DE295144C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
- H01R33/965—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof holders
- H01R33/9651—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof holders for screw type coupling devices
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
bildenden Kapsel o, dgl.
Zusatz zum Patent 291220. i
Die Erfindung betrifft eine Glühlampenfassung mit einer mit elastischem Abschluß
versehenen, den Lampensockel mit Abstand umgebenden Kapsel nach Art des Patentes
291220 unter Schutz gestellten. Ebenso wie dort besteht hier die Kapsel aus einer Verlängerung
des Fassungsmantels, und der elastische Abschluß wird von einem besonderen Ring ο. dgl. gebildet, welcher unter der Wirkung
einer im Innern jener Kapsel oder Hülse gelagerten Feder längsverschiebbar angeordnet
ist, so daß sich das untere Ende dieses Ringes o. dgl. beim Einschrauben der Lampe in die
Fassung auf das Glas der Lampe aufstützt und dadurch den stromleitenden Glühlampensockel
gegen unwillkürliche Berührung abdeckt. Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht der
durch seine Verlängerung die sogenannte Kapsel bildende Fassungsmantel 1 mit dem federnden
Abschluß aus zwei im wesentlichen gleichen, unter Federdruck teleskopartig ineinander verschiebbaren
Teilen, von denen jeder am freien Ende mit einer Einrichtung zum Halten des Kontaktsteines versehen ist.
Auf diese Weise ist es möglich, nach Belieben das eine oder das andere Ende des
verlängerten Fassungsmantels auf der Fassungskappe o. dgl. zu befestigen. So z. B. wird
man, wenn das eine Gewinde durch Abnutzung
o. dgl. verschlissen ist, danach das andere Gewinde verwenden können. Ein weiterer
Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß durch das Einrollen der Gewindegänge für
die Befestigung des Fassungsmantels an der Fassungskappe auch am unteren, freiliegenden
Ende des Fassungsmantels bzw. seines federnden Abschlusses die Stabilität dieses Teiles
des Fassungsmantels bzw. des federnden Abschlusses erheblich erhöht wird. Es ist infolgedessen
nicht mehr die Gefahr vorhanden, daß der Fassungsmantel an dieser Stelle durch
Ausübung eines stärkeren Druckes zusammengedrückt werden könnte. Andererseits kann
man infolge dieser größeren Stabilität des Fassungsmantels für dessen Herstellung Blech
von geringerer Wandstärke benutzen, also z. B. an Stelle eines solchen von 0,45 mm ein solches
von 0,3 mm oder noch schwächeres Blech!
Hierdurch wird eine erhebliche Verbilligung bei der Herstellung ermöglicht. Da jedes der
beiden Enden des Fassungsmantels bzw. seiner Verlängerung auf die Fassungskappe zum Festhalten
des Kontaktsteines aufgeschraubt werden kann, so wird hierdurch eine erhebliche Erleichterung bei der Installation der ganzen
Fassung herbeigeführt. Auch lassen sich viele Fälle denken, in denen die neue Ausbildung
von Vorteil ist und zukünftig noch werden kann.
Wie nach dem Hauptpatent, wird eine Be- 60 * rührung des stromleitenden Sockels durch den
federnd angeordneten Schutzring verhindert,
indem er sich dem Glasballon von Glühlampen verschiedenster Größe oder Bauart anschmiegt;
wie dies bei eingeschraubter Lampe erreicht wird, einmal, wenn der Teil 9, und das andere
Mal, wenn der Teil 3 des Fassungsmantels das untere offene Ende bildet, das wird nach
beiliegender Zeichnung wie folgt veranschaulicht:
Auf die den Kontaktstein mit dem Gewindekorb aufnehmende Fassungskappe 1 (Fig. j)
ist der verlängerte Fassungsmantel mittels des Gewindes aufgeschraubt. Durch die nach innen
gerichtete eingedrückte Wulst 4 wird der Kontaktstein nebst dem Gewindekorb festgehalten.
Unterhalb dieser Wulst 4 ist eine Spiralfeder 5 in den verlängerten Fassungsmantel 2 eingelagert.
