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DE29517197U1 - Wetterschutzjacke - Google Patents

Wetterschutzjacke

Info

Publication number
DE29517197U1
DE29517197U1 DE29517197U DE29517197U DE29517197U1 DE 29517197 U1 DE29517197 U1 DE 29517197U1 DE 29517197 U DE29517197 U DE 29517197U DE 29517197 U DE29517197 U DE 29517197U DE 29517197 U1 DE29517197 U1 DE 29517197U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weather protection
jacket
eyelets
openings
velcro
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29517197U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wohlgemuth Wolfgang De
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29517197U priority Critical patent/DE29517197U1/de
Publication of DE29517197U1 publication Critical patent/DE29517197U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D3/00Overgarments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/0007Garments with built-in harnesses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

Anlage 1.
sum Antrag auf Eintragung eines Gebrauchsmusters
BESCHREIBUNG
Wetterschutzjacke mit eingearbeiteten
ösen als Wetterschutzöffnungen und
verstellbaren Verschlußlaschen
Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Wetterschutzjacke insbesondere für Bergwanderer, die sich dadurch auszeichnet, daß sie dem Benutzer ein weiterwandern am Seil bei vollständig geschlossener Jacke ermöglicht und den Körper des Benutzers hierdurch optimal vor Auskühlung schützt,
Den Benutzern einer herkömmlichen Wetterschutzjacke, im Handel als Anorak oder dergleichen bezeichnet, steht derzeit keine Maßnahme zur Verfügung, um ihre Körper bei Hochtouren oder Bergwanderungen am Seil gegen Kühle, Regen, Schnee und dergleichen zu schützen, was plötzlich oder unerwartet in einsamen Gebieten, wie abgelegenen Bergregionen oder der überquerung eines Gletschers auftreten kann. Damit sind aber die handelsüblichen, herkömmlichen Anoraks oder dergleichen Jacken für alpine Hochgebirgswanderungen am Seil insbesondere bei schwerem Wetter als Wetterschutz ungeeignet.
Blatt 2
Die Erfindung verfolgt das Zielj derartige Wetterschutzjacken zu schaffen, die dem Benutzer bei Hochgebirgswanderungen am Seil und plötzlich aufkommendem schwerem Wetter, wie z.B. Regen, Schnee, Wind, Hagel und dergleichen Unbill ein weiterwandern am Seil bei größtmöglichem Schutz, d.h. minimalem Temperaturverlust des Körpers ermöglicht, selbst wenn die Witterungsunbill plötzlich oder unerwartet auftritt.
Dieses Problem wird mit den im Schut2anspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst, da die linke und rechte Seite der Vorderseite der erfindungsgemäßen Wetterschutzjacke in Brusthöhe jeweils zwei Ösen als Wetterschutzöffnungen beidseits des Hauptreißverschlußes aufweist, welche mit als Klettverschluß gearbeiteten, verstellbaren Laschen zu öffnen und au schließen sind.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß alpine Bergwanderer bei aufkommendem schwerem Wetter die Bergtour körperlich unversehrt, bei vollständig geschlossener Wetterschutzjacke und geringstem Temperaturverlust aber dennoch angeseilt fortsetzen können.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen. In dieser zeigt:
Blatt 3
Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsge
mäßen Wetterschutzjacke mit durch Verschlußlaschen verschlossenen Wetterschutzöffnungen (Ösen)
Fig. 2 eine Ansicht eines herkömmlichen
iQetter-/Brustgurts mit verknoteter Sicherheitsschlinge, Karabiner und Laufseilverbindung
Fig. 3 eine Vorderansicht der erfindungsge
mäßen Wetterschutzjacke gemäß Fig,I, jedoch mit nach unten abgeklappten Verschlußlaschen und freiliegenden Wetterschutsöffnungen (ösen)
Fig. 4 eine Vergrößerung des in Fig. 3 mar
kierten Ausschnittes
Fig. 5 eine Vorderansicht der erfindungsge
mäßen Wetterschutzjacke gemäß Fig.3, jedoch mit durch die Wetterschutsöffnungen (ösen) durchgesteckter Sicherheitsschlinge
Fig. 6 eine Vergrößerung des in Fig. 5 mar
kierten Ausschnittes
Fig. ? eine Vorderansicht der erfindungsge
mäßen Wetterschutzjacke gemäß Fig.5, jedoch mit verknoteter Sicherheitsschlinge, Karabiner und Laufseilverbindung
Fig. 8 eine Vergrößerung des in Fig. 7 mar
kierten Ausschnittes
