DE29516988U1 - Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials - Google Patents
Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen MaterialsInfo
- Publication number
- DE29516988U1 DE29516988U1 DE29516988U DE29516988U DE29516988U1 DE 29516988 U1 DE29516988 U1 DE 29516988U1 DE 29516988 U DE29516988 U DE 29516988U DE 29516988 U DE29516988 U DE 29516988U DE 29516988 U1 DE29516988 U1 DE 29516988U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- segments
- clamping device
- groove
- roller
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F15/00—Screen printers
- B41F15/14—Details
- B41F15/34—Screens, Frames; Holders therefor
- B41F15/36—Screens, Frames; Holders therefor flat
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/46—Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
- B07B1/48—Stretching devices for screens
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Advancing Webs (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
23.10.1995
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials, insbesondere von Gewebe für
Siebdruckrahmen, mit mindestens einem Profilstab, der eine längs durchlaufende Nut hat, und mit mindestens zwei in die
Nut eingebrachten einander parallelen Rollen, von denen die erste von dem Material teilweise umschlungen ist, das bei
seinem Strammziehen mit beiden Rollen in der Nut verklemmbar ist.
Eine Klemmvorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen ist aus der WO 95/01261 bekannt. Die einander parallelen
Rollen sind als starre Stangen ausgebildet, die über die gesamte Länge der Nut oder zumindest einen wesentlichen Teil
der Länge dieser Nut durchlaufen. Wenn diese Vorrichtung zum Spannen von Gewebe in großen Spannrahmen eingesetzt wird,
kann es vorkommen, daß das Gewebe nicht über seine gesamte Breite gleichmäßig gespannt wird. Die Rolle ist geringfügig
verwindbar und/oder der Profilstab biegt sich durch, so daß es an einer Stelle zu einem Klemmen kommt, an einer davon
axial entfernten Stelle jedoch noch nicht. Es ist dann praktisch unmöglich, die Spannung des bogenförmigen Materials dadurch
zu vergleichmäßigen, daß dieses dort nachgespannt wird, wo seine Spannung noch nicht ausreichend ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Klemmvorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen so
zu verbessern, daß ein problemloses Spannen bzw. Halten des bogenförmigen Materials auch bei besonders langen Profilstäben
möglich ist, wie sie beispielsweise bei großen Siebdruckrahmen vorkommen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens eine der Rollen in Längsabschnitte segmentiert ist.
Für die Erfindung ist es von Bedeutung, daß eine Rolle aus einer Vielzahl axial hintereinander angeordneten Teilen
besteht. Infolgedessen kann das bogenförmige Material noch im Bereich eines Segments der Rolle nachgespannt werden, wenn
ein anderes Segment bereits blockiert ist. Auf diese Weise läßt sich eine Vergleichmäßigung der Spannung des bogenförmigen
Materials auch dann erreichen, wenn eine Vielzahl von Segmenten eine insgesamt sehr lange Rolle bildet, die in einer
sehr langen Nut eines entsprechenden Profilstabs angeordnet ist. Die Segmentierung ermöglicht also das Nachspannen
bogenförmigen Materials an unterschiedlichen, über die Länge des Profilstabs verteilte Stellen.
Die Klemmvorrichtung kann so ausgebildet werden, daß die Rolle gleich lange Segmente hat. Das erleichtert den Einbau
der Segmente in den Profilstab, weil nicht auf unterschiedliche Längen und deren richtige Anordnung geachtet werden muß.
Bei gleich langen Segmenten ist die Nachspannbarkeit des bogenförmigen Materials über die Länge der Rolle gleichmäßig
verteilt.
Es ist vorteilhaft, die Klemmvorrichtung so auszubilden, daß beide Rollen segmentiert sind. Es ergibt sich eine erhöhte
Verstellbarkeit der Rollen innerhalb der Nut und eine dementsprechend
bessere Spannbarkeit des bogenförmigen Materials, weil dieses von beiden Rollen in der Nut verklemmbar
ist.
