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DE29519447U1 - Begehbare Verbundglasplatte - Google Patents

Begehbare Verbundglasplatte

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Publication number
DE29519447U1
DE29519447U1 DE29519447U DE29519447U DE29519447U1 DE 29519447 U1 DE29519447 U1 DE 29519447U1 DE 29519447 U DE29519447 U DE 29519447U DE 29519447 U DE29519447 U DE 29519447U DE 29519447 U1 DE29519447 U1 DE 29519447U1
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DE
Germany
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laminated glass
glass panel
strip
panel according
pane
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Application number
DE29519447U
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English (en)
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Bgt Bischoff Glastechnik Ag De
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BISCHOFF GLASTECHNIK
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Publication date
Application filed by BISCHOFF GLASTECHNIK filed Critical BISCHOFF GLASTECHNIK
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
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    • B32B17/10005Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material of synthetic resin laminated safety glass or glazing
    • B32B17/10165Functional features of the laminated safety glass or glazing
    • B32B17/10293Edge features, e.g. inserts or holes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/08Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with a top layer of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete or glass

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  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

HElMBR
DlPL-PHYS. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT D-76207 KARLSRUHE (DURLACH)
POSTFACH 410760 NG. HARTMUT LASCH TELEFON: (0721)9432815 TELEFAX: (0721)9432840
Bischoff Glastechnik 13558.0/95 Jo/es
GmbH & Co. KG 5. Februar 199 6
Alexanderstraße 2
D-75015 Bretten
Begehbare Verbundglasplatte
Die Erfindung betrifft eine begehbare Verbundglasplatte aus zumindest zwei Einzelscheiben, wobei die obere Einzelscheibe in zumindest einer Erstreckungsrichtung andere Flächenabmessungen aufweist als die darunter angeordneten Einzelscheiben, sowie ein Verfahren zur Herstellung von begehbaren Verbundglasplatten aus zumindest zwei Einzelscheiben, wobei die die obere Scheibe der Verbundglasplatte bildende Einzelplatte zumindest einer Er-Streckungsrichtung auf ein anderes Maß als die untere Einzelscheibe geschnitten wird.
Sollen derartige Verbundglasplatten mit freien Kanten eingesetzt werden, beispielsweise in Form von Treppenstufen, so können diese freien Kanten leicht beschädigt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verbundglasplatte der eingangs genannten Art dahingehend 0 weiterzubilden, daß eine zuverlässige und sichere Begeh-
barkeit ohne die Gefahr einer Beschädigung der freien Kante gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch eine begehbare Verbundglasplatte der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die obere Einzelscheibe in einer Erstreckungsrichtung ein Mindermaß gegenüber der bzw. den unteren Einzelscheiben aufweist, wobei auf den gegenüber der oberen Einzelscheibe vorspringenden Abschnitt der nachfolgenden unteren Einzelscheibe zum Ausgleich des Mindermaßes eine Leite aus widerstandsfähigem Material aufgesetzt ist.
Die Erfindung schafft also bei einer solchen Verbundglasplatte eine freie obere Kante aus einem völlig anderen widerstandsfähigen Material. Hierdurch ist die freie Kante sowohl an der Oberseite als auch an der Stirnfläche der oberen Einzelscheibe zuverlässig gegen Beschädigungen geschützt. Die obere Einzelscheibe selbst braucht dabei lediglich auf ein Mindermaß zugeschnitten werden. Der Kantenschutz erfolgt über ein separates Bauteil, nämlich die aufgesetzte Leiste.
Zwischen der Leiste und der Stirnseite der oberen Einzel-5 scheibe ist bevorzugt eine vertikale Fuge ausgebildet. Hierdurch wird eine direkte Berührung zwischen der Glas-
0 (weiter auf ursprünglicher Seite 3)
scheibe und der Leiste vermieden, so daß es in diesem Bereich zwischen der oberen Einzelscheibe und der Leiste zu keinerlei Beschädigungen kommen kann. Durch die Fuge wird des weiteren sichergestellt, daß auch Herstellungstoleranzen beim Schneiden der Einzelscheiben optimal ausgeglichen werden können. Die Fuge bzw. der Spalt zwischen der Stirnseite der oberen Einzelscheibe und der zum Schutz dienenden Leiste kann dabei in vorteilhafter Weise mit einer Silikonmasse ausgefüllt werden.
