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DE29521761U1 - Rasiersystem - Google Patents

Rasiersystem

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Publication number
DE29521761U1
DE29521761U1 DE29521761U DE29521761U DE29521761U1 DE 29521761 U1 DE29521761 U1 DE 29521761U1 DE 29521761 U DE29521761 U DE 29521761U DE 29521761 U DE29521761 U DE 29521761U DE 29521761 U1 DE29521761 U1 DE 29521761U1
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DE
Germany
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water
shaving
shaving system
soluble
polystyrene
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29521761U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gillette Co LLC
Original Assignee
Gillette Co LLC
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Publication date
Priority claimed from US08/461,318 external-priority patent/US6594904B1/en
Application filed by Gillette Co LLC filed Critical Gillette Co LLC
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/40Details or accessories
    • B26B21/44Means integral with, or attached to, the razor for storing shaving-cream, styptic, or the like
    • B26B21/443Lubricating strips attached to the razor head

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

73 920 n2/kt/hj
Rasiersystem BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Hautberührungselement zur Verwendung in Rasierklingenmagazinen und Rasiersystemen zur Naßrasur. Die Erfindung liegt allgemein in der Bereitstellung einer Hautberührungskappe und/oder Schutzoberflächen mit Konfigurationen, die den Reibungswiderstand des Rasierers auf der Haut vermindern.
Bei Rasiersystemen für die Naßrasur können Faktoren, wie etwa der Reibungswiderstand des Rasierers auf der Haut, die zum Abtrennen der Haare erforderliche Kraft und die Reizung einer bereits bestehenden Hautverletzung einen gewissen Grad des Unbehagens bei der Rasur erzeugen. Das Unbehagen sowie andere bei Naßrasiersystemen auftretende Probleme können durch das Auftragen von die Rasur unterstützenden Mitteln auf die Haut abgemildert werden. Die Rasur unterstützende Mittel können vor, während und nach der Rasur aufgetragen werden. Der Einsatz von die Rasur unterstützenden Mitteln, die vor der Rasur oder nach der Rasur aufgetragen werden, bringt einige Probleme mit sich. Vor der Rasur aufgetragene, die Rasur unterstützende Mittel können verdampfen oder durch wiederholte Rasurzüge von der Anwendungsstelle entfernt werden. Nach der Rasur aufgetragene, die Rasur unterstützende Mittel befinden sich während der Rasur nicht auf der Haut, so daß deren Anwendung zur Vermeidung eines unerwünschten
# ft ft · ft · · · · &ogr; &igr;&idigr;
Effekts zu spät kommen kann. Durch den Einsatz von die Rasur unterstützenden Mitteln vor und nach der Rasur werden dem Rasurprozeß, zusätzlich Schritte hinzugefügt.
Es wurden Vorschläge gemacht, ein die Rasur unterstützendes Mittel, wie z.B. ein Gleitmittel, ein Faserkristallweichmacher, ein Rasiererreinigungsmittel, ein medizinisches Mittel, ein kosmetisches Mittel oder eine Kombination dieser in einem Rasierer einzubauen, z.B. durch Ablagerung eines die Rasur unterstützenden Mittels in einer Vertiefung auf dem Rasierer, durch direkten Einschluß eines die Rasur unterstützenden Mittels in eine oder in mehrere geformte Polymerkomponenten des Rasierers, durch Klebebefestigung eines rasurunterstützenden Verbundstoffs an dem Rasierer sowie durch den Einsatz einer mechanischen Verbindung zwischen dem rasurunterstützenden Verbundstoff und dem Rasierer. Ein wasserlösliches, die Rasur unterstützendes Mittel, wie z.B. Polyethylenoxid, wurde mit einem wasserunlöslichen Material, wie z.B. einem Polystyrolpolymer, gemischt, um einen Verbundstoff aus unlöslichem Polymer und löslichen, die Rasur unterstützenden Mittel zu bilden. Der Verbunstoff wurde an dem Rasierer und den Rasierermagazinstrukturen angrenzend an die Schneide bzw. an die Schneiden eines Rasiersystems mit einer Klinge oder mit einer Mehrzahl von Klingen angebracht. Wenn es Wasser ausgesetzt wird, löst sich das wasserlösliche, die Rasur unterstützende Mittel aus dem Verbundstoff auf die Haut ab.
