DE29519063U1 - Tischset - Google Patents
TischsetInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft einen Tischset.
Tischsets sind Gedeckunterlagen, auf die Gedecke aus
Geschirr und Besteck gelegt werden können und die dazu dienen, Tische und Tischdecken zu schonen. Tischsets
dienen außerdem dazu, einem Eßplatz oder einer Tafel ein gepflegtes Äußeres zu verleihen.
Häufig werden Tischsets zusammen mit Servietten und Gedecken verwendet. Es hat sich gezeigt, daß das bloße
Hinlegen einer Serviette den Ansprüchen an einen gepflegten Eßplatz nicht genügt. Deswegen werden Serviettenhalter
verwendet, die die Servietten in einer optisch ansprechenden Form halten.
Bei der Anordnung des Besteck-s und der Servietten ist es erforderlich, bestimmte Abstände zum. Geschirr einzuhalten,
um den Eßplatz mit optisch ansprechenden Pro-
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Telex: 8882307 dopad Telegramm: Dompatent Köln
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portionen zu gestalten. Sowohl die Ausrichtung des Bestecks
als auch die Anordnung von Serviettenhaltern ist mit einem großen Aufwand verbunden, insbesondere wenn
eine Vielzahl von Gedecken zu arrangieren sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die ansprechende Gestaltung einer Tafel oder eines Eßplatzes
zu erleichtern.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit
den Merkmalen des Anspruchs 1.
Durch die Anordnung mindestens einer Tasche, die über eine neben dem Tellerauflagebereich in der Materialbahn
vorgesehene Taschenöffnung zugänglich ist, ist es möglich, gefaltete Servietten oder Besteck ohne großen
Aufwand an einem Eßplatz anzuordnen. Extra vorzusehende
Halter für Servietten oder Besteck sind nicht erforderlich. Da es die mindestens eine Tasche ermöglicht, eine
Anzahl von Tischsets vorab vorzubereiten, indem Servietten und Besteck in die Tasche gesteckt werden, kann
ein Eßplatz schneller eingedeckt werden, da die Anzahl der am Eßplatz noch erforderlichen Handgriffe reduziert
wird. Die Verwendung des Tischsets in Restaurants, im Imbißbereich oder auch bei der Verpflegung im Luftverkehr
erleichtert daher die Vorbereitung der Eßplätze und Tische.
Die Anordnung der Tasche an der Unterseite der Materialbahn erleichtert auch das Reinigen und ggf. das
Bügeln des Tischsets. Da die Tasche flach ist, ist eine gute Stapelbarkeit gewährleistet".
Da die Tasche an der Unterseite der Materialbahn angeordnet ist, bleibt die dem Betrachter zugekehrte Oberseite
gleichmäßig und eben und vermittelt so einen positiven optischen Eindruck.
Wenn an der Unterseite der Materialbahn ferner ein die mindestens eine Tasche abdeckendes Futter angeordnet
ist, wird verhindert, daß die Tasche versehentlich abgerissen wird. Das Bügeln kann dann auch mit einer
Bügelmaschine erfolgen.
Die Verwendung einer Paspeltasche hat den Vorteil, daß die Tasche flach ist und nur wenig aufträgt, so daß ein
versehentlich auf die Tasche gestelltes Glas einen sicheren Stand behält. Außerdem wird durch eine Paspeltasche
ein auf der Oberseite der Materialbahn angeordnetes Dekor nur unwesentlich beeinflußt.
Durch eine Unterteilungsnaht, die eine Tasche in zwei Bereiche teilt, kann das Verrutschen von Besteck oder
Stäbchen verhindert werden. Außerdem ist die Klemmwirkung der Taschenwände auf Besteck oder Stäbchen in
diesem Fall größer, so daß Besteck oder Stäbchen in dem Tischset sicherer gehalten sind. Wenn das Tischset im
Gastronomiebereich eingesetzt werden soll, sind an der Unterseite der ebenen Materialbahn oder der Unterseite
des Futters vorgesehene Verbindungsmittel, die eine Bündelung des Tischsets erlauben, besonders hilfreich.
Beispielsweise erleichtern es an dem Tischset angebrachte Bänder, die das Verschnüren eines zu einer
Rolle geformten Tischsets erlauben, eine beliebige Anzahl von Tischsets mit Besteck und Serviette vorzubereiten
und sicher " zu lagern. Zum Decken eines Eßplatzes ist es dann nur noch erforderlich, die Ver-
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schnürung der Bänder zu lösen und das Tischset auszurollen. Da die Serviette dabei in einer Tasche gehalten
ist, wird sie nicht zerknickt und ist auch gegen Verschmutzung durch das sie umschließende Tischset geschützt.
Wenn das Tischset aus textilem Stoff besteht, kann es
besonders einfach in einer Waschmaschine gereinigt werden. Dagegen hat ein Tischset aus abwaschbarem
Kunststoff den Vorteil, sich schneller durch abwischen reinigen zu lassen. Durch die Verwendung eines verschweißbaren
abwaschbaren Kunststoffs wird die Herstellung des Tischsets erleichtert, das nach dem Zuschnitt
nur noch einen einzigen Schweißprozeß erfordert.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung im Zusammenhang mit der
Zeichnung, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
zeigt.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Tischset in einer Ansicht
von oben,
Fig. 2 das Tischset in Fig. 1 im aufgerollten Zustand, - und
Fign. 3 bis 7 die Herstellungsschritte bei der Herstellung einer Paspeltasche des Tischsets in
den Fign. 1 und 2.
