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DE29514293U1 - Flüssiges Desinfektionsmittel - Google Patents

Flüssiges Desinfektionsmittel

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DE29514293U1
DE29514293U1 DE29514293U DE29514293U DE29514293U1 DE 29514293 U1 DE29514293 U1 DE 29514293U1 DE 29514293 U DE29514293 U DE 29514293U DE 29514293 U DE29514293 U DE 29514293U DE 29514293 U1 DE29514293 U1 DE 29514293U1
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DE
Germany
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disinfectant
butanediol
mixture
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percent
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DE29514293U
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English (en)
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Terra Bio Chemie De GmbH
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TERRA BIO CHEMIE GmbH
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/33Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing oxygen
    • A61K8/34Alcohols
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61Q17/00Barrier preparations; Preparations brought into direct contact with the skin for affording protection against external influences, e.g. sunlight, X-rays or other harmful rays, corrosive materials, bacteria or insect stings
    • A61Q17/005Antimicrobial preparations

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Description

Flüssiges Desinfektionsmittel
Die Erfindung betrifft ein flüssiges Desinfektionsmittel, welches ausschließlich aus einer Mischung eines einwertigen Alkoholes, eines mehrwertigen Alkoholes und Wasser besteht.
Ein derartiges Desinfektionsmittel ist aus WO 95/02393 bekannt. In dieser Druckschrift werden unterschiedliche einwertige Alkohole und einige mehrwertige Alkohole jeweils auch konkret angegeben. Neben einer Reihe mehrwertiger Alkohole werden beispielsweise 1,2-Butandiol und 1,4-Butandiol genannt.
Das aus dieser Druckschrift bekannte Desinfektionsmittel soll Bakterien, Viren und gewisse Pilze bekämpfen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Desinfektionsmittel der eingangs genannten Art zu schaffen, welches eine gesteigerte Wirksamkeit hat und geeignet ist, die zu bekämpfenden Mikroorganismen weitgehend zu vernichten oder abzutöten, wobei ein breites Spektrum solcher Mikroorganismen mit ein und demselben Desinfektionsmittel bekämpft werden können soll.
Die überraschende Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der
HAE0079
mehrwertige Alkohol in der das Desinfektionsmittel bildenden Mischung 1,3-Butandiol ist.
Zwar ist es bekannt, daß 1,3-Butandiol eine bakterizide Wirkung hat, jedoch ist es bisher als Desinfektionsmittel nicht geeignet und nicht wirkungsvoll genug. Außerdem ist 1,3-Butandiol auch innerhalb einer Mischung eines Desinfektionsmittels bisher scheinbar ungeeignet, weil es sich dabei um eine Flüssigkeit mit relativ hoher Viskosität, also um eine relativ zähflüssige Masse handelt, die außerdem schwer zu verarbeiten ist, weil sie eine starke hygroskopische Wirkung hat, so daß beispielsweise beim Einwiegen durch das Aufnehmen von Wasser Meßfehler auftreten können.
Folgerichtig ist dieser mehrwertige Alkohol 1,3-Butandiol weder in der eingangs genannten WO 95/02393 als einer der mehrwertigen Alkohole genannt, noch in den in der Praxis bekannten Desinfektionsmitteln enthalten.
0 Die Erfindung macht sich jedoch die Überlegung und Erkenntnis zunutze, daß die hygroskopische Wirkung durch die Vermischung mit dem einwertigen Alkohol und mit dem Wasser aufgehoben oder unterdrückt werden kann, wobei gleichzeitig das 1,3-Butandiol die
P hautschädigende Wirkung des einwertigen Alkoholes ausschaltet.
Durch Versuche wurde festgestellt, daß gerade 1,3-Butandiol eine sehr gute Carrierfunktion für den einwertigen Alkohol hat, so daß dieser einwertige Alkohol nicht nur die Zellwände von Mikroorganismen wie Bakterien oder Viren zum Aufquellen und damit diese Mikroorganismen zur Ruhe bringt, sondern durch die genannte 0 Carrierfunktion in das Innere der Zellen eingetragen wird und die Mikroorganismen abtötet. Es ergibt sich also eine sehr effektive gegenseitige Unterstützung der einzelnen Mischungsbestandteile und eine entsprechend effektive Wirkung dieser Mischung, ohne daß der bisher angenommene Nachteil des 1,3-Butandiol sich 5 ungünstig auswirkt.