Extrudierte Verbundstoffe mit verhältnismäßig hohen Mengen Rasiermittel (bis zu 80 Gew.-%) und verhältnismäßig geringen Mengen wasserunlöslichen Matrixmaterials (bis runter auf 20 Gew.-%) sind relativ schwach und weisen eine Neigung zu mechanischem Versagen auf, und zwar sowohl beim Zusammenbau als auch beim Einsatz. Eine erhöhte mechanische Festigkeit kann durch eine Erhöhung der Menge des Matrixmaterials
erreicht werden. Eine derartige Erhöhung verringert jedoch die Freisetzbarkeit des Rasiermittels.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Rasiereinheit bereitgestellt, die mindestens eine Klinge und ein Hautberührungselement, das eine Oberfläche zur Berührung der Haut des Anwenders angrenzend an die Klingenkante aufweist, umfaßt. Die Rasiereinheit kann vom Typ eines Einwegmagazins sein, die mit einem Rasierergriff verbunden und von diesem entfernt werden kann, oder kann integral mit einem Griff ausgebildet sein, wobei in diesem Fall der ganze Rasierer als Einheit entsorgt werden muß, wenn die Klinge bzw. die Klingen stumpf geworden sind. Die Klingenkante (bzw. -kanten) wirken mit den Hautberührungsoberflächen so zusammen, daß sie eine Struktur mit einer gewünschten Geometrie definieren. Das Hautberührungselement umfaßt eine längliche Hülle aus einer Mischung eines wasserunlöslichen Matrixmaterials und einer wirksamen Menge des die Rasur unterstützenden Materials und ein starres Kernmaterial, das sich axial durch die Hülle zieht. Die axiale Position des Kernes muß nicht entlang der zentralen Achse sein.
Es ist erwünscht, ein Hautberührungselement mit verbesserter mechanischer Festigkeit bereitzustellen.
Es ist auch erwünscht, ein Hautberührungselement mit verbesserten Freisetzungseigenschaften des die Rasur unterstützenden Materials bereitzustellen.
Weiterhin ist es erwünscht, ein Hautberührungselement mit Abnutzungsanzeige bereitzustellen.
Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Rasiereinheit;
Figur 2 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie 2-2 von Figur 1;
Figur 3 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Rasiereinheit;
Figur 4 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Hautberührungselementes;
Figur 5 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie 3-3 von Figur 4;
Figuren 6-7 sind Schnittdarstellungen gemäß Figur 5, in der alternative Kerngeometrien dargestellt sind;
Figur 8 ist eine weitere Querschnittsdarstellung;
Figur 9 ist ein schematisches Querschnittsdiagramm der für die Herstellung des Hautberührungselementes der Figur 4 geeigneten Extrusionsdüse.
Das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Rasierelement 10 umfaßt ein Basis- oder Plattformelement 12, das aus einem hochschlagfesten Polystyrol geformt ist, das eine Kupplungsrillenstruktur 14 zur Anbringung an einem Rasierergriff und eine Schutzstruktur 16 aufweist, die eine sich transversal erstreckende vordere Hautberührungsoberfläche 18 definiert. An der oberen Oberfläche der Plattform 12 befinden sich eine vordere Stahlklinge 20 mit einer scharfen Schneide 22, eine hintere Stahlklinge 24 mit einer scharfen Schneide 26 und ein Abstandselement 2 8 aus Aluminium, das den Zwischenabstand zwischen den Klingen 20 und 24 aufrecht erhält. Das Kappenelement 30 wird aus hochschlagfestem Polystyrol geformt und weist einen Körperabschnitt 32 auf, der die
Hautberührungsoberfläche 34 definiert, die sich transversal zwischen nach vorne vorstehenden Stirnwänden 3 6 erstreckt, und hat eine Vorderkante 38, die sich hinter der Klingenschneide 26 befindet. Integrale Nietenabschnitte 40 erstrecken sich von dem sich transversal erstreckenden Körperabschnitt 32 nach unten und treten durch Öffnungen in den Klingen 20 und 24, dem Abstandselement 28 und der Plattform 12 durch, um die Kappe 30, die Klingen 20 und 24 und das Abstandselement 28 an der Plattform zu befestigen. Ein Hautberührungselement 42 wird an die Hautberührungsoberfläche 34 geklebt.