Wie der Fig. 1 zu entnehmen, weist die erfindungsgemäße und in erster Linie für alpine Bergwanderer bestimmte Wetterschutajacke Ci) ein Vorderteil (A) auf. Das Vorderteil (A) ist durch eine mittige Vorderöffnung in swei Hälften unterteilt. Mit Hilfe eines Reißverschlußes (2) ist das Vorderteil (A) der- Wetterschutz jacke (1) su öffnen und au schließen. Auf beiden Hälften des Vorderteils (A) sind in senkrechter Anordnung swei rechteckige Klettwollenaussparungen (10) in die Wetterschutzjacke (1) eingearbeitet. Innerhalb der Klettwollenaussparung (10) auf beiden Seiten des Vorderteils (A) der Wetterschutzjacke (1) sind jeweils swei ösen (4) untereinander als die erfindungsgemäßen Wetterschutzöffnungen (3) eingebracht, um unterschiedlichen Körpergrößen gerecht su werden. Neben den Ösen (4) ist jeweils eine durch einen nicht su öffnenden Druckknopf (11) befestigte Verschlußlasche (12) angebracht, deren Innenseite Kletthäkchen aufweist, wodurch sie auf der vorgenannten Klettwolle
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(10) haften. Die Druckknöpfe (11) ermöglichen dabei ein Absenken der Verschlußlasche (12) baw. ein Aufwärtsklappen. Durch diese verstellbaren Verschlußlaschen (12) können die Wetterschutsöffnungen/Ösen (3/4) bei Bedarf freigelegt oder abgedeckt (verschlossen) werden.
Die Wetterschutsöffnungen/Ösen (3/4) werden freigelegt, indem die Verschlußlaschen (12) von der Klettwolle (10) gelöst, nach unten abgeklappt und alsdann wieder mit leichtem Druck auf der Klettwolle (10) fixiert werden, wie dies in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellt ist. Die Wetterschutzöffnungen/Ösen (3/4) liegen nunmehr frei. Geschlossen werden die Wetterschutsöffnungen/ösen (3/4), indem die nach unten abgeklappten Verschlußlaschen (12) von der Klettwolle (10) gelöst, nach oben geklappt und über die Wetterschutsöffnungen/Ösen (3/4) gelegt und auf der Klettwolle fixiert werden. Die Wetterschutzöffnungen ösen (3/4) sind nun wieder geschlossen.
Bei guten Wetterbedingungen wird beim hochalpinen Bergwandern insbesondere beim Überqueren von Gletschern der in Fig. 2 dargestellte herkömmliche Kletter-/Brustgurt (5) über Hemd oder Pullover angelegt. Durch die Schlaufen (9) des Kletter-/Brustgurts (5) wird eine Sicherheitsschlinge (6) gesogen und verknotet. In die Sicherheitsschlinge (8) wird der Karabiner (?) des LaufseiIs (8) eingehakt. Das Wandern am Seil ist nun bei gutem
Wetter möglich.
Bei während der Wandertour auftretendem Wettersturs, wie kaltem Wind, Hagel oder Schnee wird der Bergwanderer sum Schutz einen herkömmlichen Anorak oder dergleichen Jakken anlegen. Allerdings kann er die Jacke nicht vollständig schließen, da das mit dem Kletter-/Brustgurt (5) verbundene Laufseil (8) ein vollständiges verschließen des Reißverschlusses (2) verhindert.
Diesen Nachteil behebt die erfindungsgemäße Wetterschutzjacke (1) mit den Wetterschutzöffnungen/ösen{3/4), Wie bereits erwähnt, liegt der Vorteil der erfindungsgemäßen Wetterschutsjacke (1) in erster Linie darin, den Benutzer gründlich vor Kälte und Naßwerden su schützen.
Zu diesem Zweck wird die erfindungsgemäße Wetterschutzjacke (1) über den Kletter-/Brustgurt (5) angelegt. Die Verschlußlasche (12) oder dergleichen Verschlüsse wird von der Klettwolle (10) gelöst und nach unten abgeklappt und wieder auf der Klettwolle fixiert. Nunmehr wird die Sicherheitsschlinge (6) des unter der Wetterschutsjacke (1) befindlichen Kletter-/Brustgurts (5) durch die Ösen/ Wetterschutsöffnungen (4/3) durchgesteckt, wie in Fig. und Fig. 6 dargestellt.
Anschließend wird der Reißverschluß (2) komplett ge-
schlossen. Nunmehr wird die aus den ösen (4) hängende Sicherheitsschiing'e {6} verknotet. In die aus den Wetterschutsöffnungen/ösen (3/4) herausschauende verknotete Sicherheitsschlinge (6) wird nun der Karabiner (7) des Laufseils (8) eingehakt, wie in Fig. 7 und Fig. 8 dargestellt.
Auf diese Weise ist ein Bergwandern mit vollständig geschlossener Wetterschutzjacke, aber dennoch angeseilt und gesichert gerade auch bei schwerem Wetter möglich. Die Gesundheit und das Leben des Benutzers ist optimal geschützt, insbesondere eine Auskühlung ist durch die erfindungsgemäße Wetterschutzjacke ausgeschlossen.