Dabei ist vorteilhaft, daß diese Desinfektionsmischung gleichzeitig für eine Vielzahl von Mikroorganismen eingesetzt werden kann. Dabei hat sich auch gezeigt, daß die Desinfektion von Flächen durch die gute Kriechfähigkeit beim Aufbringen und den nach Verdunsten des einwertigen Alkohols verbleibenden wirksamen Film aus 1,3-Butandiol und Wasser unterstützt wird.
Bei der Hautdesinfektion wird die Wirkung durch die erwähnte Carrierfunktion des 1,3-Butandiol-Wasser-Gemisches und dessen hautstabilisierende Eigenschaft unterstützt. Dabei kann also durch die Carrierfunktion ein Desinfektionsprinzip in die Zellen transportiert werden, aber auch nach Verdunsten der flüchtigen Komponente, also des einwertigen Alkoholes, noch ein wirksamer Flüssigkeitsfilm ohne toxische Komponenten zur vertieften Einwirkung auf Keime verbleiben.
Ein weiterer Vorteil der speziellen erfindungsgemäßen Mischung besteht darin, daß die auslaugende Wirkung des einwertigen Alkoholes durch die hautstabilisierende Eigenschaft des 1,3-0 Butandiol-Wasser-Gemisches kompensiert werden kann, wenn entsprechende Mischungsverhältnisse eingehalten werden. Der Wasserzusatz sättigt dabei die hygroskopische Wirkung des 1,3-Butandiols ab und ergibt gleichzeitig einen angenehmen, nicht
P fettigen Hautschutz durch dieses 1,3-Butandiol-Wasser-Gemisch, welches nach dem Verdunsten des einwertigen Alkoholes übrigbleibt. Auch bei der Desinfektion von Flächen, Geräten und Gegenständen ergibt sich beim Auftragen durch die gute Kriechwirkung eine feine Verteilung und nach dem Verdunsten der flüchtigen Komponente ein länger wirksamer Film.
Zweckmäßig ist es, wenn etwa 15% bis etwa 25% des Gesamtgewichtes der Mischung 1,3-Butandiol ist und wenn der Wasseranteil in Gewichtsprozenten etwa 10% bis etwa 15% beträgt. Versuche haben gezeigt, daß die Bakterizid!tat und Mykozidität einer solchen 5 Mischung überraschend gut bewertet werden kann.
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Der einwertige Alkohol der das Infektionsmittel bildenden Mischung kann Isopropanol bzw. 2-Propanol sein. Dieser einwertige Alkohol hat seinerseits eine gute desinfizierende Wirkung, so daß er innerhalb der Mischung und aufgrund der Carrierfunktion des 1,3-Butandiols zu der hohen Wirksamkeit des Desinfektionsmittels gut beitragen kann. Dabei kann das 2-Propanol zunächst eine erste starke Wirkung haben, jedoch ergibt sich auch nach dessen Verdunsten durch den verbleibenden Film aus 1,3-Butandiol und Wasser eine fortgesetzte auch bakterizide Wirkung.
Die das Desinfektionsmittel ausschließlich bildende Mischung kann insbesondere zur Anwendung an der menschlichen Haut aus etwa 20 Gewichtsprozent 1,3-Butandiol, etwa 10 Gewichtsprozent Wasser und etwa 70 Gewichtsprozent 2-Propanol bestehen. Somit kann die erste gute Wirkung des 2-Propanols entsprechend betont werden, trotzdem verbleibt aber danach auch noch der schon erwähnte Film aus 1,3-Butandiol-Wasser, ohne aber aufgrund der entsprechenden Gewichtsanteile einen unangenehmen schmierigen Film auf der Haut zu bilden, der durch einen höheren Anteil an 1,3-Butandiol entstehen würde.
0 Dies könnte zwar bei der Behandlung von Patienten vorteilhaft sein, nicht aber bei der Anwendung als Desinfektionsmittel für die Hände von Ärzten oder Pflegepersonal.
W Zur gleichzeitigen Desinfektion und hautpflegenden Wirkung kann jedoch die das Desinfektionsmittel bildende Mischung etwa 40 Gewichtsprozente 1,3-Butandiol oder weniger, insbesondere etwa 3 0 Gewichtsprozente 1,3-Butandiol enthalten. Es kann dann gerade dieser "Schmierfilm" zur Pflege der Haut eingesetzt werden, wenn damit Patienten behandelt werden, die ihre desinfizierten Hände 0 oder Glieder nicht benutzen müssen. Ein noch höherer Anteil des
1,3-Butandiols würde zu Lasten des einwertigen Alkoholes gehen und unter Umständen eine zusätzliche, nicht mehr kompensierte hygroskopische Wirkung haben, die sich unangenehm auf die behandelte Hautfläche auswirken könnte.
