DE29520109U1 - Brenner mit einer keramischen Brennerplatte - Google Patents
Brenner mit einer keramischen BrennerplatteInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
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Description
R. 29037
17.11.95 Se/Sm
17.11.95 Se/Sm
ROBERT BOSCH GMBH, 70442 Stuttgart
Brenner mit einer keramischen Brennerplatte Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Brenner nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei bekannten Brennern dieser Gattung
{EP-PS 375 371) werden die keramischen Brennerplattenelemente, die zusammen die Brennerplatte
bilden, durch eine Umklammerung im Kantenbereich der Brennerplatte zusammengehalten. Da die Umklammerung für die
Brennerplattenelemente hitzebeständig sein muß, ist es auch üblich, einen Metallrahmen zu verwenden (FR-G 2 689 615) .
Diesen bekannten Brennern ist zu eigen, daß durch die Ausbildung der Brennerplatte und durch die Anordnung des
Metallrahmens an der keramischen Brennerplatte ein guter Wärmeübergang von der Brennzone über den Metallrahmen zur
Zuführeinrichtung des Brenners stattfindet. Insbesondere die
Kontaktflächen Brennerplatte-Zufuhreinrichtung sind damit hohen Temperaturen ausgesetzt, die die Zufuhreinrichtung und
mit ihr verbundene Brennerteile nachteilig belasten. Ist die Brennerplatte auf der Einströmseite des Brenngas-Luft-Gemisches
gegenüber der Zufuhreinrichtung abgedichtet, können nur solche Dichtungen zur Anwendung kommen, wie z.B.
Keramikschnüre, die diesen Temperaturen standhalten.
R. 29037
Vorteile der Erfindung
Der erfindungsgemäße Brenner mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß das/die Verbindungselemente für die Brennerplattenelemente von der
Brennzone und/oder von temperaturempfindlichen Teilen der Zufuhreinrichtung entfernt sind und somit die
Wärmeübertragung von der Brennerplatte auf die Zufuhreinrichtung verringert ist.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Anordnung nach dem
Hauptanspruch möglich. Ist eine Stufe an den quer zu den Stoßfugen der Brennerplattenelemente verlaufenden Rändern
angebracht, so ist eine einfache Montage der Brennerplatte an der Zufuhreinrichtung durch entsprechende
Befestigungselemente möglich.
Um die Verbindungselemente von der Brennzone der Brennerplatte insbesondere vom Flammenfuß zu entfernen, ist
es besonders vorteilhaft, wenigstens eine Stufe auf der der Zufuhreinrichtung gegenüberliegenden Seite auszubilden, da
sich somit die Distanz zwischen Brennzone und Verbindungselement vergrößert.
Eine andere vorteilhafte Ausbildung des Brenners wird dadurch erreicht, daß die Stufe in Form einer Nut,
vorzugsweise in den Seitenwänden der Brennerplatte, ausgebildet ist. Die in die Nut greifenden
Verbindungselemente sind dadurch gut von der Brennzone der Brennerplatte abgeschirmt.
Um die Verbindungselemente sowohl von der Brennzone der Brennerplatte als auch von den hitze-empfindlichen Teilen
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der Zufuhreinrichtung zu distanzieren, ist es besonders
vorteilhaft, eine Stufe auf der der Zuführeinrichtung gegenüberliegenden Seite auszubilden und eine Stufe in Form
einer Nut in die Seitenwände der Brennerplatte einzubringen.
Es ist vorteilhaft, die Verbindungselemente für die Brennerplattenelemente als Metallrahmen auszubilden, da
dieser einerseits temperaturbeständig und durch entsprechende Biege- und Stanztechnik leicht herstellbar ist
und andererseits die Brennerplattenelemente in einem festen Verband zusammenhält.
