DE29517612U1 - Mischtransportvorrichtung - Google Patents
MischtransportvorrichtungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/60—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
- B01F27/72—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis with helices or sections of helices
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Description
1
Mischtransportvorrichtung.
Mischtransportvorrichtung.
Die Erfindung betrifft eine Mischtransportvorrichtung, die ein Haupttransportsystem mit einer Führung umfaßt und
zumindest eine in der Führung gemäß der Längsrichtung montierte Hilfstransportschraube und Mittel zum Antrieb
dieser Hilfstransportschraube.
Derartige Vorrichtungen werden zum Mischen von festen und flüssigen Stoffen verwendet, die dabei durch das
Haupttransportsystem transportiert werden. An der Außenseite der Hilfstransportschraube, womit ein Teil
dieser Stoffe in entgegengesetzter Richtung bewegt wird, findet ein starkes Vermischen statt.
In bekannten Vorrichtungen wird die Führung des Haupttransportsystems durch eine geneigte, rotierende
Trommel gebildet, an deren Innenseite Rippen stehen. Durch die Hilfstransportschraube werden die Stoffe in die
Richtung des oberen Endes der Trommel transportiert, während sich an der Innenseite der Trommelwand Stoffe
nach dem unteren Ende zu bewegen.
Durch die Trommel ist eine derartige Konstruktion relativ teuer und umfangreich.
Die Erfindung hat zum Ziel, diesen Nachteil zu vermeiden und eine Mischtransportvorrichtung zur Verfügung zu
stellen, die von einfacher Konstruktion ist und ein sehr gutes Vermischen gestattet.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung erreicht, indem das Haupttransportsystem eine achslose Haupttransportschraube
umfaßt, die in der Längsrichtung der Führung montiert ist und welche die Hilfstransportschraube umgibt, und Mittel
zum Antrieb dieser Haupttransportschraube, so daß sie einen Transport in entgegengesetzter Richtung des
Transports durch die Hilfstransportschraube bewirkt.
Dadurch, daß die beiden Schrauben einen Transport in entgegengesetzter Richtung bewirken, entsteht auf dem
Außenumfang der Hilfstransportschraube ein starkes Vermischen. An der Abfuhrseite der Haupttransportschraube
sind die transportierten Produkte innig vermischt.
Die Windungen der Haupttransportschraube und der Hilfstransportschraube können in derselben Richtung
gedreht sein, in welchem Fall die Mittel zum Antrieb dieser Transportschrauben sie in entgegengesetzter
Richtung antreiben. Diese Windungen können auch in entgegengesetztem Sinn gedreht sein, während die Mittel
zum Antrieb der Transportschrauben sie in derselben Richtung antreiben.
Die Mittel zum Antrieb der Hilfstransportschraube und die Mittel zum Antrieb der Haupttransportschraube können
gemeinsam sein. Sie können auch über eine Übersetzung aneinandergekoppelt oder unabhängig voneinander sein, so
daß eine unterschiedliche Antriebsgeschwindigkeit beider Transportschrauben möglich ist. Diese Antriebsgeschwindigkeit
kann sogar einstellbar sein.
Die Hilfstransportschraube kann auch eine achslose Transportschraube sein.
Mit der Absicht, die Merkmale der Erfindung zu verdeutlichen, ist hiernach, als Beispiel ohne jeden
einschränkenden Charakter, eine bevorzugte Ausführungsform einer Mischtransportvorrichtung gemäß der Erfindung
beschrieben, unter Verweis auf die beigefügte Zeichnung, worin schematisch ein Querschnitt einer derartigen
3
Vorrichtung dargestellt ist.
Vorrichtung dargestellt ist.
Wie in der Figur dargestellt, umfaßt die Mischtransportvorrichtung
hauptsächlich eine Führung 1, eine darin montierte Hilfstransportschraube 2, durch einen Motor 3
gebildete Mittel, die die Hilfstransportschraube 2 antreiben, eine Haupttransportschraube 4, die in der
Führung 1 die Hilfstransportschraube 2 umgibt, und durch einen Motor 5 gebildete Mittel, die die
Haupttransportschraube 4 antreiben. "~
Die Führung 1 ist ein an beiden Enden verschlossenes horizontales Rohr. An einem Ende ist sie oben in ihrer
Seitenwand mit einer Füllöffnung 6 versehen, woran eine Zufuhrleitung 6 anschließt, die auf einem Trichter 7
endet, in den die zu vermischenden und zu transportierenden Stoffe A und B gebracht werden.