Von weiterer wesentlicher Bedeutung ist es, die Klemmvorrichtung
so auszubilden, daß die Segmente der Rollen
gleichliegende Stoßstellen aufweisen. Infolgedessen wird eine Überlappung unterschiedlicher Segmente der beiden Rollen vermieden.
Eine im Bereich einer Überlappung gegebene gegenseitige Behinderung der Segmente bei langenabschnittsweise unterschiedlichem
Spannen des bogenförmigen Materials unterbleibt.
Insbesondere bei der vorgenannten Ausgestaltung der Klemmvorrichtung ist es sinnvoll, wenn die Segmente beider
Rollen gleich lang sind.
Für spezielle Anwendungsfälle kann die Klemmvorrichtung
so ausgebildet werden, daß die Länge eines Segments einer Rolle ein ganzzahliges mehrfaches der Länge von Segmenten der
anderen Rolle ist. In diesem Fall bleiben gleichliegende Stoßstellen der Segmente beider Rollen zumundest zum Teil erhalten
und lediglich eine der Rollen wird weitergehend unterteilt, um beispielsweise auf spezielle Gewebeausbildung Rücksicht
nehmen zu können.
Eine Weiterbildung der Klemmvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente in einer dreh- und feststellbaren Spannrolle angeordnet sind. Mit Hilfe der Spannrolle
kann nachgespannt werden, sofern die Rollen bzw. ihre Segmente das bogenförmige Material so stark zwischen sich einklemmen,
daß ein weiteres Strammziehen dieses Materials nicht mehr oder nicht mehr problemlos möglich ist. Insbesondere ermöglicht
es die Spannrolle, alle Segmente gleichzeitig zu verstellen, so daß eine einmal durchgeführte Egalisierung
beim Strammziehen des Materials, z.B. von Hand, erhalten bleibt.
Die Klemmvorrichtung kann so ausgebildet werden, daß das bogenförmige Material im gespannten Zustand um die Segmente
der ersten Rolle geschlungen ist, welche in der Nut gegen einen Vorsprung abgestützt sind, daß ein Oberflächenbereich
dieser Segmente und ein Bereich der Nutfläche einen sich keilartig verengenden Querschnitt bilden, in dem die Segmente
der zweiten Rolle zusammen mit den Segmenten der ersten Rolle verklemmt sind, und daß die Spannrolle zum gemeinsamen Nach-
• ·
spannen aller Segmente in der Richtung ihres Vorsprungs drehbar
ist. In diesem Fall wird ein besonders vorteilhaftes Verhalten der Segmente ausgenutzt, die sich beim Nachspannen mit
der Spannrolle so verstellen, das die Klemmung erhöht und damit ein ungewolltes Durchrutschen des bogenförmigen Materials
zwischen den Segmenten vermieden wird.
Die Klemmvorrichtung kann so ausgebildet werden, daß die Segmente aus Metall oder aus Hartkunststoff bestehen. Falls
die Segmente aus Metall bestehen, werden sie sich auch bei hohen Klemmkräften kaum verformen. Falls sie aus Hartkunststoff
bestehen, kann dessen gegenüber Metall etwas erhöhte Nachgiebigkeit ausgenutzt werden, um die zwischen den Segmenten
wirkenden Haftkräfte auszunutzen, also ungewolltes Durchrutschen des bogenförmigen Materials zwischen den Rollen zu
vermeiden.
Die Klemmvorrichtung, kann auch so ausgebildet werden,
daß der Werkstoff einander radial und/oder axial benachbarter Segmente unterschiedlich ist. Bei dieser für Sondereinsatzzwecke
gedachten Ausgestaltung der Klemmvorrichtung kann besonders auf unterschiedliches Spannverhalten bei großen
Spannrahmen eingegangen werden. Beispielsweise können stärker klemmende Segmente bei langen Profilstäben dort eingesetzt
werden, wo eine vergleichsweise geringe Durchbiegung des Profilstabs und demgemäß eine besonders starke Spannung des bogenförmigen
Materials zu erwarten ist.