Die Rasiereinheit 50 aus Figur 3 entspricht dem Typ, der in dem US-Patent 4 586 255 von Jacobson dargestellt wird und umfaßt den Körper 52 mit einem vorderen Abschnitt 54 und einem hinteren Abschnitt 56. In dem Körper 52 sind ein Schutzelement 58, eine vordere Klingeneinheit 60 und eine hintere Klingeneinheit 62 federnd angebracht. Ein rasurunterstützender Verbundstoff in Form eines länglichen Einsatzelementes 64 ist in der Öffnung 66 des hinteren Abschnitts 56 reibschlüssig verriegelt.
Die Figuren 4 bis 9 stellen allgemein erfindungsgemäße Abwandlungen dar. Wie hier verwendet, so bezeichnet der Ausdruck "Kern" einen inneren Teil des Hautberührungselements, wenn der Querschnitt untersucht wird. Der Kern geht typischerweise durch das Hautberührungselement entlang einer Achse. Die Achse muß keine zentrale Achse sein. Die Figuren bezeichnen den Kern als 70. Erfindungsgemäße Ausführungsformen haben mindestens ein Kernelement. Wie hier verwendet, bezeichnet der Ausdruck "Hülle" (eine) äußere Beschichtung(en) über dem Kernmaterial 13. Die Figuren bezeichnen die Hüllen als 72.
In den Zeichnungen, insbesondere in Figur 4, wird ein längliches Hautberührungselement 64 gezeigt. Das Element hat eine Hautberührungsoberfläche 74 und ein längliches Einsatzelement 76. Das Einsatzelement 76 ist so gestaltet, daß es reibschlüsslich in einer Öffnung, wie in Figur 3 gezeigt, verriegelt ist. Das Hautberührungselement umfaßt weiterhin ein starres Kernmaterial 70, welches durch das Hüllenmaterial aus einer Mischung aus einem wasserunlöslichen Matrixmaterial und einer wirksamen Menge des die Rasur unterstützenden Materials umschlossen wird.
Das Hüllenmaterial enthält von ungefähr 0 bis ungefähr 30 Gew.-%, vorzugsweise von ungefähr 5 bis ungefähr 15 Gew.-% des wasserunlöslichen Matrixmaterials und von ungefähr 70 bis ungefähr 100 Gew.-% des die Rasur unterstützenden Mittels, vorzugsweise von ungefähr 85 bis ungefähr 95 %. Geeignete wasserunlösliche Matrixmaterialien schließen beispielsweise Nylon, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyacetal und Kombinationen hie„rvon ein. Geeignete, die Rasur unterstützende Materialien schließen beispielsweise Polyethylenoxid, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid, Hydroxypropylcellulose, Polyvinylimidazolin, Polyethylenglykol, Polyvinylalkohol, Methylcellulose, Stärke, wasserlösliche Vinyl-Polymere (Carbopol®, von B. F. Goodrich verkaufte Marke), Polyhydroxyethylmethacrylat, Silicon-Copolymere, Sucrosestearat, Vitamin E, Panthenol, Aloe, etherische Öle wie z.B. Menthol und Kombinationen hiervon ein.