Am gegenüberliegenden Ende ist die Führung 1 unten mit einer Abfuhröffnung 8 versehen, woran eine Abfuhrleitung
9 anschließt, durch die das Gemisch AB abgeführt wird.
Die Hilfstransportschraube 2 ist axial in der Führung 1 angebracht. Der Motor 3 befindet sich außerhalb der
Führung 1 und treibt über ein Lager 10 durch ein verschlossenes Ende diese Hilfstransportschraube 2 an.
Diese letztere ist so gedreht und wird so vom Motor 3 angetrieben, daß sie in der Richtung von der
Abfuhröffnung 8 zur Füllöffnung 6 transportiert. Sie ist vom achslosen Typ.
Die Haupttransportschraube 4 ist eine achslose Schraube, die die Hilfstransportschraube 2 koaxial von unter der
Füllöffnung 6 bis an die Abfuhröffnung 8 umgibt. Die Gewindesteigung dieser Haupttransportschraube 4 ist
kleiner als oder gleich der Gewindesteigung der
4
Hilfstransportschraube 2.
Hilfstransportschraube 2.
Die Windungen der Transportschrauben 2 und 4 sind in entgegengesetztem Sinn gedreht, während der Motor 5
außerhalb der Führung 1 angebracht ist und die Haupttransportschraube 4 über ein Lager 11 durch ein
verschlossenes Ende der Führung 1 in derselben Richtung antreibt wie die Drehrichtung der Hilfstransportschraube
2, so daß die Haupttransportschraube 4 einen Transport in der gewünschten Transportrichtung, das heißt, von der
Füllöffnung 6 zur Abfuhröffnung 8, bewirkt.
Durch die Haupttransportschraube 4 werden die Stoffe A und B von der Füllöffnung 6 zur Abfuhröffnung
transportiert. Ein Teil dieser transportierten Stoffe wird jedoch durch die Hilfstransportschraube 2 in
entgegengesetzter Richtung zurückgeführt. Hierdurch entsteht am Umfang dieser Hilfstransportschraube 2 eine
starke Vermischung der Stoffe A und B. Die Stoffe, die über die Abfuhröffnung in die Abfuhrleitung 9 gelangen,
sind innig vermischt. Ein gutes Vermischen wird, abhängig von den zu vermischenden Produkten, mit einem Füllgrad im
Mischsystem von 30% bis 100% erreicht.
Die Fördermenge der Mischtransportvorrichtung und das Vermischen können angepaßt werden, beispielsweise an die
Art der Stoffe, nicht nur durch Regeln der Zufuhr dieser Stoffe, sondern auch durch das Einstellen der
Antriebsgeschwindigkeiten der Transportschrauben 2 und 4 und das Festlegen der Gewindesteigung dieser Transportschrauben
.
Auch die Abmessungen der Transportschrauben, insbesondere die Länge und die Gewindesteigung, können in Funktion der
zu vermischenden Stoffe gewählt werden. Diese Stoffe können sowohl feste als auch flüssige Stoffe sein, oder
der eine ein fester Stoff und der andere ein flüssiger Stoff. Die Anzahl von Stoffen ist auch nicht auf zwei
beschränkt.
In einer Variante sind die Windungen der Transportschrauben 2 und 4 in demselben Sinn gedreht,
während die Motoren 3 und 5 diese Transportschrauben 2 und 4 in entgegengesetzter Richtung antreiben.
Die vorangehend beschriebenen Mischtransportvorrichtungen sind von einfacher Konstruktion und relativ preiswert.
Sie sind relativ kompakt. Dennoch gestatten sie ein gutes Vermischen.
