DE29514770U1 - Batteriekammer für elektronische Geräte - Google Patents
Batteriekammer für elektronische GeräteInfo
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- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
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Description
Die Erfindung betrifft eine Batteriekammer für elektronische Geräte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Viele elektronische Geräte, insbesondere mobile Geräte, wie
z. B. Meßgeräte, werden mit Batterien betrieben. Die Batterien werden in eine Batteriekammer eingesetzt, die in der Regel an einem Gehäuseteil des Gerätes angeordnet ist. Häufig wird die Batteriekammer an einem aus Kunststoff bestehenden Gehäuseteil des Gerätes angeformt,
z. B. Meßgeräte, werden mit Batterien betrieben. Die Batterien werden in eine Batteriekammer eingesetzt, die in der Regel an einem Gehäuseteil des Gerätes angeordnet ist. Häufig wird die Batteriekammer an einem aus Kunststoff bestehenden Gehäuseteil des Gerätes angeformt,
Um eine zuverlässige elektrische Kontaktierung der Batterie zu erreichen, sind häufig die Kontakte des Gerätes, mit welchen die
Pole der Batterie in Berührung kommen, federnd ausgebildet. Die Federwege dieser Kontakte sind jedoch gering, so daß sie Längentoleranzen
der Batterien und der Batteriekammer nur unzureichend aufnehmen können. Insbesondere hängt der Kontaktdruck zwischen
diesen Federkontakten und den Batteriepolen von diesen Längentoleranzen ab. Bei den bekannten Batteriekammern wird daher eine
Metallfeder als zusätzliches Federelement in die Batteriekammer eingesetzt, die die Batterie mit ihren Polen gegen die Kontakte
des Gerätes drückt. Dadurch werden Längentoleranzen aufgefangen
und ein definierter Kontaktdruck gewährleistet.
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V.A.T. No. DE 142989261
Die zusätzlichen Metallfedern und deren Montage in der Batteriekammer
bedeuten höhere Herstellungskosten. Außerdem ist die Entnahme der Batterie zum Austauschen oder Wiederaufladen der
Batterie lästig, da die Batterie zwischen den Kontakten des Gerätes und dem zusätzlichen Federelement geklemmt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Batteriekammer für elektronische Geräte zu schaffen, die kostengünstig in der
Herstellung ist, Längentoleranzen der Batterie und der Batteriekammer kompensiert und einen bequemen Batteriewechsel erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Batteriekammer
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Bei der erfindungsgemäßen Batteriekammer ist am Boden der Kammer
einstückig ein Federelement aus Kunststoff angeformt, welches die in der Batteriekammer aufgenommene Batterie gegen einen
ebenfalls einstückig an der Batteriekammer angeformten Anschlag drückt. Das Federelement hält somit die Batterie mit ihren Polen
in einer genau definierten Lage, so daß eine genau definierte Kontaktierung der Kontakte des Gerätes mit einem genau definierten
Kontaktdruck möglich ist. Längentoleranzen der Batterien und der Batteriekammer werden durch das Federelement aufgefangen.
Der Anschlag ist aus seiner die Batterie haltenden Stellung auslenkbar. Wird der Anschlag ausgelenkt, so gibt er die Batterie
frei, so daß diese durch das Federelement aus der Batteriekammer so weit herausgeschoben wird, daß sie bequem gefaßt und
entnommen werden kann.
Der Anschlag ist vorzugsweise an einer auslenkbaren Schnappzunge angeformt, so daß der Anschlag federnd in die die Batterie haltende
Stellung einrastet, wenn die Batterie in die Batteriekammer eingesetzt wird. Die Schnappzunge ist vorzugsweise in einer
Seitenwand der Batteriekammer angeordnet, so daß sie die einge-
setzte Batterie zusätzlich federnd gegen die gegenüberliegende Seitenwand anliegend hält. Die eingesetzte Batterie wird somit
einerseits federnd zwischen dem Federelement und dem Anschlag und andererseits federnd zwischen der Schnappzunge und der gegenüberliegenden
Seitenwand gehalten. Dadurch ist die Batterie ohne zusätzliche Hilfsmittel, wie z. B. Schaumstof feinlagen oder
dergleichen in der Batteriekammer fixiert, was insbesondere bei mobilen Geräten wichtig ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Figur 1 die Batteriekammer perspektivisch von der Innen-
und Außenseite,
Figur 2 einen Längsschnitt der Batteriekammer gemäß der Linie I-I in Figur 1 ohne Batterie und
Figur 3 einen Figur 2 entsprechenden Schnitt mit eingesetzter Batterie.