Die Hülle kann zusätzliche Komponenten enthalten, wie z.B.: Weichmacher wie z.B. Polyethylenglykol; Bartweichmacher; zusätzliche Gleitstoffe wie z.B. Siliconöl, Teflon®- Polytetrafluorethylenpulver (hergestellt von DuPont) und Wachse; Rasurhilfsstoffe wie z.B. Menthol, Eugenol, Eucalyptol, Afrol und Methylsalicylat; Füllstoffe wie z.B.
Calciumcarbonat, Glimmer und Fasern; Klebrigmacher wie z.B. Hercules Regalrez 1094 und 1126; Duftstoffe; antipruriginöse/gegen Hautreizung wirkende Materialien; antimikrobielle/keratolytische Materialien wie z.B. Resorcinol, entzündungshemmende Materialien wie z.B. Candillawachs und Glycyrrhetinsäure; Astringenzien wie z.B. Zinksulfat; oberflächenaktive Mittel wie z.B. Pluronic und Iconolmaterialien; Verträglichkeitsstoffe wie z.B. Styrol-b-EO-Copolymere; und Treibmittel wie z.B. Uniroyal Celogen Aznp 130. Diese Additive können von der Oberfläche auslaugen, um eine verbesserte Rasur bereitzustellen. Diese Komponenten sollten in der Hülle dispergiert werden, oder alternativ könnte eine zweite, äußere Hülle enthaltend das zusätzliche Element extrudiert oder einfach auf die erste Hülle beschichtet werden.
Das Hautberührungselement wird durch ein Coextrusionsverfahren hergestellt, in dem ein starres Kernmaterial ein Teil des Hüllenmaterials verdrängt. Die Natur und die relativen Teile der Polymermaterialien der Hülle und des Kerns sind derart, daß, das Hautberührungselement eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweist, sowohl direkt nach der Herstellung wie auch nachdem eine wesentliche Menge des wasserlöslichen Materials ausgelaugt wurde, und die Menge des wasserlöslichen Materials ausreichend ist, um eine wirksame Rasurhilfe, wie z.B. Schmierung während der gesamten erwarteten Lebensdauer der Klinge oder Klingen bereitstellt. Die Funktion des Kernmaterials ist es nicht lediglich, eine zusätzlich Starrheit bereitzustellen, sondern eingeschlossenes, die Rasur unterstützendes Material zu verdrängen. In Jierkömmlichen Hautberührungselementen, wie denen in den US-Patenten 5 063 667, 5 095 619 und 5 113 585 beschriebenen, wird eine wesentliche Menge des die Rasur unterstützenden Materials in der unlöslichen Matrix eingeschlossen. Durch
Verdrängen in Richtung der Hautberührungsoberfläche 7 4 werden die Diffusionswege vermindert und eine wirksamere Abgabe erzielt. Weiterhin stellt das Kernmaterial eine zusätzliche mechanische Festigkeit für den Befestigungsmechanismus, falls verwendet, bereit.
Das Kernmaterial muß eine ausreichende mechanische Festigkeit und Starrheit aufweisen, um dem gesamten Hautberührungselement, sowohl direkt nach der Herstellung wie auch nachdem eine wesentliche Menge des wasserunlöslichen Materials aus der Hülle ausgelaugt wurde, eine ausreichende mechanische Festigkeit zu verleihen. Vorzugsweise kann das Kernmaterial aus einem nicht-wasserlöslichen Plastikharz oder einer Mischung bestehend aus mindestens ungefähr 50 % eines nicht-wasserlöslichen Plastikharzes bestehen, um ein Auseinanderfallen des Kernes zu verhindern. Wasserlösliche Harze zur Verwendung in solchen Mischungen schließen Polyethylenoxid, Polyvinylpyrrolidon; Polyacrylamid, Hydroxypropylcellulose, Polyvinylimidazolin, Polyethylenglykol, Polyvinylalkohol, Methylcellulose, Stärke, wasserlösliche Vinyl-Polymere (Carbopol®, von B. F. Goodrich verkaufte Marke), Polyhydroxyethylmethacrylat und Kombinationen hiervon ein. Für die erfindungsgemäße Verwendung geeignete Kernmaterialien schließen Polystyrol,, hochschlagfestes Polystyrol, Polypropylen, Polypropylen mit Füllstoff, Nylon und Mischungen wie z.B. 70 % Nylon/30 % Polyethylenoxid, 60 % Polystyrol/40 % Polyethylenoxid ein.