Um im Übergangsbereich zwischen der oberen Einzelscheibe und der Leiste eine die Begehbarkeit der Verbundplatte behindernde Abstufung zu vermeiden, entspricht die Höhe der Leiste im wesentlichen der Höhe der oberen Einzelscheibe, wobei die Leiste einen rechteckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt aufweist. Die Breite der Fuge sowie die Maße der Leiste werden dabei bevorzugt derart gewählt, daß die Leiste mit der darunter angeordneten Einzelscheibe stirnseitig im wesentlichen abschließt. Damit ist auch im stirnseitigen Bereich der Verbundplatte keinerlei die Begehbarkeit behindernde Abstufung gegeben.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sehen vor, daß die Leiste an ihrer freien Kante - also der von der oberen Scheibe fortgerichteten, oberen Kante - abgerundet oder mit einer Fase versehen ist.
Als Zwischenschicht bzw. Verbundschicht zwischen den Einzelscheiben wird bevorzugt eine Verbindungsfolie verwendet, die auf die untere Einzelscheibe aufgelegt wird. Gleichermaßen wird auf diese Verbindungsfolie die Leiste aufgesetzt. Die Verbindungsfolie besteht vorzugsweise aus Polyvinylbutyl (PVB).
Damit im Verbund der Einzelscheiben untereinander sowie der Leiste im Kantenbereich mit den Einzelscheiben zur PVB-Folie eine blasen- und faltenfreie Verbindung erfolgt, ist die Leiste an ihrer Unterseite bevorzugt glatt ausgebildet. In Weiterbildung ist dabei vorgesehen, daß die Leiste auch an ihrer der Stirnseite der oberen Einzelscheibe zugewandten Seite glatt ausgebildet ist.
Beim widerstandsfähigen Material für die Schutzleiste handelt es sich bevorzugt um Metall, insbesondere V2A-Stahl, aber auch um andere Metalle, Keramik oder widerstandsfähigen Kunststoff, der dabei vorzugsweise einen hohen Schmelzpunkt aufweist. Die Leiste kann dabei aus einer Metallegierung sein und bronze-, kupfer- oder goldfarben sein. Hierdurch wird auch ein optisch ansprechendes Bild einer solchen Verbundglasplatte, insbesondere bei Einsatz als Treppenstufe, geschaffen.
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die obere Einzelscheibe an ihrer freien Oberseite mit einer rauhen Oberflächenbeschichtung versehen ist, wobei die freie obere Seite der Leiste vorzugsweise ebenfalls aufgerauht ausgebildet ist. Bei der Beschichtung kann es sich beispielsweise um eine auf die Scheibe aufgebrachte und eingebrannte, scharfkantige Partikel enthaltende Glasfritte handeln. Hierdurch ist die Rauhigkeit der gesamten Oberfläche und damit die notwendige Rutschminderung für eine begehbare Verbundglasplatte jederzeit gewährleistet. Es 0 ist auch möglich, jede andere geeignete Oberflächenbeschichtung zu verwenden. Es ist aber auch möglich, die obere Einzelscheibe nicht mit einer solchen Beschichtung zu versehen.
Bei den Einzelscheiben handelt es sich in bevorzugter Ausgestaltung um teilvorgespanntes Glas (TVG), es kann aber auch Floatglas (vollvorgespanntes Glas) oder Einscheibensicherheitsglas verwendet werden, insbesondere vorzugsweise für die obere Einzelscheibe.
Während die Verbundglasplatte bevorzugt durch zwei Einzelscheiben gebildet ist, ist es aber auch möglich, eine Verbundglasplatte aus mehr als zwei Einzelscheiben zu fertigen. Dabei ist dann lediglich die oberste Einzelscheibe mit dem Mindermaß versehen.
Bei der Herstellung der begehbaren Verbundglasplatte ist bevorzugt vorgesehen, daß auf die untere Einzelscheibe vor Aufliegen der oberen Einzelscheibe eine Verbund-Zwischenschicht in Form einer Verbindungsfolie aufgebracht wird. Die mit der Verbindungsfolie versehene Einzelscheibenanordnung wird dabei in Weiterbildung nach Aufsetzen der Leiste vorgepreßt, indem die Anordnung zwischen Andruckwalzen hindurchgeführt wird. Beim Vorpressen ist dabei bevorzugt vorgesehen, daß die Andruckwalze gleichzeitig die obere Einzelscheibe sowie die Leiste berührt. Dadurch, daß die Andruckwalze, die die Leiste berührt, nicht ausschließlich diese berührt, sondern gleichzeitig auch die obere Einzelscheibe, wird dafür gesorgt, daß keine Verschiebung von oberer Einzelscheibe und Leiste zueinander erfolgen kann. Die Durchführung durch die Andruckwalzen erfolgt also entweder in "Längsrichtung" der Leiste oder aber in einer schrägen Ausrichtung. Um 0 die Verbindungsfolie zu erweichen und damit einen Vorverbund während des Vorpressens zu schaffen, wird die Temperatur während des Vorpressens vorzugsweise erhöht. Des weiteren wird die Zwischenschicht durch das Verpressen entgast.