Zeichnung
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
unter Angabe weiterer Vorteile näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine Brennerplatte nach dem ersten Ausführungsbeispiel von oben, Fig. 3 und 4 je eine
vergrößert dargestellte Teilansicht weiterer Ausführungsbeispiele im Schnitt und Fig. 5 eine
Seitenansicht einer Brennerplatte gemäß dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 4.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Der in Figur 1 dargestellte Brenner 10 besitzt eine Zuführeinrichtung 12, die mit einer keramischen
Brennerplatte 14 verbunden ist. Durch einen an die Zufuhreinrichtung 12 angeschlossenen Kanal 16 wird ein
Brenngas-Luft-Gemisch 18 dem Brenner 10 zugeführt. Der Kanal
16 führt in eine Verteilerkammer 20 des Brenners 10, aus welcher das Brenngas-Luft-Gemisch 18 durch ein Lochblech 22
gleichmäßig verteilt zu der der Zufuhreinrichtung 12
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zugewandten Seite der Brennerplatte 14, im folgenden als Einströmseite 2 8 bezeichnet, gelangt.
Die keramische Brennerplatte 14 verfügt über eine Vielzahl von Öffnungen 24, über die das Brenngas-Luft-Gemisch 18 zu
der der Zufuhreinrichtung 12 gegenüberliegenden Seite der Brennerplatte 14, im folgenden als Brennzone 26 bezeichnet,
gelangt und dort gezündet wird. Die keramische Brennerplatte 14 ist auf der Einströmseite 28 gegenüber der
Zufuhreinrichtung 12 durch eine Dichtung 3 0 gasdicht abgeschlossen, wobei die Brennerplatte 14 durch
Befestigungselemente 31 an der Zufuhreinrichtung 12 fixiert ist. Die Brennerplatte 14 ist mehrteilig ausgebildet, wobei
die Brennerplattenelemente 3 5 durch an ihren Rändern angebrachte Verbindungselemente 32 zusammengehalten sind.
Die sich zwischen den einzelnen Brennerplattenelementen ausbildenden Stoßfugen 33 werden mit Silikondichtungen auf
der Einströmseite 2 8 der Brennerplatte 14 abgedichtet, damit das Brenngas-Luft-Gemisch 18 nur über die dafür vorgesehenen
Öffnungen 24 austreten kann.
In dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 weist die Brennerplatte 14 auf der Seite der Brennzone 26 an ihrem
Rand eine Stufe 34 auf, die sowohl quer zu den Stoßfugen der Brennerplattenelemente 35, als auch parallel zu den
Stoßfugen 33 verläuft. In die Stufe 34 greift eine obere Wange 32a eines als Verbindungselement ausgebildeten
Metallrahmens 32 ein, während eine untere Wange 32b des Metallrahmens 32 um den Rand der Einströmseite 28 der
keramischen Brennerplatte 14 greift und somit im eingebauten Zustand auf der Dichtung 30 aufliegt. Darüberhinaus liegt
der Metallrahmen 32 an allen vier Seitenwänden 36,36' der keramischen Brennerplatte 14 mit einer Seitenwange 3 2c an,
wobei die Seitenwände 3 6 quer zu den Stoßfugen 33 und die Seitenwände 36' parallel zu den Stoßfugen 33 der
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Brennerplattenelemente 35 verlaufen. Durch die in die Stufe 34 greifende Wange 32a des Metallrahmens 32 ist der
Metallrahmen 32 von der unmittelbaren Brennzone 26, insbesondere vom Flammenfuß, beabstandet. Damit wird die
Wärmeübertragung auf die Zufuhreinrichtung 12 verringert und die Temperatur an der Dichtung 3 0 gesenkt, was den Einsatz
von elastischen Dichtungen, beispielsweise Silikondichtungen, ermöglicht. Derartige elastische
Dichtungen schließen die Brennerplatte 14 gegenüber dem Zufuhreinrichtung 12 zuverlässig ab und sind auch nach
Reparatur- oder Wartungsarbeiten am Brenner wieder
einsetzbar.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Brennerplatte 14 ist die Stufe als Nut 34' in den Seitenwänden 36 der Brennerplatte
14 ausgebildet. Dabei greift die obere Wange 32a des Metallrahmens 32 in die Nut 34', während die untere Wange
32b um den Rand der Einströmseite 28 der Brennerplatte 14 greift und auf der Dichtung 30 aufliegt. Da die Nut 34' nur
an den Seitenwänden 3 6 der Brennerplatte 14 ausgebildet ist, weist der Metallrahmen 32 an den parallel zu den Stoßfugen
33 verlaufenden Seiten der Brennerplatte keine obere Wange 32a auf, sondern lediglich die untere Wange 3 2b und die
Seitenwange 32c. Bei diesem Ausführungsbeispiel findet durch die Nut 34' eine gute Abschirmung des Metallrahmens 32 von
der Brennzone 26 der Brennerplatte 14 statt.