Wahlweise kann das Kernmaterial Additive wie z.B. Gleitmittel, Schäumungsmittel, Mikrokugeln, Babypulver, Füllstoffe wie z.B. Calciumcarbonat, Färbemittel wie z.B. TiC>2, Silicon-Copolymere, Sucrosestearat, Vitamin E, Panthenol, Aloe, etherische Öle wie z.B. Menthol und Kombinationen hiervon enthalten.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform wird ein Abnutzungsanzeigeeffekt hergestellt, wenn das Hüllenmaterial und das Kernmaterial aus ungleich gefärbten Materialien hergestellt sind (z.B. eine weißgefärbte Hülle und ein blaugefärbter Kern). Bei der Verwendung wird das Hüllenmaterial über der Hautberührungsoberfläche normalerweise bei der Verwendung abgenutzt. Bei ausreichender Verwendung wird eine zweite gefärbte Region, die durch den Kern dargestellt ist, freigelegt, wodurch dem Anwender eine Anzeige bereitgestellt wird, daß das Rasierelement und/oder die Hautberührungsoberfläche ihre wirksame Lebensdauer erreicht haben. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Hüllenmaterial aus einer
Polyethylenoxid/Polystyrolmischung, die weiß ist, und der Kern besteht aus Nylon und/oder Styrol, welches mit einem FD&C #2 Farbstoff angefärbt worden ist. Andere geeignete Farbstoffe oder Pigmente schließen FD&C Red Nr. 40, Erythrosine (FD&C Red Nr. 3), Brilliant Blue FCF (FD&D Blue Nr. 1), Indigotine (FD&C Blue Nr. 2), Tartozin (FD&C Yellow Nr. 5), Sunset Yellow FCF (FD&C Yellow Nr. 6) und Fast Green FCF (FD&C Green Nr. 3) und Titandioxid ein.
Figur 5 stellt einen Querschnitt eines alternativen Hautberührungselementes dar. Das Kernmaterial 70 folgt den allgemeinen Umrissen der durch die Außenseite des Hüllenmaterials definierten Oberfläche. Figur 6 stellt eine leichte Variation hiervon dar, worin eine dickere Hüllenschicht entlang der Hautberührungsoberfläche 74 bereitgestellt wird. Weiterhin stellt Figur 7 einen Querschnitt bereit, in dem ein sehr hohes Maß an Hüllenmaterial entlang der Hautberührungsoberfläche vorliegt.
Letztendlich stellt Figur 8 das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Hautberührungselement dar. Es ist interessant zu beachten, daß der Kern in diesem Fall die Einheit mit
mechanischer Festigkeit versieht, jedoch nicht zur mechanischen Befestigung der Einheit notwendig ist. Das Hautberührungselemente der Figuren 1 und 2 sind durch einen Klebstoff befestigt. Erfindungsgemäß können die Hautberührungselemente durch einen Klebstoff wie z.B. Loctite Super Bonder 499, einen mechanischen
Verriegelungsmechanismus, oder durch thermisches Löten befestigt werden.
