DE29518349U1 - Verstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene Schütze - Google Patents
Verstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene SchützeInfo
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Description
Verstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur
Tragschienenbefestigung versehene Schütze
Tragschienenbefestigung versehene Schütze
Die Erfindung betrifft einen Verstärkerbaustein für mit rückseitigen
Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene elektrische Schütze nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der technisch-wissenschaftlichen Veröffentlichung der Fa. Klöckner-Moeller GmbH "Spezialisten beim Schalten und Schützen:
System-Schütze DIL M, DIL R" (Druckvermerk: 8/91 VER 21-767 FLS/Wi) , S. 5, 6 u. 8 sind derartige Verstärkerbausteine bekannt.
Diese Verstärkerbausteine sind an einem mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehenen Schütz unterhalb
dessen Zugangsbereiches für die zugehenden Leistungsanschlüsse aufsteckbar, sind ausgangsseitig mit den Spulenanschlüssen des
elektromagnetischen Schützantriebes zu verbinden und sind eingangsseitig einerseits mit einem Steuerstromkreis und anderseits
mit einem Speisestromkreis zu verbinden. Der Verstärkerbaustein beinhaltet neben einer Schutzbeschaltung und einer LED-Schaltzustandsanzeige
ein Schaltrelais, dessen Spule vom Steuerstromkreis beaufschlagt wird und dessen Relaiskontakt die Speisestromzuführung
zum Schützantrieb ein- oder abschaltet. Der Steuergleichstrom wird von Elektroniksteuerungen oder von Schaltgeräten
mit niedrigem Leistungsniveau bei niedrigem Spannungspegel (z.B. 24 V) geliefert, wogegen der Speisestrom mit Vorteil aus
eine davon galvanisch getrennten WechselSpannungsquelle mit
höherem Spannungspegel (z.B. 230 V) geliefert wird, so daß auf diese Weise Schütze hoher Nennleistung durch Steuerungen niedriger
Ausgangsleistung angesteuert werden können. Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß Bauraum in Richtung des Zu-
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gangsbereiches für die Leistungsanschlüsse durch den Verstärkerbaustein
beansprucht wird.
Aus der DE 38 43 944 Al ist ein in einem mit Mitteln zur Tragschienenbefestigung
versehenen Gehäuse angeordnetes Schütz bekannt, dessen elektromagnetischer Antrieb über ein Leitungssystem
aus beliebiger Entfernung ansteuerbar ist, wobei die Ansteuerung des elektromagnetischen Antriebes über eine Installationsbusleitung
vorgesehen ist und hierfür innerhalb des Schützgehäuses ein Buskoppler mit einem Adresseneingabeschalter
sowie zusätzlich ein vom Buskoppler direkt oder indirekt beeinflußbares Schaltrelais angeordnet ist, das eine Schaltstelle im
Speisestromkreis für den elektromagnetischen Antrieb bildet. Insbesondere ist als Installationsbusleitung ein Zweidrahtbus
vorgesehen und zwischen Buskoppler und dem von diesem beeinflußbaren Schaltrelais eine elektrische oder elektronische Baugruppe
zwischengeschaltet, welche die Ein- und Ausschaltung des Schaltrelais bewirkt. Trotz der Raumersparnis besteht der Nachteil
dieser Lösung darin, daß zwei Typen von Schützen erforderlich sind, nämlich solche mit Ansteuerung über einen Steuerstromkreis
mit niedrigem Spannungspegel und solche zur direkten Ansteuerung mit hohem Spannungspegel.
Der Nachteil des genannten Standes der Technik besteht auch darin, daß bei Verwendung mehrerer mit Verstärkerbausteinen versehener
Schütze jeder dieser Verstärkerbausteine für sich zu verdrahten ist, was insbesondere bei Ansteuerung über einen
Steuerbus zum Tragen kommt.
Aus der DE 88 03 824 Ul ist ein elektrisches Gerät, beispielsweise
ein Verstärker, bekannt, das auf einer Tragschiene aufrastbar und mit quer zur Tragschiene verlaufenden Kabelanschlüssen
zum Herstellen elektrischer Verbindungen mit anderen Geräten versehen ist. Die Kabelanschlüsse sind als Kontaktbuchsen ausgebildet,
in die mit elektrischen Kabeln verbundene Verbindungsstecker mit Kontaktstücken einsteckbar sind. Nachteilig ist die
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vom Schütz getrennte Montage und damit ein zusätzlicher Platzbedarf
des Gerätes.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Verstärkerbaustein
anzugeben, der in raumsparender Weise mit einem Schütz zu verbinden ist und eine einfache Verdrahtung mit einem
Steuerbus gestattet.
Ausgehend von einem Verstärkerbaustein der eingangs genannten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Durch vorderseitige Tragschiene am Verstärkerbaustein läßt sich dieser mit dem Schütz in
einfacher Weise mechanisch verbinden und durch die rückseitigen Mittel zur Tragschienenbefestigung am Verstärkerbaustein als gemeinsame
Einheit auf einer Tragschiene im Montageraum befestigen, wobei zum einen für den Verstärkerbaustein nur in der weniger
kritischen Montagetiefe Raumbedarf beansprucht wird und zum anderen durch die seitlichen Bussteckverbinder ein effektives
Durchschleifen eines Busses mit Steuer- und Speiseleitungen parallel
zum Tragschienenverlauf verwirklicht werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, das der Verstärkerbaustein prinzipiell
für Schütze verschiedener Baugrößen geeignet ist und damit zu einer Variantenreduzierung der Verstärkerbausteine führt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Vorteilhaft ist eine mit dem
Gehäuse des Verstärkerbausteines integrierte Tragschiene. Die Verdrahtung zwischen Schütz und Verstärkerbaustein wird durch
angeschlagene flexible Leitungen erleichtert, insbesondere wenn diese senkrecht zum Tragschienenverlauf vom Verstärkerbaustein
abgehen. Weitere Anschlußelemente für Signalverbindungen können insbesondere der Übermittlung weiterer, vom oder zum Schütz
laufender Informationen über den Bus dienen.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel, aus dem weitere Einzelheiten und Vorteile zu ersehen sind, näher
erläutert werden.
