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DE2953031T5 - Airway for drainage of the nasopharynx - Google Patents

Airway for drainage of the nasopharynx

Info

Publication number
DE2953031T5
DE2953031T5 DE19792953031 DE2953031T DE2953031T5 DE 2953031 T5 DE2953031 T5 DE 2953031T5 DE 19792953031 DE19792953031 DE 19792953031 DE 2953031 T DE2953031 T DE 2953031T DE 2953031 T5 DE2953031 T5 DE 2953031T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
airway
channels
nasopharynx
patient
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19792953031
Other languages
English (en)
Other versions
DE2953031C1 (de
Inventor
R Luomanen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2953031T5 publication Critical patent/DE2953031T5/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

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Beschreibung
Die Erfindung betrifft allgemein chirurgische Geräte und insbesondere Luftwege.
Luftwege für die endotracheale Intubation sind beispielsweise aus den US-PSn 1 498 810, 2 599 521, 2 705 959, 3 306 298, 3 774 616, 3 908 665 und 4 054 135 bekannt. Im typischen Fall umfassen diese Luftwege einen langgestreckten Körper mit einem geraden Teil und einem gekrümmten Teil, die einen in Längsrichtung verlaufenden Durchlass begrenzen, wobei der gekrümmte Teil die Zunge des Patienten erfasst und nach unten drückt, wenn der Körper des Luftweges im Mund des Patienten angeordnet ist. Eine Stirnplatte ist im allgemeinen am freien Ende des geraden Teils befestigt, wobei diese Platte über ■dem Mund des Patienten anlegbar ist, um den Luftweg an seiner Stelle zu halten. Der Luftweg kann selbst dazu verwandt werden, einen Luftdurchlass zwischen den Lungen und dem Mund zu liefern, wenn beispielsweise ein Patient während eines chirurgischen Eingriffes oder aus anderen Gründen, beispielsweise aufgrund einer schweren Gehirnerschütterung, ohne Bewusstsein ist. Im allgemeinen wird der Luftweg jedoch kombiniert mit einer endotrachealen Röhre verwandt, um den Patienten entweder zu behandeln oder dem Patienten Anästhetika,Sauerstoff usw. zu verabreichen.
Wenn ein Luftweg verwandt wird, ist es oftmals notwendig, einen Absaugkatheter in den Rachen des Patienten zu führen, um angesammelten Schleim, Blut, Speichel usw. zu entfernen. Wie es in den US-PSn 3 756 244 und .3 926 196 angegeben ist, ist es daher üblich, im Luftweg mehrere Führungen oder Kanäle vorzusehen, um sowohl Atemröhren als auch Absaugkatheter in den Raohenraum einzuführen. Im typischen Fall wird eine Atemröhre durch die mittlere Führung oder den mittleren Kanal eingeführt, während die Absaugröhren durch die Seitenkanäle eingeführt werden.
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Wie es oben beschrieben wurde, ist der gekrümmte Teil des Luftweges notwendig, um die Zunge des Patienten zu erfassen und nach unten zu drücken. Der gekrümmte Teil entspricht der Krümmung des Rachens und dient somit auch dazu, die endotracheale Röhre, die gleichfalls gekrümmt ist, in geeigneter Weise zu führen und festzulegen. Es ist daher ' notwendig, dass der Luftweg eine ausreichende Länge hat, so dass diese Punktion erreicht werden kann. Die bekannten Luftwege sind so ausgebildet, dass die Absaugkatheter über die volle Länge des Luftweges geführt werden,, um den unteren . Teil des Rachenraumes,den sog. Hypopharynx abzusaugen. Die bekannten Luftwege eignen sich daher nicht zum Absaugen des oberen Teils des Rachenraumes des sog. Nasopharynx,in dem sich der Luftweg befindet. Die Verwendung der bekannten Luftwege ist daher im typischen Fall mit der Ansammlung von Sekretionen im Nasopharynx begleitet, was zu Beschwerden und einem Unwohlsein des Patienten führen kann. Diese Sekretionen f Hessen im Pharynx nach unten und verstopfen die endotracheale Röhre, so dass auch das Atmen behindert sein kann.
