DE29516370U1 - Einrichtung zum Auskleiden eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen und angrenzenden Dacheindeckungsplatten - Google Patents
Einrichtung zum Auskleiden eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen und angrenzenden DacheindeckungsplattenInfo
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Description
{B:FLG355T1.TAT)
Einrichtung zur Auskleidung eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen und angrenzenden Dacheindeckungsplatten
Eine Einrichtung zur Auskleidung eines Bauwerkspalts zwisehen
Abdecksteinen und angrenzenden Dacheindeckungsplatten ist aus der EP O 288 020 bekannt. Sie besteht aus
einem die Firstlatte teilweise umfassenden Firsthelm, an den sich zu beiden Seiten Flügelteile winkelverstellbar
anschließen, die die Randbereiche der angrenzenden Dach-
■20 eindeckungsplatten dichtend, jedoch belüftbar übergreifend
und hierzu wenigstens in Bereichen außerhalb des Firsthelms mit Belüftungsöffnungen versehen sind. Zu
diesem Zweck ist der Firsthelm auf seiner der Firstlatte zugewandten Unterseite und auf der Oberseite seiner Be-
2^ reiche mit senkrecht zur Firstlatte verlaufenden Auflagern
als Erhabenheiten zur Sicherstellung eines Luftdurchtrittsspaltes versehen.
Sowohl der Aufbau als auch die Verlegung der bekannten Auskleidungseinrichtung ist aufwendig. Darüber hinaus
erfolgt eine ungenügende Auskleidung des Luftspalts. Hinzu kommt, daß der aufsetzende Gratstein nur mit seiner
Teilkomponente seines Gewichtes zu einer Anpreßkraft des
SchaumstoffStreifens gegen die Oberseite der Dacheindeckungsplatten
beitragen kann.
Es stellt sich demnach die Aufgabe, eine Einrichtung zur Auskleidung eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen
und angrenzenden Dacheindeckungsplatten vorzuschlagen, die den Bauwerkspalt sicher auskleidet und einfach zu
verlegen ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß mit der Verlegung der Abstützlatte,
unter der eine Firstlatte, eine angrenzende Dachlatte, Dachsparren, Fetten oder dergleichen verstanden werden
sollen, zugleich auch die Halterungsschellen untereinander beabstandet verlegt werden können. Sind die einzelnen
Dacheindeckungsplatten so weit verlegt, daß sie in den Bereich der Abstützlatte kommen, werden die vorher
verstellten Druckarme auf den Mittelsteg der aufgelegten
Dichtungselemente verdreht, so daß sich die Schaumstoff-20
streifen innig in das Relief der Oberfläche der Dacheindeckungsplatten
eindrücken können. Danach wird dann der Abdeckstein aufgesetzt. Unter Abdecksteinen werden Firststeine
oder Gratsteine verstanden.
Bei einem Einsatz der Halterungsschellen im Firstbereich
schließen sich zu beiden Seiten des U-förmigen Querschnittsprofils
Druckschenkel an. Bei einem Einsatz hingegen im Gratbereich, wo zwei sich gegenüberliegende
Gratlatten angeordnet sein können, weist das Quer-30
Schnittsprofil nur an einer Seite einen Druckschenkel
auf. Die Druckschenkel sind über Bolzen als Gelenkverbindung gelenkig mit den Druckarmen verbunden. Der
Bolzen selbst stellt einen Stift dar, der auf seinen Außenseiten jeweils mit einer Rundkappe ausgebildet sein
kann. Anstelle der Rundkappen können auch Schraubköpfe oder dergleichen zum Einsatz kommen.
Um sich dem jeweiligen Gefälle der Dacheindeckungsplatten
anpassen zu können, ist zwischen den U-Schenkeln des Querschnittsprofils und den Druckschenkeln ein veränderbarer
erster Winkel vorgesehen. Weiterhin können die Druckarme an einer beliebigen Stelle so geknickt werden,
daß ihre Teilarme einen zweiten Winkel einschließen. Durch diesen zweiten Winkel wird gewährleistet, daß sich
die Druckarme leicht auf den Mittelsteg der Dichtungselemente
drehen lassen, so daß die gesamte Halterungsschelle ihre Feder- und Spannkraft als Druckkraft auf
den Schaumstoffstreifen ausüben kann.
