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DE29522172U1 - Fadenabzugsdüse für OE-Spinnvorrichtungen - Google Patents

Fadenabzugsdüse für OE-Spinnvorrichtungen

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DE29522172U1
DE29522172U1 DE29522172U DE29522172U DE29522172U1 DE 29522172 U1 DE29522172 U1 DE 29522172U1 DE 29522172 U DE29522172 U DE 29522172U DE 29522172 U DE29522172 U DE 29522172U DE 29522172 U1 DE29522172 U1 DE 29522172U1
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thread take
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holder
thread
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DE29522172U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/40Removing running yarn from the yarn forming region, e.g. using tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

WILHELM & p AUS /
PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
D-70174 STUTTGART HOSPITALSTRASSE 8 TELEFON (0711)2281 IO TELEFAX (0711)2281122
Anmelder:
Fritz Stahlecker
Josef-Neidhart-Str. 18
73337 Bad überkingen
und
Hans Stahlecker
Haldenstraße 20
73079 Süssen
Stuttgart, den 10.12.1999 GA 10992
Fadenabzuasdüse für OE-Spinnvorrichtungen
Die Erfindung betrifft eine Fadenabzugsdüse für OE-Spinnvorrichtungen, die - zur Ankupplung an eine wenigstens einen Permanentmagneten aufweisende Halterung - mit einer ferromagnetischen Anlagefläche versehen ist.
Eine bekannte Fadenabzugsdüse dieser Art (DE 27 45 195 Al) ist durch magnetische Kupplungsmittel austauschbar mit einer einen Fadenabzugskanal enthaltenden Halterung verbunden. Die Fadenabzugsdüse kann dabei selbst aus ferromagnetischera Material bestehen oder aber aus Keramik hergestellt und mit einem ferromagnetischen Ring verbunden sein. Zum Auswechseln der Fadenabzugsdüse ist vorgesehen, daß als Werkzeug ein Zusatzmagnet zu Hilfe genommen wird, dessen Magnetkraft entweder der Kraft des Permanentmagneten entgegengerichtet ist oder die Kraft des Permanentmagneten übersteigt.
Eine andere bekannte Fadenabzugsdüse (DE 37 29 425 Al) ist aus Keramik hergestellt und weist auf ihrer der Halterung zugewandten
Seite eine ferromagnetische Scheibe auf, die den gleichen Durchmesser hat wie die Fadenabzugsdüse. An der Halterung ist ein Permanentmagnet aufgeklebt, der eine flache Ringscheibe ist, mit gleichem Durchmesser wie die ferromagnetische Scheibe. Die Ringscheibe ist über einen Sektor von etwa 60" ausgespart, so daß dort ein Faserzuführkanal vorbeigeführt werden kann. Die Fadenabzugsdüse ist mit einem hülsenartigen Fortsatz in einer Bohrung des Permanentmagneten zentriert. Die Druckschrift enthält keinen Hinweis, wie die magnetische Kupplung gelöst wird.
Magnetisch an einer Halterung ankuppelbare Fadenabzugsdüsen haben den Vorteil verringerten Platzbedarfs, da beispielsweise ein üblicherweise vorhandenes Befestigungsgewinde wegfällt. Durch den Wegfall eines Gewindes läßt sich eine Halterung verwenden, die aus Kunststoff besteht. Bei den zwei bekannten Fadenabzugsdüsen gibt es allerdings keine Einschränkung hinsichtlich ihrer Einbauposition, bezogen auf die Fadenachse als Drehachse. In manchen Fällen ist jedoch eine bevorzugte Einbauposition der Fadenabzugsdüse erwünscht, beispielsweise wenn die Fadenabzugsdüse asymmetrisch gestaltet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer magnetisch an eine Halterung ankuppelbaren Fadenabzugsdüse der eingangs genannten Art eine gewünschte Einbauposition zu gewährleisten und darüber hinaus vorzugsweise ein Lösen der magnetischen Kupplung zu erleichtern.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an der Fadenabzugsdüse ein Positioniermittel angebracht ist, welches bei einer anderen als der vorgesehenen Einbauposition der Fadenabzugsdüse die Magnetwirkung auf die Anlagefläche zumindest schwächt.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Merkmale ist die Fadenabzugsdüse an der Sicherung der korrekten Einbauposition mitbeteiligt. Nur bei einer ganz bestimmten Ausgestaltung der Fadenabzugsdüse sovie
einer ganz bestimmten Einbauposition ist die Fadenabzugsdüse ausreichend magnetisch an der Halterung gesichert.