Durch die Erfindung wird ein Luftweg geliefert, der die endotracheale Röhre auf der Mittellinie des Rachens halten kann, während gleichzeitig Fluide, die sich sowohl im Hypopharynx als auch im Nasopharynx ansammeln, abgesaugt werden. Der erfindungsgemässe Luftweg ist dennoch einfach und mit wenigen Kosten verbunden. Der erfindungsgemässe Luftweg umfasst einen langgestreckten Körper mit einem geraden Teil, der mit einem gekrümmten Teil verbunden ist, und eine Stirnplatte, die an das freie Ende des geraden Teils angeschlossen ist. Der Körper weist einen langgestreckten U-förmigen mittleren Kanal, der oben offen ist,und zwei langgestreckte U-förmige Kanäle mit offenen Seiten auf beiden Seiten des mittleren Kanals auf, wobei die Kanäle mit öffnungen in der Stirnplatte in Verbindung stehen, um darin eingesetzte rohrförmige Elemente aufzunehmen und zu halten. Die obere Begrenzungswand eines der offenseitigen Kanäle ist mit einer
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öffnung vorzugsweise an einer Stelle versehen, an der sich der gerade Teil des Körpers des Luftweges an den gekrümmten Teil anschliesst. Wenn der Luftweg in Stellung gebracht ist, kann ein herkömmlicher Absaugkatheter durch die Stirnplatte in diesen Kanal und durch die öffnung derart eingeführt werden, dass das distale Ende des Katheters im Nasopharynx endet, so dass Schleim, Sputum, Blut usw. daraus abgesaugt werden können. Das Absaugen eines im Hypopharynx angesammelten Fluides kann dadurch erfolgen, dass ein zweiter Absaugkatheter durch den anderen Seitenkanal eingeführt wird, bis sein distales Ende sich im Hypopharynx hinter dem Ende des Lüftweges befindet. Wenn beide Seitenkanäle zum Absaugen verwandt werden, wird der mittlere Kanal natürlich zum Atmen oder zum Verabreichen von Sauerstoff,von Anästhetika usw. vorzugsweise mit Hilfe einer endotrachealen Röhre verwandt. Da die endotracheale Röhre in der Mittellinie des Rachens dadurch gehalten wird, dass sie im mittleren Kanal liegt, muss sie nicht an eine Seite des Mundes anschlagen und wird sie nicht auf die Stimmbänder oder den Kehlkopf drücken. Andere Instrumente, wie beispielsweise ein flexibles Bronchoskop, können in die endotracheale Röhre eingeführt werden und werden, wie diese Röhre, in der Mittellinie des Rachens gehalten. Dadurch ist es nicht notwendig, das Bronchoskop von einer Seite zur anderen Seite zu bewegen, um verschiedene Stellen zu beobachten, wie. es dann der Fall ist, wenn die endotracheale Röhre und das Bronchoskop an einer Seite des Mundes anliegen.
Weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemässen Luftweges werden aus der folgenden Beschreibung der Erfindung im einzelnen und den zugehörigen Zeichnungen bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung ersichtlich werden.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Luftweges,
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Fig. 2 eine Ansicht in einer anderen Perspektive des bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Luftweges,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Luftweges im eingesetzten' Zustand,
Fig. 4 eine Schnittansicht des Luftweges im wesentlichen längs der Linie 4-4 in Fig. 3, und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines abgewandelten Ausführuhgsbeispiels des erfindungsgemässen Luftweges .
Im folgenden wird anhand der Zeichnungen und zunächst anhand der Fig. 1, 2 und 4 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Luftweges 10 beschrieben. Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, weist der Luftweg 10 einen langgestreckten Körper 12 und eine Stirnplatte 14 auf., wobei der Körper 12 mit einem vorzugsweise gerade verlaufenden Teil 16 versehen ist, der sich an einen gekrümmten Teil 18 anschliesst. Die Stirnplatte 14 weist vorzugsweise einen oberen und einen unteren Flansch 20 und 22 auf, die mit dem freien Ende des gerade verlaufenden Teils 16 verbunden sind.
Der Körper 12 ist mit einem vorzugsweise durchgehenden, in Längsrichtung verlaufenden und in der Mitte angeordneten U-förmigen Kanal 24 versehen, der oben offen ist,und weist zwei vorzugsweise durchgehende U-förmige Kanäle 26 und 28 mit offenen Seiten an beiden Seiten des mittleren Kanals 24 auf. Die Stirnplatte 14 ist mit öffnungen 30, 32 und 34 versehen, die mit den Kanälen 24, 26 und 28 jeweils in Verbindung stehen, um eingeführte Röhren aufzunehmen, wie es später im einzelnen beschrieben wird. Wie es am besten in Fig. 1 dargestellt ist, ist eine Öffnung 36 in der oberen Begrenzungswand eines der offenseitigen U-förmigen Kanäle vorgesehen, die in Fig. 1 die obere Begrenzungswand 38 des Kanals 28 ist.