Um vorteilhafte Wirkungen des Hartkunststoffs auszunutzen,
wird es üblicherweise genügen, die Klemmvorrichtung so auszubilden, daß alle Segmente der ersten Rolle aus Metall
und alle Segmente der zweiten Rolle aus Hartkunststoff bestehen. Die aus Metall bestehenden Segmente der ersten Rolle
bilden dabei unverformbare Druckstücke, welche sich geringfügig in die aus Hartkunststoff bestehenden Segmente der zweiten
Rolle eindrücken.
Letztlich ist es von Vorteil, wenn alle Segmente einer
Rolle ebenso lang sind, wie die Nut des Profilstabs. Die Positionierung
der Segmente innerhalb der Nut eines Profilstabs
ist dann besonders einfach, weil die Enden der Nut verschlossen werden können und die Segmente dadurch selbsttätig in die
für sie vorbestimmte Stellung innerhalb der Nut gelangen.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:-,
Fig.l eine perspektivische schematische Darstellung eines
Siebdruckrahmens, mit dem bogenförmiges Material gespannt ist,
Fig.2 bis 4 schematische Ansichten einer Stirnseite eines
Profilstabs im Nutbereich, und
Fig.5 eine schematische perspektivische Darstellung eines
Profilstabs mit in seine Nut eingelegten Segmenten von einander parallelen Rollen.
Der in Fig.l dargestellte Spannrahmen 1 setzt sich aus vier Profilen 2 bis 5 zusammen, die im wesentlichen ein ebenes
Rechteck bilden. Die Profile 2 bis 5 sind so zusammengefügt, daß jeweils eine Stirnseite eines Profils im rechten
Winkel etwa an die Stirnseite des benachbarten Profils stößt. In mindestens einen der Profile 2 bis 5 ist in die dem bogenförmigen
Material anliegende Oberfläche je eine Nut 6 eingearbeitet, die entlang der Längsrichtung von jedem der Profile
2 bis 5 verläuft. Die Profile 2 bis 5 sind an jeder Ecke des Spannrahmens 1 durch Winkelstücke 38 zusammengespannt, von
denen je ein Winkelschenkel 38' eine Stirnfläche eines Profilstabs 2 bis 5 vollständig abdeckt. Die Befestigung eines
Winkelstücks 38 an den ihm benachbarten Profilen erfolgt mittels
Verschraubung, die an dem jeweiligen Winkelschenkel 38' gelöst wird, wenn der zugehörige Profilstab, z.B. 4,. mit einer
Handhabe 40 verstellt werden soll. Die Handhabe 40 greift beispielsweise in ein Loch 39 des Profilstabs 4 ein und wird
im angegebenen Uhrzeigersinn verdreht, so daß das Material 18 gespannt wird.
Um das bogenförmige Material 18 an einem Profilstab 2
bis 5 befestigen zu können, weist dieser eine Nut &bgr; auf, wie sie in den Fig.2 bis 5 ersichtlich ist. In die Nut 6 sind eine
erste Rolle 7 und eine zweite Rolle 8 eingelegt. Die erste
Rolle 7 ist von bogenförmigem Material 18 teilweise umschlungen, das in der Nut &bgr; unter Klemmwirkung der beiden Rollen 7,
8 eingeklemmt wird.
Die exakte Ausbildung der Nut 6 eines gemäß Fig.5 als
Spannrolle 37 ausgebildeten Profilstabs 37 ist querschnittsmäßig aus den Fig.2 bis 4 zu ersehen. Die innere Seite 10 der
Nut 6 ist nahe der Oberfläche 12, auf welcher das zu spannende Material 18 zu liegen kommt, mit einem Vorsprung 13 ausgestattet,
der Übergang vom Vorsprung 13 zur ebenen Seite 10 der Nut 6 ist kreisförmig.