Ein elektronisches Gerät, z. B. ein mobiles Handmeßgerät weist ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuseteil 10 auf, welches mittels
eines Hakenverschlusses 12 in das Gesamtgehäuse einhängbar ist. An dem Gehäuseteil 10 ist eine Batteriekammer einstückig
angeformt, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zur
Aufnahme einer Block-Batterie 14 dient. Wird das Gehäuse mit dem Gehäuseteil 10 geschlossen, so kommen die Pole 16 der Batterie
14 mit Kontakten 18 in Berührung, die beispielsweise auf einer Leiterplatte 42 des Gerätes angebracht sind.
Die Batteriekammer hat die Form eines stirnseitig offenen Schachtes, der gebildet ist aus zwei schmalen Seitenwänden 20,
einer breiten Seitenwand 22 und einem der offenen Stirnseite gegenüber angeordneten Boden 24. Die der breiten Seitenwand 22
gegenüberliegende breite Seitenwand des quaderförmigen Schachtes
4
wird durch das Gehäuseteil 10 gebildet.
wird durch das Gehäuseteil 10 gebildet.
An der Innenfläche des Bodens 24 ist einstückig aus Kunststoff eine Federlasche 26 angespritzt. Die Federlasche 26 ragt schräg
unter einem Winkel in dem Innenraum der Batteriekammer und ist elastisch gegen den Boden 24 niederdrückbar.
In der breiten Seitenwand 22 der Batteriekammer ist eine federnde Schnappzunge 2 8 ausgeformt. Die Schnappzunge 2 8 ist Bestandteil
der Seitenwand 22 und von dieser durch Trennfugen 3 0 getrennt. Die Schnappzunge 28 erstreckt sich nahezu über die gesamte
Länge der Seitenwand 22 bzw. der Batteriekammer, ist an ihrem dem Boden 24 zugewandten Ende fest mit der Seitenwand 2 2
verbunden und verjüngt sich gegen die offene Stirnseite der Batteriekammer. Die Seitenwand 22 weist an ihrem bodenseitigen
Ende eine Aussparung 32 auf, die zum Entformen der Federlasche 26 bei der Spritzguß-Herstellung dient. Von der Aussparung 32
führt längsmittig eine Fuge 34 in die Schnappzunge 28, wodurch eine Materialverringerung der Schnappzunge 2 8 erreicht wird und
die Schnappzunge 28 eine weichere Federcharakteristik erhält. An dem schmaleren freien Ende der Schnappzunge 2 8 ist ein quer
verlaufender, nach innen in die Batteriekammer gerichteter Anschlag
36 angeformt. Der Anschlag 36 ist an seiner dem Boden 24
zugewandten Seite mit einer Raststufe ausgebildet, während die entgegengesetzte Seite des Anschlages 3 6 mit einer Einlaufschrägen
ausgebildet ist.
An dem die innere Seitenwand der Batteriekammer bildenden Bereich des Gehäuseteils 10 sind zwei Rippen 3 8 angeformt, die in
Längsrichtung der Batteriekammer parallel zu den schmalen Seitenwänden 20 verlaufen. Die Rippen 38 erstrecken sich parallel
zueinander und voneinander beabstandet über die gesamte Länge der Batteriekammer. Die Rippen 3 8 sind an ihrem an der offenen
Stirnseite der Batteriekammer liegenden Ende ebenfalls mit einer Einlaufschräge 4 0 ausgebildet.
Wenn das Gehäuseteil 10 von dem Gehäuse getrennt ist, wie dies
in Figur 1 gezeigt ist, liegt die offene Stirnseite der Batteriekammer
frei. Die Batterie 14 kann in die Batteriekammer eingeschoben werden, wobei die Einlaufschrägen 42 der Rippen 3 8 das
Einsetzen erleichtern. Über die Einlaufschräge des Anschlages 3 6 wird die Schnappzunge 2 8 ausgelenkt, so daß die Batterie 14 in
die Batteriekammer eingeschoben werden kann. Die Batterie 14 wird bis zum Boden 24 der Batteriekammer eingeschoben, wobei sie
die Federlasche 2 6 elastisch niederdrückt. Nun schnappt die Schnappzunge 2 8 mit dem Anschlag 3 6 über den polseitigen Rand
der Batterie 14 und hält die Batterie 14 in der Batteriekammer fest. Die Federlasche 26 drückt die Batterie elastisch gegen den
Anschlag 36, so daß die Pole 16 der Batterie eine genau definierte Position einnehmen. Die elastisch federnde Schnappzunge
2 8 drückt weiter die Batterie 14 gegen die Rippen 38, so daß die Batterie 14 auch in Querrichtung fixiert ist. Das Gehäuseteil 10
wird nun in das Gerätegehäuse eingesetzt, wobei die Pole 16 definiert mit den Kontakten 18 des Gerätes 18 in Berührung kommen.