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Wie es in. Fig. 1 dargestellt ist, ist die öffnung 36 vorzugsweise in dem Teil der Wand 38 im wesentlichen an der Anschlusstelle des geraden Teils 16 am gekrümmten Teil 18 vorgesehen. Der Grund dafür wird später im einzelnen dargelegt.
Es versteht sich, dass der Luftweg 10 aus einer Vielzahl verschiedener Materialien und in verschiedener Weise aufgebaut werden kann, wobei alle diese Möglichkeiten für die durch die Erfindung zu erreichenden Zwecke annehmbar sind. Wenn beispielsweise ein wiederverwendbarer Luftweg beabsichtigt ist, wird er vorzugsweise aus einem geeigneten Material, wie beispielsweise Aluminium oder einer Metalllegierung bestehen. Wenn andererseits der Luftweg 10 nur einmal benutzt werden soll, was gegenwärtig bevorzugt ist, besteht er vorzugsweise aus einem Spitzgiessteil aus Gummi oder Kunststoff. Es kann beispielsweise ein Äthylenvinylacetatkunststoff oder ein Polyäthylenkunststoff medizinischer Güte verwandt werden, der keine allergischen Reaktionen hervorruft. Obwohl ein Aufbau in einem Stück bevorzugt ist, ist ein derartiger Aufbau nicht notwendig. So können beispielsweise die Stirnplatte 14 und der gerade Teil 16 und der gekrümmte Teil 18 des Körpers 12 getrennt gebildet und danach miteinander verbunden werden. Welches Herstellungsverfahren auch immer verwandt wird, es ist wünschenswert, dass die Kanten abgerundet sind und dass alle Flächen geglättet sind, um Beschwerden und mögliche Verletzungen beim Einführen des Luftweges 10 in den Mund und in den Rachen des Patienten zu vermeiden. Es ist daran gedacht, dass die tatsächlichen Abmessungen des Luftweges 10 variieren werden, um den Luftweg auf die Verwendung bei Kindern und Erwachsenen mit unterschiedlicher Grosse anzupassen. Da einige Personen grössere endotracheale Röhren als andere Personen benötigen, ist es beabsichtigt, einigen Ausführungen einen breiteren mittleren Kanal und schmalere Seitenkanäle zu geben als den anderen Ausführungsformen.
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Wie es in Fig. 3 dargestellt ist, wird bei der Anwendung des Luftweges 10 dieser gewöhnlich dazu verwandt, eine bereits eir-geführte endotrachaele Röhre 4 0 an ihrer Stelle festzuhalten. Die endotrachaele Röhre 40 kann selektiv mit Hilfe eines Kehlkopfspiegels in bekannter Weise in Stellung gebracht werden, wobei ein aufblasbarer Ballon.41 dazu dient, den unteren Teil der Röhre in der Mittellinie des Rachens zu halten. Wenn sich die endotracheale Röhre an ihrer Stelle befindet, wird der Luftweg 10 in den Mund des Patienten derart eingeführt, dass die Röhre 4 0 im mittleren Kanal 24 sitzt. Vorzugsweise ist die Breite des Kanals 24 etwas grosser als der Durchmesser der endotrachealen Röhre 40, so dass die Röhre 40 ohne Schwierigkeiten in den Kanal 24 eingesetzt werden kann. Wenn der Luftweg 10 vollständig in den Mund des Patienten eingesetzt ist, wird die Stirnplatte 14 aus den Flanschen 20 und 22 die Ober- und ' die Unterlippe des Patienten jeweils erfassen, wobei die Stirnplatte 14 dazu dient, eine nicht beabsichtigte Verschiebung des Luftweges 10 während seiner Verwendung nach innen in den Mund des Patienten zu verhindern. Wenn in der in Fig. 3 dargestellten Weise der Luftweg 10 sich an seiner Stelle befindet, endet das distale Ende'des Luftweges im Hypopharynx und wird die Zunge des Patienten von der unteren Begrenzungswand 42 . des Luftweges erfasst und nach unten gedrückt, um zu verhindern, dass die Zunge in den Rachen des Patienten gleitet.
Wenn ein Luftweg benutzt wird, ist es nicht ungewöhnlich, dass. sich Schleim, Speichel oder sogar Blut im Rachen des Patienten sammelt. Eine solche Fluidansammlung tritt wahrscheinlich nicht nur im Hypopharynx, sondern auch im Nasopharynx auf, in dem sich der gekrümmte Teil 18 des Körpers 12 befindet. Wenn das geschieht, ist es wünschenswert, den Nasopharynx abzusaugen, bevor die sich dort ansammelnden Fluide nach unten in den Hypopharynx fHessen, was leicht dann geschieht, wenn ein Patient auf seinem Rücken liegt, wie es bei.einem chirurgischen Eingriff der Fall ist. Wie es im- folgenden erläutert wird, ermöglicht der erfindungsgemässe Luftweg 10 ein Absaugen von diesen beiden Bereichen.