Die äußere Seite 15 der Nut 6 wird durch eine Fläche gebildet, die im Querschnitt ebenfalls die Form eines Kreisbogens
hat. Als Abschluß dieses Kreisbogens gegen die Oberfläche 12 der Spannrolle 37 ist eine Randleiste 17 vorgesehen.
Die Ausbildung der Nut im Hinblick auf das Verhältnis der Radien der an der Nutform beteiligten Kreisbogenabschnitte ist
ausführlich in der WO 95/012 61 beschrieben, auf deren gesamten Offenbarungsgehalt hiermit Bezug genommen wird.
Fig.5 zeigt, daß jede Rolle 7,8 aus Segmenten 33 bzw.
34,34' besteht. Eine Vielzahl von Segmenten 33, die alle gleichachsig angeordnet sind, bilden die erste Rolle 7 und
eine Vielzahl von Segmenten 34,34', die ebenfalls gleichachsig zueinander angeordnet sind, bilden die zweite Rolle 8.
Alle Rollen 7,8 sind so ausgerichtet, daß sie der Länge der Nut 6 füllen. Sie erstrecken sich also zwischen den Stirnseiten
41 der Spannrollen 37 und sind axial von den Winkelschenkein 38' der Winkelstücke 38 des Spannrahmens 1 gehalten.
Die Segmente 33 sind alle gleich lang. Sie bilden zueinander Stoßstellen 35. Die Segmente 34 können ebenfalls gleich
lang sein. Sie können darüber hinaus ebenso lang sein, wie die Segmente 33. In dem Fall liegen die Stoßstellen 36 der
Segmente 34 mit den Stoßstellen 35 der Segmente 33 gleich, wie aus Fig.5 ersichtlich ist. Die Segmente 34 können aber
auch unterteilt sein. Sie sind dann kürzer als die Segmente 33. Zweckmäßigerweise sind die Segmente 34 so in Segmente 34'
unterteilt, daß letztere in mehrfach gerader Zahl vorhanden
sind, also z.B. zweifach, wie in Fig.5 dargestellt, oder
dreifach. Diese Unterteilung hängt von der absoluten Länge der Segmente 33 ab, welche wiederum auf die Gesamtlänge des
Profilstabs 2 bis 5 abgestimmt ist.
5
5
Die Segmente 33,34,34' haben einen dem Spann- bzw. Klemmzweck entsprechenden Werkstoff. Beispielsweise bestehen
alle Segmente 33 der ersten Rolle 7 aus Metall und alle Segmente 34,34' der zweiten Rolle 8 aus Hartkunststoff. In diesem
Fall kann die geringfügige Nachgiebigkeit des Hartkunststoffs dazu benutzt werden, daß sich die Rollen 7,8 in der
Nut &bgr; sicherer verkeilen, um ein ungewolltes Lösen bzw. Lokkern des gespannten bogenförmigen Materials 18 zu vermeiden.
Das bogenförmige Material 18 kann die Rollen 7,8 in unterschiedlicher
Weise umschlingen. Es ist daher in Fig. 5 nicht dargestellt.
Die Fig.2 bis 4 zeigen, daß das bogenförmige Material 18
die erste Rolle 7 teilweise umschlingt. Der Einbau der Rollen 7,8 erfolgt daher zweckmäßigerweise derart, daß zunächst das
bogenförmige Material 18 auf den Spannrahmen gelegt wird, wobei es die Nuten &bgr; der Profile 2 bis 5 überdeckt. Mindestens
ein solches Profil, z.B. 4, wird nun so angewendet, daß eine erste Rolle 7 mit ihren Segmenten 33 auf das bogenförmige Material
18 gelegt und in die Nut 16 hineingedrückt wird. Dann wird das außenseitige Ende 19 des bogenförmigen Materials 18
zurückgeschlagen, wie es in Fig.2 dargestellt ist. Danach kann die zweite Rolle 8 in nicht dargestellter Weise mit ihren
Segmenten 34 oder 34' in die Nut so eingelegt werden, daß sie zwischen das Ende 19 des bogenförmigen Materials 18 und
die äußere Seite 15 der Nut 6 gelangt. Dabei kommt die zweite Rolle 8 zur Anlage an der Nut 6, wie es in Fig.3 dargestellt
wurde. Das außenseitige Ende 19 des bogenförmigen Materials 18 wird dann in der Richtung des Pfeils 20 gespannt, z.B. mit
einer nicht dargestellten Halteeinrichtung, die das Ende 19 einklemmt, so daß das Ende 19 manuell mit der Halteeinrichtung
gezogen werden kann.