Während bei der vorhergehenden Ausführungsform die obere Einzelscheibe und die Leiste vor dem Verpressen gleichzeitig aufgebracht werden, ist bei einer zweiten Ausführungsform vorgesehen, daß die mit der Verbindungsfolie
versehene Einzelscheibenanordnung vor Aufsetzen der
Leiste vorgepreßt wird, indem die Anordnung zwischen
Andruckwalzen hindurchgeführt wird.
Damit sich die Leiste und die obere Einzelscheibe nicht berühren, wodurch es zu Beschädigungen kommen kann, wird die Leiste unter Ausbildung einer vertikalen Fuge zwischen
ihr und der Stirnseite der oberen Einzelscheibe auf die untere Einzelscheibe aufgesetzt, wobei die vertikale Fuge in Weiterbildung mit einer Silikonmasse ausgefüllt wird.
Der vollständige Verbund der Verbundglasplatte erfolgt
abschließend in einem weiteren Verfahrensabschnitt,
nachdem die Verbund-Zwischenschicht durch das Vorpressen entgast wurde, dadurch, daß die vorgepreßte Einzelscheibenanordnung mit aufgesetzter Leiste in einem Autoklaven Überdruck und Wärme ausgesetzt wird. Hierdurch erfolgt
dann das endgültige Verpressen und Verkleben der Einzelscheiben sowie der Leiste.
Da die Leiste aus Metall, Keramik oder aber einem Kunststoff mit hoher Schmelztemperatur besteht, wird sie durch die Temperaturerhöhungen in keinster Weise deformiert.
30
Insgesamt ist so eine begehbare Verbundplatte geschaffen, bei der die freien Kanten zuverlässig gegen Beschädigungen geschützt sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die einzige Figur näher erläutert wird.
Die einzige Figur zeigt dabei eine teilweise Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verbundglasplatte.
Die erfindungsgemäße Verbundglasplatte 1 (VSG) besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Einzelscheiben 2, 3 aus teilvorgespanntem Glas (TVG). Die obere.Einzelscheibe 2 weist in einer ErStreckungsrichtung, hier in ihrer Breite, gegenüber der unteren Einzelscheibe 3 ein Mindermaß auf. Zwischen den Einzelscheiben 2, 3 ist in üblicher Weise eine Verbundzwischenschicht 4 ausgebildet, wobei es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um eine Verbindungsfolie aus Polyvinylbutyl handelt.
Auf den nach Auflegen der oberen Einzelscheibe 2 verbleibenden vorspringenden Abschnitt 5 der unteren Einzelscheibe 3 ist unter Zwischenlage der Verbindungsfolie 4 eine Leiste 6 aufgesetzt, bei der es sich beispielsweise um eine Leiste aus Flachstahl handelt. Zwischen der Stirnseite 7 der oberen Einzelscheibe 2 und der im darge-5 stellten Ausführungsbeispiel einen quadratischen Querschnitt aufweisenden Leiste 6 ist eine vertikale Fuge 8 ausgebildet, die mit einer Silikonmasse 9 gefüllt ist. Die Leiste 6 kann grundsätzlich auch einen rechteckigen Querschnitt haben.
30
Wie dem dargestellten Ausführungsbeispiel zu entnehmen ist, weist die Leiste 6 eine der Höhe H der oberen Einzelscheibe 2 entsprechende Höhe auf. Des weiteren
schließt sie im wesentlichen stirnseitig mit der unteren Einzelscheibe 3 ab.
Die Herstellung der begehbaren Verbundglasplatte erfolgt, indem zunächst die Einzelscheiben auf Maß geschnitten werden, wobei die obere Einzelscheibe in ihrer Breite mit Mindermaß ausgebildet wird. Nachfolgend wird auf die untere Einzelscheibe vorzugsweise die aus Polyvinylbutyl bestehende Verbindungsfolie aufgelegt. Anschließend werden dann die obere Einzelscheibe sowie die Leiste aufgelegt.
Zur Herstellung eines Vorverbundes wird diese Einzel-Scheibenanordnung mit aufgelegter Leiste vorgepreßt, um die mit der Verbindungsfolie versehene Zwischenschicht der Einzelscheibenanordnung soweit wie möglich zu entgasen und um durch Temperaturerhöhung die Ränder der Einzelscheibenanordnung möglichst abzudichten. Hierzu durchläuft die Anordnung Andruckrollen oder -walzen, wobei die Andruckwalzen die obere Einzelscheibe sowie die Leiste immer gleichzeitig berühren. Durch die Temperaturerhöhung wird die Verbindungsfolie erweicht.
Es ist auch möglich, vor Herstellung des Vorverbundes lediglich die obere Einzelscheibe aufzulegen und erst nach dem Vorpressen die Leiste. Der vollständige Verbund, also das eigentliche Verkleben, erfolgt dann in einem Autoklaven. Nach Einführen der Anordnung wird der Auto-0 klav verschlossen, die Heizung angelegt und die Kammer unter Druck gesetzt, indem Druckluft zugeführt wird. Sind Klebtemperatur und -druck erreicht, so werden diese Bedingungen für eine vorgegebene Zeit aufrechterhalten. Anschließend kann durch Einblasen kalter Druckluft die
Temperatur gesenkt werden. Der Druck wird auf den normalen Druck zurückgeführt und der Autoklav geöffnet.
Die zwischen der Stirnseite der oberen Einzelscheibe und der Leiste ausgebildete vertikale Fuge wird mit einer Silikonmasse ausgefüllt.

