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DE29516837U1 - Zweirad für Bergabfahrten - Google Patents

Zweirad für Bergabfahrten

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Publication number
DE29516837U1
DE29516837U1 DE29516837U DE29516837U DE29516837U1 DE 29516837 U1 DE29516837 U1 DE 29516837U1 DE 29516837 U DE29516837 U DE 29516837U DE 29516837 U DE29516837 U DE 29516837U DE 29516837 U1 DE29516837 U1 DE 29516837U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
wheeler
rear wheel
downhill
riding
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29516837U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BECK, BERNHARD, DIPL.-ING., DE
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29516837U priority Critical patent/DE29516837U1/de
Publication of DE29516837U1 publication Critical patent/DE29516837U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K3/00Bicycles
    • B62K3/002Bicycles without a seat, i.e. the rider operating the vehicle in a standing position, e.g. non-motorized scooters; non-motorized scooters with skis or runners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K15/00Collapsible or foldable cycles
    • B62K15/006Collapsible or foldable cycles the frame being foldable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K15/00Collapsible or foldable cycles
    • B62K2015/001Frames adapted to be easily dismantled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

Zweirad für Bergabfahrten
Die Erfindung betrifft ein Zweirad für Bergabfahrten mit einem Rahmen, der ein über Gabel und Lenker lenkbares Vorderrad und ein spurstarres Hinterrad verbindet und keinerlei Antriebsvorrichtung aufweist.
Bekannt sind derartige Zweiräder als Roller, in Kinder- und Erwachsenenausführung, mit der rollertypischen Verbindung von Vorder- und Hinterrad durch ein tiefliegendes horizontales Trittbrett. Die Belastbarkeit von Trittbrett und Bremsen ist ausgelegt für den Einsatz in nahezu ebenem Gelände, so daß Roller für Bergabfahrten mit Gefällen größer als z.B. 10% ungeeignet sind.
Bekannt sind auch Zweiradfahrzeuge in Form von Bergrädern (Mountain-Bikes). Deren Ausführung ist speziell für den Einsatz im Gelände ausgelegt, z.B. sind sie mit einem Tretkurbelantrieb mit einer Vielzahl von Übersetzungen ausgerüstet. Für reine Bergabfahrten wird jedoch keinerlei Antriebsvorrichtung benötigt, so daß Bergräder dafür zu aufwendig sind.
Weiterhin bekannt ist ein in DE-OS 40 20 841 beschriebenes, geländegängiges Radfahrzeug für sportliche Hangabfahrten. Die, aufgrund der fehlenden Fußrasten gezwungenermaßen sitzende Haltung, erfordert zum Schutz des Fahrers bei Hangabfahrten die dort beschriebene Federung. Dadurch wird diese Konstruktion mechanisch aufwendig. Trotz Federung muß außerdem von einer Gefährdung der Wirbelsäule des Fahrers durch auftretende Stöße ausgegangen werden.
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Bernhard Beck, Zweirad für Bergabfahrten
Den bekannten, für Bergabfahrten geeigneten Zweirädern gemeinsam ist der Nachteil, daß weder geringes Gewicht noch kleine Transportabmessungen einen einfachen Bergauftransport,
als Voraussetzung für Bergab fahrten, unterstützen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Zweirad als Sportgerät zu schaffen, das für Bergabfahrten geeignet ist und aufgrund seiner einfachen Bauweise, mit geringem Gewicht, kleinen Abmessungen und kostengünstig herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rahmen statt als Trittbrett, als fachwerkartige Verbindung ohne Sitz oder Sattel ausgeführt ist, mit beiderseitig
angebrachten, knapp vor dem Hinterrad und unterhalb dessen Drehachse auskragenden
einzelnen Fußrasten und daß bei mehrteiliger Ausführung des Rahmens, Rahmenvorderteil und Hinterradstreben am unteren Rahmenknoten in der Verbindungsachse der Fußrasten drehbar gelagert und am oberen Rahmenknoten gegeneinander arretierbar sind und
dadurch daß Lenker und Räder leicht demontierbar ausgeführt sind derart, daß zusammen mit dem Rahmen das Packmaß auf Rucksackgröße reduzierbar ist und daß das
Gesamtgewicht wesentlich unter dem von Bergfahrrädern liegt.
Der Rahmen wird vorzugsweise aus dünnwandigen Rohren gefertigt.
Für die Verbindungsknoten von Rah men Vorderteil und Hinterradstreben werden kurze
querliegende Rohrstücke eingesetzt. Diese werden im Falle einer mehrteiligen Ausführung des Rahmens dreigeteilt und mit einem koaxialen Innenrohr als Lagerbuchse verbunden. Der Rahmen kann auch einteilig ausgeführt werden. Für diese Variante läßt sich durch
