DE29520007U1 - Vorrichtung zum Glätten - Google Patents
Vorrichtung zum GlättenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
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Description
KtOlDEG G.Kittel
Fugenstreifer
Beschreibung Vorrichtung zum Glätten
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Glätten von zähflüssigem
Material, wie z.B. Silikon, vorzugsweise in rechtwinklig ausgebildeten Fugen.
Derartige Vorrichtungen sind zwar bereits in der Praxis bekannt, diese sind jedoch
nicht effektiv einsetzbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Art
zu schaffen, mit der rationell und in guter Qualität das Glätten von zähflüssigem
Material durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung eine im
wesentlichen rechteckige Form mit wenigstens einer abgeschrägten Ecke aufweist und
aus elastischem Material besteht.
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Durch diese Formgebung kann die Vorrichtung sowohl bei ebenen als auch
insbesondere bei rechtwinkligen Fugen effektiv eingesetzt werden. Das elastische
Material erlaubt dabei eine einfache Anpassung an den notwendigen Abstreifwinkel.
Als sehr vorteilhaft hat es sich dabei erwiesen, wenn erfindungsgemäß wenigstens eine
Begrenzungsfläche eben ausgebildet ist und an mindestens drei der vier Hauptkanten
mit einer Schneidkante ausgerüstet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß jeweils zwei
benachbarte, mit Schneidkanten versehene Hauptkanten mit abgeschrägten Ecken verbunden sind, die wiederum mit Schneidkanten versehen sind.
Damit ist eine leichte Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliche
Arbeitsbedingungen möglich.
Dies wird noch weiter verbessert, wenn erfindungsgemäß die Schneidkanten im
Bereich der abgeschrägten Ecken mit unterschiedlicher Länge ausgebildet sind.
Hierdurch können mit einer einzigen Vorrichtung unterschiedlich breite Fugen
ausgebildet werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch darin, daß die Schneidkanten
im wesentlichen im rechten Winkel zur ebenen Begrenzungsfläche verlaufen.
Mit derartigen Schneidkanten läßt sich eine optimale Glättung des zähflüssigen
Materials durchführen.
Als sehr günstig hat es sich dabei erwiesen, wenn im Anschluß an jede der
Schneidkanten eine Hinterschneidung vorgesehen ist, die sich etwa in einem Winkel
von 45° zur Schneidkante erstreckt.
Damit ist eine optimale Handhabung der Vorrichtung gewährleistet und eine
Berührung mit dem bereits geglätteten Material ausgeschlossen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß die ebene
Begrenzungsfläche und die von dieser abgewandte andere Begrenzungsfläche der Vorrichtung in einem Winkel zueinander angeordnet sind, wobei die Schneidkanten im
Bereich des größeren Abstandes der beiden Flächen voneinander angeordnet sind.
Hiermit wird einerseits eine große Stabilität der Schneidkanten und andererseits eine
hohe Flexibilität der Vorrichtung erzielt, wodurch eine sehr gute Anpassung an die
jeweilige Fuge und den notwendigen Schneidwinkel ermöglicht ist.
Als sehr günstig für die Handhabung der Vorrichtung hat es sich ergeben, wenn die
dem zu behandelnden Material zugewandte Fläche glatt ausgebildet ist, während die
davon abgewandte Fläche eine rauhe Oberfläche aufweist, vorzugsweise mit einer Struktur versehen ist.
Durch die glatte Oberfläche ist eine leichte Reinigbarkeit gewährleistet, während die
rauhe Oberfläche eine bessere Greifbarkeit ergibt.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbeispielen
veranschaulicht. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine keilförmig ausgebildete Vorrichtung,
Fig.2 eine Draufsicht auf die Rückseite der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig.3 eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung nach Fig. 1 und
Fig.4 eine Draufsicht auf eine weitere Vorrichtung, die mit vier Haupt-Schneidkanten
sowie vier dazwischen liegenden Eck-Schneidkanten ausgerüstet ist.