Damit sich der Schaumstoffstreifen dem Relief der Oberfläche
der Dacheindeckungsplatten gut anpassen kann, ist
er keilförmig ausgebildet. Hierbei drückt das schlankere Ende des Keils auf die Oberfläche der Dacheindeckungsplat
ten und gewährleistet hierdurch sowohl eine Auskleidung des bestehenden Bauwerkspalts und sorgt darüber hinaus
für eine gute Be- und Entlüftung des Dachraums. 20
Diese Be- und Entlüftung kann durch das Anbringen von Luft durchlassenden und/oder luftleitenden Relieferhöhungen,
die auf der Oberfläche des Mittelstegs der Dichtungselemente angeordnet werden können, verstärkt werden.
Zum einen kann durch im wesentlichen runde Erhöhungen eine weitere Luftdurchlässigkeit oder aber durch
streifenförmige Erhebungen, die zwischen sich Kanäle
ausbilden, eine gezielte Belüftung quer zu den verlaufenden Abdecksteinen gewährleistet werden. Dadurch, daß die
30
Endkanten der aus Ton gebrannten Abdecksteine Brandblasen oder sonstige Unebenheiten aufweisen, wirken diese
quasi als luftdurchlassende Relieferhöhungen, die dann
allerdings mit der Unterkante der Abdecksteine verbunden
sind und auf der im wesentlichen ebenen glatten Fläche
35
der Mittelstege der Dichtungselemente aufliegen.
Vorteilhaft ist es, wenn das L-Profil, das aus dem Mittel-
und dem Quersteg gebildet wird, einstückig aus Polyvinylchlorid {PVC) geformt ist. Hierdurch lassen
sich Strangpreßprofile entsprechender Form und Längen
5
leicht herstellen.
Im Mittelsteg der Halterungsschelle kann mindestens eine Öffnung für eine Stiftbefestigung auf der Abstützlatte
angeordnet sein. Die Stiftbefestigung kann als Schraub-
oder Nagelbefestigung realisiert sein.
Vorteilhaft ist es, wenn die Befestigungsschelle aus
Metall und/oder Hartkunststoff hergestellt ist. Wird Metall eingesetzt, kann dieses oberflächenveredelt sein.
Das oberflächenveredelte Metall bzw. der Hartkunststoff
können den Witterungseinflüssen im Dachbereich am besten standhalten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungs-2^
beispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht auf eine Firstabdeckung mit einer Auskleidungseinrichtung und teilweise abgenommenen
Firststeinen in einer schematischen Darstellung,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II - II von Fig. 1 mit einer Halterungsschelle zur Halterung
eines Dichtungselements,
30
30
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Halterungsschelle mit
ü-förmigen Querschnittsprofil und Druckelementen und
Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht auf ein Dichtungselement in einer schematischen Darstellung.
Gemäß der Fig. 4 besteht ein mit der Bezugsziffer 1 bezeichnetes Dichtungselement für eine Firstabdeckung
gemäß Fig. 1 aus einem Strangpreßprofil 2 mit einem L-förmigen Querschnitt. An der Unterseite 5 des Mittel-Steges
2a des L-Profils 2 ist ein Schaumstoffstreifen 6
aufgeklebt. Ein Quersteg 2b des L-Profils 2 liegt an einer Fläche 7a eines Kopfes 7 von angrenzenden Dacheindeckungsplatten
8 an und bildet ein Endhalterungselement
für das L-Profil 2. Dadurch können zwischen der Unterseite
10a des Firststeines 10 und der Oberseite 8a der angrenzenden Dacheindeckungsplatten 8 mit der Strömungsluft
eindringende Niederschläge auf der Oberseite 11 des Mittelsteges 2a in Richtung auf die Dacheindeckungsplatten
8 ablaufen. Die Dacheindeckungsplatten 8 selbst sind
hinter Dachlatten 27 eingehakt, die auf Dachsparren 26 mit entsprechender Konterlattung angenagelt sind.
Unter dem vorbezeichneten L-Profil soll auch ein solches
verstanden werden, welches zur Halterungsleiste 2b paral-IeI
eine Eingriffkante 13 aufweist. Im dargestellten Fall der Fig. 4 ist diese an einem Ende des Mittelsteges
2a parallel zum Querstrang 2b lösbar angeordnet. Üblicherweise aber endet der Quersteg 2b in einer glatten
Kante 12.
25
25
Um das L-Profil 2 mit dem Schaumstoffstreifen 6 auskleiden
und abdichtend gegen die Oberfläche 8a der angrenzenden Dacheindeckungsplatten 8 pressen zu können, was insbesondere
bei tiefgewölbten Dachsteinen in Gratbereichen zu Schwierigkeiten führt, ist als zweites Teil der erfindungsgemäßen
Auskleidungseinrichtung eine Halterungsschelle gemäß Fig. 3 erforderlich.