Für einen Batteriewechsel wird das Gehäuseteil 10 aus dem Gerätegehäuse herausgeschwenkt. Die Schnappzunge 2 8 wird leicht
nach außen ausgelenkt, so daß der Anschlag 36 den polseitigen Rand der Batterie 14 freigibt. Die Federlasche 26 drückt die
Batterie dann aus der Batteriekammer so weit heraus, daß die Batterie 14 leicht erfaßt und herausgezogen werden kann.
| 10 | Gehäuseteil |
| 12 | Schnappverschluß |
| 14 | Batterie |
| 16 | Pole |
| 18 | Kontakte |
| 20 | schmale Seitenwände |
| 22 | breite Seitenwand |
| 24 | Boden |
| 26 | Federlasche |
| 28 | Schnappzunge |
| 30 | Trennfugen |
| 32 | Aussparung |
| 34 | Fuge (mittig in 28) |
| 36 | Anschlag |
| 38 | Rippen |
| 40 | Einlaufschräge (von 38) |
| 42 | Leiterplatte |
Claims (6)
1. Batteriekammer für elektronische Geräte, die an einem aus Kunststoff bestehenden Gehäuseteil des Gerätes angeformt ist,
mit einem in der Batteriekammer angeordneten Federelement, welches eine in der Batteriekammer aufgenommene Batterie mit ihren
Polen gegen elektrische Kontakte des Gerätes drückt, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (26) aus Kunststoff besteht
und einstückig an dem Boden (24) der Batterie angeformt ist und daß wenigstens ein aus Kunststoff bestehender Anschlag (36)
einstückig an der Batteriekammer angeformt ist, gegen welchen die Batterie (14) durch das Federelement (26) gedruckt wird, um
die Batterie (14) in der Batteriekammer zu halten, und welcher zur Freigabe der Batterie (14) aus seiner Anschlagstellung auslenkbar
ist.
2. Batteriekammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement als wenigstens eine schräg gegen den Boden (24)
der Batteriekammer gestellte Federlasche (26) ausgebildet ist.
3. Batteriekammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (36) am freien Ende einer auslenkbaren
Schnappzunge (2 8) ausgebildet ist.
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VAT. No. DE 142989261
4. Batteriekammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Batteriekammer als stirnseitig offener Schacht ausgebildet
ist, in dessen einer Seitenwand (22) die Schnappzunge (28) angeordnet ist, wobei die Schnappzunge (28) bodenseitig an der
Batteriekammer angeformt ist und ihr freies Ende an der offenen Stirnseite der Batteriekammer liegt.
5. Batteriekammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappzunge (28) die eingesetzte Batterie (14) gegen die
gegenüberliegende Seitenwand elastisch anliegend hält.
6. Batteriekammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlag (36) eine Einlaufschräge aufweist, über welche der Anschlag (36) beim Einsetzen der Batterie
(14) ausgelenkt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29514770U DE29514770U1 (de) | 1995-09-14 | 1995-09-14 | Batteriekammer für elektronische Geräte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29514770U DE29514770U1 (de) | 1995-09-14 | 1995-09-14 | Batteriekammer für elektronische Geräte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29514770U1 true DE29514770U1 (de) | 1995-11-16 |
Family
ID=8013020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29514770U Expired - Lifetime DE29514770U1 (de) | 1995-09-14 | 1995-09-14 | Batteriekammer für elektronische Geräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29514770U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29610085U1 (de) * | 1996-06-07 | 1996-08-14 | Tronico Toys Handels-GmbH, 40764 Langenfeld | Power Package |
| DE19715545A1 (de) * | 1997-04-15 | 1998-10-22 | Sennheiser Electronic | Batterieaufnahmefach |
-
1995
- 1995-09-14 DE DE29514770U patent/DE29514770U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29610085U1 (de) * | 1996-06-07 | 1996-08-14 | Tronico Toys Handels-GmbH, 40764 Langenfeld | Power Package |
| DE19715545A1 (de) * | 1997-04-15 | 1998-10-22 | Sennheiser Electronic | Batterieaufnahmefach |
| DE19715545B4 (de) * | 1997-04-15 | 2010-07-01 | Sennheiser Electronic Gmbh & Co. Kg | Batterieaufnahmefach, Mikrofon und elektronisches Gerät |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960104 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990121 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20011121 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20031119 |
|
| R071 | Expiry of right |