Die Figur 9 ist ein schematisches Querschnittsdiagramm einer für die Herstellung des erfindungsgemäßen Hautberührungselementes geeigneten Extrusionsdüse. Das Kernmaterial wird in die Intrusionsdüse 51 durch eine Extrusionsschnecke, einen Heißschmelzer oder ein anderes geeignetes Mittel beladen. In dem Kerneinlaß 52 trifft die enge Kernauslaßöffnung 53 das Hüllenmaterial, in dem der Kern durch das Hüllenmaterial eingekapselt wird, wenn er in einem transversalen Querschnitt entlang des Flusses des Düsenmaterials betrachtet wird. Der eingeschlossene Kern geht dann weiter zu dem Düsenauslaß 55, indem die kontinuierlichen Hautberührungselemente gehärtet und/oder runtergezogen werden können, um geeignete Dimensionen bereitzustellen. Zudem sollte bemerkt sein, daß das Kernmaterial aus einem festen Draht oder einem festen Plastikmaterial bestehen kann, welches durch eine herkömmliche Düse beladen wird, um ein eingekapseltes Hautberührungselement herzustellen. Bezüglich einer allgemeinen Diskussion der Coextrusionstechnologie sei auf Levi, Plastics Extrusion Technology Handbook, Industrial Press Inc., Seiten 168-188 (1981), welches zu dieser Offenbarung gehört, verwiesen. Nachdem die kontinuierlichen Hautberührungselemente hergestellt wurden, wird ein Strang zur Weiterverarbeitung gebracht, wo es typischerweise auf die richtige Größe runtergezogen und auf eine zum Einbau in den Körper des Rasierklingenmagazins geeigneten Länge geschnitten wird. Dieses Schneiden kann durch ein Schneiden mit einer
• ·
Messerklinge, Lasern oder Wasserlasern erzielt werden. Die erfindungsgemäßen Hautberührungsoberflächen sind typischerweise von rechteckiger Form mit einer Breite von ungefähr 0,05 Inch bis ungefähr 0,1 Inch und einer Länge von 1,2 Inch.
Der Anmelder erachtet äquivalente Ausführungsform als Teil der Erfindung. Beispielsweise können nicht rechteckige Hautberührungsoberflächen (wie z.B. ovale) verwendet werden, und nicht flache Oberflächenmuster können verwendet werden. Diese und andere äquivalente Ausführungsformen sind auch erfindungsgemäß in Betracht gezogen. Die Erfindung und die Art des Hersteilens und der Verwendung dieser sollte aus den folgenden Beispielen klar werden:
Beispiele
Die folgenden Proben wurden mit einem Querschnitt wie in Figur 5 coextrudiert.
Nr. Kernmaterial Hüllenmaterial
1 Nylon 70 % 10 % Polystyrol
blaues Pigment 0,5 % 76 % Polyethylenoxid
Polyethylenoxid 29, 5 % 8 % Polyvinylacetat
5 % Polyethylenglykol
1 % weißes Pigment
2 25 % Polyethylenoxid 78 % Polyethylenoxid
25 % Nylon 14 % Polystyrol
3 % Polyethylenglykol
5 % Polyvinylacetat
3 100 % Polystyrol 82 % Polyethylenoxid
14 % Polystyrol
3 % Polyethylenglykol
1 % Polyvinylacetat
4 70 % Nylon 80 % Polyethylenoxid
29,5 % Polyethylenoxid 16 % Polystyrol
0,5 % blauer Farbstoff 4 % Polyvinylacetat
5 98 % Polystyrol 73 % Polyethylenoxid
2 % blauer Farbstoff 5 % Salsorb
5 % Polyvinylacetat
6 100 % Polystyrol 74 % Polyethylenoxid
10 % Polystyrol
10 % Polyvinylacetat
5 % Polyethylenglykol
1 % weißes TiC>2-Pigment
• ·
Nr. Kernmaterial % Polystyrol Hüllenmaterial % Polyethylenoxid
7 98 % blauer Farbstoff 68 % Polyvinylacetat
2 15 % Polystyrol
10 % Polyethylenglykol
5 % weißes TiC>2-Pigment
% Polystyrol 2 % Polyethylenoxid
8 100 67 % Salsorb
4 % Polyvinylacetat
14 % Polystyrol
10 % Polyethylenglykol
4 % weißes T1O2-Pigment
3 Polystyrol 1 % Polyethylenoxid
9 99 s s blauer Farbstoff 68 % Polyvinylacetat
1 « 20 % Polystyrol
10 % weißes T1O2-Pigment
s Polystyrol 2 % Polyethylenoxid
10 99 \ > blauer Farbstoff 70 % Polyvinylacetat
1 \ 13 % Polystyrol
15 % weißes TiC^-Pigment
Polystyrol 2 % Polyethylenoxid
11 99 % blauer Farbstoff 65 % Polyvinylacetat
1 % 15 % Polystyrol
15 % Salsorb
3 % weißes T1O2-Pigment
2
• t ··
Nr. Kernmaterial Hüllenmaterial
12 99 % Polystyrol 65 % Polyethylenoxid
1 % blauer Farbstoff 10 % Polyvinylacetat
15 % Polystyrol
3 % Salsorb
2 % weißes TiO2-Pigment
Beispiel 12
Die folgende Vorgehensweise kann verwendet werden, um ein Hautberührungselement vom in Figur 4 dargestellten Typ herzustellen.