Die vorliegende Erfindung ist keineswegs auf die vorangehend beschriebenen und in den Figuren
dargestellten Ausfuhrungsformen beschränkt, vielmehr
können derartige Mischtransportvorrichtungen in verschiedenen Varianten verwirklicht werden, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Insbesondere muß die Führung nicht notwendigerweise horizontal angebracht sein. Sie kann schräg verlaufen und
selbst vertikal angebracht sein, wobei der resultierende Transport durch die Schwerkraft mitbestimmt wird.
Die Füllöffnung und die Abfuhröffnung müssen nicht notwendigerweise in den Seitenwänden der Führung
angebracht sein. Auch können mehr als eine Füllöffnung beziehungsweise Abfuhröffnung vorhanden sein,
beispielsweise eine Füllöffnung für jeden Stoff.
An der Zufuhrleitung oder den Zufuhrleitungen muß nicht
notwendigerweise ein Trichter anschließen. 35
Die Vorrichtung kann Teil eines größeren Transportsystems
• *
sein. Dieses Transportsystem ist vorzugsweise ein geschlossenes System, woran eventuell eine Absaugeinrichtung
für das Verhindern oder Behandeln von Gas-, Dampf- oder Geruchsbelästigung angeschlossen werden kann.
5
Die Anzahl Transportschrauben in der Führung ist nicht auf zwei beschränkt. Ein oder mehr andere Paare einander
umgebender Transportschrauben können in der Führung angebracht sein. Die Vorrichtung kann mehrere
Hilfstransportschrauben umfassen, so daß eine Haupttransportschraube
zwei oder mehr Hilfstransportschrauben umgibt, wobei diese Hilfstransportschrauben sich
nebeneinander befinden können oder ihrerseits einander umgeben können.
Die Hilfstransportschraube muß nicht notwendigerweise achslos sein. Auch die Haupttransportschraube muß nicht
über die gesamte Länge achslos sein, sofern sie nicht mit ihrer gesamten Länge die Hilfstransportschraube umgibt.
Die Transportschrauben können statt axial exzentrisch in der Führung angebracht sein.
Claims (9)
1.- Mischtransportvorrichtung, die ein Haupttransportsystem mit einer Führung (1) und zumindest eine in der
Führung (1) gemäß der Längsrichtung montierte Hilfstransportschraube (2) und Mittel (3) zum Antrieb
dieser Hilfstransportschraube (2) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Haupttransportsystem eine achslose
Haupttransportschraube (4) umfaßt, die in "der Längsrichtung der Führung (1) montiert ist und die die
Hilfstransportschraube (2) umgibt, und Mittel (5) zum Antrieb dieser Haupttransportschraube (4), so daß sie
einen Transport in der entgegengesetzten Richtung des Transports durch die Hilfstransportschraube (2) bewirkt.
2.- Mischtransportvorrichtung gemäß dem vorgenannten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der
Haupttransportschraube (4) und der Hilfstransportschraube (2) in entgegengesetztem Sinn gedreht sind und die Mittel
(3-5) zum Antrieb dieser Transportschrauben (2-4) sie in derselben Richtung antreiben.
3. - Mischtransportvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Windungen der Transportschrauben (2-4) in demselben Sinn verlaufen, während die Mittel (3-5)
zum Antrieb der Transportschrauben (2-4) sie in entgegengesetzer Richtung antreiben.
4.- Mischtransportvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindesteigung
der Haupttransportschraube (4) kleiner ist als die oder gleichwertig der Gewindesteigung der
Hilfstransportschraube (2).
5. - Mischtransportvorrichtung gemäß einem der vorgenann-
ten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (3)
zum Antrieb der Hilfstransportschraube (2) und die Mittel
(5) zum Antrieb der Haupttransportschraube (4) voneinander unabhängig sind.
5
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6.- Mischtransportvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfstransportschraube
(2) eine achslose Transportschraube ist.
10
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7.- Mischtransportvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschrauben
(2-4) koaxial sind.
8.- Mischtransportvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
(1) ein Rohr ist und die Haupttransportschraube (4) koaxial in diesem Rohr ausgerichtet ist.
9.- Mischtransportvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie Teil eines
geschlossenen Transportsystems ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| BE9401025A BE1008962A3 (nl) | 1994-11-16 | 1994-11-16 | Mengtransportinrichting. |
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