[go: up one dir, main page]

DE29516988U1 - Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials - Google Patents

Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials

Info

Publication number
DE29516988U1
DE29516988U1 DE29516988U DE29516988U DE29516988U1 DE 29516988 U1 DE29516988 U1 DE 29516988U1 DE 29516988 U DE29516988 U DE 29516988U DE 29516988 U DE29516988 U DE 29516988U DE 29516988 U1 DE29516988 U1 DE 29516988U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
clamping device
groove
roller
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29516988U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anton Hurtz GmbH and Co KG
Original Assignee
Anton Hurtz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Hurtz GmbH and Co KG filed Critical Anton Hurtz GmbH and Co KG
Priority to DE29516988U priority Critical patent/DE29516988U1/de
Publication of DE29516988U1 publication Critical patent/DE29516988U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/34Screens, Frames; Holders therefor
    • B41F15/36Screens, Frames; Holders therefor flat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48Stretching devices for screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

23.10.1995
Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials, insbesondere von Gewebe für Siebdruckrahmen, mit mindestens einem Profilstab, der eine längs durchlaufende Nut hat, und mit mindestens zwei in die Nut eingebrachten einander parallelen Rollen, von denen die erste von dem Material teilweise umschlungen ist, das bei seinem Strammziehen mit beiden Rollen in der Nut verklemmbar ist.
Eine Klemmvorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen ist aus der WO 95/01261 bekannt. Die einander parallelen Rollen sind als starre Stangen ausgebildet, die über die gesamte Länge der Nut oder zumindest einen wesentlichen Teil der Länge dieser Nut durchlaufen. Wenn diese Vorrichtung zum Spannen von Gewebe in großen Spannrahmen eingesetzt wird, kann es vorkommen, daß das Gewebe nicht über seine gesamte Breite gleichmäßig gespannt wird. Die Rolle ist geringfügig verwindbar und/oder der Profilstab biegt sich durch, so daß es an einer Stelle zu einem Klemmen kommt, an einer davon axial entfernten Stelle jedoch noch nicht. Es ist dann praktisch unmöglich, die Spannung des bogenförmigen Materials dadurch zu vergleichmäßigen, daß dieses dort nachgespannt wird, wo seine Spannung noch nicht ausreichend ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Klemmvorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern, daß ein problemloses Spannen bzw. Halten des bogenförmigen Materials auch bei besonders langen Profilstäben möglich ist, wie sie beispielsweise bei großen Siebdruckrahmen vorkommen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens eine der Rollen in Längsabschnitte segmentiert ist.
Für die Erfindung ist es von Bedeutung, daß eine Rolle aus einer Vielzahl axial hintereinander angeordneten Teilen besteht. Infolgedessen kann das bogenförmige Material noch im Bereich eines Segments der Rolle nachgespannt werden, wenn ein anderes Segment bereits blockiert ist. Auf diese Weise läßt sich eine Vergleichmäßigung der Spannung des bogenförmigen Materials auch dann erreichen, wenn eine Vielzahl von Segmenten eine insgesamt sehr lange Rolle bildet, die in einer sehr langen Nut eines entsprechenden Profilstabs angeordnet ist. Die Segmentierung ermöglicht also das Nachspannen bogenförmigen Materials an unterschiedlichen, über die Länge des Profilstabs verteilte Stellen.