Zweckmäßig enthält das Positionermittel eine die Einbauposition sichernde Raste. Mit einer solchen formschlüssigen Einrichtung ist die jeweilige Einbauposition exakt festgelegt.
In besonders bevorzugter Ausgestaltung ist als Positioniermittel eine die Magnetwirkung beim Verdrehen der Fadenabzugsdüse schwächende oder aufhebende Entkupplungseinrichtung vorgesehen. Dies bedeutet, daß die Fadenabzugsdüse nur in einer vorher festgelegten Drehlage - bezogen auf die Fadenachse - fest an der Halterung angekuppelt ist. Wenn man die Fadenabzugsdüse um die Fadenachse verdreht, wird die Magnetwirkung reduziert. Dies führt neben der Sicherung einer korrekten Einbauposition außerdem zu einem leichteren Lösen der magnetischen Kupplung beim Demontieren der Fadenabzugsdüse.
Die genannte Entkupplungseinrichtung kann wenigstens eine in der Anlagefläche vorgesehene Aussparung enthalten, die dem Permanentmagneten zustellbar ist. Durch Verdrehen der Fadenabzugsdüse und damit der ferromagnetischen Anlagefläche um die Fadenachse wird somit die Aussparung über den Permanentmagneten geschoben, wodurch die magnetische Anziehungskraft auf die Anlagefläche weitgehend aufgehoben wird, so daß die Fadenabzugsdüse leicht demontiert werden kann. Das Verdrehen kann dabei gegebenenfalls mit einem Werkzeug geschehen.
Bei einer anderen Ausführung kann die Entkupplungseinrichtung wenigstens eine die Anlagefläche von der Halterung abhebende Stützfläche enthalten. Bei einem Verdrehen der Fadenabzugsdüse um die Fadenachse hebt sich dabei die ferromagnetische Anlagefläche von dem Permanentmagneten ab. Diese Variante hat den zusätzlichen Vorteil, daß nicht unbedingt Einzelmagnete verwendet werden
müssen, sondern daß gegebenenfalls ein Ringmagnet vorgesehen werden kann.
Die Fadenabzugsdüse muß nicht unbedingt durchgängig aus ferromagnetischem Material, beispielsweise aus Stahl, hergestellt sein, sondern es kann sich hierbei um eine Fadenabzugsdüse aus einem Keramikmaterial handeln, welches mit einem Stahlring verbunden ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele.
Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine OE-Spinnvorrichtung in Bereich eines Spinnrotors und einer in diesen hineinragenden Fadenabzugsdüse,
Figur 2 in vergrößerter Darstellung, teilweise axial geschnitten, eine erste Ausführung einer magnetisch an einer Halterung angekuppelten Fadenabzugsdüse in Betriebsposition,
Figur 3 eine Ansicht auf die Fadenabzugsdüse in Richtung des Pfeiles A der Figur 2,
Figur 4 eine Ansicht ähnlich Figur 2, jedoch in der in Außerbetriebsposition befindlichen Fadenabzugsdüse,
Figur 5 eine Ansicht auf die Fadenabzugsdüse entsprechend der Pfeilrichtung B der Figur 4,
Figuren 6, 7, 8 und 9 eine andere Ausführung einer Fadenabzugsdüse, entsprechend den Figuren 2 bis 5,
Figuren 10, 11, 12 und 13 eine weitere Ausführung einer Fadenabzugsdüse, entsprechend den Figuren 2 bis 5,
Figuren 14, 15, 16 und 17 eine weitere Ausführung einer Fadenabzugsdüse, ebenfalls entsprechend den Figuren 2 bis 5,
Figuren 18, 19, 20 und 21 eine weitere Ausführung einer Fadenabzugsdüse, ebenfalls entsprechend den Figuren 2 bis 5,
Figuren 22, 23, 24 und 25 eine weitere Ausführung einer Fadenabzugsdüse, ebenfalls entsprechend den Figuren 2 bis 5,
Figuren 26, 27, 28 und 29 eine weitere Ausführung einer Fadenabzugsdüse, ebenfalls entsprechend den Figuren 2 bis 5,
Figur 30 eine Ansicht auf eine Fadenabzugsdüse ähnlich Figur 3, mit einer segmentartigen Abflachung einer an der Fadenabzugsdüse befindlichen Zentrierhülse.