Das in Figur 1 von oben gezeigte Tischset 1 besteht aus einer Materialbahn 10 und weist an seiner Oberseite 12
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einen Tellerauflagebereich 14 zur Aufnahme eines Tellers
16 auf. Die Materialbahn mißt 53 cm Breite und 35 cm Höhe. Neben dem Tellerauflagebereich 14 ist eine
Taschenöffnung 18 für eine an der Unterseite der Materialbahn 10 angeordnete verdeckte Tasche 20 vorgesehen.
Die Tasche 20 dient der Aufnahme einer Serviette 22.
Außer der flachen Materialbahn 10 des Tischsets, bestehen auch die Tasche 20 und ein an der Unterseite der
Materialbahn 10 angeordnetes nicht gezeigtes Futter aus Mikrofaserstoff. Um die Materialbahn 10 und das Futter
aneinander zu fixieren, sind eine die Materialbahn 10 und den Futterstoff verbindende Umlaufnaht 24 und eine
im Abstand von etwa 6 bis 10 mm eine zur Umlaufnaht 24 parallel verlaufende Rahmennaht 26 vorgesehen.
Figur 2 zeigt das Tischset 10 in einem aufgerollten Zustand.
In den Figuren 3 bis 7 ist die Herstellung der an der Unterseite der Materialbahn 10 angeordneten Tasche 20,
die als Paspeltasche ausgeführt ist, beschrieben. Figur 3 zeigt einen Ausschnitt der Oberseite 12 der Materialbahn
10. Zunächst wird zur Herstellung der Paspeltasche eine die Lage der Paspeltasche bestimmende Markierungslinie
30 gezogen. Parallel zu dieser Markierungslinie 3 0 werden eine Oberlage 32 und eine Unterlage 34 der
verdeckten Tasche 2 0 ausgerichtet und mit zur Markierungslinie parallelen Heftnähten 3 6,38 angenäht.
Anschließend wird die Materialbahn 10, wie in Figur 4 gezeigt, doppelpfeilförmig entlang einer sich an beiden
Enden verzweigenden Schnittlinie 40 eingeschnitten. Die Schnittlinie 40 verläuft im mittleren Bereich auf der
Markierungslinie 30 und ihre an beiden Enden vorgesehenen
Verzweigungen 42 sind auf die Ansetzpunkte der Heftnähte 36,38 gerichtet.
Nach dem Einschneiden entlang der Schnittlinie 4 0 werden zwei kleine Dreiecksstücke 44 zur Unterseite der
Materialbahn umgeschlagen {Fig. 5) und entlang von Taschenrandlinien 46, die parallel zu den Knickkanten
der Dreiecksstücke 44 und senkrecht zu der Markierungslinie 30 verlaufen, angenäht.
Die Oberlage 32 und die Unterlage 34 werden dann durch
den Schnitt zu der in Figur 6 gezeigten Unterseite 48 der Materialbahn 10 hindurchgezogen und entlang einer
Taschennaht 50, die am Umfang der Tasche entlangläuft,
vernäht. Wenn die Tasche 20 anstelle der Serviette 22 für Besteck vorgesehen ist, kann eine Unterteilungsnaht
52 vorgesehen sein.
Nach dem Zusammennähen der Tasche 2 0 werden die sich an der Oberseite 12 der Materialbahn 10 befindenden Abschnitte
{Fig. 7) der Oberlage 32 und der Unterlage 34 an der Materialbahn mit einer umlaufenden Fixiernaht 54
fixiert. Dadurch sind die von Bereichen der Oberlage 32 und der Unterlage 34 an der Oberseite 12 der Materialbahn
10 gebildeten Paspel örtlich fixiert. Die Fixiernaht
hält auch die an der Unterseite 48 der Materialbahn angeordnete Tasche 20 in ihrer Position.
Claims (8)
1. Tischset mit mindestens einer flachen im wesentlichen ebenen Materialbahn (10), deren Oberseite
(12) einen Tellerauflagebereich (14) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben dem Tellerauflagebereich (14) in der Materialbahn (10) eine Taschenöffnung (18) mindestens einer an der Unterseite (48) der Materialbahn (10) angeordneten Tasche (20) angeordnet ist.
daß neben dem Tellerauflagebereich (14) in der Materialbahn (10) eine Taschenöffnung (18) mindestens einer an der Unterseite (48) der Materialbahn (10) angeordneten Tasche (20) angeordnet ist.
2. Tischset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Tasche (2 0) als Paspeltasche
ausgeführt ist.
3. Tischset nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (48) der Materialbahn
(10) ein die mindestens eine Tasche abdeckendes Futter angeordnet ist.
4. Tischset nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Taschen vorgesehen
sind, von denen eine zur Aufnahme von Besteck oder Stäbchen vorgesehen ist und eine die
Tasche aufteilende Unterteilungsnaht (52) aufweist .
5. Tischset nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (48) der
ebenen Materialbahn (10) oder der Unterseite des Futters Verbindungsmittel, insbesondere Bänder
oder eine Stecktasche vorgesehen sind, die eine Bündelung des Tischsets (1) erlauben.
6. Tischset nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen ebene
Materialbahn (10) und das Material der Tasche (20) aus textilem Stoff bestehen.
7. Tischset nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen ebene
Materialbahn (10) und das Material der Tasche (20) aus einem abwaschbaren Kunststoff bestehen.
8. Tischset nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der abwaschbare Kunststoff verschweißbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29519063U DE29519063U1 (de) | 1995-12-01 | 1995-12-01 | Tischset |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29519063U DE29519063U1 (de) | 1995-12-01 | 1995-12-01 | Tischset |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29519063U1 true DE29519063U1 (de) | 1996-01-25 |
Family
ID=8016163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29519063U Expired - Lifetime DE29519063U1 (de) | 1995-12-01 | 1995-12-01 | Tischset |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29519063U1 (de) |
-
1995
- 1995-12-01 DE DE29519063U patent/DE29519063U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960307 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19991001 |