Die Klemmvorrichtung kann so ausgebildet werden, daß die Rolle gleich lange Segmente hat. Das erleichtert den Einbau der Segmente in den Profilstab, weil nicht auf unterschiedliche Längen und deren richtige Anordnung geachtet werden muß. Bei gleich langen Segmenten ist die Nachspannbarkeit des bogenförmigen Materials über die Länge der Rolle gleichmäßig verteilt.
Es ist vorteilhaft, die Klemmvorrichtung so auszubilden, daß beide Rollen segmentiert sind. Es ergibt sich eine erhöhte Verstellbarkeit der Rollen innerhalb der Nut und eine dementsprechend bessere Spannbarkeit des bogenförmigen Materials, weil dieses von beiden Rollen in der Nut verklemmbar ist.
Von weiterer wesentlicher Bedeutung ist es, die Klemmvorrichtung so auszubilden, daß die Segmente der Rollen
gleichliegende Stoßstellen aufweisen. Infolgedessen wird eine Überlappung unterschiedlicher Segmente der beiden Rollen vermieden. Eine im Bereich einer Überlappung gegebene gegenseitige Behinderung der Segmente bei langenabschnittsweise unterschiedlichem Spannen des bogenförmigen Materials unterbleibt.
Insbesondere bei der vorgenannten Ausgestaltung der Klemmvorrichtung ist es sinnvoll, wenn die Segmente beider Rollen gleich lang sind.
Für spezielle Anwendungsfälle kann die Klemmvorrichtung so ausgebildet werden, daß die Länge eines Segments einer Rolle ein ganzzahliges mehrfaches der Länge von Segmenten der anderen Rolle ist. In diesem Fall bleiben gleichliegende Stoßstellen der Segmente beider Rollen zumundest zum Teil erhalten und lediglich eine der Rollen wird weitergehend unterteilt, um beispielsweise auf spezielle Gewebeausbildung Rücksicht nehmen zu können.
Eine Weiterbildung der Klemmvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente in einer dreh- und feststellbaren Spannrolle angeordnet sind. Mit Hilfe der Spannrolle kann nachgespannt werden, sofern die Rollen bzw. ihre Segmente das bogenförmige Material so stark zwischen sich einklemmen, daß ein weiteres Strammziehen dieses Materials nicht mehr oder nicht mehr problemlos möglich ist. Insbesondere ermöglicht es die Spannrolle, alle Segmente gleichzeitig zu verstellen, so daß eine einmal durchgeführte Egalisierung beim Strammziehen des Materials, z.B. von Hand, erhalten bleibt.
Die Klemmvorrichtung kann so ausgebildet werden, daß das bogenförmige Material im gespannten Zustand um die Segmente der ersten Rolle geschlungen ist, welche in der Nut gegen einen Vorsprung abgestützt sind, daß ein Oberflächenbereich dieser Segmente und ein Bereich der Nutfläche einen sich keilartig verengenden Querschnitt bilden, in dem die Segmente der zweiten Rolle zusammen mit den Segmenten der ersten Rolle verklemmt sind, und daß die Spannrolle zum gemeinsamen Nach-
• ·
spannen aller Segmente in der Richtung ihres Vorsprungs drehbar ist. In diesem Fall wird ein besonders vorteilhaftes Verhalten der Segmente ausgenutzt, die sich beim Nachspannen mit der Spannrolle so verstellen, das die Klemmung erhöht und damit ein ungewolltes Durchrutschen des bogenförmigen Materials zwischen den Segmenten vermieden wird.
