DE29517180U1 - Zuschnitt für eine faltbare Aufstelleinrichtung, insbesondere einen Faltkalender - Google Patents
Zuschnitt für eine faltbare Aufstelleinrichtung, insbesondere einen FaltkalenderInfo
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Description
31.10,95
Friedrich Mühihäuser GmbH, Büchenbronner Straße 140, 75173 Pforzheim
Die Erfindung betrifft einen Zuschnitt für eine faltbare Aufstelleinrichtung, insbesondere
einen Faltkalender, der aus mehreren Zuschnittssegmenten besteht, die durch Falteiemente gegeneinander beweglich sind, wobei mindestens eines der
Zuschnittsegmente als ein Aufnahmesegment ausgebildet ist, auf oder in dessen Aufnahmefläche ein aufzustellendes Objekt aufnehmbar ist, sowie eine derartige
faltbare Aufstei !einrichtung.
Ein derartiger Zuschnitt sowie eine derartige Aufstelleinrichtung sind bekannt und
werden insbesondere als Faltkalender eingesetzt, bei denen folglich das in der Aufnahmefläche des Aufnahmesegments des Zuschnitts aufnehmbare Objekt eine
Anzahl von Kalenderblättern ist
Die bekannten Zuschnitte sowie die bekannten Aufsteileinrichtungen besitzen
den Nachteil, daß ihr Zusammenbau relativ aufwendig ist, was sich in nachteiliger
Art und Weise in erhöhten Herstellungskosten niederschlägt. Außerdem bauen die bekannten faltbaren Aufstelleinrichtungen relativ voluminös aus, so daß ihr
Versand erschwert und damit in nachteiliger Art und Weise verteuert wird.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Zuschnitt der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, daß aus dem erfindungsgemäßen Zuschnitt in besonders einfacher Art und Weise eine Abstelleinrichtung, insbesondere ein Faltkaiender,
herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Zuschnitt mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird in besonders einfacher Art und
Weise ein Zuschnitt für eine Aufstelleinrichtung geschaffen, der es in vorteilhafter
Art und Weise .ermöglicht, daß das Aufrichten der erfindungsgemäßen Abstelleinrichtung
aus dem Zuschnitt unkompliziert durchführbar ist, da hierzu nur wenige einfache Faltvorgänge der Zuschnittssegmente des erfindungsgemäßen Zuschnitts
um ihre Faltungseiemente sowie eine mechanische Verbindung zweier Segmente des gefalteten Zuschnitts an lediglich zwei Punkten erforderlich ist. Ein
weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Zuschnitts besteht darin, daß die aus ihm hergestellte Aufstelleinrichtung besonders kompakt baut, so daß in vorteiihafter
Art und Weise ein Postversand der erfindungsgemäßen faltbaren Aufstelleinrichtung
in einem Standardumschlag durchführbar ist. Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Verriegelungselemente ist ein besonders einfaches
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Überführen der flach gefalteten erfindungsgemäßen Aufstelleinrichtung in ihre
Gebrauchsposition möglich, wobei in vorteilhafter Art und Weise eine selbsttätige
Arretierung und Stabilisierung der aufgerichteten Aufstelleinrichtung erzielbar ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den beiden Ausführungsbeispielen
zu entnehmen, welche im folgenden anhand der Figuren beschrieben werden. Es zeigen:
Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Zuschnitts,
und
und
Figur 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Zuschnitts.
Der in Figur 1 dargestellte, allgemein mit 1 bezeichnete Zuschnitt besitzt eine im
wesentlichen rechteckige Kontur, welche von zwei Längsrändern 2a und 2b und zwei mittels Faltelemente 4a-4c verbundene Querrändern 2c und 2d begrenzt
wird. Der Zuschnitt 1 weist nun im wesentlichen vier über Faltungselemente 4a-4c verbundene Zuschnittssegmente 3a-3d auf, wobei das in Figur 1 linke Zuschnittssegment
3a als ein Aufnahmesegment für ein Objekt ausgebildet ist, welches mit der aus dem Zuschnitt 1 hergestellten Aufstelleinrichtung zur Schau gestellt
werden soll. Die in Figur 1 untere, nicht sichtbare Fläche des Aufnahmesegments 3a ist folglich als Aufnahmefläche 3a1 ausgebildet, auf oder in der das auszustellende
Objekt aufnehmbar ist. Im Falle der Verwendung der aus dem beschriebenen
Zuschnitt 1 hergestellten Aufstelleinrichtung als Faltkalender sind also
auf der Aufnahmefläche 3a1 des Aufnahmesegments 3a des Zuschnitts 1 ein
oder mehrere Kalenderblätter befestigt.