Die OE-Spinnvorrichtung nach Figur 1 enthält einen Spinnrotor 1, der in bekannter Weise aus einem Rotorteller 2 und einem damit fest verbundenen Schaft 3 besteht. Der Rotorteller 2 läuft in einer Unterdruckkammer 4 um, die aus einem Rotorgehäuse 5 besteht, welches über einen Unterdruckkanal 6 an eine nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen ist.
Zum Einsetzen des Spinnrotors 1 in seine Betriebslage ist das Rotorgehäuse 5 auf der Bedienungsseite mit einer Öffnung 7 versehen, die etwas größer ist als der größte Durchmesser des Rotortellers 2. Bei Betrieb ist die Öffnung 7 unter Mitwirkung eines Dichtungsringes 8 von einer Abdeckung 9 verschlossen. Diese deckt zugleich die offene Vorderseite 10 des Rotortellers 2 mit ab.
Der Rotorteller 2 weist in seinem hohlen Innenraum in bekannter Weise im Anschluß an seine offene Vorderseite 10 eine sich konisch erweiternde Fasergleitfläche 11 auf, die in eine Fasersammelrille 12 übergeht, welche den größten Durchmesser des Innenraums des Rotortellers 2 bildet. In der Fasersammelrille 12 werden bei Betrieb die zu verspinnenden, zugeführten Einzelfasern abgelegt.
Die Abdeckung 9 ist mit einem Fortsatz 13 versehen, der durch die offene Vorderseite 10 des Rotortellers 2 hindurch bis in die Nähe der Fasersammelrille 12 hineinragt. Zwischen dem Fortsatz 13 und der offenen Vorderseite 10 des Rotortellers 2 gibt es einen Überströmspalt 14 zum Abführen der benötigten Spinnluft. Diese wird über einen Faserzuführkanal 15 in bekannter Weise zugeführt und dient in nicht dargestellter Weise dem Transport von aufgelösten Einzelfasern zur Fasergleitfläche 11. Die Mündung 16 des im Fortsatz 13 befindlichen Faserzuführkanals 15 befindet sich in unmittelbarer Nähe der Fasergleitfläche 11, gegen welche die Fasern aufgeschossen werden, von wo sie dann in die Fasersammelrille 12 gleiten.
Der Fortsatz 13 ist als Halterung 17 für eine Fadenabzugsdüse 18 ausgebildet. Die Fadenabzugsdüse 18 ragt praktisch bis an die Fasersammelrille 12 heran und dient dem Umlenken des strichpunktiert dargestellten, aus der Fasersammelrille 12 abgezogenen ersponnenen Fadens 19 in Richtung seiner Fadenachse 20, die etwa koaxial zum Schaft 3 verläuft. Der ersponnene Faden 19 wird durch einen Fadenabzugskanal 21 der Fadenabzugsdüse 18 in Pfeilrichtung Z abgezogen und einer nicht dargestellten Aufspuleinrichtung zugeführt.
Die Halterung 17 weist mehrere, vorzugsweise zwei oder vier, Permanentmagnete 22 auf, die gegebenenfalls als ein Ringmagnet ausgebildet sein können. Die Permanentmagnete 22 dienen dem magnetischen Ankuppeln der Fadenabzugsdüse 18 an die Halterung
17. Zu diesem Zwecke enthält die Fadenabzugsdüse 18 eine ferromagnetische Anlagefläche 23. Bei dieser Anlagefläche 23 kann es sich um einen ferromagnetischen Ring, beispielsweise einen Stahlring, handeln, der mit einer ansonsten aus Keramik bestehenden Fadenabzugsdüse 18 fest verbunden ist. Es kann aber auch die Fadenabzugsdüse 18 insgesamt aus ferromagnetischem Material, beispielsweise Stahl, hergestellt sein, so daß die Anlagefläche 23 mit der Fadenabzugsdüse 18 gegebenenfalls einstückig ist.
Es ist vorteilhaft, wenn sich die Fadenabzugsdüse 18, die im Fortsatz 13 zentriert ist, mit ihrer Anlagefläche 23 spaltfrei an die Halterung 17 anlegt, insbesondere nicht mit einer Hinterschneidung versehen ist, wo sich Fasern festsetzen könnten.
Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigen Möglichkeiten, wie eine Fadenabzugsdüse 18 in einer vorgesehenen Einbauposition an die Halterung 17 angekuppelt und von dieser auch leicht gelöst werden kann. Sofern es sich dabei um Bauteile handelt, die denen der Figur 1 entsprechen, wurden die jeweiligen Bezugszeichen beibehalten und auf eine nochmalige Beschreibung verzichtet.
Gemäß der Ausführung nach Figuren 2 bis 5 - wie im übrigen auch bei den nachfolgend beschriebenen Varianten - ist die Fadenabzugsdüse 18 jeweils mittels einer Zentrierhülse 24 in einer entsprechenden Bohrung der Halterung 17 zentriert. Bei der Zentrierhülse 24, die auch den Fadenabzugskanal 21 enthält, handelt es sich dabei um einen zapfenartigen Fortsatz der eigentlichen Fadenabzugsdüse 18.
Die Fadenabzügsdüse 18 enthält ein Positionermittel 25, mit welchem die korrekte Einbauposition der Fadenabzugsdüse 18 gesichert wird, wobei im vorliegenden Falle das Positionermittel 25 zugleich als Entkupplungseinrichtung 26 ausgebildet ist, die
ein leichtes Demontieren der Fadenabzugsdüse 18 von der Halterung 17 möglich macht.
Man erkennt aus Figur 3, daß bei diesem Ausführungsbeispiel insgesamt zwei diametral gegenüber angeordnete Permanentmagnete 22 in der in den Rotorteller 2 hineinragenden Stirnfläche der Halterung 17 eingesetzt sind. An diesen zwei Permanentmagneten liegt in der der Spinnposition entsprechenden Einbauposition die ferromagnetische Anlagefläche 23 der Fadenabzugsdüse 18 fest auf. Ebenfalls diametral einander gegenüberliegend, jedoch jeweils um 90" zu den Permanentmagneten 22 versetzt, ist die ferromagnetische Anlagefläche 23 mit zwei Aussparungen 27 versehen. Diese können beim Verdrehen der Fadenabzugsdüse 18 um die Fadenachse 20 über die zwei Permanentmagnete 22 geschoben werden. Von der Umfangsseite der scheibenartigen Anlagefläche 23 erstrecken sich die Aussparungen 27 so weit zur Zentrierhülse 24, daß die Permanentmagnete 22 jeweils komplett in der Aussparung 27 zu liegen kommen. In Richtung der Fadenachse 20 ist die jeweilige Aussparung 27 so hoch, daß dann, wenn die Aussparungen 27 den Permanentmagneten 22 zugestellt sind, die Magnetwirkung auf die ferromagnetische Anlagefläche 23 deutlich verringert ist. Dadurch läßt sich in dieser Außerbetriebsstellung die Fadenabzugsdüse 18 leicht von der Halterung 17 abziehen. Diese Außerbetriebsposition ist in Figuren 4 und 5 dargestellt. Die Einbauposition entsprechend den Figuren 2 und 3 ist hingegen dann gesichert, wenn die Aussparungen 27 nicht im Bereich der Permanentmagnete 22 liegen. Für die Einbauposition gibt es dabei einen gewissen Spielraum, da die Einbauposition bei dieser Ausführung nicht exakt durch eine Raste festgelegt ist.
Eine andere Variante ist in den Figuren 6 bis 9 dargestellt, wobei die Figuren 6 und 7 die Einbauposition und die Figuren 8 und 9 die Außerbetriebsposition der Fadenabzugsdüse 18 zeigen. Die Figur 7 ist dabei eine Ansicht auf Figur 6 längs der
Schnittfläche C-C, die Figur 9 eine Ansicht auf die Figur 8 längs der Schnittfläche D-D.
Bei dieser Ausführung besteht die Fadenabzugsdüse 18 einschließlich des Zentrierzapfens 24 aus Keramik, wobei eine ringscheibenartige ferromagnetische Anlagefläche 23 auf den Zentrierzapfen 24 fest aufgepreßt ist. Im vorliegenden Falle weist die Halterung 17 insgesamt vier Permanentmagnete 22 auf, die in der Einbauposition die Anlagefläche 23 festhalten. Auch bei dieser Variante ist die Einbauposition nicht ganz exakt fixiert, da keine Raste vorgesehen ist.