Die Klemmvorrichtung kann so ausgebildet werden, daß die Segmente aus Metall oder aus Hartkunststoff bestehen. Falls die Segmente aus Metall bestehen, werden sie sich auch bei hohen Klemmkräften kaum verformen. Falls sie aus Hartkunststoff bestehen, kann dessen gegenüber Metall etwas erhöhte Nachgiebigkeit ausgenutzt werden, um die zwischen den Segmenten wirkenden Haftkräfte auszunutzen, also ungewolltes Durchrutschen des bogenförmigen Materials zwischen den Rollen zu vermeiden.
Die Klemmvorrichtung, kann auch so ausgebildet werden, daß der Werkstoff einander radial und/oder axial benachbarter Segmente unterschiedlich ist. Bei dieser für Sondereinsatzzwecke gedachten Ausgestaltung der Klemmvorrichtung kann besonders auf unterschiedliches Spannverhalten bei großen Spannrahmen eingegangen werden. Beispielsweise können stärker klemmende Segmente bei langen Profilstäben dort eingesetzt werden, wo eine vergleichsweise geringe Durchbiegung des Profilstabs und demgemäß eine besonders starke Spannung des bogenförmigen Materials zu erwarten ist.
Um vorteilhafte Wirkungen des Hartkunststoffs auszunutzen, wird es üblicherweise genügen, die Klemmvorrichtung so auszubilden, daß alle Segmente der ersten Rolle aus Metall und alle Segmente der zweiten Rolle aus Hartkunststoff bestehen. Die aus Metall bestehenden Segmente der ersten Rolle bilden dabei unverformbare Druckstücke, welche sich geringfügig in die aus Hartkunststoff bestehenden Segmente der zweiten Rolle eindrücken.
Letztlich ist es von Vorteil, wenn alle Segmente einer
Rolle ebenso lang sind, wie die Nut des Profilstabs. Die Positionierung der Segmente innerhalb der Nut eines Profilstabs
ist dann besonders einfach, weil die Enden der Nut verschlossen werden können und die Segmente dadurch selbsttätig in die für sie vorbestimmte Stellung innerhalb der Nut gelangen.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:-,
Fig.l eine perspektivische schematische Darstellung eines Siebdruckrahmens, mit dem bogenförmiges Material gespannt ist,
Fig.2 bis 4 schematische Ansichten einer Stirnseite eines Profilstabs im Nutbereich, und
Fig.5 eine schematische perspektivische Darstellung eines Profilstabs mit in seine Nut eingelegten Segmenten von einander parallelen Rollen.
Der in Fig.l dargestellte Spannrahmen 1 setzt sich aus vier Profilen 2 bis 5 zusammen, die im wesentlichen ein ebenes Rechteck bilden. Die Profile 2 bis 5 sind so zusammengefügt, daß jeweils eine Stirnseite eines Profils im rechten Winkel etwa an die Stirnseite des benachbarten Profils stößt. In mindestens einen der Profile 2 bis 5 ist in die dem bogenförmigen Material anliegende Oberfläche je eine Nut 6 eingearbeitet, die entlang der Längsrichtung von jedem der Profile 2 bis 5 verläuft. Die Profile 2 bis 5 sind an jeder Ecke des Spannrahmens 1 durch Winkelstücke 38 zusammengespannt, von denen je ein Winkelschenkel 38' eine Stirnfläche eines Profilstabs 2 bis 5 vollständig abdeckt. Die Befestigung eines Winkelstücks 38 an den ihm benachbarten Profilen erfolgt mittels Verschraubung, die an dem jeweiligen Winkelschenkel 38' gelöst wird, wenn der zugehörige Profilstab, z.B. 4,. mit einer Handhabe 40 verstellt werden soll. Die Handhabe 40 greift beispielsweise in ein Loch 39 des Profilstabs 4 ein und wird im angegebenen Uhrzeigersinn verdreht, so daß das Material 18 gespannt wird.
Um das bogenförmige Material 18 an einem Profilstab 2
bis 5 befestigen zu können, weist dieser eine Nut &bgr; auf, wie sie in den Fig.2 bis 5 ersichtlich ist. In die Nut 6 sind eine erste Rolle 7 und eine zweite Rolle 8 eingelegt. Die erste