Claims (27)

  1. PATENTANWÄLTE;
    HEINER LICHTI
    DIPL.-PHYS. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT D-76207 KARLSRUHE (DURLACH)
    POSTFACH 410760 DIPL.-ING. HARTMUT LASCH TELEFON: i0721)9432815 TELEFAX: (0721)9432840
    Bischoff Glastechnik 13558.0/95 Jo/es
    GmbH & Co. KG 7. Dezember 1995
    Alexanderstraße 2
    D-75015 Bretten
    Schutzansprüche
    1. Begehbare Verbundglasplatte aus zumindest zwei Einzelscheiben, wobei die obere Einzelscheibe in zumindest einer Erstreckungsrichtung andere Flächenabmessungen aufweist als die darunter angeordneten Einzelscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Einzelscheibe (2) in einer Erstreckungsrichtung ein Mindermaß gegenüber der bzw. den unteren Einzelscheiben (3) aufweist, wobei auf den gegenüber der oberen Einzelscheibe (2) vorspringenden Abschnitt (5) der nachfolgenden unteren Einzelscheibe (3) zum Ausgleich des Mindermaßes eine Leiste (6) aus widerstandsfähigem Material aufgesetzt ist.
  2. 2. Verbundglasplatte aus Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen der Leiste (6) und der Stirnseite (7) der oberen Einzelscheibe (2) ausgebildete vertikale Fuge (8).
  3. 3. Verbundglasplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) eine Höhe aufweist, die im wesentlichen der Höhe (H) der oberen Einzelscheibe (2) entspricht.
  4. 4. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) einen rechteckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt aufweist.
  5. 5. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) mit der darunter angeordneten Einzelscheibe (3) stirnseitig im wesentlichen abschließt.
  6. 6. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durch eine auf die untere Einzelscheibe (3) aufgelegte Verbindungsfolie (4).
  7. 0 7. Verbundglasplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfolie (4) aus Polyvinylbutyl ist.
  8. 8. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal verlaufende Fuge (8) zwischen der Leiste (6) und der oberen Einzelscheibe (2) mit einer Silikonmasse (9) gefüllt ist.
  9. 0 9. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) an ihrer Unterseite glatt ausgebildet ist.
  10. 10. Verbundglasplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) an ihrer der Stirnseite (7) der oberen Einzelscheibe (2) zugewandten Seite glatt ausgebildet ist.
  11. 11. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) aus Keramik ist.
  12. 12. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) aus Kunststoff ist.
  13. 13. Verbundglasplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff einen hohen Schmelzpunkt aufweist.
  14. 14. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) aus Metall ist.
  15. 15. Verbundglasplatte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) aus V2A-Stahl ist.
  16. 16. Verbundglasplatte nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) aus einer Metallegierung ist.
  17. 17. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 11-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) bronzefarben ist.
  18. 18. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 11-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) kupferfarben ist.
  19. 19. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 11-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (6) goldfarben ist.
  20. 20. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Einzelscheibe (2) an ihrer freien Oberseite mit einer rauhen Oberflachenbeschxchtung versehen ist.
  21. 21. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß die freie obere Seite der Leiste (6) aufgerauht ausgebildet ist.
  22. 22. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelscheiben (2,
    3) teilvorgespannte Einzelscheiben sind.
  23. 23. Verbundglasplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelscheiben (2) aus Floatglas oder Einscheibensicherheitsglas sind.
  24. 24. Verbundglasplatte nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Einzelscheibe (2) aus Float-0 glas oder Einscheibensicherheitsglas oder teilvorgespanntem Glas ist.
  25. 25. Verbundglasplatte nach einem der Ansprüche 1-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundglasplatte (-1) durch mehr als zwei Einzelscheiben (2, 3) gebildet istV
  26. 26. Verb^ndglasplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,.daß die Leiste (6) an ihrer freien Kante abgerundet ist.
  27. 27. Verbundglasplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste an ihrer freien Kante mit einer Fase versehen ist.
DE29519447U 1995-12-08 1995-12-08 Begehbare Verbundglasplatte Expired - Lifetime DE29519447U1 (de)

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