Die Anlagefläche 23 ist insgesamt mit vier Aussparungen 28 versehen, die als Durchgangslöcher in der scheibenartigen Anlagefläche 23 ausgebildet sind und die durch Verdrehen der Fadenabzugsduse 18 um die Fadenachse 20 mit den Permanentmagneten 22 zur Deckung gebracht werden können, wie aus Figuren 8 und 9 ersichtlich ist. In der letztgenannten Position ist die Magnetwirkung auf die Anlagefläche 2 3 aufgehoben, so daß die Fadenabzugsdüse 18 leicht von der Halterung 17 entfernt werden kann. Die Ausführung nach Figuren 6 bis 9 ähnelt somit der Ausführung nach Figuren 2 bis 5. In beiden Fällen ist das Positionermittel 25 somit zugleich eine Entkupplungseinrichtung 26.
Eine weitere Ausführung ist in den Figuren 10 bis 13 dargestellt, wobei die Figuren 10 und 11 die Einbauposition und die Figuren und 13 die Außerbetriebsposition der Fadenabzugsdüse 18 zeigen. Figur 11 ist dabei eine Ansicht in Richtung des Pfeiles E der Figur 10, Figur 13 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles F der Figur 12.
Bei dieser Ausführung ist eine exakte Spinnposition einstellbar, da die Einbauposition durch eine Raste 32 gesichert ist. Hierzu sind auf der der Halterung 17 zugewandten Stirnfläche der ferromagnetischen Anlagefläche 23 vorzugsweise zwei Erhöhungen vorhanden, die als Kunststoffeinsätze ausgebildet sein können.
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In der Einbauposition greifen diese Erhöhungen 30 in entsprechend geformte, vorzugsweise halbkugelartig ausgebildete Vertiefungen 31 der Halterung 17. Durch Verdrehen der Fadenabzugsdüse 18 um die Fadenachse 20 lassen sich die Erhöhungen 30 in die in Figuren 12 und 13 dargestellte Position bringen, in welcher die ferromagnetische Anlagefläche 23 von der Stirnfläche der Halterung 17 so weit abgehoben ist, daß die magnetische Wirkung zumindest verringert ist. Dies hat den Vorteil, daß anstelle der zwei Permanentmagnete 22 hier ein Ringmagnet verwendet werden kann. Vorzugsweise sind die Erhöhungen 30, von denen gegebenenfalls mehr als zwei vorhanden sein können, so über den Umfang der Anlagefläche 23 verteilt, daß die Anlagefläche 23 komplett von der Halterung 17 abgehoben ist. Letzteres würde bei nur einer Erhöhung 30 nicht der Fall sein. Das Positioniermittel 25 ist auch hier zugleich eine Entkupplungseinrichtung 26.
Die Figuren 14 bis 17 zeigen eine weitere Ausführung, wobei die Figuren 14 und 15 der Einbauposition und die Figuren 16 und 17 der Außerbetriebsposition der Fadenabzugsdüse 18 entsprechen. Die Figur 15 ist dabei in Pfeilrichtung G der Figur 14, die Figur 17 in Pfeilrichtung H der Figur 16 gesehen.
Auch bei dieser Ausführung gibt es eine Raste 32, die dadurch gebildet ist, daß die der Halterung 17 zugewandte Stirnseite der ferromagnetischen Anlagefläche 23 mit insgesamt vier Stützflächen 33 ausgestattet sind, die als nockenartige Erhöhung ausgebildet sind. Diesen Stützflächen 33 sind vier Permanentmagnete 22 der Halterung 17 zugeordnet. Die Permanentmagnete 22 sind hierbei etwas tiefer angeordnet, so daß zwischen ihnen und der Stirnfläche der Halterung 17 eine kleine Vertiefung 3 4 freibleibt, in die sich die Stützflächen 33 in der Einbauposition einfügen können. Bei dieser Ausführung werden somit die Stützflächen 33 durch die ferromagnetische Anlagefläche 23 selbst gebildet. Durch Verdrehen der Fadenabzugsdüse 18 um die Fadenachse 20 lassen sich die Stützflächen 3 3 in die in Figuren 16 und 17 dargestellte Position
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bringen, in der die Stützflächen 33 nicht in die Vertiefungen eingreifen, so daß die Fadenabzugsdüse 18 von der Halterung 17 etwas abgehoben ist und leicht demontiert werden kann. Das Positionennittel 25 ist somit auch hier eine Entkupplungseinrichtung 26.