Rolle 7 ist von bogenförmigem Material 18 teilweise umschlungen, das in der Nut &bgr; unter Klemmwirkung der beiden Rollen 7, 8 eingeklemmt wird.
Die exakte Ausbildung der Nut 6 eines gemäß Fig.5 als Spannrolle 37 ausgebildeten Profilstabs 37 ist querschnittsmäßig aus den Fig.2 bis 4 zu ersehen. Die innere Seite 10 der Nut 6 ist nahe der Oberfläche 12, auf welcher das zu spannende Material 18 zu liegen kommt, mit einem Vorsprung 13 ausgestattet, der Übergang vom Vorsprung 13 zur ebenen Seite 10 der Nut 6 ist kreisförmig.
Die äußere Seite 15 der Nut 6 wird durch eine Fläche gebildet, die im Querschnitt ebenfalls die Form eines Kreisbogens hat. Als Abschluß dieses Kreisbogens gegen die Oberfläche 12 der Spannrolle 37 ist eine Randleiste 17 vorgesehen. Die Ausbildung der Nut im Hinblick auf das Verhältnis der Radien der an der Nutform beteiligten Kreisbogenabschnitte ist ausführlich in der WO 95/012 61 beschrieben, auf deren gesamten Offenbarungsgehalt hiermit Bezug genommen wird.
Fig.5 zeigt, daß jede Rolle 7,8 aus Segmenten 33 bzw. 34,34' besteht. Eine Vielzahl von Segmenten 33, die alle gleichachsig angeordnet sind, bilden die erste Rolle 7 und eine Vielzahl von Segmenten 34,34', die ebenfalls gleichachsig zueinander angeordnet sind, bilden die zweite Rolle 8. Alle Rollen 7,8 sind so ausgerichtet, daß sie der Länge der Nut 6 füllen. Sie erstrecken sich also zwischen den Stirnseiten 41 der Spannrollen 37 und sind axial von den Winkelschenkein 38' der Winkelstücke 38 des Spannrahmens 1 gehalten.
Die Segmente 33 sind alle gleich lang. Sie bilden zueinander Stoßstellen 35. Die Segmente 34 können ebenfalls gleich lang sein. Sie können darüber hinaus ebenso lang sein, wie die Segmente 33. In dem Fall liegen die Stoßstellen 36 der Segmente 34 mit den Stoßstellen 35 der Segmente 33 gleich, wie aus Fig.5 ersichtlich ist. Die Segmente 34 können aber auch unterteilt sein. Sie sind dann kürzer als die Segmente 33. Zweckmäßigerweise sind die Segmente 34 so in Segmente 34' unterteilt, daß letztere in mehrfach gerader Zahl vorhanden
sind, also z.B. zweifach, wie in Fig.5 dargestellt, oder dreifach. Diese Unterteilung hängt von der absoluten Länge der Segmente 33 ab, welche wiederum auf die Gesamtlänge des Profilstabs 2 bis 5 abgestimmt ist.
5
Die Segmente 33,34,34' haben einen dem Spann- bzw. Klemmzweck entsprechenden Werkstoff. Beispielsweise bestehen alle Segmente 33 der ersten Rolle 7 aus Metall und alle Segmente 34,34' der zweiten Rolle 8 aus Hartkunststoff. In diesem Fall kann die geringfügige Nachgiebigkeit des Hartkunststoffs dazu benutzt werden, daß sich die Rollen 7,8 in der Nut &bgr; sicherer verkeilen, um ein ungewolltes Lösen bzw. Lokkern des gespannten bogenförmigen Materials 18 zu vermeiden.
Das bogenförmige Material 18 kann die Rollen 7,8 in unterschiedlicher Weise umschlingen. Es ist daher in Fig. 5 nicht dargestellt.
Die Fig.2 bis 4 zeigen, daß das bogenförmige Material 18 die erste Rolle 7 teilweise umschlingt. Der Einbau der Rollen 7,8 erfolgt daher zweckmäßigerweise derart, daß zunächst das bogenförmige Material 18 auf den Spannrahmen gelegt wird, wobei es die Nuten &bgr; der Profile 2 bis 5 überdeckt. Mindestens ein solches Profil, z.B. 4, wird nun so angewendet, daß eine erste Rolle 7 mit ihren Segmenten 33 auf das bogenförmige Material 18 gelegt und in die Nut 16 hineingedrückt wird. Dann wird das außenseitige Ende 19 des bogenförmigen Materials 18 zurückgeschlagen, wie es in Fig.2 dargestellt