Beim Anspannen des bogenförmigen Materials 18 wird die erste Rolle 7 vom Nutgrund aus der in Fig.2 dargestellten Position
nach oben gezogen, bis sie am Vorsprung 13 anliegt, was in Fig.3 dargestellt wurde. Dabei wird das bogenförmige
Material 18 in Richtung des Pfeils 20 gespannt. Das bewirkt ein Verdrehen aller Segmente 33 im Uhrzeigersinn, wodurch die
Segmente 34 oder 34' der zweiten Rolle 8 in Richtung der keilartigen Rille 21 nach unten rutschen, die von der benachbarten
Oberfläche der ersten Rolle 7 und der Seite 15 der Nut gebildet wird. Sobald die Spannung am außenseitigen Ende 19
des Materials 18 nachläßt, hat die erste Rolle 7 die Tendenz, sich im Gegenuhrzeigersinn zu verdrehen, wodurch die zweite
Rolle 8 nach unten tiefer in die Rille 21 hineingedrückt wird. Hierdurch verkeilen sich die beiden Rollen 7,8. Das Material
18 wird dann im gespannten Zustand festgehalten.
Das vorbeschrie'bene Spannen des Materials 18 kann über
die Länge des Profilstabs 2 bis 5 gesehen unterschiedlich erfolgen, in dem über die Länge verteilt unterschiedlich gezogen
wird. Das hat zur Folge, daß jeweils nur die betroffenen Segmente 33,34 an dem Spannvorgang beteiligt sind, während
die seitlich daneben angeordneten Segmente 33,34 das Material 18 unverändert festhalten. Infolgedessen ist es möglich, die
Spannung im Material 18 über die Länge der Profilstäbe 2 bis 5 gesehen auszugleichen, falls das erforderlich sein sollte.
Ein solches Erfordernis ist beispielsweise gegeben, wenn die Profilstäbe wegen hoher durch das Material 18 ausgeübter Zugkräfte
durchgebogen werden. Die Durchbiegung verringert die Spannung im Material 18, so daß nachgespannt werden kann.
Es hat sich erwiesen, daß die vorbeschriebene Spannung des Materials 18 je nach Ausführung der Klemmvorrichtung und
je nach Einsatzzweck der Klemmvorrichtung nicht ausreicht. Die erforderliche hohe Spannung wird dann durch Drehen der
Spannrolle 37 um ihre Achse in der Richtung des Pfeils 42 erzeugt. Hierbei werden alle Segmente 33,34 gleichmäßig beaufschlagt.
Das Drehen der Spannrolle 37 in der Richtung des Vorsprungs 13 hat zur Folge, daß die Rolle 7 im Gegenuhrzeigersinn
beaufschlagt wird, weil das sich spannende Material 18 unterhalb des Vorsprungs 13 nach links gezogen wird. Diese
Tendenz der Rolle 7, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen,
hat bei der Rolle 8 die Tendenz zu Folge, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Sie gelangt infolgedessen entsprechend tiefer
in die sich keilartig verjüngende Rinne 21 zwischen der sie abstützenden Fläche der Rolle 7 und der Seite 15 der Nut 6.
Infolgedessen wird das Material 18 sicher gehalten. Die vorbeschriebene Wirkung der Rollen 7,8 kann vorteilhaft ausgenutzt
werden, um auch sehr hohe Spannungen des Materials 18 bzw. Zugkräfte zum Spannen des Materials 18 zu erzeugen.