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Die zugehörige Zeichnung zeigt in perspektivischer Darstellung schematisch einen mit einem zugehörigen Schütz 2 zu verbindenden
Verstärkerbaustein 4. Dazu ist auf der Vorderseite 10 des Gehäuses 8 des Verstärkerbausteines 4 eine Tragschiene 12 angeformt,
auf die das Schütz 2 mit Mitteln 14 zur Tragschienenbefestigung, die auf der Rückseite 18 seines Gehäuse 6 angeordnet sind, aufgesetzt
wird. Quer zum Verlauf der Tragschiene 12 sind an den parallel zur Tragschiene 12 verlaufenden Seitenwänden 22, 23 je
eine flexible Leitung 28 angeschlagen, die als ausgangsseitige Anschlußelemente zur gesteuerten Stromspeisung des elektromagnetischen
Antriebes des Schützes 2 dienen und mit diesem über entsprechende Spulenanschlüsse 32 zu verbinden sind. An der Seitenwand
22 ist außerdem eine weitere flexible Leitung 30 angeschlagen, die mit einem Schützanschluß 34 zu verbinden ist und von
diesem eine Rückmeldung über dessen Schaltzustand an den Verstärkerbaustein 4 vornimmt. Die so miteinander verbundene Einheit
aus Schütz 2 und Verstärkerbaustein 4 wird mit an der Rückseite 20 dessen Gehäuses 8 angeordneten Mitteln 16 auf einer
nicht dargestellten Tragschiene in beispielsweise einem Schaltschrank befestigt.
An den quer zum Verlauf der Tragschiene 12 gegenüberliegenden Seitenwänden 24, 25 sind Bussteckverbinder 36 vorgesehen, die
innerhalb des Gehäuses 8 durchgehend verbunden sind und mit den erforderlichen Busleitungen, wie Steuerleitungen und Speiseleitungen
für die Betätigung des Schützantriebes sowie Rückmeldeleitungen
und gegebenenfalls anderen Steuerleitungen im Inneren des Verstärkerbausteines 4 an verarbeitende Bauelemente sowie an
die angeschlagenen Leitungen 28, 30 geführt sind. Mit diesen Bussteckverbindem 36 sind Buskabel zu verbinden, die sowohl mit
niedrigem Gleichspannungspegel beaufschlagte Steuerleitungen als auch mit höherem Wechsel- oder Gleichspannungspegel beaufschlagte
Speiseleitungen umfassen.
Claims (5)
- SchutzansprücheVerstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene Schütze, der ausgangsseitig mit Anschlüssen (32) für die elektromagnetische Antriebsanordnung des Schützes (2) und eingangsseitig einerseits mit einem Steuerbus und anderseits mit einem Speisestromkreis zu verbinden ist und eine elektromagnetische oder elektronische Verstarkeranordnung und gegebenenfalls weitere Steuerelemente enthält, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (8) des Verstärkerbausteines (4)- rückseitig Mittel (16) zur Tragschienenbefestigung vorgesehen sind,- vorderseitig eine Tragschiene (12) angeordnet ist,- in Richtung parallel zum Verlauf der Tragschiene (12) beidseitig sowohl für die Steuerleitungen als auch die Speiseleitungen elektrisch untereinander verbundene Bussteckverbinder (36) vorgesehen sind und- ausgangs se it ige Anschlußelemente (28) für flexible Verbindungen vorgesehen sind.
- 2. Verstärkerbaustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (12) an dessen Gehäuse (8) angeformt ist.
- 3. Verstärkerbaustein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgangsseitigen Anschlußelemente (28) angeschlagene flexible Leitungen sind.
- 4. Verstärkerbaustein nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein weiterer Anschlußelement (30) für eine flexible Signalverbindung mit dem Schütz (2) vorgesehen ist.Klöckner-Moeller GmbH13.11.1995 0 527 GM
- 5. Verstärkerbaustein nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (28; 30) in Richtung senkrecht zum Verlauf der Tragschiene (12) aus dem Gehäuse (8) geführt sind.
Priority Applications (2)
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| DE29518349U DE29518349U1 (de) | 1995-11-18 | 1995-11-18 | Verstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene Schütze |
| DE19627295A DE19627295A1 (de) | 1995-11-18 | 1996-07-06 | Verstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene Schütze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29518349U DE29518349U1 (de) | 1995-11-18 | 1995-11-18 | Verstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene Schütze |
Publications (1)
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Family Applications (2)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19627295A Withdrawn DE19627295A1 (de) | 1995-11-18 | 1996-07-06 | Verstärkerbaustein für mit rückseitigen Mitteln zur Tragschienenbefestigung versehene Schütze |
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970507 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990316 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: MOELLER GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: KLOECKNER-MOELLER GMBH, 53115 BONN, DE Effective date: 19990927 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020206 |
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| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20040602 |