DE2954382C2 - - Google Patents
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung der
Impulsparameter beim funkenerosiven Drahtschneiden,
bei dem die Werkstückdicke erfaßt und die Ausgangsleistung
des Impulsgenerators proportional zu der erfaßten Werk
stückdicke geregelt wird.
Ein solches Verfahren ist bekannt aus der US-PS 40 52 583.
Bei einem Schneiderodierprozess mit einer Drahtelektrode
werden die elektrischen Bedingungen stets so gesteuert,
daß diese je nach Dicke des Werkstückes am günstigsten
sind. Mit einem Metalldraht mit einem Durchmesser von
etwa 0,05 bis 0,3 mm als Schneiddrahtelektrode wird eine
Relativbewegung in X-Achsenrichtung und Y-Achsenrichtung
des Werkstückes bewirkt, um dem Werkstück die gewünschte
Form zu geben.
Bei der Relativbewegung handelt es sich gewöhnlich um eine
stufenweise erfolgende Bewegung mit konstanter Vorschub
geschwindigkeit in der Größenordnung von 1 µm pro Impuls
der elektrischen Entladung. Dabei findet die elektrische
Entladung gewöhnlich mit einer konstanten Spannung im
Arbeitsspalt statt, ohne daß die elektrische Entladungs
energie gesteuert wird. Wenn die Dicke des Werkstückes
konstant ist, so kann diese Bearbeitung wunschgemäß ausge
führt werden, selbst wenn die Vorschubgeschwindigkeit konstant
ist. Wenn jedoch die Dicke des Werkstückes nicht konstant
ist, so wird die Bearbeitung zunächst unter Einstellung der
Vorschubgeschwindigkeit auf maximale Dicke, d. h. auf maximale
Bearbeitungsfläche durchgeführt, um Störungen nach Art
eines Kurzschlusses oder eines Bruches des Drahtes
zu verhindern und es wird daher trotz Verringerung der Dicke
des Werkstückes während der Bearbeitung die Elektrode
mit der anfänglich eingestellten langsamen Geschwindigkeit
bewegt. Die Arbeitseffizienz ist daher gering.
Bei dem Verfahren der US-PS 40 52 583 wird ein Bruch
der Drahtelektrode dadurch vermieden, daß in gewissen
zeitlichen Abständen der Vorschub angehalten wird
und der Leckstrom zwischen Drahtelektrode und Werkstück
gemessen wird und die Werkstückdicke aus diesem Leck
strom ermittelt wird. Sodann wird die Impulslänge,
die Impulspause und die Impulshöhe in Abhängigkeit
von der errechneten Werkstückdicke eingestellt, wobei
die zu jeder Werkstückdicke gehörenden Impulsparameter
vorher in der Maschine abgespeichert wurden. Eine Ver
größerung der Werkstückdicke hat eine höhere Ausgangs
leistung des Impulsgenerators zur Folge.
Aus der JP-OS 53 66 092 ist zu entnehmen, die
Werkstückdicke anhand des Leckstromes zu messen und die
elektrischen Betriebsparameter, nicht jedoch die Schnitt
geschwindigkeit zu ändern.
Schließlich ist es aus der US-PS 35 36 881 bekannt, bei
der Elektroerosionsbearbeitung bei Verringerung der Be
arbeitungsfläche im Arbeitsspalt die abgegebene elektrische
Leistung zu verringern und bei Erhöhung der Bearbeitungs
fläche die abgegebene elektrische Leistung zu erhöhen. Dabei
wird ein Schnittgeschwindigkeitssignal mit einem Referenz
signal verglichen, und abhängig vom Vergleichsergebnis die
Leistungszufuhr zum Arbeitsspalt gesteuert.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein
Verfahren zur Regelung der Impulsparameter beim funkenerosiven
Drahtschneiden zu schaffen, bei dem die Regelung kontinuierlich
während des Funkenerosionsprozesses erfolgen kann und auch
bei einer stufenweisen abrupten Verringerung der Werkstück
dicke die Gefahr eines Bruchs der Drahtelektrode vermieden
werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
eine Änderung der Werkstückdicke anhand einer Änderung
der Vorschubgeschwindigkeit zwischen Drahtelektrode und Werk
stück erfaßt wird, und daß bei einer Erhöhung der Vorschub
geschwindigkeit die Ausgangsleistung sprunghaft auf einen
Minimalwert abgesenkt und danach wieder allmählich auf
einen optimalen Wert erhöht wird.
Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein
besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Elektro
erodiervorrichtung mit Schneiddraht,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Elektro
erodiervorrichtung mit Schneiddraht und einem
Werkstück unterschiedlicher Dicke,
Fig. 3 in einem Impulsdiagramm die Stromversorgung
der Elektroerodiervorrichtung,
Fig. 4 das Blockschaltbild der Stromversorgungsein
richtung für eine Elektroerodiervorrichtung,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Elektro
erodiervorrichtung zur Durchführung des er
findungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 6 in einem Diagramm die Arbeitsweise der in Fig. 5
dargestellten Vorrichtung,
Fig. 7 in einer grafischen Darstellung die Beziehung
zwischen der Vorschubgeschwindigkeit und der
Werkstückdicke bei der herkömmlichen in Fig. 2
dargestellten Elektroerodiervorrichtung, und
Fig. 8 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen
der Vorschubgeschwindigkeit und der Werkstück
dicke bei der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens.
Bei einer Elektroerodiervorrichtung mit einem Schneiddraht,
wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, verwendet man gewöhnlich
als Drahtelektrode 1 einen Draht mit einem Durchmesser von
0,05 bis 0,3 mm. Dieser Schneiddraht 1 bildet einen feinen
Spalt im Werkstück 2. Eine pulsierende Spannung wird von
einer Stromversorgungseinrichtung während der Bearbeitung
dem Arbeitsspalt zugeführt, während andererseits eine Arbeits
flüssigkeit 3 eingespeist wird. Dabei wird die elektrische
Entladung fortwährend wiederholt.
Der Vorschubbefehl und die Vorschubgeschwindigkeit des
Werkstückteiles 5 werden durch eine Antriebssteuereinrichtung
7 gegeben. Diese steht in einer direkten Verbindung mit
einem Computer 6. Motore 8 A, 8 B für die X-Achse und die
Y-Achse werden hierdurch gesteuert, so daß ein X-Y-Kreuz
tisch 9 nach einem gewünschten Vorschubmuster betätigt wird.
Im folgenden werden anhand der Fig. 2 bis 4 und 7 die
Schwierigkeiten erläutert, die dann auftreten, wenn eine
derartige Elektroerodiervorrichtung bei einem Werkstück mit
unterschiedlicher Dicke eingesetzt wird. Wie es in Fig. 2
dargestellt ist, wird ein Arbeitsstrom von der Stromversorgungs
einrichtung, z. B. einer Impulsstromversorgungseinrichtung 4,
dem Arbeitsspalt zwischen der Drahtelektrode 1 und dem Werk
stück 2 A zugeführt. Die mittlere Arbeitsspannung
Eg und die Referenzspannung Eo werden in einen Fehlerver
stärker 14 eingegeben und die Werkstückvorschubgeschwindig
keit F wird proportional zu einer Differenzspannung gewählt.
Dabei handelt es sich um die Differenzspannung zwischen
der durchschnittlichen Arbeitsspannung Eg und der Referenz
spannung Eo . Die Werkstückvorschubgeschwindigkeit F wird der
X-Achsenkomponente Fx und der Y-Achsenkomponente Fy durch
einen Geschwindigkeitsverteiler 7 zugewiesen und der X-Achsen
motor 8 A und der Y-Achsenmotor 8 B werden entsprechend ange
trieben.