Die Extrusxonsausstattung schließt zwei Einschneckenextruder, eine Querspritzkopfdüse, einen Kühlkanal und einen Zieher ein. Der aus den Extrudern extrudierte Streifen wird durch einen Kühltunnel durch einen Farris-Zieher (eine abnehmbare Maschine) mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 10 Fuß/min mit minimaler Spannung auf dem Streifen gezogen. Der Streifen wird durch Blasen mit trockener komprimierter Luft in einen Tunnel bei ungefähr 10 CFM luftgekühlt. Das Extrudat wird in einem kühlen, trockenen Raum gehalten.
Die Kernmischung (70 % Zytel 330 amorphes Nylon/blaues Pigment, 30 % Ethylenoxid/Styrol-Mischung 60/40 wird durch den ersten 3/4" Haake-Extruder extrudiert (Spritzgehäusendruck von 4 343 psi und Temperatur 180'C). Die Hüllenmischung (80 % Polyethylenoxid/Styrol 60/40, 14 % Polystyrol/weiße Farbe, 3 % PEG und 3 % PVA 2025) wird durch einen,- zwei.ten~a./-4~'J- Haake-Extruder extrudiert (Spritzgehäusendruck 6 131 psi und Temperatur 180"C). Die zwei Materialien werden anschließend zusammengebracht und durch einen Querspritzkopf bei einer Temperatur von 180*C,
einer Düsentemperatur von 180"C und einem Düsendruck von 3 600 psi beschickt, um einen kontinuierlichen Schmierstreifen herzustellen. Die Liniengeschwindigkeit beträgt ungefähr 10 FPM.

Claims (21)

The Gillette Company &Igr;&Lgr;&ugr;:· (GEÄNDERTE) SCHUTZANSPRÜCHE
1. Rasiersystem zur Naßrasur, umfassend ein Klingenelement und ein externes Hautberührungselement, welches dem Klingenelement benachbart ist, wobei das Hautberührungselement eine längliche Hülle mit einer Hautberührungsoberfläche, die sich entlang der äußeren Oberfläche erstreckt, umfassend ein wasserlösliches, die Rasur unterstützendes Mittel, und einen starren Kern, der sich axial durch die Hülle erstreckt, umfassend ein wasserunlösliches Polymer, umfaßt.
2. Rasiersystem gemäß Anspruch 1, in dem die Hülle 0 bis
30 % einer wasserunlöslichen Matrix und 70 bis 100 % des wasserlöslichen, die Rasur unterstützenden Materials umfaßt.
3. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem der Kern mindestens 50 Gew.-% wasserunlösliches Polymer umfaßt.
4. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem die Hülle 5 bis 15 Gew.-% der wasserunlöslichen Matrix umfaßt.
5. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem die Hülle 85 bis 95 Gew.-% des wasserlöslichen, die Rasur unterstützenden Mittels umfaßt.
6. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem der Kern zusätzlich ein wasserlösliches Polymer umfaßt.
7. Rasiersystem gemäß einem der vorhergenden Ansprüche, in dem das wasserlösliche, die Rasur unterstützende Mittel Polyethylenoxid umfaßt.
