DE29513126U1 - Kochtopf - Google Patents
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Description
Zugelassene Vertreter Patentanwälte · Lange Straße 51 · D-70174 Stuttgart beim Europäischen Patentamt
Reg.-Nr. 128 017 18. Juli 1995/3338
AKO-ISMET Elektrogeräte GmbH & Co.KG, 88353 Kißlegg
Kochtopf
Die Erfindung betrifft einen Kochtopf mit einem auf einem Sockel stehenden
und mit diesem fest verbundenen Behälter und einer an der Behälterunterseite
vorgesehenen elektrischen Heizung.
Die bekannten Kochtöpfe dieser Art haben einen aus Kunststoff bestehenden
Sockel und einen aus Edelstahl bestehenden Behälter. Üblicherweise ist der Behälter mittels eines Deckels verschließbar, der wie der Sockel aus undurchsichtigem
Kunststoff besteht.
Gemäß der Erfindung besteht der Behälter aus Glas. Glas hat nicht nur den
Vorteil, daß auch bei beschlossenem Deckel der Füllstand gut zu erkennen ist. In Verbindung mit einer Skala kann sogar die Füllmenge problemlos bestimmt
werden. Weitere Vorteile eines Giasbehälters sind die geringeren Kosten im Vergleich zu einem Edelstahlbehälter sowie ein ästhetisch ansprechendes
Erscheinungsbild, zumals ein Glasbehälter ohne weiteres auch mit einem
Dekor versehen sein kann.
Am Boden des Glasbehälters kann mittels eines wärmeleitfähigen Klebers eine
die elektrische Heizung tragende Heizplatte festgelegt sein, die vorzugsweise aus Metall, beispielsweise Aluminium, besteht. Der Aufwand für das Verbinden
des Behälters mit der Heizung ist dann gering.
Telefon (0711)221091 PostgiraStuttgarti(6U^0QJi0yp)f2ttt-/00 .;,.·,.· V.A.T. Reg. No. DE 147502520
-2-
Die die elektrische Heizung tragende Heizplatte kann auch beispielsweise in
einer Öffnung im Boden des Glasbehälters angeordnet sein. Wenn zwischen dem Rand der Heizplatte und dem Rand der Öffnung eine wärmebeständige
Dichtung vorgesehen ist, ist ein mechanisch festes und fiüssigkeitsdichtes
Verbinden der Heizplatte mit dem Glasbehälter problemlos möglich.
Eine andere Möglichkeit, den Glasbehälter mit der elektrischen Heizung zu
verbinden, besteht darin, daß man mit dem Boden eine elektrisch isolierende Platte mechanisch fest und wärmeleitend verbindet, beispielsweise mittels eines
wärmeleitfähigen Klebers, welche als elektrische Heizung dienende Leiterbahnen
trägt. Als Plattenmaterial kommt beispielsweise ein Keramikwerkstoff in Frage.
Die Leiterbahnen können auch unmittelbar auf den Boden des Glasbehälters
aufgebracht sein. Der Boden bildet dann die elektrisch isolierende Platte. Sowohl dann, wenn die Leiterbahnen auf einer elektrisch isolierenden Platte
vorgesehen sind als auch dann, wenn sie sich unmittelbar auf dem Boden des GlasgefäßOes befinden, kann es sich bei allen Leiterbahnen um solche einer
gedruckten Schaltung handeln.
Zusätzlich zu den die Heizung bildenden Leiterbahnen können auch Leiterbahnen
für den Anschluß von elektrischen Bauteilen, beispielsweise Anschlußvorrichtungen
oder einem Summer, vorhanden sein. Auch hierdurch lassen sich die Herstellungskosten des erfindungsgemäßen Kochtopfes reduzieren.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
·· »" · * * 4* J J J1^4
-3 -
Fig. 2 eine unvollständig dargestellte Seitenansicht eines Glasbehälters
mit der an seinem Boden befestigten elektrischen Heizung,
Fig. 3 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt durch den Glasbehälter
eines zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Boden des Glasbehälters eines dritten
Ausführungsbeispiels,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Boden des Glasbehälters eines vierten
Ausführungsbeispiels,
Fig. 6 einen vergrößert und unvollständig dargestellten Schnitt nach
der Linie Vl-Vl der Fig. 5 durch den Boden des vierten Ausführungsbeispiels.