Das Ausgangssignal F des Fehlerverstärkers 14 und die Aus
gangssignale Fx und Fy des Geschwindigkeitsverteilers 7 ha
ben die folgende Beziehung:
- Fx 2 + Fy 2 = F 2.
Mit einem solchen Schaltungsaufbau kann die Größe des Spaltes zwischen
der Drahtelektrode 1 und dem Werkstück 2 geregelt werden.
Wenn die Arbeitsspannung Eg geringer ist als die Referenz
spannung Eo, so wird die Werkstück-Vorschubgeschwindigkeit F
verringert, so daß der Spalt vergrößert wird und die Arbeits
spannung Eg sich wiederum der Referenzspannung Eo nähert.
Wenn andererseits die Arbeitsspannung Eg höher ist als die
Referenzspannung EO, so wird die Werkstück-Vorschubgeschwin
digkeit F erhöht, so daß auch in diesem Falle die Arbeits
spannung Eg sich wieder der Referenzspannung Eo nähert. So
mit besteht eine Rückkopplung der Arbeitsspannung im Sinne
einer Änderung der Werkstück-Vorschubgeschwindigkeit. Wenn
dabei ein dünner Bereich des Werkstücks 2 A bearbeitet wird,
so ist die Werkstück-Vorschubgeschwindigkeit höher. Anderer
seits ist die Werkstück-Vorschubgeschwindigkeit geringer,
wenn ein dicker Bereich bearbeitet wird. Insgesamt erhält
man eine im wesentlichen konstante Arbeitsflächengeschwin
digkeit.
Wenn die Werkstück-Vorschubgeschwindigkeit gesteuert wird
durch Einstellung der Spannung gemäß der Referenzspannung,
so kann man einen Verlust der Werkstück-Vorschubgeschwindig
keit im normalen Vorschubprozeß wesentlich herabsetzen.
Fig. 3 zeigt eine Stromimpulsform zur Aufladung des Konden
sators für die Ladung und Entladung. Der Spitzenstrom I p
und die Impulsbreite T p sowie das Ruhezeitintervall T r des
Impulsstroms für die Aufladung werden allesamt als einstell
bare oder frei wählbare Parameter angesehen.
Fig. 4 zeigt eine Detaildarstellung der Stromversorgungsein
richtung 4 gemäß Fig. 1. Die Schaltung umfaßt einen Konden
sator 90 zur Beeinflussung der Rauhigkeit der bearbeiteten
Oberfläche sowie einen Widerstand zur Steuerung des Stroms
für die Einstellung des Spitzenstroms I p und einen Schalt
transistor 110 sowie einen Oszillator 120. Die Impulsbreite
T p und das Ruhezeitintervall T r werden durch diesen Oszilla
tor festgelegt. Ferner ist eine Gleichstromquelle 130 vorge
sehen. Der Energieverbrauch der Elektroerosionsbearbeitung
hängt in starkem Maße von diesen Parametern ab, auch wenn
die mittlere Arbeitsspannung Eg stets die gleiche
ist.