Anwendung von GFK-Material das Rahmengewicht weiter vermindern.
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Bernhard Beck, Zweirad für Bergabfahrten
Höhe und Position des Lenkers ermöglichen eine bequeme aufrecht stehende Haltung. Die Ausstattung von Vorder- und Hinterrad mit Bremsen ermöglicht ein sicheres Bergabfahren.
Das Bergabfahren erfolgt in bequem stehender Haltung. Auf diese Weise können Stöße in unebenem Gelände durch Abwinkein der Knie abgefedert werden.
Der Stand auf beidseitigen Fußrasten zusammen mit dem tiefliegenden Schwerpunkt ergibt eine gute Stabilität und Handhabbarkeit, sowohl in Geradeaus- wie in Kurvenfahrten.
Mangelnde Festigkeit eines Trittbretts, verbunden mit Abrutschgefahr von der Standfläche sind beseitigt.
Durch den zurückverlegten Schwerpunkt wird zum einen die Hangneigung kompensiert, zum anderen eine hohe Bremsverzögerung ermöglicht, ohne die Gefahr eines Frontalüberschlags.
Aufgrund des geringen konstruktiven Aufwands kann ein vergleichsweise geringes Gewicht erzielt werden. Zusammen mit rucksackgeeigneten Abmessungen ergibt sich ein Bergsportgerät, das z.B. auch als Abstiegshilfe für Wandertouren geeignet ist.
Das Rahmenvorderteil, die Hinterradstreben und die zugehörigen Verbindungsknoten, als Basiskomponenten des Zweirads für Bergab fahrten, können kostengünstig unter Anwendung von Schweiß- und Löttechnik z.B. aus Stahlrohr hergestellt werden. Für notwendige Anbauteile wie Räder, Bremsen, Lenker, werden Standardfahrradteile verwendet.
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Bernhard Beck, Zweirad für Bergabfahrten
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht des Zweirads in fahrbereitem Zustand,
Fig.2 eine Seitenansicht des Rahmens mit vorgeklappten Hinterradstreben,
Fig.3 eine Prinzipdarstellung einer Rahmenverbindung und
Fig.4 eine Seitenansicht des zusammengepackten Zweirads.
Das Rahmenvorderteil 10 bildet zusammen mit den Hinterradstreben 11 eine stabile Fachwerkverbindung zwischen Vorderrad 18 und Hinterrad 19 mit am unteren Rahmenknoten 17 seitlich angebrachten Fußrasten 27 (Fig.l).
Die Lage der Fußrasten 27 ist so bemessen, daß ein möglichst tiefer und für Bergabfahrten in Fahrtrichtung hintenliegender Gesamtschwerpunkt erzielt wird. Dabei muß die Höhe der Fußrasten 27 ausreichende Bodenfreiheit in Kurven und unebenem Gelände zulassen. Die Fußrasten 27 können als simples frei auskragendes Rohr oder in Pedalform ausgeführt werden.
Position und Höhe des Lenkers 22 in Bezug auf die Fußrasten 27 ermöglichen einen aufrechten, bequemen Stand des Fahrers auf den Fußrasten 27.
Im Falle einer einstückigen Ausführung des Rahmens werden die Rahmenknoten 16 und 17 aus in Querrichtung angeordneten kurzen Rohrstücken hergestellt, bei mehrteiliger Ausführung werden diese querliegenden Rohre dreigeteilt und über ein einschiebbares innenliegendes Verriegelungsrohr 13 gegeneinander fixiert.
Die Vorderradaufhängung ist in fahrrad üblicher Weise über Gabel 21 und Lenkkopflager gelöst.
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Bernhard Beck, Zweirad für Bergabfahrten
Die am Lenker 22 angebrachten Bremsgriffe 24 wirken auf die für Bergabfahrten ausgelegte Vorderbremse 25 und Hinterbremse 26.
Der Lenker 22 ist mit einem Lenkerspannverschluß 23 leicht demontierbar im Gabelrohr arretiert.
Die Räder ebenfalls sind mit Radspann verschlüssen 20 leicht demontierbar in den Ausfallenden an Gabel 21 und Hinterradstreben 11 gehalten.
Mit vorgeklappten Hinteradstreben 11 kann die Gesamtrahmenlänge zu Transportzwecken stark verkürzt werden (Fig.2).
Zu diesem Zweck wird am oberen Rahmenknoten 16 das Verriegelungsrohr 13 herausgezogen und die Hinterradstreben 11 um die Drehachse des unteren Rahmenknoten 17 geschwenkt.
Die Rahmenverriegelung am oberen Rahmenknoten 16 und das Rahmendrehlager am Rahmenknoten 17 sind identisch ausgeführt (Fig.3). Sie entstehen durch Dreiteilung der quer angeordneten Rohrstücke der Rahmenknoten und gemeinsamer Lagerung auf einem als Riegel dienenden Rohrstück.
Nach einer Demontage der Räder 18,19 und Lenker 22 entsteht zusammen mit dem Rahmen ein sehr kleines Packmaß (Fig.4). Dieses Packmaß wird hauptsächlich durch die Wahl der Radgröße, vorzugsweise 20-Zoll, bestimmt.
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Claims (7)