ist. Danach kann die zweite Rolle 8 in nicht dargestellter Weise mit ihren Segmenten 34 oder 34' in die Nut so eingelegt werden, daß sie zwischen das Ende 19 des bogenförmigen Materials 18 und die äußere Seite 15 der Nut 6 gelangt. Dabei kommt die zweite Rolle 8 zur Anlage an der Nut 6, wie es in Fig.3 dargestellt wurde. Das außenseitige Ende 19 des bogenförmigen Materials 18 wird dann in der Richtung des Pfeils 20 gespannt, z.B. mit einer nicht dargestellten Halteeinrichtung, die das Ende 19 einklemmt, so daß das Ende 19 manuell mit der Halteeinrichtung gezogen werden kann.
Beim Anspannen des bogenförmigen Materials 18 wird die erste Rolle 7 vom Nutgrund aus der in Fig.2 dargestellten Position nach oben gezogen, bis sie am Vorsprung 13 anliegt, was in Fig.3 dargestellt wurde. Dabei wird das bogenförmige Material 18 in Richtung des Pfeils 20 gespannt. Das bewirkt ein Verdrehen aller Segmente 33 im Uhrzeigersinn, wodurch die Segmente 34 oder 34' der zweiten Rolle 8 in Richtung der keilartigen Rille 21 nach unten rutschen, die von der benachbarten Oberfläche der ersten Rolle 7 und der Seite 15 der Nut gebildet wird. Sobald die Spannung am außenseitigen Ende 19 des Materials 18 nachläßt, hat die erste Rolle 7 die Tendenz, sich im Gegenuhrzeigersinn zu verdrehen, wodurch die zweite Rolle 8 nach unten tiefer in die Rille 21 hineingedrückt wird. Hierdurch verkeilen sich die beiden Rollen 7,8. Das Material 18 wird dann im gespannten Zustand festgehalten.
Das vorbeschrie'bene Spannen des Materials 18 kann über die Länge des Profilstabs 2 bis 5 gesehen unterschiedlich erfolgen, in dem über die Länge verteilt unterschiedlich gezogen wird. Das hat zur Folge, daß jeweils nur die betroffenen Segmente 33,34 an dem Spannvorgang beteiligt sind, während die seitlich daneben angeordneten Segmente 33,34 das Material 18 unverändert festhalten. Infolgedessen ist es möglich, die Spannung im Material 18 über die Länge der Profilstäbe 2 bis 5 gesehen auszugleichen, falls das erforderlich sein sollte. Ein solches Erfordernis ist beispielsweise gegeben, wenn die Profilstäbe wegen hoher durch das Material 18 ausgeübter Zugkräfte durchgebogen werden. Die Durchbiegung verringert die Spannung im Material 18, so daß nachgespannt werden kann.
Es hat sich erwiesen, daß die vorbeschriebene Spannung des Materials 18 je nach Ausführung der Klemmvorrichtung und je nach Einsatzzweck der Klemmvorrichtung nicht ausreicht. Die erforderliche hohe Spannung wird dann durch Drehen der Spannrolle 37 um ihre Achse in der Richtung des Pfeils 42 erzeugt. Hierbei werden alle Segmente 33,34 gleichmäßig beaufschlagt. Das Drehen der Spannrolle 37 in der Richtung des Vorsprungs 13 hat zur Folge, daß die Rolle 7 im Gegenuhrzeigersinn beaufschlagt wird, weil das sich spannende Material 18 unterhalb des Vorsprungs 13 nach links gezogen wird. Diese
Tendenz der Rolle 7, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, hat bei der Rolle 8 die Tendenz zu Folge, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Sie gelangt infolgedessen entsprechend tiefer in die sich keilartig verjüngende Rinne 21 zwischen der sie abstützenden Fläche der Rolle 7 und der Seite 15 der Nut 6. Infolgedessen wird das Material 18 sicher gehalten. Die vorbeschriebene Wirkung der Rollen 7,8 kann vorteilhaft ausgenutzt werden, um auch sehr hohe Spannungen des Materials 18 bzw. Zugkräfte zum Spannen des Materials 18 zu erzeugen.