Wenn ein dünnes Werkstück bearbeitet wird, so erzielt man
leicht eine konzentrierte elektrische Entladung. Daher kann
es zu einem Bruch der Drahtelektrode 1 kommen, wenn
die Energiezufuhr für die Bearbeitung nicht verringert wird
durch Änderung der genannten elektrischen Parameter. Wenn
die Werkstück-Vorschubgeschwindigkeit zur Erzielung einer
konstanten Arbeitsspannung Eg im Falle eines Werkstücks mit
unterschiedlicher Dicke gesteuert wird, so werden die
die Bearbeitungsenergie beeinflussenden elektrischen
Parameter so eingestellt, daß ein Bruch der Draht
elektrode 1 bei Bearbeitung des Werkstückbereichs mit ge
ringer Dicke vermieden wird. Daher ist die elektrische
Leistung in den dicken Bereichen des Werkstücks unzurei
chend und die Bearbeitungsgeschwindigkeit ist in diesen Be
reichen zu gering. In Ansehung der Genauigkeit ist es bevor
zugt, die elektrische Leistung im dicken Bereich des
Werkstücks zu erhöhen. Wenn die Konfiguration des Werkstücks
eine Kante aufweist, so sind die Verhältnisse ähnlich wie
bei einem Werkstück mit wesentlich verringerter Dicke. In
diesem Fall kann eine scharfe Kante erzielt werden durch
Verringerung der elektrischen Leistung. Bei den herkömm
lichen Verfahren (Steuerung unter Konstanthaltung der Vor
schubgeschwindigkeit oder Steuerung der Vorschubgeschwindig
keit unter Konstanthaltung der Arbeitsspannung) kann man die
erwünschte Arbeitsgeschwindigkeit und die erwünschte Genauig
keit nicht verwirklichen und die Einstellung der elektrischen
Parameter muß manuell erfolgen, wozu eine lange Erfahrung
erforderlich ist. Diese Einstellung bereitet große Schwierig
keiten, und es kommt dennoch häufig zu einem Bruch
der Drahtelektrode 1, und die Zuverlässigkeit der Bearbeitung
ist gering.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungs
gemäßen Verfahrens anhand der Fig. 5, 6 und 8 beschrieben.
Die in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung stimmt zum Teil mit
derjenigen gemäß Fig. 2 überein. Auch hier wird die Bearbei
tungsspannung Eg stets mit einer Referenzspannung Eo ver
glichen und wird die Vorschubgeschwindigkeit F so geändert,
daß die Bearbeitungsspannung Eg sich der Referenzspannung
Eo nähert. Im folgenden soll die Arbeitsweise untersucht
werden für den Fall, daß die Bearbeitung eines Bereiches
des Werkstückes 2 A konstanter Dicke beendet ist und die
Bearbeitung eines dickeren Bereiches des Werkstückes beginnt.
Wenn die Vorschubgeschwindigkeit im Sinne einer Konstant
haltung der Arbeitsspaltspannung gesteuert wird, und zwar auch
im dickeren Bereich des Werkstückes, und die elektrischen
Parameter nicht geändert werden, so ist die Bearbeitungsenergie
und die Bearbeitungsflächenge
schwindigkeit im wesentlichen konstant, so daß die Vorschub
geschwindigkeit erheblich abnimmt, und zwar umgekehrt proportional
zur Dicke des Werkstückes.
Die Vorschubgeschwindigkeit F wird in den Computer 6 B einge
geben und die Abnahme der Vorschubgeschwindigkeit F bei Er
höhung der Dicke wird erfaßt, wobei die elektrische
Leistung allmählich erhöht wird. Wenn die elektrische
Leistung erhöht wird,
kommt es zu einer relativen Erhöhung der Vorschub
geschwindigkeit. Da ein Bruch des Drahts verhin
dert werden muß, kann jedoch die Vorschubgeschwindigkeit
nicht auf den ursprünglichen Wert erhöht werden.
Fig. 7 zeigt die Beziehung zwischen der Dicke t des Werk
stücks und der Vorschubgeschwindigkeit F, wenn die elektri
sche leistung EC für den Bereich
mit der geringsten Dicke t derart eingestellt ist, daß
ein Bruch des Drahts
verhindert wird. Die elektrische Leistung ist
konstant, so daß die Vorschubgeschwindigkeit F verringert
wird, und zwar umgekehrt proportional zur Dicke t des
Werkstücks.
Fig. 8 zeigt die Beziehung zwischen der Dicke t des Werk
stücks und der Vorschubgeschwindigkeit F bei der erfindungs
gemäßen Einrichtung. Hierbei werden die elektrischen
Parameter automatisch durch den Computer eingestellt. Bei Er
höhung der Dicke t des Werkstücks kommt es zu einer Erhöhung
der elektrischen Leistung, so daß die Vorschubgeschwindig
keit F nicht so stark verringert wird, wie in Fig. 7 gezeigt.