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Der Zuschnitt 1 besteht in bevorzugter Weise aus Papier, Pappe oder Karton. In
diesem Fall sind die Faltelemente 4a-4c des Zuschnitts 1 besonders einfach
durch das Papier-, Pappe- oder Kartonmaterial nicht vollständig durchdringende Einschnitte herstellbar. Es ist aber auch durchaus möglich, den Zuschnitt 1 aus
anderen Materialien - wie z.B. Kunststoff oder dünnen Metallfolien - herzustellen
und entsprechende Faltelemente 4a-4c zur gelenkigen Verbindung der einzelnen
Zuschnittselemente 3a-3d des Zuschnittsi vorzusehen.
Das Aufnahmesegment 3a des Zuschnitts ist über ein erstes Faltelement 4a mit
dem zweiten Zuschnittssegment 3b des Zuschnitts 1 verbunden, und zwar derart, daß bei einem späteren Faltvorgang des Zuschnitts 1 zur Herstellung der Aufstelleinrichtung
die in Figur 1 obere, also der Aufnahmefläche 3a1 gegenüberliegende
Fläche 3a" des Aufnahmesegments 3a in (teilweise) Anlage zur in Figur 1 oberen Fläche 3b" des zweiten Zuschnittssegments 3b des Zuschnitts 1 gebracht
werden kann.
Das sich an das Aufnahmesegment 3a anschließende zweite Zuschnittssegment
3b des Zuschnitts 1 ist um ein zweites Faltelement 4b relativ zum dritten Zuschnittssegment-3c
beweglich, und zwar derart, daß die Fläche 3c" des dritten Zuschnittssegments 3c zur Fläche 3b" des zweiten Zuschnittssegments 3b bewegt
werden kann.
Das sich an das dritte Zuschnittssegment 3c anschließende vierte Zuschnittssegment
3d ist um ein drittes Faltelement 4c gegenüber dem dritten Zuschnittssegment 3c beweglich, und zwar derart, daß seine Fläche 3d" zu der Fläche 3c" bewegbar
ist.
Wichtig ist nun die Ausbildung des vorzugsweise zweiten und des vierten Zuschnittssegments
3b, 3d mit korrespondierenden Verriegeiungselementen 10
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bzw. 20, welche dazu dienen, daß die aus dem Zuschnitt 1 faltbare Aufstelleinrichtung
besonders einfach aus ihrer gefalteten, flachen Lage in ihre Gebrauchsposition übergeführt und in dieser verriegelt werden kann: Hierzu ist das Verriegelungselement
10 des zweiten Zuschnittssegments 3b vorzugsweise als ein Iaschenartiges
Element ausgebildet, welches entlang der Schnittlinie 13 vom übrigen Zuschnitt 1 getrennt und entlang von Faltungselementen 18a und 18b in die
Zeichenebene der Figur 1 hinein schwenkbar ist. Hierbei ist bevorzugt, daß die Ausbildung der Faltungseiemente 18a und 18b des Verriegelungselements 10
derart ist, daß diese einer Auslenkung des Verriegelungseiements 10 aus der Ebene des Zuschnitts 1 einen gewissen Widerstand entgegensetzen, so daß bei
ausgelenktem Verriegelungselement 10 eine rückstellende Kraft gegeben ist, welche versucht, das Verriegelungselement 10 in die Ebene des Zuschnitts 1
zurückzudrehen.
Bezüglich des Verriegelungselements 10 muß noch aufgeführt werden, daß ausweislich
der Figur 1 sich das laschenartige Verriegelungselement 10 über den Bereich des zweiten Zuschnittssegments 3b hinaus auch in den Bereich des dritten
Zuschnittssegments 3c des Zuschnitts 1 erstreckt. Eine derartige Ausführungsform
ist aber nicht zwingend, da es vielmehr auch möglich ist, daß das erste Verriegelungsiement 10 des zweiten Zuschnittssegments 3b auch vollständig innerhalb
des zweiten Zuschnittsbereichs 3b liegen kann.