8. Rasiersystem gemäß Anspruch 7, in dem die Hülle 65 bis 82 % Polyethylenoxid umfaßt.
9. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem das wasserunlösliche Polymer Polystyrol, hochschlagfestes Polystyrol, Polypropylen, Polypropylen mit Füllstoff, Polyethylen, Nylon oder Kombinationen hiervon umfaßt.
10. Rasiersystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9, in dem die wasserunlösliche Matrix Nylon, Ethylenvinylacetat, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol oder Polyacetal oder Kombinationen hiervon umfaßt.
11. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem die Hülle und der Kern coextrudiert sind.
12. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem die Hülle und der Kern unterschiedlich gefärbt sind.
13. Rasiersystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wasserlösliche, die Rasur unterstützende Mittel aus der Gruppe bestehend aus Polyethylenoxid,
" — Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid,
Hydroxypropylcellulose, Polyvinylimidazolin, Polyethylenglykol, Polyvinylalkohol, Methylcellulose,
Stärke, wasserlösliche Vinyl-Polymere, Polyhydroxyethylmethacrylat, Silicon-Copolymere, Sucrosestearat, Vitamin E, Panthenol, Aloe, etherische Öle und Kombinationen ausgewählt wird.
14. Rasiersystem umfassend ein Klingenelement und ein externes Hautberührungselement, welches dem Klingenelement benachbart ist, wobei das Hautberührungselement eine äußere Schicht und eine innere Schicht umfaßt, wobei die äußere Schicht und die innere Schicht unterschiedlich gefärbt sind.
15. Rasiersystem gemäß Anspruch 14, in dem die äußere Schicht an einer Hautberührungsoberfläche so ausgelegt ist, daß sie sich während der Verwendung abnutzt, wodurch eine unterschiedlich gefärbte innere Schicht freigelegt wird.
16. Rasiersystem gemäß Anspruch 14 oder 15, in dem die äußere Schicht eine wasserunlösliche Matrix und ein wasserlösliches, die Rasur unterstützendes Mittel umfaßt und die innere Schicht ein wasserunlösliches Polymer umfaßt.
17. Rasiersystem gemäß Anspruch 16, in dem das wasserlösliche, die Rasur unterstützende Mittel Polyethylenoxid umfaßt.
18. Rasiersystem gemäß Anspruch 16, in dem das wasserunlösliche Polymer Polystyrol, hochschlagfestes Polystyrol, Polypropylen, Polypropylen mit Füllstoff, Polyethylen, Nylon oder Kombinationen hiervon umfaßt.
19. Rasiersystem gemäß Anspruch 16, in dem die wasserunlösliche Matrix Nylon, Ethylenvinylacetat,
&mgr;;
Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyacetal oder Kombinationen hiervon umfaßt.
20. Hautberührungselement zur Verwendung in einem Rasiersystem für die Naßrasur, umfassend:
eine längliche Hülle aus einer Mischung aus einem wasserlöslichen, die Rasur unterstützenden Mittel und einem wasserunlöslichen Material; und
einen starren Kern, der sich axial durch die Hülle erstreckt.
21. Hautberührungselement gemäß Anspruch 20, in dem die Hülle, das die Rasur unterstützende Mittel, der Kern und das wasserunlösliche Material wie in einem der Ansprüche 2 bis 17 definiert vorliegen.
DE29521761U 1994-07-01 1995-06-29 Rasiersystem Expired - Lifetime DE29521761U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29521761U DE29521761U1 (de) 1994-07-01 1995-06-29 Rasiersystem

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US26949594A 1994-07-01 1994-07-01
US08/461,318 US6594904B1 (en) 1994-07-01 1995-06-20 Shaving system
DE29521761U DE29521761U1 (de) 1994-07-01 1995-06-29 Rasiersystem
EP95926310A EP0772511B1 (de) 1994-07-01 1995-06-29 Rasiervorrichtung

Publications (1)

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