Claims (3)

Blatt 8 ^ Anlage 2. sum Antrag auf Eintragung eines Gebrauchsmusters SCHDTZANSPRDCH
1. Wetterschutzjacke mit auf beiden Hälften der Vorderseite eingearbeiteten, übereinander liegenden Ösen als Wetterschutzöffnungen, insbesondere geeignet als Sportoberbekleidung für das alpine Bergwandern, dadurch gekennzeichnet,
daß in die beiden Hälften der Vorderseite (A) der Wetterschutzjacke (1) parallel zum Reißverschluß (2) jeweils 3wei senkrecht verlaufende rechteckige Klettwollenaussparungen (10) in die Wetterschutzjacke (1) eingearbeitet sind, in welche auf beiden Seiten jeweils zwei untereinander- liegende Wetterschutzöffnungen/Ösen (3/4) eingearbeitet sind, welche durch mit Druckknopf (11) verstellbaren Verschlußlaschen (12) (mit innenliegenden Kletthäkchen) freigelegt bzw. abgedeckt (verschlossen) werden können, wobei wobei bei geöffneten Wetterschutsöffnungen/ösen (3/4) die Sicherheitsschlinge (6) des Kletter-/-Brustgurts (5) durch die Wetterschutsöffnungen/ösen (3/4) durchgesteckt werden kann, um die Sicherheitsschlinge (6) des Kletter-/Brustgurts (5) su verknoten und an-
schließend mit· dem Karabiner (7) des Laufseils (8) zu verbinden, und daß sich der Reißverschluß {2) an der Vorderseite (A) der Wetterschutz jacke (1) nach dem Anseilen vollständig verschließen läßt.
2. Wetterschutzjacke nach Schutsanspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
- daß die Klettwollenaussparung (10) auf beiden Seiten des Vorderteils (A) der Wetterschutzjacke (1) 20 cm lang und 5 cm breit ist, und
- daß in die Klettwollenaussparung (10) jeweils
zwei ösen (4) mit einem Durchmesser von 12mm eingebracht werden, und
- daß die Verschlußlasche (12) 15 cm lang und 4 cm breit sein soll.
3. Wetterschutzjacke nach Schutsanspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
- daß die Wetterschutsöffnungen (3) durch Klettverschluß, Reißverschluß oder dergleichen Verschlüsse geöffnet oder geschlossen werden können.
DE29517197U 1995-10-20 1995-10-20 Wetterschutzjacke Expired - Lifetime DE29517197U1 (de)

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