizontale und dann in Richtung Vertikale nach oben geführt. Hier verläßt die Kugel den Schaltbereich, überwindet die Schwelle und unterbricht den Stromkreis. Mit Einschalten des Stromkreises wird zweckmäßigerweise ein Relais eingeschaltet. Dieses wiederum schließt für einen bestimmten Zeitraum den Stromkreis zur Niederspannungspumpe 44, Fig. 4. Die verwendete Niederspannungspumpe 44 ist aus dem 12 V - Camping- und Bootsbereich bekannt. Sie ist preiswert, klein und wasserdicht gekapselt und hängt im Wasserreservoir 20 und füllt, Fig. 4, über Schläuche oder Rohre 19 das Pflanzenversorgungsgefäß 1. Das vorgeschaltete Relais erfüllt den Zweck, ein Trocken- und Leerlaufen der Pumpe über einen längeren Zeitraum zu vermeiden. Üblicherweise beträgt die Trockenlaufzeit, die zur Beschädigung der Pumpe führt, ca. 2 Std. Da das ganze Wasserversorgungssystem in Baukastenausführung mehrere Behältnisse versorgen kann und hierfür eine entsprechende Zeit erforderlich ist, kann der Ausschaltzeitpunkt des Relais mit ca. 1/4 Std. als auf der sicheren Seite gelten, d.h. nach einer viertel Stunde schaltet das Relais automatisch die Pumpe ab, um ein Trockenlaufen zu verhindern und ein Beschädigen der Pumpe und wiederum der . Versorgungseinrichtung zu vermeiden.

Claims (28)

1. Regenwassersammei- und Wasserversorgungseinrichtung zur Wasser- und Düngemittelversorgung von Pflanzen, insbesondere über einen längeren Zeitraum, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung ein Pflanzenversorgungsgefäß 1 mit Regenauffangschirm 8, ein oder zwei Siebe 9 u. 11 und ein o. mehrere flache und brüstungshohe Wasserreservoire besitzen, und das von dem RegenwasseraufFangschirm 8 aufgefangene über eine oder mehrere perforierte, siebartigen Abdeckungen 9 u. geleitete Wasser sammelt und über Dochte an die Pflanzen im Planzenbehälter weitergibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenwasserauffangschirm 8 im unteren, das Pflanzenversorgungsgefäß abdeckende Teil 9, siebartig / ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 u 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der / siebartigen Abdeckung zusätzlich ein herausnehmbares Sieb 11 vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenwasserauffangschirm 8 ganz oder teilweise in transparenter Ausfuhrung ausgebildet wird.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der RegenwasseraufFangschirm 8 .auch auszieh- oder klappbar ausgebildet werden kann..
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenwasserauffangschirm 8 aufsteckbar ausgebildet ist.
7. Einrichung nach einem der Ansprüche 1-6; dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangschirm zur weiteren Befestigung ein Verbindungsteil in Form eines Nylon- oder Drahtseils oder einer Metall- oder Kunststoffschiene von der Spitze 16 zu Befestigungspunkt 17 am Versorgungsgefäß aufweist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen oder Bohrungen der siebartigen Ausführungen schräg ausgeführt und nicht in 90 Grad ausgeführt werden.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der ' Regenwasserauffangschirm 8 rechts und links Aufkantungen 26 zur Regenwasserführung aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß diese über einen Abfluß 18 und einen Zufluß 19 zu bzw. von einem Wasserreservoir aufweist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Versorgungsgefäß 1, Stege 2 zur Aufnahme und Aufstellung von Pflanzenbehältern aufweist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Pflanzenversorgungsgefäß 1 ein gelenkig angebrachter Wasserniveauschalter 45 befindet.
13. Wasserniveauschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich im oberen Bereich des beweglichen Teils 38, eine Auftriebskammer 41, eine freibewegliche Metallkugel 40, sowie zwei Kontakte'öder ein oder mehrere Mikroschalter befinden.
14. Wasserniveauschalter nach Ansprüchen 12 u. 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem freien Raum des beweglichen Teiles 38 ein oder zwei Schwellen 43 und 44 befinden. :
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß diese mindestens ein über die Leitungen 18 u. 19 verbundenes brüstungshohes und besonders flaches Wasserreservoir 20 besitzt.
16. Wasserreservoir 20 nach Anspruch. 15 , dadurch gekennzeichnet, daß das Reservoir 20 im Bodenbereich und im Oberteil jeweils eine durchgehende Aufnahmenut 27 und 28 besitzt, zur Umfassung des Brüstungsünterlaufes Und zur Aufnahme des Halterungsträgers 34.
17. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15 u. 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserreservoir 20 im Unterbereich ausgeformte Standfuße besitzt.
18. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15-17, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmenut separate Standfuße befestig werden können.
19.Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15-18, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsträger 34 in der Länge änderbar sind.
20. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15-19, dadurch gekennzeiciinet, daß die Halterungsträger 34 am jeweiligen Ende Befestigungsorgane 36 besitzen.
21. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15- 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsorgane 36 jeweils an den Enden Halbschalen mit runder oder eckiger Aussparung 37, sowie eine lose, aufschraubbare Halbschale 38 in runder oder eckiger Ausführung besitzen, die sich mit den Halbschalen des Besfestigungsorganes verschrauben lassen und damit das innenliegende Profil 31 (rund oder eckig) umschließen.
22. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15- 21, dadurch gekennzeichnet, daß es mind, eine verschließbare, größere Öffnung besitzt.
23. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15- 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserreservoir 20 ein Verbindungsrohr oder -Schlauch 22 im unteren Bereich aufweist und damit baukastenartig erweiterbar ist.
24. Wasserreservoir nach einem der Ansprüche 15-23, dadurch gekennzeichnet, daß das .Reservoir einen Überlauf aufweist.
25. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15-24, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserreservoir eine Niedervolt-Kleinpumpe mit Schlauchverbindungen und Relais aufweist.
26. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15-25, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserreservoir innenliegende Verbindungsstege zwischen den Seitenwänden 21 zur • Verhinderung der Formveränderung aufweist.
27. Wasserreservoir 20 nach einem der Ansprüche 15-26, dadurch gekennzeichnet, daß es zur Verhinderung der Formveränderung rundumlaufende Metallgürtel aufweist.
28. Versorgungseinrichtung nach Ansprüchen 1-26, dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile aus Kunststoffhergestelit sind.
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