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Wenn in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Weise Fluide abgesaugt werden sollen, die sich im Nasopharynx ansammeln, kann ein Absaugkatheter 44 durch die Öffnung 32 in der Stirnplatte 14 in den Kanal 26 eingeführt werden. Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, ist es wünschenswert, dass der Durchmesser der Röhre 44 beträchtlich kleiner als die Breite des Kanals 26 ist, um das Einführen und das Herausziehen der Röhre 44 zu erleichtern. Es ist ersichtlich, dass durch das Anlegen eines leichten nach unten gerichteten Druckes am Absaugkatheter 4 4 beim Einführen in den Kanal 26 das distale Ende 46 des Katheters 44 an der Innenfläche der oberen Begrenzungswand 38 des Kanals 26 entlanggleiten wird. Es versteht sich daher, dass dann, wenn der Katheter 44 bis zu einer Stelle eingeführt ist, an der sein distales Ende 46 der Öffnung 36 gegenüberliegt, das Ende 46 durch die Öffnung 36 beispielsweise in die in Fig. 3 dargestellte Lage geführt wird.-Die Führung des Katheters 44 durch die öffnung 36 wird erleichtert, wenn in der dargestellten Weise die öffnung 36 etwa an der Anschlusstelle des gekrümmten Teils 16 am geraden Teil 18 liegt. Dann kann eine herkömmliche nicht dargestellte Absaugeinrichtung am proximalen Ende des Katheters 44 befestigt werden, um die Fluide aus dem Nasopharynx durch den Katheter 44 abzusaugen.
Wenn gleichzeitig Fluide abgesaugt werden sollen, die sich im Hypopharynx ansammeln,kann ein zusätzlicher Absaugkatheter, der nicht dargestellt ist, durch die öffnung 34 in den Seitenkanal 28 eingeführt werden, bis das distale Ende des Katheters sich über das distale Ende des Luftweges 10 hinauserstreckt. Wiederum ist der Durchmesser des Katheters vorzugsweise kleiner als die Breite des Kanals 28. Unter Verwendung einer herkömmlichen Absaugeinrichtung in der oben beschriebenen Weise können dann Fluide abgesaugt werden, die sich im Hypopharynx ansammeln, Der Kanal 28 kann auch dazu verwandt werden, andere Instrumente je nach Wunsch einzuführen. Der Luftweg 10 wird einfach dadurch entfernt, dass zuerst die Absaugkatheter herausgezogen werden und dann der Luftweg 10 und die endotracheale Röhre 4 0 herausgenommen werden.
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Aus dem Obigen ist ersichtlich, dass der Luftweg 10 die Möglichkeit bietet, Fluide zu entfernen, die sich sowohl im Hypopharynx als auch im Nasopharynx ansammeln. Darüberhinaus ist der Luftweg 10 einfach, mit relativ geringen Kosten verbunden und für einen Aufbau in einem Stück, beispielsweise durch Kunststoff-Spritzguss, geeignet. Er eignet sich somit ideal für Notfälle, um einfach die Zunge eines bewusstlosen Patienten nach unten zu drücken oder den Patienten zu beatmen und gleichzeitig Fluide abzusaugen. .
Obwohl die Verwendung des Luftweges 10 allein in Verbindung mit einer endotrachealen Röhre beschrieben wurde, ist ersichtlich, dass der Luftweg auch bei anderen Vorgängen, beispielsweise in Verbindung mit einem flexiblen Bronchoskop verwandt werden kann. In diesem Fall wird das Bronchoskop in die endotracheale Röhre eingeführt und wie diese Röhre in der Mittellinie des1 Rachens des Patienten gehalten. Da das Bronchoskop einen kleineren Durchmesser als die endotracheale Röhre 40- hat, kann der Patient durch den Teil der Röhre 40 atmen, der durch das Bronchoskop nicht.versperrt wird, so dass ein Absaugen durch die Kanäle 26 und 28 möglich ist, wie es oben im einzelnen beschrieben wurde.