Claims (12)

23.10.1995 Ansprüche:
1. Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials
(18), insbesondere von Gewebe für Siebdruckrahmen (1), mit mindestens einem Profilstab (2 bis 5) , der eine längs durchlaufende Nut (6) hat, und mit mindestens zwei in die Nut (6) eingebrachten einander parallelen Rollen (7,8), von denen die erste von dem Material (18) teilweise umschlungen ist, das bei seinem Strammziehen mit beiden Rollen (7,8) in der Nut (6) verklemmbar ist, da- durch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Rollen (7 oder 8) in Längsabschnitte segmentiert ist.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (7,8) gleich lange Segmente (33,34) hat.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rollen (7,8) segmentiert sind.
4. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33, 34,34') der Rollen (7,8) gleichliegende Stoßstellen (35, 36) aufweisen.
5. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33, 34) beider Rollen (7,8) gleich lang sind.
6. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge eines Segments (33) einer Stange (7) ein ganzzahliges mehrfaches der Länge von Segmenten (34') der anderen Stange (8) ist.
7. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33, 34,34') in einer dreh- und feststellbaren Spannrolle (37) angeordnet sind.
8. Klemmvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das bogenförmige Material (18) im gespannten Zustand um die Segmente (33) der ersten Stange (7) geschlungen ist, welche in der Nut (6) gegen einen Vorsprung (13) abgestützt sind, daß ein Oberflächenbereich dieser Segmente (33) und ein Bereich der Nutfläche (15) einen sich keilartig verengenden Querschnitt (21) bilden, in dem die Segmente (34,34') der zweiten Stange (8) zusammen mit den Segmenten (33) der ersten Stange (7) verklemmt sind, und daß die Spannrolle (37) zum gemeinsamen Nachspannen aller Segmente (33,34,34') in der Richtung ihres Vorsprungs (13) drehbar ist.
9. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (33, 34,34') aus Metall oder aus Hartkunststoff bestehen.
10. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff einander radial und/oder axial benachbarter Segmente (33, 34,34') unterschiedlich ist.
11. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß alle Segmente (33) der ersten Rolle (7) aus Metall und alle Segmente (34, 34') der zweiten Rolle (8) aus Hartkunststoff bestehen.
12. Klemmvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle Segmente (33, 34,34') einer Rolle (7,8) ebenso lang sind, wie die Nut (6) des Profilstabs (2 bis 5).
DE29516988U 1995-10-27 1995-10-27 Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials Expired - Lifetime DE29516988U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29516988U DE29516988U1 (de) 1995-10-27 1995-10-27 Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29516988U DE29516988U1 (de) 1995-10-27 1995-10-27 Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29516988U1 true DE29516988U1 (de) 1997-03-06