Diese Befestigungsschelle 29 besteht aus einem metallisehen
Streifen aus U-förmigen Querschnitt 30, dessen beide Seitenbereiche 31, 3 2 je einen in Richtung auf die
L-Profile 2 hin verlaufenden Druckschenkel 22, 33 auf-
weisen. Dabei wird das U-förmige Querschnittsprofil 30
auf eine Firstlatte 34 gemäß Fig. 2 aufgesetzt und sodann über eine im Mittelsteg 3 5 vorgesehene Öffnung 3 6
mittels einer nicht dargestellten Schraube oder mittels eines Nagels auf der Firstlatte 34 befestigt.
Die Druckschenkel 2 2 und 3 3 sind durch eine Gelenkverbindung mit einem Druckarm 23; 24 verbunden. Die Gelenkverbindung
wird jeweils durch einen Bolzen 21 und 25 reali-
siert, die die Enden der Druckschenkel 22 und 23 mit den Enden der Druckarme 23 und 24 verbindet. Der Bolzen ist
hierbei ein Stift, der an beiden Enden mit nietenähnlichen Köpfen auf den Außenflächen der Druckschenkel und
der Druckarme sitzt. Der Bolzen drückt dabei den Druck-
schenkel und den Druckarm so weit aneinander, daß der Druckarm verschwenkt werden kann, wie es Fig. 1 zeigt.
Das hat den Vorteil, daß die Halterungsschelle 2 9 vor einem Verlegen der Dichtungselemente auf der Firstlatte
3 4 befestigt werden kann.
20
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Außer der Öffnung 36 im Mittelsteg 35 zur Schraub- oder Nagelbefestigung können an beiden Enden der Stege 31,
je ein nach innen gerichteter, ausgeklinkter Widerhaken vorgesehen sein, mit welchem die Halterungsschelle 29
zur werkzeuglosen Befestigung auf die Firstlatte 34 gepreßt werden kann. Nach der Aufpressung drücken sich die
Spitzen der Widerhaken in das Holz der Firstlatte 34 ein und halten auf diese Weise die Halterungsschelle 29.
Für ein Andrücken der Dichtungselemente 1 ist ein Winkel
ßl zwischen der Schelle 29 und dem Druckschenkel 33 zur jeweiligen Anpressung an die First- oder Gratneigung in
Verbindung mit der Neigung der angrenzenden Dacheindeckungsplatten 8 veränderbar.
Darüber hinaus können die Druckarme 23, 24 so eingeknickt werden, daß ihre Teilarme einen zweiten Winkel ß2
einschließen. Das Einknicken der Druckarme 23, 24 erleichtert ein Verdrehen der Druckarme von der Leer- in
die Haltestellung.
Diese Winkelveränderungen können sowohl mit einem Werkzeug als auch von Hand werkzeuglos durchgeführt werden,
was insbesondere für einen einfachen, relativ weichen Baustahl gilt. Dabei können die Druckarme 23, 24 und die
Druckschenkel 22, 33 durch Umbiegung so gestaltet wer-
den, daß sie an mindestens einem Flächenbereich auf das L-Profil so drücken, daß der Schaumstoffstreifen 6
sicher auf der Oberfläche 8a der Dacheindeckungsplatten gepreßt wird.
Der Vorteil des Dichtungselements 1 besteht nicht nur in der preisgünstigen Herstellung des L-Profils im Strangpreßverfahren
aus Polyvinylchlorid (PVC), sondern auch in der einfachen Möglichkeit der Befestigung mittels der
Befestigungsschelle 29. Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, muß der Schaumstoffstreifen 6 nicht nur
tiefgewölbte Dacheindeckungsplatten 8, sondern auch die
Unterseite 5 des Mittelsteges 2a des L-Profils 2 gegen die schräg verlaufenden, gewölbten Flächen der angrenzenden
Dacheindeckungsplatten auskleiden und abdichten. Zu diesem Zweck pressen die verschwenkbaren Druckarme 23,
24 mit entsprechenden Druckkräften die Schaumstoffstreifen
6 gegen die Oberfläche 8a der angrenzenden Dacheindeckungsplatten 8 .