Bernhard Beck, Zweirad für Bergabfahrten Ansprüche
1. Zweirad für Bergabfahrten, mit einem Rahmen der ein über Gabel und Lenker lenkbares Vorderrad und ein spurstarres Hinterrad verbindet und keinerlei Antriebsvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10,11) statt als Trittbrett, als fachwerkartige Verbindung ohne Sitz oder Sattel ausgeführt ist, mit beiderseitig angebrachten, knapp vor dem Hinterrad (19) und unterhalb dessen Drehachse auskragenden einzelnen Fußrasten (27) und daß bei mehrteiliger Ausführung des Rahmens, Rah men Vorderteil (10) und Hinterradstreben (11) am unteren Rahmenknoten (17) in der Verbindungsachse der Fußrasten (27) drehbar gelagert und am oberen Rahmenknoten (16) gegeneinander arretierbar sind und dadurch daß Lenker (22) und Räder (18,19) leicht demontierbar ausgeführt sind derart, daß zusammen mit dem Rahmen das Packmaß auf Rucksackgröße reduzierbar ist und daß das Gesamtgewicht wesentlich unter dem von Bergfahrrädern liegt.
2. Zweirad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10,11) vorzugsweise aus dünnwandigen Rohren gefertigt ist.
3. Zweirad nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindungsknoten (16,17) von Rah men Vorderteil (10) und Hinterradstreben (11) kurze querliegende Rohrstücke eingesetzt werden.
4. Zweirad nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer mehrteiligen Ausführung des Rahmens (10,11) die querliegenden Rohre dreigeteilt und mit einem koaxialen Innenrohr als Lagerbuchse verbunden werden.
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Bernhard Beck, Zweirad für Bergabfahrten
· ■·
5. Zweirad nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10,11) einteilig als GFK-Bauteil mit vermindertem Gewicht gegenüber der Rohrbauweise ausgeführt werden kann.
6. Zweirad nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe und Position des Lenkers (22) eine bequeme aufrecht stehende Haltung beim Bergabfahren ermöglicht.
7. Zweirad nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Vorderrad (18) und Hinterrad (19) mit Bremsen ausgestattet sind.
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DE29516837U 1995-10-25 1995-10-25 Zweirad für Bergabfahrten Expired - Lifetime DE29516837U1 (de)

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DE29516837U1 true DE29516837U1 (de) 1996-01-18

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