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Das erfindungsgemäße Desinfektionsmittel erlaubt aufgrund seiner Vorteile eine Vielzahl von Verwendungen, beispielsweise als Desinfektionsmittel für medizinisches und Pflegepersonal, insbesondere zur Desinfektion der Hände und/oder für infektiöse Patienten, wobei - wie vorstehend erwähnt - unter Umständen die Mischungsverhältnisse an die jeweiligen Verwendungen oder Anwendungen anzupassen sind.
Ferner kann das Desinfektionsmittel in Pflegemitteln, Flüssigseifen, Duschgelen, Haarwaschmitteln, Kosmetika und Pflegemitteln bei Immunsuppression wie zum Beispiel Verbrennungen, Bestrahlungen und Chemotherapien angewendet werden, so daß mit diesen Pflege- und Reinigungsmitteln jeweils auch gleich die vorteilhafte und erwünschte Bekämpfung von Mikroorganismen einhergeht, ohne daß dabei aber giftige Stoffe mitherangezogen werden müssen.
Ferner ist eine Verwendung des Desinfektionsmittels für die Operationsvorbereitung von Patient und Instrumenten möglich.
0 Eine weitere vorteilhafte Verwendung ergibt sich bei der Herstellung von hautverträglichen und gleichzeitig desinfizierenden Geweben oder Vliesen wie Pflaster, Binden, Tampons, Implantaten, Verbandmaterial, Windeln oder dergleichen.
Das erfindungsgemäße Desinfektionsmittel kann auch zum Imprägnieren von Geweben zum Schutz vor Verkeimung verwendet werden. Ferner ist es aufgrund seiner Mischungsbestandteile, die keine toxischen Zusätze enthalten, zur Herstellung von Haushaltsreinigern und/oder Wäschepflegemitteln geeignet. Außerdem können Flächen oder Gegenstände damit desinfiziert werden.
Schließlich ist noch eine Verwendung des Desinfektionsmittels mit zusätzlichen Mischungsbestandteilen wie Antibiotika und/oder Antimykotika möglich, um eine entsprechende Zusatzwirkung und auch 5 eine längere Wirkung zu erzielen.
Insgesamt ergibt sich ein Desinfektionsmittel ohne toxische Zusätze, welches die jeweiligen Wirkungen seiner Bestandteile ohne die jeweiligen Nachteile effektiv ausnutzt, wobei vor allem die Carrier-Funktion des 1,3-Butandiols für den einwertigen Alkohol einerseits und die Kompensation der hautschädigenden Wirkung dieses einwertigen Alkoholes andererseits zu nennen sind. Darüber hinaus kann 1,3-Butandiol-Wasser als Film eine Nachwirkung behalten, wenn der einwertige Alkohol verflogen ist.
Zur Überprüfung der Wirksamkeit wurden vergleichende Keimzahlbestimmungen im Kontaktkulturverfahren auf verschiedenen Agarplatten durchgeführt. Dabei wurde als Desinfektionsmittel eine Mischung aus 70 Gewichtsprozent 2-Propanol, 20 Gewichtsprozent 1,3-Butandiol und 10 Gewichtsprozent Wasser verwendet.
Die Wirkung auf Bakterien wie Staphylococcus Aureus, Streptococcus Epidermidis und Bacillus cereus sowie auf Pilze wie Candida albicans und Saccharomyces Hefen wurde in Agardiffusionstests der Reinkulturen durch Vergleich der Hemmhofdurchmesser bewertet.
In der nachfolgenden näheren Erläuterung einerseits der Keimzahlbestimmung und andererseits des Agardiffusionstests ist dabei das vorstehend als Beispiel genannte Desinfektionsmittel mit den P genannten Mischungsbestandteilen als "Substanz X" bezeichnet:
Keimzahlbestimmung im Kontakt-Kulturverfahren:
1. Fünf-Fingerabdruck {nicht-gewaschener Hände) 3 &khgr; auf Bakterienagar;
0 2. Einreiben der Hände mit Substanz X, einziehen lassen und auf eine neue Platte wie unter 1 beschrieben;
die Platten werden über Nacht bei 37° C bebrütet und die Anzahl der Kolonien ermittelt.