Obwohl ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Luftweges 10 beschrieben wurde und Verfahren zu seiner Verwendung vorgeschlagen wurden, versteht es sich, dass diesbezüglich Änderungen und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne das Wesen und den Bereich der Erfindung zu verlassen. Obwohl beispielsweise die öffnung 36 vorzugsweise sich im wesentlichen an der Abschlussteile des geraden Teils 16 am gekrümmten Teil 18 des Körpers 12 befindet, ist diese Anordnung nicht notwendig und kann die öffnung 36 an anderen Stellen vorgesehen sein. Wenn weiterhin der Kanal 28 ausschliesslich zum Absaugen des Nasopharynx verwandt wird, kann der distale Teil 48 der oberen Begrenzungswand 38 des Kanals 26 fehlen, wie es in Fig.5 dargestellt ist. Diese Ausbildung ist jedoch nicht bevorzugt, da sie dazu führt, dass der untere Begrenzungsrand der öffnung
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fehlt, auf dem der Katheter 44 sitzt, wenn er in den Nasopharynx eingeführt ist. Obwohl weiterhin der Kanal 24 als in der Mitte angeordneter Kanal beschrieben wurde, ist darunter nicht zu verstehen, dass er genau in der Mitte angeordnet werden muss, vielmehr können auch Anordnungen von der Mitte versetzt in Betracht gezogen werden· Während in ähnlicher Wdise die in der Zeichnung dargestellte Stirnplatte 14 bevorzugt ist, sind auch andere Ausbildungen und andere Konstruktionen der Stirnplatte annehmbar. Obwohl es gleichfalls bevorzugt ist, dass in der dargestellten Weise die Seitenwände, die den mittleren Kanal 24 begrenzen, sich über die volle· Länge des Luftweges 10 erstrecken, ist das nicht unbedingt notwendig.
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Claims (3)

  1. PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
    DlPL -ΙΓ*3
    H. KINKELDEY
    DR-ING
    W. STOCKMAIR
    _ A Λ — DU-JNO AwE(CALTECHt
    K. SCHUMANN
    oa her n»t ■ cm. PHYS
    P. H. JAKOB
    DIPL-INO
    G. BE2OLD
    DR FIERtW OPLCHEM
    8 MÜNCHEN
    MAXIMILIANSTRASSE
    P 14 762
    18. März 1980
    Luomanen, Dr. Raymond
    544- Bay Ridge Parkway, Brooklyn, New York 11209, USA
    Luftweg zum Absaugen des Nasopharynx
    PATENTANSPRÜCHE
    Luftweg zum Einführen in den Mund und den .Rachen eines Patienten, gekennzeichnet durch einen langgestrecken Körper (12) mit'einem geraden Teil (16), der an einem Ende an einem gekrümmten Teil (18) angeschlossen ist, der sich vom geraden Teil (16) nach unten erstreckt, wobei der Körper (12) einen langgestreckten Ü-förmigen mittleren Kanal (24), der am oberen· Ende offen ist, und zwei langgestreckte U-förmige Kanäle (26, 28) mit offenen Seiten an beiden Seiten des mittleren Kanals (24) aufweist, wobei die U-förmigen Kanäle (26, 28) mit offenen Seiten obere und.untere
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    TELEFON (OBO) S3 5BO3 TELEX Ο5-3Ο38Ο TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIERER
    Begrenzungswände aufweisen und die Kanäle (24, 26; 28) so ausgebildet sind, dass sie eingeführte rohrförmige Elemente aufnehmen können, durch eine querverlaufende Platte (14), die am anderen Ende des geraden Teils (16) befestigt ist und über dem Mund des Patienten fest angeordnet werden kann, wobei die Platte (14) öffnungen (3 0, 32, 34) aufweist, die mit den Kanälen (24, 26, 28) in Verbindung stehen,und die obere Begrenzungswand (38) eines der offenseitigen Kanäle (28) eine Rohraufnahmeöffnung (36) aufweist, die im wesentlichen an der Anschlusstelle des geraden Teils
    (16) am gekrümmten Teil (18) vorgesehen ist, um ein durch den einen Kanal (28) eingeführtes rohrförmiges Element aufzunehmen und in den Nasopharynx zu führen, um das Absaugen des Nasopharynx zu erleichtern, wenn sich der Luftweg (10) an seiner Stelle befindet.
  2. 2. Luftweg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die öffnung (36) sich von der Anschlusstolle bis zu dem Ende.des Körpers (12) erstreckt, das der querverlaufenden Platte (14) gegenüberliegt.
  3. 3. Luftweg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (12) und die querverlaufende Platte
    (14) in einem Stück ausgebildet sind.
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DE19792953031 1978-09-11 1979-09-11 Airway for drainage of the nasopharynx Pending DE2953031T5 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US94125978 1978-09-11
US7900732 1979-09-11

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Publication Number Publication Date
DE2953031T5 true DE2953031T5 (de) 1981-01-08

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