Das dritte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von dem vorhergehenden dadurch, daß zusätzlich zur Nut
34', wie bereits im ersten Ausführungsbeispiel dargestellt, an dem quer und parallel zu den Stoßfugen 3 3 der
Brennerplattenelemente 35 verlaufenden Rand der Brennzone die Stufe 34 vorgesehen ist. Dabei greift die obere Wange
32a des Metallrahmens 32 in die Stufe 34, während die untere Wange 32b in die an den · Seitenwänden 3 6 der Brennerplatte
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angebrachte Nut 34' greift. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist der Metallrahmen 32 an den parallel zu den Stoßfugen
3 3 verlaufenden Seiten der Brennerplatte keine untere Wange auf, sondern nur die obere Wange 32a, die in die Stufe 34
greift und die Seitenwange 32c, die an den beiden Seitenwänden 36' der Brennerplatte 14 anliegt. Damit findet
eine besonders gute thermische Abschirmung zur Zufuhreinrichtung 12, insbesondere zur Dichtung 30, statt,
da die untere Wange 32b des Metallrahmens 32 nicht auf der Dichtung 30 aufliegt.
Wie Fig. 5 zeigt, ist der an der keramischen Brennerplatte 14 angebrachte Metallrahmen 32 mit einem Verschluß 38
versehen, der es auf einfache Art und Weise ermöglicht, den Metallrahmen 32 von der keramischen Brennerplatte 14 zu
entfernen bzw. an der Brennerplatte 14 anzubringen.
Es sind andere konstruktive Ausführungen der Stufung des Randbereiches der keramischen Brennerplatte möglich,
insbesondere was die Anzahl und die Plazierung der Stufen an der Brennerplatte betrifft. So ist es beispielsweise auch
denkbar, Stufen beidseitig an den Rändern der Brennerplatte, d.h. auf der Seite der Brennzone und auf der Einströmseite
der Brennerplatte anzubringen, um die Wärmeübertagung von der Brennzone über die Verbindungselemente auf die
Zufuhreinrichtung zu verringern.
Claims (7)
1. Brenner für Heizgeräte, insbesondere Wassererhitzer, mit einer mit einer Zufuhreinrichtung für Brenngas und Luft
verbundenen keramischen Brennerplatte, welche aus Brennerplattenelementen zusammengesetzt ist, die zumindest
an ihrem quer zu den Stoßfugen der Elemente verlaufenden Rand durch wenigstens ein Verbindungselement an der
Zufuhreinrichtung gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerplatte (14) mindestens eine Stufe {34,34')
aufweist, in welche das/die Verbindungselemente {32) eingreifen.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe {34,34') wenigstens an dem senkrecht zu den Stoßfugen
(3 3) verlaufenden Rand der Brennerplattenelemente (35) ausgebildet ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (34) auf der der Zufuhreinrichtung (12)
gegenüberliegenden Seite der Brennerplatte (14) ausgebildet ist.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (34') als Nut ausgebildet ist.
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5. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere Stufen (34,34')/ wobei
mindestens eine Stufe als Nut (341J ausgebildet ist.
6. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerplatte (14) gegenüber der
Zufuhreinrichtung (12) durch eine Dichtung (30) gasdicht abgeschlossen ist.
7. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (32) als
Metallrahmen ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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| DE29520109U1 true DE29520109U1 (de) | 1997-04-17 |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| WO2001081826A1 (en) * | 2000-04-21 | 2001-11-01 | Honeywell Asca, Inc. | Infrared heater |
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1995
- 1995-12-19 DE DE29520109U patent/DE29520109U1/de not_active Expired - Lifetime
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1996
- 1996-12-10 IT IT96MI002588A patent/IT1286471B1/it active IP Right Grant
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001081826A1 (en) * | 2000-04-21 | 2001-11-01 | Honeywell Asca, Inc. | Infrared heater |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITMI962588A1 (it) | 1998-06-10 |
| ITMI962588A0 (it) | 1996-12-10 |
| IT1286471B1 (it) | 1998-07-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970528 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990429 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020319 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040505 |
|
| R071 | Expiry of right |