Claims (12)
1. Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials
(18), insbesondere von Gewebe für Siebdruckrahmen (1),
mit mindestens einem Profilstab (2 bis 5) , der eine längs durchlaufende Nut (6) hat, und mit mindestens zwei
in die Nut (6) eingebrachten einander parallelen Rollen (7,8), von denen die erste von dem Material (18) teilweise
umschlungen ist, das bei seinem Strammziehen mit beiden Rollen (7,8) in der Nut (6) verklemmbar ist, da-
durch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Rollen (7 oder 8) in Längsabschnitte segmentiert ist.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (7,8) gleich lange Segmente (33,34)
hat.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Rollen (7,8) segmentiert sind.
4. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33,
34,34') der Rollen (7,8) gleichliegende Stoßstellen (35, 36) aufweisen.
5. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33,
34) beider Rollen (7,8) gleich lang sind.
6. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge eines Segments (33) einer Stange (7) ein ganzzahliges mehrfaches
der Länge von Segmenten (34') der anderen Stange (8) ist.
7. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33,
34,34') in einer dreh- und feststellbaren Spannrolle (37) angeordnet sind.
8. Klemmvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das bogenförmige Material (18) im gespannten
Zustand um die Segmente (33) der ersten Stange (7) geschlungen ist, welche in der Nut (6) gegen einen Vorsprung
(13) abgestützt sind, daß ein Oberflächenbereich dieser Segmente (33) und ein Bereich der Nutfläche (15)
einen sich keilartig verengenden Querschnitt (21) bilden, in dem die Segmente (34,34') der zweiten Stange (8)
zusammen mit den Segmenten (33) der ersten Stange (7) verklemmt sind, und daß die Spannrolle (37) zum gemeinsamen
Nachspannen aller Segmente (33,34,34') in der Richtung ihres Vorsprungs (13) drehbar ist.
9. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33,
34,34') aus Metall oder aus Hartkunststoff bestehen.
10. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff einander
radial und/oder axial benachbarter Segmente (33, 34,34') unterschiedlich ist.
11. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß alle Segmente (33)
der ersten Rolle (7) aus Metall und alle Segmente (34, 34') der zweiten Rolle (8) aus Hartkunststoff bestehen.
12. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle Segmente (33,
34,34') einer Rolle (7,8) ebenso lang sind, wie die Nut (6) des Profilstabs (2 bis 5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29516988U DE29516988U1 (de) | 1995-10-27 | 1995-10-27 | Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29516988U DE29516988U1 (de) | 1995-10-27 | 1995-10-27 | Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29516988U1 true DE29516988U1 (de) | 1997-03-06 |
Family
ID=8014639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29516988U Expired - Lifetime DE29516988U1 (de) | 1995-10-27 | 1995-10-27 | Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29516988U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010018419A1 (de) * | 2010-04-27 | 2011-10-27 | Hosokawa Bepex Gmbh | Siebmühle mit verbesserter Siebhalterung |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900561C (de) * | 1941-12-05 | 1953-12-28 | Siemag Vertriebsgesellschaft M | Einspannvorrichtung fuer Metallbaender, Bleche u. dgl. |
| FR1387936A (fr) * | 1963-12-12 | 1965-02-05 | Tripette Et Renaud Sa | Dispositif de fixation d'une feuille tendue de matériau souple |
| DE2064712A1 (de) * | 1970-12-31 | 1972-07-20 | Hamu, Kaino Johannes, El Monte, Calif. (V.StA.) | Einstellbarer Streckrahmen zum zweiachsigen Spannen insbesondere von Drucksieben |
| US5018442A (en) * | 1988-07-11 | 1991-05-28 | Hamu Kaino J | Printing screen stretch frame |