Ein weitere Variante ist in den Figuren 18 bis 21 dargestellt, wobei die Figuren 18 und 19 die Einbauposition und die Figuren und 21 die Außerbetriebsposition zeigen. Die Figur 19 ist dabei eine Ansicht in Pfeilrichtung K der Figur 18, die Figur 21 eine Ansicht in Pfeilrichtung L der Figur 20.
Diese Ausführung entspricht weitgehend der Variante nach Figuren 10 bis 13, wobei hier allerdings die Erhöhungen 36 an der Halterung 17 und die Vertiefungen 35 an der zugewandten Seite der ferromagnetischen Anlagefläche 23 angebracht sind. Das Positioner mittel 25, welches auch hier zugleich eine Entkupplungseinrichtung 26 ist, dient dabei gleichzeitig als Raste 32 zur Sicherung der exakten Spinnposition.
Durch Verdrehen der Fadenabzugsdüse 18 um die Fadenachse 20 wird die ferromagnetische Anlagefläche 23 so weit von der Stirnseite der Halterung 17 abgehoben, daß die magnetische Kupplungswirkung ausreichend reduziert ist. Die Fadenabzugsdüse 18 läßt sich in dieser Außerbetriebsposition leicht von der Halterung 17 entfernen.
Eine weitere Variante ist in den Figuren 22 bis 25 dargestellt, von denen die Figuren 22 und 23 die Einbauposition und die Figuren 24 und 25 die Ausbauposition der Fadenabzugsdüse 18 zeigen. Die Figur 23 ist dabei eine Ansicht in Pfeilrichtung M der Figur 22, die Figur 25 eine Ansicht in Pfeilrichtung N der Figur 24.
Auch bei dieser Ausführung ist eine Stützfläche 38 vorgesehen, die beim Verdrehen der Fadenabzugsdüse 18 um die Fadenachse 20 dem Abheben der ferromagnetischen Anlagefläche 23 von der Halterung 17 dient. Die Stützfläche 38 ist allerdings an der der Anlagefläche 23 abgewandten Stirnseite der Zentrierhülse 24 angebracht. Diese als Stützfläche 38 ausgebildete Stirnseite ist gegenüber der Normalebene 37 der Fadenachse 20 etwas geneigt, wobei der Stützfläche 38 eine entsprechend geneigte Gegenfläche 39 der Halterung 17 zugeordnet ist. Die Stützfläche 38 bildet somit das Positionermittel 25 und zugleich die Entkupplungseinrichtung 26.
In der Einbauposition liegt die Stützfläche 38 satt auf der Gegenfläche 39 der Halterung 17 auf. Beim Verdrehen der Fadenabzugsdüse 18 um beispielsweise 180°, wie in Figuren 24 und 25 dargestellt, hebt die eine Seite der Stützfläche 38 von ihrer Gegenfläche 39 derart ab, daß auch die ferromagnetische Anlagefläche 23 entsprechend von der Halterung 17 abgehoben wird. Dadurch wird die Magnetwirkung auf die Fadenabzugsdüse 18 weitgehend unterbrochen. Auch bei dieser Ausführung lassen sich die insgesamt vier gezeichneten Permanentmagnete 22 durch einen Ringmagnet ersetzen.
Ein weitere Ausführung ist in den Figuren 26 bis 29 dargestellt, von denen die Figuren 26 und 27 die Einbauposition und die Figuren 28 und 29 die Außerbetriebsposition der Fadenabzugsdüse 18 zeigen. Die Figur 27 ist dabei eine Ansicht in Richtung des Pfeiles P der Figur 26, die Figur 29 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Q der Figur 28.
Diese Ausführung ähnelt der Variante nach den Figuren 22 bis 25, mit der Abweichung, daß sich die Stützfläche 40 diesmal nicht an der Zentrierhülse 24, sondern direkt an der ferromagnetischen Anlagefläche 23 befindet. Diese ist dabei, wie die Figuren 26 und 28 deutlich zeigen, zur Normalebene 37 derart geneigt angeordnet,
daß sich beim Verdrehen der Fadenabzugsdüse 18 die Anlagefläche 23 von der Halterung 17 einseitig abheben kann. Die der Anlagefläche 23 zugewandte Stirnseite der Halterung 17 ist dabei als Gegenfläche 41 ausgebildet, die zur Normalebene 37 bezüglich der Fadenachse 20 entsprechend geneigt ist. Das Positioniermittel 25 ist auch in diesem Falle zugleich eine Entkupplungseinrichtung 26.