Das Verriegelungselements 10 weist nun eine Ausnehmung 11 auf, deren Form
auf einen Vorderteil 20a des als laschenartigen Vorsprung ausgebildeten, unbeweglich
mit dem vierten Zuschnittssegment 3d verbundenen zweiten Verriegelungselement 20 abgestimmt ist: Die Ausnehmung 11 weist an ihrer den Faltungselementen
18a und 18b zugewandten Seite einen nach innen ragenden Vorsprung
12 auf, der hinsichtlich seiner Dimensionierung, insbesondere seiner Breite b, derart ausgebildet ist, daß er in eine Ausnehmung 21 des zweiten Verriegelungselements
20 eintauchen kann und in eingetauchtem Zustand das Verriegelungselement 20 gegen ein unbeabsichtigtes Herausziehen in seiner
Längsrichtung sichert. Die Gesamtbreite B der Ausnehmung 11 des ersten Verriegelungselements
10 ist derart bemessen, daß ein Bereich 20a1 des Vorderteils
20a des zweiten Verriegelungselements 20 in die Ausnehmung 11 paßt und das
zweite Verriegelungselement 20 sich mit seinen Rändern 22a und 22d an dem die Ausnehmung 11 des ersten Verriegelungselements 10 umgebenden Bereich
der Fläche 10' des Verriegelungselements 10 abstützt. Hierbei ist der Abstand
der Ränder 22a, 22b des zweiten Verriegelungselements 20 von dessen Ausnehmung
21 derart bemessen, daß durch den Anschlag der Ränder 22a, 22b an der in Figur nicht sichtbaren, unteren Fläche 10' des ersten Verriegelungselements
10 die Ausnehmung 21 unter dessen Vorsprung 12 positioniert wird. Um den Einführvorgang
des Vorderteiles 20a des zweiten Verriegelungselements 20 in die Ausnehmung 11 des ersten Verriegelungsteils 10 zu erleichtern, weist dieser Vorderteil
20a des zweiten Verriegelungselements 20 als Einbführschrägen ausgebildete
Schultern 23a, 23b auf.
Die Herstellung einer Aufstelleinrichtung aus dem Zuschnitt 1 verläuft nun wie
folgt: Zuerst wird das vierte Zuschnittssegment 3d samt dem unbeweglich mit ihm verbundenen zweiten Verriegelungselement 20 um das dritte Faltungselement 4c
geklappt, so daß die Fläche 3d" des vierten Zuschnittssegments 3d an der Fläche 3c" des dritten Zuschnittssegments 3c und die Fläche 20" des zweiten Verrielungselements
20 an der Fläche 10" des erste Verriegelungselements 10 anliegt. Danach wird das ersten Zuschnittssegment 3a um das erste Faltelement 4a
geschwenkt, bis dessen Fläche 3a" auf der der Fläche 20" gegenüberliegenden, in Figur 1 nicht sichtbaren, unteren Fläche 20' des zweiten Verriegelungselements
20 und der der Fläche 3d' des vierten Zuschnittssegments 3d Fläche 20'
anliegt. Anschließend wird das erste Zuschnittssegment 3a am zweiten Zuschnittssegment
3b befestigt, indem vorzugsweise zwei Klammern oder Klebstoff verwendet wird.
Um nun diese aus dem Zuschnitt 1 hergestellte faltbare Aufstelleinrichtung aus
ihrer flachen, gefalteten Position in ihrer Gebrauchsposition zu bewegen, wird
das vierte Zuschnittssegment 3d entlang des dritten Faltungselements 4c in Richtung
zur Aufnahmefläche 3a' des ersten Zuschnittssegments 3a gedreht. Dies bewirkt, daß das fest mit dem vierten Zuschnittssegment 3d verbundene zweite Verriegelungselement
20 auf die Fläche 10" des ersten Verriegelungselements 10
drückt und derart dieses nach außen, d.h. in Figur 1 nach hinten, auslenkt. Nachdem
durch eine entsprechende Schwenkbewegung des vierten Zuschnittssegments 3d der hierbei entlang der Fläche 10" gleitende Vorderteil 20a des zweiten
Verriegelungselements 20 in eine Position gebracht wurde, in der er sich über der Ausnehmung 11 des ersten Verriegelungselements 10 befindet, taucht dieser
Vordertei! 20a durch die rücktreibende Kraft des ersten Verriegelungslements 10 in die Ausnehmung 11 ein, bis die Ränder 22a und 22b des zweiten Verriegelungselements
20 an der Fläche 10' des ersten Verriegelungselements 10 ansetzen,
so daß die Ausnehmung 21 des zweiten Verriegelungselements 20 unter dem Vorsprung 12 der Ausnehmung 11 des ersten Verriegelungselements 10
positioniert ist. Durch ein leichtes Zurückbewegen des vierten Zuschnittssegments
3d wird bewirkt, daß der Vorsprung 12 in die Ausnehmung 21 einschnappt, so daß das zweite Verriegelungselement 20 im ersten Verriegelungselement 10
arretiert ist. Auf diese Art und Weise wird in besonders einfacher Art und Weise
eine sichere Aufrichtung der Aufstelleinrichtung erreicht, wobei dann eine Standfläche
der Aufstei!einrichtung durch das dritte Zuschnittssegment 3c und den unteren
Rand 14 des ersten Verriegelungseiements 10 ausgebildet wird.