| WO1995001261A1 (de) * | 1993-06-29 | 1995-01-12 | Anton Hurtz Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur halterung von gespanntem bogenförmigem material und verfahren zum aufspannen dieses materials |
-
1995
- 1995-10-27 DE DE29516988U patent/DE29516988U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900561C (de) * | 1941-12-05 | 1953-12-28 | Siemag Vertriebsgesellschaft M | Einspannvorrichtung fuer Metallbaender, Bleche u. dgl. |
| FR1387936A (fr) * | 1963-12-12 | 1965-02-05 | Tripette Et Renaud Sa | Dispositif de fixation d'une feuille tendue de matériau souple |
| DE2064712A1 (de) * | 1970-12-31 | 1972-07-20 | Hamu, Kaino Johannes, El Monte, Calif. (V.StA.) | Einstellbarer Streckrahmen zum zweiachsigen Spannen insbesondere von Drucksieben |
| US5018442A (en) * | 1988-07-11 | 1991-05-28 | Hamu Kaino J | Printing screen stretch frame |
| WO1995001261A1 (de) * | 1993-06-29 | 1995-01-12 | Anton Hurtz Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur halterung von gespanntem bogenförmigem material und verfahren zum aufspannen dieses materials |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010018419A1 (de) * | 2010-04-27 | 2011-10-27 | Hosokawa Bepex Gmbh | Siebmühle mit verbesserter Siebhalterung |
| US8820667B2 (en) | 2010-04-27 | 2014-09-02 | Hosokawa Alpine Aktiengesellschaft | Sieve mill with improved sieve retaining properties |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0706458B1 (de) | Vorrichtung zur halterung von gespanntem bogenförmigem material und verfahren zum aufspannen dieses materials | |
| DE3139533C2 (de) | Streckrahmen zum Spannen eines Siebgewebes insb. für den Siebdruck | |
| DE69515677T2 (de) | Aus gewebe bestehende anzeigetafel mit spannvorrichtung | |
| CH628118A5 (de) | Vorrichtung mit einem loesbar befestigten tuch, zum beispiel als staubschutz in brechanlagen. | |
| DE1609365B1 (de) | Unterdecke und Einfassung zur Befestigung einer Plastikfolie fuer die Unterdecke | |
| DE4322253A1 (de) | Schalung mit Schaltafeln und Verbindungsmitteln | |
| EP2923135B1 (de) | Dichtungsinnenmanschette mit verbessertem arretierungsmechanismus | |
| DE1775171A1 (de) | Vorrichtung zum Spannen und Sperren einer Schelle auf einem Rohr,einem Schlauch od.dgl. | |
| DE202015100148U1 (de) | Eckverbinder zum Verbinden von zwei winklig zueinander angeordneten Profilen sowie Anordnung umfassend zumindest zwei solche, mit einem Eckverbinder verbundene Profile | |
| DE102012111341B3 (de) | Dichtungsinnenmanschette mit verbessertem Arretierungsmechanismus | |
| DE1802686B2 (de) | Pneumatische Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Gewebes auf einen Rahmen, insbesondere Siebdruckrahmen | |
| DE29516988U1 (de) | Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials | |
| DE9007180U1 (de) | Markisenrohr | |
| DE2509770C3 (de) | Stickrahmen | |
| DE3737256A1 (de) | Entwaesserungsbandpresse | |
| DE2515166C2 (de) | Spannverbindung fuer ineinander liegende enden bodenabgestuetzter rinnenprofile von grubenausbaurahmen | |
| DE2064712C2 (de) | Sieb-Spannvorrichtung eines Siebdruckrahmens | |
| DE29615710U1 (de) | Klemmeinrichtung | |
| DE60201841T2 (de) | Webmaschine mit korrektur von kettfadenverzerrungen | |
| DE2619179A1 (de) | Bandschelle mit einem loesbaren spannkopf | |
| DE102012002196A1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von zwei unterschiedliche Außendurchmesser aufweisende Rundlingen | |
| DE2159463A1 (de) | Eckverbindung fuer ein vierkantrohrgestell, insbesondere tischgestell | |
| DE148148C (de) | ||
| DE8437061U1 (de) | Rohrverbindung | |
| DE4435897C1 (de) | Supportverbindungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R163 | Identified publications notified | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970417 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19990803 |