ou Die äußerst effektive Belüftungsfunktion des Dichtungselements
1 ist aus der Fig. 2 erkennbar. Durch den Spalt 9 kann die Luft durch den Schaumstoffstreifen 6 zwischen,
der Unterseite 10a des aufsetzenden Firststeines 10 auf der Oberseite 11 des Mittelsteges 2a eintreten und die
Firstlatte 34 sowohl unter- als auch oberhalb umströmen, wie dies durch die Pfeile 38, 3 9 angedeutet ist. Zur
noch besseren Belüftung können auf der Oberseite 11 des
Mittelsteges 2a runde oder längliche luftdurchlässige
und/oder luftleitende Erhebungen angeordnet sein. Dadurch kann die Luft aus dem Dachraum unterhalb der Dach-
eindeckungsplatte 8 auf der vollen Länge des Firstes un-5
gehindert aufsteigen und von dem Strom mitgerissen werden, wobei der Gesamtluftstrom auf der anderen Seite des
First- oder Gratsteines 10 in die freie Atmosphäre gelangt.
Der Aufbau einer Auskleidungseinrichtung für einen Bauspalt zwischen Abdecksteinen und angrenzenden Dacheindeckungsplatten,
wie er sich aus dem dargestellten Ausführungsbeispiel ergibt, sei erläutert:
Durch das Aufbringen der Dachsparren 26 beginnt der Dachaufbau. Auf den Dachsparren werden beabstandet Dachlatten
27 bzw. Konterlatten aufgebracht. Im Firstbereich wird mit Hilfe von Abstandshaltern die Firstlatte 34 so
positioniert, daß sie waagerecht liegt. 20
Auf die freie Firstlatte 34 werden, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, beabstandet untereinander Befestigungsschellen
29 gedruckt. Hierbei umschließt der U-förmig ausgebildete 35 einen Teil der Firstlatte 34. Mit Hilfe von Schrauben
oder Nägel, die durch die Öffnung 3 6 hindurchgeführt werden, werden die Befestigungsschellen 29 auf der Firstlatte
34 befestigt. Zur Erleichterung der späteren Halterung der Dichtungselemente 1 werden die Druckarme 2 3
und 24 seitwärts ausgeschwenkt, so daß sie im wesentli-3^
chen parallel zur Dachlatte liegen.
Sind die Vorarbeiten beendet, erfolgt das eigentliche Eindecken des Dachs mit Hilfe der Dacheindeckungsplatten
8. Erreicht die letzte Reihe der Dacheindeckungsplatten 3^ 8 den Firstbereich, wird hinter deren Kopf 7 gegen die
Fläche 7a der Quersteg 2b des L-Profils 2 gedrückt. Gleichzeitig wird durch den Dachdecker das Dichtungs-
element auf die Dacheindeckungsplatten 8 gedrückt. Anschließend werden die Druckarme 24, wie Fig I zeigt,
nacheinander in Richtung Dachgefälle verschwenkt. Dadurch,
daß die Druckarme leicht eingeknickt sind, glei-5
ten diese leicht über die Oberseite 11 des Mittelstegs 2a in ihre Befestigungsstellung. Von besonderem Vorteil
ist, daß durch die verschwenkbaren Druckarme 24 die Dichtungselemente 1 nacheinander auf einer Dachseite
positioniert werden. Sind auf der einen Dachseite sämt-
liehe Dichtungselemente verlegt, kann der Dachdecker die
gegenüberliegende Seite in Angriff nehmen und durch ein Verschwenken der Druckarme 23 ein Verlegen der Dichtungselemente
1 in der beschriebenen Art und Weise vornehmen.