Mit 1 ist in den Figuren 1 bis 3 eine Vorrichtung bezeichnet, die zum Glätten eines
zähflüssigen Materials dient. Beispielsweise werden in Bädern die Fugen zwischen
gekachelter Wand und gekacheltem Fußboden mit Silikon od.dgl. ausgefüllt. Um eine
optimale Verbindung des Materials mit den Fließen zu erhalten und eine glatte
Oberfläche zu erzielen, muß das Material geglättet werden. Oft wird dies lediglich mit
einem nassen Finger durchgeführt, was aber meist zu unschönen Ergebnissen führt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 besteht aus einem elastischen Material, wie
beispielsweise Gummi und hat einen keilförmigen Querschnitt. Am dickeren Ende ist
eine Schneidkante 2 vorgesehen, die mit der einen eben ausgebildeten Fläche 3 einen
Winkel von 80 bis 90° einschließt. Die andere Fläche 4 ist mit einem Wabenmuster
versehen, wodurch sie sicher ergriffen werden kann. Zwischen der Schneidkante 2 und
der Fläche 4 verläuft eine Schrägfläche 5, welche als Hinterschneidung für die Schneidkante 2 dient. Die beiden einander gegenüberliegenden Längskanten der
Vorrichtung 1 sind ebenfalls als Schneidkanten 6 und 7 ausgebildet. Die Schneidkante
2 ist mit den beiden Schneidkanten 6 und 7 durch zwei weitere, unter einem Winkel
von 45° angeordnete Schneidkanten 8 und 9 verbunden. Alle diese weiteren Schneidkanten 6,7,8,9 sind mit Hinterschneidungen 10,11,12 und 13 versehen, die
wieder als Schrägflächen ausgebildet sind.
Die Größe der Schneidkanten, insbesondere die Länge der Schneidkanten 8 und 9 kann
beliebig gewählt und an die herzustellende Fuge angepaßt werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.4 ist eine Vorrichtung 41 zwischen zwei im
wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Flächen gebildet, von denen nur die
eine Fläche 44 sichtbar ist. Diese ist wieder mit einem Wabenmuster zur Erhöhung der
Griffsicherheit ausgerüstet, kann jedoch auch - wie die andere, nicht sichtbare Fläche -
glatt ausgebildet sein. An allen vier Hauptkanten der Vorrichtung 41 sind
Schneidkanten 45,46,47,48 vorgesehen, wobei zwischen jeweils zwei benachbarten Haupt-Schneidkanten eine in einer abgeschrägten Ecke liegende weitere Schneidkante
50,51,52,53 vorgesehen ist. Diese Eck-Schneidkanten sind jeweils mit
unterschiedlicher Länge ausgestattet, so daß mit einer einzigen Vorrichtung vier
unterschiedliche Fugenbreiten geglättet werden können.
Claims (8)
1. Vorrichtung(l,41) zum Glätten von zähflüssigem Mittel, wie z.B. Silikon,
vorzugsweise in rechtwinklig ausgebildeten Fugen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung(l,41) eine im wesentlichen rechteckige Form mit
wenigstens einer abgeschrägten Ecke aufweist und aus elastischem Material besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine
Begrenzungsfläche(3) eben ausgebildet ist und an mindestens drei der vier Hauptkanten mit einer Schneidkante(2,6,7;45,46,47,48) ausgerüstet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
zwei benachbarte, mit Schneidkanten versehene Hauptkanten mit abgeschrägten Ecken verbunden sind, die wiederum mit Schneidkanten(8,9;50,51,52,53)
versehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schneidkanten(8,9,50,51,52,53) im Bereich der abgeschrägten Ecken mit
unterschiedlicher Länge ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Ansprach 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schneidkanten(2,6,7,8,9,45,46,47,48s50,51,52,53) im wesentlichen im rechten
Winkel zur ebenen Begrenzungsfläche(3) verlaufen.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im Anschluß an jede der
Schneidkanten(2,6,7,8,9,45,46,47,48,50,51,52,53) eine Hinterschneidung(5,10,11,12,13) vorgesehen ist, die sich etwa in einem Winkel von 45° zur Schneidkante erstreckt.
Schneidkanten(2,6,7,8,9,45,46,47,48,50,51,52,53) eine Hinterschneidung(5,10,11,12,13) vorgesehen ist, die sich etwa in einem Winkel von 45° zur Schneidkante erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die ebene Begrenzungsfläche(3) und die von dieser
abgewandte andere Begrenzungsfläche(4) der Vorrichtung(l) in einem Winkel
zueinander angeordnet sind, wobei die Schneidkanten(2,6,7,8,9) im Bereich des größeren Abstandes der beiden Flächen(3,4) voneinander angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die dem zu behandelnden Material zugewandte Fläche(3) glatt ausgebildet ist, während die davon abgewandte Fläche(4,44) eine rauhe
Oberfläche aufweist, vorzugsweise mit einer Struktur versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520007U DE29520007U1 (de) | 1995-12-16 | 1995-12-16 | Vorrichtung zum Glätten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520007U DE29520007U1 (de) | 1995-12-16 | 1995-12-16 | Vorrichtung zum Glätten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29520007U1 true DE29520007U1 (de) | 1996-02-22 |
Family
ID=8016845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29520007U Ceased DE29520007U1 (de) | 1995-12-16 | 1995-12-16 | Vorrichtung zum Glätten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29520007U1 (de) |
-
1995
- 1995-12-16 DE DE29520007U patent/DE29520007U1/de not_active Ceased
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Legal Events
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Effective date: 19960404 |
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