Family

ID=8014639

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29516988U Expired - Lifetime DE29516988U1 (de) 1995-10-27 1995-10-27 Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29516988U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010018419A1 (de) * 2010-04-27 2011-10-27 Hosokawa Bepex Gmbh Siebmühle mit verbesserter Siebhalterung

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900561C (de) * 1941-12-05 1953-12-28 Siemag Vertriebsgesellschaft M Einspannvorrichtung fuer Metallbaender, Bleche u. dgl.
FR1387936A (fr) * 1963-12-12 1965-02-05 Tripette Et Renaud Sa Dispositif de fixation d'une feuille tendue de matériau souple
DE2064712A1 (de) * 1970-12-31 1972-07-20 Hamu, Kaino Johannes, El Monte, Calif. (V.StA.) Einstellbarer Streckrahmen zum zweiachsigen Spannen insbesondere von Drucksieben
US5018442A (en) * 1988-07-11 1991-05-28 Hamu Kaino J Printing screen stretch frame
WO1995001261A1 (de) * 1993-06-29 1995-01-12 Anton Hurtz Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zur halterung von gespanntem bogenförmigem material und verfahren zum aufspannen dieses materials

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900561C (de) * 1941-12-05 1953-12-28 Siemag Vertriebsgesellschaft M Einspannvorrichtung fuer Metallbaender, Bleche u. dgl.
FR1387936A (fr) * 1963-12-12 1965-02-05 Tripette Et Renaud Sa Dispositif de fixation d'une feuille tendue de matériau souple
DE2064712A1 (de) * 1970-12-31 1972-07-20 Hamu, Kaino Johannes, El Monte, Calif. (V.StA.) Einstellbarer Streckrahmen zum zweiachsigen Spannen insbesondere von Drucksieben
US5018442A (en) * 1988-07-11 1991-05-28 Hamu Kaino J Printing screen stretch frame
WO1995001261A1 (de) * 1993-06-29 1995-01-12 Anton Hurtz Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zur halterung von gespanntem bogenförmigem material und verfahren zum aufspannen dieses materials

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010018419A1 (de) * 2010-04-27 2011-10-27 Hosokawa Bepex Gmbh Siebmühle mit verbesserter Siebhalterung
US8820667B2 (en) 2010-04-27 2014-09-02 Hosokawa Alpine Aktiengesellschaft Sieve mill with improved sieve retaining properties

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0706458B1 (de) Vorrichtung zur halterung von gespanntem bogenförmigem material und verfahren zum aufspannen dieses materials
DE3139533C2 (de) Streckrahmen zum Spannen eines Siebgewebes insb. für den Siebdruck
DE69515677T2 (de) Aus gewebe bestehende anzeigetafel mit spannvorrichtung
CH628118A5 (de) Vorrichtung mit einem loesbar befestigten tuch, zum beispiel als staubschutz in brechanlagen.
DE1609365B1 (de) Unterdecke und Einfassung zur Befestigung einer Plastikfolie fuer die Unterdecke
DE4322253A1 (de) Schalung mit Schaltafeln und Verbindungsmitteln
EP2923135B1 (de) Dichtungsinnenmanschette mit verbessertem arretierungsmechanismus
DE1775171A1 (de) Vorrichtung zum Spannen und Sperren einer Schelle auf einem Rohr,einem Schlauch od.dgl.
DE202015100148U1 (de) Eckverbinder zum Verbinden von zwei winklig zueinander angeordneten Profilen sowie Anordnung umfassend zumindest zwei solche, mit einem Eckverbinder verbundene Profile
DE102012111341B3 (de) Dichtungsinnenmanschette mit verbessertem Arretierungsmechanismus
DE1802686B2 (de) Pneumatische Spannvorrichtung zum Aufspannen eines Gewebes auf einen Rahmen, insbesondere Siebdruckrahmen
DE29516988U1 (de) Klemmvorrichtung zum Spannen bogenförmigen Materials
DE9007180U1 (de) Markisenrohr
DE2509770C3 (de) Stickrahmen
DE3737256A1 (de) Entwaesserungsbandpresse
DE2515166C2 (de) Spannverbindung fuer ineinander liegende enden bodenabgestuetzter rinnenprofile von grubenausbaurahmen
DE2064712C2 (de) Sieb-Spannvorrichtung eines Siebdruckrahmens
DE29615710U1 (de) Klemmeinrichtung
DE60201841T2 (de) Webmaschine mit korrektur von kettfadenverzerrungen
DE2619179A1 (de) Bandschelle mit einem loesbaren spannkopf
DE102012002196A1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von zwei unterschiedliche Außendurchmesser aufweisende Rundlingen
DE2159463A1 (de) Eckverbindung fuer ein vierkantrohrgestell, insbesondere tischgestell
DE148148C (de)
DE8437061U1 (de) Rohrverbindung
DE4435897C1 (de) Supportverbindungen

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 19970417

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 19990803