Ein auch als Wasserkocher bezeichneter Kochtopf weist einen aus Glas bestehenden
Behälter 1 auf, der auf einem aus undurchsichtigem Kunststoff bestehenden Sockel 2 steht. Sowohl der Behälter 1 als auch der Sockel 2 haben eine
zylindrische Form und einen etwa gleichen Außendurchmesser. Der Sockel 2 enthält eine elektrische Heizung 3, welche an der Unterseite einer als Aluminium
bestehenden Heizplatte 4 angeordnet ist und mit dieser in gutem Wärmekontakt
steht. Wie Fig. 2 zeigt, liegt die Oberseite der Heizplatte 4 am Boden des Behälters 1 an und ist mit diesem mittels eines wärmeleitfähigen Klebers
fest verbunden, der in Fig. 2 als eine dünne Schicht 5 dargestellt ist. Der Sockel
enthält auch einen Stecker für ein Netzanschlußkabel sowie, soweit vorhanden, Bauelemente, wie z.B. einen Summer oder einen Temperaturwächter.
An den Behälter 1 ist ein im Ausführungsbeispiel aus einem undurchsichtigen
Kunststoff bestehender Handgriff 6 angeklebt, an dessen oberem Ende mittels
-A-
zweier Lagerwangen 7, die je einen Lagerzapfen tragen, ein aus Kunststoff
bestehender Deckel 8 angelenkt ist, welcher den Behälter 1 bis auf seinen Ausguß T zu verschließen vermag. Zum Öffnen des Behälters kann der Deckel
8 über etwas mehr als 90° aufgeklappt werden.
Ein zweites Ausführungsbeispiel, das sich von dem vorstehend beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiel nur durch eine andere Ausbildung der Verbindung der elektrischen Heizung mit dem aus Glas bestehenden Behälter unterscheidet,
ist im folgenden nur so weit beschrieben und in Fig. 3 dargestellt, als es diesen Unterschied betrifft.
Der aus Glas bestehende Behälter 101 ist in seinem Boden mit einer kreisförmigen,
zentralen Öffnung versehen, deren Rand ein aus wärmebeständigem Siliconkautschuk bestehender Dichtungsring 109 übergreift, der die Form eines
O-Ringes mit einer radial nach außen offenen Nut hat, in welche der die
Öffnung begrenzende Rand des Bodens eingreift. Der Dichtungsring 109 ist in
eine radial nach außen offene Ringnut eingeschnappt, die im Mantel eines aus Metall bestehenden, tropfenförmigen Tiefziehteils 110 vorgesehen ist. Dabei
liegt der Dichtungsring 109 mit so großem Druck am Tiefziehteil 110 und
andererseits an dem die Öffnung begrenzenden Rand des Bodens des Behälters 101 an, daß eine mechanisch feste und flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen
dem Tiefziehteil 110 und dem Behälter 101 vorhanden ist. Der nach unten
offene Tiefziehteil 110 enthält die elektrische Heizung 103, die mechanisch fest
und gut wärmeleitend mit dem Boden des Tiefziehteils 110 verbunden ist.
Auch das in Fig. 4 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich
von dem Ausführungsbeispiei gemäß den Fig. 1 und 2 nur durch eine andere Ausbildung der elektrischen Heizung. Daher ist im folgenden nur dieser Unterschied
erläutert. Im übrigen wird auf die Ausführungen zu dem ersten Ausführungsbeispiel
Bezug genommen.