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B mit Substanz X
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Versuch 87 Desinfektion nach Einreiben - -
Nr. 360 Bb KBC DST 3 -
1 108 1 0 -
2 131 1 - 0
3 53 114 4 - -
4 140 124 163 1 -
5 156 3 _
6 2
7 2
a: DST-Bakterienagarplatte
b: Blutagarplatte
c: Kochblutagarplatte
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Makroskopisch (nicht näher differenziert) handelt es sich bei den Kolonien um Streptococcus Epidermidis, Staphylococcus Aureus und Hefen {Candida spec, und Saccharomyces spec.)
Agardiffusionstest:
1. 1 ml Nährlösung wurde mit Reinkulturen der Bakterien (Strept.epidermidis, Staph.aureus) und Pilzen {Candida
W albicans, Saccharomyces spec) angeimpft und für 2h ei 37°C
inkubiert.
2. Runde Filterplättchen mit einem Durchmesser von 5 mm wurden in den jeweiligen Substanzen getränkt (saturiert).
3. Jeweils 200 &mgr;&idiagr; der Logphasekulturen der Bakterien bzw. Pilze wurden auf a)Agarplatten (Bakterien) b)auf Reisagarplatten (Pilze) homogen ausgestrichen.
4. Die getränkten Filterplättchen wurden aufgelegt und die Agarplatten über Nacht bei 37°C bebrütet.
5. Die resultierenden Hemmhochdurchmesser wurden bestimmt {Angabe in mm) .
Als Substanzen dienten:
H = H2O
3 = Dreierantibiotikum bestehend aus: 40 000 IE Penicillin, 50 mg/ml Streptomycin, IO mg/ml Neomycin
4 = vierermix, wie 3 mit zusätzlich 10 000 IE Nystatin {Antimycotikum
S = handelsübliches Sterilium R
X = Substanz X
Die Analyse auf Hemmbarkeit des Bacillus cereus {aerober Sporenbildner) wurde auf bereits beschichteten Agarplatten ausgeführt, die homogen mit einem definierten Inokkulum beimpft waren. Es wurden jeweils 10 &mgr;&idiagr; der zu testenden Substanz aufgetropft.
Die Untersuchungen bestätigen die hohe bakterizide, mykozide und virozide Wirkung des erfindungsgemäßen Desinfektionsmittels ausschließlich aus 2-Propanol, 1,3-Butandiol und Wasser.
0 Ein flüssiges Desinfektionsmittel welches ausschließlich aus einer Mischung eines einwertigen Alkoholes, insbesondere 2-Propanol, eines mehrwertigen Alkoholes und Wasser besteht enthält als mehrwertigen Alkohol 1,3-Butandiol, das eine Carrierfunktion auf
" den einwertigen Alkohol ausüben und dadurch die keimabtötende 5 Wirkung erheblich steigern kann.
Ansprüche

Claims (6)

Ansprüche
1. Flüssiges Desinfektionsmittel, welches ausschließlich aus einer Mischung eines einwertigen Alkoholes, eines mehrwertigen Alkoholes und Wasser besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrwertige Alkohol in der das Desinfektionsmittel bildenden Mischung 1,3-Butandiol ist.
2. Desinfektionsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 15% bis etwa 25 % des Gesamtgewichtes der Mischung 1,3-Butandiol ist und daß der Wasseranteil in Gewichtsprozenten etwa 10% bis etwa 15% beträgt.
3. Desinfektionsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der einwertige Alkohol der das Desinfektionsmittel bildenden Mischung Isopropanol bzw. 2-Propanol ist.
Desinfektionsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Desinfektionsmittel ausschließlich bildende Mischung insbesondere zur Anwendung an der menschlichen Haut aus etwa 20 Gewichtsprozent 1,3-Butandiol, etwa 10 Gewichtsprozent Wasser und etwa Gewichtsprozent 2-Propanol besteht.
Desinfektionsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Desinfektion und hautpflegenden Wirkung die das Desinfektionsmittel bildende Mischung etwa 40 Gewichtsprozente 1,3-Butandiol oder weniger, insbesondere etwa 3 0 Gewichtsprozente 1,3-Butandiol enthält.
6. Desinfektionsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzliche Mischungsbestandteile wie Antibiotika und/oder Antimycotika auf-
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