Wenn die Daten der Vorschubgeschwindigkeit F bei der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 5 in den Computer 6 B eingegeben werden,
so wird die elektrische Leistung EC je nach den Daten
der graphischen Darstellung in Fig. 3, welche in den Spei
cher des Computers 6 B eingespeichert sind, eingestellt. Wenn
die elektrische Leistung EC, welche gemäß der graphischen
Darstellung der gegenwärtigen Vorschubgeschwindigkeit F ent
sprechen, zu hoch ist, so befiehlt der Computer 6 B der Strom
versorgungseinrichtung 4, die elektrische Leistung
zu verringern, so daß schließlich die aktuelle Vorschub
geschwindigkeit der ausgegebenen elektrischen Leistung EC
entspricht.
Wenn die Dicke des Werkstücks erhöht wird, so befiehlt der
Computer 6 B die allmähliche Erhöhung der elektrischen
Leistung EC. Wenn die Dicke des Werkstücks nun aber in
Stufen geändert wird, z. B. sich in einer Stufe verringert,
so kann der Befehl des Computers 6 B zur Einstellung der
elektrischen Bedingungen gegenüber dem Zeitpunkt, zu dem
diese Änderung praktisch erforderlich ist, verzögert werden,
so daß die Drahtelektrode 1 bricht.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird bei Erfassung
der Zunahme der Vorschubgeschwindigkeit die elektrische
Leistung EC plötzlich verringert, und zwar auf den Minimal
wert für die Bearbeitung eines Werkstücks mit minimaler
Dicke, und dann allmählich
wieder erhöht, je nach der Beziehung zwischen der Vorschubgeschwin
digkeit F und der elektrischen Leistung, welche graphisch
in Fig. 8 dargestellt ist (wie bei der ersten Ausführungs
form). Die elektrische Leistung EC wird an der Stelle
stabilisiert, welche F in der graphischen Darstellung zuge
ordnet ist.
Fig. 6 zeigt die Änderung der elektrischen Leistung bei
dem Übergang vom dickeren Bereich eines Werkstücks zum dünne
ren Bereich eines Werkstücks. Die gestrichelte Linie be
trifft den plötzlichen Übergang der Dicke des Werkstücks zu
der minimalen Dicke des Werkstücks.
Einen ähnlichen Effekt, wie mit der plötzlichen Verringerung
der elektrischen Leistung, kann man erzielen durch Steue
rung der Drahtvorschubgeschwindigkeit und der Drahtspannung,
welche die Vorgänge des Bruchs des Drahtes während
der Bearbeitung beeinflussen.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird stets
ein Computer verwendet. Es ist jedoch möglich, den Computer
durch eine herkömmliche Hardware-Steuereinrichtung zu er
setzen, z. B. in Verbindung mit einem Festwertspeicher oder
dergleichen mit der Datentabelle.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die elektrische
Leistung, welche durch den Computer befohlen wird, ohne Ver
zögerung gesteuert werden, selbst wenn die Dicke des Werk
stücks sich plötzlich ändern sollte. Somit können Stö
rungen in Form eines Bruchs des Drahtes verhindert
werden, und man erzielt eine sehr hohe Betriebszuverlässig
keit, ohne daß manuelle Eingriffe erforderlich wären.
Claims (1)
- Verfahren zur Regelung der Impulsparameter beim funkenerosiven Drahtschneiden, bei dem die Werkstück dicke erfaßt und die Ausgangsleistung des Impulsgenerators proportional zu der erfaßten Werkstückdicke geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Änderung der Werkstückdicke anhand einer Änderung der Vorschub geschwindigkeit zwischen Drahtelektrode und Werkstück erfaßt wird, und daß bei einer Erhöhung der Vorschub geschwindigkeit die Ausgangsleistung sprunghaft auf einen Minimalwert abgesenkt und danach wieder allmählich auf einen optimalen Wert erhöht wird.
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