In Figur 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Zuschnitts 101 für eine Aufstelleinrichtung
dargestellt, welches im wesentlichen wie das erste Ausführungsbeispiel aufgebaut ist, so daß beim zweiten Ausführungsbeispiel die den Teilen
des ersten Ausführungsbeispiels entsprechenden Teile in Figur 2 mit einer um 100 erhöhten Bezugsziffer bezeichnet und nicht mehr näher beschrieben werden.
Der von Längsrändern 102a, 102b und Querrändern 102c, 102d begrenzte Zuschnitt
101 weist somit vier Zuschnittssegmente 103-103d auf, welche - wie die
Zuschnittssegmente 3a-3d des Zuschnitts 1 des ersten Ausführungsbeispiels um drei Faltelemente 104a-104c faltbar sind. Der Zuschnitt 101 unterscheidet
sich vom Zuschnitt 1 im wesentlichen durch die Ausbildung des dritten Zuschnittssegments
103c sowie der den Verriegelungselementen 10 und 20 entsprechenden Verriegelungselemente 110, 120. Wie aus Figur 2 leicht ersichtlich
ist, weist das dritte Zuschnittssegment 103c eine vorzugsweise in das zweite Zuschnittssegment
103b hineinragende Klappe 105 auf, weiche vom übrigen Bereich des zweiten Zuschnittssegments 103b sowie vom ersten Verriegelungselement
110 durch eine Schnittlinie 106 getrennt ist. Wie aus der weiter unten folgenden
Beschreibung noch ersichtlich werden wird, bildet die Klappe 105 zusammen
mit dem dritten Zuschnittssegment 103c eine Standfläche für eine aus dem
Zuschnitt 101 hergestellte Aufstelleinrichtung aus.
Das durch eine Schnittlinie 113 vom Zuschnitt 101 getrennte erste Verriegelungselement
110 des Zuschnitts 101 ist - wie das erste Verriegelungselement 10 des
Zuschnitts 1 - über ein Faltelement 118 mit dem zweiten Zuschnittsbereich 103b
verbunden, welches ebenfalls eine rücktreibende Kraft auf das ausgelenkte Verriegelungselement
110 hervorruft. Das vorzugsweise !aschenartig ausgebildete erste Verriegelungselement 110 weist an seinem unteren Ende 110a zwei Einkerbungen
111a und 111b auf, welche ein schwaibenschwanzförmiges Vorderteil
110a ausbilden und derart bemessen sind, daß der zwischen den Einkerbungen
111a und 111b verbleibende Bereich des Verriegelungselements 110 eine Breite
b aufweist, welcher der Breite b' einer an einem Vorderteil 120a des zweiten Verriegelungselements
120 angeordneten Ausnehmung 121 entspricht.
Bei der Herstellung der gefalteten Aufstelleinrichtung aus dem Zuschnitt 101, der
in entsprechender Weise wie der Zuschnitt 1 gefaltet wird, greifen an die Ausnehmung
121 des Vorderteils 101a des zweiten Verriegelungselements 120 anschließende Schultern 122a, 122b in die Einkerbungen 111a und 111b ein und
arretieren derart die Aufstelleinrichtung in ihrer Gebrauchsposition. Die Drehung
des vierten Zuschnittssegments 103d bewirkt hierbei, daß die Klappe 105, welche fest mit dem dritten Zuschnittssegment 103c verbunden ist, aus der Ebene
-9-
des Zuschnitts 101 herausgedreht wird und dabei zusammen mit dem dritten Zuschnittssegment
103c eine Standfläche für die Aufstelleinrichtung ausbildet.