Die Figur 30 zeigt eine Fadenabzugsdüse 18 in einer Ansicht ähnlich der Figur 3, also in der Einbauposition. Hier ist die Zentrierhülse 24 an ihrer äußeren Mantelfläche 42 mit wenigstens einer segmentartigen Abflachung 43 versehen, der eine entsprechend geformte Gegenfläche 4 4 der Halterung 17 zugeordnet ist. Die Abflachung 43 bildet hier das Positionermittel 25, welches bei dieser Ausführung - abweichend von allen übrigen Ausführungsbeispielen - jedoch nicht zugleich eine Entkupplungseinrichtung ist. Bei der Ausführung nach Figur 30 kann die Fadenabzugsdüse 18 von vornherein nur in der richtigen Einbauposition montiert werden. Allerdings erhält man hier nicht den Vorteil, die Fadenabzugsdüse 18 durch Verdrehen der Anlagefläche 23 magnetisch von der Halterung 17 abzukoppeln. Die Fadenabzugsdüse 18 muß vielmehr mit einer Zange von der Halterung 17 mit einem kräftigen Ruck abgezogen werden.

Claims (11)

1. Fadenabzugsdüse für OE-Spinnvorrichtungen, die zum Ankuppeln an eine wenigstens einen Permanentmagneten enthaltende Halterung mit einem ferromagnetischen Element versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Fadenabzugsdüse (18) ein zur Vorgabe einer Solleinbauposition in Relation zur Halterung (17) dienendes Positioniermittel (25) vorgesehen ist.
2. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Positioniermittel (25) wenigstens eine Raste (32) enthält.
3. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Positioniermittel (25) ein Element einer beim Verdrehen der Fadenabzugsdüse (18) relativ zur Halterung (17) den Abstand des Permanentmagneten (22) und des ferromagnetischen Elementes (23) vergrößernden Entkupplungseinrichtung (26) vorgesehen ist.
4. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ferromagnetische Element (23) wenigstens eine in einer Anlagefläche vorgesehene Aussparung (27; 28) enthält.
5. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ferromagnetische Element (23) wenigstens einen von einer Anlagefläche abragenden Vorsprung (29; 33; 38; 40) enthält.
6. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß von der Anlagefläche abragende Erhöhungen (30) vorgesehen sind, denen in der Soll-Einbauposition entsprechende Vertiefungen (31) der Halterung (17) zugeordnet sind.
7. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegenüber der Normalebene (37) geneigte Stützfläche (40) für eine entsprechend geneigte Gegenfläche (41) der Halterung (17) vorgesehen ist.
8. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittig angeordnete Zentrierhülse (24) vorgesehen ist, deren einer Anlagefläche (23) abgewandte Stirnfläche als eine gegenüber der Normalebene (37) zur Fadenachse (20) geneigte Stützfläche (38) für eine entsprechend geneigte Gegenfläche (39) der Halterung (17) ausgebildet ist.
9. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Element der Entkupplungseinrichtung (26) wenigstens eine in einer Anlagefläche (23) vorgesehene Vertiefung (35) für eine nockenartige Erhöhung (36) der Halterung (17) ist.
10. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Fadenabzugsdüse (18) eine mittig angeordnete Zentrierhülse (24) angebracht ist.
11. Fadenabzugsdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Fadenabzugsdüse (18) eine mittig angeordnete Zentrierhülse (24) angebracht ist, deren Mantelfläche (42) mit wenigstens einer segmentartigen, ein Positioniermittel (25) bildenden Abflachung (43) versehen ist.
DE29522172U 1995-01-31 1995-01-31 Fadenabzugsdüse für OE-Spinnvorrichtungen Expired - Lifetime DE29522172U1 (de)

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DE29522172U1 true DE29522172U1 (de) 2000-05-18

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10305279A1 (de) * 2003-02-08 2004-08-19 Saurer Gmbh & Co. Kg Kanalplattenadapter für eine Offenend-Rotorspinnvorrichtung
DE102008050874A1 (de) * 2008-09-29 2010-04-01 Wilhelm Stahlecker Gmbh Luftdüsenspinnaggregat mit spindelförmigem Bauteil

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DE102008050874A1 (de) * 2008-09-29 2010-04-01 Wilhelm Stahlecker Gmbh Luftdüsenspinnaggregat mit spindelförmigem Bauteil

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