Das untere Ende dieser Feder 5 drückt gegen einen nach innen gerichteten Vorsprung 6
eines Ringes oder einer Kapsel 7, die sich mit jenem Vorsprung 6 gegen einen nach innen
gerichteten Flansch 8 am unteren Ende des Teiles 2 legen kann und hierdurch in ihrer
Abwärtsbewegung begrenzt wird. Am unteren Ende ist der Ring oder die Kapsel 7 mit
einem Gewinde 9 von genau dem gleichen Durchmesser und der gleichen Steighöhe wie
das Gewinde 3 versehen. Über das Gewinde 9 ist der Teil 7 mit einer der Wulst 4 vollkommen
entsprechenden, nach innen gerichteten eingedrückten Ringwulst 10 versehen.
Wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent stützt sich das untere Ende des federnden
Ringes 7 beim Einschrauben der Lampe auf deren Glaskörper auf, wird von derselben
mehr oder weniger zurückgedrängt und deckt dadurch den stromleitenden Lampensockel
nach außen hin vollkommen ab, wie aus einem Vergleich der eingeschraubten Lampe 11 mit
der sie umschließenden Fassung klar ersichtlieh ist.
Fig. 2 stellt im wesentlichen die gleiche Fassung mit gleichen Zahlen dar wie Fig. 1,
nur mit dem Unterschied, daß die Feder und damit der federnde Schutzring zusammengedrückt
veranschaulicht ist, durch welchen Umstand die Fassung eine Verkürzung erlitten hat. Diese Verkürzung rührt daher, weil der
Sockel der Lampe 11 nach Fig. 2 bedeutend kleiner ist wie der Sockel der Lampe nach
Fig. i. Damit nun der kürzere Sockel in ein und derselben Fassung ebenfalls Kontakt erhält,
muß natürlich auch die Fassung entsprechend verkürzt werden. Dies geschieht, indem die Lampe mit ihrem Glasballon bei
ihrem Einschrauben in den Gewindekorb den federnden Schutzring 7 genügend weit zurückdrängt
und in dieser Lage so lange festhält, bis daß sie wieder ausgeschraubt ist. Hieraus
ergibt sich, daß sich hier der Fassungsmantel dem mehr oder weniger großen Halsfortsatz
der jeweiligen Lampe anschmiegt und dadurch die Berührung stromleitender Teile in analoger
Weise verhindert wie bei dem Hauptpatent.
Statt den Fassungsmantel mit Hilfe des am Teil 2 sitzenden Gewindes 3 auf die Fassungskappe
1 aufzuschrauben, kann man gegebenenfalls auch den gleichartigen Teil 7 mit Hilfe
des Gewindes 9 auf die Fassungskappe 1 aufschrauben, so daß dann der Teil 2 sich unten
befindet und das Gewinde 3 den unteren federnden Abschluß bildet. In Fig. 3 ist diese
Ausführungsform in gleicher Weise veranschaulicht wie nach Fig. 1, nur umgekehrt, und an
Hand der Abbildung nebst Ziffern daher ohne weiteres verständlich.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 entspricht der bereits beschriebenen Ausführung nach
Fig. 2, ebenfalls natürlich umgekehrt, wie sich aus einem Vergleich der gleichfalls mit Ziffern
versehenen Abbildung ergibt.
Nach der Ausführungsform Fig. 3 und 4 schiebt sich sonach der untere, den federnden
Schutzring bildende Teil 2 über den oberen, an der Fassungskappe befestigten Teil 7, wobei
die den federnden Abschluß nach unten drükkende Spiralfeder sich innerhalb des Fassungsmantels befindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Glühlampenfassung mit einer eine Verlängerung des Fassungsmantels bildenden Kapsel o. dgl., die mit einem besonderen, unter Federdruck verschiebbar angeordneten Abschluß versehen ist, Zusatz zum Patent 291220, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd verschiebbare Abschluß von einem Ring oder einer Kapsel gebildet wird, deren unteres Ende wie das am oberen Ende des Fassungsmantels befindliehe ausgebildet ist, so daß nach Belieben der eine oder der andere Fassungsmantelteil auf der Fassungskappe o. dgl. befestigt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295144C true DE295144C (de) |
Family
ID=549652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295144D Active DE295144C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295144C (de) |
-
0
- DE DENDAT295144D patent/DE295144C/de active Active
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