Claims (16)
1. Zuschnitt für eine faltbare Aufstellrichtung, insbesondere einen Faltkalender,
der aus mehreren Zuschnittssegmenten (3a-3d; 103a-103d) besteht, die um
Faitungselemente (4a-4c; 104a-104c) gegeneinander beweglich sind, wobei
mindestens eines der Zuschnittssegmente (3a; 103a) als ein Aufnahmesegment
ausgebildet ist, auf oder in dessen Aufnahmefläche (3a1; 103a1) ein aufzustellendes
Objekt aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmesegment (3a; 103a') um ein erstes Faltungselement (4a; 104a) in Richtung
einer der Aufnahmefläche (3a1; 103a') des Aufnahmesegments (3a;
103a) des Zuschnitts (1; 101) gegenüberliegenden Fläche (3b"5 103b") des
an das Aufnahmesegment (3a; 103a) anschließenden zweiten Zuschnittssegments (3b; 103b) schwenkbar ist, daß das zweite Zuschnittssegment (3b;
103b) ein erstes Verriegelungsement (10; 110) aufweist, das um ein weiteres
Faltungselement (18a, 18b; 118) aus der Fläche des Zuschnitts (1; 101) in
Richtung der Aufnahmeflächen (3a1; 103a1) beweglich ist, daß das dritte Zuschnittssegment
(3c; 103c) um ein zweites Faltungselement (4b; 104b) derart gegenüber dem zweiten Zuschnittssegment (3b; 103b) beweglich ist, daß seine
Fläche (3c; 103c) in Richtung der vorgenannten Fläche (3b"; 103b") des
zweiten Zuschnittssegments (3b; 103b) bewegbar ist, daß das Zuschnittssegment
(3b; 1Ö3b) um ein drittes Faltungselement (4c; 104c) gegenüber dem
vierten Zuschnittssegment (3d; 103d) derart beweglich ist, daß seine Fläche (3d"; 103d") in Richtung der vorgenannten Fläche (3c", 103c") des dritten Zuschnittssegments
(3c; 103c) beweglich ist, daß das vierte Zuschnittssegment (3d; 103d) ein zweites Verriegelungselement (20; 120) aufweist, welches unbeweglich
gegenüber dem vierten Zuschnittssegment (3d; 103d) angeordnet ist.
2. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im gefalteten Zustand
des Zuschnitts (1; 101) das zweite Verriegelungselement (20; 120) am
ersten Verriegelungselement (10; 110) des Zuschnitts (1; 101) angreift, und
daß das erste Zuschnittssegment (3a; 103a) am zweiten Verriegelungselement (20; 120) des Zuschnitts (1; 101) angreift.
3. Zuschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Verriegelungselement (10; 110) ein Rastelement (11; 111a, 111b) aufweist,
das in ein korrespondierend ausgebildetes Rastelement (21; 121) des zweiten Verriegelungseiements (20; 120) in Eingriff bringbar ist.
4. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Verriegelungselement (10; 110) mit dem zweiten Zuschnittssegment
(3b; 103b) verbindende Faitelement (18a, 18b; 108) derart ausgebildet ist,
daß es einer Auslenkung dieses Verriegelungselements (10; 110) eine rückstellende
Kraft entgegensetzt.
5. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rastelement des ersten Verriegelungseiements (10) des Zuschnitts (1) als eine Ausnehmung (11) ausgebildet ist, die einen nach innen ragenden
Vorsprung (12) aufweist, und daß das Rastelement (21) des zweiten Verriegelungselements
(20) des Zuschnitts (1) als eine Ausnehmung (21) ausgebildet ist, in die der Vorsprung (12) der Ausnehmung (11) des ersten Verriegelungselements
(10) eingreifbar ist.
6. Zuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil (20a)
des zweiten Verriegelungselements (20) Ränder (22a, 22b) aufweist, die in
einem derartigen Abstand unterhalb der Ausnehmungen (11) des zweiten
Verriegelungseiements (20) angeordnet sind, daß bei in Anlage an der unteren Fläche (101) des ersten Verriegelungselements (10) befindlichen Rändern
(22a, 22b) die Ausnehmung (21) des zweiten Verriegelungseiements (20)
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unter dem Vorsprung (12) des ersten Verriegelungselements (10) positioniert
ist.
7. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorderteil (20a) das zweiten Verriegelungselements (20) des Zuschnitts
(1) als Schultern (23a, 23b) ausgebildete Einführschrägen aufweist.
8. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rastelement (111a, 111b) des zweiten Verriegelungselements (120) des
Zuschnitts (101) als mindestens eine Einkerbung (111a, 111b) ausgebildet
ist, und daß das Rastelement des zweiten Verriegelungselements (120) als
eine Ausnehmung (121) ausgebildet ist.
9. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zuschnitt aus Papier oder Pappe oder Karton besteht.
10. Zuschnitt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines
der Faltungselemente (4a-4c; 104a-104c; 18a, 18b; 118) des Zuschnitts (1;
101) als ein" das Material des Zuschnitts (1; 101) nicht vollständig durchdringender
Einschnitt ausgebildet ist.
11. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zuschnitt (101) eine eine Standfläche für eine aus dem Zuschnitt (101) gefertigte Aufstelleinrichtung ausbildende Klappe (105) aufweist.
12. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Aufnahmefläche (3a1; 103a') des Aufnahmesegments (3a; 103a) des
Zuschnitts (1; 101) mindestens ein Kalenderblatt befestigt ist.
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13. Zuschnitt nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt als
Zuschnitt für einen Faltkalender ausgebildet ist.
14. Faltbare Aufstelleinrichtung, insbesondere für einen Faltkalender, gekennzeichnet
durch einen Zuschnitt (1; 101) der aus mehreren Zuschnittssegmenten {3a-3d; iÖ3a-1Ö3d) besteht, die um Faitungselemente {4a-4c; 1Ö4a-1Ö4c)
gegeneinander beweglich sind, wobei mindestens eines der Zuschnittssegmente (3a; 1Ö3a) als ein Äufnahmesegment ausgebildet ist, auf oder in dessen
Aufnahmefläche {3a1; 103a') ein aufzustellendes Objekt aufnehmbar ist,
wobei das Aufnahmesegment (3a; 103a1) um ein erstes Faltungselement (4a;
iÖ4a) in Richtung einer der Äufnahmefiäche (3a*; 103a') des Äufnahmesegments
(3a; 1Ö3a) des Zuschnitts (1; 101) gegenüberliegenden Fläche (3b",
1Ö3b") des an das Äufnahmesegment (3a; 1Ö3a) anschließenden zweiten Zuschnittssegments
(3b; 103b) schwenkbar ist, wobei das zweite Zuschnittssegment (3b; 103b) ein erstes Verriegelungsement (10; 110) aufweist, das um ein
weiteres Faltungselement (18a, 18b; 118) aus der Fläche des Zuschnitts (1;
101) in Richtung der Aufnahmeflächen (3a*; 103a') beweglich ist, wobei das
dritte Zuschnittssegment (3c; 1Ö3c) um ein zweites Faltungselement (4b;
104b) derart, gegenüber dem zweiten Zuschnittssegment (3b; 103b) beweglich
ist, daß seine Fläche (3c; 103c) in Richtung der vorgenannten Fläche (3b"; 103b") des zweiten Zuschnittssegments (3b; 103b) bewegbar ist, wobei
das dritte Zuschnittssegment (3b; 103b) um ein drittes Faltungseiement (4c;
1Ö4c) gegenüber dem vierten Zuschnittssegment (3d; 103d) derart beweglich
ist, daß seine Fläche (3d"; 1Ö3d") in Richtung der vorgenannten Fläche (3c11,
103c") des dritten Zuschnittssegments (3c; 103c) beweglich ist, und wobei das vierte Zuschnittssegment (3d; 103d) ein zweites Verriegelungselement
(2Ö; 12Ö) aufweist, welches unbeweglich gegenüber dem vierten Zuschnittssegment
(3d; 1 Ö3d) angeordnet ist.
-14-
15. Faltbare Aufstelleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Aufnahmefläche (3a';103a') mindestens ein Kalenderblatt angeordnet
ist.
16. Faltbare Aufstelleinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufstelleinrichtung als Faltkalender ausgebildet ist.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29517180U Expired - Lifetime DE29517180U1 (de) | 1995-10-31 | 1995-10-31 | Zuschnitt für eine faltbare Aufstelleinrichtung, insbesondere einen Faltkalender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29517180U1 (de) |
-
1995
- 1995-10-31 DE DE29517180U patent/DE29517180U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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