-5 -
Auf die Unterseite des Boden des aus Glas bestehenden Behälters 201 ist
mittels eines gut wärmeleitenden Klebers eine im Ausführungsbeispiel quadratische,
dünne Keramikplatte 211 aufgeklebt, die aber selbstverständlich auch
eine andere Form, beispielsweise eine runde Form haben könnte. Diese Keramikplatte
211 bildet den Träger für die elektrische Heizung, die durch eine im
Ausführungs mäandrierende Leiterbahn 203 gebildet ist. An den beiden Enden
der Leitbahn 203 sind Anschlußmittei vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel
als von der Keramikplatte 211 abstehende und mit der Leiterbahn 203 verbundenen
Flachkontaktstecker 212 ausgebildet sind. Wie in Fig. 4 durch die gestrichelten
Linien dargestellt, liegt die Leiterbahn 203 im Ausführungsbeispiel unmittelbar am Boden des Behälters 201 an, befindet sich also auf der dem
Boden zugewandten Seite der Keramikplatte 211. Auf der dem Boden abgekehrten
Seite der Keramikplatte können außer den Flachkontaktsteckern 212 Befestigungsstellen für elektrische Bauelemente, beispielsweise einen Temperaturwächter
oder einen Summer, vorgesehen sein, die über zusätzliche Leiterbahnen mit der die Heizung bildenden Leiterbahn 203 verbunden sein können.
Die Herstellung aller Leiterbahnen auf der Keramikplatte 211 erfolgt nach dem
bei gedruckten Schaltungen üblichen Verfahren.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten vierten Ausführugnsbeispiel ist die elektrische
Heizung unmittelbar auf die Unterseite des Bodens des aus Glas bestehenden Behälters 301 aufgebracht. Der Boden des Behälters 301 bildet hier also den
bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 durch die Keramikplatte 211 gebildeten,
elektrisch isolierenden Träger für die als elektrische Heizung dienende Leiterbahn 303. Die beiden Enden der Leiterbahn 303 sind mit je einem
Anschiußelement für ein Netzanschlußkabe! verbunden. Als Anschlußetemente
sind im Ausführungsbeispiel Flachkontaktstecker 312 vorgesehen. Über zusätzliche
Leiterbahnen 313 sind mit der Leiterbahn 303 elektrische Bauelemente
314 verbunden, beispielsweise ein Temperaturwächter und ein Summer.
Das Aufbringen der Leiterbahnen 303 und 313 auf den Boden des Behälters
301 kann in der bei gedruckten Schaltungen üblichen Weise erfolgen. Selbstverständlich
wäre es aber auch möglich, die Leiterbahnen mittels eines wärmeleitfähigen
Klebstoffes an die Unterseite des Bodens des Behälters 301 aufzukleben.
Claims (10)
1. Kochtopf mit einem auf einem Sockel stehenden und mit diesem fest
verbundenen Behälter und einer an der Behälterunterseite vorgesehenen elektrischen Heizung, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1; 101;
201; 301) aus Glas besteht.
2. Kochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des
Behälters (1) mittels eines wärmeleitfähigen Klebers (5) eine die elektrisehe
Heizung (3) tragende Heizplatte (4) festgelegt ist.
3. Kochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des
Behälters (101) eine Öffnung aufweist, in welcher eine die elektrische
Heizung (103) tragende Heizplatte (110) angeordnet ist.
4. Kochtopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Rand der Heizplatte (110) und dem Rand der Öffnung eine wärmebeständige
Dichtung (109) vorgesehen ist.
5. Kochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Boden
des Behälters (201) eine elektrisch isolierende Platte (211) mechanisch fest
und wärmeleitend verbunden ist, welche wenigstens eine als elektrische Heizung dienende Leiterbahn (203) trägt.
6. Kochtopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch
isolierende Platte (211) aus einem keramischen Material besteht.
-02-
7. Kochtopf nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leiterbahn (203) auf der dem Boden des Behälters (201) zugekehrten Seite
der elektrisch isolierenden Platte (211) vorgesehen ist.
8. Kochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Boden
des Behälters (301) wenigstens eine die elektrische Heizung bildende Leiterbahn (303) aufgebracht ist.
9. Kochtopf nach einem der Ansprüche 5 bis 8, gekennzeichnet durch Leiterbahnen
(313) für den Anschluß von elektrischen Bauteilen (314).
10. Kochtopf nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Leiterbahnen (303, 313) Teile einer gedruckten Schaltung sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| DE29513126U1 true DE29513126U1 (de) | 1995-10-19 |
Family
ID=8011808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
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|---|---|---|---|
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Effective date: 19951130 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991122 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: AKO-ISMET ELEKTROGERAETE GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: AKO-ISMET ELEKTROGERAETE GMBH & CO. KG, 88353 KISSLEGG, DE Effective date: 20001004 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020425 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20040302 |