Sind die Dichtungselemente 1 auf beiden Seiten des Dachs mit Hilfe der Druckarme 23 und 24 installiert worden,
wird auf die Oberseite der Mittelstege 2a und der sich gegenüberliegenden Dichtungselemente 1 die Firststeine
10 nacheinander aufgesetzt. 20
(B:FLG355L1.TAT)
| 1 | 25 | Dichtungselement |
| 2 | 33 | L-Profil/Strangpreßprofil |
| 2a | 24 | Mittelsteg |
| 2b | Quersteg | |
| 5 | Unterseite des Mittelstegs 2a | |
| 6 | Schaumstoffstreifen | |
| 7 | Kopf der Dacheindeckungsplatten | |
| 7a | 32 | Fläche des Kopfs 8 |
| 8 | Dacheindeckungsplatten | |
| 10 | Firststein | |
| 10a | 39 | Unterseite des Firststeins |
| 11 | ß2 | Oberseite des Mittelsteges 2a |
| 12 | Kante | |
| 13 | Eingriffkante | |
| 14 | Stirnseite des L-Profils | |
| 21, | Bolzen | |
| 22, | Druckschenkel | |
| 23, | Druckarm | |
| 26 | Dachsparren | |
| 27 | Dachlatte | |
| 29 | Haiterungsschelle | |
| 30 | U-förmiges Querschnittsprofil | |
| 31, | Seitenbereiche des U-Profils | |
| 34 | Firstlatte | |
| 35 | Mittelsteg | |
| 38, | Luft-Richtungspfeile | |
| ßl, | Winkel | |
Claims (9)
1. Einrichtung zur Auskleidung eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen (Firststeine 10) und
angrenzenden Dacheindeckungsplatten (8) aufweisend
- Halterungsschellen (29), die aus einem U-förmig ausgebildeten Querschnittsprofil (30) und
wenigstens einem sich daran anschließenden Druckschenkel (22, 33) bestehen, an den über eine
Gelenkverbindung {21, 25) ein verstellbarer Druckarm {23, 24) angeordnet ist und
- Dichtungselemente (1), die aus einem Strangpreß- *5 profil {2} mit etwa L-förmigen Querschnitt bestehen,
an deren Unterseite {5) ein Schaumstoffstreifen {6) angeordnet ist,
- wobei die Halterungsschellen (29) beabstandet auf einer Abstützlatte {Firstlatte 34) mit ihren U-förmig
ausgebildeten Querschnittsprofil (3 0)
aufsetzbar und die Druckarme {23, 24) parallel zur Abstützlatte (34) verstellbar sind,
- wobei die Dichtungselemente (1) mit ihren Querstegen
{2b) an Endhaiterungselementen {Kopf 7 der
Dacheindeckungsplatten) einhängbar und durch ein
Verstellen der Druckarme (23, 24) auf ihren Mittelsteg
(2a) die Schaumstoffstreifen (6) gegen die
Oberfläche {8a) der Dacheindeckungsplatten (8) preßbar sind und
- wobei die Abdecksteine (10) auf den Mittelstegen (2a) der Dichtungselemente {1) angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckarme (23, 24) jeweils durch einen BoI-zen
{21, 25) als Gelenkverbindung mit den zu beiden Seiten des Querschnittsprofils (30) angeordneten
Druckschenkeln (22, 33) gelenkig verbunden sind.
A2
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster Winkel (ßl) zwischen den
U-Schenkeln (Seitenbereiche 31, 32) des Querschnitts-5
profils (30) und den Druckschenkeln {22, 33) einem
Gefalle der Dacheindeckungsplatten (8) anpaßbar ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckarme {23, 24) an
einer beliebigen Stelle so einknickbar sind, daß ihre Teilarme einen zweiten Winkel (ß2) einschliessen.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da-5
durch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffstreifen
(6) keilförmig ausgebildet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Mittelsteg (2a)
des Dichtungselements {1) luftdurchlassende und/ oder luftleitende Relieferhöhungen angeordnet sind.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das L-Profil bildenden
Mittel- und Querstege (2a, 2b) einstückig aus Polyvinylchlorid
(PVC) geformt sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelsteg {35} der
Halterungsschelle {29) mindestens eine Öffnung (36) zur Stiftbefestigung auf der Abstützlatte (34)
angeordnet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschelle
(29) aus Metall und/oder Hartkunststoff hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29516370U DE29516370U1 (de) | 1995-10-16 | 1995-10-16 | Einrichtung zum Auskleiden eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen und angrenzenden Dacheindeckungsplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29516370U DE29516370U1 (de) | 1995-10-16 | 1995-10-16 | Einrichtung zum Auskleiden eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen und angrenzenden Dacheindeckungsplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29516370U1 true DE29516370U1 (de) | 1995-12-07 |
Family
ID=8014198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29516370U Expired - Lifetime DE29516370U1 (de) | 1995-10-16 | 1995-10-16 | Einrichtung zum Auskleiden eines Bauwerkspalts zwischen Abdecksteinen und angrenzenden Dacheindeckungsplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29516370U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006007126A1 (de) * | 2006-02-16 | 2007-09-06 | Aktiv-First Gmbh | Befestigung für ein bahnförmiges Flächenelement eines Daches |
-
1995
- 1995-10-16 DE DE29516370U patent/DE29516370U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006007126A1 (de) * | 2006-02-16 | 2007-09-06 | Aktiv-First Gmbh | Befestigung für ein bahnförmiges Flächenelement eines Daches |
| DE102006007126B4 (de) * | 2006-02-16 | 2010-09-02 | Neukam, Helga | Befestigung für ein bahnförmiges Flächenelement eines Daches |
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